Der Betriebs­rats­vor­sit­zen­de Dr. Norbert Günther erinnert sich im Jahr 1949. Nachste­hend ein Auszug: Seit der Gründung des Zeiß-Opton-Werkes sind nunmehr drei Jahre vergan­gen. Mit anfäng­lich wenigen Männern, die sich ohne Unter­schied ihres Bildungs­gan­ges in inten­si­ver Aufbau- und Planungs­ar­beit an diesen Neuauf­bau wagten, ist inzwi­schen ein Unter­neh­men entstan­den, das sich würdig an die Tradi­ti­on des Jenaer Werkes anreiht. ….. Das Werk in Oberko­chen hatte bei der Währungs­re­form rund 750 und im Jahr 1949 bereits 1.500 (die Zahl ist nicht sicher) Beschäf­tig­te, davon sind ⅓ aus Jena, ⅓ Flücht­lin­ge und ⅓ Einhei­mi­sche. ….. Die Beschäf­tig­ten wohnten in der Leintal­sied­lung in Heiden­heim, in der Schlei­fe­sied­lung in Schnait­heim, in der Eichhal­de- und Waldsied­lung in Königs­bronn, in Oberko­chen, Unter­ko­chen und Aalen, ….. für weiter entfernt wohnen­de Kolle­gen­In­nen, wie z. B. auf dem Härts­feld, wurde ein Autobus-Zubrin­ger­dienst einge­rich­tet. ….. Eine vorbild­li­che Werkkü­che mit eigener Kühlan­la­ge und einer Gärtne­rei mit Großan­bau von Gemüse aller Art dienen dem leibli­chen Wohl. ….. in diesem Jahr richtet die Firma ihren ersten eigenen Betriebs­kin­der­gar­ten im Haus des Willi­bald Mannes sen. im Kapel­len­weg ein (das Haus neben der St. Ottili­en-Kapel­le wurde 2026 abgeris­sen). …..

Betriebs­rats­vor­sit­zen­der Dr. Nobert Günther (Foto: Archiv Zeiss Jena)

Der Betriebs­rats­vor­sit­zen­de Dr. Norbert Günther erinnert sich im Jahr 1951. Am 24. Juni 1945 um 8 Uhr morgens wurden 77 Wissen­schaft­ler, Konstruk­teu­re, Techni­ker und kaufmän­ni­sche Führungs­kräf­te in den Vortrags­saal im 5.ten Stock des Hochhau­ses bestellt, wo ihnen nochmals der Befehl der US-Militär­be­hör­den zum Abtrans­port nach Süddeutsch­land vorge­le­sen wurde. Dann ging es zurück in die Wohnun­gen, jedem wurde ein Lastwa­gen zugeteilt und um 13 Uhr verließ die Hälfte der Evaku­ier­ten mit Frauen, Kindern und einer kleinen Habe die Stätte ihres jahre- bzw. jahrzehn­te­lan­gen Wirkens auf dem Weg ins Ungewis­se. Das Ziel wurde erst kurz vor Errei­chen bekannt­ge­ge­ben – Heiden­heim. Es folgten ein paar Tage Lager­le­ben hinter Stachel­draht und die übliche Verwal­tungs­pro­ze­dur. ….. In Aalen sah sich Stadt­ver­wal­tung und Gemein­de­rat nicht in der Lage geeig­ne­te Räume und Bauma­te­ria­li­en zur Verfü­gung zu stellen. Nachdem Oberko­chen als Stand­ort festge­legt wurde, war die Aalener Indus­trie nicht bereit Liefe­run­gen nach Oberko­chen zu bewerk­stel­li­gen, weil seitens der neuen Firma keine Kompen­sa­tio­nen möglich waren. ….. Bei den Betriebs­rats­wah­len waren stimm­be­rech­tigt: 1946: 311 / 1947: 468 / 1948: 725 / 1949: 1.155 / 1950: 1.589 / 1951: 2.418 Beschäf­tig­te. ….. Von den Beschäf­tig­ten wohnten 1951: 646 in Aalen / 539 in Oberko­chen / 403 in Königs­bronn / 320 in Heiden­heim / 230 in Unter­ko­chen / 93 in Schnait­heim / und 89 in Wasser­al­fin­gen / Der Rest in kleine­ren Gemein­den in der Umgebung. 1951 war bereits eine Summe von rund 750.000 DM zur Lohn- und Gehalts­aus­zah­lung erfor­der­lich! Es ist abzuse­hen, dass Oberko­chen mehr und mehr zu einem großen Brenn­punkt eines optischen-feinme­cha­ni­schen Schaf­fens werden wird.

