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	<title>Heimatverein Oberkochen</title>
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	<description>Website des Heimatverein Oberkochen e.V.</description>
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	<title>Heimatverein Oberkochen</title>
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		<title>Bericht 855: Die Oberkochener „Hall of Names“ oder „Kaleidoskop wichtiger Namen, Begriffe, Sprüche und Ereignisse“. Teil 8</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-855-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 22:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;">​<strong>„</strong><strong>Bohrermacher“ oder „Bohrerspitzer“ </strong><strong>– das waren früher stolze Arbeiter</strong></span><br>So nannte man die Arbeiter, die bei uns im 19. Jahrhundert die ersten Bohrer produzierten. Der erste Bohrerfabrikant bei uns war Jakob Christoph Bäuerle. Die sog. Gründerväter dieser Branche waren die Unternehmer</p>
<ul>
<li><em>Jakob Christoph Bäuerle Gründung 1860</em></li>
<li><em>Albert Leitz Gründung 1876</em></li>
<li><em>Jakob Schmid Gründung 1882</em></li>
<li><em>Wilhelm Grupp „Wigo“ Gründung 1890</em></li>
<li><em>August Oppold Gründung 1896</em></li>
<li><em>Karl Wannenwetsch „KWO“ Gründung 1903</em></li>
<li><em>Karl Gold Gründung 1953</em></li>
</ul>
<p>Sie alle sorgten dafür, dass Oberkochen, neben Remscheid und Schmalkalden zum Zentrum der Werkzeugherstellung für die Holz- und Kunststoffbearbeitung wurde. Es wurden und werden bis heute in Oberkochen hochmoderne Werkzeuge zum Bohren, Sägen, Fräsen und Hobeln entwickelt. Von den o.g. Firmen hat sich LEITZ zum Weltmarktführer entwickelt und darf im Jahr 2026 sein 150jähriges Jubiläum feiern.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Bombabeck“</strong><strong> – Heinrich Brammen aus dem Hasengässle 6</strong></span><br>Als Ausgebombter kam er nach dem II. Weltkrieg zu uns nach Oberkochen und wurde Nachfolger auf der Bäckerei Wannenwetsch im Kies.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bondele“</strong><strong> – Max Wirth aus der Aalener Straße 38</strong></span><br>Woher der Name „Bondele“ stammt, war nicht zu ermitteln. In den Unterlagen der ersten Arbeitsgruppe ist nur der Vermerk „Hausname“ zu finden. Eine Nachfrage bei der Familie Wirth führte auch zu keinem Ergebnis. Dafür hat mich Max Andreas Wirth aus dem Dreißental mit reichlich Material zu seiner Familie versorgt.<br>Dann will ich die Gelegenheit nützen, um die Familie Wirth näher zu beschreiben. Was viele nicht wissen, der Familienname Wirth gehört mit zu den ältesten Namen in Oberkochen:</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Johann Balthasar Wirth *1770</strong></span> in Essingen, gab der Anna Böckle anno 1800 in Oberkochen das Ja-Wort und verblieb am Trauort. Er ist der Sohn des Andreas Wirth und der Dorothea geb. Grupp von Essingen. In der Urkarte von 1830 finden wir im Gebäude 43 (im Bereich der Katzenbachstraße) als Bewohner o.g. Balthes Wirth. <span style="color: #3366ff;"><strong>Hinweis: Die Karte aus dem Jahr 1830 findet sich Bericht 831.</strong></span><br><strong><u>Er hatte 2 Kinder</u></strong></p>
<ol>
<li><em>Wilhelm Wirth *1869 †1894 (mehr ist nicht bekannt)</em></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><strong>Johann Michel Wirth </strong></span></li>
</ol>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Johann Michel Wirth *1848&nbsp;†1927</strong></span> war einmal verwitwet und heiratete erneut. Die erste Ehefrau war Barbara Wirth geb. Maier *1847 †1900. Die zweite Ehefrau war Magdalena Wirth *1860 †1926. Das Wohnhaus befand sich in der Aalener Straße 38.<br><strong><u>Er hatte 6 Kinder: </u></strong></p>
<ol>
<li><em>Maria Grupp geb. Wirth </em></li>
<li><em>Rosine „Rösle“ Borgfeld geb. Wirth </em></li>
<li><em>Pauline Gold, geb. Wirth </em></li>
<li><em>Berta Wirth </em></li>
<li><em>Elisabeth Wirth </em><em>-&gt;</em><em> ist nach New York in USA ausgewandert und war dort als Elise Wirth Schrott bekannt</em></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Max Wirth</em></strong></span></li>
</ol></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32341" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32341" class="wp-image-32341 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-297-Johann-Michael-Wirth-mit-Barbara.jpg" alt width="1200" height="1541"><p id="caption-attachment-32341" class="wp-caption-text">Johann Michael Wirth mit seiner Frau Barbara (überlassen von Max Wirth)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Max Wirth *1889 †1965 </strong></span>war gelernter Werkzeugmacher und übernahm die <em>„J.M. Wirth Bohrer und Werkzeugfabrik“</em> von seinem Vater in der Aalener Straße 38.<br>Das Gebäude wurde 1982 bei einem Brand zerstört. Auch er war einmal verwitwet und heiratete ein zweites Mal. Die erste Ehefrau war Anna Wirth geb. Kopp *1890 †1934. Die zweite Ehefrau war Anna Wirth geb. Lochstampfer *1905 †1971. Die Aalener Str. 38 war neben der Firmenanschrift auch das Wohnhaus von Max Wirth mit seiner Frau Anna.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32343" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32343" class="wp-image-32343 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-301-Familie-Wirth.jpg" alt width="1200" height="2078"><p id="caption-attachment-32343" class="wp-caption-text">Die vier Personen sind vlrn: Anneliese verh. Engelfried, Anna Wirth, Max Wirth, Karl Max Wirth (überlassen von Max Wirth)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><u>Er hatte 3 Kinder: </u></strong></p>
<ol>
<li><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Karl Max Wirth</em></strong></span> <em>*1923 †1990</em></li>
<li><em>Anneliese Engelfried geb. Wirth *1920 †2008 </em><em>è</em><em> sie heiratete den Metzgermeister Ernst Engelfried</em></li>
</ol>
<p><em>Das Ehepaar Engelfried hat 10 Kinder</em></p>
<ul>
<li><em>Gerda Engelfried *1943</em></li>
<li><em>Eberhard Engelfried *1945</em></li>
<li><em>Wolfgang Max Engelfried *1947</em></li>
<li><em>Ernst Engelfried *1948</em></li>
<li><em>Margrit Engelfried *1950</em></li>
<li><em>Werner Engelfried *1952</em></li>
<li><em>Thomas Engelfried *1953</em></li>
<li><em>Anneliese Engelfried *1955</em></li>
<li><em>Judith Engelfried *1956</em></li>
<li><em>Ulf Engelfried *1958</em></li>
</ul>
<p><em>&nbsp;</em></p>
<ol start="3">
<li><em>Albert Wirth *1939 †2009</em><em>è</em><em> ist nach Kitchener (Nähe Toronto) in Canada ausgewandert und hat dort mit Ehefrau Helga vier Kinder</em>
<ul>
<li><em>Sabine *1963</em></li>
<li><em>Heidi *1965</em></li>
<li><em>Michael Albert *1967</em></li>
<li><em>Martin Thomas *1968</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Karl Max Wirth<em> *</em>1923 †1990</strong></span> machte bei Gebr. Leitz eine kaufmännische Lehre und wurde später Geschäftsführer der Fa. Max Wirth Maschinenhandel, hatte den Generalvertrieb für Bäuerle-Maschinen und war Mitinhaber der Fa. OKOMA. Im Katzenbach, auf dem heutigen Grundstück der Familie Ebert, befand sich die ehemalige Werkstatt der Fa. Max Wirth Maschinenhandel.</p>
<p>Seine Ehefrau hieß Irma Wirth geb. Grupp *1929 †2017. Die Ehe wurde später geschieden. Danach blieb er unverheiratet.</p>
<p>​</p>
</li>
</ol></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32342" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32342" class="wp-image-32342 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-300-Karl-Max-Wirth-mit-Irma.jpg" alt width="1200" height="846"><p id="caption-attachment-32342" class="wp-caption-text">Karl Max Wirth mit Frau Irma (überlassen von Max Wirth)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><u>Er hatte 1 Kind:</u></strong></p>
<ol>
<li><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Axel Friedrich Wirth</em></strong></span> <em>*1948 †2012</em></li>
</ol>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Axel Friedrich Wirth <em>*</em>1948 †2012 </strong></span>heiratete Irma Wirth geb. Litz *1951 und wohnte im Tulpenweg 5. Er war gelernter Kaufmann. Den Beruf erlernte er bei der Fa. KWO (Karl Wannenwetsch Oberkochen). Später wurde er Gründer und Namensgeber der Fa. Axel Wirth Maschinen.<br><strong><u>Er und Irma haben zwei Kinder:</u></strong></p>
<ol>
<li><em>Heike Bäuerle geb. Wirth *1974</em></li>
</ol>
<p><em>Sie ist Verwaltungsangestellte und verheiratet mit Wolfgang Bäuerle *1963. Sie haben 2 Kinder</em></p>
<ul>
<li><em>Johanna Bäuerle *2001</em></li>
<li><em>Jonas Bäuerle *2001</em></li>
</ul>
<p><em>&nbsp;</em></p>
<ol start="2">
<li><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Max Andreas Wirth</em></strong></span><em> *1977</em></li>
</ol>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Max Andreas Wirth</strong> <em>*</em><strong>1977 </strong></span>ist geschäftsführender Gesellschafter der Fa. Axel Wirth Maschinen GmbH und ist mit Karin Kratzer-Wirth geb. Kratzer <em>*</em>1965 verheiratet. Sie wohnen in der Dreißentalstraße 38/1.<br><strong><u>Er und Karin haben ein Kind:</u></strong></p>
<ol>
<li><em>Katharina Wirth *2006</em></li>
</ol>
<p><strong>Firmengeschichte erzählt von </strong><strong><em>Max Andreas Wirth</em></strong><strong>: </strong><em>1878 gründete </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Johann Michel Wirth</em></strong></span> <em>die „J.M. Wirth Bohrer und Werkzeugfabrik“ und übergab die Firma um 1921 an Max Wirth (leider ist nicht bekannt, wann dies genau war und bis wann die Firma existierte). Es ist überliefert, dass Ende der 20er-Jahre ca. 5 Mitarbeiter beschäftigt waren. </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Karl Max Wirth</em></strong></span> <em>gründete die Firma „Max Wirth Maschinenhandel“ nach dem II. Weltkrieg, parallel zu seiner Anstellung bei Adolf Bäuerle. Schwerpunkt war der An- und Verkauf von Gebraucht- und Neumaschinen für die holzverarbeitenden Handwerks- und Industriebetriebe sowie der Generalvertrieb von Bäuerle-Maschinen. Die Partnerschaft mit Bäuerle war über mehrere Jahrzehnte für beide Seiten sehr erfolgreich. Noch heute sehe ich bei Kunden alte Bäuerle-Maschinen mit dem Typenschild meines Opas. Nach seiner Ausbildung bei KWO (Wannenwetsch) stieg</em><span style="color: #3366ff;"><strong><em> Axel Friedrich Wirth </em></strong></span><em>bei „Max Wirth Maschinenhandel“ als Angestellter seines Vaters ein. Nach der Insolvenz von Bäuerle im Jahr 1974 übernahm </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Karl Max Wirth</em></strong></span><em> das Firmengelände zusammen mit seinem Partner Kurt Büttner und gründete parallel zu seiner Handelsfirma die „OKOMA“ (Oberkochener Maschinenfabrik) im Jahr 1975. Die „OKOMA“ war auf Grund von Entwicklungsvorsprüngen und Patenten einer der Marktführer von Holzfenster-Fertigungsanlagen. 1983 schied </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Karl Max Wirth</em></strong></span> <em>bei der OKOMA aus. </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Karl Max Wirth</em></strong></span> <em>ging mit seinem Maschinenhandel nach Ebnat und betrieb in einem kleinen Rahmen bis zu seinem Tod einen Maschinen- und Werkzeughandel. 1983 gründete </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Irma Wirth</em></strong></span> <em>die Firma „I. Wirth Maschinenhandel“ und schaffte so die Grundlage für die spätere Firma „Axel Wirth Maschinen“, die im Jahr 1986 gegründet wurde. 1986 bestand die Firma „Axel Wirth Maschinen“ aus 2 Personen und agierte erst vom Adelbert Stifter Weg aus und später aus dem Tulpenweg 5. Im Jahr 2001, bedingt durch eine schwere Erkrankung von </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Axel Friedrich Wirth</em></strong></span> <em>fing sein Sohn </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Max Andreas Wirth</em></strong></span> <em>als Aushilfe bei „Axel Wirth Maschinen“ an. Nachdem klar wurde, dass eine Nachfolge möglich war, ging es mit der Entwicklung von neuen Maschinen los. Eine große Hilfe war die Erfindung einer Anlage zum Veredeln von Parkett, die im Markt einen sehr guten Anklang fand. 2006 erfolgte dann die Einstellung des ersten weiteren Mitarbeiters, zur Planung, Montage und Inbetriebnahme. Montageräumlichkeiten in der Aalener Str. 76 wurden bezogen. 2009 wurde die „Axel Wirth Maschinen GmbH“ gegründet, die dann kurz vor dem Tod von </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Axel Friedrich Wirth</em></strong></span> <em>im Jahr 2012 aktiviert wurde. Seit diesem Zeitpunkt ist </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Max Andreas Wirth</em></strong></span><em>, alleiniger geschäftsführender Gesellschafter. Der Kundenstamm hat sich seit 2014 elementar verändert. Nach dem Rückgang der Nachfrage aus dem Handwerk bzw. der Holzindustrie ging die Entwicklung der Maschinen immer mehr in Richtung Sondermaschinenbau.</em><br><em>Heute sind Beschichtungsmaschinen aus dem Hause Wirth weltweit in vielen Sparten im Einsatz. </em><br><em>Beispielhaft können folgende Brancen genannt werden: Carbonbremsenherstellung, Schuhproduktionen, Statorenbau, Autoindustrie, Baubranche, Möbelindustrie, Kunststofftechnik, Solarplattenindustrie, Kartonagenproduktionen, Glasverpackungen und natürlich immer noch im kleinen Rahmen die Holzindustrie und das Handwerk.…..</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„BotJug“ </strong></span><strong>– Otto Krug vom Ahornrain 1</strong><br>Er war Lehrer am hiesigen (Pro-)Gymnasium. Der Spitznamen setzt sich zusammen aus „Bot“ (französisch Krug) und Jug (englisch Krug). Es gab Zeiten, da waren Schüler sehr kreativ beim Kreieren von Spitznamen.<br>Er kam mit Familie am 11. April 1960 nach Oberkochen und erhielt damals die 2te ständige Lehrstelle am hiesigen Progymnasium, das damals noch am Turmweg 24 beheimatet war. Geboren wurde er am 7. Februar 1920 in Gamburg a. d. Tauber. Es war ihm wichtig zu erwähnen, dass seine Eltern und Großeltern Bauern und Handwerker waren. Von 1930 bis 1938 besuchte er das Gymnasium in Tauberbischofsheim, das er mit dem Abitur in der Tasche verließ. In der damaligen Zeit schloss sich Arbeitsdienst, Wehr- und Kriegsdienst an, gefolgt von der üblichen Kriegsgefangenschaft. Danach begann er mit dem Studium der Neuphilologie (konkret Französisch, Englisch und Geschichte) an der Universität in Erlangen und 1950 legte er die Staatsprüfung für das höhere Lehramt ab. Als Studienreferendar war er in Heidelberg tätig und als Assessor an einer katholischen Privatschule in Bruchsal. 1953 erhielt er einen Lehrauftrag am Burghardt-Gymnasium in Buchen im Odenwald an der er 1955 zum Oberstudienrat befördert wurde. Im Rahmen einer Familienzusammenführung bat er um Versetzung nach Oberkochen. Er war der erste am Gymnasium, der mit seiner Klasse ein Schullandheim besuchte. Später sollten Studienfahrten nach Rom, Berlin und Prag folgen. Am Aufbau der Schule stand er an vorderster Front und engagierte sich als Personalrat und Betreuer des Rechnungswesens. Die Installation des Sprachlabors geht auf ihn zurück und auch die Partnerschaft mit Dives-sur-Mer brauchte ihn wegen seiner Französisch-Kenntnisse. Auch im Bildungswerk hatte er einige Jahre mitgearbeitet. Beim Abschied, im Jahr 1983, betonte Schulleiter Schrenk, dass die ruhige stille Art und sein Gespür für das Wesentliche im Kollegium vermisst werden würde. Auch sei ihm der Abbau von Rücksichtslosigkeiten und Aggression ein Herzensanliegen gewesen. Sein Französisch war allerdings nicht gerade dazu angetan eine Fremdsprache so zu lernen, dass man damit gut zurechtkam. Wie sagte er einst zu Richard Burger: <em>„Wenn du mal nach Frankreich kommst, sag niemandem, dass du bei mir Französisch gelernt hast.“</em>&nbsp;Levez vous – Assejez vous – Come to the Blackboard – Some expressions now – das war unser “BotJug” in Französisch und Englisch. Leider ist ihm keine erbauliche Zeit als Pensionär geblieben. Vier Monate nach seiner Pensionierung verstarb er nach kurzer schwerer Krankheit am 2. Dezember 1983. Er war damals schon als Lehrer aus der Zeit gefallen, stand aber immer auf Seiten der Schüler. Hat er mich doch, Ende der 70er, als ich wieder in Oberkochen zurück war, einmal auf einem Fest angesprochen und sich dafür entschuldigt, wie man mit mir 1968/1969 auf dem Gymmi „umgegangen“ sei. Er war da in keiner Weise beteiligt, aber er hat das natürlich im Kollegium mitbekommen. Einfach ein feiner Mensch, der bei mir einen Stein im Brett hatte und ich wohl bei ihm auch.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32339" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32339" class="wp-image-32339 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-131-BotJug-Otto-Krug.jpg" alt width="450" height="644"><p id="caption-attachment-32339" class="wp-caption-text">Lehrer am hiesigen Gymnasium Otto Krug – von den Schülern BotJug genannt (Archiv HVO Ruoff)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„dr Bowang“</strong></span> <strong>– Gibt‘s nemme: Alte Holzmachersiedlung</strong><br>Zwischen 1718 und 1728 haben vermutlich 5 bis 6 Holzmacherfamilien dort gewohnt. Ab 1733 spielte sich das Holzmacherleben mit weniger Familien wieder auf der „Bilz“ ab, bis sie sich 1740 auflösten. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch der Spruch: <em>„Descht a Waldechter!“ </em><span style="color: #3366ff;"><strong>Etwas mehr dazu im <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/namensgeschichte-oberkochener-familien-bis-1900/">alten Heimatbuch</a> auf Seite 359.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Boxer“ </strong></span><strong>– Harald Müller </strong><em>*</em><strong>1958 </strong>†<strong>2017 aus der Sonnenbergstraße 34</strong><br>Bruder von Wilfried „Billie“ Müller. War bis zu seinem frühen Tod im Jahr 2017 Fernsehredakteur beim SWR, verantwortlich für die Sendung „Treffpunkt” und die jährlichen Fastnachtsumzüge; Kollege von Sonja Schrecklein-Faber, die an seiner Beerdigung eine sehr persönliche, treffende Abschiedsrede hielt. Beim SWR war er auch als <em>„Der Mann mit Hut</em>“ bekannt. Er hörte gerne das Lied <em>„The Boxer”</em> von Simon und Garfunkel und sein Name leitet sich wohl davon ab. Er hatte viele Freunde aus dem „Kies“ und diese nahmen auch an der Beerdigung in Holzgerlingen teil. Sportlich ein guter Fußballer und ein begnadeterer Tischtennisspieler, der seine Mannschaftskameraden in Holzgerlingen nicht immer erfreute, weil er zeitweise ohne Training besser spielte als sie mit Training – das mochte man nicht so gerne. Beim SWR nannte man ihn auch <em>„Harry das Wiesel“.</em> Wenn jemand etwas suchte, legte er sofort los und wenn das gesuchte Blatt Papier in einem großen Stapel steckte – Harry zog es in atemberaubender Geschwindigkeit zielsicher hervor. Auch war er ein Kümmerer und damit auch nicht von ungefähr beim Sender gewerkschaftlich engagiert. Seine ersten Filmerfahrungen hat er mit einer Kamera vom Zahnarzt Frank Gebert gemacht. Bei ihm assistierte er auch gelegentlich samstags in der Praxis. Später, während seiner Studienzeit wohnte er auf dem berühmten Österberg in Tübingen im Haus „Stuttgardia“ (das damals fest in Oberkochner Hand war). Da er während seines Studiums Vater wurde, musste er Brötchen verdienen und war an der Tübinger Uniklinik mit der Filmkamera im OP-Bereich dabei, um einzelne Operationen filmisch festzuhalten.<br><strong>Bemerkenswert:</strong> Der Oberkochener Prof. Manfred Muckenhaupt hat 1991 in Tübingen den Aufbaustudiengang <em>„Medienwissenschaft – Medienpraxis“ eingerichtet</em>, aus dem sich das heutige <em>„Institut für Medienwissenschaft“</em> entwickelt hat. Bei ihm hat „Boxer“ seine erste Ausbildung genossen, die ihn schließlich zum SWR geführt hat. Er wäre gerne in die Sportredaktion beim SWR gegangen, aber da ging ohne Vitamin B bzw. dem richtigen Parteibuch gar nichts und an dem damaligen Sportchef Gerhard Meier-Röhn&nbsp;kam eh keiner vorbei – auch der „Boxer“ nicht. Bevor ich’s vergesse: In der besten Zeit des „Fässles“ unter Horst Lagler bediente er am Wochenende. Damals standen die Jungs und Mädls in 3er Reihen am Tresen und die Gäste kamen sogar von auswärts – denn „s‘ Fässle“ war einstmals Kult.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32338" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32338" class="wp-image-32338 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-80-Harald-Mueller.jpg" alt width="650" height="823"><p id="caption-attachment-32338" class="wp-caption-text">Der SWR-Fernsehredakteur vom „Treffpunkt“ Harald „Boxer“ Müller – Billie’s Bruder (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Briah“</strong></span> <strong>– dafür lasse mir älles andere standa</strong><br><em>„Alde Henna ond alte Kiah, gäbet oft dia beschte Briah</em>“. Eine Sonntags‑, noch besser eine Feschtagssuppe mit Einlagen (et vom Diddel) sondern mit Maultaschen, Grießnockerl, Butter- und Bratklößchen. Aber auch eine gute Flädlesuppe verlangt eine SuperSuppenBrühe. Ein schwäbisches Sonntagsessen ohne Suppe – gatt gar et. Wie hieß es in meiner Kindheit bei uns zu Hause? <em>„Wer viel suppt, lebt lang“</em> – na denn. Wir werden oft auch „Suppaschwoaba“ genannt.<br><u>Hier ist ein einfaches Rezept, um diese köstliche Suppe selbst zuzubereiten:</u><br><strong>Zutaten:</strong></p>
<ul>
<li><em>3 Rinderbeinscheiben</em></li>
<li><em>2 Zwiebeln</em></li>
<li><em>2 Karotten</em></li>
<li><em>1 Knollensellerie</em></li>
<li><em>1 Lauch</em></li>
<li><em>4 Liter Wasser</em></li>
<li><em>Salz, Pfeffer, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren</em></li>
<li><em>Maultaschen, Grießnockerl, Butterklößchen, Brätklößchen (nach Belieben)</em></li>
</ul>
<p><strong>Zubereitung:</strong></p>
<ol>
<li><em>Die Rinderbeinscheiben in einem großen Topf mit Wasser aufkochen und den entstehenden Schaum abschöpfen.</em></li>
<li><em>Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Lauch grob schneiden und zusammen mit den Gewürzen in den Topf geben.</em></li>
<li><em>Alles bei niedriger Hitze etwa 2–3 Stunden köcheln lassen, bis eine kräftige Brühe entsteht.</em></li>
<li><em>Die Brühe durch ein Sieb gießen und das Fleisch und Gemüse entfernen.</em></li>
<li><em>Die Einlagen (Maultaschen, Grießnockerl, etc.) in die heiße Brühe geben und kurz ziehen lassen.</em></li>
</ol>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Brot aufschneiden“ </strong></span><strong>– früher bei Oma und Opa</strong><br>Bei uns zu Hause gab es die üblichen langweiligen Brote wie z.B. Weizenmischbrot. Ein völlig anderes Brot gab es bei Oma in Waldhausen. Ich denke es hatte viel Ähnlichkeit mit dem Altdeutschen Landbrot, das eine traditionelle, deutsche Brotsorte ist, die in der Regel aus Roggen- und Weizenmehl (60:40) hergestellt wird. Es zeichnet sich durch eine kräftige Kruste, eine dunkle Krume und einen herzhaften Geschmack aus. Dieses Brot war supergut. Esse ich heute noch gerne, wenn ich so etwas finde.<br><strong>Die Hauptmerkmale eines Altdeutschen Landbrotes sind:</strong></p>
<ul>
<li><strong><em>Mehlmischung:</em></strong><em> Typischerweise wird eine Mischung aus Roggen- und Weizenmehl verwendet, was dem Brot seine charakteristische Textur und seinen Geschmack verleiht.</em></li>
<li><strong><em>Sauerteig:</em></strong><em> Oft wird Sauerteig als Triebmittel verwendet, was zu einem leicht säuerlichen Geschmack führt, und die Haltbarkeit des Brotes erhöht.</em></li>
<li><strong><em>Kruste:</em></strong><em> Die Kruste ist meist kräftig und dunkel gebacken, was durch lange Backzeiten bei hoher Temperatur erreicht wird.</em></li>
<li><strong><em>Krume:</em></strong><em> Die Krume ist dicht, saftig und hat eine dunklere Farbe, die vom Roggenmehl und der langen Fermentation herrührt.</em></li>
<li><strong><em>Aromatischer Geschmack:</em></strong><em> Der Geschmack ist voll und aromatisch, oft leicht säuerlich durch den Sauerteig.</em></li>
</ul>
<p><strong>Grundsätzlich galt bei Mutti und Oma:</strong> Mit dem Messer wurde ein dreifaches Kreuz über dem Brot geschlagen, bevor man es vor die Brust setzte und mit dem Messer zur Brust hin die notwendigen Scheiben abschnitt.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><span style="color: #ff0000;"><strong>„Brot vom Vortag“</strong></span><br>Hörte ich als Kind oft beim Bäcker. Warum war das teilweise beliebt? Weil Hausfrauen, die auf das Geld achten mussten, damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlugen: erstens war es billiger und zweitens aßen die ihren zuhause dann nicht so viel – weil frisches Brot viel besser schmeckte. Das kann ich durchaus nachvollziehen, obwohl das bei uns zuhause nicht üblich war, aber in der Pubertät, als ich in einem Jahr 12 cm wuchs, aß ich abends zeitweise 10 bis 12 Wurstbrote, belegt mit Bierschinken vom „Sogas“.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Brunkel / Bronkel / Brunnquell“</strong></span> <strong>– Ortsteil</strong><br>Das klingt alt und dunkel und bedeutet wohl „Bronnquell“, also Brunnenquelle.&nbsp; Wir verstehen darunter den Flurbereich eingegrenzt von Bahnlinie, Kocher / Kocherkanal. Die dazugehörigen Straßen sind die verzweigte Mühlstraße, mit Wohlwollen ein kleiner Teil der Bahnhofstraße sowie der Kapellenweg bis zur Röchlingstraße. Früher gehörte sicher auch die alte Kuhsteige dazu, die längst als Viehtriebweg aufs Härtsfeld vergessen wurde, das Gebiet zwischen Bahnlinie und Waldrand, da die Bundestraße B19 in dieser Zeit noch nicht existierte. Der Kapellenweg war wohl ein geschotterter Verbindungsweg zwischen der Kapelle St. Ottilie (Ölberg) und der Wiesenkapelle. Dort befand sich auch eine Quelle, die sich an der Kapelle vorbei in den Kocher ergoss. Bereits 1650 wurde die Ölberg-Kapelle (die der Hl. Ottilie geweiht war, Patronin der Blinden und Helferin bei Augen‑, Ohren- und Kopfleiden) urkundlich erwähnt. Geprägt wurde dieses Viertel durch die Quelle(n), die sumpfigen Wiesen, die Kapellen, den katholischen Friedhof, die Scheerer-Mühle, das Armenhaus, den Baracken<span style="color: #3366ff;"> <strong>(hier sei auf den Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-316-gefangenen-und-zwangsarbeiterlager-wk-ii-in-oberkochen-teil-4/">316</a> von D. Bantel verwiesen, der die damalige Situation anschaulich verdeutlicht)</strong> </span>und dem romantischen Teil des Kochers und der umliegenden Obstwiesen. Der Katasterauszug von 1823 zeigt eine sehr dünne Besiedelung, die sich im Laufe der Zeit deutlich änderte.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32340" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32340" class="wp-image-32340 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-232-Ortsteil-Brunkel-Ur-Karte.jpg" alt width="1200" height="900"><p id="caption-attachment-32340" class="wp-caption-text">Ortsteil Brunkel in der Ur-Karte von 1830 (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bsondere Autos“ </strong></span>– <strong>die früher nicht jeder hatte, aber in der Sonnenbergstraße standen bzw. in meiner Härtsfeld-Familie gefahren wurde.</strong><br><strong><em><span style="color: #3366ff;">„Messerschmitt“</span>.</em></strong> Der KR 175 (KR steht für&nbsp;<em>Kabinenroller</em>) hatte einen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Einzylindermotor" target="_blank" rel="noopener">Einzylindermotor</a>&nbsp;mit 173&nbsp;cm³&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hubraum" target="_blank" rel="noopener">Hubraum</a>&nbsp;und 9&nbsp;PS Leistung von&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fichtel_%26_Sachs" target="_blank" rel="noopener">Fichtel &amp; Sachs</a>. Das reichte für eine Höchstgeschwindigkeit von 80&nbsp;km/h. Der Tagesausstoß lag bei bis zu 80&nbsp;Fahrzeugen, bei einem Endverkaufspreis von zunächst 2100&nbsp;DM. Die Produktionszahlen des KR 175 entwickelten sich in den ersten beiden Jahren nach Produktionsbeginn deutlich. Im Jahr 1953 wurden insgesamt 1.609 Fahrzeuge hergestellt, während die Produktion im darauffolgenden Jahr 1954 auf 8.644 Einheiten gesteigert werden konnte.<br>Anfang 1955 erschien das Nachfolgemodell KR&nbsp;200&nbsp;mit 10,2‑PS-Motor (191 cm³) und einer Höchstgeschwindigkeit von etwa 90&nbsp;km/h. Wie ein Automobil verfügte der KR&nbsp;200 über drei Pedale (Kupplung, Bremse, Gas) und an der rechten Fahrzeuginnenseite befindet sich der Ganghebel mit „sequentieller“ Ratschenschaltung: nach hinten ziehen = herunterschalten, nach vorn drücken = heraufschalten.<br><strong><em><span style="color: #3366ff;">„BMW Isetta“</span>.</em></strong> Das war ein&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rollermobil" target="_blank" rel="noopener">Rollermobil</a>, das die&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/BMW" target="_blank" rel="noopener">Bayerischen Motorenwerke</a>&nbsp;von 1955 bis 1962 in Lizenz bauten. Der Hersteller bezeichnete das zwischen Motorrad und Auto einzuordnende Fahrzeug als „Motocoupé“. In Italien ließ&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Renzo_Rivolta" target="_blank" rel="noopener">Renzo Rivolta</a>, der Eigentümer des Kälteanlagen- und Motorradherstellers&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Iso_Rivolta" target="_blank" rel="noopener">Iso Rivolta</a>, von den Flugzeugingenieuren Ermenegildo Preti und Pierluigi Raggi ein Rollermobil in ungewöhnlicher Form konstruieren: die&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Iso_Isetta" target="_blank" rel="noopener">Iso Isetta</a>, die 1954 vorgestellt wurde. Wie bei einem&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lastensegler" target="_blank" rel="noopener">Lastensegler</a>&nbsp;klappte man bei diesem Fahrzeug eine große Fronttür auf; Preti hatte während des Zweiten Weltkriegs ein Flugzeug dieser Bauart (Aeronautica Lombarda AL.12) projektiert. Das Lenkrad schwenkte mit der Fronttür nach vorn und zur Seite und auf diese Weise konnte gut in den für zwei Personen ausreichenden Innenraum eingestiegen werden.<br><strong>Billie:</strong> <em>Meine Oma, die Hebamme Babette von Waldhausen, fuhr eine Isetta, aber wenn sie einstieg, hatte fast niemand mehr Platz.</em><br><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Das&nbsp;Goggomobil&nbsp;(kurz:&nbsp;Goggo) </em></strong></span>ist ein&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kleinstwagen" target="_blank" rel="noopener">Kleinstwagen</a>&nbsp;der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Glas_GmbH" target="_blank" rel="noopener">Hans Glas GmbH</a>&nbsp;in&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dingolfing" target="_blank" rel="noopener">Dingolfing</a>, der von 1955 bis 1969 in verschiedenen Versionen hergestellt wurde. Es war das erste&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Automobil" target="_blank" rel="noopener">Automobil</a>&nbsp;dieses Herstellers. Als in den 1950er Jahren die&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Motorrad" target="_blank" rel="noopener">Motorradhersteller</a>&nbsp;in eine Krise gerieten, weil die möglichen Kunden zunehmend „ein Dach über dem Kopf“ forderten, entwickelte der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Landtechnik" target="_blank" rel="noopener">Landmaschinenhersteller</a>&nbsp;Glas das Goggomobil. Die ersten Serienfahrzeuge liefen Anfang 1955 vom Band. Es war eine kleine viersitzige&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Limousine" target="_blank" rel="noopener">Limousine</a>&nbsp;mit einer&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karosserie" target="_blank" rel="noopener">Karosserie</a>, die sich an herkömmlichen Automobilen orientierte. Laut Werbung bot das Goggomobil vier erwachsenen Personen Platz, der jedoch mit einer Innenraumlänge von etwa 1,60&nbsp;m zwischen Pedalen und Rücksitzlehne knapp war.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Buabakaffee“</strong></span><br>Der Kolpings-Gedenktag am 4. Dezember (auch Barbaratag) in der katholischen Kirche mit anschließendem „Buaba-Kaffee in dr Gruab“. Damals war es noch Vorschrift, bei der Kommunion nüchtern zu sein (nicht frei von Alkohol, sondern komplett nüchtern wie bei der Blutabnahme). Deshalb war nach dem Kirchgang Frühstück in „dr Gruab“ angesagt. Es gab Malzkaffee und Hefekranz, auf schwäbisch oifach Kranzes. Der Kaffee kam von der „Grube“, der Kranzes von der Bäckerei Geissinger.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Buabastammtisch“</strong></span><strong> – Freundeskreis, später auch als „Partyclub“ bekannt</strong><br>Das ist ein gewachsener Freundeskreis, welcher seinen Ursprung im hiesigen Kindergarten am Wiesenweg hat. Dazu Ludwig Burghard: <em>„Wir waren seinerzeit Jahrgänger 1947/48. Es gesellten sich während der Schul‑, Lehr- und Studienzeit einige gute und gleichgesinnte Kameraden dazu. Ergänzt wurde der Buabastammtisch schließlich noch durch Freunde aus den Fußballvereinen FCO und TVO und auch durch die Geschwister von Freunden und letztendlich freilich durch deren Ehepartner. Unser Kreis wuchs somit auf ca. 25 Mitglieder (ohne Ehegatten) an, wobei sich die Spanne der Jahrgänge zwischen 1947 und 1952 bewegt. In Zeiten der Ehelosigkeit waren laufend Partys auf dem Wochenendprogramm angesagt, welche meist im Untergeschoß vom alten Schulhaus in Oberkochen stattfanden, in welchem mein Vater ja der Hausmeister war. Ein Zaungast hatte einst diese Veranstaltungen zu Ohren bekommen und betitelte uns somit als </em><strong><span style="color: #ff0000;">„Partyclub“</span>,</strong><em> worauf wir als dieser weiterhin genannt wurden. Sturm- und Drangzeiten sind liegen inzwischen unvergessen hinter uns und wir feierten später gemeinsam die Hochzeiten unserer Freunde und bis heute die jeweiligen volle Geburtstage“. </em><strong><span style="color: #3366ff;">Mehr dazu in einem Bericht (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/der-beruehmte-partyclub/">ohne Nummer</a>) vom Huga-Paule aus dem Jahr 2016</span>.</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32337" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32337" class="wp-image-32337 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-62-Partyclub.jpg" alt width="1200" height="750"><p id="caption-attachment-32337" class="wp-caption-text">dr Buabastammtisch, Vorgänger des späteren „Partyclubs“, im Kindergarten Wiesenweg (Archiv Burghard) Vlnr: Reinhold Bahmann, Arthur Hügler, Peter Rütsche, Georg Brunnhuber, Willibald Grupp, Paul Grupp, Clemens Grupp, Ludwig Burghard</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bürgermeister Boschs Alpträume </strong></span><strong>– gefunden in einer Amtsblattausgabe des Jahres 1953</strong><br>Der Mann hatte viele Eigenschaften und neben seinen schriftstellerischen Fähigkeiten durchaus auch eine humoristische Seite:<br><em>„Auf meinen Spaziergängen rufen sie mich an, und in schlaflosen Nächten umstehen sie in Alpträumen mein Lager wie der Chor in der griechischen Tragödie – überwiegend freundlich bittend, mitunter ungestüm fordernd, in einigen Exemplaren heimlich und offen mit Schreien auf den Kothurnen vermeintlicher Rechte alter und neuer Art wie Riesen drohend: Die Anlieger nämlich der</em></p>
<ul>
<li><em>Gartenstraße</em></li>
<li><em>Der vom ev. Friedhof bis zum alten Sportplatz auszubauender Katzenbachstraße</em></li>
<li><em>Der oberen Dreißentalstraße</em></li>
<li><em>Der Volkmarsbergstraße</em></li>
<li><em>Des Turmweges</em></li>
<li><em>Der Blumenstraße</em></li>
<li><em>Der Mühlstraße</em></li>
<li><em>Des Kapellenwegs</em></li>
<li><em>Der Sonnenbergstraße</em></li>
<li><em>Der Weingartenstraße</em></li>
<li><em>Des Panoramawegs</em></li>
<li><em>Der Brunnenhaldestraße</em></li>
<li><em>Des Zeppelinwegs</em></li>
<li><em>Des Feigengässles, Schreinergässles, Wiesenwegs und der Pfluggasse</em></li>
<li><em>Der Keltenstraße, des Jägergässles sowie Hasen- und Kronengässles</em></li>
<li><em>Der ganzen Vogelschar im Dreißental</em></li>
</ul>
<p><em>Eine halbe Million DM würde knapp hinreichen, um das unvergleichlich rasch angewachsene Dorf in seinen Straßen einem Industriestädtchen ähnlich zu machen. Der Fragesteller verzeihe es mir daher, wenn ich ihm den gewünschten Zeitpunkt der Sonnenbergstraße nicht nennen kann. Ich verzichte auch darauf, ihn mit dem Kanzleitrost der verflossenen Militärregierungen abzufinden „I’ll see what I can do for you!“ Der Fragesteller möge dem Gemeinderat vertrauen, dass er bei möglichster Schonung des Geldbeutels der Steuerzahler die rechte Reihenfolge zur rechten Zeit findet.“</em></p>
<p style="text-align: right;"><strong>&nbsp;</strong><strong>dr Bruder vom „Boxer“ – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 854: Die Oberkochener „Hall of Names“ oder „Kaleidoskop wichtiger Namen, Begriffe, Sprüche und Ereignisse“. Teil 7</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-854-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-7/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2026 22:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32304</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Billie“ (vom Sonnenberg)</strong></span> <strong>– Wilfried „Wichai“ Müller aus der Sonnenbergstraße 34</strong><br>Ich bin der älteste Sohn vom <span style="color: #ff0000;"><strong>„Hebammen-Schorsch“</strong></span> Georg Müller aus Brastelburg und seiner Ehefrau Hildegard Pavlat aus Mährisch-Aussee/Sudetenland (heute Usov Tschechien). Der Name geht auf meinen früheren Deutschlehrer Rudolf Thiem am damaligen Pro-Gymnasium zurück. Meine Aufsätze waren auffällig und basierten z.T. auf Leseerlebnissen von Westernheften (u.a. Billy the Kid) und reichlich Fantasie. Aus diesem Grund verpasste mir der Lehrer bei einem Wandertag diesen Namen (Da ich aber kein „Y“ am Ende mag, habe ich den Billie mit „ie“ kreiert). Beruflich verbrachte ich mein Leben bei der Marine (Logistik auf dem Zerstörer „Mölders“ – das Schiff ist heute im Marinemuseum in Wilhelmshaven zu besichtigen) und bei Leitz (in der Organisation sowie bei weltweiten IT-Einsätzen in der LEITZ-Welt) und sammelte, außer Berufserfahrung, reichlich See- und Flugmeilen. Ich schreibe seit 2006 für den Heimatverein und das Amtsblatt heimatkundliche Berichte (bisher über 222 an der Zahl). Den zweiten Namen „Wichai“ erhielt ich während meiner zahlreichen Reisen nach Thailand, weil die dort lebenden Menschen ein sprachliches Problem mit den Buchstaben “r, l und n“ haben und „Wifid“ hat mir gar nicht gefallen. Meine erste Frau La-ied (geb. Wefer) ist die erste Thailänderin, die in Oberkochen sesshaft wurde (damals in den 70ern gab es eine Thai mit Namen Roschke in Königsbronn und eine namens Schneider in Fachsenfeld, die Frau vom Kunststoff-Schneider). La-ied stammt von einem Deutschen und einer Thailänderin aus Bangkok ab. Ihr Großvater hieß Bernhard Wefer, kam Ende des 19ten Jahrhunderts mit der Marine nach Bangkok, musterte dort ab und blieb für den Rest seines Lebens in Bangkok (was Oliven- <em>„gkok“ und </em>dorf <em>„ban“</em> bedeutet). Er heiratete die Thailänderin Fanny. Sie hatten 4 Kinder und gaben ihnen die Namen Leila, Albert, Bertha und Arthur (der Vater von La-ied). In den 80ern durfte sie als Statistin in einem TV-Film mitwirken und bekam dafür satte 600 DM für „einmal durchs Bild laufen“. In früheren Zeiten hätte man mich am Ort wohl zum „Thailand-Müller“ gemacht. <span style="color: #3366ff;"><strong>Zu Billies Leben siehe auch die Berichte <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-595-60-jahre-sonnenberg-teil-1/">595</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-597-60-jahre-sonnenberg-teil-3/">597</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-680-when-im-64-oder-ein-arbeitsleben-ging-zu-ende/">680.</a></strong></span></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32296" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32296" class="wp-image-32296 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-64-Wilfried-Mueller-und-La-ied-Wefer.jpg" alt width="1200" height="1592"><p id="caption-attachment-32296" class="wp-caption-text">25. August 1978 – Wilfried „Billie“ Müller“ heiratete La-ied Wefer aus Bangkok – die erste Thailänderin in Oberkochen (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bilz und Bilzhütte“</strong></span> <strong>– Gebiet im Wald</strong><br>Die&nbsp;Bilz&nbsp;ist ein knapp drei Kilometer westlich von&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkochen" target="_blank" rel="noopener">Oberkochen</a>&nbsp;im hinteren Tiefental gelegenes und an die Gemarkung von&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Essingen_(W%C3%BCrttemberg)" target="_blank" rel="noopener">Essingen</a>&nbsp;grenzendes Waldgebiet. Seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bis Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich dort eine Siedlung von Einwanderern aus Österreich. Aus dieser Zeit sind noch das Fundament eines Steinhauses, „Bilzhaus“ genannt, sowie ein Regenwassersammelbecken, „Bilzhülbe“ genannt, erhalten. Das zwischen 1989 und 2003 ausgegrabene Bilzhaus ist ein&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bodendenkmal" target="_blank" rel="noopener">Archäologisches Denkmal</a>&nbsp;in&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Baden-W%C3%BCrttemberg" target="_blank" rel="noopener">Baden-Württemberg</a>. Die Bilz ist seit dem Beginn des 13. Jahrhunderts als Siedlung belegt. Im&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" target="_blank" rel="noopener">Dreißigjährigen Krieg</a> ging die Einwohnerzahl Oberkochens von ca. 500 auf ca. 100 zurück. Diese Ausdünnung der Bevölkerung verursachte in der Folgezeit eine Einwanderungswelle. Nach Oberkochen kamen fast ausnahmslos Katholiken aus Kärnten, der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Steiermark" target="_blank" rel="noopener">Steiermark</a>,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tirol" target="_blank" rel="noopener">Tirol</a>&nbsp;und dem damaligen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrsterzbistum_Salzburg" target="_blank" rel="noopener">Fürsterzbistum Salzburg</a>. Den Ärmeren unter den Einwanderern wurde die Möglichkeit gegeben, sich in der Bilz niederzulassen. <span style="color: #3366ff;"><strong>Darüber gibt es reichlich „Stoff“ in den Berichten <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-81-vor-160-jahren-in-der-bilz/">81</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-84-vor-237-jahren-auf-der-bilz/">84</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-86-neues-vom-bilzhaus/">86</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-111-ueber-die-herkunft-des-namens-bilz/">111</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-126-neues-vom-bilzhaus-glashuette-in-der-bilz/">125</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-275-neues-von-der-bilz/">275</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-288-wo-hat-der-bilzhannes-gewohnt/">288</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-325-bilzhaus-weitgehend-freigelegt/">325</a>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong></span><strong><span style="color: #ff0000;">„Bilzhannes“</span> </strong><strong>– Mathias Widenhöfer aus dem Hasengässle 6</strong><br>Der Bilzhannes, geboren am 25. Juni 1780, war ein sagenumwobener&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Feldsch%C3%BCtze" target="_blank" rel="noopener">FlurWaldSchütz</a>, der in der Bilz wohnte und im Auftrag der Gemeinde Oberkochen den Wald und das Wild zu beaufsichtigen hatte. In den Ort Oberkochen kam er nur im Winter, um Brot und Branntwein zu holen. Ein schwarzer Schlapphut, struppiges, langes Haar und ein Kinnbart ließen den Bilzhannes etwas unheimlich aussehen. Er sei ein Trinker, aber auch ein besonders guter&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Treiber_(Jagd)" target="_blank" rel="noopener">Treiber</a>&nbsp;auf Jagden gewesen. Im November 1810 nahm er an einer königlichen Treibjagd teil. König Friedrich I. von Württemberg sei in das Bilzhaus gekommen, wo der alte&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kachelofen" target="_blank" rel="noopener">Kachelofen</a>&nbsp;stark rauchte. Als es unerträglich wurde, habe der König gerufen: <em>„Aber Hannes, du hast einen lumpigen Ofen, da hält es der Teufel nicht aus.“ Mit</em> einem Ast habe er den Kachelofen umgestoßen und zertrümmert. Schließlich habe der König den verstörten Bilzhannes mit mehreren Silbertalern beschwichtigt und ihm später einen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gusseisen" target="_blank" rel="noopener">gusseisernen</a>&nbsp;Ofen aus der Gießerei in Königsbronn schicken lassen. Mit größter Wahrscheinlichkeit handelte es sich beim Bilzhannes um den am 25. Juni 1780 in Oberkochen geborenen Mathias Widenhöfer. In Oberkochener Urkunden wird er auch mit den Vornamen „Mattes“, „Matthias“, „Matthäus“ und dem Nachnamen „Widenhöfer“ erwähnt.<br>1830 taucht auf einer Liste der Hausbesitzer sein Name für das Haus Nummer 26 auf – das alte Rathaus! Zu der Zeit war er von der Gemeinde als „Flur“ beschäftigt und wohnte daher auch zurecht im alten Rathaus. In seinen letzten Lebensjahren bewohnte er wieder sein altes Stammhaus im heutigen Hasengässle 6. Er starb am 13. August 1840 im Alter von <em>„60 Jahr, 1 Monat und 18 Tag an Brechruhr und Nervenschlag.“</em> Seine Witwe Magdalena, geb. Späth (* 4. Dezember 1774; † 20. April 1852), überlebte ihn um zwölf Jahre. Das Ehepaar hatte keine Kinder.<br><span style="color: #3366ff;"><strong>Dazu gibt es einiges an Berichten wie z.B. die Nummern <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-80-die-geschichte-vom-bilzhannes/">80</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-82-wer-war-der-bilzhannes/">82</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-83-der-vom-koenig-zerschlagene-ofen-im-bilzhaus/">83</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-289-wie-wurde-aus-matthias-wiedenhoefer-der-bilzhannes/">289</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-324-neues-vom-bilzhannes/">324</a>. </strong></span></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32298" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32298" class="wp-image-32298 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-163-Hans-Gold-verkleidet-als-Bildzhannes.jpg" alt width="650" height="951"><p id="caption-attachment-32298" class="wp-caption-text">Der Bilz-Hannes verkleidet als Hans Gold oder umgekehrt (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Über ihn gibt es ein altes Gedicht, dass viele Kinder früher auswendig konnten. Anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Realgenossenschaft trug Hans Gold <span style="color: #ff0000;"><strong>„Schmidjörgle“</strong> </span>das Gedicht, als <span style="color: #ff0000;"><strong>„Bilzhannes“</strong></span> verkleidet vor:</p>
