Peter Meroth, Journa­list (u.a. beim STERN), Mitglied des 6er-Clubs und alter Dreißen­ta­ler schrieb einen sehr persön­li­che­ren Bericht über seine Schwes­ter Brigit­te und deren Mann Rudi Mikler.

Das erste Bild ist unscharf. Ein eiskal­ter Januar­mor­gen. Ein kleiner Junge spielt vor der Haustür auf dem Treppen­ab­satz. Wischt den Schnee von der Metall­stan­ge, steigt auf das Gelän­der. Der Junge bin ich, sieben Jahre alt, fast schon acht. Ein Mann kommt die Dreißen­tal­stra­ße herun­ter. Es muss der Lehrer Hölldampf gewesen sein. „Warum bist Du denn nicht in der Schule?“, will er wissen. „Meine Schwes­ter heira­tet und wandert aus. Nach Kanada“, sage ich. Das zweite Bild in meiner Erinne­rung sind die Kisten. Große Holzkis­ten stehen im hinte­ren Wohnzim­mer. Das gute Geschirr ist darin, das meine Schwes­ter Brigit­te zur Hochzeit bekom­men hat. Gut gepols­tert mit Holzwol­le. „Damit beim Trans­port übers Meer nichts kaputt geht“, erklä­ren die Erwach­se­nen. Auch die Uhr kommt in die Kiste. So eine schöne Uhr! Eine dicke Kordel ist um das runde Gehäu­se geschlun­gen. Die Enden münden in einem Metall­knauf. Daran kann man diese Wunder­uhr an die Wand hängen, wie auf einem Schiff. Noch deutli­cher habe ich die Nägel vor Augen, mit denen die Kisten verschlos­sen werden. Lange Stahl­stif­te mit Filzrin­gen unter den Köpfen. „Damit das Holz nicht split­tert.“ So also geht Auswan­dern. Seltsam, was für Details sich im Kopf eines Kindes einnisten.

Hochzeit von Brigit­te Meroth und Rudi Mikler in Oberko­chen (überlas­sen von Peter Meroth)

Rudi (mittig mit der Baseball­kap­pe) und Freun­de 1957 vor ihrer Unter­kunft in der Uran-Mine der Spanish Ameri­can Mine Company

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Nach einem Mittag­essen Septem­ber 2023 in der Foster’s Inn in Strat­ford. Rudi lässt Brigit­te von seinem Irish Coffee probieren

Brigit­te und Rudi heira­te­ten am Mittwoch, dem 7. Januar 1959, standes­amt­lich und am Freitag darauf in der Kirche. Im Febru­ar, da war Brigit­te 22 Jahre alt und Rudi wurde 27, bestie­gen sie in Oberko­chen den Zug und fuhren nach Cuxha­ven. Die Seerei­se mit der „Hansea­tic“ dauer­te sechs Tage bis nach Halifax. Von der Hafen­stadt im Osten Kanadas waren es noch einmal fast 2000 Kilome­ter mit der Bahn über Montré­al und Toron­to nach Strat­ford. Die Klein­stadt in Südwest-Ontario, in der Mitte zwischen den großen Seen Lake Huron und Lake Erie gelegen, hatte damals rund 20.000 Einwoh­ner. Strat­ford entsprach nicht dem Klischee von der Neuen Welt mit Wolken­krat­zern oder Wildwest-Roman­tik, und doch fanden sie hier ihr Glück. Als Kind habe ich erst nach und nach begrif­fen, wie die Auswan­de­rer dort drüben lebten. Bei einem der selte­nen Telefo­na­te nach Übersee wollte ich ganz aufge­regt wissen, ob sie einen Straßen­kreu­zer fahren, ob es bei ihnen auch Texas Rangers oder zumin­dest Cowboys gäbe. Aber ihr erstes Auto war ein VW-Käfer, sie hatten keine Rancher in der Umgebung, nur Farmer. Und nur die Mounted Police als Überbleib­sel der Pionier-Zeiten – berit­te­ne Rotrö­cke, die eher fried­voll daher­ka­men und keines­wegs so schieß­wü­tig wie die Revol­ver­hel­den in den ersten Fernseh-Serien bei uns.