Gerhard Kühn an seinem 60sten Geburts­tag im „Ochsen“ in Oberko­chen (Foto: Zeiss Archiv Jena)

Dr. Gerhard Kühn erinnert sich im Jahr 1980. Er nannte seine Aufzeich­nun­gen „Streif­lich­ter aus meinem Leben“. Diese Aufzeich­nun­gen sind zwar aus Sicht des Verant­wort­li­chen für das Werk WINKEL in Göttin­gen geschrie­ben, charak­te­ri­sie­ren jedoch auch sehr genau die Aufbau­jah­re in Oberko­chen: „Das erste, was wir brauch­ten, war eine Geneh­mi­gung zu Wieder­auf­nah­me der Ferti­gung. Es war ein Glück, dass wir uns von Anfang an mit dem für uns zustän­di­gen briti­schen Wirtschafts­of­fi­zier, einem Mr. Cornes, gut verstan­den. Er half uns, wo er nur konnte, ob es sich um Kohle, Strom, Materi­al­be­schaf­fung, Arbeits­er­laub­nis­se, Abwehr von Demon­ta­ge und vieles anderes mehr handel­te. So wurden wir auch bei der Ertei­lung der Ferti­gungs­ge­neh­mi­gung bevor­zugt. Wir hatten sie bereits nach drei Wochen.

Aber nun began­nen erst die richti­gen Proble­me. Zwar war die Firma von den Kriegs­wir­ren verschont geblie­ben, Gebäu­de und Maschi­nen­park waren intakt. Auch das Arbeits­pro­blem löste sich von selbst angesichts der vielen Flücht­lin­ge, die aus dem Osten kamen, vor allem kamen auch zahlrei­che Fachar­bei­ter aus dem Jenaer Werk über die Zonen­gren­ze. Wir konnten sie gut brauchen. Nein, die große Schwie­rig­keit lag auf dem Gebiet der Materi­al­be­schaf­fung im weites­ten Sinne, ohne Lösung dieses Problems konnten wir nicht fertigen.

Man versu­che sich einmal folgen­des vorzu­stel­len: In allen Besat­zungs­zo­nen hatten Militär­re­gie­run­gen jede Ferti­gung still­ge­legt, das galt für alles – vom einfachs­ten Nagel, vom Papier bis zur kompli­zier­tes­ten Maschi­ne. Zur Wieder­auf­nah­me jeder Ferti­gung, gleich welcher Art, brauch­te man eine Geneh­mi­gung. Oft dauer­te das monate­lang. Art der Ferti­gung und Volumen­wur­den dann genau regle­men­tiert, jeder Verkauf war wieder­um genehmigungspflichtig. 

Welches waren nun die Folgen für unsere Arbeit? Die Materi­al­re­ser­ven der Firma waren gering. Es galt praktisch alles zu beschaf­fen: Eisen und Stahl, Stahl­rohr, Messing, Messing­rohr, Alumi­ni­um, Chemi­ka­li­en, elektro­tech­ni­sche Teile, Glühbir­nen, Behäl­ter aus Holz, oder Metall, Packma­te­ri­al, Büroma­te­ri­al, Toilet­ten­pa­pier, kurz alles, was überhaupt gebraucht wurde, auch Koks und Kohle. Für viele Repara­tu­ren an Gebäu­den, an Maschi­nen, der Heizung, an elektri­schen Anlagen wurden auswär­ti­ge Handwer­ker benötigt. Diese durften erst wieder arbei­ten, nachdem sie entna­zi­fi­ziert waren, das dauer­te oft lange.

In dieser Situa­ti­on taten wir folgen­des: Wir stell­ten zunächst einmal eine Liste aller frühe­ren Liefe­ran­ten der Firma auf, die das herge­stellt hatten, was jetzt benötigt wurde, dazu kamen noch einige weite­re. Wir machten uns unver­züg­lich daran, diese Firmen zu besuchen, um festzu­stel­len, ob sie wieder fertig­ten und was von ihnen zu bekom­men war. Postver­kehr gab es kaum, Eisen­bahn­ver­kehr ebenso wenig. Unsere Fahrten machten wir in unserem „DKW-Meister­klas­se“, den uns die Ameri­ka­ner noch in Jena aus ihrem Beute­gut überlas­sen hatten. Es war ein schon echt alters­schwa­ches Vehikel, aber es tat uns gute Diens­te und war für uns unentbehrlich. 

Natür­lich brauch­ten wir für jede Fahrt eine Geneh­mi­gung, ein sog. „Permit“, das wir unter­wegs andau­ernd vorzei­gen mussten, denn laufend fanden Kontrol­len durch die Militär­po­li­zei statt. Für das Benzin wurde eine weite­re Geneh­mi­gung erfor­der­lich, meist gab es sie nur für 20 Liter oder weniger. Das war selten genug und so mussten wir immer schau­en, dass wir etwas „hinten herum“ bekamen. 