<p><em>Dr Bilzhanns isch a argr Fetz,<br>on wann der sauft isch bodalätz.<br>Nao haut’r s’Weib on d’Kender rom -<br>Des Weib des sprengt zom Pfarrer drom:<br>»Mei Lomp vrsauft voll Hab on Guat -<br>Herr Pfarrer sen se doch so guat,<br>on schwätzat Sie a Wörtle drei,<br>on zendat S’m ens Gwissa nei.<br>So kao’s amaol net weitr gau,<br>der soll sei Saufa bleiba lau.«<br>Dr Pfarrer hot’n grad erwischt,<br>wian’r vom Wirtshaus komma ischt.<br>»Du, Hannes«, said’r, »descht a Schand, -<br>vrsaufscht jao vollends Dein Vrschtand,<br>guck no amaol den Ochsa a, -<br>der sauft, was’r vrtraga ka,<br>on wann’r gnuag hot, hört’r auf.«<br>Dr Bilzhanns said vrächtlich drauf:<br>»Herr Pfarrer — wann i Wasser sauf,<br>nao hör i au von selbr auf.«</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Die Blaue Lagune“</strong></span><strong> – da kommt ihr nie drauf, ist in der </strong><strong>Heidenheimer Straße 116 zu finden</strong><br>Nicht nur Autos müssen betankt werden, auch einzelne Menschen müssen sich mitunter betanken. Und weil das in den Firmen seit Jahrzehnten nicht mehr geht, wurden diese halb Verdursteten kreativ, was die Beschaffung und die Erfindung eines geheimen Codewortes für diese Tankstelle angeht. Sie ist auch blau, nennt sich ARAL und befindet sich Richtung Süden. Die „Original Blaue Lagune“ befindet sich in Wolfsburg und ist natürlich eine ARAL-Tankstelle, an der sich die „Schichtis“ auf ein Bier treffen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„dr Bleamle“ </strong></span><strong>– Andreas Blümle aus Katzenbachstraße 33</strong><br>Ehemaliger Böllermeister. Geböllert wurde früher an besonderen Tagen wie an Fronleichnam oder dem Kinderfest vom „Böllerheisle“ aus. Wenn heute geböllert wird, empfinden das einige als Ruhestörung oder fragen verstört auf FACEBOOK nach, ob der Krieg ausgebrochen sein.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Blechle“</strong></span> <strong>– Walter Borst aus der Gartenstraße 12</strong><br>Er betrieb dort ein Installationsgeschäft. Walter Borst kam am 1. April 1935 von Essingen. Dort betrieben schon sein Vater und Großvater eine Flaschnerei. Anfangs arbeitete er bei Karl Wannenwetsch in der Aalener Straße und ab 1940 in eigener Werkstatt in unmittelbarer Nachbarschaft zu KWO. 1952 wurde der Betrieb in die Gartenstraße verlegt. 1975 hat er den Betrieb an seinen Sohn Walter übergeben.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„d blend Marie“</strong></span> <strong>– Marie Gold</strong><br>Sie war nicht richtig blind, aber schon ziemlich. Sie heiratete den Schulmeister Stütz. Stützen’s hatten wiederum eine Tochter namens Zita und diese heiratete den Sebastian „Seba“ Fischer. Originalzitat von Marie: <em>„Dr Kratzers Done isch a ganz a Schlechter, dem därf mr bloß end Auga gugga“. Die allgemeine Antwort darauf fiel wie folgt aus: „Ausgrechnet dui, ond hat doch nix gsäha bis auf en Schemmr.“</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Blubber“ </strong></span><strong>– Reinhard Krug aus dem Ahornrain 1</strong><br>Sohn des Lehrers Otto Krug. Hat nach irgendeinem abgebrochenen Studium und „spannenden“ Jahren in Heidelberg auf Informatik gewechselt und bei JSO Jakob Schmid ein Praxissemester und seine Diplomarbeit gemacht. In Heidelberg hat er dann eine erfolgreiche Softwarefirma gegründet (Vermutlich Krug + Partner). Ist unter tragischen Umständen viel zu früh gestorben.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bodenwaage“</strong></span><br>Im Jahr 1953 wurde entschieden, dass die alte Viehwaage, die sich vor dem Gasthaus „Ochsen“ befand und seit Jahren vom Eichamt Aalen beanstandet wurde, bis zum Sommer durch eine neue ersetzt werden muss. Als Standort für die neue Bodenwaage wurde der Platz vor den Häusern Renner und Brunnhuber in der Heidenheimer Straße (wo sich heute der Kies-Brunnen befindet) bestimmt. Da aber eine Viehwaage grundsätzlich überdacht sein sollte und von einem regen Auflauf von Kühen und Schweinen auszugehen ist, war der neue Standort nicht ideal.<br>Es gab längere Diskussionen im Gemeinderat und Probleme mit dem Hausbesitzer am neuen Standort, der Beeinträchtigungen und Wertverluste befürchtete. Am 21. Mai 1954 wurde der Kauf einer 30-Tonnen-Bodenwaage genehmigt (Haushaltsplan 20.000 DM). Die Installation erfolgte auf dem gemeindeeigenen Grundstück vor den Gebäuden mit der Hausnr. 76 und 78.<br>Die Wiegezeiten waren sommers von 6&nbsp;bis 20 Uhr und winters von 7&nbsp;bis 19 Uhr. Für die Bestimmung des Leergewichts mit anschl. Vollwiegung betrugen die Gebühren anfangs 30 PF und für sonstige Lasten zwischen 500 KG 60 PF und über 25.000 KG 4&nbsp;DM. Als Wiegemeister fungierten über lange Zeit die Polizeidiener (auch Wachtmeister) Josef Gold und NN Maier. Später waren Wiegemeister Joseph Balle sowie Karl Gold und der letzte war Karl Renner, als die Waage im „Kies“ stand.<br>Besonders in Anspruch genommen wurde die Waage beim Bau der Umgehungsstraße, der&nbsp;B19.</p>
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32295" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32295" class="wp-image-32295 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-296-Waagemeister-Renner.jpg" alt width="1200" height="840"><p id="caption-attachment-32295" class="wp-caption-text">Der Waagemeister Renner (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Für die Problematik das Vieh zu wiegen brachte sich Caspar Scheerer ins Gespräch. Er hatte sich eine nigelnagelneue moderne Viehwaage gekauft und bot an, sich vom Eichamt als offizieller Wäger vereidigen zu lassen und seine Waage der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Die alten Gebühren wurden allerdings als zu niedrig erachtet: 25 Pfennige für Kühe und Schweine und 65 Pfennige für alle anderen Güter.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Böblinger Sepp“</strong></span> <strong>– ehemaliger Amtsleiter in Böblingen Josef Fischer „Bebel“ aus Oberkochen</strong><br>Erst an der Böblinger „Wall of Fame“ und jetzt auch in der Oberkochener „Hall of Names“.<br>Am 2. Oktober 2023 erschien in den „Stuttgarter Nachrichten“ der folgende Artikel über einen bemerkenswerten Mann, den wir alle noch gut aus Oberkochener Zeiten kennen und ich würde sagen – der Josef hatte einen Traumjob:</p>
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32294" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32294" class="wp-image-32294 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-230-Josef-Sepp-Fischer-Bebel.jpg" alt width="650" height="975"><p id="caption-attachment-32294" class="wp-caption-text">Josef Fischer — der Böblinger Sepp aus der “Bebel-Sippe” (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Ein Amtsleben für Jugend, Schule und Sport.</strong><br><em>Er hat alle Oberbürgermeister erlebt, war einer der dienstältesten Mitarbeiter auf dem Böblinger Rathaus und 34 Jahre als Amtsleiter für die Jugend, die Schulen und den Sport verantwortlich. Wenn Josef Fischer durch das Amt für Jugend, Schule und Sport marschiert, dann ist die Hoppla-jetzt-kommt-der-Chef-Stimmung ganz weit weg. Kein plötzliches auf geschäftig machen, kein verschwörerischer Blick zum Kollegen hinüber, keine Anwandlung, dem Boss gefallen zu müssen. Baumwollhemd, Jeans, Turnschuhe, hier ein Schwätzle, dort ein Späßle: Da ist einer mit einnehmender Herzlichkeit unterwegs, ein Amtsleiter, der mit strenger Hierarchie und mit dem Habitus des steifen Verwalters nichts am Hut hat. Seit knapp 34 Jahren läuft der Laden unter der Leitung von Josef Fischer, der hier und überall nur „Sepp“ genannt wird. 15 Schulen, 50 Vereine, zig Hallen, Gebäude und Jugendeinrichtungen werden unter seiner Leitung von einer 12-köpfigen Kerntruppe betreut und verwaltet. </em><br><em><u>Das Menscheln zählte zum Programm</u></em><br><em>&nbsp;Amt für Schule, Jugend, Sport – das ist mehr als nur ein Begriff aus dem Organigramm der Rathauswelt. Dort wird ein Herzstück der Stadt bearbeitet, dort werden Dinge erledigt, die aus der Stadt eine Gemeinschaft formen: Kein Training würde stattfinden, kein Verein hätte ein Dach über dem Kopf, keine Band einen Proberaum, kein Jugendhaus würde funktionieren und kein Schulunterricht in dieser Stadt über die Bühne gehen, ohne diese Leute. Wenn das „Menscheln“ in dieser Verwaltung irgendwo zum Programm gehört, dann ist es im Amt von Sepp Fischer. Einmal ein Amt leiten? Das wollte Sepp Fischer eigentlich zunächst gar nicht. 1978 hatte er bereits die Lizenz zum Akademiker-Dasein in der Hand: An der Uni Karlsruhe hätte der Landwirtssohn aus Oberkochen bei Aalen Wirtschaftsingenieurwesen studieren können. Die Aussicht auf ein ordentliches Ausbildungsgehalt wies ihm dann doch den Weg ins heimatliche Rathaus, um dort die gehobene Verwaltungslaufbahn einzuschlagen. </em><br><em><u>Ein Sprungbrettbeamter war er nie </u></em><br><em>Danach, vor 41 Jahren, landete der ausgebildete Jung-Verwalter im Böblinger Rathaus, dem er bis zum Schluss treu geblieben ist. Denn ein Sprungbrettbeamter, der den Amtsleiterjob nur als Durchgangsepisode auf dem Weg zum Bürgermeister benutzen wollte, war Sepp Fischer nie. Angebote gab’s zwar, aber der 65-Jährige war schon immer Realist: „Ich bin eine gute Nummer zwei“, sagt er. Die hat einmal dort begonnen, wo es das Ende zu verwalten gab. Der junge Stadtinspektor wurde bei der Kämmerei mit dem Böblinger Friedhofswesen beauftragt. Im Jahr 1989 übernahm Fischer dann das Schul- und Sportamt, inzwischen Amt für Jugend, Schule und Sport. Und mittlerweile ist Josef Fischer der Dinosaurier in den Fluren des Böblinger Rathauses. Keiner dürfte so lange wie er an Bord des Verwaltungsschiffes sein und keiner dürfte den Wandel der Strukturen und Kulturen in der Böblinger Kommandozentrale so intensiv miterlebt haben. </em><br><em><u>Als „Buale“ neben dem Monument</u></em><br><em>Als Josef Fischer eingestellt wurde, hieß der Oberbürgermeister noch Wolfgang Brumme. „Als Buale“ habe er sich neben diesem Monument der Macht alter Schule gefühlt. Zum Nachfolger und Förderer Alexander Vogelgsang hingegen hatte er eine ganz enge Verbindung. „Er hat mir immer eine lange Leine gelassen“, sagt Sepp Fischer – ein Verhalten, das nicht zu den ausgeprägten Tugenden Vogelgsangs zählte. Am aktuellen Chef schätzt er hingegen dessen großes Interesse an den Menschen und den Mitarbeitenden. Stefan Belz erkläre immer, was er tut, und sei viel unter den Leuten. „Das macht ihn nahbar“, sagt Sepp Fischer. Ein wenig von diesen Wesenszügen scheint auch bei Josef Fischer angelegt zu sein. Unter den Leuten zu sein, machte einen großen Teil seines Job aus – egal, ob in den Einrichtungen oder bei den vielen Ehrenamtlichen, die es zu unterstützen galt – oder als Böblinger Delegationsleiter bei den unzähligen Partnerstadt-Olympiaden, wo er das Bindeglied zwischen Sportlern, Ausrichtern und der eigenen Stadtverwaltung war. „Andere stärken, dass sie ihren Job machen können“ – das war immer seine Maxime, sagt Sepp Fischer. </em><br><em><u>Sahnehäubchen und Stahlbäder</u></em><br><em>Dies hat dem Stadtoberverwaltungsrat auch manches Stahlbad beschert. Zum Beispiel als der Gemeinderat die Idee hatte, die Wilhelm-Hauff-Schule zu schließen, als die Schulleiterin der Mörikeschule unter Sektenverdacht stand, als bei der Partnerstadt-Olympiade im türkischen Bergama die Teilnehmer aufbegehrten, oder als klar wurde, dass die Sporthalle, das Aushängeschild der Stadt, abgerissen werden wird. Bei allem Verdruss, allem Druck und allem Aufruhr: Die Frohnatur Sepp Fischer blieb die Frohnatur Sepp Fischer – oder ließ es sich zumindest nicht anmerken, wenn es einmal nicht so war. Hinter dem großen Schnauzbart und unter den markanten Augenbrauen war zumindest kein Anflug von Trübnis zu erkennen. Vielleicht weil Sepp Fischer auch wusste, mit Gegenwind umzugehen. „Kritik“, sagt er, „war für mich immer kostenlose Beratung“ und Probleme gab es für ihn nie – „nur Aufgaben“, sagt Fischer und grinst. Wenn er jetzt zurückblickt auf die vielen Rathausjahre, dann haben die schönen Momente überwogen. „Ich habe 40 Jahre im richtigen Aufgabenfeld und mit einem super Team gearbeitet“, räsoniert er. „Glücksgefühle“ hat Sepp Fischer der Job beispielsweise verabreicht, als er die Partnerstadt-Olympiade 1995 und 2017 vor heimischem Publikum organisierte, zufrieden blickt er zurück auf die Zeit, als er im Waldstadion in Dagersheim durch Umgestaltung ein zusätzliches Rasenspielfeld einbringen konnte oder als 2000 das „Paladion“ am Silberweg entstand. </em><br><em><u>Nah dran an Sportlern, Stars und Sternchen </u></em><br><em>Und dann war da natürlich noch die Sporthalle, die zeitweise in Sepp Fischers Verantwortungsbereich gehörte. Die Verträge mit den Veranstaltern liefen alle über seinen Tisch und Sepp Fischer war immer dabei, wenn die Folgen seiner Unterschrift – Sportler, Stars und Sternchen – zu sehen waren: Egal ob Ernst Moschs Volksmusiker ins Rund tröteten, die Pop-Größen dieser Welt dort ihre Hits verbreiteten, Thomas Gottschalk sich durch die Wettshows moderierte, oder die Fußballnationalmannschaft ein Lied in der Sporthalle sang und danach hinter der Bühne auch die Hand des Amtsleiters schüttelte. „Das waren Sahnehäubchen für den Verwaltungsbeamten“, sagt Josef Fischer, der diese auch zu genießen wusste. „Ich habe mir immer mein blaues Anzügle angezogen und mich bei den TV-Shows in die Nähe des Intendanten gesetzt. Dann kam ich garantiert im Fernsehen“, erzählt er schmunzelnd. Und aus seiner Heimat auf der Ostalb folgten die Kommentare: „Warsch mol wieder em Fernseha?“. <u>Stammgast in der Arena von Liverpool</u> </em><br><em>Diese Episoden sind schon lange Geschichte. Am 1. Oktober ist es auch Sepp Fischer. Die Verabschiedungsurkunde hat er vom Oberbürgermeister bereits erhalten, der Abschied im Gemeinderat folgt am Mittwoch und dann ist Schluss mit Sport, Jugend und Schule in Böblingen. Fast. Denn mit den „Rathauskickern“ und den „Kanneknoblern“ wird Sepp Fischer weiterhin dem runden Leder nachjagen und sein passives Verhältnis zum Fußball soll unter dem Ruhestand auch nicht leiden. Mindestens fünf Mal in der Saison geht der scheidende Mann vom Amt nach Liverpool, um dort seinem internationalen Lieblingsverein bei der Arbeit zuzuschauen, dann müssen noch die wichtigen Champions-League-Spiele besucht werden, und in Heidenheim, bei Sepp Fischers Geburtsort gleich um die Ecke, gibt’s neuerdings auch einen Bundesligaklub. Der hat nun einen Edel-Fan und Dauerkarten-Besitzer mehr.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Böllerheisle“</strong></span><strong> – Gibt‘s nemme: alter Standort heutige Josefskapelle unterhalb des Rodsteins</strong><br>Errichtet wurde das Böllerhäusle als Blockhaus irgendwann nach dem 1. Weltkrieg, wohl in den Zwanzigerjahren, vom damaligen Militärverein. Geschossen wurde zu privaten Anlässen, auch bei Taufen und anderen festlichen Ereignissen. Böllergenehmigung hatte auch die katholische Kirchengemeinde, die zu Fronleichnam böllern ließ. Und zum Kinderfest, vor der Tagwache durch den Musikverein, war es gang und gebe, dass geböllert wurde. Heute würde man das als Ruhestörung empfinden und zur Anzeige bringen oder gar denken, dass der nächste Krieg ausgebrochen sei. Man schaue sich nur die Kommentare auf Facebook an, wenn wieder geböllert wird. <span style="color: #3366ff;"><strong>Mehr Details im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-113-das-boellerhaeusle/">113</a>.</strong></span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32297" style="width: 760px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32297" class="wp-image-32297 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-157-Bollerheisle.jpg" alt width="750" height="499"><p id="caption-attachment-32297" class="wp-caption-text">Böller-Aktion am Boller-Heisle – ob das wohl dr Bleamle isch (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Böni“</strong></span><strong> – Bernhard Freitag aus der Beethovenstraße 4</strong><br>Schüler des Progymnasiums und Schwarm vieler Schülerinnen in der damaligen Zeit. Nach meiner Erinnerung hat er sich zur Prüfung als Starfighter-Pilot gemeldet, wurde aber nicht angenommen. Zuletzt fand ich seine Spuren als Lehrer an der Geschwister-Scholl-Schule in Leutkirch. Diese Schule verfügt über eine&nbsp;Lernfabrik 4.0, die für die Vermittlung von Konzepten im Zusammenhang mit Industrie 4.0 genutzt wird. Die Lernfabrik simuliert einen realen Produktionsprozess und ermöglicht es den Schülern, in Bezug auf Steuerungssysteme, Kommunikation und Mechanismen im Kontext von Industrie 4.0 zu lernen. Sie wird in verschiedenen Bildungsprogrammen eingesetzt, einschließlich Berufsschulen und technischen Gymnasien.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>&nbsp;</strong><strong>In Gedanken an die nicht immer gute alte Zeit – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 853: Die Oberkochener „Hall of Names“ oder „Kaleidoskop wichtiger Namen, Begriffe, Sprüche und Ereignisse“. Teil 6</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-853-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 23:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32271</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„d‘ Becke“ </strong></span><strong>– Sieglinde Bezler von der Bäckerei Bezler im Dreißental</strong><br>Dui kennt en Haufa vrzähle, wenn se denn wett… ond wenn’s bloß dui G’schicht vom „nie gemalten Bild an der Hauswand“ ihrer alten Bäckerei wär.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Bedeller“</strong></span> <strong>– Thomas Gentner aus der Heidenheimer Straße 27 (ois von zwoi Backschtoiheiser bei oas)</strong><br>Enkel von Alt-Bürgermeister Frank. Sein Leitspruch: <em>“Bedeller bedahlt”</em> – Besteller bezahlt. Das ist eine lustige Geschichte: <em>„Im August 1970 waren Thomas Gentner, Eberhard Haag, Lothar König, Wolfgang Elmer und Gerhard Bahmann in Dalmatien im Zelturlaub. Am ersten Tag gingen sie direkt nach der Ankunft in die kleine Beiz bei der Rezeption. Dort bestellte Gerhard eine Runde Bier. Als es ans Zahlen ging, fragte der Ober, wer die Runde bezahle. Thomas sagte: „Bedeller bedahlt“. Seit diesem Zeitpunkt heißt er eben „Bedeller“!“</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Beeca“</strong></span> <strong>– Hubert Wunderle aus dem Kapellenweg 14/1</strong><br>Der Name geht auf die Frisur <em>„Vokuhila“</em> zurück – vorne kurz und hinten lang. Hubert ließ sich seine Haare damals so schneiden und dann hieß es: „Du siehst ja aus wie ein Beatle-Charly“. Das war zu lang und zu umständlich, also entstand flugs durch Komprimierung der „Beeca“. Näbbabei – das war wieder die Modefrisur im Jahr 2023.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Benno-Karle“ </strong></span><strong>– Karl Gold aus dem Silcherweg 22</strong><br>Sohn des früheren Gemeindepflegers.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Benzin“ </strong></span>oder<span style="color: #ff0000;"><strong> „Tankstella-Balle“ </strong></span><strong>– Karl Balle aus der Katzenbachstraße 8</strong><br>Am 17. September 1954 heißt es im Protokoll des Gemeinderats: <em>„Gegen das Baugesuch des Mechanikers Karl Balle auf Errichtung einer Tankstelle vor Gebäude 8 der Katzenbachstraße (Zehntstadel) werden Einwendungen nicht erhoben.“ </em>Und so betrieb er diese jahrzehntelang<br>mit Werkstatt und hatte viele Stammkunden. Seine Nachkommen sind dann in die Aalener Straße 82 umgezogen und betreiben dort eine Tankstelle, eine Waschstraße und eine Kfz-Werkstatt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Beppo“</strong></span> <strong>– Michael Bernlöhr aus der Heidenheimer Straße 34</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„d Berg“</strong></span> und <span style="color: #ff0000;"><strong>„dr Turm“ </strong></span><strong>– Unser Hausberg, der Volkmarsberg, dessen Namensherkunft bis heute im Dunklen liegt</strong><br>Nahezu alle, die ihre Heimat mal wieder besuchen, zieht es zu einer Wanderung hinauf auf den Berg. Es lässt sich nicht erklären, es steckt tief in einem drin. Weit über die Region hinaus bekannt ist unser Hausberg mit seiner Höhe von 743 m ü. N., der zum Wandern und Radfahren einlädt. Die Schutzhütte des Schwäbischen Albvereins mit einem schönen rundum Panorama. Mit seiner Heidelandschaft ist der Volkmarsberg ein vielbesuchtes und durchwandertes Naturschutzgebiet mit reicher Flora. Vom 23 Meter hohen Aussichtsturm bietet sich dem Besucher ein herrlicher Rundblick. Bei schönem Wetter und guter Sicht ist die Alpenkette zu sehen. Die&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wacholderheide" target="_blank" rel="noopener">Wacholderheide</a>&nbsp;auf der Hochfläche ist eine frühere Schafweide, die teilweise vom Wald zurückerobert wurde. Sie ist seit 1928 unter Naturschutz gestellt. Der unbewaldete Teil des&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Naturschutzgebiet_(Deutschland)" target="_blank" rel="noopener">Naturschutzgebiets</a>&nbsp;präsentiert sich heute als parkähnliche Wacholderheide, die von alten&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Buchen" target="_blank" rel="noopener">Buchen</a>,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Eichen" target="_blank" rel="noopener">Eichen</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Linden_(Gattung)" target="_blank" rel="noopener">Linden</a>&nbsp;belebt wird. Ich will hier nicht alles wiederholen, denn vieles lässt sich nachlesen im <span style="color: #3366ff;"><strong>Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/90-jahre-hoch-angesehen-und-beliebt-wie-eh-und-je/">„90 Jahre Volkmarsbergturm“</a> vom 22. Mai 2020 (ohne Nummer) und in den Berichten <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-18-die-baugeschichte-des-volkmarsbergturmes/">18</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-558-volkmarsbergturm-richtfest-vor-80-jahren/">558</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-560-volkmarsberg-woher-kommt-der-name/">560</a> sowie die Berichte <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-155-bau-der-volkmarsbergstrasse-1932-33-teil-1/">155</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-156-bau-der-volkmarsbergstrasse-teil-2/">156</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-309-bau-der-volkmarsbergstrasse-1932-33/">309</a> zum Bau der Volkmarsbergstraße sowie auf der Website unseres Schwäbischen Albvereins.</strong></span></p>
<p>​</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32261" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32261" class="wp-image-32261 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-190-Vorlaeufer-Volkmarsbergturm.jpg" alt width="650" height="1351"><p id="caption-attachment-32261" class="wp-caption-text">Die Ursprünge des Volkmarsbergturmes — ein Vermessungsturm (Archiv Müller)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32263" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32263" class="wp-image-32263 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/BIld-229-Erste-Huette-Volkmarsberg.jpg" alt width="1200" height="773"><p id="caption-attachment-32263" class="wp-caption-text">Der Turm mit erster Hütte — 1961 endete seine US-Besatzungszeit (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„s Bergheim“ </strong></span><strong>– Gebäude im Turmweg 24</strong><br>Erbaut wurde es während des 1000jährigen Reichs für 40 Tsd. RM im Jahr 1938 als HJ-Heim (HJ = Hitlerjugend). Es war damals das einzige im Altkreis Aalen. Auch Oberkochen hat eine gern vergessene braune Nazi-Vergangenheit. Die Mädels vom KHD = Kriegshilfsdienst belegten bis Kriegsende die oberen Räume. 1944 wurde daraus ein KLV-Lager für Kinder, die im Rahmen der KLV=Kinderlandverschickung zur Erholung aus zerbombten Großstädten aufs Land kamen. Als ich noch beim Leitz arbeitete, hatte ich eines Tages einen Vertreterbesuch. Nach Ende des geschäftlichen Gesprächs fragte er mich, ob ich das Bergheim kenne. Natürlich – als alter Sonnenbergler. Wir fuhren hinauf, er schaute sich alles an, zeigte emotionale Anzeichen der Erinnerung und sagte, dass er 1944 hier als Kind aus Stuttgart mehrere Wochen hergeschickt worden war. Der Krieg ging im Mai 1945 zu Ende. Jetzt bekam das Bergheim andere Gäste. Es wurde ein Männerwohnheim für Flüchtlinge, die hier oft ihre erste Anlaufadresse hatten. Wenn wir die alten Meldedaten anschauen, so war hier ein ständiges Kommen und Gehen. 1952 wurde am 10. Juni der erste Carl-Zeiss-Kindergarten dort oben eingerichtet. Nach dem Krieg nutzte auch die kath. und evang. Jugend diese Räume. Bis zur Einweihung des Rupert-Mayer-Hauses 1967 war dort auch der kath. Kindergarten untergebracht. Ein weiterer Einschnitt erfolgte im April 1958: Das Progymnasium als Außenstelle des Schubart-Gymnasiums zog mit einer Klasse ein und blieb bis 1962. Denn nun war das neue Progymnasium in seiner ersten Ausbaustufe fertig. Da aber manche Oberkochner Schulen zu klein waren, nutzten sie einige Räume bis 1971. Danach wurde das Bergheim Domizil der 1970 gegründeten Sonnenbergschule. Die Tage des Bergheims sind gezählt – der Abriss ist bereits beschlossen. An der Stelle sollen 3 Gebäude mit 20 Wohnungen und 1 Kanzlei entstehen.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32259" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32259" class="wp-image-32259 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-41-Richtfest-HJ-Heim.jpg" alt width="1200" height="680"><p id="caption-attachment-32259" class="wp-caption-text">1938: Richtfest des HJ-Heims am Turmweg 24 – ein geschichtsträchtiges Gebäude in Oberkochen (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„(Bernhards) Bernhärdle“</strong></span> – <strong>Bernhard Brunnhuber aus der Heidenheimer Straße 55</strong><br>Konschtrukteur mit Hut (in meiner Erinnerung oft mit Strohhut), Architekt im Nebenberuf und bekannt mit dem markanten Spruch <em>„Kies – Ich komme”</em> (aus dem Vatikan herkommend – nicht aus Rom, sondern aus „dr Gruab“). Er war der Vater vom „Bundes-Schorsch“ – unserem Ehrenbürger und Ex-Bundestagsabgeordneten Georg Brunnhuber. Die Verniedlichung mit dem schwäbischen „le“ wurde wohl notwendig, weil es noch andere Brunnhubers mit dem Vornamen Bernhard gab. Eine Zumutung war für ihn der Bodenrüttler (eine mächtige, sich bemerkbar machende Formmaschine) der Bäuerle-Gießerei. Um 6 Uhr morgens erwachte die Maschine und damit alle umliegenden Häuser. Da konnte es schon vorkommen, dass s‘ Bernhärdle erregt zum Fenster hinausrief:&nbsp;<em>„Ei‘r Bude mach‘ I scho au no zua.“</em>&nbsp;Das dauerte aber bis 1974 und nicht Bernhard, sondern die Umstände, schlossen die „Bude“, also die altehrwürdige Gießerei. Wie das Bild beweist, war er ein begeisterter Bergsteiger und Bergwanderer. Er erkletterte sowohl die Zugspitze als auch den Watzmann. In den letzten Jahren war sein Wandergebiet das Zillertal. Dort war er mehrmals im Jahr und ist dort meistens von Hütte zu Hütte gewandert. Seine Geschwister waren <span style="color: #ff0000;"><strong>„Bernhardsfranz, Bernhardsjosefine, Bernhardsanna, Bernhardspaul und Bernhardsmathilde“</strong>.</span></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32257" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32257" class="wp-image-32257 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-236-Bernhard-Brunnhuber.jpg" alt width="650" height="831"><p id="caption-attachment-32257" class="wp-caption-text">Bernhard Brunnhuber – s Bernhärdle aus em „Kies“ — die Berge waren seine zweite Heimat (Archiv Brunnhuber)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bernhards-Franz“</strong></span> <strong>– Der alte Franz Brunnhuber der Zimmerei in der Heidenheimer Straße</strong> <strong>82</strong><br>Niemand sagte Franz Brunnhuber, sondern man bestellte die Kohlen beim „Bernhards Franz“. Der nachfolgende Chef, der auch Franz hieß, wurde nicht mehr so genannt. <span style="color: #3366ff;"><strong>Dazu empfehle ich den Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-694-oberkochen-pur-em-kies-ischs-gwiess-teil-1/">694</a> über den </strong><span style="color: #ff0000;"><strong>„Kies“</strong></span><strong>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Bernhards-Michel“</strong></span> <strong>– Michael Brunnhuber</strong><br>Er war Bahnarbeiter und ist in den 1920er oder 30er-Jahren nach Unterkochen gezogen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Besenbinder“</strong></span><br>In der kleinen Höhle unter dem Kreuz auf dem Rodstein hielt sich früher untertags ein Besenbinder namens Bösner auf. Er stellte Besen her und flocht Körbe. Hier und da soll er auch das Wild in Augenschein genommen haben, um sein kümmerliches Dasein durch einen saftigen Braten zu versüßen. Später handelte er mit Hafnergeschirr und wohnte im Haus des Landwirts Karl Hägele. Zwei seiner Töchter zogen nach Amerika, seine Familie gibt es in Oberkochen nicht&nbsp;mehr.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Biathlon“ </strong></span><strong>– einst eine Oberkochener Spezialität</strong><br>Dieser Sport bleibt in Oberkochen auf immer mit der Familie Fickert verbunden. Biathlet Hartmut Arnold (geb. Fickert), Mitglied des TV Oberkochen, wurde 1976 in Ruhpolding Deutscher Jugendmeister – dreimal nahm er an der Weltmeisterschaft der Junioren teil. Er erinnert sich dabei an Zeiten seines Sportes in denen man „manchmal zwei Stunden lang überhaupt kein Publikum gesehen hat“. Seine Schwester Heidrun (heute Miese) war die erste Frau, die einen Biathlon-Wettbewerb absolvierte. „Das war damals schon ein echtes Kuriosum“, erinnert sie sich an ihren ersten Platz im Fünf-Kilometer-Sprint wie auch an ihre Teilnahme am berühmten Engadin-Skimarathon.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Die KI fasst das Ganze mal zusammen</strong></span><br><strong>Die Anfänge im TV Oberkochen</strong></p>
<ul>
<li><em>In den 1960er Jahren war der TV Oberkochen ein klassischer Breitensportverein: Turnen, Leichtathletik, Skisport.</em></li>
<li><em>Wintersport hatte in der Region Ostalb eine gewisse Tradition – Langlauf und Schießen waren populär, und genau hier entstand die Grundlage für Biathlon.</em></li>
<li><em>Kinder und Jugendliche wurden früh an den Sport herangeführt, unter ihnen die Geschwister Hartmut und Heidrun Fickert.</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Hartmut Arnold geb. Fickert – der Weg ins nationale Rampenlicht</strong></p>
<ul>
<li><em>Geburtsjahr: 1958 in Ellwangen</em></li>
<li><em>Schule: Bis 1974 Gymnasium Oberkochen, danach Jugenddorf-Christophorusschule in Berchtesgaden (Sportschule für Wintersportler)</em></li>
<li><em>Verein: Seit 1963 </em>Mitglied im TV Oberkochen, wo er seine sportliche Laufbahn begann</li>
<li><em>Schon als Schüler am Gymnasium Oberkochen zeigte Hartmut großes Talent.</em></li>
<li><em>1976 gewann er in Ruhpolding die Deutsche Jugendmeisterschaft – ein Meilenstein für den Verein.</em></li>
<li><em>1977 folgte der Titel als Deutscher Juniorenmeister mit der Staffel.</em></li>
<li><em>Damit war er einer der ersten Athleten aus Baden-Württemberg, der in der Biathlonszene bundesweit Beachtung fand.</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Heidrun Miese geb. Fickert – Pionierin im Frauenbiathlon</strong></p>
<ul>
<li><em>Während Biathlon für Frauen noch nicht olympisch etabliert war, wagte Heidrun den Schritt in diese junge Disziplin.</em></li>
<li><em>Sie gehörte zu den frühen Athletinnen, die den Sport in Deutschland prägten – ein mutiger Weg, da Frauenbiathlon erst in den 1980er Jahren richtig Fahrt aufnahm.</em></li>
<li><em>Ihr Engagement machte Oberkochen zu einem Ort, der gleich zwei Talente in dieser Sportart hervorbrachte.</em></li>
</ul>
<p><em>&nbsp;</em><strong>Bedeutung für Oberkochen</strong></p>
<ul>
<li><em>Auch wenn Oberkochen nie ein Biathlonzentrum wie Oberhof oder Ruhpolding wurde, brachte es durch die Fickerts zwei Namen in die nationale Szene.</em></li>
<li><em>Der TV Oberkochen kann stolz darauf sein, dass seine Nachwuchsarbeit Athleten hervorbrachte, die überregionale Bedeutung erlangten.</em></li>
<li><em>Für die Stadt bleibt die Biathlon-Geschichte ein Stück Identität: ein kleiner Ort, der durch seine Sportler Teil einer großen Tradition wurde.</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><span style="color: #3366ff;"><strong>Reichlich zur Geschichte des Wintersports bei uns gibt es in den Berichten <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-699-das-schnee-dorf-oberkochen-in-alter-zeit-teil-1/">699</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-710-das-schnee-dorf-oberkochen-in-alter-zeit-teil-2/">710</a>.</strong></span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32258" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32258" class="wp-image-32258 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/BIld-292-Hartmut-Arnold.jpg?ver=1770822688" alt width="650" height="692"><p id="caption-attachment-32258" class="wp-caption-text">Hartmut Arnold das Oberkochener Aushängeschild im Biathlon (Jubiläumsschrift T.V.O.)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Biba“</strong></span> <strong>– Eckart Irion aus der Dreißentalstraße 26</strong><br>Er ist der jüngste Sohn des Apothekers Ulrich Irion aus der Volkmarsberg-Apotheke. Von Beruf Pflanzenzüchter, Landwirt, Forschungsleiter und ÖkoKontrolleur in Unterreit/Bayern (Hof Grub). Im Fernsehen (BR), in der Reihe <em>„Unter unserm Himmel“</em> lief 2003/2004 ein Film über ihn mit dem Titel <em>„Der Ährenmann “.</em> In Oberkochen hielt er am 12. Mai 2005 im Schillerhaus einen Vortrag zum Thema “Dinkel und Emmer – fast vergessene Getreide“, zu dem er auch eigenes gebackenes Brot mitbrachte. <span style="color: #3366ff;"><strong>Siehe auch Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-479-emmer-und-dinkel-fast-vergessenes-getreide/">479</a>.</strong></span></p>
<p><u>In einer Beschreibung zu dem o.g. Film (ist auf You Tube bestimmt zu finden) heißt es:</u><br><em>„Eckart Irion ist ein besonderer Mann mit einem besonderen Beruf: er erforscht und züchtet neue Getreidesorten. Dabei arbeitet er nicht mit gentechnischen Methoden, sondern hält sich an das uralte Prinzip der Auslese. Und er hat ganz andere Ideale als die moderne Agrarindustrie, die darauf abzielt, einige wenige Hochertragssorten zu züchten, die möglichst universell einsetzbar sind und möglichst resistent gegen Ungeziefer und Krankheiten. Das lässt sich oft nur indirekt erreichen, indem man Resistenzen gegen bestimmte Herbizide, Pestizide und Insektizide erzeugt, also einen Chemieeinsatz mit einkalkuliert. Eckart Irions Ziel hingegen ist eine gesunde Landwirtschaft – ohne schädliche Chemie. Er setzt auf die Steigerung der natürlichen Widerstandskraft, die er durch eine jahrelange gezielte Auslese der besten und kräftigsten Pflanzen erreicht. Natürlich geht es auch ihm um eine Steigerung des Ertrages – allerdings nicht um jeden Preis. Der Standort ist dabei ein entscheidender Faktor: je nach Bodenbeschaffenheit, Lage und Klima sind andere Getreidearten geeignet, und so züchtet Eckart Irion viele verschiedene Sorten mit spezifischen Eigenschaften: neben Roggen, Weizen und Hafer neuerdings auch den Emmer, eine rund 8.000 Jahre alte heimische Weizenart, die irgendwann in Vergessenheit geraten ist.“</em></p>
<p>Ab 2010 Aufbau der Beratungsstelle für Reinkarnationsarbeit und Beziehungsfragen im Lebendigen.<br>Im Jahr 2021 erhielt er die bayrische Staatsmedaille für sein Lebenswerk im Öko-Landbau.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Vita Eckart Irion </strong><br>(Quelle <strong>BESQUATI ‑Eckart Irion — Beratungsstelle für Reinkarnationsarbeit und Beziehungsfragen)</strong></p>
<ol>
<li><strong><em> Etappe: </em></strong><em>In den ersten 15 Jahren meines Lebens waren Garten, Wald, Natur für mich sehr wichtig. Dann kam die Phase, wo mich das Menschen-Sein immer mehr&nbsp;interessierte und beschäftigte. Vor und nach dem Abitur führten mich meine Wege bei Pädagogik, Psychologie, Medizin, Musik vorbei, freudige Wege, verschlungene Wege oder auch Sackgassen – es waren&nbsp;meine Wege.</em></li>
<li><strong><em> Etappe, ab 1974</em></strong><em>: Landwirtschaftsstudium an der Universität Hohenheim, Fachrichtung Pflanzenbau, Spezialisierung Pflanzenzüchtung.&nbsp;Andere Gesichtspunkte hinzunehmen, aus einem anderen Blickwinkel hinschauen, war schon damals mein Anliegen:&nbsp;Im biodynamischen Landbau fand ich diese Ergänzungen – das Thema lautete,&nbsp;den Blick weiten.</em></li>
<li><strong><em> Etappe, ab 1979:</em></strong><em> Beruflicher Einstieg in die biodynamische Pflanzenzüchtung, Einarbeitung in die Roggen- und Weizenzüchtung bei Ilsabe Mutzenbecher&nbsp;und Selbständig-werden in Hof Grub, d.h. Pflanzenzüchtung innerhalb eines biodynamischen Hofes: Es ist ein faszinierender Vorgang, man hat die Ernte vor sich liegen, Körner und Ähren von verschiedenen Pflanzen und Linien, wählt aus, was man haben will, wo innere Energie vorhanden ist. Man bereitet den Boden für die Aussaat vor, sät die Samen aus, d.h. man legt die Samen&nbsp;— und das sind lebendige Impulse — in die Erde, übergibt sie dem Leben der Erde. Sie lässt es wachsen und man selbst begleitet es liebevoll, erlebt wie die Fülle des Sommers heranwächst und in der Reife sich konzentriert, zusammenzieht.&nbsp;</em></li>
<li><strong><em> Etappe, ab 2008:</em></strong><em> Berufliche Krise, Hindernisse auf meinem Weg, das heißt, innehalten, hinschauen, hinhören,&nbsp;den Blick weiten, wie kann das Bisherige sich verwandeln: Ausbildung in Reinkarnations-therapie bei Gabi und Mathias Wendel in München.</em></li>
<li><strong><em> Etappe, ab 2010:</em></strong><em> Aufbau der Beratungsstelle für Reinkarnationsarbeit und Beziehungsfragen im Lebendigen. Die Erdung = Arbeit an der&nbsp;Erde und&nbsp;an den Pflanzen&nbsp;bleibt, wenn auch in kleinerem Umfang.</em></li>
</ol></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32262" style="width: 360px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32262" class="wp-image-32262 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-220-Eckart-Irion.jpg" alt width="350" height="467"><p id="caption-attachment-32262" class="wp-caption-text">Eckart „Biba“ Irion – ein Sohn des ersten Apothekers in Oberkochen – Ulrich Irion (Archiv Irion)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Biebe“</strong></span> <strong>– Günther Harner aus dem Heckenrosenweg 5</strong><br>Das Boxen in Oberkochen erlebte in den 60ern eine Flaute. In den 70er ging es mit den Neuzugängen vom VfR Aalen — die Gebrüder Peter und Erich Schichta, Günther Harner und Helmut Rudat an vorderster Front – wieder aufwärts. Es kam wieder Leben in den Ring und 1973 beherrschte der BCO eindeutig die Box-Szene im Ländle. Der BCO war in die Bundesliga aufgestiegen.<br><span style="color: #3366ff;"><strong>Die KI weiß dazu folgendes:</strong></span> <em>„Günther Harner, ein Name, der in der Welt des Boxens widerhallt, hat einen unvergesslichen Eindruck im Sport hinterlassen. In der Blütezeit des Boxens in Oberkochen, den 70er und 80er Jahren, füllte der&nbsp;Boxclub Oberkochen (BCO)&nbsp;Hallen und Arenen. Unter den bemerkenswerten Boxern befanden sich Günter Harner und Helmut Rudat, die an vorderster Front standen.“ </em>Sein Sohn Michael ist ausgebildeter Osteopath mit eigener Praxis in Aalen. Davor begleitete dieser einige Jahre lang als persönlicher Physiotherapeut den Formel-1-Rennfahrer Michael Schumacher.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„die Bielitzer“</strong></span><strong> – vertrieben aus ihrer Heimat und in Oberkochen heimisch geworden</strong><br><strong><span style="color: #3366ff;">Dazu schrieb der bekannte Robert Michalik die Berichte <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-279-flucht-und-vertreibung-der-bielitzer-teil-1-ein-bericht-von-robert-michalik/">279</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-280-flucht-und-vertreibung-der-bielitzer-teil-2-ein-bericht-von-robert-michalik/">280</a></span>.</strong> Daraus ein paar Auszüge: <em>„Bielitz-Biala war eine schlesische Kreisstadt und eine deutsche Sprachinsel in der ehemaligen Monarchie Österreich-Ungarn. Die Stadt liegt am Nordrand der Beskiden, dem nordwestlichen Ausläufer der Karpaten. Das Grenzflüsschen Bielke trennte das österreichische Schlesien und Galizien und bildete die Volksgrenze. Bielitz blieb die einzige deutsche Stadt mit überwiegend deutscher Bevölkerung in Polen bis zum Kriegsbeginn im Jahr 1939. Da die Russen kurz vor der Stadt standen, wies man die Firma an, Teile dieser Produktion nach Oberkochen auszulagern. In den Kriegsjahren arbeitete die Produktion (Lafettenbau) der Firma J. A. Bäuerle teilweise mit der Fa. Gustav Josephy in Bielitz zusammen. Einige Betriebsangehörige von Oberkochen hatten zuvor die Firma Josephy in Bielitz besichtigt. In großen Kisten wurden viele Geräte, Maschinen und Material für den Lafettenbau von Bielitz nach Oberkochen transportiert. Eine Gruppe von 14 Facharbeitern kam&nbsp;Ende Februar 1945&nbsp;hier an. Ein kleiner Stab von Ingenieuren, Technikern und Meistern war schon zuvor als Vorkommando angekommen. Die zugereisten Facharbeiter waren mit Marschbefehl ausgerüstet; sie hatten den Befehl, nach Ankunft in Oberkochen sich sofort zu melden und die Produktionsarbeit aufzunehmen. Die Neuankömmlinge, es war der 14. Februar 1945, erhielten in der Kantine der Fa. Bäuerle ein warmes Mittagessen. Zum Übernachten waren im Saal des Gasthofs »Grüner Baum« Stockwerkbetten als Notlager für die erste Zeit aufgeschlagen. Die Pächterfamilie Betz bemühte sich, den Bielitzern den Neuanfang zu erleichtern. Auch der damalige Bürgermeister Heidenreich war den Bielitzern in allen Belangen sehr behilflich. Im Lauf der Tage kamen weitere Personen aus Bielitz an. Ich möchte nun einige Namen von Personen nennen, die seinerzeit allein oder im Rahmen der Familienzusammenführung hierher nach Oberkochen kamen und größtenteils in unserem Städtchen oder dessen Umkreis die zweite Heimat gefunden haben. </em><br><em>Es waren bis 1946, (vor 80 Jahren) die Familien <strong>Urbanke, Bathelt, Mickler, Michalik, Stana, Walloschke, Dubiel, Scharek, Piesch, Böhn, Englert, Homa, Janotta, Schwarz, Zipser, Hess, Staschek, Steckel, Wenzel, Jakobschy, Schymik, Zender, Bartelmuss, Lehrer, Gürtler, Kaiser, Biesok, Kwasny, Buchmann, Woldschläger, Niesyt, Jenker u. a.“</strong></em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bier iiiebr d Schtroaß“ </strong></span><strong>– offenes Bier über die Straße verkaufen</strong><br>Im Mittelalter, tranken viele Menschen Bier nicht aus Genuss, sondern weil es gesünder war als Wasser. Das sogenannte Dünnbier war nahrhaft, kräftigend und deutlich unbedenklicher als Brunnen- oder Quellwasser. Heute bekommen die Brauereien Probleme, weil nicht mehr genug Bier getrunken wird. Wir schauen uns aber die Zeit an, als man Bier wegen des Genusses trank.<br>Früher, also viel früher, eher ganz früher, also vor ganz langer Zeit, war es noch üblich das Bier „offen“ zu holen. Meist wurden die Buben mit einem Bierkrug losgeschickt, um das Feierabend-Bier zu holen.<br><strong>Josef Wunderle</strong> weiß, <em>dass im Sommer die Buben mal den Schaum vom kühlen Bier getrunken haben, so dass der Ehle (oder Ähle) den Schwund sehr wohl bemerkte und die Buben nochmals zum Wirt rüberschickte und nachschenken ließ.</em><br><strong>Josef „Sepp“ Merz</strong> erzählte mir einst die Geschichte vom „Wasser“alfinger Bier: <em>Früher konnte man in verschiedenen Gasthäusern an einem Schalter Fassbier im Krügle kaufen. Auch ich musste ab und zu mal für meinen Opa im „Grünen Baum“ Bier holen. Damit meinem Opa nichts passiert, habe ich immer einen kleinen Probeschluck genommen – denn ich war ja sein persönlicher unbekannter Vorkoster. Zwischen dem „Grünen Baum“ und dem „Sparkassen-Wingert“ verlief ein kleines Gässchen zum dortigen Schlachthaus. Da konnte ich an einem Wasserhahn das verbliebene Bier wieder auffüllen. Zuhause, als Opa das einwandfrei getestete Bier probierte sagte er weise und vielsagend: „Hesch m’r heit‘ wiedr a&nbsp;<strong>WASSER</strong>-alfinger broacht?“</em><br>Auch <strong>Reinhold Bahmann</strong> woiß ebbes:<em> Das „Rössle“ ist stark mit meinen ersten Kindheitserinnerungen verbunden. Musste ich doch abends für meinen Goldenbauer-Opa eine Maß Bier holen. Dazu gab es ein kleines Fenster durch den man mitgebrachten Krug hineinreichte und aus dem der volle Krug wieder herausgereicht wurde.</em><br><strong><em>Brandstetters Bruno</em></strong><em> erinnert sich, dass gelegentlich auch Bier im Café Gold in Milchkannen geholt wurde, wenn es ein Familienfest gab.</em><br><strong>Jürgen Kempf </strong>schickte mir aus seinem Archiv eine Karte adressiert an „Herrn Maier z. Rößle<br>in Königsbronn“ mit folgendem Text:<br><em>„Schicken Sie mir heute Donnerstag&nbsp;Abend Bier nicht wie das letztemahl es ist ganz warm angekommen so kann ich keins mehr verkaufen — K. Gold“</em><br>Der Ton des Wirtes K. Gold (Gaststättenzuordnung ist unklar) ist etwas gereizt, aber damals war es ja nicht einfach, Bier zu kühlen und trotzdem wollte niemand warmes Bier. Die Postkarte ist nach dem Poststempel in Oberkochen am 30.08.1894 abgeschickt worden und noch am gleichen Tag laut Ankunftsstempel in Königsbronn angekommen. Leider wissen wir nicht, ob es mit dem „Rößle“ zu einer Einigung gekommen ist.</p>
