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	<title>Berichte &amp; Schriften | Heimatverein Oberkochen</title>
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	<description>Website des Heimatverein Oberkochen e.V.</description>
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	<title>Berichte &amp; Schriften | Heimatverein Oberkochen</title>
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	<item>
		<title>Bericht 870: Carl Zeiss – 80 Jahre in Oberkochen Teil 2</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-870-carl-zeiss-80-jahre-in-oberkochen-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 22:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk, Industrie]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;">​<strong>Maßgeblich am Erfolg beteiligt waren nachfolgend aufgeführte Führungspersonen </strong>(die Auflistung erfolgt namentlich A‑Z und ist meine subjektive Auswahl):</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_33001" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33001" class="wp-image-33001 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-01-Walter-Bauersfeld.jpg" alt width="650" height="844"><p id="caption-attachment-33001" class="wp-caption-text">Prof. Walter Wilhelm Johannes Bauersfeld * 23. Jan. 1879 in Berlin † 28.10.1959 in Heidenheim (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;">​<strong>Prof. Dr. Walter Bauersfeld,</strong></span> Geboren: 23. Januar 1879 in Berlin; gestorben am 28. Oktober 1959 in Heidenheim an der Brenz. Studium des Maschinenbaus an der TH Berlin‑Charlottenburg, Diplom 1902; Promotion 1904. Ab 1908 Mitglied der Geschäftsleitung bei Carl Zeiss Jena. 1927–1945 außerordentlicher Professor für Physik an der Universität Jena; nach 1945 Honorarprofessor in Stuttgart. Ab 1919 entwickelte Bauersfeld das erste Planetarium; 1923 wurde es im Deutschen Museum München vorgestellt. Nach 1945 Mitaufbau der optischen Werke in Oberkochen. Er genoss als Erfinder des Planetariums Weltruhm.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_33002" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33002" class="wp-image-33002 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-02-Peter-Grassmann.jpg" alt width="650" height="962"><p id="caption-attachment-33002" class="wp-caption-text">Dr. Ing Peter H. Grassmann * 21. Nov. 1939 in München (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Dr. Ing. Peter H. Grassmann.</strong></span> Geboren: 21. November 1939 in München. Aufgewachsen in Dresden und Bayern; frühe Prägung durch naturwissenschaftliches Umfeld. Studium der Physik an der TU München. Promotion 1968 am Max‑Planck‑Institut für Physik im Bereich Plasmaphysik (bei Werner Heisenberg). Forschungsaufenthalt am MIT, Cambridge/USA.</p>
<p>Er ist ein deutscher Physiker, Top‑Manager und später Wirtschaftsethiker, der sowohl bei Siemens als auch bei Carl Zeiss zentrale Transformationsprozesse leitete. Besonders bekannt wurde er durch die Sanierung der Carl Zeiss Gruppe in den 1990er‑Jahren. Er spielte in der Zeiss‑Geschichte der 1990er‑Jahre eine Schlüsselrolle: Er war der Manager, der die Sanierung, Neuordnung und strategische Neuausrichtung der Carl‑Zeiss‑Gruppe nach der deutschen Wiedervereinigung durchsetzte. Sein Wirken gilt als entscheidender Wendepunkt der modernen Zeiss‑Historie: Er sicherte das Überleben der Zeiss‑Gruppe. 1994 stand Zeiss Jena kurz vor dem Zusammenbruch. Grassmanns Sanierung verhinderte die Zerschlagung. Seine Zeit in Oberkochen dauerte bis 2001.</p>
<p><strong>Er legte durch seine Arbeit die Basis für spätere Weltmarktführerschaften in der</strong></p>
<ul>