Die Straßen waren misera­bel, durch Kriegs­ein­wir­kun­gen zerstört, um 22 Uhr war Nacht­aus­gangs­sper­re, die sog. „Curfew“. Wer aufge­grif­fen wurde, kam ins Gefängnis. 

Die Verhand­lun­gen bei unseren Partnern verlie­fen meistens wie folgt: Die Gesprä­che began­nen meist mit persön­li­chem Inhalt. Fast jeder war irgend­wie bedrückt, voller Angst, wie es weiter­ge­hen würde. Wenige hatten Kommu­ni­ka­ti­ons­we­ge, die über ihren Wohnsitz hinaus gingen. Man wusste oft nicht, was draußen vor sich ging. So war jeder über Besuche froh, und die damit gegebe­ne Möglich­keit, sich zu orientieren. 

In der Regel musste gleich bar bezahlt werden, denn die meisten Banken arbei­te­ten noch nicht wieder. Deshalb hatten wir immer eine Menge Geld bei uns. Aber das genüg­te oft nicht – es musste kompen­siert werden. Dabei waren uns die Fernglä­ser aus der einsti­gen Kriegs­fer­ti­gung und das ein oder andere Mikro­skop von Nutzen. Wir kompen­sier­ten mit unseren Geräten, um Kameras in Stutt­gart und Braun­schweig zu bekom­men, oder Brillen in Fürth und Rechen­schie­ber in Hamburg. Es war gut, dass ich so viele Firmen gut kannte und so schnell Kontak­te knüpfen konnte. Absiche­rung war nötig, aber oft recht vage und das Risiko war doch beträchtlich. 

Dadurch, dass wir so viel unter­wegs waren, mussten wir übernach­ten. Viele Hotels waren zerstört oder mit Flücht­lin­gen bzw. den Besat­zern belegt. Dass wir in Gaststu­ben auf Holzbän­ken oder umgedreh­ten Tischen übernach­ten mussten und tlw. in Kranken­häu­sern war keine Selten­heit und Kompen­sa­ti­on war auch hier oft von Nöten. Durch unseren Einsatz füllten sich die Lager und unser Ansehen bei den Mitar­bei­tern wuchs beträchtlich. 

So konnte das norma­le Ferti­gungs­pro­gramm der Mikro­sko­pe mit zunächst mit rund 300 Mann wieder aufge­nom­men werden, bald erglänzt durch Geräte für den Augen­arzt und den Optiker. 1947 kam die Fabri­ka­ti­on von Brillen­glä­sern dazu. 

Aber mindes­tens ebenso wichtig war damals die Sorge um unsere vielen Mitar­bei­ter. Es ging anfangs um nichts anderes als um die nackte Existenz. Den Menschen war nur ein Minimum an Lebens­mit­tel­ka­lo­rien zugestan­den worden, es verhin­der­te gerade meistens das Verhun­gern. So blühte überall der Schwarz­markt mit seinen Begleit­erschei­nun­gen. Die Menschen stahlen Kohlen und Kartof­feln aus Güter­wa­gen (als Fringsen bezeich­ne­te man das Entwen­den von Lebens­mit­tel und Heizma­te­ri­al in Notzei­ten, inspi­riert durch die Silves­ter­pre­digt von Kardi­nal Josef Frings 1946).

Wichtig war auch die Sicher­stel­lung der Versor­gung unserer Werks­kan­ti­ne. Wir besuch­ten die Güter der Umgebung, die Molke­rei­en und Getrei­de­müh­len und immer ging es um Kompen­sa­tio­nen um Mehl, Fett, Kartof­feln, Fleisch, Wurst, Eier, Hühner, Gemüse, Obst, Zucker u.v.a.m. Doch das war längst nicht genug. Die vielen Flücht­lin­ge im Werk hatten buchstäb­lich nichts. Wir besorg­ten Möbel, Teppi­che, Lampen, Geschirr u.v.a.m. Die Möbel­lie­fe­ran­ten wollten als Kompen­sa­ti­on Holz, und so fuhren wir zum Förster in den Wald und kompen­sier­ten ganze Wagen­la­dun­gen an Baumstäm­men und Schnitt­holz. Aus Pirma­sens holten wir Schuhe, aus Kaisers­lau­tern Nähma­schi­nen. Einen Teil davon überlie­ßen wir der Stadt­ver­wal­tung Göttin­gen und erhiel­ten im Gegen­zug Wohnun­gen für unsere Leute. Unser ganzes Leben in dieser Zeit war eine Art ständi­ges Seiltan­zen. Ich weiß nicht mehr wie viele Städte wir seiner­zeit besucht haben – von Aachen bis München, von Freiburg bis Kiel. So anstren­gend das war, so befrie­di­gend war es doch auch. 

