Die Geschichte „meiner ehemaligen“ Firma, in der ich den Großteil meines beruflichen Lebens tätig war
Wesentliche Innovationen bei Leitz (Auszug):
- 1971 Nachschärfbares Konstantwerkzeug (Dufix / Exakt)
- 1976 Polykristalliner Diamant als Schneidstoff für die Holzbearbeitung
- 1993 Werkzeuge mit Datenchip für alle relevanten Prozessdaten
- 1998 wurde erstmals monokristalliner Diamant als Schneidstoff an Werkzeugen eingesetzt.
- 2001 DFC Dust Flow Control – Werkzeuge mit verbesserter Späneerfassung und dadurch saubere Verarbeitungsprozesse
- 2005 Schneidstoffbeschichtungen zur Standwegerhöhung (erste eigene Beschichtungsanlage)
- 2007 RipTec: Fräsverfahren zur Verbesserung der Bearbeitungsqualität und Haltbarkeit von Holzfenstern
- 2009 WhisperCut: Weltweit erstes Diamantwerkzeug mit Aluminium-Grundkörper – leicht und leise
- 2014 Mehrfach-Profilfräser mit integrierter Profilwechselmechanik (quattroForm für 4 Profile)
Heutige Größe des Leitz- Firmenverbundes bzw. der Brucklacher Group. Gemeinsam mit den beiden rechtlich selbstständigen Schwesterkonzernen Boehlerit und Bilz bildet Leitz die global agierende „Brucklacher Group“. Mit insgesamt 17 Produktionsstandorten, eigenen Vertriebs- und Servicegesellschaften in 38 Ländern an 139 Standorten sowie einem Partnernetzwerk ist die „Brucklacher Group“ ein auf allen Kontinenten vertretener Global Player. In der „Brucklacher Group“ erwirtschaften weltweit über 4.000 Mitarbeitende einen Jahresumsatz von rund 500 Millionen Euro.
Baugeschichtlich sind in der Frühzeit folgende Jahre für Leitz von Bedeutung. 1919/20 wurde anstelle der Ziegelei ein Schuppen (Remise) gebaut. Leitz hatte sich zwischen 1891 bis 1919 von anfangs 2 auf nunmehr 6 Gebäude vergrößert. 1929 ließ Fabrikant Albert Leitz auch das alte Ziegelei-Ökonomiegebäude samt Wohnhaus (Gebäude Nr. 191) abbrechen und an seiner Stelle das noch heute bestehende Wohngebäude Leitz errichten. In einem Bauplan von 1940 ist dann auch der Schuppen (Remise) verschwunden. Große Umbauarbeiten fanden Ende der 50er oder Anfang der 60er Jahre statt. Das alte Pförtnerhaus wurde abgerissen und ein neuer Empfang und Bereich für die Konstruktion geschaffen.

Abriss und Umbau des alten Pförtnerhauses (Archiv Leitz)

Abriss und Umbau des alten Pförtnerhauses (Archiv Leitz)
Weitere bemerkenswerte große Bauabschnitte (ab Ende der 70er Jahre) vollzogen sich in der Ära Dr. Brucklacher. Eine neue Produktionsstätte mit einem Präsentationszentrum wurde auf der anderen Seite des Kochers in drei Bauabschnitten errichtet. Das alte Haupt-Gebäude wurde in diesem Zusammenhang grundlegend saniert, nachdem alle Produktionsabteilungen sowie Wareneingang, Lager und Versand in die neuen Gebäude auf der anderen Kocherseite gezogen waren. Einige Jahre später wurde ein modernes Forschungs- und Entwicklungszentrum erstellt und auch der IT-Bereich bekam nun den Platz, den er dringend benötigte.

Neuer Empfang und Konstruktionsbüro (Archiv Leitz)
Unter der Ägide von Dr. Cornelia Brucklacher wurde dem alten Oppold-Gebäude in der Nähe des Kreisels neues Leben eingehaucht. Im Jahr 2025 zog der Bereich Logistik (vom Lager bis zum Versand) in das sanierte Gebäude. Eine moderne Lager- und Kommissonieranlage wurde installiert. Der gesamte IT-Bereich zog ebenfalls ein. Im EG befindet sich ein modernes Medien-Center und in der obersten Etage hat die „Brucklacher Group“ ihr zuhause. Die Anschrift änderte sich in Leitzstraße 1.