<li><em>Halbleiteroptik → Grundlage für ASMLs Aufstieg</em></li>
<li><em>Medizintechnik → späterer Erfolg von Zeiss Meditec</em></li>
<li><em>Messtechnik → global führend</em></li>
<li><em>Zudem modernisierte er die Stiftungsstruktur und führte Zeiss in eine moderne, global ausgerichtete Unternehmensform – ohne die Stiftungsprinzipien Ernst Abbes aufzugeben</em></li>
</ul>
<p><strong>Ausgangslage: Zeiss nach der Wiedervereinigung</strong></p>
<p>Nach 1990 befand sich die Zeiss‑Gruppe in einer historischen Ausnahmesituation:</p>
<ul>
<li><em>Zwei Unternehmen trugen den Namen „Carl Zeiss“: Zeiss Oberkochen (Stiftungsunternehmen, Westdeutschland) und VEB Carl Zeiss Jena (DDR‑Kombinat).</em></li>
<li><em>Die wirtschaftliche Lage in Jena war kritisch, die Strukturen veraltet, die Märkte weggebrochen.</em></li>
<li><em>Die Stiftung suchte eine Führungspersönlichkeit, die Technologie, Management und Restrukturierung beherrschte.</em></li>
<li><em>Am 17. März 1994 erklärte der Stiftungskommissar vor den Führungskräften</em>
<ul>
<li><em>Treuhandmittel sind aufgebraucht</em></li>
<li><em>Das Eigenkapital reicht noch für ein Jahr</em></li>
<li><em>Mit Jena schreibt die Stiftung Verluste</em></li>
<li><em>Auch ohne Jena ist die Situation unbefriedigend</em></li>
<li><em>Es ist sofort zu handeln</em></li>
<li><em>Es ist keine Zeit für Diskussionen</em></li>
<li><em>Externe Hilfe ist erforderlich</em></li>
</ul>
</li>
<li><em>Am 20. Oktober 1994 erklärte der Stiftungskommissar im Hotel Fontana in Stuttgart-Vaihingen: „Zeiss ist ein Sanierungsfall!“</em></li>
<li><em>Am 9. November 1994 stand in den Zeitungen: „Peter Grassmann wird neuer Chef bei Zeiss“.</em></li>
<li><em>1994 wurde Peter Grassmann vom Stiftungskommissar Hermann Franz als Vorstandsvorsitzender berufen, um Zeiss zu sanieren. </em></li>
</ul>
<p><strong>Die Lage in Oberkochen war 1994 mehr als angespannt. </strong>Es ging um alles. Mein Bruder, Harald „Boxer“ Müller war als gebürtiger Oberkochener mit einem Fernsehteam aus Stuttgart in seinen Heimatort geschickt worden, um die Demos ins Fernsehen zu bringen. Diese fanden in Stuttgart-Vaihingen vor dem Hotel Fontana (heute Pullmann Stuttgart Fontana, bis heute mein Stamm-Hotel, wenn ich in Stuttgart bin) und in Oberkochen statt. Am 26. Oktober 1994 demonstrierten 4.500 Zeiss-Mitarbeiter für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze; am 10. November 1994 erneut 3.500 vor dem Vorstandshaus in Oberkochen.</p>
<ul>
<li><em>Es ging um bis zu 3.000 Stellen, davon über 1.500 im Westen.</em></li>
<li><em>Auf Plakaten standen Slogans wie „Aufbau Ost, Abbau West – wir sagen nein“.</em></li>
<li><em>Die Stimmung war aufgeheizt, weil viele glaubten, die Integration von Zeiss Jena sei Ursache der Krise. </em></li>
<li><em>Der damalige Betriebsratsvorsitzende Edwin Michler warnte vor einer Eskalation kurz vor einer entscheidenden Sitzung am 20. Oktober 1994.</em></li>
<li><em>Die Region Ostalb „zitterte“, weil Zeiss der wichtigste Arbeitgeber war.</em></li>
<li><em>Der Vorstandssprecher Jobst Herrmann trat in dieser Phase zurück. </em></li>
<li><em>1996 wurde das Werk Bopfingen mit 100 Beschäftigten geschlossen. </em></li>
</ul>
<p><strong>Die Proteste zeigten auch einen deutlichen Konflikt zwischen den Standorten:</strong></p>
<ul>
<li><em>Viele Beschäftigte in Oberkochen glaubten, die Verluste in Jena seien der Hauptgrund für die Krise.</em></li>
<li><em>In Jena wiederum protestierten Beschäftigte gegen weitere Kürzungen und verwiesen auf bestehende Vereinbarungen, die Entlassungen eigentlich ausschließen sollten. </em></li>
</ul>
<p><strong>Grassmanns strategische Maßnahmen in den Jahren 1994 bis 1998</strong></p>