Aus der Not heraus wuchsen Wissen­schaft­ler, Ingenieu­re, Arbei­ter und Angestell­te zu einer geschlos­se­nen Schick­sals­ge­mein­schaft zusammen. 

Mit 250 bis 300 Mitar­bei­tern hatten wir begon­nen. 1957, als die Firma anläss­lich ihres 100sten Geburts­ta­ges selbst Teil der Carl-Zeiss-Stiftung wurden, waren es bereits 1.300 Beschäf­tig­te. Das Werk war zur führen­den Mikro­skop-Fabrik der Welt gewor­den. War es das vielge­rühm­te deutsche Wirtschafts­wun­der? Nun, ich denke, es war nichts anderes als das Ergeb­nis eines 100%igen Zusam­men­wir­kens aller körper­li­chen und geisti­gen Kräfte, einer unbän­di­gen Willens­leis­tung und eines nimmer­mü­den Engage­ments. Es wird oft von den „Männern der ersten Stunde“ gespro­chen, das stimmt schon, aber nur wenn man das gemein­sa­me Wirken aller Kräfte in die Betrach­tung mit einbe­zieht. Aber es gab auch die „Frauen der ersten Stunde“ und damit meine ich nicht die Trümmer­frau­en. Ihnen oblag der Zusam­men­halt und die Entwick­lung der Familie, denn die Männer waren in einem unvor­stell­ba­ren Einsatz für ihre Firma. Sie hatten ebenfalls einen hohen psychi­schen und physi­schen Anteil an der damali­gen Entwick­lung, denn alles wurde einem Ziel unter­ge­ord­net – alles für die folgen­de Genera­ti­on und das waren die Kinder, derer, die damals den Neuan­fang starteten.“

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Gerhard Kühn an seinem 60sten Geburts­tag im „Ochsen“ in Oberko­chen (Foto: Zeiss Archiv Jena)

Dr. Wolfgang Pfeif­fer erinnert sich im Jahr 1996. Am 1. August 1946 began­nen die ersten Zeissia­ner im »neuen« Werk in Oberko­chen zu arbei­ten, einem damals noch schlich­ten Indus­trie­dorf mit knapp 3.000 Einwoh­nern. Heute — 50 Jahre danach — zeigt sich Oberko­chen seinen Besuchern aus aller Welt als schmu­cke Stadt: Reizvol­le Grünan­la­gen, gedie­ge­ne Häuser, moder­ne Indus­trie­be­trie­be, Gymna­si­um und Musik­schu­le, anspruchs­vol­le Konzer­te und ein quirli­ges Vereins­le­ben zeigen ebenso wie das Carl-Zeiss-Stadi­on und ein Hallen­bad, dass es sich hier leben lässt.

Blicken wir fünfzig Jahre zurück, sehen wir die Not der Nachkriegs­zeit und ahnen etwas von Leistun­gen, die beina­he Berge versetz­ten und neben Tatkraft und Fanta­sie viel Idealis­mus, Mut und Optimis­mus voraus­setz­ten. Die Entwick­lung Oberko­chens in dieser Zeit wird nur verständ­lich, wenn man gut einund­fünf­zig Jahre zurückblättert.

In der Nacht vom 24. zum 25. Juni 1945 dröhnen die Motoren einer Kolon­ne ameri­ka­ni­scher Armee­last­wa­gen durch Heiden­heim. Sie bringen weder Kriegs­ma­te­ri­al noch Solda­ten: Ihre »Lasten« sind die Führungs­kräf­te der Stiftungs­un­ter­neh­men Carl Zeiss und Jenaer Glaswerk Schott & Gen. mit Famili­en sowie Möbeln und persön­li­cher Habe. Diese Umsied­lung war von der ameri­ka­ni­schen Militär­re­gie­rung befoh­len worden, bevor Jena in die russi­sche Besat­zungs­zo­ne einge­glie­dert wurde.

Die Situa­ti­on dieser Famili­en war materi­ell und psychisch trost­los: Primi­tivs­te Unter­brin­gung in verwanz­ten (nicht Abhör­ele­tro­nik ist gemeint, sondern Bettwan­zen!!) Räumen eines ehema­li­gen Sammel­la­gers für Umsied­ler (in der frühe­ren Polizei­schu­le), dann in Privat­häu­sern zur Unter­mie­te. Es fehlte an Geld, Lebens­mit­teln und Kleidung. Zunächst gab es auch keine Arbeit, keinen Betrieb, keine realis­ti­schen Zukunfts­aus­sich­ten. Doch das Unter­neh­men Voith half mit einigen Räumen; in der Zigar­ren­fa­brik Schäfer konnte später ein Stock­werk gemie­tet werden, und die Firma Piltz stell­te leihwei­se einige Werkzeug­ma­schi­nen zur Verfü­gung. Schließ­lich erteil­te die US-Militär­re­gie­rung am 26.2.1946 die Betriebs­er­laub­nis für eine Werkstät­te zur Repara­tur optischer Geräte. Doch all dies waren nur Provisorien.