Rudi Mikler hatte die großen Abenteu­er schon zuvor erlebt. Er hatte zum ersten Mal 1956 den Aufbruch nach Kanada gewagt, zusam­men mit zwei weite­ren Oberko­che­nern, Willi Holster und Franz Tritt­ler. Die drei hatten beim kanadi­schen Konsu­lat ihre Papie­re einge­reicht: polizei­li­ches Führungs­zeug­nis, Gesund­heits­zeug­nis, Zeugnis­se ihrer Gesel­len­prü­fung. Überra­schend schnell bekamen sie eine Arbeits­er­laub­nis und einen Stempel in den Pass mit dem Visum. Mitte Dezem­ber schiff­ten sie sich in Bremer­ha­ven auf einem griechi­schen Dampfer ein. Schon die Überfahrt bescher­te ihnen ein neues Gefühl von Freiheit, allein auf sich gestellt, ohne Verwandt­schaft, ohne das geregel­te Leben im Dorf. Nach sieben Tagen lande­ten sie in Quebec, fuhren mit dem Zug weiter nach Toron­to – und erleb­ten eine böse Überra­schung. Sie hatten jeder eine Beschei­ni­gung, dass sie auf dem Flugha­fen als Mecha­ni­ker arbei­ten könnten. Doch sie wurden abgelehnt wegen mangeln­der Englisch­kennt­nis­se. Für sie gab es nur Jobs als Teller­wä­scher oder Autowä­scher. Nach drei Tagen in einer primi­ti­ven Unter­kunft unter­schrie­ben sie Arbeits­ver­trä­ge bei einem Bergbau­un­ter­neh­men, der Spanish Ameri­can Mine, am Elliot Lake. Die Bezah­lung war gut, aber es wurde ein harter Winter. Das Gebiet ist rund 600 Kilome­ter von Toron­to entfernt, abgele­gen in der Wildnis, zwischen Seen und Sümpfen. Die drei Oberko­che­ner mussten selbst in primi­ti­ven Hütten hausen und in der Eises­käl­te Unter­künf­te für die Bergar­bei­ter bauen. Sie halfen mit, den Ort zu schaf­fen, der 1957 erst offizi­ell gegrün­det wurde, zwei Jahre später bereits 26.000 Einwoh­ner zählte und sich „Urani­um Capital of the World“ nannte, Welthaupt­stadt des Urans. Das Erz von Elliot Lake enthielt bis zu 80 Prozent des radio­ak­ti­ven Materi­als. Uran war gefragt in jener Zeit der Atom-Eupho­rie. Die Mine erbrach­te märchen­haf­te Profi­te. Die Arbei­ter schuf­te­ten unter erbärm­li­chen Bedin­gun­gen. Rudi konnte aufre­gen­de Geschich­ten davon erzäh­len, wie sie mit Raupen­schlep­pern Fangen spiel­ten und im Morast stecken blieben oder wie er einem jungen Arbei­ter mit dem Messer einen schmerz­haf­ten Abszess hinterm Ohr öffnen musste. Einen medizi­ni­schen Dienst gab es in diesem Goldgrä­ber­la­ger nicht. Nach drei Monaten hatten die Oberko­che­ner frei, konnten sich bei einer Bank in Toron­to ihren Lohn auszah­len lassen. Willi Holster und Frank Tritt­ler hatten die Schnau­ze voll von der Arbeit im Busch. Franz zog weiter in eine Stadt nahe Woodstock in den USA, Willi blieb in Ontario, in der Stadt London, ganz im Süden der Provinz. Rudi hat ihn 1966 noch einmal wieder­ge­trof­fen. Gemein­sam schau­ten sie bei einem Public Viewing in der Stadt Kitche­ner ein Spiel der Fußball­na­tio­nal­mann­schaft an, vermut­lich das WM-Finale Deutschland-England.

1957 arbei­te­te Rudi weiter in Elliot Lake, jetzt als Wartungs­me­cha­ni­ker für Kräne, Pumpen und andere Förder­tech­nik. Er verdien­te nicht schlecht und sparte eifrig für einen Besuch in Oberko­chen. Dort warte­te ja Brigit­te, seine Braut auf ihn. Oder hatte sie ihn schon verges­sen? Zunächst riss ihn ein anderes Ereig­nis aus seinen Grübe­lei­en. Rudis Bruder Heinz, der 1952 schon nach Kanada ausge­wan­dert war, melde­te sich. Rudi hatte vor, seinen eigenen Weg gehen, ohne Hilfe von seinem älteren Bruder. Doch Heinz‘ Bitte, die Paten­schaft für seinen Sohn zu überneh­men, wollte der frisch­ge­ba­cke­ne Onkel Rudi nicht ausschla­gen. Im Juni 1957 reiste er für eine Woche nach Strat­ford, wo Heinz mit seiner Familie wohnte. In fröhli­cher Runde wurde die Taufe gefei­ert, und Heinz nutzte die Gelegen­heit. Er nahm Rudi mit zu seiner Firma und stell­te ihn dem Chef vor. Das Schwein­fur­ter Unter­neh­men Kugel­fi­scher (heute FAG) war dabei, in Strat­ford, dem ersten Auslands­werk nach dem Zweiten Weltkrieg, eine neue Produk­ti­on zu starten. Die Automo­bil­in­dus­trie im nahen Detroit hatte einen schier unstill­ba­ren Bedarf an Kugel­la­gern. Der obers­te Boss wollte ihn haben, das gefiel Rudi. Und Heinz wusste, wie er den Bruder vollends überzeu­gen konnte: Wenn du die neue Ferti­gungs­li­nie aufbaust, dann bist Du dort der Meister. So kam es, dass Rudi zum zweiten Mal von einem Windhauch der Indus­trie­ge­schich­te gestreift wurde. Erst vom Atom‑, jetzt vom Autoboom. Bis zum Oktober 1957 musste er noch seinen Kontrakt am Elliot Lake erfül­len, dann zog er nach Strat­ford. Er überwach­te den Aufbau der Maschi­nen, organi­sier­te die neue Produk­ti­on, optimier­te die Abläu­fe und packte auch selbst mit an, wenn es irgend­wo hakte. Neue Werkzeu­ge, neue Techni­ken, neue Materia­li­en – bei Rudi lief das Geschäft wie ein Kugel­la­ger, rund und reibungs­los. Nach einem Jahr unter­brach Rudi seine Arbeit, seinen Aufstieg bei Kugel­fi­scher. Er hatte genug Geld gespart für eine wichti­ge Reise. Im Oktober 1958 traf er in Oberko­chen ein und fragte meine Schwes­ter Brigit­te, ob sie seine Frau werden wolle. Und ihm nach Kanada folgen würde. Papie­re für die Hochzeit und für die Übersie­de­lung mussten besorgt, die Eltern und Famili­en des jungen Paares auf die großen, bevor­ste­hen­den Verän­de­run­gen einge­stimmt werden. Dann folgte der Aufbruch nach Strat­ford. 1969 wurde Rudi Werks­lei­ter bei Kugel­fi­scher, bis zu seiner Pensio­nie­rung 1995 blieb er bei der Firma. Brigit­te, die eine kaufmän­ni­sche Ausbil­dung hatte, arbei­te­te bei der Stadt­ver­wal­tung. Unter­bro­chen von den Zeiten, in denen sie ihre drei Kinder bekam und großzog. Sie machte nie einen Führer­schein, fuhr immer mit dem Fahrrad ins Büro. Irgend­wann kam in einem Päckchen mit Zimt- und Kirsch­kau­gum­mis (sensa­tio­nell damals!) auch ein Foto vom neuen Auto der kanadi­schen Familie in Oberko­chen an. Es war ein weinro­ter Ford Thunder­bird mit echten kleinen Heckflos­sen. Und ich machte damals meinen Frieden damit, dass sie keine Wolken­krat­zer und Texas Rangers in Strat­ford hatten. Sondern etwas viel Besse­res, wie ich später feststellte:

Das hübsche Städt­chen heißt nicht nur Strat­ford upon Avon wie Shake­speares Geburts­ort, es liegt nicht nur an einem kleinen Fluss, der natür­lich auch Avon heißt, mit einem kleinen See und vielen Schwä­nen darauf, sondern es hat auch ein Shake­speare-Theater und im Sommer ein Theater­fes­ti­val, eines der größten Nordame­ri­kas. Dann wimmelt es im Park, am See und in den Straßen rund um das Festi­val-Zentrum vor Künst­lern, Kunst­hand­wer­kern und Theater­volk. In der Umgebung siedeln viele Amish People, Menno­ni­ten, die nach alter Sitte Brot, Käse, Fleisch, Wurst produ­zie­ren, auch viele andere Lebens­mit­tel, und auf dem Markt verkaufen.

Weshalb sind Rudi und Brigit­te überhaupt ausge­wan­dert, haben Familie, Freun­de, die Heimat, alles Vertrau­te hinter sich gelas­sen, um sich ins Ungewis­se zustür­zen? Ich habe es mir später so zusam­men­ge­reimt, dass das Leben im Deutsch­land der 1950er Jahre sehr eng war, regle­men­tiert, normiert und wenig Spiel­raum ließ. Rudis beruf­li­che Chancen mit seinem Gesel­len­brief als Dreher waren begrenzt, formel­le Quali­fi­ka­ti­on zählte mehr als prakti­sches Können. Aber wie hätte Rudi, Sohn einer armen Flücht­lings­fa­mi­lie, eine Meister­aus­bil­dung finan­zie­ren können. Oder gar ein Hochschul­stu­di­um? Zumal er kein Abitur hatte und der Zweite Bildungs­weg eine ferne Utopie war. Noch später habe ich ihn gefragt, was für die Auswan­de­rung tatsäch­lich den Ausschlag gab. Und siehe da, es waren Träume. Austra­li­en, Norwe­gen, Kanada… Irgend­wo in der weiten Welt wollten sie Sprachen lernen, ein anderes Leben auspro­bie­ren. Brigit­te war beseelt von dem Gedan­ken, sagt Rudi, sie hat Prospek­te gesam­melt, sie zu Hause studiert. Und er, wollte er sie beein­dru­cken? Rudi lächelt. Die Frage hat er nicht ganz verstan­den. Vor ein paar Jahren sind Brigit­te und Rudi aus ihrem Haus mit den vielen Treppen in eine alters­ge­rech­te Wohnung gezogen. Natür­lich in der Romeo Street, Shake­speare lässt grüßen. Brigit­te ist im Mai 2025 gestor­ben, sie wurde 88 Jahre alt. Rudi ist im Febru­ar 94 gewor­den. Seine drei Kinder haben einen „caring and homekee­ping service“ organi­siert. Vor allem die Töchter, die in der Nähe von Toron­to wohnen, kommen öfter vorbei. Aber er versorgt sich auch selbst, hat vor kurzem wieder die Führer­schein­prü­fung bestan­den, die Senio­ren in Kanada alle zwei Jahre ablegen müssen. Rudi kann von seinem Balkon aus in den Upper Queen’s Park schau­en. Oder an guten Tagen auch mal ein Stück hinüber­ge­hen, Richtung Festi­val­thea­ter. Oder zu den Schwä­nen. So war es bis zum Pfingst­sonn­tag. Sein Herz, das für andere immer so groß war, hat aufge­ge­ben. Am Abend ist er gestor­ben. Ein Jahr und zwei Tage nach dem Tod von Brigitte.

Luitgard Hügle geb. Grupp aus Barbe­ri­no Val d’Elsa bei Poggi­bon­si wollte etwas schrei­ben, aber dann schrieb sie mir nach ihrem 85sten Geburts­tag, dass sie sich aus diesem „Geschäft“ zurück­zie­hen möchte. Vermut­lich ist ihr das inzwi­schen zu viel und zu anstren­gend. Jeden­falls sage ich DANKE für die bishe­ri­ge reich­li­che Unter­stüt­zung. Und so habe ich halt selbst recher­chiert und auch etwas gefunden:

Fritz Hügle stammt aus Rottweil und seine Frau Luitgard geb. Grupp aus dem Dreißen­tal in Oberko­chen. Fritz wollte im Werkzeug­bau und- vertrieb tätig werden und da kommt man an Oberko­chen nicht vorbei – dem Zentrum der Holzbe­ar­bei­tungs­werk­zeu­ge. Und so kamen Fritz und Luitgard zusam­men. Mitte der 60er Jahre zogen sie nach Poggi­bon­si und gründe­ten die Firma LIGNO-Systems, ein Vertriebs- und Service­un­ter­neh­men für Maschi­nen­werk­zeu­ge. Zeitwei­se beschäf­tig­ten sie bis zu 80 Mitar­bei­ter. Fritz war u.a. Reprä­sen­tant für OPPOLD und belie­fer­te überwie­gend die holzver­ar­bei­ten­den Unter­neh­men in Nordita­li­en und übernahm den Service für die verkauf­ten Werkzeu­ge. 2005 schlos­sen sie die Firma und genie­ßen seither das Leben in ihrem schönen Haus. Und hin und wieder kommen Oberko­che­ner zu Besuch und man erzählt sich Geschich­ten bei gutem italie­ni­schem Essen und Trinken – wie Renate und ich auch schon erfah­ren durften.

