FRÜHE AUSWANDERER
Caspar Pfaudler (1861–1889), deutsch-amerikanischer Braumeister. (* 4. April 1861 in Oberkochen; † 6. Juni 1889 in Buffalo, New York) war ein deutscher Braumeister und Mitbegründer der Pfaudler-Werke.

Caspar Pfaudlers Grab in Buffalo (zur Verfügung gestellt von Robert Fischer Fa. Pfaudler)
Auf der Plattform WIKIWAND finden wir dazu folgendes: Caspar Pfaudler wurde als fünfzehntes von insgesamt sechzehn Kindern geboren. Seine Eltern Michael Pfaudler (Zimmermann und Ölmüller) und Barbara Pfaudler wanderten im Dezember 1864 mit den vier noch lebenden Kindern über Antwerpen in die Vereinigten Staaten aus. Die Familie kam am 1. März 1865 in New York City an.
Einer Idee folgend, den Gärvorgang von Bier durch Vakuum zu beschleunigen, suchte Caspar Pfaudler nach einem Behälter, der im Gegensatz zu den damals üblichen Holzfässern in der Lage war, hohem Druck und Vakuum standzuhalten. Er fand in Stahltanks mit emaillierter Innenfläche die bahnbrechende Lösung für das Problem.
In Nordamerika fand Caspar Pfaudler mutige Gründungspartner mit entsprechendem Weitblick für seine Idee und gründete mit ihnen die Pfaudler-Vakuum-Fermentation Process Co., die später in „The Pfaudler Co.“ umbenannt wurde. Im Jahre 1884 begann diese Gesellschaft in Rochester im Bundesstaat New York ihre Pionierarbeit: den Bau der ersten glas-emaillierten Stahltanks.
Die ursprüngliche Idee der Gärbeschleunigung durch Vakuum setzte sich später in der Praxis zwar nicht durch, aber der emaillierte Behälter bewies sehr bald seine haushohe Überlegenheit gegenüber den bis dahin üblichen Holzfässern. Die gläsernen Innenwände erforderten nur einen Bruchteil der Pflegearbeiten und boten darüber hinaus eine Garantie für gleichbleibende Qualität des Bieres.
Die Behälter waren damals als sogenannte Ringtanks konstruiert. Einzelne Ringe von etwa einem Meter Länge und mit einem Durchmesser von bis zu drei Metern wurden mit Bördelflanschen zu Behältern verschiedener Länge zusammengeschraubt.
Caspar Pfaudler starb sehr jung am 6. Juni 1889, im Alter von 28 Jahren, in Buffalo in seiner Residence No. 852 Michiganstreet. Sein Name hat mit den Pfaudler-Behältern überlebt. 1907 wurde ein Werk in Schwetzingen gegründet und der Standort wurde in den 90er-Jahren nach Waghäusel verlegt. Außerdem betreibt Pfaudler mehrere Servicestationen in deutschen Chemieparks wie Leverkusen, Höchst, Ludwigshafen und Seelze. Die Firmen in den USA und Deutschland gehören heute zu einer indischen Unternehmens-Gruppe mit Sitz in Mumbai.

1883 gab es einige wichtige Ereignisse…..
- Der deutsche Passagierdampfer Cimbria sinkt nach einer Kollision bei Borkum, 437 Menschen sterben.
- Richard Wagnerstirbt in Venedig
- William Frederick Cody, bekannter als Buffalo Bill, führt seine Wildwest-Show in Omaha/(Nebraska) erstmals auf und geht sodann auf Tournee.
- Der erste Orient-Express startet vom Pariser Ostbahnhof zur Fahrt nach Warna am Schwarzen Meer, wo die Reisenden ein Schiff nach Konstantinopel nehmen können.
- Der deutsche Reichstag macht die Krankenversicherung zur Pflichtversicherung.