Nach langer Suche fand sich in Oberko­chen eine freige­wor­de­ne Fabrik, in der die Firma Fritz Leitz Fahrwer­ke für Messer­schmitt-Flugzeu­ge gebaut hatte. Vor fünfzig Jahren nahmen dort rund 200 Zeissia­ner die Arbeit auf; ihr Unter­neh­men »Opton Optische Werke Oberko­chen GmbH« wurde dann am 4.10.1946 offizi­ell gegrün­det, 1947 in »Zeiß-Opton Optische Werke Oberko­chen GmbH« umbenannt und 1953 von Carl Zeiss (seit 1951 mit dem Firmen­sitz Heiden­heim) übernom­men. Die verwi­ckel­te juris­ti­sche Nachkriegs­ge­schich­te der Carl-Zeiss-Stiftung, Heiden­heim, kann in dieser heimat­ge­schicht­li­chen Betrach­tung nicht erzählt werden. Die Schott Glaswer­ke erlit­ten ein ähnli­ches Schick­sal wie Zeiss und erhiel­ten in Mainz ihren neuen Sitz. Aus diesen Wurzeln ist aufgrund der ungebro­che­nen Lebens­kraft der Carl-Zeiss-Stiftung ein weltweit tätiger Konzern gewach­sen, zu dem auch die Jenaer Tochter­ge­sell­schaf­ten von Zeiss und Schott gehören und der am Bilanz­stich­tag (30.9.1995) über 30.000 Menschen Arbeit gab.

Doch 1946 war zunächst das verwahr­los­te, ausge­plün­der­te Oberko­che­ner Werk in Ordnung zu bringen, verla­ger­te Maschi­nen mussten hertrans­por­tiert, neue konstru­iert und in Auftrag gegeben werden. All dies war fast unmög­lich im verarm­ten, zerris­se­nen Nachkriegs­deutsch­land. Als Motor des Neuauf­baus in Oberko­chen galt Dr. Heinz Küppen­ben­der, der sich auf seine Vorstands­kol­le­gen Prof. Dr. Walther Bauers­feld und Dr. Paul Henrichs sowie auf enorm motivier­te Mitar­bei­ter verlas­sen konnte.

Die Wohnungs- und Trans­port­pro­ble­me waren drama­tisch. Die zum Teil auf abgele­ge­ne Wohnor­te verstreu­te Beleg­schaft musste mit Omnibus­sen zur Arbeit gebracht werden. Zeiss betei­lig­te sich deshalb an der neuen Omnibus­ver­kehrs­ge­sell­schaft Heidenheim.

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Zeiss-Gelän­de 1950 mit dem Baube­ginn Gewann „Brunnen­hal­de“ (Archiv Müller)

Am 22. Oktober 1946 befahl die Sowje­ti­sche Militär­ver­wal­tung die Demon­ta­ge des Jenaer Werkes von Carl Zeiss. Zahlrei­che Arbei­ter suchten Zuflucht in Oberko­chen, wo sie monate­lang auf Dachbö­den und in Wasch­räu­men des Werkes unter­ge­bracht wurden. Das Unter­neh­men musste handeln: Zunächst wurden die Baracken eines ehema­li­gen Lagers des Reichs­ar­beits­diens­tes oberhalb von Königs­bronn genutzt. (Dort befin­det sich heute die »Waldsied­lung«). Dann wurden 1947 und 1948 Baracken auf dem Oberko­che­ner Werks­ge­län­de errich­tet. Außer­dem trieb Zeiß-Opton mit aller Energie den Wohnungs­bau voran, zumal der Flücht­lings­strom nach der Enteig­nung der Jenaer Werke am 1. Juni 1948 nochmals anschwoll. Ab Frühjahr 1948 zahlte Zeiß-Opton eine Entschä­di­gung an Mitar­bei­ter, die getrennt von ihren Famili­en leben mussten.