<p>Sanierung des Standorts Jena.</p>
<ul>
<li><em>Rückführung in profitables Arbeiten</em></li>
<li><em>Neuordnung der Geschäftsbereiche</em></li>
<li><em>Vorbereitung späterer Ausgründungen (z. B. Jenoptik, Zeiss Meditec) </em></li>
</ul>
<p>Integration zweier Unternehmenskulturen. Er musste zwei sehr unterschiedliche Systeme zusammenführen:</p>
<ul>
<li><em>Westdeutsche High‑Tech‑Strukturen</em></li>
<li><em>Ostdeutsche Großkombinat‑Strukturen Dies war ein sozial, organisatorisch und politisch hochkomplexer Prozess.</em></li>
</ul>
<p><strong>Bedeutung für Oberkochen und die Ostalb: </strong>Grassmann hatte für Oberkochen eine zentrale, fast existenzielle Bedeutung, weil er in den 1990er‑Jahren die Sanierung und strategische Neuausrichtung von Carl Zeiss leitete – und damit den wichtigsten Arbeitgeber der Stadt stabilisierte und modernisierte. Die Stabilisierung des Unternehmens war für die Region wirtschaftlich überlebenswichtig, da Zeiss der größte Arbeitgeber der Ostalb ist. Oberkochen ist eng mit Zeiss verbunden – wirtschaftlich, sozial und kulturell. Grassmanns Kurswechsel</p>
<ul>
<li><em>beruhigte die Lage in Oberkochen</em></li>
<li><em>verhinderte massive Arbeitsplatzverluste und eine mögliche Zerschlagung des Konzerns</em></li>
<li><em>stabilisierte die Region Ostalb</em></li>
<li><em>machte Oberkochen zu einem Hightech‑Zentrum</em></li>
<li><em>und legte die Basis für das spätere Wachstum</em></li>
</ul>
<p>Ohne seine Eingriffe wäre Oberkochen in nahezu allen Belangen wohl kaum wiederzuerkennen.</p>
<p><strong>Bedeutung für die Zeiss‑Geschichte: </strong>Warum war Grassmann so wichtig für die Lösung der Krise? Weil er gleichzeitig Manager, Stratege und Vermittler war:</p>
<ul>
<li><em>Er brachte Erfahrung aus der Siemens‑Medizintechnik mit.</em></li>
<li><em>Er verstand die Bedeutung der Stiftungskonstruktion.</em></li>
<li><em>Er konnte zwischen Oberkochen, Jena, Politik und Belegschaft vermitteln.</em></li>
</ul>
<p><em>(Quellen TAZ, Schwäbische Post, KI, Wikipedia und Schwäbische Zeitung)</em></p>
<p><strong>Seit seinem Ausscheiden&nbsp;bei Carl Zeiss </strong>ist der Träger des Verdienstordens 1. Klasse der Bundesrepublik als Politik- und Wirtschaftsberater, Autor und Wirtschaftsethiker tätig. Peter H. Grassmann, der in der Nähe von München lebt, gilt als Verfechter einer werteregulierten Marktwirtschaft, ohne die der Kapitalismus langfristig nicht überleben werde.</p>
<p>Zu dem Thema hat er auch drei Bücher geschrieben: <em>„BurnOut – Wie wir eine aus den Fugen geratene Wirtschaft wieder ins Lot bringen“</em> und <em>„Plateau 3 – Zukunft vererben – Werteregulierte Marktwirtschaft und Bürgerdemokratie“</em>. Grassmann ist unter anderem Mitglied des Beirats der Deutschen Umweltstiftung, sitzt im Vorstand der Umwelt-Akademie und in den Kuratorien des Vereins Mehr-Demokratie und des Forums ökosoziale Marktwirtschaft. Sein neuestes Buch <em>„Demokratie neu denken“</em> veröffentlichte er im Alter von 86 Jahren im Jahr 2025.</p>
<p>In diesem Buch beschreibt er u.a. seine Arbeit bei Zeiss wie folgt: „<em>… Die spektakulärste Entscheidung war, bei Carl Zeiss in das kapitalintensive Feld der Extremoptiken für die Chip-Industrie zu investieren. Diese Industrie ist sehr zyklisch. Die Investitionsbereitschaft bewegt sich in starken Spitzen auf und ab. Die notwendigen Reinraumfabriken waren zu finanzieren im Finanzverbund mit der Schwesterfirma Schott. Deren Vorstand war gegen dieses Engagement. Ich aber antwortete: „Wir machen das!“ Der Finanzvorstand, der für beide Firmen zuständig war, erklärte daraufhin seinen Rücktritt bei Carl Zeiss. Damit ohne Finanzvorstand, aber mit dem Rückenwind der Kapitalkraft von ASML konnten wir in die Hochleistungsoptiken für die Chip-Industrie einsteigen. Diese Millionen teuren Optiken waren und sind die Basis des holländischen Produzenten von Lithograhie-Systemen ASML, der aufgrund dieser Entscheidung in den Folgejahren zu einer der erfolgreichsten Aktiengesellschaften Europas aufstieg und dies bis heute ist…“ </em><em>(mit Erlaubnis von Dr. Peter Grassmann)</em></p>