- Beim Versuch, für ein Preisgeld von £ 12.000 die Whirlpool Rapids des Niagara River zu durchschwimmen, wird Matthew Webb von einem Strudel in die Tiefe gezogen. Vier Tage später wird seine Leiche gefunden. Rund acht Jahre zuvor war es Webb als Erstem gelungen, den Ärmelkanal ohne Hilfsmittel zu durchschwimmen.
.….. und in Oberkochen machte sich der 18-jährige!!! Franz Xaver Schaupp auf den Weg nach Amerika. Geboren wurde er am 8.3.1865 als Sohn der Eheleute Dyonisius Xaver Schaupp *1830 † 1899 (Wegknecht in Oberkochen) und Maria Anna Barbara geb. Mauser * 1837 † 1878. (Im Heimatbuch finden wir den Hinweis, dass auch seine Brüder Anton und Alois mit ihm zusammen im gleichen Jahr in die USA auswanderten. Anton wäre 14 und Alois 17 gewesen; ob das sein kann? Die waren damals mutiger als wir heutzutage)

Franz Xaver Schaupp als junger Mann (Family Research)
Folgende Geschwister von Franz Xaver habe ich bei Recherchen gefunden:
- Aloisia Mathilde Schaupp * 1860 † 1860
- Aloisia Mathilde Schaupp * 1862 † 1863
- Josef Anton Schaupp * 1860 † 1876
- August Anton Schaupp * 1866 † 1940
- Maria Anna Schaupp * 1867 † 1867
- Friedrich Alois Schaupp * 1869 † unbekannt
- Caroline Barbara Schaupp * 1870 † 1871
- Rosa Pauline Schaupp * 1871 † 1872
- Maria Anna Schaupp * 1873 † 1873
- Johannes Paul Schaupp * 1875 † 1952
- August Julius Schaupp * 1876 † 1953
Nachdem Franz 7 Jahre in den USA, damals noch der „Wilde Westen“, gelebt hatte (wo, ist nicht übermittelt) machte er sich mit sechs weiteren Männern auf, um 160 Morgen (entspricht 40 ha) im Gebiet des Flusses „Queets“ *** (im Staat Washington, nicht Washington D.C.!) zu übernehmen. Er war in dieser Männergruppe der Jüngste und soll auch der Eigenwilligste gewesen sein. Weil im Zelt nicht für alle Platz war, machte er sich allein auf den Weg. Die Indianer beobachteten ihn argwöhnisch und blieben auf Distanz – bis auf einen, mit dem er über eine lange Zeit freundschaftlich verbunden blieb. Mit seiner Axt machte er sich daran eine Blockhütte zu errichten. Da er lange als Zimmermann in Duluth Minnesota gearbeitet hatte, fiel ihm die Sache nicht schwer. Zum nächsten SALOON oder zum DOC waren es sicher Tage, wenn nicht gar Wochen. Es war nicht außergewöhnlich, dass er morgens in seinem Bett Schlangen oder Stinktiere fand, die es sich auch gemütlich machen wollten. Seine Kollegen hatten nach ein paar Monaten von dieser Einöde genug und verließen ihn – nicht ohne ihn vorher zu überreden, doch mit ihnen mitzukommen. Aber Franz Xaver blieb – er wollte bleiben, die von den Behörden geforderte Zeit durchhalten, um seinen Besitzanspruch geltend machen zu können.