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Verglei­che Zeiss-Gelän­de 1946 zu 1996 (Archiv Müller)

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Zeiss-Gelän­de Mitte der 50er Jahre – noch mit den berühm­ten Baracken im Vorder­grund (Archiv Müller)

1951 zählte man fast 400 werks­ei­ge­ne oder werks­ge­för­der­te Wohnun­gen. Als die von 1956 bis 1977 tätige Carl-Zeiss-Wohnungs­bau­ge­sell­schaft verkauft wurde, gab es schon ca. 1.800 von Zeiss erstell­te bzw. geför­der­te Wohnun­gen und einige hundert durch Werks­dar­le­hen unter­stütz­te Bauten. Firma und Betriebs­rat, Staat, Kreise und Gemein­den (Oberko­chen, sowie die benach­bar­ten Städte und Orte), Banken, Bauge­nos­sen­schaf­ten und Bauge­sell­schaf­ten hatten Hand in Hand mit Privat­leu­ten ein Problem gelöst, dessen Dimen­sio­nen auch durch folgen­de Angaben deutlich werden: Bereits 1951 war das neue Unter­neh­men das größte im damali­gen Kreis Aalen, und zwei Drittel der Beleg­schaft waren Jenaer oder Flücht­lin­ge. Von 1946 bis 1953 wuchs die Bevöl­ke­rung von Oberko­chen um 77 %!

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Die sog. „Zeiss-Siedlung“ – Oberko­chens größtes Wohnpro­jekt aller Zeiten (Archiv Müller)

In der Pionier­zeit von Zeiss in Oberko­chen kämpf­te die Beleg­schaft nicht nur mit den bereits geschil­der­ten Wohnungs­pro­ble­men, sondern auch mit anderen heute kaum mehr vorstell­ba­ren Wider­wär­tig­kei­ten. Zunächst fehlte es an allem, und die Mitar­bei­ter waren dankbar für jede Hilfe. 

Typisch war ein Aushang vom 4.10.1946: »Wir geben als Sonder­zu­wei­sung an unsere Lohnemp­fän­ger je 1 Pfund­pa­ket Einheits­wasch­pul­ver zur Reini­gung der Berufs­klei­dung aus. Preis je Paket RM -,35.«

Lebens­mit­tel waren ratio­niert. In den Wäldern suchte man außer Brenn­holz natür­lich süße Beeren. Aber, wie ließen sich die dürfti­gen Fettra­tio­nen ergän­zen? Man sammel­te Bucheckern vom Waldbo­den auf u. gab sie bei Zeiß-Opton ab. Am 23.1.1947 gab die allge­mei­ne Betriebs­lei­tung bekannt, dass eine Ölmüh­le gegen 8 Pfund erstklas­si­ge Bucheckern 1 Liter Öl liefe­re. Als der Ölmül­ler eine Sonder­zu­tei­lung gewähr­te, weil man ihm eine Brille besorgt hatte, überleg­te der Betriebs­rat, wie man dieses Öl in 60-Gramm-Portio­nen gleich­mä­ßig an die Beleg­schaft vertei­len konnte. So berich­te­te Heinz Martin, der dem ersten Betriebs­rat angehör­te und dort fast 35 Jahre lang wirkte, davon 18 Jahre als Vorsit­zen­der. In einem Rechen­schafts­be­richt vom 27.4.1948 beton­te der damali­ge Betriebs­rats­vor­sit­zen­de Dr. Norbert Günther, dass auswär­ti­ge Gäste das Kanti­nen­es­sen lobten und »dass auf die Abgabe von Kartof­fel­mar­ken verzich­tet wird«. Die Küchen­lei­tung zauber­te zentner­wei­se Suppen­mit­tel herbei und konnte so täglich bis zu 380 Frühstücks­sup­pen ausgeben.

Die Firmen­lei­tung erkann­te schnell, dass sie sich nicht nur um Kunden und Liefe­ran­ten, Organi­sa­ti­on und Technik sowie um die vielen Sorgen der Mitar­bei­ter kümmern musste, sondern auch um den Nachwuchs. Schon im Frühjahr 1947 begann die Lehrlings­aus­bil­dung, zuerst von jungen Feinme­cha­ni­kern, ab Ostern 1948 auch von Feinoptikern.

Auch der aller­jüngs­te Nachwuchs wurde nicht verges­sen: Im Juni 1946 gelang es, für Kinder Holzsan­da­len »auf Flick­stoff­kar­te« zu beschaffen. 

Ein Aushang vom 9.1.1947 gab bekannt: »Alle Werks­an­ge­hö­ri­gen können für jedes noch nicht schul­pflich­ti­ge Kind in der Abtei­lung Wohnungs­we­sen (!) 1 Stück Spiel­zeug beziehen.«

Der große Tag für die Kleinen kam dann im Frühjahr 1950. Die »Schwä­bi­sche Post« schrieb am 24.3.1950: »Tante Maria übernahm Zeiß-Opton-Kinder­gar­ten«. Alle Entschei­dun­gen und Maßnah­men jener schwie­ri­gen Jahre wären wohl verge­bens gewesen, wenn es nicht gelun­gen wäre, die hetero­ge­nen Gruppen der Beleg­schaft für ein gemein­sa­mes Ziel zu begeis­tern und die Zugewan­der­ten in das Oberko­che­ner Gemein­de­le­ben zu integrie­ren. Dazu trug die konstruk­ti­ve Zusam­men­ar­beit von Vorstand und Betriebs­rat ebenso bei wie die gebote­nen konkre­ten Lebens­hil­fen. Auch das erste Betriebs­sport­fest am 7. Juli 1951 hat sicher atmosphä­risch geholfen.