Luitgard Hügle ist eine gebore­ne Grupp und hat damit eine weitver­zweig­te Familie, denn die GRUPPS aus Oberko­chen sind wohl die größte Familie unseres Heimat­or­tes. Helmut „Hätte­re“ und Paul sind ihre Brüder. Es erfor­der­te damals sicher eine Menge Mut, in den 60ern den Schritt nach Itali­en zu wagen, den sie aber sicher nie bereu­te. Zurück nach Oberko­chen? Nur zu Besuch, denn die italie­ni­sche Lebens­wei­se ist doch eine andere und wenn man sie mal kennen­ge­lernt hat, gibt man sie nicht wieder auf. „Schaf­fe hat mr scho au müasse“, aber in Kombi­na­ti­on mit dem „Dolce far niente“ ist das doch viel erträg­li­cher und schöner. Die Tochter betreibt in der Nähe von Ancona ein Hotel mit Restau­rant und der Sohn ist nach Berlin gezogen. Ihre heimat­li­chen Spuren finden sich in vielen Berich­ten von ihr, die in Dietrich Bantels und in meinen Berich­ten Eingang gefun­den haben.

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2014: Luitgard und Fritz in ihrem Zuhau­se (Archiv Rathaus)

Petra Dobbs geb. Reimann (auch ein Mitglied des „Sechser-Clubs“) schick­te mir folgen­den Bericht aus Connec­ti­cut / USA. (Sie hat ihr Talent zum Schrei­ben schon früh in einigen Berich­ten in der Schüler­zei­tung SCOLASSO unter Beweis gestellt) ….und wenn der Flieger aus New York sich langsam den roten Dächern Süddeutsch­lands nähert, landet und ich in den Flugha­fen entlas­sen werde, dann klingt es, riecht es, fühlt sich an wie zuhau­se. Das hat sich in den über 50 Jahren meiner Abwesen­heit aus Deutsch­land nicht geändert. Die Vertraut­heit der Klänge und die Leich­tig­keit, mit der sich mein Denken umstellt auf das Deutsche, überrascht mich jedes Mal.

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1964: Petra mit ihrem Papa auf dem Weg zum Volkmars­berg in den Wintern unserer Kindheit (überlas­sen von Petra Dobbs)

An einem verschnei­ten, kalten Tag im April 1976 lande­te ich zum ersten Mal als Einwan­de­rer, nicht als Tourist, zusam­men mit meinem ameri­ka­ni­schen Mann in New York, was für ihn zuhau­se, für mich aber ein neues Kapitel mit vielen Frage­zei­chen war. Alles war neu, ob es die Ortschafts­bil­der mit ihren hölzer­nen Einfa­mi­li­en­häu­sern waren, die Lebens­mit­tel­an­ge­bo­te in den Geschäf­ten, die Art der Menschen, sich zu begrü­ßen, der neue Famili­en­ver­band mit nur fremden Menschen, die mich in ihre Mitte aufneh­men wollten.

Mein Mann und ich hatten vor der Abrei­se nach Ameri­ka in England gelebt und hatten Europa bereist mit unserem sehr gelieb­ten VW-Bus, hatten auch die Univer­si­tät in Cambridge zur Weiter­bil­dung genutzt und waren an einem Punkt angekom­men, wo unsere Finan­zen nach Auffri­schung riefen. Eine Arbeits­stel­le in den Staaten zu finden war Priori­tät, und ich stell­te fest, dass mein Abschluss als Lehrer in den Staaten nicht anerkannt wurde, obwohl nach Lehrern schon damals gesucht wurde.

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2025: Petra mit Ehemann Jim (überlas­sen von Petra Dobbs)

Die Stelle, die mir angebo­ten wurde, war Neuge­biet von der Materie her, aber auch der Sachspra­che, die mir nicht vertraut war. Probe­zeit und Einar­bei­tung waren eine Heraus­for­de­rung und so kam es, dass das erste Weihnachts­fest, das wir in unserer neuen Heimat feiern wollten, überschat­tet war von großem Heimweh, das so schlimm war, dass mein Mann anbot, dass ich “nach Hause” fliegen sollte.

Verständ­nis­voll, wie das Angebot auch war, hat es meine Einstel­lung zu meinem ameri­ka­ni­schen Leben geändert. Mir wurde klar, dass ich eine Entschei­dung getrof­fen hatte, die mein Leben in andere Bahnen leite­te, dass ich den Begriff “des Zuhau­se“ neu und anders definie­ren musste.

Als einen Versuch dazu luden wir unsere ameri­ka­ni­sche Familie zu einem deutschen Weihnachts­es­sen mit Gänse­bra­ten und Blaukraut ein, was für alle eine neue kulina­ri­sche Erfah­rung war. Kochen konnte ich noch nicht beson­ders gut, viele (damals noch sehr teure) Gesprä­che mit dem deutschen Ausland, sprich meiner Mutter, wurden geführt, aber das deutsche Gänse­es­sen war ein durch­schla­gen­der Erfolg, und es ist zu einer nunmehr 50jährigen Famili­en­tra­di­ti­on geworden.

Manche Entschei­dun­gen brauchen lange Anlauf­zeit. Zwanzig Jahre nach meiner Einwan­de­rung stell­te sich mir die Frage meiner Natio­na­li­tät. Wir hatten unsere Zelte in Connec­ti­cut aufge­schla­gen, und aus einer Notla­ge wurde ein Heim, dicht am Strand des Long Island Sounds, in der Nähe von New York, in einem herrli­chen kleinen Staat, der mich in seiner Einstel­lung an die Menschen im Schwa­ben­land erinnert hat.