Um seine Zeit etwas einzuordnen: Es war die Zeit von Butch Cassidy und Sundance Kid, die in seinem Alter waren. Älter waren Billy the Kid, Doc Holliday, Wyatt Earp, Johnny Ringo, Pat Garret und Wild Bill Hickock. 1889 war der „Oklahoma Land Run“ und 1890 das berüchtigte „Massaker am Wounded Knee“ (die US-Armee tötete ca. 250 Lakota-Indianer). Die transkontinentale Eisenbahn von New York nach San Francisco wurde 1869 eröffnet und damit verlor der berühmt berüchtigte Oregon-Trail seine Anziehungskraft. Die Wirtschaftsmächtigen zu jener Zeit waren: Cornelius Vanderbilt, J.D. Rockefeller, Andrew Carnegie und J.P. Morgan. Der Bundesstaat Washington an der Westküste (nicht zu verwechseln mit Washington D.C. an der Ostküste) mit seiner Hauptstadt Olympia hatte früher folgende Einwohnerzahlen:
- 1850 – 201 Einwohner
- 1870 – 955 Einwohner
- 1890 – 232 Einwohner
- 1910 – 1.141.990 Einwohner
- 2020 – 7.705.281 Einwohner (heute ist die größte Stadt Seattle)
Dem Reporter der „Tacome News Tribune“ berichtete er 66jährig im Jahr 1931 von den waghalsigen Kanufahrten auf dem Queets-River. Er war der erste Weiße, der diesen Fluss ohne Hilfe der Indianer allein durchquerte. Die Indianer waren über sein Paddel erstaunt, denn diese manövrierten immer mit einer Stange. Auch rettete er einmal einen Indianer aus dem reißenden Fluss. Auf seinen wenigen Reisen in den zivilisierten Teil der Gegend lernte er Maria Leipinger * 1870 † 1942 aus Mühlheim bei Tuttlingen kennen, die in einer Gärtnerei arbeitete. Flugs wurde am 29.10.1891 in Tacoma (Washington) geheiratet. Auf dem Rückweg ins Siedlungsgebiet wurden beide am Strand von Tacoma vom Wasser überrascht und der Wagen schwamm 2 Stunden lang im Wasser. Seine junge Frau fand das gar nicht so schlimm und bezeichnete die Reise im Nachhinein sehr außergewöhnlich und spannend. Sie lebten noch 7 Jahre auf der Farm, die Franz Xaver erbaut hatte. Insgesamt lebte er 40 Jahre in Tacoma. Er starb am 2. Juli 1950 in Seattle und wurde in Tacoma beerdigt. Ein besonderes Leben, ein besonderer Mensch und oiner aus Obrkocha!

Franz Xaver Schaupp, der sich in Amerika durchkämpfte und es dort auch in die Zeitung schaffte (Archiv Müller)
Folgende Kinder von Franz Xaver und Magdaline Lina Leibinger habe ich bei Recherchen gefunden:
- Barbara Ann Schaupp * 1892 † 1893
- Helen Matilda Schaupp * 1894 † 1955
- Elsie Elizabeth Schaupp * 1894 † 1965
- Marie Magdalene Schaupp * 1897 † 1968
- Anna Theresa Schaupp * 1902 † 1970
- Frank Joseph Schaupp * 1906 † 1950
*** Heute lesen wir über diese Gegend: Ein abgelegener Schatz auf der olympischen Halbinsel in Washington, der Hauptstrom des Queets ist einer der am besten geschützten Flüsse des Landes. Von den südlichen Gletschern des Mt. Olympus fließt der Queets 53 Meilen wild und ungestaut bis zur Pazifikküste. Abgesehen von seinen tiefsten Bereichen im Quinault-Indianerreservat fließt der Queets vollständig durch den Olympic Nationalpark, einschließlich der abgelegensten Regenwälder des Parks, eingebettet in ein majestätisches Gletschertal.