1958: Vierzehnfamilienhaus in der Heidenheimer Straße 88 (Archiv Leitz)
Wohnungsbau. Zwischen 1951 und 1963 wurden 5 Häuser mit insgesamt 33 Wohnungen errichtet, um ihren Mitarbeitern ein Wohnangebot machen zu können. (1951: 6‑Familienhaus Gutenbach / 1957: 4‑Familienhaus Heidenheimer Straße 86 / 1958: 14-Familienhaus Heidenheimer Straße 88 und 90 / 1963: 5‑Familienhaus Jenaer Straße 35 sowie der Sanierung des Wohnblocks in der Aalener Straße 47). Das ehemalige 4‑Familienhaus in der Aalener Straße 45 gehört heute der Stadt. Gemessen an der Mitarbeiterzahl war das ohne Zweifel eine große Leistung in wirtschaftlich guten Jahren.
Landwirtschaft. Bemerkenswert ist, dass lange Zeit vorhandene Engagement der örtlichen Industrie in der Landwirtschaft. Die Unternehmerfamilie Leitz betrieb über eine längere Zeit einen beachtlichen Bauernhof, der wegen seines hohen Milchleistungsstands zu den führenden Betrieben weit und breit gehörte. Später gab es noch etwas Bullen-Zucht mit etwas Kleintierhaltung. Irgendwann lohnte sich der ganze Aufwand aber nicht mehr und die Landwirtschaft wurde aufgegeben.
Jubiläen.
1976 – 100jähriges Jubiläum. Gefeiert wurde am Donnerstag, 21. Oktober. In diesem Zusammenhang zeichnete Bürgermeister Gustav Bosch drei Personen mit der Goldenen Stadtmünze aus, da sich diese in besonderer Weise für das Wirtschaftsleben unserer Gemeinde verdient gemacht haben: Die damals 86-jährige Seniorchefin Marie Leitz (Schwiegertochter des Firmengründers), Hedwig Stützel (Witwe von Leonhard Stützel und Enkelin des Firmengründers) und Karl Kümmerle (Geschäftsführer).
Viele Reden wurden gehalten, aber eine erhielt besonders kräftigen Beifall. Der Schwyzer Geschäftsführer Hans-Rudolf Neukomm, der die Niederlassung in Dietikon (CH), und später auch jene in Colmar (F) führte, beschrieb in launigen humorvollen Worten das schwäbische Unternehmertum aus eigenen Erfahrungen beim Aufbau der Niederlassungen in der Schweiz, in Frankreich und in Italien.
Den Festvortrag hielt damals Dr. Hermann Baumhauer. Ministeriale Grüße entbot Annemarie Griesinger. Für die IHK sprach Alt-Präsident Dr. Konrad Theiss, für die Ostalb Landrat Gustav Wabro und für die Stadt Bürgermeister Gustav Bosch. Für die Firma sprachen Karl Kümmerle und Dr. Dieter Brucklacher. Für die Belegschaft der Betriebsratsvorsitzende Anton Gutheiß.

Das 100jährige Jubiläum im Jahr 1976 – Festredner, Bürgermeister, Landrat, Geschäftsführung und Gesellschafter (Archiv Rathaus)
1986 – 110jähriges Jubiläum. Gefeiert wurde am Samstag, 20. September. Tagsüber gab es einen Tag der offenen Tür, der von rund 2.000 interessierten Besuchern wahrgenommen wurde. Es wurde eigens ein Festzelt auf dem Firmengelände aufgestellt, welches dann abends mit rund 1.300 Gästen gefüllt war. Gemeinsames Abendessen, begleitet von den Original Kochertaler Musikanten. Moderator war Roland Fürst, der das Abendprogramm eröffnete. Die üblichen Reden schlossen sich an: Dr. Dieter Brucklacher (Geschäftsführer) für die Firma, Harald Gentsch (Bürgermeister) für die Stadt, Anton Gutheiß (Betriebsratsvorsitzender) für die Belegschaft. Danach wurde das Rahmenprogramm fortgesetzt – mit der „Radportgruppe Aalen-Ebnat“, der „Leitz-Blaskapelle“, dem „Leitz-Männerchor“. Zum Höhepunkt des Abends betraten Willi Seiler und Ruth Mönch, bekannt aus dem Fernsehen, die Bühne. Am späteren Abend wurde das „Leitz-Lied“ vorgestellt „Unsere Firma, die ist Spitze“ (Text und Musik von Wolfgang „Wolle“ Kriwanek). Spät am Abend traten noch die Auszubildenen aus Unterschneidheim als Rockband auf und die Original Oberkochener Musikanten unter Leitung von Jürgen Kresse beschlossen die Feier.