Wir hatten das große Glück, dass wir zwei tolle Kinder in die Welt bringen konnten, die unser Heim zum Zuhau­se machten. Ich war sehr engagiert in der Schule der Kinder und in dem “local board of educa­ti­on”, einem Gremi­um, das bestim­mend ist für die Schul­po­li­tik im Ort. Um wählen zu können oder gewählt zu werden, muss man, wie überall, Landsmann/frau sein. Und das war der Zeitpunkt meiner Bewer­bung für einen ameri­ka­ni­schen Pass. Meine Tochter war traurig, weil sie meinte, sie könne nun nicht mehr sagen, ich sei Deutsche…. Ich versuch­te zu erklä­ren, dass man das Zuhau­se aus einem Menschen nicht entfer­nen kann, dass aber der Mensch in seiner Umwelt politisch aktiv sein muss und dazu gehört das Wählen.

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2025: Petra beim Wandern in den kanadi­schen Rocky Mounta­ins (überlas­sen von Petra Dobbs)

Mir ist das Land ans Herz gewach­sen – ich habe ein erfolg­rei­ches eigenes Geschäft aufge­baut. Verbun­den mit meiner Tätig­keit bin ich viel gereist und habe dadurch dieses tolle Land mit seinen traum­haf­ten Landschaf­ten kennen­ge­lernt. Auch manche Städte haben mir gut gefal­len, Chica­go, New Orleans, San Francis­co. Ich habe das Wandern entdeckt und es gibt wohl kaum einen größe­ren Kontrast als die Gletscher in Alaska und die Wüsten­land­schaf­ten in Utah und die Schön­heit der Rocky Mounta­ins. Wir sind auf unserem vertrau­ten Long Island Sound gesegelt und haben den Abend­him­mel mit dem Blick auf New York bewundert.

Und jetzt komme ich ein wenig in Schwie­rig­kei­ten, denn bei aller Liebe und Akzep­tanz, die ich für mein Land empfin­de, muss ich geste­hen, dass mich die gegen­wär­ti­ge Situa­ti­on im Lande tief beunru­higt. Es gehört wohl dazu, dass man sein Verhält­nis zum Lande ähnlich einer Ehe “for better or worse” sieht. Man nimmt das Gute mit dem Schlech­ten und hofft auf Besserung.

Damit komme ich zum Ende meines Berich­tes. Als ich im Oktober mit dem Flieger aus Frank­furt über die Hochhäu­ser New Yorks einflog, in die Einwan­de­rungs­hal­le entlas­sen wurde, dann klang es, roch es, fühlte sich an wie zuhau­se. Der ameri­ka­ni­sche Beamte gab mir meinen Pass zurück und sagte “welco­me home” und so war es dann auch.

Ergän­zung von Billie: Sie ist Inhabe­rin von „PRSS, Inc.“, einem Unter­neh­men mit Sitz in Norwalk, Connec­ti­cut. Ihr Unter­neh­men bewegt sich im Bereich Business Services / Consulting.

AUSWANDERERLISTEN

Gefun­den im Amtsblatt BUG Oberko­chen in den Jahrgän­gen 1953 bis 1979 unter der Rubrik „Lebewohl sagten der Gemeinde“

Anmer­kun­gen: es sind auch Expats, Schüler und Studen­ten und Heimkeh­rer aufge­lis­tet und einige sind auch zurück­ge­kom­men oder haben sich mehrfach abgemel­det. Einige Male ist das „hin und her“ nicht durch­gän­gig zu recher­chie­ren (z.B. Hügle und Hirner). Alle Gemel­de­ten „unter Jenaer Str. 2“ waren Werkstu­den­ten der Fa. Zeiss.

Hinweis: In den Jahren 1973 und 1974 gab es viele Einwoh­ner auslän­di­scher Herkunft, die in ihre Heimat­län­der zurück­kehr­ten (23 nach Jugosla­wi­en, 11 nach Itali­en, 1 nach Türkei, 3 nach Spani­en, 1 nach Portugal)

Im Jahr 1952

  • Mikler, Heinz Canada

Im Jahr 1953

  • Balle, Elisa­beth (Tochter) Canada Rosen­weg 4
  • Balle, Johan­na (Mutter) Canada Rosen­weg 4
  • Balle, Paul (Vater) Canada Rosen­weg 4
  • Balle, Wolfgang (Sohn) Canada Rosen­weg 4
  • Diller, Eduard Canada Turmweg 20
  • Folberth, Hans Öster­reich Aalener Str. 47
  • Gold, Paul und Anna Austra­li­en Sperber­stra­ße 17
  • Griebe­now, Carola (Tochter) Austra­li­en Ölwei­her 20 (Baracken)
  • Griebe­now, Elfrie­de (Mutter) Austra­li­en Ölwei­her 20 (Baracken)
  • Griebe­now, Kurt (Vater) Austra­li­en Ölwei­her 20 (Baracken)
  • Hahn, Fritz (kam 1955 zurück)  USA Brunnen­hal­de 15
  • Hollen­stein, Arthur Frank­reich Kelten­stra­ße 1
  • Klier, Karl-Heinz Schweiz Katzen­bach­stra­ße 24 / II
  • Kuhn, Elfrie­de (Mutter) Austra­li­en Ölwei­her 26 (Baracken)
  • Kuhn, Falko (Sohn) Austra­li­en Ölwei­her 26 (Baracken)
  • Kuhn, Paul (Vater) Austra­li­en Ölwei­her 26 (Baracken)
  • Kuhn, Ursula (Tochter Austra­li­en Ölwei­her 26 (Baracken)
  • Lipfert, Horst (kam 1955 zurück) USA Jäger­gäss­le 9
  • Parageit, Gerhard und Frau USA Brunnen­hal­de 13
  • Polif­ke, Franz Schweiz Katzen­bach­stra­ße 57
  • Pröhl, Annema­rie (Mutter) USA Ölwei­her 18 (Baracken)
  • Pröhl, Hanne­lo­re (Tochter) USA Ölwei­her 18 (Baracken)
  • Pröhl, Heide­ma­rie (Tochter USA Ölwei­her 18 (Baracken)
  • Pröhl, Johan­nes (Vater) USA Ölwei­her 16 (Baracken)
  • Stadie, Martin Canada Sperber­stra­ße 29
  • Starke, Hans Austra­li­en Sonnen­berg­stra­ße 2
  • Ziegler, Bernd (Sohn) USA Brunnen­hal­de 7 
  • Ziegler, Hans-Hermann (Kind) USA Brunnen­hal­de 7 
  • Ziegler, Käthe (Mutter) USA Brunnen­hal­de 7 
  • Ziegler, Konrad (Sohn) USA Brunnen­hal­de 7 
  • Ziegler, Kurt (Vater) USA Brunnen­hal­de 7 