Im Amtsblatt finden wir die Geschichte der „Amerikanerin“ Kreszentia Gold aus der Aalener Straße 32. Im Jahr 1962 war sie die älteste Einwohnerin und verstarb am 14. Februar mit fast 95 Jahren. Ohne Zweifel eine besondere Frau. Schauen wir kurz auf ihr Leben: „Geboren am 9. Mai 1867 als 4tes Kind des Michael Gold (Holzwart) und seiner Frau Kreszentia geb. Weber. Mit 19 Jahren !!!, also 1886, wanderte sie nach New York aus. Während des I. Weltkriegs kam sie zurück. Kurze Zeit später ging sie wieder in die USA, um 1933 endgültig zurückzukehren. Sie gehörte zu den Menschen, die durch zwei Geldentwertungen ihr Vermögen verlor, aber nicht ihre Frohnatur.“

Kreszentia Gold – auch „Die Amerikanerin“ genannt (Archiv Müller)
Der Metzgersknecht Eugen Betzler wanderte im Jahr 1891 mit seiner Frau Barbara nach Nord-Amerika aus. Der Gemeinderat genehmigte nach eingehender Prüfung diesen Plan. Aus diesem Grund baten sie um Entlassung aus der württembergischen Staatsangehörigkeit und dem hiesigen Gemeindeverband. Der Gemeinderat beschloss folgendes zu bezeugen:
Dass Eugen Betzler am 2. März 1867 zu Oberkochen geboren ist und seit dem 22. November 1890 mit Barbara geb. Mall, geboren am 3. Januar 1872, zu Heufelden Oberamt Ehingen, verehelicht ist. Kinder aus der Ehe sind keine vorhanden. Dass Betzler und seine Ehefrau die Württ. Staatsangehörigkeit und das hiesige Gemeindebürgerrecht auf Grund Abstammung bezw. Verheirathung besitzen. Dass beide der katholischen Confession angehören. Dass Eugen Betzler seine Militärpflicht durch 3‑jährige Dienstzeit und 1 Jahr als Kapitulant *** Genüge geleistet hat und nunmehr zur Reserve beurlaubt ist *** Ein Kapitulant war ein Soldat, der sich freiwillig verpflichtete, über die gesetzliche Dienstzeit hinaus in der Armee zu dienen. Dies galt besonders in der preußischen bzw. deutschen kaiserlichen Armee bis 1918. Nach Ablauf der regulären Dienstzeit (zwei bis drei Jahre) konnte ein Soldat seine freiwillige Weiterverpflichtung (Kapitulation) erklären. Die Dienstzeit musste mindestens auf vier Jahre verlängert werden, oft sogar bis zu zwölf Jahre. Dass Betzler und seine Ehefrau in keiner Untersuchung befangen sind und hierorts kein Hindernis bekannt ist, welches den Austritt des Betzler und seiner Ehefrau aus dem Württ. Staat und hiesigen Gemeindeverband im Wege stünde. Dass Betzler und seine Ehefrau ein in Kleidungsstücken bestehendes Vermögen und Reisegeld von 400 Mark expertieren.
„Engländer-Paul“ – Paul Anton Gold „Schmidjörgle. Um 1908 ging er nach England, nach London, richtete sich eine Autoreparaturwerkstatt ein, reparierte insbesondere die Autos der Londoner Polizei, gab auch Fahrunterricht. Sein prominentester Fahrschüler war der Vater der englischen Königin. Er kehrte wohl im ersten Quartal 1919 nach dem Krieg nach Oberkochen zurück und zog mit seiner Frau und seinem Anton in das kleine Häusle hinter der Schreinerei Clemens Grupp ein. Alles weitere aus seinem beeindruckenden Leben finden wir im Bericht 751 über das Dreißental.