<p>​</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_33003" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33003" class="wp-image-33003 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-03-Paul-Henrichs.jpg" alt width="950" height="930"><p id="caption-attachment-33003" class="wp-caption-text">Paul Henrichs * 3. Jan. 1882 in Aachen † 7. Nov. 1962 – Zum 50sten Dienstjubiläum am 22.3.1951 (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Kaufmann Dr. Paul Henrichs.</strong> </span>Geboren: 3. Januar 1882 in Aachen; gestorben: 7. November 1962. 1901: Beginn der kaufmännischen Lehre bei Carl Zeiss Jena. Frühe Karriere: Ausbildung im In- und Ausland; mit 24 Jahren Leiter der Zeiss‑Niederlassung London. Nach dem Ersten Weltkrieg: Aufbau der nationalen und internationalen Vertriebsorganisation von Zeiss. 1926: Eintritt in die Geschäftsführung von Carl Zeiss. 1934: Mitglied der Geschäftsleitung des Jenaer Glaswerks Schott &amp; Gen. 1941: Bevollmächtigter der Carl‑Zeiss‑Stiftung. Nach 1945: Mitwirkung beim Wiederaufbau der Zeiss‑Unternehmen in Oberkochen; später u. a. Aufsichtsratsvorsitzender der Zeiss Ikon AG. Er war einer der prägenden Manager der deutschen Feinmechanik‑ und Optikindustrie. Er professionalisierte den internationalen Vertrieb von Zeiss, führte das Unternehmen durch Krisenzeiten und spielte nach 1945 eine Schlüsselrolle beim Wiederaufbau der westdeutschen Zeiss‑Strukturen.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_33004" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33004" class="wp-image-33004 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-04-Michael-Kaschke.jpg" alt width="650" height="650"><p id="caption-attachment-33004" class="wp-caption-text">Dr. Michael Kaschke * 18. Jun. 1957 in Greiz (Foto: Archiv Zeiss Oberkochen)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Prof. Dr. Michael Kaschke.</strong></span> Geboren: 1957 in Greiz (Thüringen). Studium der Physik an der Friedrich‑Schiller‑Universität Jena. Promotion und Habilitation 1986/88 im Bereich Laserphysik. Forschungsaufenthalte in den USA (u. a. IBM New York). Ab 1992 bis 2020 in Führungspositionen bei Zeiss, lebt seitdem in Oberkochen. Er ist ein deutscher Physiker, Technologie- und Wissenschaftsmanager und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG. Er gilt als einer der prägenden Gestalter der modernen Zeiss‑Gruppe und war maßgeblich daran beteiligt, das Unternehmen technologisch, organisatorisch und global neu auszurichten Er gilt als einer der wichtigsten Zeiss‑Manager der letzten Jahrzehnte. Er prägte das Unternehmen durch:</p>
<ul>
<li><em>Technologische Fokussierung (Halbleiteroptik, Medizintechnik, Mikroskopie)</em></li>
<li><em>Globalisierung des Konzerns</em></li>
<li><em>Sanierung der Augenoptik und Börsengang der Medizintechnik</em></li>
<li><em>Beschleunigte Digitalisierung der Geschäfte </em></li>
<li><em>Stärkung der Innovationskultur</em></li>
</ul>