Im Jahr 1954

  • Bauer, Gerda (Tochter) Schweiz Brunnen­hal­de 8
  • Bauer, Hedwig (Mutter) Schweiz Brunnen­hal­de 8
  • Bauer, Kurt (Vater) Schweiz Brunnen­hal­de 8
  • Bieber, Hermann Schweiz Turmweg 7
  • Böttger, Angeli­ka (Tochter) Austra­li­en Ölwei­her 32 (Baracken)
  • Böttger, Brigit­te (Tochter) Austra­li­en Ölwei­her 32 (Baracken)
  • Böttger, Doris (Mutter) Austra­li­en Ölwei­her 32 (Baracken)
  • Böttger, Rudolf (Vater) Austra­li­en Ölwei­her 32 (Baracken)
  • Böttger, Udo (Sohn) Austra­li­en Ölwei­her 32 (Baracken)
  • Brack, Creszen­tia Schweiz Aalener Str. 4
  • Colby, Bernhard England ???
  • Eisen­mann, Gerhard Schweiz Turmweg 7
  • Fleisch­mann, Alfre­da Schweiz Dreißen­tal­stra­ße 34
  • Gaiser, Peter (kam 1954 zurück Brasi­li­en Aalener Str. 23 / 1
  • Geiß, Erwin (kam irgend­wann zurück)  Austra­li­en Sperber­stra­ße 40
  • Götze, Renate Canada Brunnen­hal­de 26
  • Henschel, Fritz Canada Mühlstra­ße 12
  • Koslow­ski, Gerhard (Vater) Canada Ölwei­her 20 (Baracken)
  • Koslow­ski, Ruth (Mutter) Canada Ölwei­her 20 (Baracken)
  • Koslow­ski, Hansjür­gen (Sohn) Canada Ölwei­her 20 (Baracken)
  • Koslow­ski, Klaus-Uwe (Sohn) Canada Ölwei­her 20 (Baracken)
  • Krüger, Dieter (Sohn) Austra­li­en Aalener Str. 34 
  • Krüger, Frieda (Mutter) Austra­li­en Aalener Str. 34 
  • Krüger, Günther (Sohn) Austra­li­en Aalener Str. 34 
  • Krüger, Theodor USA Brunnen­hal­de 10
  • Krüger, Walter (Vater) Austra­li­en Aalener Str. 34 
  • Krüger, Walter jun. (Sohn) Austra­li­en Aalener Str. 34 
  • Kunert, Ursula Schweiz Heiden­hei­mer Str. 2
  • Küster, Irene Öster­reich Katzen­bach­stra­ße 25
  • Lehmann, Heinz USA Brunnen­hal­de 22
  • Lehmann, Rosa USA Brunnen­hal­de 22
  • Maier Vinzenz (*Sohn) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Maier, Eugen (**Vater) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Maier, Eugen (*Vater) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Maier, Eugen jun. (*Sohn) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Maier, Helene (*Tochter) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Maier, Hubert (*Sohn) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Maier, Lidwi­na (*Tochter) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Maier, Lidwi­na (*Eltern) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Maier, Lore (**Mutter) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Maier, Maria (*Tochter) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Maier, Monika (**Tochter) Austra­li­en Dreißen­tal­stra­ße 77
  • Pathe, Oskar Schweiz Dreißen­tal­stra­ße 70
  • Remde, Heinz USA Im Mahd 5
  • Remde, Irene USA Im Mahd 5
  • Schäfer, Alexan­der (Vater) Austra­li­en Feigen­gas­se 7
  • Schäfer, Alexan­der jun. (Sohn) Austra­li­en Feigen­gas­se 7
  • Schäfer, Elisa­beth (Mutter) Austra­li­en Feigen­gas­se 7
  • Schäfer, Regina (Tochter) Austra­li­en Feigen­gas­se 7
  • Schäfer, Renate (Tochter) Austra­li­en Feigen­gas­se 7
  • Schäfer, Sonja (Tochter) Austra­li­en Feigen­gas­se 7
  • Sekera, Hilde­gard Canada Sperber­stra­ße 6
  • Sekera, Stephan Canada Sperber­stra­ße 6
  • Tramnitz, Günther (1958 zurück) Austra­li­en Sonnen­berg­stra­ße 40