Oberko­che­ner und Zeissia­ner wirkten auf vielen Ebenen inten­siv zusam­men, in Kultur und Sport sowie im Vereins­le­ben. Ein großes Maß guten Willens auf beiden Seiten und das Verständ­nis der Behör­den haben die Integra­ti­on ebenso erleich­tert wie das Wirken vieler Zeissia­ner in den Gemein­de­rä­ten der Region. In einer noblen Geste benann­te Oberko­chen mehre­re Straßen nach bedeu­ten­den Wissen­schaft­lern und Unter­neh­mern aus der Geschich­te von Zeiss und Schott.

Gustav Bosch, einer der Vorgän­ger von Bürger­meis­ter Traub und heute schon fast so legen­där wie jene neue Gründer­zeit, sah sowohl die Proble­me als auch die Chancen, die das wachsen­de Unter­neh­men Carl Zeiss für Oberko­chen mit sich brach­te. Beim Richt­fest für ein großes Firmen­ge­bäu­de sagte er im Oktober 1950, mit diesem Bau habe Zeiss (damals noch »Zeiß-Opton«) zu Oberko­chen »Ja« gesagt und die Gemein­de gebe ein aufrich­ti­ges »Ja« zurück. „Sie sind unser Schick­sal gewor­den“, rief er den Zeissia­nern zu. (Die wirtschaft­li­chen Schwan­kun­gen der letzten Jahrzehn­te zeigten, dass Oberko­chen sozusa­gen mit Zeiss ein- und ausat­met.) Landrat Dr. Anton Huber sah in diesem Neubau ein »Zeichen der ungebro­che­nen Kraft der Firma Zeiss und darüber hinaus unseres Volkes«.

Zwei weite­re Höhepunk­te der Geschich­te Oberko­chens hängen zweifel­los mit der Ansied­lung eines Betrie­bes der Carl-Zeiss-Stiftung in Oberko­chen vor 50 Jahren zusam­men, nämlich der Besuch eines Bundes­prä­si­den­ten (1954) und die Stadt­er­he­bung (1968).

Nach der Enteig­nung in Jena wurde Heiden­heim Sitz der Carl-Zeiss-Stiftung, mit der sich der damali­ge Bundes­prä­si­dent Prof. Dr. Theodor Heuss verbun­den wusste. Am 1. Mai 1954 enthüll­te Prof. Bauers­feld als Senior des Vorstands in Gegen­wart des Präsi­den­ten eine Abbé-Büste auf dem Oberko­che­ner Werks­ge­län­de. Anschlie­ßend hielt Theodor Heuss eine unver­gess­li­che Rede und sagte den Zeissia­nern: »Die Umpflan­zung ist geglückt. Ihr habt hier wieder Wurzeln gefasst.« Er verglich das Wirken der Schwa­ben Schil­ler und Hegel an der Univer­si­tät Jena mit dem der Zeissia­ner in Oberko­chen und war zuver­sicht­lich, »dass auch die ansäs­si­gen Schwa­ben gute Zeiss-Leute werden«.

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Bundes­prä­si­dent Heuss während seiner Anspra­che – im Vorder­grund die enthüll­te Büste von Ernst Abbé (Archiv Müller)

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Die Honora­tio­ren im dunklen Zwirn – der Bundes­prä­si­dent mittig in der ersten Reihe (Archiv Müller)

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zum 1. Mai alles heraus­ge­putzt und geschmückt – Menschen und Gebäu­de (Archiv Müller)

In den folgen­den Jahren blühte Oberko­chen auf. Es wäre zu kurz gegrif­fen, würde man die Entwick­lung Oberko­chens nur mit der Wirtschafts­kraft und den namhaf­ten Spenden von Zeiss in Verbin­dung bringen. Hier ist fairer­wei­se auch an die anderen hiesi­gen Unter­neh­men zu denken. Außer­dem entwi­ckel­te sich nicht nur der Wohlstand, sondern auch ein verfei­ner­tes kultu­rel­les Leben mit Konzer­ten, Theater­aben­den und Vorträ­gen von hohem Niveau, und Oberko­chen sah mehr und mehr bedeu­ten­de Tagun­gen in seinen »Mauern«. Mit der Erhebung zur Stadt am 1. Juni 1968 hat dieser Reifungs­pro­zess von Oberko­chen die offizi­el­le Anerken­nung der Landes­re­gie­rung gefunden.