<p><em>Und wenn ich etwas aus den Zeiten brauche, an die keiner mehr denkt, dann ist </em><strong><em>Joachim „Schreiberle“ Fischer</em></strong><em> der richtige Mann, in diesem Fall aus dem Jahr 1747, als die Gemeinde noch konfessionell geteilt war. Die damalige Sprache, schlichtweg eine Herausforderung (wie mögen einst unsere Nachfahren sprechen). Es wurde eine gerichtliche Befragung durchgeführt. Es ist nicht ganz klar was verboten war. Ging es um fehlende Konzessionen oder war das Problem, dass evangelisches Bier aus Königsbronn im katholischen Teil Oberkochens verkauft wurde?</em><br><strong><em>Verbottenes bier abhollen bey Melchior Schneider württembergisch zu Oberkochen:</em></strong><br><em>Nachdem bei Amt glaubbahr vorgekommen, welcher gestalten? sich einige Unterthanen unterfrechet, wider das herrschaftliche Verbott a: 1 fl 30 x von dem württembergischen Bürgermeister Melchior Schneider kein solches Bier, so er von Königsbronn nach Oberkochen überführet, aus seinem Haus über Gasse zutrag, vihl weniger in denselben zur zechen, und nun nachfolgendte Unterthanen&nbsp; vergleichen unterzogen haben sollte, als wurden selbe folgendter vernohmen, und zwarn</em></p>
<p><strong><em>Georg Schaupp </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es seye wahr, das Bier abholen lassen, alleinig erhoffe er eine gnädige Straf</em><br><strong><em>Caspar Gold</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Er habe ein halbes Bier bei dem Schneider getrunken, gestallen? er dem Leonhard Schneider bey dem Schneider wegen Verfertigung eines Bachofen gesuhet und der Schneider ihme befraget, ob ihm ein halbes Bier beliebte, worüber er ihm eines bey bringen lassen.</em><br><strong><em>Franz Bezler</em></strong><em>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Er habe zwar keines abgeholet, wohl aber des Schneiders Weib ihm dergleichen selbsten in das Haus gebracht.</em><br><strong><em>Ernst Eyresser&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ja, habe eines holen lassen weilen der Michael Bezler liederliches Bier braue.</em><br><strong><em>Johannes Gold</em></strong><em>&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Habe allda gezecht mit dem Flurer und zwar nur ein halbes Bier.</em><br><strong><em>Franz Küninger </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ja, habe dergleichen abholen lassen.</em><br><strong><em>Jerg Wöhrle</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ist ganz berauschet und vor Amt dessertwegen nicht erscheinen können solle jedoch Bier abgeholet haben so er Confirmiret.</em><br><strong><em>Johannes Bezler</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; gestehe er das er alda bey einem Leib kauff gewesen, allein seye er ein armer mann und nichts im Vermögen mithin kein Gelt da vorgegeben</em><br><strong><em>Caspar Burr</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Er habe kein Bier hollen lassen, wohl aber habe er alda einen Brandwein, und mit nichten Bier getrunken</em><br><strong><em>Anton Veil</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Er habe keinen Tropfen weder getrunken noch holen lassen, der württembergische Jäger ware in seinem Haus gewesen, welcher durch seine Baas 3 Maas bier in sein Haus bringen lassen</em><br><em>&nbsp;</em><strong><em>Andreas Fischer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></strong><em>Ja, könne es nit laugnen, weile er ein Nachbaur? seye</em><br><em>&nbsp;</em><strong><em>Caspar Schnepf&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Er habe dem Schneider geschaffet, und alda ein Glas Brandwein und Bier bei ihm getrunken</em><br><em>&nbsp;</em><strong><em>Franz Veil</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ja, habe eines holen lassen weilen sein Weib als ein Kindbetterin solches ?er-dulten können</em><br><em>&nbsp;</em><strong><em>Leonhard Schmid</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Habe zum öfteren alda getrunken</em><br><em>&nbsp;</em><strong><em>Melchior Trittler</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ja, habe alda Bier abholen lassen</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>&nbsp;</em><strong>„Bierhallawirt“</strong></span> <strong>– Anton Fischer aus der Heidenheimer Straße 71</strong><br>Die „Bierhalle“ ist die älteste Wirtschaft in Aalen und einer der Pächter war Anton Fischer. Er wohnte unter dieser Anschrift (dem früheren Mauser-Haus). Der Name ging auf die Kinder über z.B. auf seine Tochter Maria, die dann „Bierhallawirts-Maria“. Anton verunglückte tödlich an dem nahegelegenen Bahnübergang (heute nicht mehr vorhanden).</p>
<p>Die Geschichte der Bierhalle geht bis in das Jahr 1686 zurück. Balthasar Simon benannte seine Brauerei damals „Grüner Baum“. Seine 3 Söhne nannte er, nach den Hl. Drei Königen, Caspar, Melchior und Balthasar. Auch Christian Daniel Friedrich Schubart verkehrte hier. 1816 verlegte Johann Georg Simon seine Brauerei nach Ellwangen. Neuer Chef wurde ein Wagenseil aus Bopfingen. Das Gebäude kam durch Erbschaft in den Besitz der Fam. Böhringer und durch Heirat an den Bierbrauer Christian Schmid vom Sophienhof (bei Essingen). Seit 1876 wurde erstmals der Begriff „Bierhalle“ verwendet. Um 1901 übernahm der Oberkochener Anton Fischer die Bierhalle und sorgte für die damalige Zeit für traumhafte Umsätze – in Jahr 1908 stehen 1.000 Hektoliter zu Buche. Der bekannteste Pächter war vermutlich der einst stadtbekannte Kroate „Dodo“, der ab 1990 rund 25 Jahre lang das Wirtshaus führte. Mehr Infos unter dem Link <a href="https://www.bierhalle-aalen.de/history" target="_blank" rel="noopener"><strong>Bierhalle — Bar NOIR — Kocherbote (bierhalle-aalen.de)</strong></a> und in dem herausragend gestalteten Buch <span style="color: #3366ff;"><strong>„Bürger Bauer Stammtischhocker“</strong></span> von Erwin Hafner (leider vergriffen).</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32260" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32260" class="wp-image-32260 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-78-Bierhalle.jpg" alt width="1200" height="900"><p id="caption-attachment-32260" class="wp-caption-text">Die Bierhalle in der Aalener Fußgängerzone hat auch eine Verbindung zu Oberkochen (Archiv Müller)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;">​<strong>„Bierhallawirts-Rosa“</strong></span><strong> – Rosa Wunderle aus der Heidenheimer Straße 70</strong><br>Vorstand des Frauenchors beim Sängerbund und Frau von Franz Wunderle.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>&nbsp;</strong><strong>Jetzt erscht a Bier ond nao gat’s weitr – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 852: Die Oberkochener „Hall of Names“ oder „Kaleidoskop wichtiger Namen, Begriffe, Sprüche und Ereignisse“. Teil 5</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-852-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 23:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32212</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bär“</strong></span> <strong>– Martin Gold „Schmidjörgle“ aus dem Adalbert-Stifter-Weg 10</strong><br>Martin Gold? Wer war das? Aber wenn vom „Bär“ die Rede war, dann wusste man, wer das war.<br>Der Bär war ein waschechter Oberkochener und weit gereist. „Bär“ nannte man ihn seit dem Kindergarten, als er im Bärenkostüm vortanzte und so blieb er der „Bär“ bis er starb.</p>
<p>Sein Vater, der Schmiedjörgles Karl, war in Oberkochen ebenfalls ein Begriff: Als gstudierter Bauer hatte er einst den elterlichen Hof (jetzt Kreissparkasse) übernommen. Dort hat er auch geschuftet, als eines von 14 Kindern und Freizeit war ein Fremdwort. Er musste auf Geheiß des Vaters in Unterkochen Metzger lernen und ging dann auf Wanderschaft nach Speyer, Stuttgart, Augsburg und Frankfurt. Mit 22 Lenzen machte er in Augsburg den Meister. Zehn Jahre lang war er dann als selbstständiger Metzger im Westerwald tätig und anschließend 34 Jahre lang als freier Vertreter für Metzgerei-Maschinen unterwegs. Zurück in Oberkochen engagierte er sich mit Herzblut in vielen Vereinen. Die Kolpingfamilie, im Verbund damit die katholische Kirchengemeinde und der Heimatverein waren ihm besonders ans Herz gewachsen. 1954 trat er in Frankfurt in die Kolpingfamilie ein, im Westerwald hatte er als Bezirkssenior gleich drei Kolpingfamilien gegründet. Genau so eng vernetzt ist Martin Gold mit dem Heimatverein. Neben Dietrich Bantel war auch er eine Triebfeder für die Gründung des Vereins im Jahre 1987. Bei Festen sorgte der „Bär“ über zig Jahre für die Verpflegung. Zusammen mit dem damaligen Pfarrer Jan Snoeren rief er das Kirchweihfest in Oberkochen wieder ins Leben. Wenn bei Kolping geschlachtet wurde, war er zur Stelle und bei den beliebten Mühlenfesten des Heimatvereins füllte er die Speisekarte. Über 50 Jahre war er Mitglied in der CDU und saß selbst zehn Jahre im Stadtparlament. Mit seinem Schalk im Nacken sei er beliebt und gern gesehen, wie es Bürgermeister Peter Traub vor ein paar Jahren bei einer Faschingsveranstaltung zum Ausdruck brachte: <em>„Der Martin Gold, im Volksmund auch der Bär, ist einer unserer liebsten Bürger, der bekannt ist allerorts durch seine Art und mit Spaß und Späßchen niemals spart.“</em></p>
<p><u>Anlässlich seines Todes im Jahr 2010 lesen wir in der Schwäpo:</u> <em>„Martin Gold, ein Oberkochener Original und liebevoll „Bär” genannt, ist überraschend gestorben. Der „Bär” war einer, dessen Meinung, aber vor allem sein Witz und seine Schlagfertigkeit über viele Jahrzehnte hinweg in Oberkochen geschätzt waren. Ein Mann der Kommunalpolitik und des Heimatvereins, für den sein Herz besonders geschlagen hat. 1984 wurde Martin Gold zum ersten Mal in den Gemeinderat gewählt, 1989 wurde er mit 2525 Stimmen und dem dritthöchsten Ergebnis der CDU wiedergewählt. Am 29. August 1994 wurde Martin Gold aus dem Stadtrat verabschiedet, nachdem er zur Wiederwahl nicht mehr angetreten war. Als vor fast 20 Jahren Dr. Gert Littmann den Namen „Schillerhaus” als Namensvorschlag fürs Haus der Vereine in der Aalener Straße eingebracht hatte und sich Widerspruch von einigen Räten artikulierte, weil der große Dichter nie in diesem Hause gewesen sei, meinte Martin Gold — gelernter Fleischer und Metzger —&nbsp;plastisch: „In der Bierwurst war noch nie ein Bier und in der Königin-Pastete nie eine Königin…” Der Bann war gebrochen, das Haus der Vereine wurde zum Schillerhaus getauft. Dieses Schillerhaus wurde für Martin Gold zur zweiten Heimat, wie eben auch „sein Heimatverein”. Der Verstorbene hatte Bantels Initiative zur Gründung des Heimatvereins nachhaltig unterstützt, wie auch die Höhlenaktivitäten beim Römerkeller. Martin Gold war Vorstandsmitglied im Heimatverein und bis zu seinem Tod Mitglied im Ausschuss. Mit Akribie kümmerte er sich um Exponate fürs Heimatmuseum. Nach und nach entstand ein regionaler Teil auf der Bühne des Heimatmuseums, den man “Bärenhöhle” getauft hat. Martin Gold hat sich auch vehement für den städtischen Erwerb des Mühlenareals eingesetzt und sich dabei hart gegen die damalige Meinung seiner CDU-Parteifreunde gestellt. Auch hat er die Aktion „Grabung in der Bilz” von 1989 bis 2003 nachhaltig gefördert und unterstützt. Nicht nur Insider wissen, dass der „Bär” der stärkste Schnupftabakschnupfer der Ostalb war, bis ihm der Arzt dies untersagte</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Bärenhöhle“</strong></span><strong> – Dachgeschoss in der Aalener Straße 19 (Heimatmuseum)</strong><br>Nein, es handelt sich nicht um die gleichnamige Höhle in der Nähe von Sonnenbühl-Erpfingen, die viele während ihrer Schulzeit besuchen mussten, um den Unterschied zwischen Stalaktiten und Stalagmiten zu begreifen. Diese Bärenhöhle zeigt vieles an landwirtschaftlichem Sammelsurium, was der <strong>„Bär“ </strong>Martin Gold im Laufe der Jahre für den Heimatverein gesammelt hat und dort unter dem Dach angeschaut werden kann.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Baracken“ </strong></span><strong>– das war einst sehr bezahlbares Wohnen, zwangsweise oder freiwillig</strong></p>
<ul>
<li>Es gab welche auf dem Gelände Fritz Leitz (Heute Gelände Carl Zeiss). Dort waren Zwangsarbeiter während des II. Weltkriegs untergebracht.</li>
<li>Auch im Gebiet „Schwörz“ (Nähe Haus Mannes) gab es solche Unterkünfte.</li>
<li>Nach dem Krieg gab es Wohnbaracken am „Starenweg“ (das sog. Isartaler Haus).</li>
<li>Im Einwohnerverzeichnis von 1949/1950
<ul>
<li>finden wir die Baracken unter der Anschrift „Zeiß-Opton-Siedlung“ mit 23 gemeldeten Personen.</li>
<li>Und unter der Anschrift „Zeiß-Siedlung“ sind 6 Personen aufgelistet (Warum da unterschieden wird ist mir ein Rätsel).</li>
<li>Und unter „Beim Ölweiher“ finden wir 12 gemeldete Personen.</li>
</ul>
</li>
<li>Im Einwohnerbuch von 1959 sind die alten Zeiss-Barackenwohnungen (früher Beim Ölweiher) neu unter „Carl-Zeiss-Straße geführt (Hausnr. 21,23,25,27,29, und 31). Anschriften lassen sich dort bis mindestens 1961 finden. Es war zu hören, dass mancher dort gar nicht weg wollte, weil die Mieten sehr preiswert waren.</li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Mehr Details zu den verschiedenen Lagern aus der Zeit des II. Weltkrieges findet Ihr in den Berichten <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-313-gefangenen-und-zwangsarbeiterlager-wk-ii-in-oberkochen-teil-1/">313</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-317-gefangenen-und-zwangsarbeiterlager-wk-ii-in-oberkochen-teil-5/">317</a>. </strong></span></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32203" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32203" class="wp-image-32203 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-255-Baracke-Starenweg.jpg" alt width="1200" height="710"><p id="caption-attachment-32203" class="wp-caption-text">Eine weitere Baracke im Bereich des Starenwegs (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32204" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32204" class="wp-image-32204 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-263-Baracken-Carl-Zeiss.jpg" alt width="1200" height="462"><p id="caption-attachment-32204" class="wp-caption-text">Die ehemaligen Baracken auf dem Gelände der Firma Carl Zeiss (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32205" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32205" class="wp-image-32205 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-266-Baracke.jpg" alt width="1200" height="817"><p id="caption-attachment-32205" class="wp-caption-text">Eine der vielen Baracken, vor dem sich ein Teil des Lebens abspielte (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Barbarossa-Jäger“</strong></span> <strong>– aus Oberkochen, das damals aber noch nicht so hieß</strong><br>Friedrich I., genannt&nbsp;Barbarossa&nbsp;(italienisch für „Rotbart“) (* um&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1122" target="_blank" rel="noopener">1122</a>; †&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/10._Juni" target="_blank" rel="noopener">10. Juni</a>&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1190" target="_blank" rel="noopener">1190</a>&nbsp;im Fluss&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ksu_(Mittelmeer)" target="_blank" rel="noopener">Saleph</a>&nbsp;nahe&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Silifke" target="_blank" rel="noopener">Seleucia</a>,&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Kleinarmenien" target="_blank" rel="noopener">Kleinarmenien</a>), aus dem&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Adel" target="_blank" rel="noopener">Adelsgeschlecht</a>&nbsp;der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Staufer" target="_blank" rel="noopener">Staufer</a>&nbsp;war von 1147 bis 1152 als&nbsp;Friedrich III.&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Herzogtum_Schwaben" target="_blank" rel="noopener">Herzog von Schwaben</a>, von 1152 bis 1190&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-deutscher_K%C3%B6nig" target="_blank" rel="noopener">römisch-deutscher König</a>&nbsp;und von 1155 bis 1190&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-deutscher_Kaiser" target="_blank" rel="noopener">Kaiser</a>&nbsp;des&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" target="_blank" rel="noopener">römisch-deutschen Reiches</a>. Zu jener Zeit soll hier einst ein Jäger gewohnt haben, der den Kaiser Barbarossa auf seinen Jagden begleitete. Aber auch auf des Kaisers Heereszügen und bei der Schlacht von Legnano soll er dabei gewesen sein. Die Kunde, dass der Kaiser ertrunken sei, wollte damals kein Mensch glauben, am wenigsten sein treuer Jäger.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Baron von Letten</strong> </span><strong>– Johann Michael Gold aus der Hausnummer 191 (Ziegelhütte Oberkochen)</strong><br>Auch „Lettenbaron“ oder „Herr von Letten“ genannt. Näheres siehe unter <strong>„Ziegler“</strong><strong>.</strong><br>Der „Letten“ ist klebrige tonige Erde, aus denen Ziegel hergestellt wurden, und die hatten ihn durchaus wohlhabend gemacht.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Baschte und Basti“</strong> </span><strong>– beide hießen Sebastian Schaup</strong></p>
<p><strong>Der eine, der Basti:</strong> Mit Datum vom 17.5.1617 steht in ellwangisch-fürstprobsteilichen Urkunden geschrieben: <em>„Sebastian Schaupp (Basti), Müller zu Oberkochen, verkauft seine ingehabte »Fahlmihl« (?) seinem Sohn Wilhelm Schaupp… im Beisein Melchior Streicher, ellwangisch Schultheis, Dietrich März, württembergisch Schultheis, Jerg Glaser, Jerg Hanen und Hannss Hüber.“</em></p>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Der andere, der Baschte:</strong><em> „Er war Obermüller zu Oberkochen und kaufte im Jahr 1640 die Obere Mühle (ellw.).…hinter dem Stadel von Hannssen Drittler.“</em> So steht es im alten Heimatbuch.</p>
<p><u>Dazu die Geschichte dieser Mühle</u>: Abgerissen wurde sie im Jahr 1953. Aus den von Kuno Gold zusammengetragenen Unterlagen geht hervor, dass die »Obere Mühle« bereits vor dem 30-jährige Krieg bestanden hat. Der vorletzte nachweisbare Müller war Franz Anton Lindner oder Linder, der am 17.1.1843 um Genehmigung für den Einbau eines Ofens in seine Mühlstube und 1847 um Genehmigung für die Einrichtung einer »Gypsmühle« mit oberschlächtigem Wasserwerk in sein schon bestehendes Wasch- und Backhaus&nbsp;jenseits&nbsp;des Kocherkanals ersuchte. 1852 ersuchte Müller Lind(n)er um Genehmigung für die Ausbesserung der Vertäfelung am Giebel. Laut Gebäudebrandversicherung aus dem Jahre 1942 entsteht ein Jahr später, im Jahre&nbsp;1853, ein Mühlenneubau. 1876 übernimmt Müller Sophonias Zimmermann, der letzte Müller auf der »Oberen Mühle«, die Mühle. 1890 erwirbt sie der Ingenieur und Fabrikant Hugo Laißle. Bereits 1893 ist die Mühle, ebenfalls mit allen Zusatzgebäuden, von Fabrikant Gottlieb Günther übernommen, und 1929 von der Firma Bäuerle. Die Unterlagen der Gebäudebrandversicherung (1942) waren immer sehr zuverlässig.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32202" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32202" class="wp-image-32202 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-142-Obere-Muehle.jpg" alt width="650" height="923"><p id="caption-attachment-32202" class="wp-caption-text">Die „Obere Mühle“ – auch Schaupp-Mühle genannt in der Bahnhofstraße 6A – vor langer Zeit abgerissen (Archiv HVO Ruoff)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„besondere bäuerliche Tage“ </strong></span><strong>– allgemein, nicht unbedingt alle wichtig für Oberkochen</strong></p>
<ul>
<li><strong><em>Mariä Lichtmess (2. Februar):</em></strong><em> Traditionell das Ende der Weihnachtszeit und Beginn der Vorbereitung auf die Feldarbeit. An diesem Tag wurde früher der Christbaum entsorgt, denn man hatte noch eine gute Stube, die immer unbeheizt war.</em></li>
<li><strong><em>Josefstag (19. März):</em></strong><em> Schutzpatron der Bauern und oft Beginn der Aussaat</em></li>
<li><strong><em>Ostern:</em></strong><em> Ein wichtiger religiöser Feiertag, der oft mit dem Beginn der intensiven Feldarbeit zusammenfiel</em></li>
<li><strong><em>Georgstag oder auch Jörgentag (23. April):</em></strong><em> Schutzpatron der Viehhirten, oft Beginn der Weidesaison</em></li>
<li><strong><em>Johannistag (24. Juni):</em></strong><em> Sommeranfang und oft ein Tag der Erntevorbereitung</em></li>
<li><strong><em>Jakobitag (25. Juli</em></strong><em>): Traditionell ein Tag der Erntearbeit</em></li>
<li><em>Erntedankfest (variabel, meist Ende September oder Anfang Oktober): Dank für die eingebrachte Ernte</em></li>
<li><strong><em>Michaelistag (29. September):</em></strong><em> Oft ein wichtiger Zahltag und Beginn der Herbstarbeiten</em></li>
<li><strong><em>Martinstag (11. November):</em></strong><em> Ein weiterer wichtiger Zahltag und Beginn der Winterruhe</em></li>
<li><strong><em>Advent und Weihnachten:</em></strong><em> Zeit der Ruhe und Besinnung, oft auch mit Vorbereitungen für das nächste Jahr verbunden</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong></span><strong><span style="color: #ff0000;">„Bau52“</span> </strong><strong>– Eine wichtige Exklave der Firma Carl Zeiss</strong><br>Bei der Firma Zeiss gibt es verschiedene Gebäude mit Nummern, die mehr oder weniger wichtig sind wie z.B. Bau 7 (das große blaue Gebäude parallel zum Kocher), Bau 17 (das Hochhaus), 17m (Mittelbau), 17a (bis zum Eck Nähe Bäckerei „Gnaier“ oder Bau 8 (die tolle Kantine). Aber der wichtigste Bau ist ohne Zweifel „Bau52“, der für die Grundversorgung einiger Kollegen, sei es Bier, Schnaps, Kartoffelsalat u.ä.m. zuständig ist. Und jetzt die Frage „wo ist dieser mächtige Bau?“ Das ist der <span style="color: #ff0000;"><strong>„Hättre“ </strong></span>mit seinem Biergärtle????.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bauarbeiter“ </strong></span><strong>– teilweise spezielle Unterkünfte</strong><br>Als ich im Rahmen der Recherche zu den Auswanderern die alten Amtsblattausgaben durchforstete, fielen mir besondere Meldeadressen für italienische Bauarbeiter auf. Ordnung muss schließlich sein:</p>
<ul>
<li><em>Wohnlager Umgehungsstraße</em></li>
<li><em>Baubaracke bzw. Wohnlager Dykerkoff &amp; Widmann</em></li>
<li><em>Baubaracke</em></li>
<li><em>Bühlstraße 30a</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>„<span style="color: #ff0000;">Bauernregel“</span></strong> <strong>– aus jedem Monat eine. In Zeiten der Klimaveränderungen taugen sie vielleicht nicht mehr viel.</strong></p>
<ul>
<li><em>Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt’s zur Ernt’ viel Korn und Klee</em></li>
<li><em>Wenn’s im Februar nicht schneit, schneit’s in der Osterzeit</em></li>
<li><em>Märzenschnee und Jungfernpracht halten oft nur eine Nacht</em></li>
<li><em>Der April macht, was er will</em></li>
<li><em>Mairegen bringt Segen</em></li>
<li><em>Ist der Juni warm und nass, gibt’s viel Korn und noch mehr Gras</em></li>
<li><em>Juli schön und klar, gibt ein gutes Bauernjahr</em></li>
<li><em>Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter</em></li>
<li><em>Viel Eicheln im September, viel Schnee im Dezember</em></li>
<li><em>Wenn’s im Oktober friert und schneit, bringt der Jänner milde Zeit</em></li>
<li><em>Hält der Baum die Blätter lang’, macht ein später Winter bang’</em></li>
<li><em>Dezember, kalt mit Schnee tut dem Ungeziefer weh</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>&nbsp;</strong><strong>„dr Beatclub“</strong> </span><strong>– Gibt‘s nemme: Veranstaltungsort im Zeiss-Jugendwohnheim in der Jenaer Straße 2</strong><br>Wir schreiben das Jahr 1964 und mein Nachbar, eine Art großer Bruder für mich, Wolfgang ‚Wolfi‘ Dubiel begann eine Feinmechanikerlehre bei Carl Zeiss in Oberkochen. Dort traf er 1965 die Mitlehrlinge Hartmann, Korn und Schellenberg. Diejenigen, die ihm Wohnheim untergebracht waren, stöberten im Haus herum und fanden einen Raum voller Musikinstrumente wie Vibraphone, Schlagzeug und anderes mehr. Wie zu erfahren war, wurde zur damaligen Zeit von jungen Leuten, die ein Volontariat bei ZEISS machten, Jazz im Keller gespielt – und das anscheinend gar nicht übel. Sogar Klaus Doldinger soll hier mal mit von der Partie gewesen sein. Hartmann, Korn und Dubiel nahmen die Dinge in die Hand und gestalteten den Keller um (vermutlich mit den Erlösen aus dem Verkauf der Instrumente, sicher ist das aber nicht). Wolfgang Dubiel und sein Schwager Ulrich Rassel hatten die Aufgabe eine Musikanlage mit Boxen zu bauen, die sie mit viel Herzblut zusammenbauten (Ulrich war allerdings nie im Beat Club, ihm ging es nur ums technische Machen).</p>
<p>Der Name BEAT CLUB entstand nach dem Vorbild der gleichnamigen legendären Musiksendung von RADIO BREMEN, die seinerzeit von Uschi Nerke und einigen männlichen Kollegen wie Gerd Augustin, Dave Lee Travis. Dave Dee und Eddi Vickers moderiert wurde.</p>
<p>Erste Sendung am 25. September 1965 um 16:45 Uhr im „ERSTEN“ und von Wilhelm Wieben mit folgenden Worten angekündigt: <em>„Sie aber, meine Damen und Herren, die Sie Beat-Musik nicht mögen, bitten wir um Verständnis&nbsp;…“ </em><span style="color: #3366ff;"><strong>Alles weitere finden wir in den Berichten</strong><strong><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-622-1-es-war-einmal-ein-beat-club-und-ein-jugendclub/"> 622–1</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-622-2-es-war-einmal-ein-beat-club-und-ein-jugendclub/">622–2</a>.</strong></span></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32201" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32201" class="wp-image-32201 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-72-Im-Beat-Club-Oberkochen.jpg" alt width="1200" height="758"><p id="caption-attachment-32201" class="wp-caption-text">Der Beatclub – hier mit Wolfgang Dubiel (hinten li), Frank-Heiner Hillje (hinten re) und Rolf Frank im Vordergrund (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bebel“</strong> </span><strong>– Josef Fischer aus der Heidenheimer Straße 11</strong><br>Landwirt (heute steht auf dem Gelände das Gebäude mit der Volkmarsbergapotheke). Die Fischers kamen im Jahr 1720 aus Bartholomä und stammen wohl von Andreas Fischer ab. Mit Ausnahme der Pflug-Fischers, sollen alle anderen von dieser Linie abstammen. Da es heute auch viele zugezogenen Fischer gibt, stimmt die Aussage wohl nicht ganz.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32200" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32200" class="wp-image-32200 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-295-Haus-Bebel.jpg" alt width="1200" height="858"><p id="caption-attachment-32200" class="wp-caption-text">Das Bebel’sche Haus sehen wir links des Gebäudes Hägele, in dem der „Sogas“ seine Anfänge hatte (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Beckabergele“ </strong></span>oder <span style="color: #ff0000;"><strong>„Beckagässle“</strong></span> <strong>– Hasengässle</strong><br>Leitet sich von Bäcker ab, die (vom Kies) alle, einer nach dem anderen, im Hasengässle 6 ihr Zuhause hatten.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Becka-Lena“</strong></span><strong> – Lina Grupp geb. Wannenwetsch aus der Dreißentalstraße 21</strong><br>Dazu habe ich von Luitgard folgende Infos bekommen:<br><strong><u>Die Geschwister von Lina waren:</u></strong> Georg (1912), angehender Bäcker und sehr beliebt, da er von Stuttgart, wo er eine Lehre gemacht hat, als erster „Eis nach Oberkochen“ gebracht hat. 1938 war er mit dem Fahrrad unterwegs und ist auf Höhe Zimmerei Brunnhuber von einem Motoradfahrer angefahren und dabei tödlich verletzt worden. Marie Wannenwetsch (1905), die Schwester von Lina, hat den Laden von jungen Jahren an geführt, ist aber krank geworden und so wurde an Brammen und Nachfolger vermietet. Dann ist sie zurück in den Laden, aber bereits 1953 gestorben. Paul Wannenwetsch (1919) ist in Stalingrad gefallen. Der Vater, Georg Wannenwetsch (1871–1938) ist zusammen mit einigen Brüdern (Karl, Ludwig, Paul, David, und der Schwester Emma Maria in Oberkochen aufgewachsen. Die Schwester hat den „Storchenbeck“ geheiratet und hat damit auch eine Bäckerei geführt.</p>
<p><strong><u>Linas Mann war:</u></strong> Paul Grupp (1908–1966) (eines der 19 Kinder des Franz Anton Grupp)</p>
<p><strong><u>Linas </u></strong><strong><u>Kinder sind:</u></strong> Luitgard Hügle, Herbert „Hättere“ Grupp und Paul Grupp jun.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Beckamarie“</strong></span> <strong>– Marie Wannenwetsch aus dem Hasengässle 6</strong><br>Bäckerei Wannenwetsch, später Brammen, dann “Hättere” und heute der Getränkehandel mit Catering Ulli Grupp.</p>
<p>Dieser Ort war und ist, in abgewandelter Form, auch heute noch eine Institution im Kies. Die Bäckerei wurde am 26. Juni 1870 von David Wannenwetsch aus Zang im Haus des Leinwebers Wiedenhöfer im Hasengässle „auf dem Kies“ gegründet. Die junge Bäckersfrau hieß Magdalena Wiedenhöfer. Eine Bäckerei war damals in erster Linie eine Lohnbäckerei für die Menschen, die keinen eigenen Backofen hatten. Fertige Backware beim Bäcker konnten sich nur „bessere Leut‘“ leisten. Die Menschen im Kies waren froh, dass sie nun ihren <strong>„Davids-Bäck“</strong> hatten und die Wege somit kürzer waren. 1901 erfolgte die Übergabe an den Sohn Georg, der das Geschäft mit seiner Frau Katharina (Tochter des angesehenen Zimmermanns Ernst) fast 40 Jahre lang weiterführte. 1929 wurde komplett umgebaut und der reine Holzofen musste zugunsten eines modernen, brikett-betriebenen Dampfbackofens weichen. Georg starb am 1. Jan 1938 und damit brach das Unheil über die Familie herein. Sohn Paul sollte nun der Nachfolger werden, aber Stalingrad ließ ihn nicht mehr heimkommen. Die beiden Töchter Marie und Lina verpachteten die Bäckerei nach dem Krieg an Heinrich Brammen, auch <strong>„Bomba-Beck“</strong> genannt. Später führten Marie Wannenwetsch, die Angestellten und die späteren Erben die Bäckerei mit einem kleinen Lebensmittelgeschäft weiter. Seit 1967 hatte der umtriebige, allseits beliebte Urenkel des Gründers, Herbert Grupp, <strong>„Hättre“</strong> genannt, das Geschäft übernommen und mit seiner Mutter Lina in alter Tradition weitergeführt. Herbert Grupp hatte Bäcker gelernt war aber anfangs für BÄKO als Verkäufer unterwegs. Als er später Chef in der Bäckerei war, hat er es manchmal morgens nicht geschafft. Da musste Paul helfen und bei den anderen Bäckereien alles aufkaufen was möglich war, damit die Stammkundschaft um 6:30 Uhr nicht enttäuscht wurde – <em>a Wegga isch halt a Wegga</em>, egal woher. Die ersten Bretzeln holten sich manchmal frühmorgens BM Gustav Bosch und Bernhard „Bernhärdle“ Brunnhuber ab, die sich gelegentlich um diese Zeit auf dem Heimweg von wichtigen langwierigen Sitzungen befanden. Herbert war Bäcker mit Leib und Seele und hat den Teig mit Hingabe bearbeitet. Später wurde das Geschäft umgebaut und die Backöfen leisteten da gute Dienste – denn seine Fleischgerichte aus den alten Bäckeröfen schmeckten einfach saumäßig gut. „Hättere“ ist 2003 bereits mit 61 Jahren gestorben und so musste der Ulli ran. Das Essen ist immer noch gut und der Kartoffelsalat ein Gedicht und ein Maßstab „wie er sei muass“ – schlonzig, mir send schließlich <strong>„Nassesser“</strong><strong>.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>&nbsp;</strong><strong>Jetzt aber auf d‘ Berg und dann geht’s weiter – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 851: Die Oberkochener „Hall of Names“ oder „Kaleidoskop wichtiger Namen, Begriffe, Sprüche und Ereignisse“. Teil 4</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-851-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32117</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„auf d Bank“ </strong></span><strong>– bei oas gat mr „auf d Bank“ ond et „zur Bank“</strong></p>
<p>Man sagte auch nicht auf welche Bank, denn das war ja klar auf welche Bank man ging – auf seine. Anfangs gab es die „Darlehensbank“ vom Gruppa-Heiner und die Wingert’sche KSK im „Kies“, die „Württ. Landessparkasse“ in der Heidenheimer Straße 9, die „Kreissparkasse“ in der Heidenheimer Straße 9 und 18 dann die „Oberkochener Bank“ in der Heidenheimer Straße 10 und 17, die „Aalener Volksbank“ im ehemaligen „Hirsch-Gebäude“ Aalener Straße 2 und 4, heute in der Heidenheimer Straße 10.&nbsp; Auch die „Dresdner Bank“ war bei uns in der Aalener Straße 23 zuhause. Dann wurde die heutige „Kreissparkasse“ gebaut und zeitweise hatten sie auch eine Niederlassung am Eugen-Bolz-Platz.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32106" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32106" class="wp-image-32106 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/BIld-293-Neubau-Kreissparkasse.jpg" alt width="1200" height="871"><p id="caption-attachment-32106" class="wp-caption-text">Das „Alte“ muss weg für den Neubau der neuen Kreissparkasse Ecke Bahnhofstraße / Heidenheimer Straße (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„auf dr Gass‘“ </strong></span><strong>– das war einfach draußen</strong></p>
<p>Wir sind auf „d Gass‘“ zum Spielen, egal ob das eine Straße, der Gehweg oder eben doch eine Gasse war. Oder wir sind wie <strong>„<span style="color: #ff0000;">s Gerhätle“ </span></strong>aus em Kies oifach auf dr Gass romgstande ond hent <span style="color: #ff0000;">„<strong>Maulaffa feilghalta“</strong></span><strong>. </strong><em>(Heute weiß kaum noch jemand, was für ein Gegenstand der Maulaffe war. Es handelte sich um Kienspanhalter. Kienspäne dienten der Beleuchtung. Man fertigte einfache Töpfe aus Ton, in die man die Späne hineinsteckte. Da man das Ganze im niederdeutschen Bereich erfunden hat, nannte man sie “Mulape”; einfach übersetzt mit “Maul offen” oder “Maulaffen”. Das waren also die Maulaffen. Wenn jemand vor Erstaunen den Mund offenhielt, weil er so perplex war, stand er da wie ein Maulaffe – als würde er sich selbst feilbieten, zum Verkauf anbieten. Als eine Art von Kienspanhalter)</em>.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>&nbsp;</em><strong>„Jüngschte Aufsichtsrätin in Deutschland 1983“ </strong></span><strong>– Marianne Thomann aus dem Schubartweg 31</strong></p>
<p>Sie war von 2005 bis 2019 und kurzzeitig 2022 Regierungspräsidentin des Regierungsbezirkes Detmold. Nach der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksschule" target="_blank" rel="noopener">Volksschule</a>&nbsp;legte Thomann-Stahl 1973 ihr&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abitur" target="_blank" rel="noopener">Abitur</a>&nbsp;ab und studierte anschließend bis 1978 in&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freiburg_im_Breisgau" target="_blank" rel="noopener">Freiburg im Breisgau</a>&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volkswirtschaftslehre" target="_blank" rel="noopener">Volkswirtschaftslehre</a>&nbsp;mit dem Abschluss als&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Diplom" target="_blank" rel="noopener">Diplom</a>-Volkswirtin. Von 1978 bis 1980 war sie&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrung_(Deutschland)" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsführerin</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vorsitzender" target="_blank" rel="noopener">Bundesvorsitzende</a>&nbsp;der internationalen Studentenorganisation&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/AIESEC" target="_blank" rel="noopener">AIESEC</a>. Ab 1980 arbeitete sie als Assistentin des Vorstands der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nixdorf_Computer" target="_blank" rel="noopener">Nixdorf Computer AG</a>&nbsp;und anschließend bis 1996 in leitenden Positionen in der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie" target="_blank" rel="noopener">Industrie</a>. Sie wurde 1983 mit 47,5 % der Stimmen als Arbeitnehmervertreterin des DHV in den Aufsichtsrat der Nixdorf AG gewählt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong></span><strong><span style="color: #ff0000;">„Augusts Anna“</span> </strong><strong>– Anna Fischer aus der Katzenbachstraße</strong></p>
<p>Ehefrau von Paul Fischer. Früher sagte man: Sie war <em>„S Weib vom Paul“.</em> Weib – war ganz früher kein despektierliches Wort, sondern einfach nur althergebracht.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Ausding“ </strong></span><strong>– anderswo sagte man Altenteil dazu</strong></p>
<p>Wenn der Hof übergeben wurde, musste vom Sohn oder Tochtermann (Schwiegersohn) sichergestellt werden, dass die Alten ihr Auskommen, also ihr „Ausding“ hatten. Beispielsweise: Wohnung, Brennholz zum Heizen, Lebensmittel, Butter, Milch, tlw. einige Äcker. <strong><span style="color: #3366ff;">Ein konkretes Beispiel finden wir im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-636-dr-hentere-balle-oder-dr-hooolzsaeger/">636</a></span>.</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><span style="color: #ff0000;">„aus dr Bah“</span> </strong><strong>– wer kennt den winterlichen „Schlachtruf“ nicht,</strong></p>
<p>wenn es mit dem Schlitten vom Start beim Holza-Hans die Volkmarsbergstraße hinunterging. Immer schneller ging es bergab und kamen Fußgänger entgegen, schrien wir laut: <em>„Aus dr Bah“, </em>denn wir hatten das Recht des Schnelleren auf unserer Seite. Die ganz mutigen ketteten die Schlitten hintereinander und auf dem ersten Schlitten saß der mit den Schlittschuhen. War schon mitunter grenzwertig und auch die Streckenführung hatte es in sich – ging es doch in den Wintern, die noch Winter waren, bis hinunter zum „Irion“ (Volkmarsbergapotheke) in der Dreißentalstraße. Fahren in Kette mochte ich jetzt nicht so, denn den Letzten bissen auch hier die Hunde, sprich, in den ersten Kurven, kam schnell das Ende im Graben. Und dann trabte man wieder nach oben und fuhr die Strecke so 3–4‑mal und wenn’s dunkel wurde gingen wir nach Hause. Niemand machte sich Sorgen om d Buabe ond Mädla – die kamen schon nach Hause, wenn’s ihnen kalt war oder sie Hunger hatten. <span style="color: #3366ff;"><strong>Zum Thema Wintersport gibt es die Berichte <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-699-das-schnee-dorf-oberkochen-in-alter-zeit-teil-1/">699</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-710-das-schnee-dorf-oberkochen-in-alter-zeit-teil-2/">710</a>.</strong></span></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32103" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32103" class="wp-image-32103 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-189-Schlittenstrecke-Volkmarsbergstrasse.jpg" alt width="1200" height="712"><p id="caption-attachment-32103" class="wp-caption-text">Schlittenstrecke Volkmarsbergstraße — das waren noch Winter (Archiv Brandstetter)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„die am weitesten außenliegenden Häuser“</strong></span> <strong>– auf unserer Gemarkung. Dazu will ich diese Standorte aufführen:</strong></p>
<p><strong><u>Im Norden:</u></strong></p>
<p>Zum einen die Lebzelter’sche Kochertalwäscherei in der Kreuzmühle 16. Rudolf Lebzelter, der Großvater der letzten Besitzerin Margarete Arndt, erwarb das Unternehmen 1938, verlegte die Wäscherei 1940 von Aalen nach Oberkochen und kaufte das Gebäude nach dem II. Weltkrieg. Der Betrieb war im ganzen Altkreis Aalen ein Begriff. Er startete mit Industriewäsche und später kam die Gastronomie- und die Haushaltswäsche dazu. 1950 übernahmen Siegfried und Rosa Lebzelter die Firma. Deren Tochter Margarete machte mit 15 Jahren eine 3‑jährige Ausbildung in Stuttgart. Gut ausgebildet und mit reichlich Know-How versehen trat sie 1978 die Nachfolge in Oberkochen an. Margarete führte den Betrieb zusammen mit ihrem Mann Klaus-Dieter und ihrer Schwester Bärbel Elze 42 Jahre lang, bis sie ihn im Sommer 2020 schloss. <strong>Mehr dazu im Heft Nr. 3 „MeinOberkochen“.</strong></p>
<p>In der gleichen Gegend wohnte das Ehepaar Innocenco und Rachele Porsia, genauer in der Kreuzmühle 24. Er arbeitete im Bauhof der Stadt und bewohnte die dortige Wohnung. Dazu kommen noch die Aalener Straße 98 mit dem Bahnwärterhäusle und die 96, wo die Familie Petershans wohnte und ihre Spedition betrieb.</p>
<p><strong><u>Im Süden: </u></strong></p>
<p>Zum anderen, in Richtung Königsbronn, Anna und Franz Hut in der Heidenheimer Straße 150. Der dahinterliegende Seegartenhof gehört schon zu Königsbronn. Als junger Bub trug ich wöchentlich Zeitschriften aus und bekam vom Stuttgarter Verlag diese Adresse neu zugeschickt, mit dem Auftrag eine Fernsehzeitschrift wöchentlich zuzustellen. Krampfhaft suchte ich das Haus und konnte es nicht finden. 100 war die Villa Grupp und 140 der Aussiedlerhof. Als ich erfuhr, wo die 150 wirklich lag, habe ich entschieden, dass ich da um kein Geld der Welt jede Woche, bei Wind und Wetter hinausradle. So behielt ich die Zeitung für uns, kündigte sie nach einem Jahr und eine Beschwerde gab es Gottseidank nicht.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">„Auswanderer“</span> </strong><strong>– aus Oberkochen</strong></p>
<p>Ursprünglich für diesen Bericht geplant. Da sich aber die Recherche ganz prächtig entwickelte, wurde daraus eine <span style="color: #3366ff;"><strong>eigene Berichtreihe</strong></span>, die in Kürze, vermutlich am 15. Mai, starten wird.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Auto-Peter“ </strong></span><strong>– Paul Balle aus der Katzenbachstraße 6</strong></p>
<p>Dort befand sich die Tankstelle von Paul Balle, der im Volksmund in seiner Auto-Funktion eben <span style="color: #ff0000;"><strong>„Auto-Peter“</strong></span> und in seiner kirchlichen Funktion <strong>„Peter Paul“</strong> genannt wurde.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„AVON-Beraterin“ </strong></span><strong>– z.B. Hildegard Müller aus der Sonnenbergstraße 34</strong></p>
<p>Avon Beraterinnen gibt es in Deutschland seit 1959. Das Unternehmen expandierte in den 1950er Jahren nach Europa und gründete schließlich die deutsche Niederlassung. Avon wurde 1886 von David H. McConnell in New York als California Perfume Company gegründet. McConnell begann als Buchhändler und bot seinen Kunden kleine Parfumproben als Erfrischung an. Er erkannte schnell, dass die Kunden mehr an den Parfums als an den Büchern interessiert waren, und gründete daraufhin das Unternehmen. Im Jahr 1939 wurde die California Perfume Company in Avon Products Inc. umbenannt, inspiriert durch William Shakespeares Geburtsstadt Stratford-upon-Avon. Heute ist Avon eines der größten Kosmetikunternehmen der Welt und bietet Millionen von Beraterinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Unternehmen zu gründen und zu führen.</p>
<p>Auch meine Mutti machte sich Mitte / Ende der 60er Jahre mit ihrem AVON-Muster-Köfferchen auf, um am frühen Abend die weiblichen Oberkochener Kunden zu beglücken. Soweit ich mich erinnere, hat sie das aber nicht lange gemacht – vermutlich zu aufwendig damit „etwas rüberkam“.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Ba Ba Banküberfall“</strong> </span><strong>– auch das gab es im beschaulichen Oberkochen</strong></p>
<p>Der wurde am 4. Juli 1974 auf die heutige Kreissparkasse verübt. Die Bankräuber zwangen alle anwesenden Kunden, darunter auch den »Pflugwirt«, mit vorgehaltener Pistole, sich im Schalterraum der Bank mit dem Gesicht nach unten auf den Boden zu legen. Als die Räuber sich mit dem erbeuteten Geld dem Ausgang näherten, soll der »Pflugwirt« einen der beiden gefragt haben: <em>„Siea, Herr Bankraiber, därfe mir jetzt wiedr aufschtande?”</em> Hinterher bemerkte er: <em>„Moa, wenn der gwießt hätt, dass I zwoitausend Mark em Sack ghet hao!”</em>. <span style="color: #3366ff;"><strong>Weitere Details dazu im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-327-ueberfall-auf-die-kreissparkasse-am-4-juli-1975/">327</a>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Baachbeck“</strong></span> <strong>– Franz Xaver Schmied und Nachkommen</strong></p>