Im Jahr 1955

  • Brink­mann, Klaus Japan Weingar­ten­str. 52
  • Brink­mann, Ursula Japan Weingar­ten­str. 52
  • Diller, Emma Canada Turmweg 20
  • Fritz, Maria Austra­li­en Mühlstra­ße 3
  • Gräßer, Fritz (1958 zurück) Canada Finken­weg 11 
  • Gräßer, Helene (1958 zurück) Canada Finken­weg 11
  • Hahn, Fritz (zum zweiten Mal, 1960 wieder zurück) USA Aalener Str. 1
  • Hentschel, Eva Austra­li­en Brunnen­hal­de 22
  • Hentschel, Max Austra­li­en Brunnen­hal­de 22
  • Jurasch­ka, Eli Canada Sperber­stra­ße 29
  • Koepsel, Hans USA Ölwei­her 20 (Baracken)
  • Lang, Grete Spani­en Enzian­weg 4
  • Pfarr­sch­ner, Annema­rie (Mutter) Canada Heiden­hei­mer Str. 31
  • Pfarr­sch­ner, Heinz (Vater) Canada Heiden­hei­mer Str. 31
  • Pfarr­sch­ner, Ulrich (Sohn) Canada Heiden­hei­mer Str. 31
  • Schlos­ser, Eleono­re USA Dreißen­tal­str. 59
  • Schmidt, Eberhard Brasi­li­en Nelken­weg 9 
  • Winter, Charlot­te (Mutter) USA Volkmars­berg­stra­ße 15
  • Winter, Doris (Tochter) USA Volkmars­berg­stra­ße 15
  • Winter, Jutta (Tochter) USA Volkmars­berg­stra­ße 15
  • Winter, Ludwig (Vater) USA Volkmars­berg­stra­ße 15

Im Jahr 1956

  • Adolf, Renate Schwe­den Brunnen­hal­de 32
  • Adolf, Rosema­rie Schwe­den Brunnen­hal­de 32
  • Bestle, Adolf (Vater) Austra­li­en Blumen­str. 24
  • Bestle, Barba­ra (Mutter) Austra­li­en Blumen­str. 24
  • Bestle, Erika (Tochter) Austra­li­en Blumen­str. 24
  • Bestle, Manfred (Sohn) Austra­li­en Blumen­str. 24
  • Bestle, Wolfgang (Sohn) Austra­li­en Blumen­str. 24
  • Bohnhardt, Martha (Mutter) Canada Turmweg 20
  • Bohnhardt, Ferdi­nand (Sohn) Canada Turmweg 20
  • Gründ­ler, Monika (Tochter) USA Nelken­weg 5
  • Gründ­ler, Paul (Vater) USA Nelken­weg 5
  • Gründ­ler, Waltraud (Mutter) USA Nelken­weg 5
  • Heid, Werner Canada Finken­weg 4
  • Holster, Wilhelm Canada Feigen­gas­se 14
  • Jahn, Gerhard Schweiz Ölwei­her 20 (Baracken)
  • Janßen, Ute (1957 zurück)  Schweiz Brunnen­hal­de 31
  • Kahle, Gerda (kein Land angege­ben)  Afrika Kapel­len­stei­ge 8
  • Kulha­nek, Thomas Austra­li­en Brunnen­hal­de 59
  • Kurrek, Wolfgang USA Sperber­str. 17
  • Maier, Fritz USA Turmweg 14
  • Mikler, Rudolf Canada Weingar­ten­str. 55
  • Müller, Heinz (Vater) Canada Brunnen­hal­de 18
  • Müller, Holger (Sohn) Canada Brunnen­hal­de 18
  • Müller, Rainer (Sohn) Canada Brunnen­hal­de 18
  • Müller, Sonja (Mutter) Canada Brunnen­hal­de 18
  • Seilkopf, Heinz Schweiz Weingar­ten­str. 69
  • Streh­le, Gerhard Schweiz Zeppe­lin­weg 23
  • Süß, Sigmar USA Sonnen­berg­str. 32
  • Süß, Martha USA Sonnen­berg­str. 32
  • Tritt­ler, Franz Canada Dreißen­tal­str. 44
  • Truken­mül­ler, Leo USA Mühlstr. 12

Im Jahr 1957

  • Betzler, Brigit­te (1958 zurück) Schweiz Dreißen­tal­str. 38
  • Bossham­mer, Marian­ne (1959 zurück) Schwe­den Sperber­str. 42
  • Düver, Marlies (1958 zurück) Schweiz Först­erstr. 3
  • Eichen­berg, Wolfram Canada Spatzen­weg 3
  • Fischer, Sigrid USA Turmweg 12
  • Fröbel, Gerhard Nieder­lan­de Volkmars­berg­str. 19
  • Gehrin­ger, Reinhold Schweiz Dreißen­tal­str. 44
  • Hirner, Adolf (zurück 1959, wohl nur befris­tet) Canada Sperber­str. 32
  • Hüttich, Gunther (Sohn) USA Zeppe­lin­weg 13
  • Hüttich, Heinz (Vater) USA Zeppe­lin­weg 13
  • Hüttich, Lilly (Mutter) USA Zeppe­lin­weg 13
  • Hüttich, Rainer (Sohn) USA Zeppe­lin­weg 13
  • Köhler, Heinz Schweiz Kelten­str. 1
  • König, Barba­ra England Garten­str. 23 
  • Mangold, There­sia Schweiz Sperber­str. 4
  • Merkl, Annema­rie (Mutter) USA Brunnen­hal­de 34
  • Merkl, Dorid (Tochter) USA Brunnen­hal­de 34
  • Merkl, Gudrun (Tochter) USA Brunnen­hal­de 34
  • Merkl, Walter (Vater) USA Brunnen­hal­de 34
  • Müller, Edeltraud (**Mutter) Canada Aalener Str. 63 / II
  • Müller, Horst (**Vater) Canada Aalener Str. 63 / II
  • Müller, Lore (*Mutter) USA Zeppe­lin­weg 16
  • Müller, Silvia (**Tochter) Canada Aalener Str. 63 / II
  • Müller, Walter (*Vater) USA Zeppe­lin­weg 16
  • Müller, Walter jun. (*Sohn) USA Zeppe­lin­weg 16
  • Müller, Willy *(Sohn) USA Zeppe­lin­weg 16
  • Pantke, Erhard USA Weingar­ten­str. 33
  • Reinhard, Otto Schweiz Wiesen­weg 1
  • Rühle, Willy Canada Rosen­weg 3
  • Schlu­der­ba­cher, Niels Itali­en Sperber­str. 19
  • Schubert, Gisela (1958 zurück) Frank­reich Jenaer Str. 41
  • Siegel, Gerda (Mutter) USA Panora­ma­str. 1
  • Siegel, Ralph (Sohn) USA Panora­ma­str. 1
  • Trill­ho­se, Siegfried Nieder­lan­de Panora­ma­str. 1
  • Ziegler, Peter USA Heiden­hei­mer Str. 29