2001 – 125jähriges Jubiläum. Zum Festakt traf sich eine illustre Gruppe bekannter Persönlichkeiten: Dietrich Gentscher (ehem. Außenminister), Karl-Heinz Böhm (Schauspieler, humanitärer Aktivist und Vors. Der Stiftung „Menschen für Menschen), Prof. Dr. Berthold Leibinger (Vors. Der Geschäftsführung Trumpf). „Wie sieht die Welt von morgen aus?“ Diese Frage versuchte die Gruppe, moderiert vom ehem. ZDF-Chefredakteur Klaus Bresser, zu beantworten. Auch Ministerpräsident Erwin Teufel und Wirtschaftsminister Walter Döring nahmen am Festakt teil. Am Freitag. 14. September feierten rund 1.000 Leitzler im Festzelt einen schönen Abend. Am Samstag nahmen dann rund 2.000 Besucher die Chance war, Leitz von innen zu erkunden.
2026 – 150jähriges Jubiläum. Am Samstag, 11. Juli 2026 wurde auf dem Gelände der Firma ab 18 Uhr ein Betriebsfest mit den Beschäftigten und Rentnern abgehalten. Weitere Veranstaltungen folgen im Oktober und November.
Jazz Lights. Diese Konzertreihe, die heuer zum 36sten Mal stattfand, wurde 1991 von Dr. Dieter Brucklacher ins Leben gerufen und vom damaligen Bürgermeister Harald Gentsch unterstützt.
Das erste Festival dauerte vom 22. Februar bis zum 3. März statt und bot ein spannendes Programm:
Jazz Work-Shop mit Prof. Joe Viera / Jazz-Stammtisch im „Lamm“ / Die Geschichte des Jazz in der Stadtbibliothek / Jazz Foto- und Plakatausstellung im Rathaus-Foyer / Jazzkonzert regional im Rathaus Foyer / Chris Barber Jazz & Bluesband im Carl Zeiss-Saal / Young Jazz & Rock Generation mit ihrem Bandleader Peter Traub! Im Carl Zeiss-Saal / A Tribute to Duke Ellington mit dem Heinz Sauer-Quartett im Carl Zeiss-Saal / Frühschoppen mit den Stuttgarter Dixieland All Stars im Rathaus Foyer / Jazz im Rathaus mit Barabara Dennerlein und dem Wolfgang Lackerschmid-Quartett / Gospel mit den Jackson Singers aus den USA in der ev. Versöhnungskirche
Die musikalische Ausrichtung im Laufe der Zeit: Vom Dixieland über Gospel- und Soul-Acts, zu Classic-Meets-Jazz-Konzerten (die Dieter Brucklacher besonders liebte) bis zu Jazz, Funk, Soul und Fusion. Eine subjektive Auswahl an Künstlern sei hier kurz aufgeführt:
- Count Basie Orchestra – Die Band erhielt siebzehn Mal den Grammy Award
- Dave Brubeck – Sein berühmtester Hit heißt „Take Five“
- David Sanborn – US‑Saxofonist, Jazz‑Fusion‑Pionier
- Duke Ellington Orchestra – „Das Einzige, was ich will, ist, dass meine Musik jetzt im Augenblick gut klingt.“
- Dutch Swing College Band – die frühere Dixieland-Band schlechthin
- Jaques Loussier – wer kennt nicht sein Meisterwerk „Play Bach“
- Klaus Doldiners Passport – Bekannte Stücke u.v.a. die Filmmusiken zu „Das Boot“ und „Tatort“
- Manhattan Transfer – Grammy‑prämierter Vocal‑Jazz
- Miriam Mekeba – geboren in Johannesburg und ein Song für die Ewigkeit „Pata Pata“
- Nigel Kennedy – ein Grenzgänger und Exzentriker mit exzellenter Musik von Bach bis Jimi Hnedrix
- Paul Kuhn – eine deutsche Swing Legende, wer kennt ihn nicht „Den Mann am Klavier“
- Till Brönner – Deutschlands bekanntester Jazz‑Trompeter
Hervorzuheben sind ungewöhnliche Locations wie die „Carl-Zeiss-Kulturkantine“, die „Hammerschmiede Königsbronn“ und die „Kapfenburg“ sowie in „Werkhallen“. Später kam dann noch ein Gitarren-Workshop mit Siegfried „Siggi“ Schwarz aus Heidenheim dazu. Beliebt ist nach wie vor die Nachveranstaltung im Ölweiher-Saal (früher in der Leitz-Kantine) nach dem Freitagskonzert (inzwischen am Freitag und Samstag), bei dem es nicht selten zu ungewöhnlichen Jam-Sessions kam.