<p>Die Maria Anna Fritz brachte eine weitere Sippe Schmid nach Oberkochen. Sie konnte ihn, den Franz Xaver Schmid, nach der Eheschließung im Jahre 1841 bewegen, am oberen Kocher zu verbleiben. Franz Xaver ist 1814 in Donzdorf geboren als Sohn des dortigen Ochsenwirts Mathias Schmid. Über ihn gibt es eine besondere Geschichte: „Er war als Ortstagelöhner und Nachtwächter tätig und hielt sich an kalten Tagen oft in den Hafnerwerkstätten auf. Da er gerne Neuigkeiten in sich aufsog, erfand man wohl aus Spaß die eine oder andere wie z.B. diese: <em>„Schon gehört? Heute wird der Bergfelsen vom Volkmarsberg mit zehn Pferden vom Berg ins Tal gezogen, um im Hüttenwerk in Königsbronn geschottert zu werden. Und so stand er den ganzen Tag im Bereich Jägergässle und Hauptstraße und wartete auf den Felsen…..und wenn er nicht gestorben ist…..“</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bäbe“</strong> </span><strong>– Barbara „Babette“ Fischer geb. Brunnhuber aus dem Kies</strong></p>
<p>Frühere Ehefrau von Karl Fischer I und u.a. die Mutter vom <strong>„Seba“</strong> und somit die Oma von Rechtsanwalt Fischer ond von dem von dr Kirch, Monsignore Gym. Prof. Paul Fischer (<strong>„Gubi-Paul“</strong>).</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bäbeskarl“</strong> </span><strong>– Karl Fischer I und Karl Fischer II (Großvater von Karl „Charly“ Elmer)</strong></p>
<p>Der Name kommt von Barbara (schwäbisch Babette, Koseform <span style="color: #ff0000;"><strong>„Bäbe“</strong></span>), wie seine Mutter hieß. <span style="color: #ff0000;"><strong>„Tschaaahli“ </strong></span><strong>klärt auf: </strong></p>
<p><em>Mein Großvater (Karl Fischer II geb. 24.09.1999) ist als zweitältestes von insgesamt fünf Kindern der ältere Bruder von Sebastian <strong><span style="color: #ff0000;">„SeBa“</span> </strong>Fischer. Opa war mit Agnes, geb. Gold (zweitjüngste Tochter vom „Zieglers Franz“ und damit Enkelin vom <span style="color: #ff0000;"><strong>„Lettenbaron“</strong></span> Michael Gold) verheiratet. Dieser Ehe entstammen drei Töchter: Philomena (geb. 27.03.1926 — unverheiratet), Zita Barbara (geb. 28.10.1930 — verheiratet mit Emil Elmer — meine Mutter) und Lydia „Lydi“ (geb. 28.10.1936 — verheiratet mit Hans-Lothar Heckmann).</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Backakarl“ </strong></span><strong>– Karl Gold sen. aus der Heidenheimer Straße 38</strong></p>
<p>Seine Frau stammte aus dem Ries (Kerkingen) und daher nannte man ihn auch „dr Nochda“, was auf Rieser Dialekt wohl danach oder hinterher bedeutet.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Bagage“</strong> </span><strong>– Ein bekannter Freundeskreis mit großem handwerklichem Können und Mut zur Lücke</strong></p>
<p>Bruno Balle † 2023, Bruno Brandstetter, Albert Holz † 2021, Rudolf Hug † 2025, Max Trittler † 2018&nbsp;und Franz Weber. Zuerst stand sicher die Geselligkeit und Ausflüge im Vordergrund, später zusammen mit den „besseren“ Hälften. Seit dem Kindergarten kennen sich die sechs eingeschworenen Kolping-Brüder, die sich nie aus den Augen verloren haben. Seit 1966 treffen sie sich jährlich – ohne Unterbrechung mit einer Ausnahme: Im Corona-Jahr 2020. Im Jahr 1986, auf einem gemeinsamen Ausflug nach Beuron, kam spontan die Idee auf, „lass uns doch in Oberkochen eine neue Kapelle bauen“. Wir sind arbeitsfreudig, kameradschaftlich, fröhlich und trinkfest“, sagte einst Bruno Brandstetter und so nahmen die Dinge ihren Lauf. <span style="color: #3366ff;"><strong>Alles weitere lässt sich im</strong><strong> Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-742-dbagage-aus-oberkochen-wird-auch-schon-55/">742</a> nachlesen.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Bahwärtrheisle“</strong></span><strong> – Gibt‘s nemme: Nord und Süd</strong></p>
<p>Davon gab es zwei. Eines im Norden Richtung Aalen zu und eines im Süden (Bereich Birkach) in Richtung Königsbronn. Als es die Umgehungsstraße noch nicht gab (bis 1959) hatten wir dort beschrankte Bahnübergänge. <span style="color: #3366ff;"><strong>Siehe dazu die Berichte über die Brenztalbahn <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-806-die-brenztalbahn-wird-160-jahre-alt-teil-1/">806</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-808-die-brenztalbahn-wird-160-jahre-alt-teil-3/">808</a> und über die Bundesstraße 19 der Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-708-60-jahre-oberkochens-umgehungsstrasse/">708</a>. In der ARD-Mediathek und auf Youtube findet sich noch der Film „<a href="https://www.ardmediathek.de/video/eisenbahn-romantik/die-brenztalbahn/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE0ODM4NTI" target="_blank" rel="noopener">Die Brenztalbahn</a>“ aus der SWR-Reihe „Eisenbahnromantik“</strong></span></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32107" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32107" class="wp-image-32107 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-05-Bahnwaerterhaeusle-Nord-1.jpg" alt width="1200" height="719"><p id="caption-attachment-32107" class="wp-caption-text">Das Bahnwärterhäusle Nord (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32109" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32109" class="wp-image-32109 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-116-Bahnwaerterhaus-Seegartenhof.jpg" alt width="1200" height="819"><p id="caption-attachment-32109" class="wp-caption-text">Winter 1958 – Das alte Bahnwärterhaus im Gebiet Birkach vor dem Seegartenhof (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bälde“</strong></span> <strong>– Willibald Grupp sen. aus der Kapellensteige 6</strong></p>
<p>Der Vater von Arthur und Willibald jun. sowie von Heidrun war u.a. ein erfolgreicher Skispringer. „Bälde“ ist die Abkürzung von Willibald. Geboren wurde er am 7. Juli 1915 in Oberkochen, als 14tes von 15 Kindern. 1935 machte er sein Abitur an der Oberrealschule in Aalen. Es folgte eine Lehre als Bankkaufmann. Es schloss sich der Arbeits- und Militärdienst (auch in Stalingrad) an. Nach dem Krieg ab 1945 bei der Kreissparkasse Aalen tätig. In Unterkochen war er bis zu seinem Ruhestand 1978 Zweigstellenleiter.</p>
<p>Die SchwäPo veröffentlichte anlässlich seines Todes im Jahr 2010 nachfolgende Zeilen: <em>„Willibald Grupp, ein Oberkochener Original und Zeitzeuge, ist im Alter von fast 96 Jahren gestorben. Grupp, der auch im Oberkochener Heimatbuch mit knitzen Beiträgen über Altvordere und Zeitzeugen der Oberkochener Heimatgeschichte vertreten ist, war ein Mann mit Idealen, die er im Geist und Sinn der Vollkommenheit zu vereinigen suchte. „Einer, der das gesellschaftliche Miteinander gesucht und geprägt hat”, meinte Bruno Balle, Geschäftsführer der Realgenossenschaft, bei der Aussegnung im städtischen Friedhof. Hineingeboren in eine bäuerliche Großfamilie mit vielen Geschwistern sei Willibald Grupp zu einem Urgestein Alt-Oberkochener Prägung und Herkunft geworden. Besonders sei der Verstorbene der Natur verbunden gewesen, erklärte Balle in seinem Nachruf. Hohe Verdienste habe sich „der Mann des Waldes” um die Realgenossenschaft Oberkochen erworben. 37 Jahre lang, bis ins Jahr 2000, habe er als Rechner die Finanzgeschäfte der Waldgenossenschaft in einer äußerst exakten und pflichtbewussten Weise ausgeführt.“</em></p>
<p>1955 startete er, bereits 40jährig, beim Skispringen in Unterkochen. Seiner Frau Rosa war das a bissle peinlich, als die Zuschauer während seiner Sprungansage raunten: <em>„Jetzt kommt dr Alt‘“.</em></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32108" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32108" class="wp-image-32108 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-06-Willibald-Grupp.jpg" alt width="1200" height="754"><p id="caption-attachment-32108" class="wp-caption-text">1955 – Unser nordisches Skisport-As: Willibald „Bälde“ Grupp — zusammen mit Elli Brachmann beim Langlauf in Königsbronn (überlassen von meinem Schulfreund Arthur Grupp)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Besonders beeindruckend ist sein Kriegstagebuch, das er während des II. Weltkrieges geführt hat und am 20. Juni 1945 mit nachfolgenden Worten endet:</p>
<p><em>„Pferde und Wagen abgeben, Gepäck fertigmachen! Den Glücklichen schlägt die Stunde. Ich schnappe auf, dass unser Entlassungsort Aalen sei!!! 17. Juni einsteigen in den Güterzug. St. Veit leb wohl! Zerbombtes Villach, Spittal, dann LKW-Fahrt bis Mallnitz. 1200 m hoch,11 km langer Tauerntunnel, herrliche Bergwelt, Salzburger Land, der Ami übernimmt uns, Rosenheim, München, total zerbombtes Ulm. Inmitten der zertrümmerten Altstadt ragt fast unversehrt das Münster in den Himmel; vom Bahnhof sieht man nicht einmal die Grundmauern mehr. Hier wird schwäbisch gesprochen! Über die Alb nach Geislingen, Göppingen; aussteigen. In Plochingen-Stuttgart hausen die Franzosen, kassieren alle Männer, hören wir, auch, wenn sie vom Ami entlassen worden seien. Sakra, Sakra! Noch irgendwie ausrücken? In einem Obstgarten wird übernachtet. Daneben grell erleuchtete streng bewachte Zelte, SS-Gefangene sind es. Gegen 10 Uhr auf Lastwagen klettern, 50 Mann pro Lkw. Ich sitze vorne links auf dem Kotflügel. Domdorf, Rechberg, Gmünd, Aalen, Ahoi! Wasseralfingen, Werksgelände von Alfing. In der Gießerei des Hüttenwerks wird ein letztes Mal übernachtet. 11 Uhr Marsch zur Aalener Remonte bei Bratofenhitze und sauschwerem Rucksack, 2 Stunden Entlassungsformalitäten.</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Frei! Entlassen!!</em></strong></p>
<p><em>Heim zur Braut, zur Mutter! Von guten Bekannten kann ich mir ein Leiterwägele leihen, werfe Rucksack darauf, ziehe den Uniformkittel aus, kremple die Hemdsärmel hoch und marschiere, was die Füße hergeben, hinauf ins Kochertal, heim!“</em></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32104" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32104" class="wp-image-32104 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-213-Willibald-Grupp.jpg" alt width="1200" height="1600"><p id="caption-attachment-32104" class="wp-caption-text">Dr „Bälde“ im hohen Alter (überlassen von meinem Schulfreund Arthur Grupp)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Balgadag“</strong></span> <strong>– Johannes Wingert aus der Heidenheimer Straße 54</strong></p>
<p>Die Erklärung von Paul Wingert höchstpersönlich: Sein Großvater habe seinerzeit im 19. Jahrhundert als Junge am Palmsonntag anstatt Palmentag (Balmadag) das Wort Balgadag verwendet, weil er mit Balmadag nichts anfangen konnte. Ihm ist dann dieser Name geblieben und somit auch der gesamten Wingert-Linie.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Balleholz“</strong></span> <strong>– Josef Holz aus der Aalener Straße 22</strong></p>
<p>Die Mutter war eine „Ballere, also eine Balle“. Er war Untergänger beim Geometer und Feldschütz und besaß eine Wagnerei. Er hat die Zeugensteine unter die Marksteine gelegt.</p>
<p>Als Marksteinzeuge (auch Grenzsteinzeuge oder Grenzzeuge wird ein Gegenstand bezeichnet, mit dem eine Abmarkung (<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=13765" target="_blank" rel="noopener">Grenzstein</a>) gesichert wird. Dazu wird während des Abmarkens unter den&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=13765" target="_blank" rel="noopener">Grenzstein</a>&nbsp;ein zusätzlicher Gegenstand vergraben, um bei Grenzstreitigkeiten oder bei Verlust des Steins dessen genaue Lage bezeugen zu können. Dieser&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=4693" target="_blank" rel="noopener">Brauch</a>&nbsp;ist vor allem in&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?ort_id=2143" target="_blank" rel="noopener">Württemberg</a>&nbsp;üblich. Früher wurden Ziegelbrocken oder Kohlestücke als Zeugen vergraben, seit dem 19. Jh. Tonplättchen in grauer oder roter&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=901" target="_blank" rel="noopener">Farbe</a>&nbsp;(teilweise glasiert). Es gibt aber auch Zeugen in&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=4322" target="_blank" rel="noopener">Form</a>&nbsp;eines Horns. Die Zeugensteine tragen entweder den Namen der&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=10054" target="_blank" rel="noopener">Gemeinde</a>&nbsp;oder deren Anfangsbuchstaben oder deren&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=192" target="_blank" rel="noopener">Wappen</a>. Für das Verlegen der Zeugen unter die Grenzsteine waren die&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Feldgeschworene" target="_blank" rel="noopener">Feldgeschworenen</a>&nbsp;(lokal „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unterg%C3%A4nger" target="_blank" rel="noopener">Untergänger</a>“) zuständig. Damit stellten die Feldgeschworenen einen gewichtigen kommunale&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4ger_(%C3%B6ffentliches_Recht)" target="_blank" rel="noopener">Rechtsträger</a>&nbsp;dar. Sie entschieden bei Grenzstreitigkeiten mit Hilfe ihres „Zeugengeheimnisses“ über den Standort eines Steins.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Balloo“</strong></span> <strong>– Jörg Funke aus der Schillerstraße 31</strong></p>
<p>Ein guter Musiker aus dem Jahrgang 1952. Er war wohl aus unserer Klasse der erste, welcher der Rockmusik wegen nach Amerika flog. Früher spielte er in der Gruppe BLUES PILZ, die zum 10-jährigen Jubiläum 1978 im DISCO PUB aufspielten. Mitglieder der „Blues Pilz“ waren: <em>Jörg „Balloo” Funke (vocals, harpsichord, flute), Siegfried „Siggi” Schwarz (guitar), Peter „Pit” Zaepernick (bass), Dieter Funke (drums, percussion), Romi Schickle (keyboards) und </em><a href="https://rateyourmusic.com/artist/bluespilz" target="_blank" rel="noopener"><em>Harry Berger (alto saxophone)</em></a><em>.</em></p>
<p>Ob es sein Musikgeschäft „Musik Central“ in der&nbsp;Waldstetter Gasse 13&nbsp;in Schwäbisch Gmünd mit einer breiten Auswahl an Musikinstrumenten und Zubehör noch gibt?</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32105" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32105" class="wp-image-32105 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-228-Gruppe-Blues-Pilz.jpg" alt width="1200" height="806"><p id="caption-attachment-32105" class="wp-caption-text">Die Gruppe „Blues Pilz“ vlnr: Jörg „Balloo“ Funke, Siegfried „Siggi“ Schwarz, Peter „Pit“ Zaepernick und Dieter Funke (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">„Balu“</span> </strong><strong>– Ludwig Bahmann aus der Gartenstraße 21</strong></p>
<p>Das ist jetzt ganz einfach – <strong>Ba</strong>(hmann) <strong>Lu</strong>(dwig).</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Bald folgt Teil 5 – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 850 Ehrungen und Auszeichnungen</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-850-ehrungen-und-auszeichnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 23:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32003</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_5 beitrag-row">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child" id="inhaltsverzeichnis-spalte">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_65 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Vorab. 850 Berichte in der heimatkundlichen Reihe!</strong></span> Au scho wieder. Gerade erst habe ich doch den <strong>800sten</strong> Bericht mit einigen Grußworten geschrieben und schon sind wir bei Nummer <strong>850</strong>. Nächstes Ziel <strong>900</strong> – das ist zu schaffen, <strong>925</strong> –vielleicht grad no, <strong>950</strong> – da wird’s eng und dann??? <strong>1000</strong> kann ich mir derzeit einfach nicht vorstellen – wo soll der Stoff herkommen, wenn nicht von Euch – es wird also nicht nur von mir abhängen, sondern auch von Euch, der unterstützenden Leserschaft und vom Heimatverein:</p>
<ul>
<li><em>Dietrich „Didi“ Bantel –<span style="color: #ff0000;"><strong> 427 Berichte</strong></span></em></li>
<li><em>Wilfried „Billie Wichai“ Müller –<span style="color: #ff0000;"> <strong>219 Berichte</strong></span></em></li>
<li><em>Volkmar „Direx“ Schrenk –<span style="color: #ff0000;"><strong> 116 Berichte</strong></span></em></li>
<li><em>Riegel Horst –<span style="color: #ff0000;"><strong> 18 Berichte</strong></span></em></li>
<li><em>Kämmerer Jochen –<span style="color: #ff0000;"><strong> 9 Berichte</strong></span></em></li>
<li><em>Und weitere Berichte von vielen anderen, die sich getraut haben</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Intro.</strong></span> Hin und wieder hatte ich einen Termin auf dem Rathaus und dann lief ich oft an der Galerie der Ehrenbürger vorbei. Als die verschiedenen Nachrufe zum Tode von Bruno Balle zu lesen waren, hatte ich die Idee, mich einmal mit allen Auszeichnungen zu beschäftigen, die es in Bund, Land und Gemeinde so gibt, wenn Mann und Frau sich so über die Maßen engagieren. „Dem Rathaus“, und hier ganz besonders namentlich Sarah Gunst, danke ich für die umfangreiche Unterstützung.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Zur Beachtung.</strong></span> Viele Stellen wurden befragt. Manche unterstützten die Recherche so gut sie konnten und manchmal lief auch gar nichts. Aber eines möchte ich vorwegschicken – eine Garantie, dass die Recherche alle Empfänger von Auszeichnungen berücksichtigen kann – die gibt es nicht. Manchmal konnten deshalb Namen nur beispielhaft aufgelistet werden.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Vorwort unseres Bürgermeisters Peter Traub. </strong></span>Der nachfolgende Bericht von Wilfried Müller macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, wie viele Menschen sich auf verschiedene Weise in Oberkochen für unsere Stadt und die Gemeinschaft eingebracht haben. Sie haben das meist selbstlos und uneigennützig getan oder mit ihrer Arbeit einen Mehrwert für uns alle erbracht.</p>
<p>Menschen für ihr Engagement zu ehren, ist wichtig, weil es den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt, Freiwillige motiviert, wertschätzt, Anerkennung schenkt, neue Freiwillige anzieht und demokratische Strukturen fördert, indem es die aktive Teilhabe am Gemeinwohl belohnt, was für eine lebendige Gesellschaft unerlässlich ist. Es zeigt, dass ihre oft selbstlose Arbeit gesehen und geschätzt wird, was positive Anreize schafft und die Bedeutung ihrer Beiträge für die Gemeinschaft hervorhebt. Dieser Gedanke wird in Oberkochen in herausragender Weise gelebt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND</strong></span><strong><span style="color: #ff0000;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span>&nbsp; </strong></p>
<p><strong>Der&nbsp;Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland</strong> wurde 1951 von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet und wird in acht verschiedenen Stufen verliehen. Umgangssprachlich wird er meist&nbsp;Bundesverdienstkreuz&nbsp;genannt und ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland" target="_blank" rel="noopener">Bundesrepublik Deutschland</a> für in- und ausländische MitbürgerInnen. Er wird für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem, sozialem, karitativem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen. Der Verdienstorden kommt regulär in acht Stufen zur Verleihung, ferner gibt oder gab es das&nbsp;Großkreuz in besonderer Ausführung&nbsp;und das&nbsp;Verdienstkreuz am Bande für Arbeitsjubilare. Alle&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Land_(Deutschland)" target="_blank" rel="noopener">deutschen Länder</a>&nbsp;außer&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Hansestadt_Bremen" target="_blank" rel="noopener">Bremen</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg" target="_blank" rel="noopener">Hamburg</a>&nbsp;verleihen zudem eigene&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland" target="_blank" rel="noopener">Landesauszeichnungen</a>.</p>
<p>Jeder kann die Verleihung des Verdienstordens an einen anderen anregen und Vorschläge machen. Ordensanregung ist an die Staats- bzw. Senatskanzlei des Bundeslandes zu richten, in dem der oder die Auszuzeichnende wohnt (Staatsministerium Baden-Württemberg, Richard-Wagner-Str. 15, 70184 Stuttgart). Die Ordensanregungen werden von den Staats- und Senatskanzleien bzw. vom Auswärtigen Amt geprüft. Der Bundespräsident stützt seine Entscheidung grundsätzlich auf ihre Prüfungsergebnisse und Anträge. Zuständig für Oberkochen ist das Landratsamt Ostalbkreis, Kommunalaufsicht. Die Liste wurde Ende Juli 2023 vom Landratsamt angefordert.</p>
<ul>
<li><strong>Verdienstmedaille</strong>
<ul>
<li>Verdienstmedaille</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Verdienstkreuz</strong>
<ul>
<li>Verdienstkreuz am Bande</li>
<li>Verdienstkreuz am Bande für Arbeitsjubilare (gab es nur von 1952 bis 1966)</li>
<li>Verdienstkreuz 1. Klasse</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Großes Verdienstkreuz</strong>
<ul>
<li>Großes Verdienstkreuz</li>
<li>Großes Verdienstkreuz mit Stern</li>
<li>Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Großkreuz</strong>
<ul>
<li>Großkreuz <em>(z.B. US-General Lucius D. Clay 1965)</em></li>
<li>Großkreuz in besonderer Ausführung <em>(z.B. Adenauer 1954, Kohl 1998, Merkel 2023)</em></li>
<li>Sonderstufe des Großkreuzes <em>(z.B. Joe Biden 2024)</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31968" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31968" class="wp-image-31968 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-02-Bundesverdienstkreuz-Mannes.jpg" alt width="650" height="1008"><p id="caption-attachment-31968" class="wp-caption-text">Bundesverdienstkreuz Willibald Mannes jun. (überlassen von Bärbel und Monika Mannes)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31969" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31969" class="wp-image-31969 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-03-Verdienstkreuz-am-Bande-1978.jpg" alt width="1200" height="1597"><p id="caption-attachment-31969" class="wp-caption-text">Die dazugehörige Urkunde zum Verdienstkreuz Willibald Mannes jun. (überlassen von Bärbel und Monika Mannes)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_68 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nachstehend nun die Damen und Herren unserer Gemeinde</strong>, die in den Genuss dieser Auszeichnung kamen. Einen Anspruch auf Vollständigkeit hat die Liste nicht, da möglicherweise nicht alle Auszeichnungen über das Landratsamt gelaufen sind. Die Liste ist tlw. lückenhaft, was einzelne Daten angeht:</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table style="width: 1128px; height: 1221px;" border="0" cellpadding="0 width=">
<tbody>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Name&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><b><u><span style="background-position: 0% 0%; background-color: white; background-repeat: repeat; background-attachment: scroll;"><span style="font-size: large;">Vornam</span></span></u></b><u><span style="background-color: #ffffff; background-position: 0% 0%;"><span style="font-size: large;"><b>e</b></span></span></u></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Art&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verleihung&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Überreichung</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Balle&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Anton&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">02.09.1958&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.01.1959</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Balle&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Bruno&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">05.05.1996&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">23.07.1996</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Balle&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Franz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.06.1968</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Bantel&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dietrich</span></span><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">01.01.1994&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">24.02.1994</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 11px;">
<td style="width: 176.253px; height: 11px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Bauer&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 11px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Paul&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 11px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 11px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 11px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 11px;">
<td style="width: 176.253px; height: 11px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Börek&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 11px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Eugen</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 11px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 11px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 11px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 28px;">
<td style="width: 176.253px; height: 28px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Borst</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 28px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Ernestine</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 28px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 28px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.05.1975</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 28px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Bosch&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gustav&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK 1. Klasse</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 13px;">
<td style="width: 176.253px; height: 13px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Bosch&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 13px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gustav</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 13px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 13px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">24.10.1967&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 13px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">22.12.1967</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 176.253px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Böttger&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gerda</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.02.2016&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">14.04.2016</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 176.253px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Brachmann</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Elisabeth</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 10px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;19.09.1988</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 16px;">
<td style="width: 176.253px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Brucklacher</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dieter</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK 1. Klasse</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">16.11.2007</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">19.08.2008</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 12px;">
<td style="width: 176.253px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Brucklacher&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dieter</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">21.05.1999</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 12px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 176.253px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Brunnhuber&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Georg&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 10px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 10px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">29.04.2004</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 15px;">
<td style="width: 176.253px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Brunnhuber&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Georg</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstorden des Landes BW&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 15px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">08.05.2010</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 176.253px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Eber&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Rudolf</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 10px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.08.1978</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Fischer&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Johannes</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">07.09.1957</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 12px;">
<td style="width: 176.253px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Fischer&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Sebastian</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 12px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.06.1968</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gold&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Anton</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">07.09.1957</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 16px;">
<td style="width: 176.253px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gold</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">01.05.1953</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 16px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 14px;">
<td style="width: 176.253px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Griebisch&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Otto</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 14px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 14px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 14px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.08.1978</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 176.253px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Grupp</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Clemens</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 22px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 22px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td style="width: 176.253px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Grupp&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Heinrich</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 20px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 20px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">03.12.1971</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 20px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gutheiss&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Anton</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">02.12.1988</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 26px;">
<td style="width: 176.253px; height: 26px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hauber&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 26px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Anton</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 26px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 26px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">29.01.1971</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 26px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 14px;">
<td style="width: 176.253px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Heinrichs&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Paul</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 14px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK groß</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 14px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 14px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1995</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Hesse</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Joachim</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben<span style="color: red;"><b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</b></span></span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 21px;">
<td style="width: 176.253px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hofmann</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hans</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 21px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 21px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 176.253px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Joka &nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Günther</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 17px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 17px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">27.03.2004&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 17px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">30.07.2004</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 16px;">
<td style="width: 176.253px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Kolb &nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Konrad</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 16px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">01.05.1953</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 16px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 21px;">
<td style="width: 176.253px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Körbs</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hermann</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 21px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.11.1967</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">31.12.1967</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 12px;">
<td style="width: 176.253px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Küppenbender&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Heinz</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK groß mit Stern&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 12px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">16.05.1971</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 15px;">
<td style="width: 176.253px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Kurz </span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Josefine</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20.09.2010</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">21.12.2010</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 15px;">
<td style="width: 176.253px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Liebmann</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Reinhold</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">18.10.1971&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 15px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 176.253px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Littmann</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Tamara</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 17px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 17px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 17px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 176.253px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Littmann&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gert</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 22px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1998</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 21px;">
<td style="width: 176.253px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Mannes</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Willibald</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 21px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.08.1978</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Marschalek&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.06.1968</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 176.253px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Maurer (Walburga)&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Aspedia</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">08.02.1977</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 22px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 176.253px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Merz</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;Josef&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 10px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 10px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 176.253px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Metzger</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Julius</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.05.1975</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 18px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 176.253px; height: 30px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Müller&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 30px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Friedrich</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 30px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 30px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 30px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 176.253px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Müller&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 18px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">27.04.1954</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 18px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 14px;">
<td style="width: 176.253px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Neuhäuser&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hans&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 14px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 14px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">01.05.1959</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 14px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Raasch&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gustav</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 176.253px; height: 24px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Renner&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 24px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Karl&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 24px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 24px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">12.08.1958</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 24px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 176.253px; height: 24px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Richter&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 24px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Fritz</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 24px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 24px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 24px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">23.05.1981</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 21px;">
<td style="width: 176.253px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Röntsch&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Kurt</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK groß</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">12.02.1969</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 21px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 176.253px; height: 27px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schmid&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 27px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Jakob</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 27px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>Verdienstmedaille des Verdienstordens</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 27px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">17.07.1969&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 27px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.08.1969</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 176.253px; height: 30px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schmid&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 30px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 30px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 30px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.09.1953</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 30px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">10.12.1953</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td style="width: 176.253px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schmid&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Karl</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 20px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 20px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25.04.1956</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 20px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schramm</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Emil</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 176.253px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schrenk&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Volkmar</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 18px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">12.01.1990</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 176.253px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schurr&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Karl</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">30.12.1988</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20.12.1989</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 176.253px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Soutschek&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Herbert&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 17px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>keine weiteren Angaben<span style="color: red;"><b>&nbsp;&nbsp;</b></span></i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 17px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 17px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Oktober 2012</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td style="width: 176.253px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Spindler</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Walter&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 20px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande&nbsp;&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 20px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 20px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">06.05.1987</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Sporkert</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;Karl&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Stützel&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hedwig</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">09.04.1986</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 29px;">
<td style="width: 176.253px; height: 29px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Wesselmann&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 29px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Rudolf&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 29px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 29px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.05.1975</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 29px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Westphal&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Edgar&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Wingert</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;Paul&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>vermutlich: Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;&nbsp;&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Wolf&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Robert&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><span style="font-size: large;"><span style="background: white;"><i>Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">23.08.1977</span></span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><span style="color: #ff0000;"><strong>BADEN-WÜRTTEMBERG</strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Arbeitsjubilare </strong>in der privaten Wirtschaft können für eine 40‑, 50- und 60jährige Arbeitszeit bei ein und demselben Arbeitgeber mit einer Ehrenurkunde geehrt werden.