<p>Unter seiner Führung entwickelte sich Zeiss zu einem der erfolgreichsten High‑Tech‑Konzerne Europas. Heute Gesellschafter und Mitglied des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH, Mitglied der Leopoldina und Präsident des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_33005" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33005" class="wp-image-33005 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-05-Gerhard-Kuehn.jpg" alt width="1200" height="802"><p id="caption-attachment-33005" class="wp-caption-text">Dr. Gerhard Kühn * 3. Jan. 1902 † 1990 – aufgenommen am 27.3.1962 anlässlich seines 60sten Geburtstags (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #3366ff;">Dr. Gerhard Kühn</span> </strong>(Ehrenbürger in Oberkochen)<strong>.</strong> Geboren 1907. Gestorben 1988. Studium der Physik; Promotion im Bereich Optik. Ab den 1930er‑Jahren wissenschaftliche Tätigkeit bei Carl Zeiss Jena. Nach 1945 führende Rolle beim Wiederaufbau der Forschungsabteilungen. Später Direktor für Forschung und Entwicklung. Kühn gehörte zu jener Generation von Zeiss‑Wissenschaftlern, die die Optikforschung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg neu strukturierten. Seine Arbeit stärkte die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Zeiss und prägte die Entwicklung moderner optischer Mess‑ und Analysegeräte.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_33006" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33006" class="wp-image-33006 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-06-Heinrich-Kueppenbender.jpg" alt width="1200" height="801"><p id="caption-attachment-33006" class="wp-caption-text">Heinrich „Heinz“ Küppenbender („Küpp“) * 23. Jan. 1901 in Waldniel † 5.Jul. 1989 – aufgenommen zum 25sten Dienstjubiläum am 1.9.1952 (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Dr. Heinz Küppenbender</strong> </span>(Ehrenbürger in Oberkochen). Geboren: 23. Februar 1901 in Waldniel; gestorben: 4. Juli 1989. Studium des Maschinenbaus an der TH Aachen, Diplom 1924; Assistent 1926–1927. Ab 1927: Tätigkeit bei Carl Zeiss Jena. 1929–1941: Chefkonstrukteur bei Zeiss Ikon in Dresden. 1941: Mitglied der Geschäftsleitung von Carl Zeiss Jena. 1947–1972: Technischer Leiter bei Carl Zeiss Oberkochen. 1966–1970: Mitglied der Bildungskommission des Deutschen Bildungsrates. Küppenbender war einer der wichtigsten technischen Köpfe der Zeiss‑Gruppe im 20. Jahrhundert. Seine Arbeit an der Contax‑Kamera und seine jahrzehntelange technische Leitung in Oberkochen machten ihn zu einer Schlüsselfigur der deutschen Optik‑ und Kamerageschichte. Er verkündete im Jahr 1957 erstmals eine Jahresabschlussprämie in Höhe von 3 % des Jahresgehaltes.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_33007" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33007" class="wp-image-33007 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-07-Dieter-Kurz.jpg" alt width="1200" height="949"><p id="caption-attachment-33007" class="wp-caption-text">Dr. Dieter Kurz * 4. Feb. 1948 in Tübingen – aufgenommen beim Presseempfang im Jahr 2006 im Gespräch mit Wolfgang Schmidt (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Dr. Dieter Kurz. </strong></span>Geboren: 1948 in Tübingen. Studium der Physik an der Universität Tübingen. Promotion 1976 im Bereich Festkörperphysik. Ab 1979 bis 2010 bei Carl Zeiss in verschiedenen technischen und strategischen Funktionen.</p>
<p>Er ist ein deutscher Physiker, Technologiemanager und ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss AG. Er zählt zu den prägenden Führungspersönlichkeiten der modernen Zeiss‑Geschichte und führte das Unternehmen durch eine Phase tiefgreifender technologischer und struktureller Erneuerung. Er gilt als einer der zentralen Architekten des modernen Zeiss‑Konzerns. Er prägte das Unternehmen durch:</p>
<ul>
<li><em>Technologische Exzellenz und klare Innovationsstrategie</em></li>
<li><em>Stabilisierung und Wachstum in einer Phase globaler Marktveränderungen</em></li>