Wir alle hoffen und wünschen, dass die Entwick­lung, die am 1. August 1946 unter Schmer­zen begann und glanz­vol­le Höhepunk­te sah, unter konso­li­dier­ten wirtschaft­li­chen Bedin­gun­gen durch den Schwung und den Optimis­mus aller Einwoh­ner und Einpend­ler sowie durch den Erfolg aller Unter­neh­men sich erfreu­lich fortset­zen möge. Oberko­chen verdient es. Hierbei wird Carl Zeiss als größtes Unter­neh­men weiter­hin Akzen­te setzen: Oberko­chen ist Haupt­sitz der Zeiss-Gruppe mit weltweit ca. 13.000 Mitar­bei­tern und einem Weltum­satz von über 2,5 Mrd. DM im Jahr. Nicht nur Brillen­trä­ger und Photo­gra­phen kennen diesen Namen. Zeiss-Hochtech­no­lo­gie­pro­duk­te aus dem Kocher­tal schär­fen das Profil der Indus­trie­re­gi­on Ostalb und werden inter­na­tio­nal einge­setzt: in Opera­ti­ons­sä­len und in der Weltraum­for­schung, an Univer­si­tä­ten und in Werks­hal­len sowie nicht zuletzt bei der Ferti­gung von Compu­ter­chips an der Grenze des technisch Möglichen.

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1994 – der neue Bürger­meis­ter trat sein Amt an und schau­te erst mal in leere Kassen (Archiv Müller)

Erinne­run­gen des ehema­li­gen Bürger­meis­ters Peter Traub. Ein schwe­res Erbe trat im März 1994 Bürger­meis­ter Traub an. Zum einen zeigte die damali­ge Rezes­si­on tiefe Spuren in der Region, insbe­son­de­re in Oberko­chen. So musste beispiels­wei­se die Fa. Beier ihren Betrieb einstel­len und rund 100 Beschäf­tig­te freiset­zen. Hinzu kamen Sonder­fak­to­ren, die die Situa­ti­on für die Stadt weiter verschlech­ter­ten. So waren durch Steuer­rechts­än­de­run­gen die Gewer­be­steu­er­ein­nah­men der Stadt — Haupt­zah­ler Carl Zeiss — um bis zu 90% zurück­ge­gan­gen. Wesent­li­cher Faktor war aber die Krise beim größten Arbeit­ge­ber, dem Unter­neh­men Carl Zeiss, die sich als existenz­ge­fähr­dend zeigte. Ursäch­lich waren zum einen Manage­ment­feh­ler, die über viele Jahre hinweg zu Fehlent­wick­lun­gen und mangeln­der Profi­ta­bi­li­tät führten. 

Zum anderen waren es aber vor allem die Folgen der wieder­ver­ei­ni­gungs­be­ding­ten Zusam­men­füh­rung von Carl Zeiss Ost in Jena und Carl Zeiss West in Oberko­chen. Produkt­über­schnei­dun­gen, Produk­ti­ons­über­ka­pa­zi­tä­ten, wegbre­chen­de Märkte im ehema­li­gen Ostblock, eine schwä­cheln­de Konjunk­tur im Westen, zu viel Perso­nal — all das führte bei Carl Zeiss trotz zugesag­ter Treuhand­gel­der zu einem rapiden betriebs­wirt­schaft­li­chen Absturz und zu einer existen­zi­el­len Finanz­not, an deren Ende der drohen­de Konkurs stand. Für die Stadt Oberko­chen bedeu­te­te dies nicht nur den Wegfall ihrer Gewer­be­steu­er­ein­nah­men, sondern darüber hinaus die Rückzah­lung bereits gezahl­ter Steuern an das Unternehmen. 

Die ehemals florie­ren­de Stadt musste den Gürtel gewal­tig enger schnal­len in den Ausgleichstock des Landes. Die Folge umschrieb der Bürger­meis­ter so: „Die Stadt Oberko­chen rutscht jetzt ins Armen­haus“. Hart traf es Oberko­chen auch, dass Carl Zeiss seinen jährli­chen Zuschuss von 120 000 DM für die Carl-Zeiss-Kinder­ta­ges­stät­te kündig­te und die Stadt hierfür trotz großer Finanz­not „in die Bresche sprin­gen“ musste. Die nach wie vor bestehen­den Abhän­gig­kei­ten zwischen Carl Zeiss und Oberko­chen charak­te­ri­sier­te Traub 1996 so: „Wenn Zeiss hustet, bekom­men wir eine Lungen­ent­zün­dung.“ (Quelle: Klaus J. Becker „Sie sind unser Schicksal“)

Teil 5 kommt in Kürze

Immer auf der Suche, auch nach Firmen-Geschich­ten – Billie vom Sonnenberg

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