Preise, Auszeichnungen, Plattformen. Die Jazz Ma! Young Stage ist Teil der gemeinsamen Nachwuchsinitiative JAZZma! der Stiftung Schloss Kapfenburg und der Jazz Lights Oberkochen. Sie dient dazu, junge Musikerinnen und Musiker zu fördern, ihnen professionelle Bühnen zu bieten und sie in das Festivalprogramm einzubinden. Der Förderpreis der Familie‑Brucklacher‑Stiftung ist ein jährlich vergebener, finanziell dotierter Preis, der herausragende Leistungen fördert – je nach Jahr entweder im Bereich Kunst & Kultur (z. B. im Rahmen der Jazz Lights) oder im Bereich Wissenschaft & Technik an der Hochschule Aalen. Der „Brucklacher-Förderpreis für junge Musiker“, der im Rahmen der Jazz-Lights verliehen wird.
WeCare. Ein jährlich laufendes Projekt, das Frau Dr. Cornelia Brucklacher im Jahr 2022 initiiert hat. Ausgehend von dem Gedanken: „Die Brucklacher Group hat weltweit rund 4.000 Beschäftigte, da können wir doch in all den Standorten, wo wir vertreten sind, etwas Gutes und Nachhaltiges bewirken.“ Und so entwickelte sich das Projekt inzwischen über fünf Jahre hinweg. All Aktionen werden jährlich in einem Booklet mit Text und Bild dargestellt.
- Bisheriges Fazit Über 700 Projekte wurden von mehr als 19.000 freiwillig helfenden Händen umgesetzt.
- WeCare (das bedeutet „Wir kümmern uns“) fasst die weltweit existierenden Aktivitäten in den Bereichen Gesellschaft, Soziales und Kultur sowie Arten‑, Natur und Umweltschutz zusammen.
- Ziel ist es die Stärken und das Engagement der Unternehmen und aller Mitarbeitenden zu stärken.
- Wichtig sind besonders lokale Aktionen, denn Regionalität ist ein Grundpfeiler des Projektes
- Dazu ein paar Zahlen. Es wurden rund 19.000 Bäume gepflanzt, über 440 Liter Blut gespendet, 8,2 Tonnen CO₂ eingespart, 16 Tonnen Müll in der Natur eingesammelt und rund 400.000 € konnten generiert werden, um karitative und soziale Einrichtungen in den Regionen zu unterstützen.
Rolle und Einstellung der Gesellschafter. Die Gesellschafter waren sich immer einig, dass in Krisenzeiten die Herausforderungen immer gemeinsam mit der Belegschaft überwunden werden sollten und zeigten immer großes Interesse an den Vorgängen im Betrieb.
Wir können festhalten, dass die 150 Jahre Firmengeschichte im Grunde durch wenige aber entscheidende Personen geprägt wurde: Albert Leitz sen., die Gebrüder Leitz in Persona Albert jun., Emil und Fritz, Leonhard Stützel und Karl Kümmerle sowie Dr. Dieter Brucklacher. Die beiden prägenden Geschäftsführer der Nachkriegszeit wurden beide zu Ehrenbürgern ernannt: Karl Kümmerle 1987 in Riedau und Dr. Dieter Brucklacher 2004 in Oberkochen. Er erhielt weitere Ehrungen in beiden Ländern. Die Gesellschafterin Monika Brucklacher wurde 2019 ebenfalls in Riedau mit der Ehrenbürgerwürde ausgezeichnet.
Wir können abschließend feststellen, dass Leitz nach dem II. Weltkrieg von zwei Persönlichkeiten maßgeblich geprägt und weiterentwickelt wurde: Karl Kümmerle und Dr. Dieter Brucklacher. Aus diesem Grund abschließend noch zwei kurze Presseberichte anlässlich ihres jeweiligen Todes:
Karl Kümmerle ist kurz vor seinem 95. Geburtstag im Jahr 2011 verstorben. Er war vom 1.7.1946 bis zum 31.07.1982 für Leitz tätig. Nach dem Tod von Albert Leitz im Jahr 1951 leitete er gemeinsam mit Leonhard Stützel und später mit Dr. Dieter Brucklacher das Unternehmen und war Geschäftsführer bis zum 31.07.1982. Die Zeit seines Wirkens war getragen von einer langfristigen Unternehmensstrategie und geprägt von Dynamik und Expansion sowie den Aufbau der Vertriebs- und Servicestruktur.