Das Bild beschreibt Frieder Brachmann wie folgt: Mein Ähle Paul Gold, genannt Engländers Paul / Seine Frau Katharina, geb. Grupp, die älteste ihrer ca. 13 Geschwister und meine Oma / Ihr Sohn Paul, geb. in London, hier genannt Katre Paul, zur Unterscheidung gegenüber Gruppa Paul, später Schuhgeschäft Dreißental. Wuchs quasi mit seinen Onkeln Grupp Clemenz, Anton und Co. Auf / Das ältere Mädchen ist meine Mutter Elly, 1920 in Deutschland geboren / Das jüngere Mädchen ist Flory, die Schwester meiner Mutter und somit meine Tante
Volkmar Schrenk, unser ehemaliger Direx am hiesigen Gymnasium, recherchierte zum Thema folgendes:
In jenen Jahren wanderten Leute, denen die Heimat keine wirtschaftliche Perspektive bot, ins »Land der unbegrenzten Möglichkeiten« aus. Dies geht z. B. deutlich aus einem Abschiedsschreiben in der Zeitung hervor, in dem zwei Auswanderer zurückbleibenden Freunden und Bekannten wünschen, dass »sie nicht wie wir, veranlasst durch Mangel an Arbeit, sich genötigt sehen, die teure Heimat zu verlassen und mit Weib und Kind über dem Meer Brot zu suchen, das uns in unserem Vaterland nicht mehr gereicht wurde«.
Seltener war, dass ein gestandener Mann die Heimat hinter sich ließ, wie der Oberkochener Bäcker Munz, der »infolge der Auswanderung nach Amerika sein Besitztum« zum Verkauf ausschrieb, und was er zu bieten hatte, war nicht eben wenig: »Ein zweistockiges Wohnhaus mit neu eingerichteter Bäckerei, einem halben Morgen Wiesen und drei Morgen Ackerland«.
Nahezu in sämtlichen Ausgaben der Aalener Zeitung finden sich Inserate, die Schiffsverbindungen für Auswanderer nach Amerika anpriesen. Als besonders attraktiv galt die Reise mit der »Englisch-amerikanischen-Schifffahrtslinie, die ab London in gut 20 bis 28 Tagen New York erreichte. Doch durften Auswanderer nicht »französischen Abschied« nehmen, sie mussten sich ordnungsgemäß beim Oberamt abmelden und die verschiedensten Auflagen zu erfüllen. So waren u.a. die Vermögensverhältnisse offen zu legen und wenn sie in finanziellen Schwierigkeiten steckten, wurden per Zeitungsanzeige für sie bürgende Personen gesucht. Wenn notwendig erließ das Oberamt einen Gläubigeraufruf, nachdem 30 Tage zu warten waren, ob Ansprüche angemeldet würden. Erst wenn alle Auflagen erfüllt waren, stellte das Oberamt einen Pass aus, gab seinen Segen und veröffentlichte die Namen der Auswanderer.
So werden am 22. Juli 1859 unter 14 Auswanderern nach Nordamerika auch »Jakob Scheerer und Jakob Schuhmacher genannt«, während nach Bayern nur eine Person auswanderte. (Ja es gab eine Zeit, da war Bayern tatsächlich ein Auswanderungsland!!)
AUSWANDERERLISTEN
Unter rund 70 Wagemutigen aus dem Oberamt finden sich im Jahr 1866 auch vier Oberkochener Familien:
- Meißner, Georg Jakob mit Familie
- Späth, Johann Georg
- Weber, Josef mit Frau
- Wiedenhöfer, Matthias mit Familie
Gefunden im Landesarchiv Baden-Württemberg
- Dick, Johannes geb. 1841, ev., ledig, Schleifer Geselle, emigriert mit 2 Kinder 1860 in die USA
- Dölker, Maria Katharina ev., ledig, geb. 1822 ausgewandert 1852 in die Schweiz
- Grupp, Georg Adam ev., ledig, emigriert mit 1 Kind ausgewandert 1852 in die USA
- Mausner, Johann Ulrich, Chirurg ausgewandert 1804 in die Schweiz
- Trittler Catharina mit ihrem Bräutigam *** möglicherweise identisch
- Trittler, Maria Katharina ausgewandert 1786 nach Ungarn *** möglicherweise identisch
- Meier, Martin aus Ulm ausgewandert 1786 nach Ungarn
- Schaupp, Jakob geb. 1793, kath., Hafner Meister, zuletzt wohnhaft in Neckarsulm, emigriert mit Frau und 6 Kinder 1854 nach Australien
Gefunden in Auswandererliste nach Sarata / Bessarabien ***
- Baugärtner, Georg Balthasar geb. 28.01.1778, Nagelschmied mit Frau Elisabeth Maylander geb. 21.04.1784 und adoptierter Tochter Margaretha geb. 1811 ausgewandert 1820
Er gehörte als Kleinhäusler ohne eigenen Hof zu den Gründerfamilien in Sarata und wohnte im und bewirtschaftete den Hof Nr. 14
*** Das frühere Bessarabien deckt sich heute weitgehend mit dem westlich des Dnister liegenden Teil der Republik Moldau, nur der Süden (Budschak) sowie der äußerste Norden (um Chotyn) gehören zur Ukraine. Sarata (ukrainisch und russisch Сарата, rumänisch Sărata) ist eine Siedlung städtischen Typs im Rajon Bilhorod-Dnistrowskyj der ukrainischen Oblast Odessa mit etwa 5.000 Einwohnern.