Im Jahr 1958

  • Amann, Gerdi USA Sonnen­berg­str. 25
  • Amann, Siegfried USA Sonnen­berg­str. 25
  • Bauer, Annelie­se (1959 zurück)  England Jäger­gäss­le 24
  • Blume, Hermann Schweiz Walter-Bauers­feld-Str. 39
  • Dauner, Ursula (1959 zurück) England Meisen­gas­se 1
  • Gläß, Marga­re­the (1959 zurück)  Schweiz Wachol­der­stei­ge 22
  • Heid, Dieter Canada Finken­weg 4
  • Juchum, Heinz Schweiz Heiden­hei­mer Str. 22
  • Just, Anni (Mutter) Canada Rosen­weg 3
  • Just, Walter (Sohn) Canada Rosen­weg 3
  • Koetschau, Hans-Joachim USA Dreißen­tal­str. 64
  • Kolb, Adolf Austra­li­en Lerchen­str. 7
  • Kolb, Elisa­be­tha Austra­li­en Lerchen­str. 7
  • Lehmann, Wilfried (1959 zurück) Schweiz Walter-Bauers­feld-Str. 39
  • Mehlhorn, Eberhard Schweiz Kelten­str. 1
  • Meyer, Bertha USA Aalener Str. 38
  • Neukomm, Hans-Rudi Schweiz Lerchen­str. 3
    • er war Schwei­zer und erster Geschäfts­füh­rer bei Leitz in Dieti­kon (CH) und später zusätz­lich in Leitz Colmar (F) und wurde wohl in dieser Zeit einige Monate bei Leitz eingearbeitet
  • Nyenhuis, Hans USA Weingar­ten­str. 42
  • Röder, Bernd (Sohn) USA Brunnen­hal­de 22
  • Röder, Erika (Mutter) USA Brunnen­hal­de 22
  • Röder, Manfred (Vater) USA Brunnen­hal­de 22
  • Rosen­berg, Fritz (1959 zurück)  Schweiz Wachol­der­stei­ge 24
  • Schnep­pe, Johan­na (Mutter) (1969 zurück) USA Brunnen­hal­de 10
  • Schnep­pe, Karl (Vater) (1969 zurück) USA Brunnen­hal­de 10
  • Schnep­pe, Renate (Tochter) (1968 zurück) USA Brunnen­hal­de 10
  • Weber, Diana (Tochter) USA Sonnen­berg­str. 14
  • Weber, Gerhard (Vater) USA Sonnen­berg­str. 14
  • Weber, Johan­na (Mutter) USA Sonnen­berg­str. 14
  • Witt, Emil Canada Brunnen­hal­de 36
  • Zack, Heide-Chris­tel (1959 zurück) Schweiz Zeppe­lin­weg 11

Im Jahr 1959

  • Bauer, Annelie­se (1961 zurück)  Frank­reich Jäger­gäss­le 24
  • Beyenal, Hakki Türkei Turmweg 7
  • Dorster, Heidi (1961 zurück) Schweiz Brunnen­hal­de 1
  • Grupp, Hans (1961 zurück) Schweiz Mühlstr. 26
  • Hammer, Ingeborg (1960 zurück) Schweiz Aalener Str. 25
  • Kinder­mann, Chris­ta (1961 zurück)  Schweiz Walter-Bauers­feld-Str. 11
  • Kloppe, Johan­na (1961 zurück)  England Brunnen­hal­de 19
  • Klotz, Antal­ne Ungarn Heiden­hei­mer Str. 30
  • Kürbs, Gerti (1960 zurück) Schweiz Panora­ma­str. 5
  • Kurth, Günther Canada Brunnen­hal­de 68
  • Lensler, Brigit­te (1959 zurück)  Schweiz Fried­hof­weg 4
  • Mikler, Brigit­te Meroth Canada Dreißen­tal­str. 55
  • Motzer, Helga (1961 zurück)  England Brunnen­hal­de 19
  • Müller, Lore (Mutter) Canada Weingar­ten­str. 75
  • Müller, Walter (Vater) Canada Weingar­ten­str. 75
  • Müller, Walter (Sohn) Canada Weingar­ten­str. 75
  • Müller, Willy (Sohn) Canada Weingar­ten­str. 75
  • Paap, Liese­lot­te Schweiz Wachol­der­stei­ge 22
  • Pfitzen­may­er, Sigrid (1961 zurück) Schweiz Wachol­der­stei­ge 21
  • Schneck, Edgar Canada Turmweg 20
  • Schwe­da, Hedwig (Mutter) USA Brunnen­hal­de 52
  • Schwe­da, Karl (Vater) USA Brunnen­hal­de 52
  • Schwe­da, Siegfried (Sohn) USA Brunnen­hal­de 52
  • Schwe­da, Sieglin­de (Tochter) USA Brunnen­hal­de 52
  • Sieber, Erich (1961 zurück und dann wieder los) Schweiz Ölwei­her 1
  • Streh­le, Gerhard (1959 zurück)  Schweiz Sonnen­berg­str. 5
  • Streh­le, Waltraud Schweiz Sonnen­berg­str. 5
  • Voigt, Heide (1960 zurück) Schweiz Walter-Bauers­feld-Str. 14
  • Waradi, Istvan Ungarn Heiden­hei­mer Str. 30
  • Wirth, Albert Canada Aalener Str. 38

Wilfried „Wichai“ Müller – Billie vom Sonnen­berg – Der Nicht-Ausgewanderte

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