Karl Kümmerle (Archiv Kuno Gold)
Dr. Dieter Brucklacher verstarb am 27. Sep 2016 im Alter von 77 Jahren. Er führte die Firma von 1975 zusammen mit Karl Kümmerle und ab 1982 bis 2014 alleinverantwortlich und zeichnete für ein enormes Wachstum des Leitz-Firmenverbundes verantwortlich. Von 2004 bis 2007 war er VDMA-Präsident. Von 1997 bis 2004 Vorstandsvorsitzender des VDMA Baden-Württemberg. Von 2007 bis 2008 Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Ehrenbürger der Stadt Oberkochen. Preisträger Deutscher Maschinenbau 2014.

Dr. Dieter Brucklacher (Archiv Leitz)
Die Zeiten des ungestümen Aufschwungs sind längst vorbei. Es herrscht ein Wettbewerb der Verdrängung, ein Preiskampf in einem globalisierten Markt, in dem Leitz seine Stellung als weltweiter Marktführer erhalten bzw. ausbauen muss. Super-Qualität half der Firma bisher immer, auch wenn das seinen Preis hat. Aber leider wird das auf der Welt nicht mehr überall so respektiert wie das früher der Fall war. Neu hinzugekommen sind die Auswirkungen der Globalisierung, des Klimawandels, Zollgebühren als Wirtschaftswaffe, wirtschaftliche Abhängigkeiten im Bereich der Rohstoffe als politisches Druckmittel und der Wiederbelebung von Kriegen als Mittel der Politik – die Zeiten werden wieder deutlich herausfordernder.
Daten zu den Familienmitgliedern. Ein Besuch auf dem evangelischen Friedhof und ein paar Recherchen führten zu dem nachfolgenden Überblick
Gründer
Friedrich Franz Leitz 1821 – 1890 68 Jahre aus Esslingen stammend
Friedrich Franz Leitz 1849 – 1888 39 Jahre 1. Sohn von Friedrich Franz
Erste Generation
Albert Leitz sen. 1854 – 1916 62 Jahre 2. Sohn von Friedrich Franz
Henrike Leitz geb. Bäuerle 1860 – 1921 61 Jahre Ehefrau von Albert
Zweite Generation
Fritz Leitz 1882 – 1942 59 Jahre Sohn von Albert und Henrike
Martha Leitz geb. Frentzen 1890 – 1939 49 Jahre Ehefrau von Fritz
Albert Leitz jun. 1880 – 1951 71 Jahre Sohn von Albert und Henrike
Marie Leitz geb. Nagel 1890 – 1986 96 Jahre Ehefrau von Albert jun.
Emil Leitz 1888 – 1967 79 Jahre Sohn von Albert und Henrike
Hubertine Leitz geb. NN – 1951 Ehefrau von Emil
Dritte Generation
Hedwig Stützel geb. Leitz 1913 – 2004 91 Jahre Tochter von Albert und Marie
Leonhard Stützel 1900 – 1973 73 Jahre Ehemann von Hedwig
Otto Leitz 1920 – 1947 27 Jahre Sohn von Albert und Marie
Albert Leitz 1914 – 1931 17 Jahre Sohn von Emil und Hubertine
Doris Leitz 1921 – 1997 76 Jahre Tochter von Emil und Hubertine
Vierte Generation
Regine Bengel *** Tochter von Hedwig und Leonhard
Horst Bengel *** 1928 – 2014 86 Jahre Ehemann von Regine Stützel
Monika Brucklacher 1939 – 2022 83 Jahre Tochter von Hedwig und Leonhard
Dr. Dieter Brucklacher 1939 – 2016 77 Jahre Ehemann von Monika Stützel
Fünfte Generation
Angelika Bengel-Feuerlein *** Tochter von Horst und Regine
Franziska Eichel geb. Bengel *** Tochter von Horst und Regine
Dr. Cornelia Brucklacher 1970 – Tochter von Dieter und Monika
*** bis zur Realteilung im Jahr 2009
Nächste Woche der letzte Teil der Trilogie.
Wilfried „Billie Wichai“ vom Sonnenberg