Gefunden in Unterlagen Oberamt Aalen
- Meißner, Georg Jakob mit Familie ausgewandert 1866
- Munz, NN (Bäcker) ausgewandert 18xx
- Scheerer, Jakob ausgewandert 1859
- Schumacher, Jakob ausgewandert 1859
- Späth, Johann Georg ausgewandert 1866
- Weber, Josef mit Frau ausgewandert 1866
- Wiedenhöfer, Mathias mit Familie ausgewandert 1866
Gefunden bei Deutsche Digitale Bibliothek
- Betzler, Eugen ausgewandert 1891
- Betzler, Georg ausgewandert 1871
- Elmer, Josef Wilhelm ausgewandert 1903
- Fritz, Johann Anton ausgewandert 1890
- Fritz, Josef Paul ausgewandert 1887
- Gold, Alois ausgewandert 1882
- Gold, Franz Michael ausgewandert 1882
- Grasbon, Hugo ausgewandert 1912
- Grupp Jakob ausgewandert 1871
- Grupp, Melchior ausgewandert 1871
- Jooß, Johann Christian ausgewandert 1882
- Kieninger, Johann Konrad ausgewandert 1906
- Schelling, Albert ausgewandert 1854
- Schoch, Josef ausgewandert 1889
- Schoch, Karl ausgewandert 1892
- Starz, Hermann ausgewandert 1882
- Veil, Anton ausgewandert 1880
- Vellnagel, Heinrich ausgewandert 1883
- Weber, Johann ausgewandert 1902
- Wiedenhöfer, Johann Jakob ausgewandert 1873
Gefunden in Hamburger Passagierlisten 1850 bis 1934
Ankunftsort New York, USA:
- Babst, Marie geb. 1841 (alleinstehend) ausgewandert 1861
- Bäuerle, Marie geb. 1840 (alleinstehend) ausgewandert 1840
- Behler, Babette geb. 1871 (Ehefrau) ausgewandert 1891
- Behler, Eugen geb. 1867 (Schlachter) ausgewandert 1891
- Betzler, August geb. 1830 ausgewandert 1862
- Betzler, Carl geb. 1839 (Schuhmacher) ausgewandert 1862
- Betzler, Josef geb. 1845 (Metzger) ausgewandert 1868
- Betzler, Joseph geb. 1855 ausgewandert 1862
- Brandstetter, Aloise geb. 1825 (Ehefrau) ausgewandert 1863
- Brandstetter, Franz geb. 1823 (Landmann) ausgewandert 1863
- Brandstetter, Johannes geb. 1857 (Kind) ausgewandert 1863
- Brandstetter, Marie geb. 1856 (Kind) ausgewandert 1866
- Fischer, Caroline geb. 1868 (alleinstehend) ausgewandert 1899
- Fritz, Josef geb.1855 (Tischler) ausgewandert 1872
- Hecker, Barbara geb. 1839 (Ehefrau) ausgewandert 1866
- Hecker, Georg geb. ca. 1846 (Arbeiter) ausgewandert 1869
- Hecker, Johann geb., 1898 ausgewandert 1926
- Hecker, Ulrich geb. 1829 (Sohn) ausgewandert 1866
- Helmer, Gottlieb geb. 1839 ausgewandert 1862
- Hipp, Narzisz geb. 1905 (Mechanikergeselle) ausgewandert 1928
- Hirsch, Josef geb. 1836 (Schuster) ausgewandert 1861