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;">Als Beispiel Wilfried Müller</span></li>
<li><span style="color: #3366ff;">Und viele andere mehr</span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_70 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31967" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31967" class="wp-image-31967 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-01-Arbeitsjubilaeum-40-Jahre.jpg" alt width="1200" height="1625"><p id="caption-attachment-31967" class="wp-caption-text">Arbeitsjubiläum 40 Jahre: Nicht jeder hat eine Urkunde mit Schreibfehler (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_71 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><strong>Ehrentitel Professor oder Professorin. </strong>Bis zu 4 Mal pro Jahr kann der Ministerpräsident (MP) den Ehrentitel „Professor“ verleihen. Voraussetzungen sind herausragende Leistungen im Bereich der Wissenschaft, Kunst oder Forschung.</li>
<li><strong>Ehrennadel.</strong> Diese Auszeichnung können Personen bekommen, die mindestens 15 Jahre in ehrenamtlicher Tätigkeit in verantwortlicher Funktion in Vereinen und Organisationen mit kulturellen, sportlichen oder sozialen Zielen tätig waren.
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Bruno Balle</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Erich Hahn</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>&nbsp;</strong></span><strong>Staufermedaille. </strong>Sie ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des MP für Verdienste um das Land BaWü und seiner Bevölkerung. Normal in Silber und in ganz seltenen Ausnahmen in Gold. Es werden Verdienst um das Gemeinwohl geehrt, die weit über die beruflichen Pflichten hinausgehen.</p>
<ul>
<li><strong>Rettungsmedaille. </strong>Für die Rettung eines Menschen kann das Land diese Medaille verleihen oder eine Anerkennung aussprechen.</li>
<li><strong>Wirtschaftsmedaille </strong>wird an Personen und Unternehmen verliehen, die sich in herausragender Art und Weise um die Wirtschaft in BaWü verdient gemacht haben.</li>
<li><strong>Staatsmedaille für Land- und Forstwirtschaft. </strong>Damit werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die ihr Unternehmen mindestens 5 Jahre geführt haben und sich darüber hinaus in der Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Verbraucherschutz und Ernährung um das Land BaWü verdient gemacht haben. Es gibt Ausführungen in Gold und Silber.
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>In Silber Bruno Balle</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen. </strong>Diese wird an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise um den Bevölkerungsschutz verdient gemacht oder durch besonders mutiges und entschlossenes Verhalten im Einsatz gezeigt haben.</li>
<li><strong>Alters- und Ehejubiläen.</strong> Zu den landesspezifischen Ehrungen zählt in BaWü traditionelle auch diese Ehrung. Mit einer Glückwunschurkunde bzw. einem Glückwunschschreiben des Ministerpräsidenten Mit der Urkunde werden der 50., 60., 65., 70. und 75. Hochzeitstag sowie Altersjubilare mit 90 und 100 Jahren geehrt und mit einem Anschreiben werden Altersjubilare mit 105 und jedem weiteren Jahr geehrt.</li>
<li><strong>Arbeitsjubilare </strong>des öffentlichen Dienstes (Beamte und andere) erhalten eine Dankurkunde nach 25, 40 und 50 Jahren.
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Albert Bahmann</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Gustav Bosch </em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Peter Traub Bürgermeister zu Oberkochen (1994 bis 2026)</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><em>&nbsp;</em>Er ist studierter Rechts- und Verwaltungswissenschaftler mit Befähigung zum höheren Verwaltungsdienst und war seit 1994 Bürgermeister der Stadt Oberkochen. Seit 1995 ist er Mitglied des Kreistags und fungiert als Vorsitzender und Geschäftsführer der Fraktion Freie Wähler Ostalbkreis/Bürgerliste Schwäbisch Gmünd. Beim Gemeindetag sowie beim Deutschen Städte- und Gemeindebund ist er in Ausschüssen tätig. Außerdem Vorsitzender des Zweckverbands Musikschule Oberkochen-Königsbronn, Vorsitzender des <em>Aufsichtsrats der GEO Gesellschaft für Energieversorgung Ostalb, des Aufsichtsrats der</em> Stadtwerke Oberkochen sowie des Aufsichtsrats der Kreisbaugenossenschaft Aalen.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32027" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32027" class="wp-image-32027 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-16-40-jaehriges-Dienstjubilaeum.jpg" alt width="1200" height="1697"><p id="caption-attachment-32027" class="wp-caption-text">Arbeitsjubilare des öffentlichen Dienstes BM Peter Traub für 40 Jahre (überlassen von Peter Traub)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><strong>Ehrenfahne</strong> Der BaWü-Staatsminister und Min. für europäische Angelegenheiten überreichte im Jahr 2002 die Ehrenfahne zum 50jährigen Jubiläum unseres Bundeslandes – heute „The Länd“ genannt. „Die Zimmerfahne trägt das große Landeswappen mit Greif und Hirsch und ist in den Farben „Schwarz und Gelb“ des Landes Baden-Württemberg gehalten. Die Ehrengabe gilt als Auszeichnung für Kommunen und Einrichtungen, die sich um das Bundesland Baden-Württemberg, seine Tradition und Kultur verdient gemacht haben.
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Stadt Oberkochen</em></span></li>
</ul>
</li>
<li><strong><em>&nbsp;</em></strong><strong>Ehrenmedaille des Gemeindetags </strong>wird für herausragende Verdienste in der Kommunalpolitik verliehen. Sie wird an Bürgermeister, Gemeinderäte und andere kommunalpolitische tätige Personen vergeben. Für 20 Jahre in Silber und für 30 Jahre in Gold.</li>
<li>
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Willibald Mannes jun.</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em> Klaus Holtz</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Arthur Fischer (1984)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Gerhard Kenntner (1984)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Otto Griebisch (1985)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_74 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31970" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31970" class="wp-image-31970 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-04-Ehrenmedaille-Gemeindetag.jpg" alt width="650" height="662"><p id="caption-attachment-31970" class="wp-caption-text">Ehrenmedaille des Gemeindestags Willibald Mannes jun. (überlassen von Bärbel und Monika Mannes)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31971" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31971" class="wp-image-31971 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-05-Ehrenmedaille-Gemeindetag-BaWue-1980.jpg" alt width="1200" height="1695"><p id="caption-attachment-31971" class="wp-caption-text">Die dazugehörige Urkunde zur Ehrenmedaille Willibald Mannes jun. (überlassen von Bärbel und Monika Mannes)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><strong>Ehrennadel</strong>
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Bruno Balle in Silber (1995)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Doris Meisel in Silber (2000)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em> Hans Brennenstuhl in Silber (2000)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em> Eberhard Irion in Silber (2000)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Richard Burger (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em> Gert Littmann (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Dietmar Walter (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Bruno Balle In Gold (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Thomas Böttcher</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
</ul>
</li>
<li><strong>&nbsp;</strong><strong>Ehrenstehle</strong></li>
<li>
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Reinhold Vogel (2024)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Uwe Marianek (2025)</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31972" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31972" class="wp-image-31972 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-06-Vogel-Stelen.jpg" alt width="1200" height="1600"><p id="caption-attachment-31972" class="wp-caption-text">Die Stelen vom Gemeindetag für Reinhold Vogel (überlassen von Reinhold Vogel</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_78 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><strong>Zinnteller der Gemeinde</strong>
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Bruno Balle (2000)</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Hans Brennenstuhl (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Eberhard Irion (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Doris Meisel (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;">​</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31973" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31973" class="wp-image-31973 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-07-Balle-Teller.jpg" alt width="650" height="719"><p id="caption-attachment-31973" class="wp-caption-text">Der früher obligatorische Teller für Bruno Balle (überlassen von Martin Balle)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">&nbsp;
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>GEMEINDE OBERKOCHEN</strong></span></p>
<p><strong>Ehrenbürger </strong>ist üblicherweise die höchste von einer&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stadt" target="_blank" rel="noopener">Stadt</a>&nbsp;oder einer&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinde" target="_blank" rel="noopener">Gemeinde</a>&nbsp;vergebene Auszeichnung für eine Persönlichkeit, die sich in herausragender Weise um das Wohl der Bürger oder&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prestige" target="_blank" rel="noopener">Ansehen</a>&nbsp;des Ortes verdient gemacht hat. Die Ernennung oder Aberkennung der Ehrenbürgerschaft in Deutschland ist üblicherweise in der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptsatzung" target="_blank" rel="noopener">Hauptsatzung</a>&nbsp;geregelt, meist ist eine&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweidrittelmehrheit" target="_blank" rel="noopener">Zweidrittelmehrheit</a>&nbsp;des&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinderat_(Deutschland)" target="_blank" rel="noopener">Gemeinderats</a>&nbsp;erforderlich. Darüber hinaus verleihen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t" target="_blank" rel="noopener">Universitäten</a>&nbsp;eine Ehrenbürgerwürde. Das Ehrenbürgerrecht ist in § 22 GemO BW geregelt.</p>
<ul>
<li><em>Die Gemeinde kann Personen, die sich besonders verdient gemacht haben, das Ehrenbürgerrecht verleihen.</em></li>
<li><em>Das Ehrenbürgerrecht kann wegen unwürdigen Verhaltens entzogen werden.</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jede Gemeinde ist berechtigt, einer (lebenden) Person, die sich besonders verdient gemacht hat, das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. Die Verleihung bedeutet eine außergewöhnliche Auszeichnung, so dass von ihr sparsamer Gebrauch gemacht werden sollte, damit die Bedeutung dieser Ehrung nicht entwertet wird. Die besonderen Verdienste können in der außergewöhnlichen Förderung des wirtschaftlichen oder kulturellen Lebens der Gemeinde, aber auch in langjähriger verdienstvoller Mitarbeit in hervorragender Stellung in der Gemeindeverwaltung liegen. Es ist jedoch auch möglich, jemanden durch Verleihung des Ehrenbürgerrechts zu ehren, wenn er sich allgemein im Land oder Bund besonders verdient gemacht hat.</p>
<p>Das Ehrenbürgerrecht ist eine reine Ehrenbezeichnung und weder mit besonderen Rechten noch mit besonderen Pflichten verbunden. Die Rechte und Pflichten eines Bürgers, dem das Ehrenbürgerrecht verliehen wird, bleiben bei Fortdauer der Voraussetzungen für das Bürgerrecht bestehen. Die Verleihung des Ehrenbürgerrechts bleibt dem Gemeinderat vorbehalten und kann weder auf beschließende Ausschüsse noch auf den Bürgermeister übertragen werden. Eine qualifizierte Mehrheit ist im Gemeinderat nicht notwendig.</p>
<p>Vorschläge können die Fraktionen des Gemeinderats machen. Der Gemeinderat entscheidet mehrheitlich über die Verleihung der Ehrenbürgerwürde. Wir führen Akten über die Ehrenbürger, darin sind die Anträge zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts aufgeführt.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table style="border-collapse: collapse; width: 70%;" border="0" width="70%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">Nr.&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">Name</span></span></u></b></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">Vorname&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">geb. / gest.&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">Beruf&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">Verleihung</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">1</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Fröhner&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Karl</span>&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1844 — 1898</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Oberförster&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">13.04.1893</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">2</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;<span style="color: #0070c0;">Breitenbach</span></span></span></i></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">&nbsp;Franz</span>&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1819 — 1900</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Pfarrer kath.&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20.08.1894</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">3</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bucher</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Emil</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1870 — 1949</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Pfarrer kath.</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">11.09.1909</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">4</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Weiger&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Carl</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1843 — 1911</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Oberförster</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">11.11.1909</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">5</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Schmid&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">&nbsp;Josef</span>&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1887 — 1960&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Fabrikant</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">06.11.1953</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">6</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Bäuerle&nbsp;</span></span></span></i></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Albert&nbsp;&nbsp;</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">190 1- 1979&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Fabrikant</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">27.08.1955</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">7</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Kühn</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gerhard</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1902 — 1990</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Mitglied Vorstand CZ</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.06.1968</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">8</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Küppenbender&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Heinz&nbsp;</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1901 — 1989</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Mitglied Vorstand CZ</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.06.1968</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">9</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bosch&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gustav</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1914 — 1979</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bürgermeister&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">24.02.1978</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">10</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Littmann</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gert</span>&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1927 — 2023</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Mitglied Vorstand CZ&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20.10.2001</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">11</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Brucklacher</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Dieter<b>&nbsp;&nbsp;</b></span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1939 — 2016</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Unternehmer&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">01.12.2004</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">12</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Balle</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Bruno</span>&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1936 — 2023</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Kaufmann&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">05.05.2010</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="15"><span style="font-size: large;">13</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="15"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bantel&nbsp;&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="15"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Dietrich<b>&nbsp;</b></span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="15"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1935 — 2018</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="15"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Gymnasialprofessor&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="15"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.03.2011</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">14</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Böttger&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gerda</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1947 —&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Sekretärin&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1.04.2015</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">15</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Brunnhuber&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Georg&nbsp;</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1948 -</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">MdB a.D.&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">06.07.2017</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">16</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Burger</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Richard&nbsp;&nbsp;</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1955 —&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Studiendirektor&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.02.2026</span></span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31974" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31974" class="wp-image-31974 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-08-Ehrenbuergerbrief-Bruno-Balle.jpg" alt width="1200" height="806"><p id="caption-attachment-31974" class="wp-caption-text">Der Ehrenbürgerbrief für Bruno Balle (überlassen von Martin Balle)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Bürgermedaille. </strong>Die Bürgermedaille wird an Bürger der Stadt oder an andere Personen verliehen, die sich in besonders hohem Maße um die Stadt Oberkochen verdient gemacht haben.
<p>Die Bürgermedaille wird in Gold verliehen. Sie enthält auf der Vorderseite in einem Lorbeerkranz das Wappen der Stadt Oberkochen, auf der Rückseite die Worte „Dank und Anerkennung“ (oder alternativ: „Dank und Anerkennung für besondere Verdienste“).</p>
<p>Die Bürgermedaille darf an nicht mehr als 10 lebende Personen verliehen werden. Antragsberechtigt ist der Gemeinderat. Der Beschluss muss mit Dreiviertel-Mehrheit erfolgen. Die Verleihung der Bürgermedaille kann durch den Gemeinderat wegen unwürdigen Verhaltens widerrufen werden. Es werden Akten über die Bürgermedaillenträger geführt, somit lässt sich auch im Nachhinein das ehrenamtliche Engagement und der Verleihungsgrund nachweisen</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table style="border-collapse: collapse; width: 77.222%; height: 325px;" border="0" width="65%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height: 50px;">
<td style="width: 4%; height: 31px;" width="4%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Nr.&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 18%; height: 31px;" width="18%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Name,</span></span></u></b></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 31px;" width="17%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Vorname</span></span></u></b></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 31px;" width="37%"><strong><span style="font-size: large;">Beruf</span></strong></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 31px;" width="24%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verleihungsdatum</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 4%; height: 26px;" width="4%"><span style="font-size: large;">1</span></td>
<td style="width: 18%; height: 26px;" width="18%"><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><i><span style="font-size: large;">Mannes</span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 26px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Willibald jun</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 26px;" width="37%"><i><span style="font-size: large;">Stadtrat </span><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">(†)&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 26px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">16.12.1981</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 4%; height: 19px;" width="4%"><span style="font-size: large;">2</span></td>
<td style="width: 18%; height: 19px;" width="18%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Eber</span></span></i></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 19px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Rudolf</span></span><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 19px;" width="37%"><i><span style="font-size: large;">Stadtrat </span><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">(†)&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 19px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">09.11.1984</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 4%; height: 25px;" width="4%"><span style="font-size: large;">3</span></td>
<td style="width: 18%; height: 25px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Griebisch</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 25px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Otto</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 25px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Stadtrat (†)</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 25px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">22.07.1985</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 4%; height: 25px;" width="4%"><span style="font-size: large;">4</span></td>
<td style="width: 18%; height: 25px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Bantel</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 25px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Dietrich</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 25px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Stadtrat (†)&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 25px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">22.06.1993</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 29px;">
<td style="width: 4%; height: 29px;" width="4%"><span style="font-size: large;">5</span></td>
<td style="width: 18%; height: 29px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Rosenberger</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 29px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 29px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Geschäftsführer Röchling Kaltwalzwerk (†)</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 29px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">12.06.1997</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 31px;">
<td style="width: 4%; height: 31px;" width="4%"><span style="font-size: large;">6</span></td>
<td style="width: 18%; height: 31px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Merz</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 31px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span><span style="font-size: large;"><br></span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 31px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Feuerwehrkommandant (†)&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 31px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">24.04.1999</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 4%; height: 18px;" width="4%"><span style="font-size: large;">7</span></td>
<td style="width: 18%; height: 18px;" width="18%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Fuss</span></span></i></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 18px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Pierre</span></span><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 18px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Dives-sur-Mer (†)</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 18px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">20.07.2001</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 15px;">
<td style="width: 4%; height: 15px;" width="4%"><span style="font-size: large;">8</span></td>
<td style="width: 18%; height: 15px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Balle</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 15px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Bruno</span></span><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 15px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Stadtrat (†)</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 15px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">16.03.2006</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 21px;">
<td style="width: 4%; height: 21px;" width="4%"><span style="font-size: large;">9</span></td>
<td style="width: 18%; height: 21px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Böttger</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 21px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Gerda</span></span><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 21px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Sekretärin</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 21px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">12.07.2007</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 4%; height: 24px;" width="4%"><span style="font-size: large;">10</span></td>
<td style="width: 18%; height: 24px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Soutschek</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 24px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Herbert und Regina</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 24px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">die „Mühlen-Eltern“&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 24px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">12.04.2013</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 4%; height: 17px;" width="4%"><span style="font-size: large;">11</span></td>
<td style="width: 18%; height: 17px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Schell</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 17px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Lothar&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 17px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Lokalberichterstatter SchwäPo</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 17px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">28.07.2023</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 4%; height: 24px;" width="4%"><span style="font-size: large;">12</span></td>
<td style="width: 18%; height: 24px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Uhl</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 24px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Franz</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 24px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">ehem. Rektor der Tiersteinschule&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 24px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">22.10.2025</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td style="width: 4%; height: 20px;" width="4%"><span style="font-size: large;">13</span></td>
<td style="width: 18%; height: 20px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Hopfensitz</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 20px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Götz</span></span><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 20px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Studiendirektor&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 20px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">2026&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_85 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31978" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31978" class="wp-image-31978 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-12-Buergermedaille-Vorderseite.jpg" alt width="650" height="647"><p id="caption-attachment-31978" class="wp-caption-text">Die Bürgermedaille Vorderseite (überlassen von Franz Uhl)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31981" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31981" class="wp-image-31981 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-15-Buergermedaille-Rueckseite.jpg" alt width="650" height="658"><p id="caption-attachment-31981" class="wp-caption-text">Die Bürgermedaille Rückseite (überlassen von Franz Uhl)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_87 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31966" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31966" class="wp-image-31966 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-17-Buergermedailler-Franz-Uhl.jpg" alt width="1200" height="1600"><p id="caption-attachment-31966" class="wp-caption-text">Bürgermedaille — Auszeichnung für Franz Uhl im Jahr 2025 (überlassen von Franz Uhl)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Sport-Ehrenbrief.</strong> Regelungen finden sich in den Richtlinien zur Sportler-Ehrung der Stadt Oberkochen Grundsatz: Für besonders herausragende Verdienste auf dem Gebiet des Sports wird der Sport-Ehrenbrief verliehen. Dieser wird an Personen vergeben, die sich durch ihr langjähriges erfolgreiches Wirken für den Sport in ganz besonderem Maße verdient gemacht haben.
<ol>
<li><u>Sport-Ehrenbrief:</u> Dieser wird in Verbindung mit einem Geschenk vergeben und hat folgenden Wortlaut: <em>„Die Stadt Oberkochen verleiht Herrn/Frau/Fräulein N.N. für außergewöhnliche Verdienste auf dem Gebiet des Sports den Sport-Ehrenbrief.“</em> Die erste Vergabe fand 1980</li>
<li><u>Sachliche Voraussetzungen:</u> In jedem Kalenderjahr können zwei Personen mit dem Sport-Ehrenbrief ausgezeichnet Vorschläge können von Sportvereinen gemacht werden. Über die Ehrung entscheidet der Verwaltungsausschuss oder Gemeinderat mehrheitlich. Die zu ehrenden Personen müssen die zu würdigenden Leistungen für einen Oberkochener Verein erbracht haben. Verdienstvolles Wirken bei Sportverbänden kann berücksichtigt werden. Der Sport-Ehrenbrief wird an jede Person nur einmal verliehen.</li>
</ol>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_89 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table class=" aligncenter" style="border-collapse: collapse;" border="0" width="49%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="3%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Nr.&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td width="10%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Name</span></span></u></b></td>
<td width="17%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Vorname</span></span></u></b></td>
<td width="33%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verein&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td width="22%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><br>Ehrungsdatum</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">1</span></td>
<td width="10%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Grupp</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Clemens</span></span></i></td>
<td width="33%"><i><span style="font-size: large;">TV Oberkochen</span></i></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">05.07.1980</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">2</span></td>
<td width="10%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Richter</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Fritz</span></span></i></td>
<td width="33%"><i><span style="font-size: large;">FC Oberkochen</span></i></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">23.05.1981</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">3</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Düver</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Hans</span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>TV Oberkochen</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">20.06.2024</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">4</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Arndt</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Hans-Günther</span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>Schützengilde</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">20.06.2001</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">5</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Fuchs</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Hans-Jürgen</span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>TSV Oberkochen</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">22.06.2005</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">6</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Wanner</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Roland<b>&nbsp;</b></span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>Versehrtensportgruppe&nbsp;</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">22.06.2016</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">7</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Kühnert</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Wolfgang</span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>Miniaturgolfclub Oberkochen</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">07.11.2022</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">8</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Kaiser</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Wilhelm</span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>SKO Sportkegelclub Oberkochen</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">Nov. 2024</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">9</span></td>
<td width="10%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Büttner</span></i></span></td>
<td width="17%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Harald&nbsp;</span></span></i></td>
<td width="33%"><i><span style="font-size: large;">SVO Schwimmverein Oberkochen&nbsp;</span></i></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">Nov 2025</span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31975" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31975" class="wp-image-31975 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-09-BEhrenbrief-Harald-Buettner.jpg" alt width="1200" height="1220"><p id="caption-attachment-31975" class="wp-caption-text">Der Sport-Ehrenbrief für Harald Büttner (überlassen von Harald Büttner)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_91 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Ehrungsabend.</strong> Seit 1980 werden Sportlern, die sich im Laufe eines Jahres durch sportliche Leistungen besonders hervorgetan haben, eine Sportplakette, die in Gold, Silber und Bronze verliehen. Die Sportplakette wird an Sportler verliehen, die die zu ehrende Leistung für einen Oberkochener Verein erbracht haben. Die Verleihung erfolgt nur an Sportler, die einem Verein angehören, der Mitglied eines Fachverbandes im Deutschen Sportbund ist. Grundlage für die Leistungsbewertung sind die Prädikate der für die einschlägige Sportart maßgebenden Fachverbände. Sportvereine unterbreiten Vorschläge. Früher wurden die Sportler während der Kulturwoche (Stadtfestmittwoch) geehrt. Die Blutspender wurden meist erst in der zweiten Jahreshälfte geehrt, denn ab dann werden uns die Unterlagen vom DRK zugesandt. 2022 wurde die Sportler- und Blutspenderehrung erstmals gemeinsam in Form eines Ehrungsabends durchgeführt.
<p><strong>Sozial- und Kulturpreis. </strong>Dotiert mit 500 € wird er vom SPD-Ortsverein verliehen. Dazu der ehemalige SPD-Ortsvereinsvorsitzende Richard Burger: <em>„Es sind drei Kriterien, die Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement ausmachen:</em></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><em>Engagement wird freiwillig und ohne unmittelbare Gegenleistung </em></li>
<li><em>Es dient der Verbesserung der Lebenssituation einzelner Personen oder der Gesellschaft </em></li>
<li><em>Es leistet einen Beitrag zur Förderung der Solidarität und des “</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Vorschläge können vom Vorstand des SPD-Ortsvereins kommen. Die Mitgliederversammlung entscheidet darüber.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong><u>Jahr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Preisträger und Beschreibung</u></strong>
<p><strong><em>1994</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Joka<strong>&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></em><em>è</em><em> für die </em><em>Gründung des Vereins „Schädel-Hirnpatienten in Not“</em></p>
<p><strong><em>1996</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Verein für Städtepartnerschaft &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>für die Verankerung des Europagedankens</em></p>
<p><strong><em>1998</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Holzmachergruppe des Schwäbischen Albvereins</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>für die Pflege von Volkmarsberg und Wacholderheide</em></p>
<p><strong><em>2000</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Ursula Vogel und Isolde Sauter &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>für die Gründung von „Frauen nach Krebs“</em></p>
<p><strong><em>2002</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heimatverein</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>für die Aufarbeitung der Oberkochener Geschichte</em></p>
<p><strong><em>2004</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Naturfreunde &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>im Einsatz für Belange von Umweltschutz und Natur</em></p>
<p><strong><em>2006</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Ursula Stock &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>für die Hausaufgabenbetreuung an der Dreißentalschule</em></p>
<p><strong><em>2008</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Freundeskreis der Sonnenbergschule Oberkochen</em></p>
<p><strong><em>2009</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mühlenverein &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für </em><em>hervorragende Arbeit zur Rettung des Areals Scheerermühle</em></p>
<p><strong><em>2011</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Frau Christel Kühnert und Herr Manfred Fischer &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für die jahrelange Pflege ihrer Ehepartner. Stellvertretend für alle, die in häuslicher Pflege unschätzbare Dienste an ihren Nächsten leisten.</em></p>
<p><strong><em>2013</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Narrenzunft Oberkochen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für ihr Engagement für Brauchtum, Jugendarbeit und den Einsatz für Menschen mit Handicap</em></p>
<p><strong><em>2015</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jugendfeuerwehr &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für ihre Arbeit, das Engagement und die oft lebensgefährliche Tätigkeit der Oberkochener Wehr</em></p>
<p><strong><em>2017</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Reinhold Hirth, ehemaliger Kulturmacher &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für seine hervorragende Arbeit als Leiter der Musikschule, Schaffung der Bürgerstiftung, Volkshochschule und Kreativwerkstatt</em></p>
<p><strong><em>2020</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bürgertreff Oberkochen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für das Einrichten eines Netzwerks für ältere, manchmal auch vereinsamte Menschen mit gemeinsamer Zuwendung, Austausch und Essen.</em></p>
<p><strong><em>2023</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schwimmverein &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> &nbsp;für sein jahrzehntelanges, ehrenamtlichen Engagement im Rahmen der Schwimmkurse, durch die der Schwimmverein Oberkochen weit mehr als tausend Kindern die lebensrettende Fähigkeit des Schwimmens vermittelt hat</em></p>
<p><strong><em>2025&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></strong><em>Spendenlädele &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für 10 Jahre Sammeln und Bereitstellen von Dingen des täglichen Bedarfs (vom Besteck über Kleidung bis zum Bettzeug) an Bedürftige. Ganz im Sinne von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_93 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31976" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31976" class="wp-image-31976 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-10-Sozial-und-Kulturpreis-Dr.-Joka.jpg" alt width="1200" height="1600"><p id="caption-attachment-31976" class="wp-caption-text">Der Sozial- und Kulturpreis der örtlichen SPD für Dr. Joka im Jahr 1994 (überlassen von Richard Burger)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_94 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Ehrenpreis der CDU Oberkochen.</strong> Dotiert mit 500 € würdigt er ein ehrenamtliches und
<p>bürgerschaftliches Engagement.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Jahr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Preisträger</u></strong></p>
<p><strong><em>2002 </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Bereitschaft des DRK</span></em></p>
<p><strong><em>2004 </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Feuerwehr</span></em></p>
<p><strong><em>2006 </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span style="color: #3366ff;"> Ökumenische Nachbarschaftshilfe</span></em></p>
<p><strong><em>2008</em></strong><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Förderverein Altenpflegeheim</span></em></p>
<p><strong><em>2010 </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span style="color: #3366ff;"> TSV Jugendarbeit</span></em></p>
<p><strong><em>2012</em></strong><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span style="color: #3366ff;">&nbsp; MEF-Gruppe</span></em></p>
<p><strong><em>2014 </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Sängerbund</span></em></p>
<p><strong><em>2016</em></strong><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">VdK Ortsverband Oberkochen</span></em></p>
<p><strong><em>2018</em></strong><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Freundeskreis Asyl Oberkochen</span></em></p>
<p><strong><em>2022</em></strong><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Stadtkapelle</span></em></p>
<p><strong><em>2024</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Café Zuversicht</span></em></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_95 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31977" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31977" class="wp-image-31977 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-11-Ehrenpreis-Musikverein.jpg" alt width="1200" height="900"><p id="caption-attachment-31977" class="wp-caption-text">Der Ehrenpreis der örtlichen CDU für den Musikverein im Jahr 2022 (überlassen von Thomas Holdenried)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_96 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><span style="color: #ff0000;"><strong>Kirchliche Auszeichnungen katholisch</strong></span>
<p><em>Hier danke ich ausdrücklich Udo Baierl von der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der mit Infos dienen konnte, die beim örtlichen Pfarrhaus nicht so parat waren, sowie der Pfarramtssekretärin Carola Werner von St. Peter und Paul.</em></p>
<p><strong><em>&nbsp;</em></strong><strong>Die&nbsp;Martinus-Medaille und die Martinusnadel</strong>&nbsp;sind die Bezeichnungen von Auszeichnungen der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-katholische_Kirche_in_Deutschland" target="_blank" rel="noopener">Katholischen Kirche</a>, die von den&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum" target="_blank" rel="noopener">Bistümern</a>&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum_Mainz" target="_blank" rel="noopener">Mainz</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum_Rottenburg-Stuttgart" target="_blank" rel="noopener">Rottenburg-Stuttgart</a>&nbsp;unabhängig voneinander für herausragendes ehrenamtliches Engagement und gelebte Nächstenliebe im Sinn des&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzpatron" target="_blank" rel="noopener">Diözesanpatrons</a>&nbsp;beider Bistümer, des heiligen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_von_Tours" target="_blank" rel="noopener">Martin von Tours</a>, an Einzelpersonen und Gruppen verliehen wird.</p>
<p><strong>Martinusmedaille. Wofür?</strong> Für herausragendes ehrenamtliches Engagement und gelebte Nächstenliebe im Sinne des heiligen Martin. Sie ist eine diözesanweite Auszeichnung. <strong>Wer verleiht sie?</strong> Der Bischof der Diözese Rottenburg‑Stuttgart. <strong>Wann bekommt man sie? </strong>Die Medaille wird einmal jährlich verliehen – rund um den 11. November (Martinstag).</p>
<p><strong>Martinus‑Ehrennadel.</strong> <strong>Wofür?</strong> Für ehrenamtliches Engagement auf örtlicher Ebene (z. B. in der Kirchengemeinde, im Verein, in der KAB, im Dekanat). <strong>Wer verleiht sie?</strong> Die örtliche Ebene – also Kirchengemeinden, Verbände oder Dekanate. <strong>Wann bekommt man sie? </strong>Es gibt keinen festen Termin. Die Ehrennadel wird situationsbezogen verliehen, z. B. bei: Verabschiedungen, Jubiläen, besonderen Verdiensten, langjährigem Engagement.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_97 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31984" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31984" class="wp-image-31984 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-13-Martinusnadel.jpg" alt width="650" height="714"><p id="caption-attachment-31984" class="wp-caption-text">Martinusnadel (überlassen von Josef Distl)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_98 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Martinus‑Ehrennadel</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 54%;" border="0" width="54%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><u><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><br><span style="font-size: large;">Nr.</span></span></u></b></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><b><u><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><br><span style="font-size: large;">Vorname</span></span></u></b></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><b><u><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><br><span style="font-size: large;">Name</span></span></u></b></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><b><u><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><br><span style="font-size: large;">Datum</span></span></u></b></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><b><u><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><br><span style="font-size: large;">Beschreibung</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">1</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Paul&nbsp;</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Trittler</span></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">18.04.2010</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">45 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">2</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Agatha &nbsp;</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Stig</span></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">18.04.2010</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">15 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">3</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Michael<br></span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Müller</span>&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">18.04.2010&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">15 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">4</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Thomas</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Haas&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">18.04.2010</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">5</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Dr. Josef &nbsp;</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Distl</span>&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">21.06.2016</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">25 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">6</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Konrad </span><br></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Werner&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">21.06.2016</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">7</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Hilde&nbsp;</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Weber&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">21.06.2016</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">15 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">8</span></i></b></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Bruno</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Balle</span><b>&nbsp;</b></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">11.09.2019</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">52 Jahre KPV</span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>KGR = Kirchengemeinderat</em><br><em>PPV = Krankenpflegeverein</em></p>