<li><em>Stärkung der Halbleiteroptik, die heute das wichtigste Zukunftsfeld von Zeiss ist</em></li>
<li><em>Modernisierung der Stiftungsstrukturen</em></li>
</ul>
<p>Unter seiner Führung entwickelte sich Zeiss zu einem globalen High‑Tech‑Akteur mit klarer strategischer Ausrichtung.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32999" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32999" class="wp-image-32999 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-08-Wolfgang-Pfeiffer.jpg" alt width="650" height="956"><p id="caption-attachment-32999" class="wp-caption-text">Dr. Wolfgang Pfeiffer * unbekannt – aufgenommen am 5.6.1979 (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Dr. Wolfgang Pfeiffer. </strong></span>Geboren: 1929. Gestorben: 2003. Studium der Physik, Promotion im Bereich Optik. Ab den 1950er‑Jahren bei Carl Zeiss Oberkochen. Aufstieg über Forschung, Entwicklung und Produktmanagement in die Unternehmensführung.</p>
<p>Er war ein deutscher Physiker, Technologie‑Manager und langjähriges Mitglied der Geschäftsführung von Carl Zeiss. Er zählt zu den zentralen Gestaltern der Zeiss‑Entwicklung in der Nachkriegszeit und prägte insbesondere die Bereiche Mikroskopie, Optikforschung und strategische Unternehmensführung. Er gilt als einer der intellektuellen und strategischen Köpfe der Zeiss‑Gruppe. Er prägte das Unternehmen durch:</p>
<ul>
<li><em>Stärkung der wissenschaftlichen Exzellenz</em></li>
<li><em>Modernisierung der Mikroskopie‑ und Optikforschung</em></li>
<li><em>Strategische Weiterentwicklung des Konzerns</em></li>
<li><em>Gestaltung der Zeiss‑Strukturen in der Zeit der Wiedervereinigung</em></li>
</ul>
<p>Sein Wirken trug wesentlich dazu bei, dass Zeiss in den 1980er und 1990er Jahren seine Position als globaler Technologieführer behaupten konnte.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_33000" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-33000" class="wp-image-33000 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-09-Horst-Skoludek.jpg" alt width="650" height="940"><p id="caption-attachment-33000" class="wp-caption-text">Dr. Horst Skoludek * 26. Mai. 1927 in Penzig † 11. Nov. 2020 – aufgenommen am 19.8.1961 (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #3366ff;">Dr. phil. nat. Horst Skoludek.</span> </strong>Geboren: 26. Mai 1927 in Penzig (heute Piensk, Polen). Gestorben: 11. November 2020 im Alter von 93 Jahren. Studium der physikalischen Chemie, Physik, Mineralogie und Betriebswirtschaft in Jena, Göttingen und Frankfurt; Promotion 1960 zum Dr. phil. nat. Er war kein lauter Visionär, sondern ein strategischer Realist</p>
<ul>
<li><em>der bodenständig war</em></li>
<li><em>klar in Entscheidungen</em></li>
<li><em>loyal zum Unternehmen</em></li>
<li><em>und mit einem starken Verantwortungsgefühl gegenüber Mitarbeitern</em></li>
<li><em>Sein Stil prägte die Unternehmenskultur nachhaltig.</em></li>
</ul>
<p>Er war einer der prägenden Industriemanager der deutschen Optikbranche und über Jahrzehnte eine zentrale Führungspersönlichkeit bei Carl Zeiss Oberkochen. Als Vorstandssprecher (1982–1992) führte er das Unternehmen durch Internationalisierung, wirtschaftliche Erneuerung und – besonders bedeutend – durch die Wiedervereinigung der Zeiss‑Betriebe in Ost und West.</p>
<p>Skoludek war für Carl Zeiss einer der wichtigsten strategischen Gestalter der Nachkriegszeit. Seine Bedeutung liegt vor allem in drei Bereichen: Modernisierung, Internationalisierung und der Wiedervereinigung der Zeiss‑Unternehmen nach 1990. Seine Rolle war nicht nur die eines Managers, sondern die eines Transformers: Er führte Zeiss aus einer technisch exzellenten, aber organisatorisch veralteten Struktur in ein global wettbewerbsfähiges Hightech‑Unternehmen. Skoludek erkannte früh, dass Zeiss zwar technisch führend war, aber zu sehr wie ein akademisches Institut funktionierte. Unter seiner Führung wurde Zeiss</p>