- Hunnold, Katharina geb. 1842 ausgewandert 1862
- Kopp, Katharina geb. ca. 1844 ausgewandert 1862
- Mauser, Franz geb. ??? (Arbeiter) ausgewandert 1867
- Mauser, Johannes geb. ??? (Arbeiter) ausgewandert 1867
- Reiser, J.H. geb. 1847 (Bergmann) ausgewandert 1863
- Sauer, Dorothea geb. 1909 (alleinstehend) ausgewandert 1927
- Schaub, Johann geb. 1829 ausgewandert 1862
- Schaupp Alois geb. 1869 (Schuster) ausgewandert 1887
- Schlichter, Gottfried geb. 1846 ausgewandert 1862
- Schlichter, Louise geb. 1840 ausgewandert 1862
- Schübel, Michael geb. 1834 (Küper) ausgewandert 1866
- Speth, Christ. geb. 1847 (Bergmann) ausgewandert 1863
- Starz, J.G. geb. 1845 (Bergmann) ausgewandert 1863
- Staudenecker, Franziska geb. 1912 (alleinstehend) ausgewandert 1929
- Uhl, Eugenie geb. 1913 (alleinstehend) ausgewandert 1930
- 26.04.1913 / 09.01.2009 war zweimal verheiratet: Zuerst mit Eugen Weckenmann verheiratet (kinderlos), dann seit 26.08.1941 mit Kurt Andreas Hugo Schmitz (1 Kind Joan Schmitz geb. 07.02.1950 New York)
- Uhl, Maria Eugenie geb. 1907 (aus Arbon / Thurgau CH) ausgewandert 1929
- 14.05.1907 / gest. 10.11.1994, war mit Alfons Bonaventura verheiratet, kinderlos
Anmerkung 1: Die Eltern der beiden Uhl-Schwestern waren Karl Adolf Uhl geb. 29.09.1882 gest. 24.02.1971 und Karoline Barbara geb. Kochendorfer geb. 04.12.1882 gest. 03.04.1920. Sie hatten noch 2 weitere Kinder: Adolf Max und Gregor Karl
Anmerkung 2: Karl Adolf Uhl heiratete nach dem Tod seiner ersten Frau Helene geb. Steiner. Sie hatten auch 4 Kinder: Helene Pauline, Ewald Otto, Max Josef und Anna Pauline. Aber auch diese starb bereits 1955.

Haus Wiesenweg 1 (Roland Miltner: Vor dem Haus stehen meine Großeltern Helene und Adolf Uhl mit meiner Mutter Anna (auf dem Arm) und den Brüdern Ewald und Gregor — der größere (überlassen von Roland Miltner).
- Völker, Carl geb. 1879 (Schlossergeselle) ausgewandert 1899
- Wiedenhofen, Carl geb. 1850 (Landmann) ausgewandert 1875
Ankunftsort Toronto, Canada:
- Flurer, Maria geb. 1888 ausgewandert 1927
- Mit ihrem Mann Fred John (formerly Johann F.) am 10.10.1941 in die USA eingewandert
- Uhl, Franz geb. 1908 (Landmann, Taglöhner) ausgewandert 1930
Ankunftsort Buenos Aires, Argentinien:
- Dürr, Babette geb. 1887 (verheiratet) ausgewandert 1927
- Vogler, Josef geb. 1902 (Bäcker) ausgewandert 1924
Wilfried „Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg – Der Nicht-Ausgewanderte