<p><strong>Dazu kommt noch die Verdienstmedaille der Kirchengemeinde St. Peter und Paul</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_99 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table style="border-collapse: collapse; width: 83.6473%; height: 1188px;" border="0" width="89%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height: 37px;">
<td style="width: 7%; height: 37px;" width="7%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Nr.&nbsp; </span></span></u></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 37px;" width="20%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Vorname</span></span></u></b></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 37px;" width="18%" height="26"><u><span style="background-color: #ffffff; background-position: 0% 0%;"><span style="font-size: large;"><b>N</b></span></span></u><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">ame</span></span></u></b></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 37px;" width="4%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Jahr</span></span></u></b></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 37px;" width="51%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Beschreibung</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Adolf&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Oed</span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1983</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15 Jahre Mesner</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 7%; height: 25px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2&nbsp; </span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 25px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Julia </span><br></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 25px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Götz</span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 25px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1984&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 25px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">10 Jahre Pfarramtssekretärin</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">3 </span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Rudolf </span></span><br></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Eber </span></span><br></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1984</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">70. Geburtstag (2. Vors. KGR)</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">4 </span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Adolf</span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hausmann</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1987 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">22 Jahre KGR</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 7%; height: 10px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">5 </span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 10px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Rudolf&nbsp;&nbsp; </span><br></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 10px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Heller</span><br></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 10px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1987&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 10px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">40 Jahre Organist (seit 1953 in OKO)</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">6 </span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Jan </span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Snoeren</span></span> </i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1988</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">11 Jahre Pfarrer in Oberkochen</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">7</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Aton</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Schaupp</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1990 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Pfarrer im Ruhestand 80. Geburtstag</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">8</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Franz</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Brunnhuber</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1991</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 7%; height: 25px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">9</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 25px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Wolfgang&nbsp;&nbsp; </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 25px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Wagner</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 25px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1991</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 25px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 7%; height: 23px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">10</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 23px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Franz </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 23px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Hausmann</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 23px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1993 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 23px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">18 Jahre Vors. Kolpingfamilie</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 7%; height: 23px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">11</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 23px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Helene </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 23px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Bosch<b> </b></span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 23px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1993</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 23px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15 Jahre Vors. Kath. Frauengemeinschaft</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 7%; height: 25px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">12</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 25px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Ermengildo&nbsp; </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 25px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Tessari&nbsp;&nbsp; </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 25px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1994&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 25px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Abschied Dirigent Domchor Montebelluna</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 31px;">
<td style="width: 7%; height: 31px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">13</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 31px;" width="20%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Pater Josef&nbsp; </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 31px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gerner </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 31px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1994</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 31px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Partnergemeinde Kariobangi</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 7%; height: 30px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">14</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 30px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Sr. M </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 30px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Leonharda</span>&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 30px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1994 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 30px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Zum Abschied nach 14 Jahren Oberkochen</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 7%; height: 30px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 30px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Else&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 30px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Fischer</span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 30px;" width="4%" height="28"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>1994 </i></span></span></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 30px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">17 Jahre Mesnerdienst Maria-Schutz-Kapelle</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">16</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Fritz&nbsp; </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Hägele </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1997</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">14jährige Tätigkeit als Dirigent Kirchenchor</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 7%; height: 33px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">17</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 33px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Richard&nbsp; </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 33px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Stumpf </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 33px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2000</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 33px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">über 25 Jahre Eucharistiehelfer</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 7%; height: 33px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">18</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 33px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Viktor </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 33px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Stopar </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 33px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2000 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 33px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">über 20 Jahre Eucharistiehelfer</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 7%; height: 33px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">19</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 33px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Anton&nbsp; </span></span></i><br></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 33px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Balle<b> </b><br></span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 33px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2006</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 33px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">38 Jahre KGR-Mitglied</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bruno&nbsp;&nbsp; </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Balle</span>&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2006 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">40 Jahre Geschäftsführer Krankenpflegeverein</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 31px;">
<td style="width: 7%; height: 31px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">21</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 31px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Alfons&nbsp; </span></span></i><br></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 31px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Högler<b>&nbsp; </b><br></span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 31px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2006</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 31px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">über 20 Jahre KGR – zum Abschied</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 7%; height: 23px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">22</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 23px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Hugo </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 23px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Scheuermann</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 23px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2007</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 23px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Pfarrer zum Abschied</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 31px;">
<td style="width: 7%; height: 31px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">23</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 31px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Irma </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 31px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Zimmermann</span>&nbsp;&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 31px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2007</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 31px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">17 Jahre Pfarramtssekretärin – Zum Abschied</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">24</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Hans </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Br. Eigner</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2008&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25 Jahre Partnerschaft mit Kariobangi</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 28px;">
<td style="width: 7%; height: 28px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 28px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Albert</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 28px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Seckler</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 28px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2008 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 28px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25 Jahre Partnerschaft mit Kariobangi</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 36px;">
<td style="width: 7%; height: 36px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 36px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Paul</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 36px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Prof. Fischer</span>&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 36px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2010&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 36px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Tatkräftige Unterstützung seit Pensionierung</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 16px;">
<td style="width: 7%; height: 16px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">27</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 16px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gabriele</span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 16px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Trittler</span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 16px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2010</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 16px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15 Jahre Leiterin Pastoral Caritaskonferenz</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 32px;">
<td style="width: 7%; height: 32px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 32px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Paul </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 32px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Trittler</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 32px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2010 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 32px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">45 Amtsjahre KGR, 29 Jahre als 2. Vors</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 7%; height: 23px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">29</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 23px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Thomas </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 23px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Haas </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 23px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2010</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 23px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 39px;">
<td style="width: 7%; height: 39px;" valign="top" width="7%" height="54"><b><i><span style="font-size: large;"><span style="background: white url('\\'\\'');">30</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 39px;" valign="top" width="20%" height="54"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Barbara<br></span></span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 39px;" valign="top" width="18%" height="54"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Adolf</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 39px;" valign="top" width="4%" height="54"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2011 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 39px;" valign="top" width="51%" height="54"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">10 Jahre KGR / 20 Jahre MEF / Gründungsmitglied Frauengemeinschaft /<br>19 Jahre Mitglied Caritaskonferenz / Seit 2004 Leiterin Tanzkreis</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 7%; height: 10px;" valign="top" width="7%" height="30"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">31</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 10px;" valign="top" width="20%" height="30"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Martha</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 10px;" valign="top" width="18%" height="30"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Nagel</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 10px;" valign="top" width="4%" height="30"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2012 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 10px;" valign="top" width="51%" height="30"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Stille Dienste (32 Jahre Reinigungskraft Pfarrbüro und 65 Jahre Kirchenchor</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 49px;">
<td style="width: 7%; height: 49px;" valign="top" width="7%" height="54"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">32</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 49px;" valign="top" width="20%" height="54"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Albert </span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 49px;" valign="top" width="18%" height="54"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Brenner<b> </b></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 49px;" valign="top" width="4%" height="54"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>2012 </i></span></span></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 49px;" valign="top" width="51%" height="54"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Engagement in der Kirchengemeinde / Seit 10 Jahren Gestaltung des<br>Körnerteppichs Erntedank</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 7%; height: 17px;" valign="top" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">33</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 17px;" valign="top" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Edeltraut </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 17px;" valign="top" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Kieninger</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 17px;" valign="top" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2014 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 17px;" valign="top" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25jähriges Dienstjubiläum</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" valign="top" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">34</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" valign="top" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" valign="top" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Dr. Diestl</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" valign="top" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2016</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" valign="top" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25 Jahre KGR</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 7%; height: 22px;" valign="top" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">35</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 22px;" valign="top" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Konrad </span></span></i><br></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 22px;" valign="top" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Werner</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 22px;" valign="top" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2016&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 22px;" valign="top" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR 2. Vors.</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" valign="top" width="7%" height="27"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">36</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" valign="top" width="20%" height="27"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Annemarie </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" valign="top" width="18%" height="27"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Balle</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" valign="top" width="4%" height="27"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2016 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" valign="top" width="51%" height="27"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">40 Jahre Vors. Kath. Frauengemeinschaft und Gründungsmitglied</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 7%; height: 22px;" valign="top" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">37</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 22px;" valign="top" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Werner</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 22px;" valign="top" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Zimmermann</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 22px;" valign="top" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2018 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 22px;" valign="top" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">17 Jahre Betreuung der Homepage</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">38</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Gerhard</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Ganter </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2018</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">36 Jahre Mesnerdienst</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 28px;">
<td style="width: 7%; height: 28px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">39</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 28px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bruno</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 28px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Kieninger</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 28px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2018&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 28px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">14 Jahre Mesnerdienst </span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">40</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Hilde</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Weber</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2022</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verabschiedung – Leitung Caritaskonferenz</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 7%; height: 18px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">41</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 18px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Irma</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 18px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Zimmermann</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 18px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2022</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 18px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verabschiedung – Leitung Caritaskonferenz</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 7%; height: 25px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">42</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 25px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Viktor&nbsp;&nbsp; </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 25px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Stopar</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 25px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2022 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 25px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Mesner, Kommunionshelfer</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 7%; height: 17px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">43</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 17px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Franz-Peter</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 17px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Hueber</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 17px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2023&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 17px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">KGR, Lektor, Organisator Krippengruppe</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 7%; height: 33px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">44</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 33px;" valign="top" width="20%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;<span style="color: #0070c0;">Josef&nbsp;&nbsp; </span></span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 33px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gutknecht</span>&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 33px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2023&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 33px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Lektor, Kommunionhelfer</span></span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_100 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31985" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31985" class="wp-image-31985 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-14-Verdienstmedaille.jpg" alt width="650" height="644"><p id="caption-attachment-31985" class="wp-caption-text">Verdienstmedaille der katholischen Kirchengemeinde (überlassen von Josef Distl)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_101 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Kirchliche Auszeichnungen evangelisch</strong></span></p>
<p>Hier ist eine Liste einiger möglicher Auszeichnungen und Ehrungen in der Evangelischen Kirche:</p>
<ol>
<li><strong>Silberne und Goldene Ehrennadel</strong>: Verliehen von verschiedenen Landeskirchen für langjähriges ehrenamtliches Engagement.</li>
<li><strong>Luther-Medaille</strong>: Eine Ehrung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für besondere Verdienste um die Reformation und das evangelische Erbe.</li>
<li><strong>Verdienstkreuz der Evangelischen Kirche</strong>: Verliehen für herausragende Verdienste im kirchlichen und sozialen Bereich.</li>
</ol>
<p><em>Leider war es nicht möglich, von der örtlichen Kirchengemeinde, dem Landesarchiv sowie der Landeskirche, irgendetwas Detailliertes bezüglich Oberkochen dazu zu erfahren. </em></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Wilfried „Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg</strong></p></div>
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			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 849: Die Oberkochener „Hall of Names“ oder „Kaleidoskop wichtiger Namen, Begriffe, Sprüche und Ereignisse“. Teil 3</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-849-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 23:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32158</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Amadeus“ </strong></span><strong>– Georg Stark aus dem Hainbuchenweg 12/1</strong><br>Oberkochen hat das Glück, dass gleich zwei bekannte Zauberer unter uns wohnen. Den anderen findet ihr unter „Z“ wie<span style="color: #ff0000;"> <strong>Zabuki.</strong></span><br>„Aus der SchwäPo aus dem Jahr 2021 nach einem Auftritt in der Versöhnungskirche Oberkochen<em>:&nbsp;“Er versteht einfach sein Handwerk”, meint ein Besucher nach dem ersten Zauberblock von Amadeus. Illusionen mit Seil und Spielkarten präsentiert er mit Leichtigkeit, seine Kommentare sitzen und die Zuschauer sind verblüfft. Keiner kommt ihm auf die Schliche, auch nicht bei der Metamorphose mit Seilen. „Zauberei hat auch mit Fingerfertigkeit zu tun”, sagt Amadeus und bindet das Publikum ins Geschehen. Ein Volltreffer ist die Nummer mit den Geldscheinen, die sich im wahrsten Sinne zauberhaft vermehren.“</em><br>Georg Stark, Jahrgang 1939 und gebürtig aus Königsbrunn bei Augsburg. Nach einer Lehre als Elektromechaniker und einem Studium der Elektrotechnik landete er 1963 bei Zeiss in der Entwicklung. Das Interesse und die Liebe zur Zauberei hat seinen Ursprung bei einem Besuch einer VHS-Veranstaltung, der erste Versuche zur Folge hatte. Aber das reale Leben mit Beruf, Hochzeit, Hausbau und Kind hatte erst mal Vorrang. Im zarten Alter von 40, Schwaben werden da ja auch erst gescheit, legte er mit der Zauberei so richtig los. Ein wichtiger Auftritt war eine Silvester-Performance auf der Kapfenburg, bei der er als Zauberer bei einer Feier eines Arbeitskollegen auftrat. Es folgten Jahrzehnte, an denen er in der gesamten Region auftrat und das bis heute tut – oft bei Wohltätigkeitsveranstaltungen. Zudem hat er auch ein Kinderprogramm in Petto. Beispielhaft seien erwähnt:</p>
<ul>
<li><em>In der „Arche“ in Dischingen</em></li>
<li><em>Bei Seniorennachmittagen</em></li>
<li><em>Im Bürgerspital Aalen</em></li>
<li><em>Bei 100jährigen Fest der Carl Zeiss Stiftung</em></li>
<li><em>Bei Benefizveranstaltungen</em></li>
<li><em>Bei Sommerfesten der Firmen Geiger und Kummich</em></li>
<li><em>Besonders liebte er die Auftritte im „Tiefen Stollen“ in Wasseralfingen</em></li>
<li><em>Beim 50jährigen Jubiläum der SFZ Druck und Medien</em></li>
<li><em>Und bei vielen weiteren Gelegenheiten</em></li>
</ul>
<p><em>&nbsp;</em><br><em>Ob Tücher, Seile, Kartentricks oder Messer unter Papiertüten oder gar eine Guillotine für die Hände; Geldscheine, die sich vermehren oder gar verbrannt werden; Krawatten, die zerschnitten werden und danach wieder wie neu aussehen. Alles findet in der Zauberei Verwendung. Und wenn der Entwicklergeist sich frei entfalten kann, gibt’s dann auch mal einen Roboter und eine Verschwindemaschine, welche die Zuschauer oft verblüfften.</em><br><em>&nbsp;</em><br><em>Natürlich ist er Mitglied im „Magischen Zirkel“ Link:</em><br><a href="https://www.mzvd.de/verein/ueber-uns" target="_blank" rel="noopener"><em>Über uns ° MZvD, Magischer Zirkel von Deutschland</em><em>. </em></a><br><em>Die Ortsgruppe Aalen-Heidenheim trifft sich alle 4 Wochen im „Grauleshof“ in Aalen. In einem Zeitungsbericht aus dem Jahr 2011 wird u.a. über Nachwuchssorgen berichtet. S isch halt überall das Gleiche: Was nicht „Schnell Schnell mit viel Geld“ geht, hat es inzwischen schwer bei uns. Kunscht isch halt au a Gschäft und bekanntlich kommt es von Schaffen und Können – und das braucht Zeit. Auch die Ehrlich-Brothers sind nicht vom Himmel gefallen.</em><br><em>&nbsp;</em><strong><em>Georg Stark erklärte mir während unseres netten Gesprächs noch die Unterschiede in der Zauberei:</em></strong></p>
<ul>
<li><strong><em>Micromagie</em></strong><em> bezeichnet Zauberkunststücke, die in unmittelbarer Nähe zum Publikum ausgeführt werden – meist am Tisch oder im kleinen Kreis, ohne große Bühne oder technische Hilfsmittel</em></li>
<li><strong><em>Künstlerische Illusionsmagie.</em></strong> <em>Diese Form dient der Unterhaltung und basiert auf natürlichen Mitteln, wie sie etwa Zauberer oder Illusionisten verwenden. Sie erzeugt visuelle oder mentale Täuschungen.</em></li>
<li><strong><em>Manipulationsmagie</em></strong><em> ist eine Form der Magie, die darauf abzielt, das Verhalten, Denken oder die Emotionen anderer gezielt zu beeinflussen – oft subtil und ohne dass die Betroffenen es bemerken</em></li>
<li><strong><em>Manipulationsmagie</em></strong><em> ist eine Form der Magie, die darauf abzielt, das Verhalten, Denken oder die Emotionen anderer gezielt zu beeinflussen – oft subtil und ohne dass die Betroffenen es bemerken</em></li>
<li><strong><em>Stand-up-Magie</em></strong> <em>ist eine Form der Zauberkunst, die zwischen <strong>Close-up-Magie</strong> (Tischzauberei) und <strong>Bühnenmagie</strong> angesiedelt ist. Sie wird typischerweise vor einem mittelgroßen Publikum aufgeführt – etwa bei Firmenfeiern, Hochzeiten oder in kleinen Theatern – und kombiniert <strong>visuelle Effekte</strong>, <strong>Interaktion</strong> und <strong>Comedy</strong></em></li>
</ul>
<p><strong><em>&nbsp;</em></strong><strong><em>….. und abschließend gab es natürlich noch einen Karten-Zaubertrick, damit ich auf dem Heimweg etwas zum Nachdenken hatte. Oberkochen kann sich glücklich schätzen, dass gleich 2 Zauberkünstler bei uns beheimatet sind.</em></strong>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_103 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32136" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32136" class="wp-image-32136 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-283-Zauberer-Amadeus.jpg" alt width="1200" height="1896"><p id="caption-attachment-32136" class="wp-caption-text">Unser Zauberer Amadeus (Überlassen von Georg Stark)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_104 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„d Amerikanerin“</strong></span> <strong>– Kreszentia Gold aus der Aalener Straße 32</strong><br>Im Jahr 1962 war sie die älteste Einwohnerin und verstarb am 14. Februar mit fast 95 Jahren. Ohne Zweifel eine besondere Frau. Schauen wir kurz auf ihr Leben: <em>„Geboren am 9. Mai 1867 als 4tes Kind des Michael Gold (Holzwart) und seiner Frau Kreszentia geb. Weber. Mit 19 Jahren, also 1886, wanderte sie nach New York aus. Während des I. Weltkriegs kam sie zurück. Kurze Zeit später ging sie wieder in die USA, um 1933 endgültig zurückzukehren. Sie gehörte zu den Menschen, die durch zwei Geldentwertungen ihr Vermögen verlor, aber nicht ihre Frohnatur.“</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Dr Amneschtieschligger“</strong></span><br><span style="color: #3366ff;"><strong>Die Geschichte findet man im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-740-dr-schneider-done-dr-julius-dr-josef-und-dr-marxa-michl-vrzehlt-vom-murxle-helmut-gold/">740</a>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„S Amtsblatt“ </strong></span><strong>– nicht nur für amtliche Bekanntmachungen</strong><br>Nachdem Bürgermeister Gustav Bosch entschieden hatte, dass die Zeit des Ausschellens durch den Amtsbüttel vorbei ist, wurde das Amtsblatt „Bürger und Gemeinde“ im Jahr 1953 ins Leben gerufen. Im Volk auch unter den Begriffen (die Bürgermeister Peter Traub nicht so mag) „Käsblätte“, „Bürger und Bauer“ oder oifach „s Blättle“ geläufig. Von Anfang an legte Gustav Bosch aber großen Wert darauf, dass auch heimatkundliche Themen über Alt-Oberkochen im „Blättle“ ihren Platz hatten. &nbsp;Die Autoren aus der Zeit vor Gründung des Heimatvereins hießen:</p>
<ul>
<li><em>Bürgermeister Gustav Bosch</em></li>
<li><em>Konrektor Gottlob Braun</em></li>
<li><em>Oberlehrer Karl Friedrich Fischer</em></li>
<li><em>Oberlehrer Alfons Mager</em></li>
<li><em>Oberlehrer Ignaz Umbrecht</em></li>
<li><em>Pfarrer Josef Trittler</em></li>
<li><em>Steuerinspektor Franz Balle</em></li>
</ul>
<p>Dazu griff er einige Male selbst zur Feder oder animierte andere dazu. Auch die Nachfolger im Amt förderten diese Art von Berichten bis heute, was wir auch vom neuen Bürgermeister erwarten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich unser Amtsblatt (was die Inhalte angeht) bis heute, im Vergleich zu anderen im Ostalbkreis, doch deutlich abhebt. Die coolste Anzeige, die ich im „Blättle“ gefunden habe, stammt aus dem Jahr 1977.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_105 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32142" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32142" class="wp-image-32142 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-227-Anzeige-des-Jahres-1977.jpg" alt width="1200" height="319"><p id="caption-attachment-32142" class="wp-caption-text">Die Anzeige des Jahres aus dem Jahr 1977 im Amtsblatt (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_106 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„dr Amtsbüttl“</strong></span> <strong>– Gibt‘s au nemme: Der personifizierte Vorgänger des Amtsblattes</strong><br>Ursprünglich war der <strong>Büttel</strong>&nbsp;<em>(mhd. bütelaere, bütel, bodel, Pedel; ahd. Butil)</em> ein Bote und eine<br>gerichtliche Hilfsperson, die von der Vorladung zum Gericht über Festnahme und Beschlagnahmung bis hin zum Vollzug von Leib- und Lebensstrafen die unterschiedlichsten Aufgaben erledigten. Büttel waren ursprünglich durch doppeltes „<a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Wergeld" target="_blank" rel="noopener">Wergeld</a>“&nbsp;(Schadensersatz statt Blutrache) geschützte und zumindest bei größeren Gerichten geachtete Männer, denen mancherorts für Bagatellvergehen eigene Gerichtsgewalt übertragen wurde. Erst später, als ihre Befugnisse im Stadtrecht auf niedrige Hilfsdienste eingeschränkt wurden, sanken sie im Ansehen ab und wurden häufig den „<a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Unehrliche_Leute" target="_blank" rel="noopener">unehrlichen“ Leuten</a>&nbsp;<em>(wie z.B. </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Henker" target="_blank" rel="noopener"><em>Henker</em></a><em>, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Totengr%C3%A4ber" target="_blank" rel="noopener"><em>Totengräber</em></a><em>, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Abdecker" target="_blank" rel="noopener"><em>Abdecker</em></a><em>, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Z%C3%B6llner" target="_blank" rel="noopener"><em>Zöllner</em></a><em>, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/T%C3%BCrmer" target="_blank" rel="noopener"><em>Türmer</em></a><em>, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Nachtw%C3%A4chter" target="_blank" rel="noopener"><em>Nachtwächter</em></a><em>,&nbsp; Holz- und Feldhüter, Marktschreier, Gaukler, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Spielleute" target="_blank" rel="noopener"><em>Spielleute</em></a><em>, Bettler und </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Prostituierte" target="_blank" rel="noopener"><em>Prostituierte</em></a><em>)</em>&nbsp;zugerechnet.<br>Im 19. Jahrhundert war der Amtsbüttel oft für die lokale Polizei und Gerichtsbarkeit zuständig und hatte Aufgaben wie die Überwachung der öffentlichen Ordnung, die Verhaftung von Straftätern und die Durchführung von Gerichtsbeschlüssen. Mit der Zeit wurden diese Aufgaben zunehmend von professionellen Polizeikräften und anderen staatlichen Behörden übernommen.<br>Im 20. Jahrhundert wurde die Rolle des Amtsbüttels weitgehend abgeschafft oder in andere Beamtenpositionen integriert. Die Aufgaben, die einst dem Amtsbüttel zugeordnet waren, wurden von modernen Polizei- und Verwaltungsbehörden übernommen.<br>Unsere Alten in Oberkochen erinnern sich vielleicht noch an Stephan Seibold, den letzten Amtsboten in blauer Uniform, der bis Anfang der 1950er Jahre die Ortsnachrichten „ausschellte.” Wo ist die Uniform geblieben? Sie gehört doch ins Heimatmuseum! Ausgestattet mit blauer Uniform und Schelle hatte er viele Jahre die Bürger über das Allerneueste und Wichtigste informiert. Nicht jeder hatte aber die Möglichkeit, sich auf diese Weise Informationen zu beschaffen. Die Werktätigen vor allem waren ausgeschlossen, weil sie ja keine Gelegenheit hatten, sich tagsüber in der Ortsmitte zu versammeln. Wie können die Bürger besser und seriös informiert werden? Wie kann man sie in kommunalpolitische Entscheidungsprozesse einbinden? Mit diesen Fragen befasste sich anfangs der 1950er Jahre der Gemeinderat. Ergebnis war, dass am 6. März 1953 die erste Ausgabe des Amtsblatts “Bürger und Gemeinde” erschien. In seinem Geleitwort zur ersten Ausgabe schrieb Alt-Bürgermeister Gustav Bosch<em>: „Die hergebrachten Formen des Ausschellens und des Anschlags am Rathaus befriedigen nicht mehr. Nur was man Schwarz auf Weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.” </em><br><strong>&nbsp;</strong><strong>Die Liste der Amtsbüttel ist nicht vollständig:</strong></p>
<ul>
<li><em>Melchior Wellhügel (1830)</em></li>
<li><em>Stephan Seibold (1944 bis 1957)</em></li>
<li><em>Josef Wingert (1957 bis 1975)</em></li>
<li><em>Horst Schiewe (1975 bis 1985)</em></li>
<li><em>Wolfgang Hinnen (1985 bis 2014)</em></li>
<li><em>Dieter Schneider (2014 bis 2021)</em></li>
<li><em>Jürgen Brachhold (2021 bis 2024)</em></li>
<li><em>George Beri (ab 2025)</em></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_107 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32139" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32139" class="wp-image-32139 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-55-ISchell-vom-Buettel.jpg" alt width="650" height="928"><p id="caption-attachment-32139" class="wp-caption-text">Mit dr Schell machte sich der Büttel bemerkbar, wenn er etwas auszurufen hatte (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_108 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Andi“</strong></span> <strong>– Andreas Holdenried aus der Weingartenstraße 58</strong><br>Banker, Musiker, Sammler, frankophiler Oldtimerfreak. Seit frühester Jugend wurde er von den großen Saxophonisten der 50er und 60er-Jahre beeinflusst, wie auch vom Soul- und Fusionsstil der 80er. Und so pendelt er seit über 30 Jahren als Grenzgänger zwischen Jazz und Pop. Der lyrische und beseelte Ton seines Saxofones ist das Markenzeichen des Musikers, der stilistisch sowohl traditionell als auch modern zu performen weiß. Als gefragter Sidemann in vielen Bands und Projekten gab und gibt er vielbeachtet seine musikalische Visitenkarte ab. Gefühlsbetont und mit viel Verve ist die musikalische Art der Kommunikation des Instrumentalisten, der stets mit seinem Saxofon förmlich verschmilzt (siehe Website der „Swing Affairs“). Gerne lege ich ab und zu seine CD auf und höre ihm zu.<br>Auch als Sammler frankophiler Autos und Wohnwagen hat er sich einen Namen gemacht und wenn ein altes französisches Auto durch Oberkochen fährt – da sitzt wahrscheinlich der Andi drin.<br>In den Sommerferien liebte er es früher als Straßenmusiker nach Paris zu gehen und die künstlerische Atmosphäre einzuatmen und seine beseelte Musik auszuatmen. Auch sein „Vintage 55“ ist etwas Besonderes. <span style="color: #3366ff;"><strong>Im Januar 2024 erschien ein wunderbarer Artikel über ihn in der SchwäPo.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Andonia“ </strong></span><strong>– Antonia Minder aus der Heidenheimer Straße 37</strong><br>Bekannt als Zeitungsausträgerin mit dem berühmten Spruch <em>„Wam’r no koa“.</em> Sie war eine Tochter von Hans Minder und ging in Pantoffeln durch den Ort und zog ihr Loiterwägele voller Zeitungen hinter sich her. Aber sie stellte die Zeitungen auch über „oigene“ Boten zu (wie z.B. über Schüler an die Lehrer). Zu ihrem 65sten Geburtstag dankte ihr „das Rathaus“ für ihre Dienste als Austrägerin des Amtsblattes mit dem Hinweis: <em>„Ihre von kräftigem Humor gewürzten Vorhaltungen am Freitagvormittag, wenn das Bürgerblättle – wie leider meistens – recht spät aus der Druckerei kommt, möchten wir nicht missen.“ </em>Und wünschte ihr noch viele Jahre auf munteren Füßen und weiterhin einen urwüchsigen Mutterwitz.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_109 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32148" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32148" class="wp-image-32148 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-74-Antonia.jpg?ver=1770051202" alt width="450" height="624"><p id="caption-attachment-32148" class="wp-caption-text">d‘ Antonia, wie wir sie noch alle in Erinnerung haben (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_110 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Andy“</strong></span> <strong>– Andreas Neuhauser aus der Dreißentalstraße 48</strong><br>Andreas Neuhäuser hat 25 Jahre lang als Anwendungsprogrammierer bei Carl Zeiss gearbeitet. Bis zu dem Tag, als es einfach nicht mehr ging, als die Behinderung es nicht mehr möglich machte. Ein Computer-Freak ist er geblieben. Als Webmaster war er geschätzt bei zahlreichen Vereinen. Die Homepages des Albvereins, der Schlaggawäscher, des Heimatvereins und des Sängerbunds hat er entwickelt und er sorgte für deren Pflege.<br>Aus der SchwäPo ein paar Dinge über ihn:<strong> „</strong><em>Andy Neuhäuser ist trotz seiner schweren Körperbehinderung eine Frohnatur. „Ich will unter die Leute, das Leben leben und mein Freund Michael (</em>Michael Amerein verstarb im Jahr 2024) <em>ist mir eine große Stütze, wir ergänzen uns, das ist praktische Inklusion”, sagt Neuhäuser“. Wo die Blasmusik blies, waren die beiden dabei.</em><br>Der Zeitung sagte er: <em>„Es wird mittelfristig schwierig sein, weiter zu Hause zu wohnen. Meine Mutter kommt an ihre Grenzen”, sagt Andy und er setzt ganz realistisch hinzu: „Ich bin im Kopf noch gut drauf und will auf keinen Fall ins Pflegeheim.” </em>Das ist ihm erspart geblieben – gestorben ist er trotzdem zu früh.<br><strong>Im Februar 2008 veröffentlichte die SchwäPo folgenden Artikel über ihn:</strong><br><em>„Sauerstoffmangel bei der Geburt führte zur Behinderung. Die Körperbehinderung hat sich beim heute 44-jährigen mit den Jahren ausgewachsen, die Motorik verschlechtert. Trotzdem sagt Andy selbstbewusst im Gespräch mit dieser Zeitung: “Ich habe es allen gezeigt.” Heute ist Neuhäuser eine gefragte Adresse in punkto “Homepage”. Für den Albverein, den Sängerbund, für die Schlaggawäscher, den Heimatverein und für die Skischule hat er eine Internetseite erstellt. “Damals war alles noch viel besser mit der Motorik”, erinnert sich Andy Neuhäuser an die Zeit im Carl-Zeiss-Kindergarten und an die Grundschulzeit im Dreißental. Er wird nachdenklich. “Nach der Grundschulzeit wollte mich keiner”, meint er. Er wollte aufs Gymnasium oder an die Realschule, aber wegen seinem geringeren Arbeitstempo infolge der Körperbehinderung wurde die Aufnahme versagt. Aber für Andy Neuhäuser galt damals dasselbe wie heute, da bald wieder eine schwierige Hüftgelenkoperation ansteht: “Blick nach vorn, die Hoffnung stirbt zuletzt.” Andy machte seinen Realschulabschluss am Reha-Zentrum in Neckargemünd bei Heidelberg und wurde dort zum EDV-Kaufmann ausgebildet. Danach schien wieder ein Genickschlag zu drohen. “Gut 100 Bewerbungen habe ich geschrieben, keiner wollte mich”, schaut er zurück. Durch persönliche Fürsprache wurde er dann 1985 mit einer halben Planstelle als Programmierer bei der Firma Carl Zeiss übernommen. “Die Herren haben mich unterschätzt, ich habe mich in der Folgezeit ständig emporgearbeitet”, betont Neuhäuser. Seit drei Jahren arbeitet er jetzt bei der Firma Hewlett-Packard im Zeiss-Areal in Oberkochen. “In der Firma sitze ich acht Stunden am Computer, zu Hause kommen sieben Stunden hinzu”, verweist Andy auf seine ehrenamtliche Tätigkeit als “Homepage-Maker.” Diese “Karriere” begann zu der Zeit, als sich Neuhäuser von einer großen Lendenwirbel-Operation erholte. So ganz im Stillen, knieend, weil er ein halbes Jahr nicht sitzen durfte, machte er sich dran, für die Älbler eine Homepage zu entwerfen. “Die Kenntnisse zum Programmieren habe ich mir selbst aus diversen Computer-Magazinen angeeignet”, betont er. Immer mehr Vereine kamen auf ihn zu. Alles sind voll des Lobes: “Der Andy wird´s schon richten” ………. Mein Leben ist nicht leicht, aber dank meiner noch rüstigen Eltern und guter Freunde mache ich das Beste draus.” Und er setzt hinzu: “Mein Leben ist der Computer, da finde ich Erfüllung.” Eine zweite Leidenschaft sind Reisen, zusammen mit anderen behinderten Menschen. “Ich war schon auf jedem Kontinent”, meint Andy nicht ohne Stolz. Brasilien und die USA hätten ihm besonders gefallen. Beeindruckt hat ihn in den USA die behindertengerechte Infrastruktur in allen Bereichen. In China sei das sehr schwierig gewesen. Dann wird Andy ein wenig nachdenklich: “In vier Wochen werde ich an der Hüfte operiert, da habe ich richtig Angst.” Lachend fügt er aber gleich bei: “Den Laptop nehme ich ins Krankenhaus ganz bestimmt mit.“</em><br>Ich habe lange mit ihm auf der Website des Heimatvereins zusammengearbeitet, aber ab Oktober 2022 ging das nicht mehr. Und als er im Jahr 2023 starb, starb auch die Website des Heimatvereins. Vor allem die Auswärtigen vermissten die Website, denn das digitale Amtsblatt ist dafür kein Ersatz. Nach über 1000 Tagen leidvollen Website-Entzugs ist die neue Website des Heimatvereins seit Juli 2025 online. Link: <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/">Heimatverein Oberkochen e.V.</a></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_111 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32134" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32134" class="wp-image-32134 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-231-Andreas-Neuhaeuser-Michael-Amerein.jpg" alt width="1200" height="675"><p id="caption-attachment-32134" class="wp-caption-text">Andreas „Andy“ Neuhäuser und Michael Amerein – beide inzwischen verstorben (mit Genehmigung der SchwäPo Regionale Nachrichten aus der Region Aalen — Schwäbische Post)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_112 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;">​<strong>„Anklopfen“</strong></span> <strong>– Brauchtum zur Weihnachtszeit</strong><br>Die Klopftage waren zunächst die drei dem Weihnachtsfest vorausgehende Donnerstage, später nur der Donnerstag vor Weihnachten. Ursprung des Brauchs war wohl der heidnische Gedanke, durch an die Fenster geworfene Erbsen ungebetene Geister zu vertreiben. Als Dank für diesen Dienst erbaten sich die Anklopfer kleine Gaben (Apfel, Nüsse und dgl.). Der Brauch geriet aber im Lauf der Jahre etwas in Verruf, da er mehr oder weniger in Bettelei ausartete. <span style="color: #3366ff;"><strong>Weitere „Sitten und Bräuche“ ab Seite 447 im ersten Heimatbuch „Geschichte Landschaft Alltag“.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„d Anna“</strong></span> oder <span style="color: #ff0000;"><strong>„Ochsawirde“</strong> </span><strong>– Anna Edinger geb. Kirchdörfer aus der Aalener Straße 2</strong></p>
<p>Die Tochter Jakob Kirchdörfers, Anna Edinger (1919–1993), führte den „Ochsen“ vom 1.12.1955 bis 21. Juni 1972 weiter. Danach übernahm Karl Jakob „Köbele“ Edinger (1945–2012). <span style="color: #3366ff;"><strong>Alles weitere zum „Ochsen“ findet sich im</strong><strong> Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-796-wirtschaften-in-oberkochen-teil-2/">796</a>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Anna! S Gedicht!“</strong></span><strong> – Schwoabaland vom Auguscht Lämmle</strong><br>So hieß es oft auf Familienfeiern und wenn die Anna, des Engelberts Grupps (<strong>„Goldabauer“</strong>), Schwester, Lust hatte, legte sie los:<br><em>Steig nauf da Berg,</em><br><em>guck naus ens Land </em><br><em>Was mier für a scheana Hoimat hent </em><br><em>Doa leit für sich a kloina Welt</em><br><em>&nbsp;Drom rom send Berg ond Hüg’l g’stellt </em><br><em>Ond drüber ischt d’r Hemmel deckt</em><br><em>&nbsp;Ond drunt’r ischt dui Welt versteckt</em><br><em>&nbsp;Ond Wiesa hoats ond Wälder </em><br><em>Ond was für scheana Feld’r </em><br><em>Ond Bächla au mit Brugga </em><br><em>Ma ka’s schiehr net vergugga </em><br><em>Ond mitta en d’r Herrlichkeit </em><br><em>Als hättat Kend’r Bloama g’streit </em><br><em>Leit doa a Dörfle, dort a Haus</em><br><em>&nbsp;Ond drieb’r guckt a Kirchtum raus</em><br><em>&nbsp;A stiller Friede isch drom her</em><br><em>&nbsp;Wia wenns doa äw‘ll Sonndig wär </em><br><em>So liab ischt älles ond vertraut</em><br><em>&nbsp;Als hätts d’r Herrgott zemmabaut </em><br><em>Joa, oans’r Schwoabaldn ischt wägg’r </em><br><em>Wo’s oanpackscht, auf der Alb, am Neck’r </em><br><em>Em Gäu, em Schwarzwald ond dem Ries,</em><br><em>&nbsp;a Ländle grad wias Paradies.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_113 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32135" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32135" class="wp-image-32135 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-239-Goldabauers-Anna.jpg" alt width="650" height="963"><p id="caption-attachment-32135" class="wp-caption-text">Goldabauer’s Anna (Überlassen von Rita Grupp)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_114 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„d Aposchtl- ond Himmelsträger“</strong></span><strong> – äbbes Kirchlichs</strong><br>Das war und ist noch immer ein ganz wichtiger Bestandteil der Fronleichnams-Prozession. Im <span style="color: #3366ff;"><strong>Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-640-fronleichnam-ein-altes-grosses-oberkochener-fest/">640</a></strong></span> lesen wir dazu von Petrus Canisius Uhl:<br><strong><em>„</em></strong><em>Die „Himmels- und Apostelträger“ waren i.d.R. honorige katholische Bürger, die dieses Amt ausführen durften. Das Amt wurde nicht „gekauft oder erspendet“ sondern verliehen bzw. ererbt. In den Familien wurde dieses Ehrenamt sehr hochgehalten, auch wenn es tlw. mit Kosten verbunden war.</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Himmelsträger 1</em></strong><em>&nbsp;&nbsp; Eugen Weber (Nachfahre des Kohlseffs)</em><br><strong><em>Himmelsträger 2</em></strong><em>&nbsp;&nbsp; Bernhard Brunnhuber (Holzbau)</em><br><strong><em>Himmelsträger 3</em></strong><em>&nbsp;&nbsp; Michael Kistner</em><br><strong><em>Himmelsträger 4</em></strong><em>&nbsp;&nbsp; Franz Balle jun. (Bruder von Gerhard Balle)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Apostelträger 1</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gold (Edwin (Skigold) jetzt Sohn Heinz),</em><br><strong><em>Apostelträger 2</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stefan Bauer (Nachfahre von Hassingers im Jägergässle, kommt übrigens jedes Jahr extra von Überlingen angefahren),</em><br><strong><em>Apostelträger 3</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Berthold Hug, Sohn von Willibald Hug in der Aalener Straße,</em><br><strong><em>Apostelträger 4</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sohn von Otto Schaupp,&nbsp;wohnhaft Im Mahd,</em><br><strong><em>Apostelträger 5</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sohn von Josef Brandstetter (König) im Katzenbach</em><br><strong><em>Apostelträger 6</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Paul Fischer (Woidle), er erhielt seinen Apostel von Bernhard Hirner, der leider vor einigen Jahren verstarb</em><br><strong><em>Apostelträger 7</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Maler Hausmann, sein Apostel wurde bisher von seinem Sohn Edgar getragen, im letzten Jahr hat sein Bruder Walter sich für Ihn eingereiht</em><br><strong><em>Apostelträger 8</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Petrus Uhl in der Nachfolge seines Bruders Franz</em><br><strong><em>Apostelträger 9</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anton Balle vom Vater übernommen (vorderer Balle in der Katzenbachstraße)</em><br><strong><em>Apostelträger 10</em></strong><em>&nbsp; Herbert Betzler (Elektro-Betzler)</em><br><strong><em>Apostelträger 11&nbsp; </em></strong><em>Adolf Wunderle</em><br><strong><em>Apostelträger 12</em></strong><em>&nbsp; Stefan Balle vom Vater übernommen (Sohn vom hentera Balle Feigengasse)“</em><br>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_115 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32138" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32138" class="wp-image-32138 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-35-Aposteltraeger-2013.jpg" alt width="1200" height="943"><p id="caption-attachment-32138" class="wp-caption-text">Die Apostelträger im Jahr 2013 während des Fronleichnamsumzuges in der Katzenbachstraße (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_116 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„s Armehaus“</strong></span><strong> – Gibt‘s nemme: Gebäude im Kapellenweg 8</strong><br>Das Armenhaus, früher auch Hirtenhaus genannt, wurde im Oktober 1956 abgebrochen. Es unterstand beiden örtlichen Kirchengemeinden. Die ersten Hinweise auf eine gemeinsame Armenkasse gehen auf das Jahr 1650 zurück, als Folge des 30jährigen Krieges, der auch für Oberkochen verheerend war. Aus dem Jahr 1923 gibt es ein Gemälde von Sophie Mehl, das im ersten Heimatbuch auf Seite 75 abgebildet ist. Dazu schrieb Christhard Schrenk einen Bericht über die örtliche Armenfürsorge auf den Seiten 74ff. <strong><span style="color: #3366ff;">Siehe auch Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-607-es-war-einmal-ein-schwaebischer-katalane-namens-jose-sogas/">507</a></span>. </strong>Heute wohnt auf diesem Grundstück Hubert Glaser.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_117 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32137" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32137" class="wp-image-32137 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-08-Armenhaus-1956.jpg" alt width="1200" height="897"><p id="caption-attachment-32137" class="wp-caption-text">Das Armenhaus im Brunkel, kurz vor dem Abriss 1956 (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_118 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„dr erschte Arzt“</strong></span> auch <span style="color: #ff0000;"><strong>„Pfannadoktor“</strong></span> <strong>– Dr. Eberhard „Ebbe“ Sussmann aus der Bahnhofstraße 15</strong><br>Er war der erste niedergelassene Arzt, der nach dem II. Weltkrieg zu uns nach Oberkochen kam.<br>Ab 1945/1946 erster und einziger Arzt in Oberkochen, Bahnhofstraße 5 in der Bäuerle Villa, später im Haus Nr. 15. Die Praxis schloss 1984. Er wurde fast 93 Jahre alt und starb im Jahr 2008. Die Tochter berichtete: <em>„Vater ist am 6.6.1916 in Magdeburg geboren. Einzelkind, Vater im Krieg gefallen. Mutter hat ihn zielstrebig und streng erzogen. Er war ein strebsamer guter Schüler und studierte Medizin in Marburg. Kaum hatte er das Examen musste er als Stabsarzt in den Krieg, Haupteinsatz in Südfrankreich auf einem Fliegerhorst bei Sête. Rückkehr 1944 gerade rechtzeitig zur Geburt seines ersten Kindes Jürgen Ende Juli. Er war dann Assistenzarzt bei Dr. Walz, schwerpunktmäßig wohl auch Gynäkologie.“</em> Die US-Militärbehörde ordnete im April 1945 an, dass er die ärztliche Versorgung der rund 1.000 Fremdarbeiter in den hiesigen Betrieben zu übernehmen habe. Daraus ergab sich im Juni 1945 die Arbeit als erster niedergelassener Arzt in Oberkochen mit heute kaum mehr vorstellbaren Rahmenbedingungen: Keine Instrumente, keine Medikamente, bescheidenen Praxisräume und kein Fahrzeug. Auf einem geliehenen Motorrad fuhr er die Patienten zum Röntgen nach Aalen oder Heidenheim. Honorare gab es anfangs so gut wie keines – mal einen Schnaps oder a paar Pfanna.<br><span style="color: #3366ff;"><strong>Mehr dazu im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-576-dr-eberhard-sussmann-erster-niedergelassener-arzt-in-oberkochen-1916-2008/">576</a>.</strong></span><br>Vor seinem Start in Oberkochen, lag die ärztliche Betreuung bei Dr. Sinz und Dr. Dischler, der seine Patienten mit dem Pferd aufsuchte sowie bei Dr. Schmitt — sie kamen alle aus Unterkochen. Dr. Liesching und Dr. Lubenau aus Königsbronn, der als erster mit dem Auto in Oberkochen anreiste.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_119 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32141" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32141" class="wp-image-32141 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-176-Dr.-Sussmann.jpg" alt width="650" height="939"><p id="caption-attachment-32141" class="wp-caption-text">der frühere erste niedergelassene Arzt Dr. Eberhard Sussmann – gegenüber dem katholischen Friedhof (Archiv HVO)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_120 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><u>Ärzte in Oberkochen bis heute (hoffentlich habe ich keinen vergessen)</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Albert Möhle</em></li>
<li><em>Albert Schwarz</em><span style="color: #3366ff;"><em> <strong>(siehe auch Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-749-das-dreissental-eine-autarke-welt-ein-dorf-im-dorf-teil-4/">749</a>)</strong></em></span></li>
<li><em>Anette Köhler</em></li>
<li><em>Carmen Wörz (hat die Praxis von Peter Gangl übernommen)</em></li>
<li><em>Diane Hägele</em></li>
<li><em>Eberhard Sussmann (der erste niedergelassene Arzt in Oberkochen </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>siehe auch Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-576-dr-eberhard-sussmann-erster-niedergelassener-arzt-in-oberkochen-1916-2008/">576</a></em></strong></span><em>)</em></li>
<li><em>Franklin Rosenberg (Gynäkologe)</em></li>
<li><em>Friedrich Busch (Internist)</em></li>
<li><em>Günther Osang</em></li>
<li><em>Gottfried Glatting (hat später eine Praxis in Stans am Vierwaldstätter See übernommen)</em></li>
<li><em>Günther Joka (Internist, engagierte sich stark für Schädel-Hirn-Patienten)</em></li>
<li><em>Hans Brennenstuhl (auch im Gemeinderat tätig)</em></li>
<li><em>Josef Jordan (aus dem Sudetenland)</em></li>
<li><em>Karl Elmer (auch Vorsitzender des HVO und des DRK)</em></li>
<li><em>Klaus Holtz (auch im Gemeinderat tätig)</em></li>
<li><em>Ludwig Borst (kam als zweiter Arzt 1946 aus dem Sudetenland und war anfangs auch mein Hausarzt)</em></li>
<li><em>Marianne Schwarz </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>(siehe auch Bericht 749)</em></strong></span></li>
<li><em>Matthias Möhrle (hat die Praxis von Vater Albert übernommen)</em></li>
<li><em>Matthias Wingert (baut aktuell eine eigene Praxis auf)</em></li>
<li><em>Michael Gall</em></li>
<li><em>Miriam Deininger</em></li>
<li><em>Nadja Wagner</em></li>
<li><em>Peter Gangl (auch im Gemeinderat tätig)</em></li>
<li><em>Peter Schäfer</em></li>
<li><em>Roland Borst (musste seinen Beruf aufgrund eines Unfalls bei einem Patientenbesuch aufgeben)</em></li>
<li><em>Rolf Aßmuss</em></li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><strong>Weiter geht’s in Bälde u.a. mit dem <span style="color: #ff0000;">„Bälde“</span> – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 848 Bruno Balle – In Memoriam zum 90sten Geburtstag – Ein Leben für seine Gemeinde</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-848-bruno-balle-in-memoriam-zum-90sten-geburtstag-ein-leben-fuer-seine-gemeinde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 23:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen in Oberkochen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=31935</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_7 beitrag-row">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child" id="inhaltsverzeichnis-spalte">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_121 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31946" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31946" class="wp-image-31946 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-06-Wappen-Familie-Balle-.jpg" alt width="650" height="963"><p id="caption-attachment-31946" class="wp-caption-text">Das Wappen der Familie Balle (überlassen von Martin Balle)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_122 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Intro.</strong></span> <strong>Balle – eine große Familie in Oberkochen</strong> und lange ansässig. Beginnen wir mit einem Rückblick in eine Zeit, die wir uns heute nicht vorstellen können. In der Schule lernten wir, dass der 30jährige Krieg von 1618 bis 1648 dauerte, aber wir lernten nicht, was das bedeutete: Krieg, Verwüstung, Verhungern, Tod, Entvölkerung. Im Jahr 1665, die Wunden des Krieges begannen langsam zu heilen, kauften Caspar Balle (geb. 1615 gest. 1675) und seine Frau Ursula für 1.425 Gulden (heutiger Wert zwischen 300.000 und 600.000 Euro) den Birkhof. Nach dem Tode ihres Mannes übertrug Ursula den Hof 1687 für 1.200 Gulden ihren Söhne Kaspar und Baltes. Im Jahr 1688 wurde der Birkhof geteilt und so kam es zur Trennung in den „oberen Balle und den unteren Balle“. Caspars Sohn Melchior heiratete nach Simmisweiler und dessen Sohn Johann Adam Balle fand den Weg nach Oberkochen und war, so die Annahme, der erste Balle in Oberkochen. Er heiratete am 12. Juli 1707 Theresia Veil aus Oberkochen. Später stellte sich heraus, dass bereits 1696 ein Jakob Balle und dessen Vater Emanuel Balle im Kirchenbuch eingetragen war. 1703 fand man im Kirchenbuch einen Kaspar Balle mit Ehefrau Anna Maria und Sohn Georg.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_123 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31940" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31940" class="wp-image-31940 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-08-Birkhof.jpg" alt width="1200" height="612"><p id="caption-attachment-31940" class="wp-caption-text">Der Birkhof – der Herkunftsort der Balles (Archiv Müller)</p></div>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_124 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Und so kennen wir heute die unterschiedlichsten Balle bei uns:</strong></span> Den Fahrrad-Balle, den Tankstellen-Balle, den Christbaum-Balle (dr hentere Balle), den Bürgermeister-vom-Katzenbach-Balle (dr vordere Balle), den CDU-Balle und viele andere mehr.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Kurze Vorstellung der Balle-Linie des Bruno Balle. </strong></span>In der nachstehenden Familienlistung sehen wir, dass es im 19ten Jahrhundert üblich war, wenn ein Kind sehr früh starb, das nächste Kind mit dem gleichen Namen zu taufen. Dahinter standen religiöse Vorstellungen, Familientraditionen und der Wunsch, den „verlorenen“ Namen im Gedächtnis der Familie zu bewahren. Wobei aber auch erkennbar ist, dass nicht in jedem Fall so gehandelt wurde.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Franz Jakob Balle </strong></span>*29.03.1755 / †20.08.1837 und Maria Anna Brandstetter *30.05.1751 / †16.04.1829 / Heirat am 03.02.1776. Aus der Ehe gingen 7 Kinder hervor.</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Johann <u>Jakob</u> Sebastian Balle </strong></span>*30.01.1790 / † 06.2.1869 und Maria <u>Viktoria</u> Concordia geb. Schübel *31.12.1788 / †14.05.1861 / Heirat am 22.11.1820. Aus der Ehe gingen 7 oder 8 Kinder hervor: Sie bewirtschafteten das landwirtschaftliche Anwesen in der Feigengasse (dr hentere Balle)</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Sohn Jakob Balle</strong> </span>*20.04.1823 / †19.04.1878 und Maria Anna geb. Schmid *11.12.1830 / †21.02.1903 / Heirat am 23.06.1852. Sie hatten 13 Kinder:</p>
<ol>
<li><span style="color: #3366ff;"><strong><u>Joseph</u></strong></span><strong><span style="color: #3366ff;"> Anton</span> </strong>*08.04.1851<strong>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>†09.04.1938</li>
<li>Jakob *01.04.1853 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †01.02.1856</li>
<li>Johann Michael *21.09.1854&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †04.12.1880</li>
<li>Maria <u>Aloisa</u> *06.12.1855</li>
<li>Johann <u>Jakob</u> *08.03.1857&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †26.12.1937</li>
<li>Maria Anna *08.02.1859&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †31.05.1933</li>
<li>Franz <u>Xaver</u> *27.03.1851&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †13.02.1920</li>
<li>Anton *27.08.1862&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †31.08.1863</li>
<li>Anton *03.06.1864&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †28.12.1953</li>
<li>Franz *22.01.1866&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †14.10.1934</li>
<li>Theresia *21.03.1867&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †27.06.1867</li>
<li>Theresia *03.09.1868&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †29.08.1944</li>
<li>Carl *04.05.1873&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †01.01.1921</li>
</ol>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_125 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31942" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31942" class="wp-image-31942 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-02-Joseph-Anton-Balle.jpg" alt width="650" height="936"><p id="caption-attachment-31942" class="wp-caption-text">Großvater, der erste Rechner der Gemeinde (überlassen von Martin Balle)</p></div>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_126 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong><u>Joseph</u></strong><strong> Anton Balle</strong> </span>*08.04.1851 / †09.04.1938 und Maria Anna Brandstetter *26.01.1855 / †03.03. 1931 / Heirat am 19.02.1884. Aus der Ehe gingen ebenfalls 13 Kinder hervor:</p>
<ol>
<li><u>Maria</u> Anna *27.02.1876&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †10.09.1942</li>
<li><u>Magdalena</u> Theresia *26.02.1881&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †07.10.1940</li>
<li>Mathilde Adelheid *26.09.1884&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †05.03.1885</li>
<li><u>Joseph</u> Anton (Pfarrer) *11.04.1886&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †18.01.1945</li>
<li><u>Paulina </u>Theresia *16.04.1887&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †20.01.1963</li>
<li><u>Franz</u> Anton *21.05.1888&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †21.05.1888</li>
<li>Franz Anton *12.10.1889&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †22.07.1971</li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong><u>Anton</u></strong><strong> Paul </strong></span>*04.10.1890&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †20.03.1974</li>
<li><u>Karl </u>Jakob *28.02.1892&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †03.03.1964</li>
<li>Ignaz Peter <u>Paul</u> *25.06.1891&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †21.09.1970</li>
<li>Agnes Cäcilia *13.05.1895&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †14.12.1895</li>
<li>Aloisius *19.04.1896&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †31.12.1896</li>
<li>Aloisius *12.04.1898&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †27.10.1971</li>
</ol>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Anton Paul</strong> </span>*04.10.1890 / †20.03.1974 und Karoline Theresia geb. Weber *02.11.1893 / †16.03.1956 / Heirat am 23.07.1923. Aus der Ehe gingen 6 Kinder hervor:</p>
<ol>
<li><u>Josef </u>Anton *22.04.1925&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †25.09.2012</li>
<li><u>Anna</u> Karoline *14.07.1926&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †15.02.2003</li>
<li>Thekla *14.06.1929&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †14.06.1929</li>
<li><u>Gertrud</u> Maria *21.11.1930&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †29.11.2014</li>
<li>Anton *22.05.1932&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †18.07.2014</li>
<li><span style="color: #ff0000;"><strong>Karl <u>Bruno</u></strong></span> *02.02.1936&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; †10.06.2023</li>
</ol>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Karl <u>Bruno</u> </strong></span>*02.02.1936 / †10.06.2023 und Hildegard Kreszentia geb. Kaufmann *08.05.1937 / Heirat am 05.05.1972. Aus der Ehe gingen 2 Kinder hervor</p>
<ol>
<li>Martin *30.06.1973</li>
<li>Andreas *13.03.1975</li>
</ol>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_127 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31943" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31943" class="wp-image-31943 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-03-Hochzeit-Bruno-Balle-.jpg" alt width="650" height="1118"><p id="caption-attachment-31943" class="wp-caption-text">Hochzeit von Bruno Balle und Hildegard Kaufmann im Jahr 1972 (überlassen von Martin Balle)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_128 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Das Leben des Bruno Balle.</strong></span> Geboren wurde er am 2.2.1936 als 6. Kind der Eheleute Anton Paul *04.10.1890 / †20.03.1974 und Karoline Theresia geb. Weber *02.11.1893 / †16.03.1956 (Das 3te Kind Thekla verstarb am Tag ihrer Geburt). Nach der obligatorischen Schulzeit, die er u.a. mit Albert Holz, Bruno Brandstetter und Max Trittler verbrachte, begann er eine kaufmännische Lehre bei der Firma Bäuerle in der Bahnhofstraße. Der Firma Bäuerle blieb er 32 Jahre lang treu und wechselte dann für die nächsten 17 Jahre zur Firma Günther + Schramm.</p>
<p>1966 baute er das Haus in der Goethestraße 10 (heute Bürgermeister-Bosch-Straße 10). Im Jahr 1972 wurde die Hochzeit mit Hildegard geb. Kaufmann gefeiert. Die Familie wuchs mit den Jahren, 1973 wurde Martin und 1975 Andreas geboren.</p>
<p>Nun war Bruno Balle aber ein politischer Mensch mit einer großen sozialen Ader und da blieb es nicht aus, dass er bei den verschiedensten Projekten oft an vorderster Front stand. Ein Antrieb für sein politisches und soziales Leben war die Zeit des Nationalsozialismus, in der bereits sein Vater einiges an Schikanen der Nazis erdulden musste:</p>
<p><em>Als kleines Kind erlebten Bruno und seine Familie die braune Diktatur sehr direkt. Sein Vater und der Fabrikant Josef Schmid waren Mitglieder der Zentrumspartei. 1933 wurden Anton Balle und Josef Schmid aus dem Gemeinderat zwangsweise entfernt. Vater Balle wurde später von der GeStaPo (Geheime Staatspolizei) wegen Widerstandes verhört und ihm und seiner Familie massive Repressionen angedroht – bis hin zum Konzentrationslager. Beide Männer blieben ihrer christlichen Grundüberzeugungen und Linien zwölf Jahre lang treu – entgegen den damaligen Umständen – und zeigten somit, dass es auch anders ging.</em></p>
<p>Und so gewann Bruno in den 50er Jahren die Einsicht, dass Demokratie Engagement benötigt – diese Erkenntnis braucht es auch heute vermehrt wieder, denn Demokratie fällt nicht vom Himmel und weilt dann ewig unter uns.</p>
<p><strong>Herzensprojekte.</strong> Auf die Frage nach „seinen“ Projekten antwortete mir Martin: <em>„Das waren wohl der Krankenpflegeverein, die Realgenossenschaft und das SMT-Projekt sowie die Katholische Kirche“. </em></p>
<p><strong>Kolping.</strong> 1953, im Alter von 17 Jahren, trat er der Kolpingsfamilie bei und seine erste ehrenamtliche Tätigkeit war die des Seniors in der Kolpingfamilie – heute würden wir Vorstand dazu sagen – und es kommt sicher nicht von ungefähr, dass heute wieder ein Balle den Kolping anführt – sein Neffe Anton Balle.</p>
<p><strong>Junge Union.</strong> Im Jahr 1965 gründete er mit Hubert Winter die Junge Union in Oberkochen.</p>
<p><strong>Senioren Union. </strong>Sie wurde 1988 durch Rudolf Eber, unter Mitwirkung von Staatssekretär Dr. Eugen Volz MdL, gegründet. Bruno war von 2013 bis 2018 ihr Vorsitzender.</p>
<p><strong>Oberkochener Bank / VR Bank Ostalb.</strong> Tätigkeiten als Aufsichtsrat und Aufsichtsratsvorsitzender.</p>
<p><strong>Realgenossenschaft.</strong> Das war über Jahrzehnte hinweg das Terrain der Balles. Ab 1941 führte sein Vater und Bruno ab 1969 bis zu seinem Tod die Genossenschaft und sorgten dafür, dass ein moderner Forstbetrieb entstand. Während Brunos Amtszeit wuchs der Realwald um 50 ha.</p>
<p><strong>Katholischer Krankenpflegeverein.</strong> Gute 52 Jahre lang, von 1966 bis 2019, führte er den Verein und ihm verdanken wir auch die Ökumenische Nachbarschaftshilfe.</p>
<p><strong>CDU-Stadtverband.</strong> Ihn führte Bruno von 1983 bis 2008.</p>
<p><strong>Religion und Kirche.</strong> Das Christentum war in der Familie Balle zu Hause und wurde gelebt. In diesem Zusammenhang muss die Geschichte der Josefs-Kapelle nochmals angesprochen werden. Bruno Balle war auch als Erbauer bei der Entstehung dieser Kapelle, als Teil der sog. „Bagage“, mit dabei.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_129 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31941" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31941" class="wp-image-31941 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-01-Bruno-Balle.jpg" alt width="650" height="871"><p id="caption-attachment-31941" class="wp-caption-text">Bruno Balle als Gemeinderat (Archiv Rathaus</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_130 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Gemeinderat. </strong>Im Jahr 1975 wurde er erstmals in den Gemeinderat gewählt. Über 34 Jahre gehörte er dem Gremium bis zum Jahr 2009 an. Sieben Mal wurde er gewählt und immer mit einer sehr guten Stimmenzahl:</p>
<p><strong>Jahr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stimmen</strong></p>
<ul>
<li><em>1975 – 2.295 </em></li>
<li><em>1980 – 2.876</em></li>
<li><em>1984 – 3.259</em></li>
<li><em>1989 – 3.527</em></li>
<li><em>1994 – 3.745</em></li>
<li><em>1999 – 3.319</em></li>
<li><em>2004 – 3.093</em></li>
</ul>
<p>Erster und zweiter Vertreter des Bürgermeisters sowie Fraktionsvorsitzender waren zusätzliche Ämter, die er jahrelang ausübte. Es gab keine Sitzung, keinen Tagesordnungspunkt, kein Thema, auf das er nicht vorbereitet war und Stellung bezog.</p>
<p>Sein Wirken im Gemeinderat lässt sich mit den Worten seiner ersten Rede zum Haushalt beschreiben. Ich fand diese Anmerkung in einer Rede von Franz Uhl: <span style="color: #3366ff;"><strong><em>„Der Gemeinderat muss sich stets die Frage stellen, </em></strong></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>wo stehen wir</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>erfüllen wir die Aufgaben, die uns gestellt sind</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>wirtschaften wir mit den uns zur Verfügung gestellten Mitteln der Bürger optimal</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>stellt der Gemeinderat die Weichen der Stadt im Sinne des Bürgers</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>hat der Gemeinderat noch das Vertrauen des Bürgers</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>vollzieht er Maßnahmen, die den Bürger, aber auch Handel, Gewerbe und Industrie nicht überfordern“</em></span></li>
</ul>
<p>Bei der Verleihung der Bürgermedaille sagte Balle zum Bürgermeister: <em>„Nicht immer waren wir einer Meinung, aber in wichtigen und für die Stadt entscheidenden Belangen, waren wir uns einig.“</em></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_131 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31944" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31944" class="wp-image-31944 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-04-Bruno-Balle-mit-Erwin-Teufel.jpg" alt width="1200" height="848"><p id="caption-attachment-31944" class="wp-caption-text">Bruno Balle im Gespräch mit MP Erwin Teufel (überlassen von Martin Balle)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_132 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Carl Zeiss SMT AG. </strong>Es ist auch ihm zu verdanken, dass innerhalb weniger Monate die planerischen, technischen und grundstücksrechtlichen Voraussetzungen geschaffen wurden, um den Verbleib in Oberkochen und den Umzug der SMT an den heutigen Standort Realität werden zu lassen (Das wäre heute so nicht mehr möglich. Das Bürokratie-Monster lässt grüßen). Auch dass Erwin Teufel nach Oberkochen kam und eine „10-Millionen-Förder-Finanzspritze“ mitbrachte, wäre ohne Bruno Balle wohl so nicht geschehen. Und wenn wir uns heute an einem gesunden, und für die Größe unserer Stadt ungewöhnlichen Haushalt, erfreuen können, dann liegt das auch an den Männern der damaligen Zeit: <em>Bruno Balle, Erwin Teufel, BM Peter Traub, Georg „Schorsch“ Brunnhuber und den Entscheidern der Firma Carl Zeiss.</em></p>
<p><strong>Schöffe.</strong> Auch diese Funktion übte er jahrzehntelang aus. Erst beim Amtsgericht Aalen, dann beim Verwaltungsgericht Stuttgart.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_133 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31939" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31939" class="wp-image-31939 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-07-Ehrenbuergerwuerde.jpg" alt width="1200" height="793"><p id="caption-attachment-31939" class="wp-caption-text">Bei der Verleihung der Ehrenbürgerwürde im Jahr 2010 (überlassen von Martin Balle)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_134 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Ehrungen und Auszeichnungen. </strong>Wer sich so, über die Maßen, in das gesellschaftliche und politische Leben einbringt, kann sich mancher Wertschätzung nicht entziehen und er hat das sicher so verstanden wie Ehrungen gemeint sind: <em>„Als Dankeschön für das Vergangene und als Ansporn für das Zukünftige.“</em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>1980 – Staatsmedaille für besondere Verdienste in der Forstwirtschaft</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>1986 – Ehrennadel des Landes BaWü</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>1995 – Ehrennadel in Silber des Gemeindetags BaWü</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>1996 – Verleihung des Bundesverdienstkreuzes</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>2005 – Goldene Ehrennadel für 30 Jahre Gemeinderat</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>2006 – Bürgermedaille der Stadt Oberkochen</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>2010 – Verleihung des Ehrenbürgerrechts</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>2019 – Martinus Ehrennadel der Kath. Kirche</em></strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>2005 – Ehrennadel des Württembergischen Genossenschaftsverbandes</em></strong></span></p>
<p><strong>Abschiedsworte. </strong>Bruno Balle wurde am 16. Juni 2023 auf dem Katholischen Friedhof in Oberkochen beerdigt. In einer bewegenden Trauerfeier in der Katholischen Kirche St. Peter und Paul wurden zu Herzen gehende und bewegende Nachrufe gehalten. <strong>Kurt Abele,</strong> Vorstand der VR Bank Ostalb, verwies auf Balles 34-jähriges Engagement im Aufsichtsrat der Oberkochener Bank und nach der Fusion in der VR-Bank Ostalb, <strong>Karl Wingert</strong> auf sein 54-jähriges Wirken in der Realgenossenschaft Oberkochen für „die Wälder unserer Stadt“. „53 Jahre war Balle eine tragende Säule im katholischen Krankenpflegeverein und später in der ökumenischen Nachbarschaftshilfe“, sagte deren Vorsitzende <strong>Brigitte Werner</strong>. Und fast 70 Jahre hat sich Balle in der Kolpingsfamilie intensiv eingebracht, wie deren Vorstand <strong>Anton Balle</strong> ausführte. Sie wollte ihn jetzt zum Ehrenmitglied ernennen, „was nun leider ohne ihn passieren wird“, schloss er. <strong>Winfried Mack</strong> beschrieb ihn als bescheiden, nicht ohne Ehrgeiz, erdverwurzelt und weltoffen. <strong>Pfarrer Macho</strong> merkte an, dass ohne ihn manches in Oberkochen heute anders wäre.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Georg „Schorsch“ Brunnhuber</strong></span>, der sicher eine besondere Beziehung zu ihm hatte, war gerne bereit Bruno Balles Bedeutung für Oberkochen und für ihn selbst zu beschreiben und gab ihm die Headline:<span style="color: #3366ff;"><strong> <em>„Ein Leben für die Allgemeinheit und ein lebenslanges Engagement für Oberkochen“.</em></strong></span></p>
<p><em>„Wer Bruno Balles Lebenswerk erkennen und begreifen will, der muss tief in die Familie Balle eintauchen! Sein Elternhaus war geprägt von einer tiefen Frömmigkeit und im katholischen Glauben verwurzelt. Sein Vater Anton hat diese tiefe Gläubigkeit in seiner Familie mit 10 Geschwistern (er hatte 12, aber 2 sind bei der Geburt gestorben) und selbstverständlich auch in seiner eigenen Familie verkörpert. Der Bruder von Brunos Vater, Joseph Anton, war Pfarrer im Bistum Augsburg. Dieser schrieb seine Grabrede selbst und sie wurde an seinem Begräbnis öffentlich vorgelesen. Bruno und seine Geschwister besuchten sein Grab in Inchenhofen jährlich. In dieser glaubensstarken Familie ist Bruno aufgewachsen. Er hat als kleiner Bub mitbekommen, wie die GeStaPo seinen Vater mehrmals zum Verhör abgeholt hat. Man wusste nie, ob er jedes Mal wiederkommen würde. Mal kam er nach 3 Tagen oder auch erst nach 2 Wochen nach Hause zurück. Anton Balle war auch in der „Katholischen Zentrumspartei“ aktiv, die im örtlichen Gemeinderat die Mehrheit hatte, bis die Nazis am 30. Januar 1933 die Macht in Deutschland übernahmen. Nur wenige wissen, dass das „Katholische Zentrum“ noch bei der anschließenden Wahl (die keine freie mehr war) am 5. März 1933, die absolute Mehrheit in Oberkochen hatte, obwohl die SA im Wahllokal anwesend war und versuchte, die Wahl zu beeinflussen. Die Katholiken in Oberkochen ließen sich, zumindest im Nov. 1932, nicht beeindrucken.</em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Einschub: Die Wahlen von 1930 bis 1933 *** in Oberkochen</em></strong></span></p>
<ol start="14">
<li><strong><em> Sep 1930</em></strong><em> NSDAP-Durchbruch</em></li>
<li><strong><em> Jul 1932</em></strong><em> NSDAP stärkste Partei</em></li>
<li><strong><em> Nov 1932</em></strong><em> letzte freie Wahl (Zentrumspartei 55,1% / NSDAP 23,2% / KP 13,1% / SPD 2%)</em></li>
<li><strong><em> Jan 1933</em></strong><em> Hitler wird Reichskanzler</em></li>
<li><strong><em> Mär 1933</em></strong><em> Wahl unter Terrorbedingungen</em></li>
</ol>
<p><em>*** Auf dem Rathaus liegen keinerlei Zahlen zu diesen Wahlen vor. Dort wurde sicher irgendwann „aufgeräumt“. Ich habe Zahlen vom Nov 1932 dem neuen Heimatbuch entnommen. Es hat den Anschein, dass sie aus den Bantel’schen Unterlagen stammen und wenn die Zahlen noch vorhanden sein sollten, dann sind sie es dort..</em></p>
<p><em>Bruno Balle hatte von seiner frühesten Jugend an eine klare Botschaft von seinem Elternhaus erhalten: „Bleibe dem katholischen Glauben treu und lebe auch in der Öffentlichkeit die christlichen Werte.“ Mit diesen Voraussetzungen war der politische Weg für ihn klar. Sein Vater gründete umgehend nach dem II. Weltkrieg zusammen mit dem Unternehmer Jakob Schmied und anderen ehemaligen Zentrumsmitgliedern die CDU Oberkochen. Bruno gründete zusammen mit Hubert Winter die Junge Union in Oberkochen. Ab diesem Zeitpunkt war er in der Kommunalpolitik angekommen. Mit der Unterstützung von Julius Metzger (damaliger CDU-Vorsitzender und erster Bürgermeister-Vertreter) und später durch Rudolf Eber (Geschäftsführer der Fa. Jakob Schmied und CDU-Vorsitzender) wurde er ein immer wichtigerer Mitstreiter in der CDU und der Kommunalpolitik. Schon Mitte der 70er Jahre war klar, dass er die Nachfolge von Rudolf Eber im CDU-Stadtverband übernehmen würde. 1975 wurde er zum 1sten Mal in den Gemeinderat gewählt. Er nahm seine Aufgaben sehr ernst und engagierte sich zunehmend auf Kreis‑, Bezirks- und Landesebene der CDU. Heute würde man ihn als Netzwerker bezeichnen, denn früh knüpfte er Kontakte zu führenden CDU-Politikern, die später für Oberkochen noch wichtig werden würden. Eine politische Meisterleistung von ihm war sicher meine Nominierung zum CDU-Bundestagskandidaten im Wahlkreis Heidenheim-Aalen. Durch seine freundschaftliche Art konnte er zusammen mit seinem Sohn Martin den CDU-Ortsverband auf 200 Mitglieder ausbauen, wodurch dieser der größte im Wahlkreis wurde. Mit diesem Paket im Rücken gewann ich damals im Jahr 1990 die Kandidatur gegen Prof. Dr. Manfred Abelein.</em></p>
<p><em>Für Bruno war die Parteiarbeit keine Last, sondern eine große Freude und packte die Probleme mit großer Begeisterung an. Er kümmerte sich um die Realgenossenschaft, die seine Vorfahren schon erfolgreich führten. Desweiterten engagierte er sich im Katholischen Krankenpflegeverein. Er war auch ein musischer Mensch. Von Jugend an sang er im Kirchenchor und war eine Stütze des berühmten Doppel-Quartetts unter der Leitung von Heinz Sievers. </em></p>
<p><em>Kommunalpolitisch war sein Höhepunkt sicher die Umsiedelung der Fa.</em> <em>Carl Zeiss SMT GmbH (Semiconductor Manufacturing Technology) vom Campus an der Carl-Zeiss-Straße zum heutigen Standort zwischen Oberkochen und Königsbronn. Bruno hat damals den Ministerpräsidenten Erwin Teufel zu einer Wahlveranstaltung in die Dreißentalhalle eingeladen. Zu diesem Zeitpunkt stand die Entscheidung auf Messers Schneide –<strong> Jena, Aalen-Ebnat oder Oberkochen</strong>. Er lud die Verantwortlichen von Zeiss zu der Veranstaltung ein und startete dadurch bezüglich des Standortes einen neuen Denkprozess bei Carl Zeiss. Meine guten Kontakte zum Stiftungskommissar Heinz Dürr brachten dann den Durchbruch. SMT würde in Oberkochen bleiben und neu bauen. Das Ergebnis lässt sich sehen. Hunderte Millionen Euro wurden in mehreren Bauabschnitten investiert und die Gewerbesteuer aus diesem Bereich beträgt inzwischen jährlich deutlich über 100 Millionen Euro!</em></p>
<p><em>Alles in allem kann man über Bruno sagen: „Bei allen Erfolgen seines Lebens blieb er immer bescheiden. Er drängte sich nie in den Vordergrund und freute sich über gelungene Werke und Projekte. Er war ein gradliniger ehrlicher Mann, der uneigennützig für alle Mitbürger da war. Man konnte immer zu ihm kommen und er nahm sich immer Zeit für den Menschen und sein Anliegen.“ </em></p>
<p><em>Bruno verkörpert auch das alte Oberkochen. Er hat die Entwicklung vom Dorf zur Stadt mitgestaltet. Die vielen neuen Bürger, seien sie aus Jena, Coburg, aus Schlesien, dem Sudetenland (Böhmen und Mähren) und aus Ungarn und wo sie sonst noch als Flüchtlinge und Vertriebene zu uns hergekommen sind, hat er mit seinem Elan und seiner kameradschaftlichen Art immer versucht in die Stadtgemeinschaft einzubinden. </em></p>
<p><em>Noch eines ist bemerkenswert: Bei vielen Menschen, die sich so über die Maßen engagieren, kommt es mitunter vor, dass sich Kinder von seinem Weg abwenden. Nicht so bei der Familie Balle. Bruno nahm seinen Sohn Martin schon frühzeitig zu allen Veranstaltungen mit und so war es dann auch kein Zufall, dass Martin auch sein Nachfolger in der CDU wurde. Es lässt sich sagen: Bruno war nicht nur ein Vorbild für seinen Sohn Martin, sondern auch für viele Mitstreiter in Oberkochen. So einen Menschen vermisst man, wenn er nicht mehr unter uns weilt. Er war ein toller Mensch.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Bevor wir schließen lassen wir die KI zu Wort kommen:</strong></span></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><em>Engagement und Wirken</em></strong></span></p>
<ul>
<li><strong><em>Kommunalpolitiker:</em></strong><em> Bruno Balle war über viele Jahre hinweg kommunalpolitisch aktiv und prägte das öffentliche Leben in Oberkochen maßgeblich.</em></li>
<li><strong><em>Christliches Elternhaus:</em></strong><em> Er stammte aus einfachen Verhältnissen und einem christlich geprägten Elternhaus, was seine Haltung und sein Wirken stark beeinflusste.</em></li>
<li><strong><em>Lebensmotto:</em></strong><em> Sein Handeln lässt sich mit „<strong>Einer von uns, einer für uns</strong>“ beschreiben – er stellte sein Leben in den Dienst der Gemeinschaft.</em></li>
<li><strong><em>Gesellschaftliches Engagement:</em></strong><em> Neben der Politik war er in vielen Bereichen ehrenamtlich tätig und setzte sich für den Zusammenhalt in der Gesellschaft ein.</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Bedeutung für Oberkochen</strong></span></p>
<ul>
<li><em>Bruno Balle galt als „<strong>Oberkochener par excellence</strong>“.</em></li>
<li><em>Mit seinem Tod verlor die Stadt eine ihrer <strong>prägendsten Persönlichkeiten</strong>, die das Gemeinwesen nachhaltig beeinflusst hat.</em></li>
</ul>
<ul>
<li><em>Sein Wirken wird in Oberkochen als beispielhaft für <strong>bürgerschaftliches Engagement</strong> angesehen.</em></li>
<li><strong><em>Kommunalpolitische Unterstützung:</em></strong><em> Bruno Balle war über Jahrzehnte hinweg im Gemeinderat und in Ausschüssen aktiv. Er setzte sich für eine <strong>wirtschaftliche Diversifizierung</strong> der Stadt ein.</em></li>
<li><strong><em>Netzwerker:</em></strong><em> Er pflegte enge Kontakte zu Unternehmen und Entscheidungsträgern und trug dazu bei, dass Oberkochen als Standort attraktiv erschien.</em></li>
<li><em>In Nachrufen wurde betont, dass er maßgeblich an der <strong>Umsiedelung von SMT beteiligt</strong> war – durch seine politische Arbeit und sein Engagement für die Stadtentwicklung.</em>
<ul>
<li><strong><em>Langfristige Wirkung:</em></strong><em> Mit der Umsiedlung von SMT wurde Oberkochen wirtschaftlich breiter aufgestellt, was auch Balles Ziel war: die Stadt zukunftsfähig machen und Arbeitsplätze sichern.</em></li>
<li><em>Die Umsiedlung von SMT gilt als <strong>strategisch wichtig</strong> für die Stadt, da sie neue Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität brachte.</em></li>
<li><em>Bruno Balle wird in diesem Zusammenhang als <strong>Mitgestalter und Wegbereiter</strong> gesehen, der die Interessen der Stadt gegenüber Unternehmen und Investoren vertrat.</em></li>
<li><em>Sein Engagement zeigt, dass er nicht nur gesellschaftlich, sondern auch <strong>wirtschaftlich prägend</strong> für Oberkochen war.</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Zusammenfassung</strong></span></p>
<p><em>Bruno Balle war nicht nur Kommunalpolitiker, sondern ein <strong>lebenslanger Gestalter des öffentlichen Lebens</strong> in Oberkochen. Seine Auszeichnungen – vom Bundesverdienstkreuz bis zur Ehrenbürgerwürde – spiegeln wider, wie sehr er für seine Heimatstadt und deren Menschen gewirkt hat. </em></p>
<p><strong>Schluss.</strong> Und so schließen wir den Bericht mit seinen eigenen Worten: <strong><em><span style="color: #3366ff;">„Ich war ein Mann der Gemeinschaft, ein Mann aus der Gesellschaft und das wollte ich sein und bleiben. Jemand von Euch und mit Euch.“</span> </em></strong>Und wenn er einen Standpunkt hatte und diesen eisern verteidigte, konnte er ein ganz schön harter Brocken sein – aber immer zum Wohle der Stadt (So BM Peter Traub im Rahmen einer Laudatio bei einer Ehrung für ihn).</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_135 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31945" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31945" class="wp-image-31945 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-05-Bruno-und-Hildegard-Balle.jpg" alt width="1200" height="802"><p id="caption-attachment-31945" class="wp-caption-text">Bruno und Hildegard Balle im Alter (überlassen von Martin Balle)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_136 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: right;"><strong>Wilfried „Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg</strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 847: Die Oberkochener „Hall of Names“ oder „Kaleidoskop wichtiger Namen, Begriffe, Sprüche und Ereignisse“. Teil 2</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-847-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 23:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=31581</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„1. Mai und Maiwanderung“</strong></span></p>
<p><strong>30. April:</strong> In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wurden gerne Aktionen durchgeführt. Lustige, grenzwertige, aber auch zerstörerische. In früheren Zeiten wurden ganze Heuwagen auseinandergenommen und auf dem Dach des zu Belustigenden wieder zusammengesetzt. Es wurden Gartentürchen und Gartenbänke verschleppt und versteckt und auch Piratenflaggen auf Schulgebäuden gehisst. Auch das Stehlen des Maibaums war eine Zeitlang angesagt. Aber wie das so im Laufe der Zeit ist, heute ist Kreativität selten geworden und die zerstörerische Wut kann dafür bestaunt werden. 2025 wurde einfach kurzerhand ein privater, von Kindeshand erstellter, Maibaum umgesägt. In Berlin und Hamburg sind inzwischen extreme Ausbrüche die Regel geworden.</p>
<p>Diese Nacht ist übrigens auch die Walpurgisnacht, in der die Hexen mit dem Besen auf den Blocksberg flogen. Wir haben zwar auch einen <strong>„Hexafelsa“ </strong>– aber dort wurden noch keine fliegenden Besen beobachtet.</p>
<p><strong>1. Mai</strong>: Wenn alle die Nacht gut überstanden hatten, hat man sich in Gruppen zusammengefunden, um eine Maiwanderung zu starten. Die gingen überwiegend in die nähere Umgebung wie Tauchenweiler, Nietheim oder zur Theres nach Niesitz. Und immer das Lied auf den Lippen <em>„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus“.</em> Wie oben angedeutet sind es heute eher die Autonomen, die ausschlagen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Die 11er Fete“ </strong></span><strong>– eine damals übliche Veranstaltung, um die Studienfahrt zu finanzieren&nbsp;</strong>der 11ten Klasse des hiesigen Gymnasiums. Aber im Jahr 1988 haben sie es richtig krachen lassen. Der damalige Klassensprecher war Ralf Kürbitz. Er und seine Klasse schafften es, den SDR3 nach Oberkochen in die Schwörz-Halle zu holen. Am 5. November 1988 wurde von 18:30 Uhr bis 24:00 Uhr gefeiert, wobei die SDR-Fete von 20 Uhr bis 23 Uhr live sendete. Bei den Planungen ging man von rund 2.000 Besuchern aus. Es spielte die Band „Fusion“ für einen Eintritt von 4 DM. Natürlich ging das nicht ohne Auflagen der Stadt. Ich will hier nur einige knackige Punkte aufzählen und vermute, dass sich das heute niemand mehr zutrauen würde:</p>
<ul>
<li><em>Das Gymnasium haftet für alle Schäden im Rahmen der Veranstaltung</em></li>
<li><em>Ein Bodenbelag muss extra verlegt und am Ende wieder entfernt werden</em></li>
<li><em>10 volljährige Ordner für die Eingangskontrolle</em></li>
<li><em>Absolutes Rauchverbot</em></li>
<li><em>Stromkosten bezahlt der Veranstalter</em></li>
<li><em>Brandsicherungswache auf Kosten des Veranstalters</em></li>
<li><em>Lehrer Hans-Peter Grimm ist die verantwortliche Person seitens der Schule</em></li>
<li>​</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_138 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31588" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31588" class="wp-image-31588 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-238-11er-Fete-Gymnasium.jpg" alt width="1200" height="1609"><p id="caption-attachment-31588" class="wp-caption-text">Eine Mega-11er Fete des Gymnasiums, die live im Radio lief (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_139 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„dr 30jährige Krieg“ </strong><strong>- </strong><strong>1618 bis 1648 </strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Eine beliebte Frage an Schüler lautete:<em> „Wie lange dauerte der 30jährige Krieg“ </em>und die Antworten waren tlw. mehr als erstaunlich, besser gesagt befremdlich. Es war ein Konflikt um die Hegemonie &nbsp;im&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" target="_blank" rel="noopener">Heiligen Römischen Reich</a>&nbsp;und in&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Europa" target="_blank" rel="noopener">Europa</a>, der als&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Religionskrieg" target="_blank" rel="noopener">Religionskrieg</a>&nbsp;begann und als&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Territorium" target="_blank" rel="noopener">Territorialkrieg</a>&nbsp;endete. Als Auslöser des Krieges gilt der&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweiter_Prager_Fenstersturz" target="_blank" rel="noopener">Prager Fenstersturz</a>&nbsp;vom 23. Mai 1618. Die Kriegshandlungen und die durch sie verursachten <a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hungersnot" target="_blank" rel="noopener">Hungersnöte</a>&nbsp;und&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seuche" target="_blank" rel="noopener">Seuchen</a>&nbsp;hatten ganze Landstriche verwüstet und entvölkert. In Teilen Süddeutschlands überlebte nur ein Drittel der Bevölkerung. Insgesamt sind wohl 40 % der Landbevölkerung umgekommen. Die Verheerungen bei uns begannen erst 1631/1632 und erreichten 1634 ihren Höhepunkt, als 70.000 Soldaten im Zusammenhang mit der Schlacht bei Nördlingen unsere Gegend heimsuchten.</span> <span style="color: #0000ff;"><strong>Im Jahr 1629 wohnten in Oberkochen 370 Menschen in 57 Häusern. Kaum 60 davon überlebten Pest, Hunger und Krieg.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„d Abodeek“ </strong></span><strong>– Gibt‘s nemme: Die erste Apotheke im Brunkel</strong></p>
<p>Bevor bei uns die erste Apotheke am 1. Oktober 1950 eröffnete, musste Medizin von auswärts beschafft werden. Kaspar Scheerer, der Mühlen-Besitzer ließ im Kapellenweg 7 ca. 1947 ein Haus bauen. Gebaut hat das Haus die Baufirma Wingert u.a. mit den Mitarbeitern Hubert Wunderle und Josef Bihlmaier. An diesem Ort ließ sich der Apotheker Ulrich Irion nieder, bevor er 1952 im Dreißental die „Volkmarsberg-Apotheke“ eröffnete. &nbsp;Mein Schulfreund Hartmut Kratzsch (heute Wätzel) und sein Bruder Gernot wohnten mit ihren Eltern einst zeitweise in diesem Haus. Im Frühjahr 2024 wurde es abgerissen, um Platz für das neue Blaulichtzentrum zu schaffen. Eine weitere Apotheke wurde 1964 von Werner Mögel unter dem Namen „Kochertal-Apotheke“ in der Heidenheimer Straße 16 gegründet. Seine Jahreskalender mit Oberkochener Motiven sind bis heute unvergessen.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_140 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31590" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31590" class="wp-image-31590 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-09-Erste-Apotheke-in-Oberkochen.jpg" alt width="1200" height="876"><p id="caption-attachment-31590" class="wp-caption-text">Die erste Apotheke in Oberkochen befand sich in diesem Haus im Brunkel – Abriss 2024 (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_141 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„hiesiger Adel“ </strong></span><strong>– gibt’s tatsächlich</strong></p>
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;"><strong>Brigitte Gräfin Adelmann von Adelmannsfelden:</strong></span></li>
</ul>
<p style="padding-left: 40px;">Brigitte Tischer, eine Tochter von Emil und Waltraud Tischer aus dem Silcherweg 2, die Nikolaus Graf Adelmann heiratete und wohl in Hohenstadt wohnt.</p>
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;"><strong>Reichsfrau Ruth Speth von Schülzburg</strong></span></li>
</ul>
<p style="padding-left: 40px;">geb. 1915 gest. 1998 (letzte Ruhestatt auf dem städtischen Friedhof Oberkochen) wurde in Waterberg (Südwestafrika) geboren. Ihr Vater war der Freiherr Otto Reinhard Freiherr Speth von Schülzburg, geb. 1883 zu Schöntal (Kreis Schwäbisch Hall) und gest. 1945 in Berlin. Dessen Vater Johann Baptist Freiherr von Schülzburg geb. 1846 auf der Schülzburg gest. 1909 in Ellwangen war Königlicher Förster im Ellwängischen (Forsthaus Hohenberg). Wenn man die Linie immer weiter zurückgeht, landet man bei Albrecht Speth von Schülzburg, der die Burg 1452 erworben hatte. Ein Sohn der o.g. Reichsfrau ist der frühere kfm. Ausbildungsleiter von Carl Zeiss und ehemalige Stadtrat Hartmut Müller. Gemäß den gültigen Gesetzen hätte er einen Anspruch auf diesen Namen geltend machen können.</p>
<ul>
<li><strong><span style="color: #0000ff;">Hans Udo von Schulz.</span> </strong>Über ihn konnte ich nur in Erfahrung bringen, dass er einst in der Frühlingstraße 2 wohnte (also in dem Haus, in dem ich heute wohne) und 1975 mit Frau Sophie in die USA ausgewandert ist.</li>
<li><span style="color: #0000ff;"><strong>Freiherr von Ledebur, Ingo.</strong></span> Ledebur&nbsp;(auch&nbsp;Ledebuer&nbsp;oder tschechisch&nbsp;Ledebour) ist der Name eines alten&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Westfalen" target="_blank" rel="noopener">westfälischen</a><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Adel" target="_blank" rel="noopener">Adelsgeschlechts</a>, das mit&nbsp;Wicbertus Lethebur, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ministeriale" target="_blank" rel="noopener">Ministerialer</a>&nbsp;des&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum_Osnabr%C3%BCck" target="_blank" rel="noopener">Bischofs von Osnabrück</a>, im Jahr 1195 erstmals urkundlich erscheint und auch die&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stammreihe" target="_blank" rel="noopener">Stammreihe</a> Auch schon lange weggezogen.</li>
<li><span style="color: #0000ff;"><strong>Erich von Heintschel-Heinegg, </strong></span>von Beruf Verkaufspsychologe, zieht 1976 vom Tiersteinweg 5 nach Niederstotzingne</li>
<li><span style="color: #0000ff;"><strong> Friedrich August Diepold Leopold Alfred Freiherr von Köckritz. </strong></span>Da habe ich keine Daten mehr gefunden, vermute aber, dass auch er in den 70erm weggezogen ist.</li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_142 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31587" style="width: 362px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31587" class="wp-image-31587 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-199-Ruth-Speth.jpg" alt width="352" height="393"><p id="caption-attachment-31587" class="wp-caption-text">Freifrau Ruth Speth von Schülzburg — Die Mutter von Hartmut Müller (Archiv der andere Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_143 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #800000;"><strong><span style="color: #ff0000;">„Ähle“</span> vielleicht doch eher „Ehle“</strong></span><strong> – Josef Fischer aus der Katzenbachstraße 31</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Ärmle“</strong></span> – <strong>Adolf Fischer aus der Dreißentalstraße 13</strong></p>
<p>Bruder vom Karl Fischer „Napoleon“. Er hatte eine Holzprothese, also „n Holzara“ (Holzarm).</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Albturm“</strong></span> <strong>– erst in Heubach und dann in Oberkochen gescheitert</strong></p>
<p>Das Projekt wurde im Jahr 2017 unter dem damaligen Heubacher Bürgermeister Frederick Brütting ins Leben gerufen. Entworfen hat den Turm der Heubacher Prof. Jürgen Graf, der an der TU Kaiserslautern das Fachgebiet Tragwerk und Material leitet. Mit über 61 Metern wäre der Albturm der größte Holzturm Deutschlands geworden, errichtet aus speziellem Buchenholz. Für Heubach bzw. Oberkochen waren mindestens 13 Millionen Euro veranschlagt, vermutlich wären es deutlich über 15 Millionen geworden. Von einer notwendigen Infrastruktur wie Parken, Essen, Personal u.a.m. mal ganz abgesehen. Gottseidank gab es an beiden Orten einen Rückzieher.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Alemannischer Friedhof“ </strong></span><strong>– von der Frühlingstraße bis vor die Försterstraße</strong></p>
<p>1980 wurden beim Bau des Stelzenmüller-Hauses in der Frühlingstraße 3 menschliche Überreste gefunden. Flugs erging ein Baustopp und die Archäologen übernahmen die Regie. Aufgrund der neuen Erkenntnisse und den bereits vorliegenden ergibt sich womöglich die Größe eines Friedhofs mit bis zu 1000 Gräbern. Bisherige Erkenntnisse:</p>
<ul>
<li><strong><em>Keltenstraße Haus Nr. 8:</em></strong><em> Beim Bau dieses Hauses wurden um die vorletzte Jahrhundertwende zum ersten Mal Knochen zu Tage gefördert. Man hielt diese Gräber damals für keltisch und benannte die Straße nach den vermeintlich keltischen Ur-Oberkochenern.</em></li>
<li><strong><em>Dreißentalstraße Haus Nr. 17:</em></strong><em> Beim Bau der Wasserleitung wurde 1922 zumindest ein Reihengrab angeschnitten und untersucht.</em></li>
<li><strong><em>Keltenstraße Haus Nr. 7:</em></strong><em> Im Jahr 1922 wurden beim Bau sehr viele Knochen gefunden. Man schenkte der Sache keine große Beachtung und ließ alles mit dem Bauaushub abfahren.</em></li>
<li><strong><em>Dreißentalstraße Haus Nr. 15:</em></strong><em> Bei einer nachträglichen Unterkellerung fand man einige Knochen.</em></li>
<li><strong><em>Jägergässle Haus Nr. 9:</em></strong><em> Beim Bau des Hauses, im Jahr 1937, wurden sieben Reihengräber angeschnitten. Der Fund wurde ordnungsgemäß dem Landesdenkmalamt gemeldet.</em></li>
<li><strong><em>Feigengasse Haus Nr. 9:</em></strong><em> Beim Bau im Jahr 1938 wurden ebenfalls menschliche Knochen gefunden. Da es aber außerhalb des Gräberfeldes liegt, wurden sie bisher nicht mit einbezogen.</em></li>
<li><strong><em>Dreißentalstraße 22 (altes Kino):</em></strong><em> Beim Bau des Kinos im Jahr 1952 sollen angeblich Pferdeknochen gefunden worden sein. Nur die obersten und reichsten Alemannen wurden mit ihren Pferden beigesetzt. So hat es den Anschein, dass an dieser Stelle ein bedeutender Alemanne seine letzte Ruhe fand. </em></li>
<li><strong><em>Keltenstraße Haus Nr. 16</em></strong><em>: Beim Bau des Wohnhauses im Jahr 1956 wurde verschiedene Reihengräber gefunden und dem Landesdenkmalamt gemeldet. </em></li>
<li><strong><em>Keltenstraße zwischen Haus Nr. 8 und 14:</em></strong><em> Beim Bau von 5 Garagen stieß man 1956 auf einige Skelette.</em></li>
<li><strong><em>Keltenstraße zwischen den Garagen und Haus Nr. 16:</em></strong><em> Fund von weiteren Skeletten im Jahr 1957 beim Ausheben eines Kanals.</em></li>
<li><strong><em>Keltenstraße Haus Nr. 9 und 13</em></strong><em>: Nichts ganz gesichert sind Funde im unbebauten Grund zwischen beiden Häusern.</em></li>
<li><strong><em>Frühlingstraße Haus Nr. 3:</em></strong><em> Im März 1980 wurde in Hüttlingen in einem Erdaushub von spielenden Kindern ein Totenschädel gefunden. Das Landesdenkmalamt nutzte die Chance für eine große archäologische Aktion. Man ging davon aus, dass allein auf diesem Grundstück bis zu 60 Gräber zu finden gewesen wären.</em></li>
</ul>
<p><strong>Abschließende Anmerkung:</strong> Beim Bau der neuen Dreißentalhalle wurden zur Erleichterung der Stadt keine weiteren Gräber entdeckt.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_144 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31589" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31589" class="wp-image-31589 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-282-Alemannische-Friedhof.jpg" alt width="1200" height="873"><p id="caption-attachment-31589" class="wp-caption-text">So könnte der große alemannische Friedhof ausgesehen haben (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_145 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Was die Zaungäste bei der Ausgrabung so alles von sich gaben:</strong></p>
<ul>
<li><em>Onda isch’s Gebiss ja guat, abr obarom sieht‘s aus wi a Gardazau</em></li>
<li><em>Des Gebiss muass schleinigscht zom Zaharzt</em></li>
<li><em>Dia hent domaols au scho Plattfiaß ghett</em></li>
<li><em>Des isch a Weibsbild gwäsa, des siesch glei, dui het no em Tod s Maul offa</em></li>
<li><em>Guck amoal, wie dui d‘ Klapp aufreißt, dui het bestemmt von ihrem Ma zum Abschied no ois mit dr Broatpfann auf n Deckl kriagt</em></li>
<li><em>Mensch, hoat dui d‘ Gosch weit offa, dui het sicher em Kirchchor mitgsonga ond hot s Hohe C et recht verwischt</em></li>
<li><em>Wia lang dent se scho an dem Weibsbild rom? Waas? Drei Däg? J , mit dene Weiber hot mr ällemoal s moischt Gschäft</em></li>
<li><em>Des kennt scho au a Zeissianer gwäsa sei, mit dere groaßa Klapp</em></li>
<li><em>Dui bewegt sich ja no</em></li>
<li><em>Dia hent nex me zom Lacha</em></li>
<li><em>Dao guck, so liagsch halt rom</em></li>
<li><em>So siehsch in 1200 Joar au aus. Bloß suchet se di gwieß et. Ond wen se di suachat ond au no fendat, no wisset se et wer du bisch, mach auf jeden Fall amoal d‘ Hundemark an de no</em></li>
<li><em>Dao guck na, so kloi gasch zemma; wenn’d rauskommsch goasch en zwoi Blaschdigbeitl nei.</em></li>
<li><em>Send des Ihre Ondrmieder Herr Stelzamiller</em></li>
<li><em>Am Grab 33 dauerte es beonders lange: Ha, do hent se bestemmt a Schwiegrmuadr nei, dia hent se fiar au scho bsonders diaf vrscharrt</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„(alt)deutsche Schrift“</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">als Sammelbegriff für einige&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gebrochene_Schrift" target="_blank" rel="noopener">gebrochene Schriften</a>&nbsp;verwendet, mit denen vom 16. bis zum 20. Jahrhundert deutsche Texte bevorzugt geschrieben und gedruckt wurden, oder dient als Name einer dieser Schriften. Die altdeutsche Schrift umfasst verschiedene Schriftarten, die sich vom frühen Mittelalter bis zur Neuzeit entwickelten. <a style="color: #000000;" href="https://www.bing.com/ck/a?!&amp;&amp;p=f21f6ab125f537196cab3b8c962c4b2b56dec83c0bf68293a3fb50e787619e31JmltdHM9MTc0ODU2MzIwMA&amp;ptn=3&amp;ver=2&amp;hsh=4&amp;fclid=27da0c61-f477-6a89-19de-199df5a56b7a&amp;psq=altdeutsche+Schrift&amp;u=a1aHR0cHM6Ly93d3cuYWx0ZGV1dHNjaGUtc2NocmlmdC5vcmcvbXVzdGVyYWxwaGFiZXRlLw&amp;ntb=1" target="_blank" rel="noopener">Die altdeutsche Schrift, auch bekannt als <strong><em>Kurrentschrift oder Frakturschrift</em></strong>, entwickelte sich über Jahrhunderte und wurde bis ins 20. Jahrhundert verwendet. Die bekannteste Form ist die&nbsp;<strong><em>Sütterlinschrift</em></strong>, die 1911 von Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultusministeriums entwickelt wurde. Diese Schriftart wurde bis 1941 in Schulen gelehrt und ist heute noch älteren Menschen bekannt.</a></span></p>
<p><span style="color: #000000;">In Bezug auf&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schreibschrift" target="_blank" rel="noopener">Schreibschrift</a>&nbsp;wird auch die Bezeichnung&nbsp;deutsche Schreibschrift, je nach Zusammenhang sowohl als Sammelbegriff als auch als Einzelname verwendet. Nach dem II. Weltkrieg wurde in den Schulen die sog. Lateinische Ausgangschrift gelehrt. Wir wurden 1959 eingeschult und irgendein Oberschlaule am Kulturministerium in Stuttgart setzte durch, dass wir in der 3. oder 4. Klasse (also 1962/63) beim jüngst verstorbenen Lehrer Albert Gunzenhauser die Deutsche Schrift zusätzlich lernen mussten. Geschadet hat es nicht, kann ich doch bis heute einigermaßen alte Texte lesen, wenn die Handschrift nicht zu kreativ war. Mit der Frakturschrift in alten Büchern habe ich hingegen überhaupt kein Problem. Die&nbsp;Fraktur&nbsp;(von&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Latein" target="_blank" rel="noopener">lateinisch</a>&nbsp;fractura&nbsp;„Bruch“, seit Mitte des 15.&nbsp;Jahrhunderts auch „gebrochene Schrift“) ist eine&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schriftart" target="_blank" rel="noopener">Schriftart</a>&nbsp;aus der Gruppe der&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gebrochene_Schrift" target="_blank" rel="noopener">gebrochenen Schriften</a>. Sie war von Mitte des 16. bis Anfang des 20.&nbsp;Jahrhunderts die meistbenutzte Druckschrift im deutschsprachigen Raum, in Konkurrenz zur&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Antiqua" target="_blank" rel="noopener">Antiqua</a>.</span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Allein gegen Alle</strong></span> <strong>– Oberkochen ist eine unschlagbare Rätselstadt</strong></p>
<p>Ein ganz besonderer Tag war Samstag, der 25. Mai&nbsp;1974. Wir waren bundesweit im Radio, und zwar als städtischer Teilnehmer in Hans Rosenthals Ratequiz <em>„Allein gegen alle“.</em> Bürgermeister Gustav Bosch bat um rege Beteiligung seiner Einwohnerschaft. Vereine und Schulen wurden gebeten interne Rateteams zu bilden, alle Einwohner mögen das Radio einschalten. Wir gewannen die erste Runde mit 5:1. In Runde 2 gewannen wir am 29. Juni mit 4:2 und in der letzten Runde am 31. August gar mit 5:0 und dürfen uns seitdem mit diesem Titel schmücken. <span style="color: #0000ff;"><strong>Mehr Details über Teilnehmer und beantwortete Fragen findet ihr im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-714-besondere-tage-im-jahreskreislauf-teil-2/">714.</a></strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Altersgenossen“</strong></span><strong> – Freundeskreis</strong></p>
<p><span style="color: #000000;">Vorsicht – nicht lachen, jetzt kommt die offizielle Herleitung: <em>„</em><a style="color: #000000;" href="https://de.wiktionary.org/wiki/Determinativkompositum" target="_blank" rel="noopener"><em>Determinativkompositum</em></a><em>&nbsp;aus den Substantiven&nbsp;</em><a style="color: #000000;" href="https://de.wiktionary.org/wiki/Alter" target="_blank" rel="noopener"><em>Alter</em></a><em>&nbsp;und&nbsp;</em><a style="color: #000000;" href="https://de.wiktionary.org/wiki/Genosse" target="_blank" rel="noopener"><em>Genosse</em></a><em>&nbsp;sowie dem&nbsp;</em><a style="color: #000000;" href="https://de.wiktionary.org/wiki/Fugenelement" target="_blank" rel="noopener"><em>Fugenelement</em></a><em>&nbsp;</em><a style="color: #000000;" href="https://de.wiktionary.org/wiki/-s" target="_blank" rel="noopener"><em>-s</em></a><em>.“</em> Des lernsch et amoal auf em Gymnasium. Menschen des gleichen Jahrgangs organisieren sich oft in Vereinen, den sog. AGVs. Bei uns hatte das früher einen deutlich höheren Stellenwert als heute. Spätestens zum 40er-Fest war eine solche Verbindung angesagt. Im Amtsblatt wurden jährlich zu runden Jubiläen wie 40er‑,50er‑, 60er- und 70er- oder gar 85-Feiern Berichte mit Fotos veröffentlicht. Zu erwähnen wäre hier noch das Schwabenalter – 40! Für Frauen gilt das eh nicht, denn die send scho emmer gscheid ????. Die Hochburg der Altersgenossenfeste, besonders des 40er-Festes, befindet sich in Schwäbisch Gmünd.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das Ganze geht zurück auf <a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_B%C3%B6hm_(Humanist)" target="_blank" rel="noopener">Johannes Böhm</a>, genannt&nbsp;Bohemus&nbsp;(~1485–1533/1535), einen der ersten deutschen&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnologie" target="_blank" rel="noopener">Volkskundler</a>&nbsp;und&nbsp;<a style="color: #000000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnografie" target="_blank" rel="noopener">Ethnografen</a>. Er schrieb in seiner 1521 erschienenen Beschreibung der Sitten und Gebräuche aller Stämme (Omnium gentium mores et ritus) über die Schwaben:&nbsp;Sero respiscunt&nbsp;– frei übersetzt: <em>„Sie kapieren spät“</em> und begründete damit dieses Vorurteil, das sich hartnäckig über die Jahrhunderte hielt.</span></p>
<p><strong>&nbsp;</strong><em>Dr Schwoab, der wird mit vierzig gscheid,<br>Dr andre et in Ewigkeit!<br>Ond so a Joar isch ganz schnell rom,<br>Ond I vielleicht scho wieder domm.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Alt-Oberkochen“</strong></span></p>
<p>Es gab eine Langgass mit dem Kies, eine Kirchgass mit dem Roasch, den Katzenbach und den Brunkel und das Feigen- und Jägergäßle mit dem unteren Dreißental hingen so an der jeweiligen Seite und a bissle was dromrom. Das war das Dorf am Kocher. Es wusste noch nicht, dass die Eisenbahn, Autos, Fabriken und die Folgen verlorener Kriege mit Vertriebenen und Flüchtigen sowie einer Firma aus Jena das Dorf in die Neuzeit katapultieren würden. Und heute suchen wir aufwendig nach Schnipseln aus der sog. guten alten Zeit, die nie wirklich gut war. Bei allen Recherchen müssen wir immer achtsam sein, dass wir nicht einer heimeligen Romantisierung anheimfallen, denn je größer der Zeitraum zwischen Erinnerung und Erlebtem wird, umso größer besteht die Gefahr „dass doch alles so toll und so viel besser als heute gewesen sein soll“.</p>
<p><u>Dazu gab es im Laufe der Jahrzehnte einige Veröffentlichungen:</u></p>
<ul>
<li><em>„Sitten und Bräuche“ </em><em>–</em> von Karl Günther (gest. 1934) und Alfons Mager (gest. 1946)</li>
<li><em>„Heimatbüchlein“</em> – von Franz Balle im Amtsblatt des Jahres 1953</li>
<li><em>„Bilder aus Oberkochen“ </em>– von Karl Friedrich Fischer im Amtsblatt 1958</li>
<li><em>„Unsere kirchliche Heimat“</em> – von Pfarrer Rudolf Hager aus dem Jahr 1955</li>
<li><em>Von alten und armen Zeiten</em> – Gustav Bosch im Amtsblatt 1958</li>
<li><em>Geschichten und Sagen in Oberkochen und Umgebung</em> – im Amtsblatt von Alfons Mager</li>
<li><em>Brauchtum um die Kirchweih in Oberkochen</em> – im Amtsblatt von Franz Balle</li>
<li><em>Oberkochener Fastnet vor 50 Jahren (1900) </em>– im Amtsblatt von Franz Balle</li>
<li><em>Oberkochener Bräuche in der Karwoche</em> – im Amtsblatt von Franz Balle</li>
<li><em>Die württembergische Zollstation in Oberkochen</em> – im Amtsblatt von Wilhelm Schneider</li>
<li><em>Die verschiedenen „Einwohnerbücher“ ab 1959 </em>– der Gemeinde bzw. der Stadt</li>
<li><em>„400 Jahre Evangelische Kirchengemeinde 1583 bis 1983“ </em>– von Christhard Schrenk</li>
<li><em>„Alt-Oberkochen Erzählungen und Berichte aus Oberkochens Vergangenheit“</em> – Christhard Schrenk</li>
<li>Ein Heimatbuch mit dem Titel<em> „Oberkochen Geschichte Landschaft Alltag“</em> – Stadt Oberkochen aus dem Jahr 1986</li>
<li>Ein weiteres Heimatbuch mit dem Titel <em>„Oberkochen“ </em>– Stadt Oberkochen aus dem Jahr 2018</li>
<li>Und ab 1988 die Reihe des Heimatvereins <em>„Oberkochen Geschichte Landschaft Alltag“ mit bisher über 845 Berichten</em></li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_146 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31586" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31586" class="wp-image-31586 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-143-Oberkochen-ca.-1930.jpg" alt width="1200" height="773"><p id="caption-attachment-31586" class="wp-caption-text">Unser Oberkochen um die Zeit 1930 (Archiv HVO Ruoff)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_147 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„s alt Schualhaus“</strong></span> –<strong> Gebäude in der Aalener Str. 19</strong></p>
<p>Das war früher die 1860 erbaute evangelische Schule mit integrierter Lehrerwohnung (in der viele Jahre lang der Lehrer Gottlob Braun wohnte), später zwischen 1957 und 1959 mit einer gymnasialen Klasse als Außenstelle des Schubartgymnasiums Aalen, dann Ortsbibliothek bis 1967, Startup der Fa. Beier, von 1979 bis 1989 Jugendhaus und ab 1993 Heimatmuseum und Begegnungsstätte. Ein neuer Name musste her: Schillerhaus na ja – im Leberkäs ist auch kein Käs drin. <span style="color: #0000ff;"><strong>Die Berichte dazu mit den Nummern <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-251-die-aalener-strasse-19-teil-1/">251</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-252-als-die-aalener-strasse-noch-kirchgasse-hiess-teil-2/">252</a> stammen aus der Feder des Braun‘schen Lehrerssohns Hermann.</strong></span></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_148 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31585" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31585" class="wp-image-31585 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-12-Altes-evang-Schulhaus.jpg" alt width="1200" height="835"><p id="caption-attachment-31585" class="wp-caption-text">Altes evangelisches Schulhaus, dann Bibliothek mit Helma Braun, heute Schillerhaus mit Heimatmuseum (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_149 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„s alt Schweschterehaus“ </strong></span><strong>– Gebäude in der Aalener Straße 6</strong></p>
<p>Im Zusammenhang mit der umfassenden »Fürstlich Ellwangischen Schulordnung« von 1749 sah sich die katholische Kirchengemeinde mit der Notwendigkeit konfrontiert, neben der Kirche ein neues Schulhaus zu bauen. Nach zwei vollen Jahren elenden Papierkriegs konnte am 28.6.1755 endlich mit dem Bau begonnen werden.&nbsp;Es entstand ein repräsentativer Barockbau, spartanisch, aber markant.</p>
<p>Finanziert wurde der Schulbau durch Holzeinschlag im Gebiet „Petershau“. Für 1.200 Gulden wurde das eingeschlagene Holz schließlich nach Unterkochen verkauft. Die Stiftungspflege hatte sehr damit gerechnet, dass die Oberkochener Bauern die Spanndienste kostenlos machen würden. Doch dies hatten sie im Frühjahr beim Bau des Pfarrhofs schon überreichlich getan. Jetzt waren sie nur noch bereit, einen Sonderpreis von 30 Kreuzern, statt der sonst üblichen 40 Kreuzer zu machen. Hier war also die erste katholische Schule untergebracht. Nachdem 1901 der Umzug der Schüler in den neuen Fuchsbau im Dreißental erfolgte, wurde 1904 eine Renovierung vorgenommen und am 15. November 1906 zogen die ersten Schwestern, namentlich Maximiliana und Walburga, ein. Im Jahr 1954 wurde das neue Schwesternhaus in der Bühlstraße verwirklicht. Ab diesem Zeitpunkt nannte man das Gebäude Aalener Straße 6 <span style="color: #ff0000;"><strong>„S alt&nbsp;Schwesterehaus“.</strong></span></p>
<p>1994 wurden die Baupläne für einen Neubau erstellt, 1995 das alte abgerissen und mit dem Bau begonnen, am 19. März 1996 Richtfest und am 16. Februar 1997 Einweihung gefeiert. Das Gebäude heißt jetzt Edith-Stein-Haus: <em>„Ihr </em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ordensname" target="_blank" rel="noopener"><em>Ordensname</em></a><em>&nbsp;Teresia Benedicta a Cruce&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unbeschuhte_Karmelitinnen" target="_blank" rel="noopener"><em>OCD</em></a><em>&nbsp;oder&nbsp;Teresia Benedicta vom Kreuz&nbsp;(*&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/12._Oktober" target="_blank" rel="noopener"><em>12. Oktober</em></a><em>&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1891" target="_blank" rel="noopener"><em>1891</em></a><em>&nbsp;in&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Breslau" target="_blank" rel="noopener"><em>Breslau</em></a><em>; †&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/9._August" target="_blank" rel="noopener"><em>9. August</em></a><em>&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1942" target="_blank" rel="noopener"><em>1942</em></a><em>&nbsp;im&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Auschwitz-Birkenau" target="_blank" rel="noopener"><em>KZ Auschwitz-Birkenau</em></a><em>), war eine&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Reich" target="_blank" rel="noopener"><em>deutsche</em></a><em>&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Philosoph" target="_blank" rel="noopener"><em>Philosophin</em></a><em>&nbsp;und&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Frauenbewegung" target="_blank" rel="noopener"><em>Frauenrechtlerin</em></a><em>&nbsp;jüdischer Herkunft. Edith Stein wurde 1922 durch die&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Taufe" target="_blank" rel="noopener"><em>Taufe</em></a><em>&nbsp;in die katholische Kirche aufgenommen. 1933 trat sie in den Orden der&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Teresianischer_Karmel" target="_blank" rel="noopener"><em>Unbeschuhten Karmelitinnen</em></a><em>&nbsp;ein. Sie gilt als Brückenbauerin zwischen Christen und Juden. In der&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeit_des_Nationalsozialismus" target="_blank" rel="noopener"><em>Zeit des Nationalsozialismus</em></a><em>&nbsp;wurde Stein „als Jüdin und Christin“ zum Opfer des&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Holocaust" target="_blank" rel="noopener"><em>Holocaust</em></a><em>. In der&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-katholische_Kirche" target="_blank" rel="noopener"><em>katholischen Kirche</em></a><em>&nbsp;wird sie als&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliger" target="_blank" rel="noopener"><em>Heilige</em></a><em>&nbsp;und&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4rtyrer" target="_blank" rel="noopener"><em>Märtyrerin</em></a><em>&nbsp;verehrt, Teilen der&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelische_Kirche" target="_blank" rel="noopener"><em>evangelischen Kirche</em></a><em>&nbsp;gilt sie als Glaubenszeugin. Ihr römisch-katholischer und evangelischer&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gedenktag" target="_blank" rel="noopener"><em>Gedenktag</em></a><em>&nbsp;ist der 9.&nbsp;August. Papst&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Paul_II." target="_blank" rel="noopener"><em>Johannes Paul&nbsp;II.</em></a><em>&nbsp;sprach Stein am 1.&nbsp;Mai 1987&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Seligsprechung" target="_blank" rel="noopener"><em>selig</em></a><em>&nbsp;und am 11.&nbsp;Oktober 1998&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heiligsprechung" target="_blank" rel="noopener"><em>heilig</em></a><em>.“</em></p>
<p>Der Architekt Gerhard Kenntner konnte die Einweihung nicht mehr miterleben, da er am 18. Dezember 1996 verstarb. Die Kinderkirche hat in diesem Gebäude ihr Zuhause gefunden, wie auch die kath. Bibliothek (die inzwischen aufgelöst wurde). Auch zwei Wohnungen wurden in das Gebäude integriert. Was auffällt: Das neue Haus ist völlig identisch mit dem abgerissenen. Möglicherweise liegt das an Zuschüssen, die man sonst womöglich nicht erhalten hätte. Auch der erste katholische Kindergarten war hier zuhause. <span style="color: #0000ff;"><strong>Siehe auch Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-264-das-alte-katholische-schwesternhaus-1755-1995/">264</a>.</strong></span></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_150 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31591" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31591" class="wp-image-31591 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-10-Altes-kath-Schulhaus.jpg" alt width="1200" height="1316"><p id="caption-attachment-31591" class="wp-caption-text">Altes katholische Schulhaus, dann Schwesternhaus und heute Edith-Stein-Haus neben der Kirche St. Peter und Paul (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_151 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: right;"><strong>…und weiter geht’s in zwei Wochen – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p>
<p style="text-align: right;">​</p></div>
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			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 846: Die Oberkochener „Hall of Names“ oder „Kaleidoskop wichtiger Namen, Begriffe, Sprüche und Ereignisse“. Teil 1</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-846-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2026 23:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=31218</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_9 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_152 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Lange habe ich gesucht…und wurde nach großem Aufwand doch noch fündig, weil es nicht sein konnte, dass diese Arbeit eines früheren Oberkochener Arbeitskreises verloren gegangen sein könnte.</p>
<p>1991 fing Dietrich Bantel an, einen Ordner über Oberkochener Hausnamen anzulegen. Bis 2010 gab es dann unregelmäßige Treffen, von den Menschen, die damals das Wissen darüber hatten und bereit waren es zu teilen:<br><em>„Anton Betzler (Kratzer), Josef Wingert (Draier), Hilde Trittler (Gruabwirde), Paul Wingert (Balgadag), Anton Gutheiß (Done), Edwin Gold, Trudl Fischer, Gretl Bleibler, Eugen und Blandina Gentner sowie Helmut Gold (Murxle) und Lisbeth Schön.“</em></p>
<p>Dazu bekam ich eine Liste von Ludwig Burghard, eine weitere von Bruno Brandstetter und vieles wusste und recherchierte ich selbst und kämpfte mich auch durch alle bisherigen heimatkundlichen Berichte, das Heimatbuch und das Büchle „Alt-Oberkochen“ von Christhard Schrenk, durch die Amtsblattausgaben ab 1953 sowie durch weitere Quellen.</p>
<p>Und dann wurde das Projekt aufgrund des gesamten Materials so groß, dass ich mich für den Namen <em><strong>„Oberkochener Hall of Names“</strong> (angelehnt an den amerikanischen Begriff „Hall of Fame –Ruhmeshalle“) entschied</em>, denn außer den <em><strong>„Haus- und Spitznamen“</strong></em> gab und gibt es viele weitere Begriffe, die ich einbringen wollte, weil sie für Oberkochen wichtig waren und tlw. noch sind, oder weil sie es sonst in keinen eigenen Bericht geschafft hätten.</p>
<p>Die Listung erfolgt sortiert nach A‑Z. Dazu gibt es Erklärungen, Herleitungsbeschreibungen, Kommentare und Bilder. Und wo nichts zu finden war oder es an Unterstützung mangelte – steht halt auch nichts.</p>
<p>Ich bin mir wohl bewusst, dass das möglicherweise den einen oder die andere im Einzelfall nicht gänzlich erfreut – trotzdem darf das Ganze deshalb nicht im Ordner vor sich hin vergilben. Und wenn darüber gesprochen und debattiert wird, dann ist das Ziel erreicht. Und Fehler sind aufgrund der Vielzahl an Begriffen nicht ausgeschlossen. Aber wie sagt der Schreiner: <em>„Wo gehobelt wird fallen halt auch Späne.“</em></p>
<p>Ich habe einige Namen und die dazugehörigen Stories nicht aufgeführt, die durchaus noch bekannt sind, aber bei mir irgendwie eine rote innere Linie überschritten haben. Die Sprache war früher gröber und derber als heute und so sind auch einige Namen entsprechend der Zeit, aus der sie stammen. Heute in Zeiten des „Genderwahns“, des ständigen Suchens nach rassistischen Äußerungen und des Verurteilens kultureller Aneignungen (leider auch rückwärtsgerichtet) wären viele der Wortschöpfungen heute nicht mehr möglich.</p>
<p>Es sind rund 800 Namen und Begriffe, die aufgelistet und in geplanten 50 Teilen über einen Zeitraum von nahezu 3 Jahren (bis 2028). veröffentlicht werden. 15 davon werde ich nicht der Öffentlichkeit preisgeben, weil „se z‘ hoikl send“. Nun gibt es zwei Möglichkeiten, man freut oder ärgert sich über die Listung oder man freut oder ärgert sich über die Nichterwähnung. In all diesen Fällen behalten wir ruhig Blut und sagen uns (frei nach Bruno Brandstetter): <em>„So isch’s halt“</em> ????. Und wie würde der Gutheiße Done sagen: <em>„So viele Neema in meim Koopf“.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>HAUSNAMEN</strong></span><br><span style="color: #0000ff;"><strong>Allgemein:</strong></span> In vielen Regionen Deutschlands gibt es auf dem Dorf ganz besondere Namen: die Hausnamen (auch Dorfnamen oder Hofnamen genannt). Will man über einen Bekannten aus dem Dorf sprechen, so bezeichnet man ihn nicht mit dem Familiennamen <em>(Müller, Maier, Schmitt und Schultze),</em> sondern mit dem sogenannten Hausnamen. Man unterscheidet also, wie man heißt (Vorname), wie man sich nennt (Hausname) und wie man sich schreibt (Familienname). Kennt man den Hausnamen, weiß man zugleich, wo jemand wohnt und zu welcher Familie die Person gehört. Während die offiziellen Familiennamen im Personalausweis stehen, sind die Hausnamen inoffiziell und werden nur in der mündlichen Kommunikation in der Dorfgemeinschaft verwendet.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Oberkochenspezifisch</strong>:</span> Hausnamen sind ein faszinierender Teil der Schwäbischen Kultur.<br>Diese Namen sind nicht an eine Person gebunden, sondern an ein Haus. Heiratete beispielsweise ein Grupp auf den „Goldahof“, blieb der Name „Gold“ auf dem Hof und die Bewohner wurden zum <em>„Goldabauer“.</em><br>Gelegentlich wurde der Name auch mitgenommen. Im Jahr 1673 zog ein Melchior Schneider von Fleinheim nach Oberkochen und brachte den Namen „Sonndag“ mit. Sein Großvater war an einem Sonntag geboren und bekam, sehr ungewöhnlich, den Vornamen „Sonntag“. Und so lebt dieser Name bis heute fort.<br>Ihren Ursprung haben die Namen in der Unterscheidung von Einwohnern mit demselben Namen. Dabei ist zu bedenken, dass diese Namen oft noch aus einer Zeit stammen, als das mit Straßen und Hausnummern noch völlig anders geregelt war.<br>Neue Namen entstehen heute nicht mehr und so nach und nach sterben diese Namen im täglichen Sprachgebrauch aus.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>SPITZNAMEN</strong></span><br><span style="color: #0000ff;"><strong>Allgemein</strong></span>: Ein Spitzname (im 17. Jahrhundert bedeutete spitz ‚verletzend‘), ist ein Ersatzname für den realen Namen einer Person. Dieser Beiname kann auch eine Unvollkommenheit andeuten. In der Regel übertrifft er den eigentlichen Namen an Witz. Sie werden häufig nach äußeren Merkmalen, dem Verhalten, dem Beruf, der Funktion oder nach Bezeichnungen, die zufällig entstehen und Anklang finden, gebildet.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Personenbezogen</strong>:</span> Diese Namen gehen nicht selten auf einen bestimmten Anlass oder eine Eigenart der Person zurück. Diese hatten aber nicht die Kraft sich zu einem Hausnamen zu entwickeln. Daher gelten sie nur für diese eine Person wie z.B. „Spatzahans“.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Berufsbezogen:</strong></span> Oft war feststellbar, dass die Berufsbezeichnung allein genügte, um klar zu benennen wer gemeint war z.B. „Doadagräber“ oder es wurde der Vorname nachgestellt wie bei „Metzgers Paul“.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Oberkochenspezifisch:</strong> </span>Spitznamen entstehen, im Gegensatz zu Hausnamen, auch heute noch neu und deshalb habe ich auch solche aus „meiner Zeit“ aufgenommen.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>NAMEN für GEBÄUDE, GESCHÄFTE, ORTSTEILE, GEBIETE, NATURORTE und DIVERSES</strong></span><br>Diese wurden ausgewählt, weil sie einmal etwas Besonderes waren und mitunter heute noch sind wie z.B. „Das Kies“.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>LOST PLACES: VERLORENE ORTE – gibt’s nemme</strong></span><br>Das sind Orte, die früher einmal wichtig waren und verschwunden sind, im besten Fall sind noch Fundamente zu finden. Auch solche gibt es bei uns wie z.B. „dr Schtoibruch oder d‘ Schischanza“.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>LOST JOBS: VERLORENE TÄTIGKEITEN– gibt’s au nemme</strong></span><br>Funktionsträger, die es heute nicht mehr gibt wie z.B. „den Amtsbüttel“</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>LOST GAMES: VERLORENE SPIELE – gibt’s erscht recht nemme</strong></span><br>Das sind Kinderspiele, die längst der Vergessenheit anheimgefallen sind.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>ORIGINALE</strong></span><br>Ein Original ist eine Person, die durch unverwechselbares, zum Teil auch exzentrisches Auftreten, Verhalten oder andere Eigenschaften bekannt geworden ist. Dabei spielen die Faktoren, die ein Abweichen von der Allgemeinheit, ein Überraschungsmoment, etwas Seltsames und Wunderliches manifestieren, eine Rolle.<br>Im Brockhaus von 1839 steht dazu folgender Text: „<em>Auch Menschen werden Originale genannt, wenn sie sich durch Originalität ihrer Denkungsart oder ihres Benehmens auf eigenthümliche und auffallende Weise vom Gewöhnlichen entfernen; dies kann jedoch ebenso gut durch Seltsamkeit und Thorheit, wie durch edle und vortreffliche Eigenschaften geschehen.“</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>FREUNDESKREISE</strong></span><br>Es gibt oder gab bei uns sehr spezielle, die einfach erwähnt werden müssen wie z.B. „<em>Sechserclub“, „Bagage“, 1. ADV u.a.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>BEGRIFFE und SPRÜCHE</strong></span><br>Und auch solche will ich hier explizit erwähnen wie z.B.<em> „Reigeschmecktr und Flichtling“</em> oder <em>„so lang Du Deine……“</em></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>ANMERKUNGEN</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;">• Die Vorsilbe Kohl- hatte immer etwas mit Köhlerei und Holzkohle zu tun.<br>• Die Nachsilbe ‑seff — ist immer auf Josef zurückzuführen.<br>• Als Adresse wurde jeweils die älteste genommen, die zu finden war.<br>• Es ist jetzt doch eine (minestens) 50-teilige!!! Berichtsreihe geworden und da mag der eine oder die andere sagen – gings nicht eine Nummer kleiner? Ha Noi – es ist die erste und wohl letzte Gelegenheit all das unter dem Titel „Hall of Names“ vorzustellen. Dazu brauchte es Willen und Kreativität, Durchhalten beim Recherchieren, ein gutes Erinnerungsvermögen sowie die Unterlagen der früheren Arbeitsgruppe (die namentlich schon am Anfang aufgelistet wurden) und die tatkräftige Unterstützung von Bruno Brandstetter und dem inzwischen verstorbenen Huga-Schreiner.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>ZUR EINSTIMMUNG</strong></span><br>Da gehen wir mal ins Jahr 1908 zurück und lesen dazu eine Ortsbeschreibung: „1139 (913 kath.) Einwohner, 496 m hochgelegen, Gesamtgemeinde 1168*** (922 kath.***) Einwohner, Pfarrdorf mit Marktgerechtigkeit, 8,7 km südlich von Aalen, im Tal des schwarzen Kochers, nahe seinem Ursprung, von reichbewaldeten Höhen umschlossen.</p>
<p>*** entscheidend für die zweierlei Einwohnerzahlen ist die getrennte Aufführung von</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>• Kreuzmühle, Häuser, erbaut 1845 mit 10 Einwohner</em><br><em>• Schlackenwäsche, Haus, erbaut 1745 mit 5 Einwohner</em><br><em>• Schleifmühle, Häuser, erbaut 1725 mit 11 Einwohner</em><br><em>• Ziegelhütte (Achtung: Oberkochen – nicht Königsbronn!), Häuser, im 19. Jahrhundert mit 8 Einwohner</em></p>
<p><em>Bahnstation, Postagentur mit Telegraf und Telefon, werktags 2mal und sonntags einmal Postzustellung, Arzt in Unterkochen (4 km) und Königsbronn (5 km), Apotheke in Königsbronn, gute Wirtschaften, 7 Kaufläden, alles im Ort zu haben.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_153 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31201" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31201" class="wp-image-31201 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-188-Oberkochen.jpg" alt width="1200" height="796"><p id="caption-attachment-31201" class="wp-caption-text">Alt-Oberkochen noch recht überschaubar, aber schon mit Eisenbahnanbindung (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_154 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Jetzt noch die emotionale Einstimmung mit der leicht angepassten Oberkochener Version von <em><strong>„Wir wandern heut ins Schwabenland“,</strong> das der „HugaPaule“ oft am Stammtisch anstimmt:</em></p>
<p><em>Wir wandern heut ins Schwabenland,</em><br><em>ins Schwabenland hinaus,</em><br><em>mit frohem Mut und heitrem Sinn,</em><br><em>sind überall zu Haus:</em><br><em>Auf rauher Alb, in steiler Höh,</em><br><em>im Schwarzwald und am Bodensee,</em><br><em>im Brenztal und am Kocherstrand,</em><br><em>wie bist du schön mein Schwabenland,</em><br><em>mein Schwabenland.</em></p>
<p><em>Wir singen heut ein freies Lied,</em><br><em>ein Lied das laut erschallt,</em><br><em>das klingen soll in Lust und Freud,</em><br><em>durch Berg u. Wald und Feld</em><br><em>Auf rauher Alb, in steiler Höh,</em><br><em>im Schwarzwald und am Bodensee,</em><br><em>im Brenztal und am Kocherstrand,</em><br><em>wie bist du schön mein Schwabenland,</em><br><em>mein Schwabenland.</em></p>
<p><em>Wir heben heut die Becher hoch,</em><br><em>gefüllet bis zum Rand,</em><br><em>und stossen an und trinken aus</em><br><em>auf unser Schwabenland:</em><br><em>Auf rauher Alb, in steiler Höh,</em><br><em>im Schwarzwald und am Bodensee,</em><br><em>im Brenztal und am Kocherstrand,</em><br><em>wie bist du schön mein Schwabenland,</em><br><em>mein Schwabenland.</em></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Genug des Vorgeplänkels – Jetzt geht‘s lo-os!</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">„1. ABI-Ball“</span> – auf dem hiesigen Gymnasium</strong><br>Am Freitag, den 29. Mai 1987 fand in der alten Dreißentalhalle zum ersten Mal in der Geschichte des Gymnasiums eine Abiturientenball statt. Da die Veranstaltung sich im Nachhinein als nicht kostendeckend herausstellte, schritt Bürgermeister Gentsch ein und erließ den Abiturienten anfallende Gebühren und die Hallenmiete. Da ich in späteren Jahren keine Hinweise auf ähnliche Veranstaltungen fand, gehe ich davon aus, dass der erste Ball auch der letzte war.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">„1. ABI-Jahrgang“</span> – auf dem hiesigen Gymnasium</strong><br>Studienrat Rudolf Thiem, empfing uns ca. 30 Schüler im Schuljahr 1963 mit einer heute gänzlich unverständlichen Begrüßung. Sinngemäß: <em>„Ihr seht hier an der Tafel die Gauß’sche Normalverteilungskurve. Anhand dieser lässt sich leicht erklären, warum ihr bis zum Abitur nur noch 18 Schüler sein werdet. Egal – auch wenn ihr lauter Einser schreiben würdet – mehr als 18 werdet ihr wohl nicht sein“. (Bei einem Gespräch, viele Jahrzehnte später im Naturfreundehaus, erklärte er mir: <strong>„Unsere Aufgabe war es nicht, alle zum Abitur zu führen, sondern zu selektieren.“</strong></em> Die ersten wurden schon nach dem Probe-Vierteljahr aussortiert und so ging es im Laufe der Jahre immer weiter, bis das 1971 eintrat, was er damals schon prophezeite – nicht 18, sondern immerhin 22 meiner damaligen Mitschüler machten als erster Jahrgang in Oberkochen ihr Abitur:</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31200" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31200" class="wp-image-31200 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-185-1971-Abitur.jpg" alt width="1200" height="913"><p id="caption-attachment-31200" class="wp-caption-text">Der allererste Abi-Jahrgang auf dem hiesigen Gymnasium (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_156 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="padding-left: 40px;">Von links hinten nach rechts vorne<br>• Jörg Funke, Götz Hopfensitz, Johannes Schmieg, Ursula Kranz, Werner Schaupp, Rudolph Thiem, Reinhold Kurz<br>• Bernd Mayer, Arthur Grupp, Heidrun Flügel, Gabi Moser, Hannelore Völker, Karl Starz, Michael Ludwig, Volkmar Schrenk<br>• Eckart Irion, Peter Neupert, Werner Schulze, Ursula Dietrich, Gudrun Korn, Regina Straube, Walter Hegelau</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">„1. ADV“</span> – Freundeskreis: Ein echter Kameradenverein, 40 Jahre jung (1986 – 2026) und jetzt au no gscheid. Der folgende Text stamm vomHuha-Paule</strong><br>Irgendwie schon längere Zeit stand vor über vier Jahrzehnten der Gedanke im Raum, einen Kumpel-/ Freundesverein zu gründen. Dazu gab es 1985 drei größere spontane Treffen und so wurde schließlich am 11. Januar 1986 im Turmstüble auf dem Volkmarsberg der hochwohllöbliche 1. ADV ins Leben gerufen. Viele dicke, fette Ordner berichten aus der nun fast 40-jährigen Historie. Wir gaben die Festschrift „Bürger und Platte“ heraus, natürlich genannt nach dem Oberkochern Amtsblatt, in der u.a. jedes Mitglied sich vorstellte -. In den folgenden Jahren entstanden eine Menge dieser Broschüren, im 2. Jahr wurden z.B. 12 Stück geschaffen, 1990 waren es 6 Rundschreiben BuP.<br>Der Gründungs- und für die ersten Jahre Vorstand waren die Jungs, die schon viele, viele Bergtouren miteinander unternahmen, Präsident Paul Hug, Vize Hans Hofmann, Schriftführer Gerhard Bahmann, Kassier Eugen Heiter. So kamen weitere Oberkochener dazu über Altersgenossen, Schulkameraden, Handball… mit vielen schönen Erlebnissen bei der Anna im Ochsen oder beim Horst im Fässle, vor allem nach dem Freitagstraining, wo dann immer die auswärtigen Studenten… wieder heim fanden. Weitere Dachplatten („Du Dachplatt“ hieß damals ein lustiges Schimpfwörtchen) waren bei der Gründungsversammlung anwesend:</p>
<p><em>Josi Gangl, Siegfried Grupp, Thomas Gentner, Lothar König, Klaus Müller, Ludwig Bahmann, Alfons Weißkopf, Carlo Heindel und Patriz Ilg (entschuldigt). Später stießen dazu Max Liersch, Harald Gentsch, Willibald Grupp, Eberhard und Thomas Haag, Adolf Fischer, Manfred Grupp, Wolfgang Stein, Wolfgang Elmer, Hans Hubrig.</em></p>
<p>Eine besondere Bedeutung trägt die kleine Dachplatte, die mit einer Kette um den Hals getragen wird. Wehe, einer trägt sie nicht, ein anderer kontrolliert, dann kann es teuer werden mit dem Bezahlen einer Runde – ansonsten zahlt halt der Kontrolleur. Freilich ist der 1. ADV ein reiner Herrenclub, sogar mit ein paar selbst geschrieben Liedern mit Texten, manche als Männerchorsätze. Doch die Satzung zum eingetragenen Verein konnte bei den Behörden leider nicht durchgesetzt werden wegen des Satzes „Der Verein verfolgt gegenüber fremden Frauen keine frauenfeindlichen Ziele“.<br>Man genoss in den 40 Jahren viele wunderbare Erlebnisse in der ganzen Welt. Basis dabei waren stets in Oberkochen die Maiwanderung zum Aalbäumle – nach dem Start am hiesigen Maibaumfest oder die Tour zum Ebnater Bierzelt an den Vatertagen. Da erlebte man auch gehaltvolle Weihnachtsfeiern, etwa in der Maria Schutz-Kapelle am 27.12.1986, Hauptversammlungen an allen möglichen Orten, in Kirchheim gab es ein Treffen zum Maßschneidern von Lederhosen, am 30.11.1996 dort ein ADV-Hausschlachten… oder bei der 650-Jahr-Feier der Heimatgemeinde trugen wir mit einem Festwagen die Geschichte des Schäfers vom Wollenloch bei. Darüber hinaus haben wir ein paar Sitzbänke im Ort finanziert.<br>Alle freuen sich rückblickend über eine bunte Vielfalt von Erlebnissen: Die Berge waren stets im Zentrum, es gibt wohl nur wenige Plätze, wo „Dachplatten“ nicht aus irgendeinem Grund waren. Sei es oft Kitzbühel, Südtirol, Zeiss-Hütte, Oberjoch, Ostlerhütte, Leogang, Nenzinger Himmel, Thalkirchdorf, Winkelmoosalm, Hörnlepass-Hütte…, viele Touren allüberall, sogar mit teilweise echtem Klettern. 2002 radelten wir rund um den Bodensee. Ein Ziel bildete natürlich immer das Münchner Oktoberfest. Wir besuchten darüber hinaus Hamburg, Ahaus (Tobit Nightclubbing), Prag…Dazu erfreuten Tennisturniere, Fußballspiele, Golfen, Ski‑, Radfahren oder Firmenbesichtigungen, Weinproben…<br>Freilich kamen auch Reisen ins Ausland nicht zu kurz, z.B. nach Island, Malaga, Irland, Italien… Ganz besondere Höhepunkte waren die von Max Liersch ab 1990 organisierten Segeltörns in der jugoslawischen Adria, Korfu, Griechenland, Türkei.<br>Logisch: Ebenso wechselten die Vorstände, jeder übernahm Ämter. Freilich haben sich die Zeiten geändert: Hatten vor 40 Jahren fast alle hier am Ort Elternhäuser, Plätze, Engagements am Ort…, man war ja schließlich noch recht jung – nun sind alle deutlich älter, wohnen mit ihren Familien und teils verheirateten Kindern und Enkeln im Land verstreut. Fünf Mitglieder sind leider schon verstorben. Trotzdem gibt es noch ein Jahresprogramm mit mindestens 4 Terminen. An einem davon wird es im kommenden Oktober mit dem Flieger nach Bari gehen. Die aktuell neugewählte Vorstandschaft (2024) bilden<em> Carlo Heindel, Eberhard Haag, Gerhard Bahmann sowie Adolf Fischer</em> und alle freuen sich auf die gemeinsamen Treffen. Schön, dass wir den 1. ADV haben!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31199" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31199" class="wp-image-31199 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-110-ADV-Gruppenfoto-Malaga.jpg" alt width="1200" height="961"><p id="caption-attachment-31199" class="wp-caption-text">Der Freundeskreis 1. Allgemeiner Dachlattenverein (ADV) auf Malaga (Archiv Paul Hug)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_158 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: right;"><strong>Dieses war der erste Streich – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p></div>
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