<ul>
<li><em>marktorientierter – stärkere Ausrichtung auf Kundenbedürfnisse</em></li>
<li><em>professioneller im Management – klare Verantwortlichkeiten, moderne Führungsstrukturen</em></li>
<li><em>finanziell robuster – Aufbau großer Rückstellungen, hohe Investitionen</em></li>
</ul>
<p>Er verwandelte Zeiss von einem „Hochschulinstitut mit Werkstätten“ in ein internationales Technologieunternehmen und er war einer der ersten Zeiss‑Manager, die global dachten. Seine Station in New York (1966–1969) prägte ihn – und später das Unternehmen.</p>
<p>Er trieb maßgeblich voran:</p>
<ul>
<li><em>den Aufbau starker US‑ und Asien‑Präsenzen</em></li>
<li><em>die Professionalisierung des weltweiten Vertriebs</em></li>
<li><em>die Positionierung von Zeiss als globaler Premiumanbieter</em></li>
</ul>
<p>Damit legte er die Grundlage für die heutige internationale Stärke des Konzerns.</p>
<p>Die Wiedervereinigung der Zeiss‑Betriebe war sein größtes Vermächtnis. Nach 1990 mussten die jahrzehntelang getrennten Unternehmen Zeiss Oberkochen und Zeiss Jena wieder zusammengeführt werden – wirtschaftlich, organisatorisch und kulturell. Er war der Architekt dieses Prozesses:</p>
<ul>
<li><em>Er verhandelte mit Politik, Treuhand und Belegschaften</em></li>
<li><em>Er setzte auf Kooperation statt Konfrontation</em></li>
<li><em>Er bewahrte die Marke Zeiss vor einer Zerschlagung</em></li>
</ul>
<p>Unter seiner Führung (1982–1992) gab es eine starke wirtschaftliche Wirkung:</p>
<ul>
<li><em>stieg der Umsatz von 500 Mio. DM auf 2,4 Mrd. DM</em></li>
<li><em>investierte Zeiss 1 Mrd. DM in Zukunftstechnologien</em></li>
<li><em>wurden 800 Mio. DM Pensionsrückstellungen aufgebaut</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
<p><strong>Teil 3 der Zeiss-Story nach der Sommerpause</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>&nbsp;</strong><strong>Immer auf der Suche, auch nach Firmen-Geschichten – Billie vom Sonnenberg</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 869:  Carl Zeiss – 80 Jahre in Oberkochen Teil 1</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-869-carl-zeiss-80-jahre-in-oberkochen-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 22:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk, Industrie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32980</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_1 beitrag-row">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child" id="inhaltsverzeichnis-spalte">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">Intro.</span> </strong>Fangen wir mit einer Plattitüde an: Erstens kommt es anders, zweitens, als man denkt. Ende April erreichte mich eine E‑Mail von Prof. Dr. Michael Kaschke, in der er bedauert, dass er den zugesagten Bericht leider aus verschiedenen Gründen nicht schreiben könne. Flugs habe ich Dr. Wolfgang Wimmer, den Leiter des Carl Zeiss Archivs in Jena kontaktiert und erhielt leider auch eine Absage, wegen zu vieler laufender Projekte. Also was tun? Alle anderen Projekte und private Einschränkungen vergessen, die Planung für das 2te Halbjahr komplett ändern und loslegen. Mit Kreativität, Recherchespürsinn, großem Aufwand und der Lust am Schreiben, ist es dann doch gelungen, Spitz auf Knopf, dem Datum mit einem würdigen Bericht zu gedenken. Der Bericht ist nun anders geworden, als wenn er vom Team Kaschke/Wimmer geschrieben worden wäre. Und wenn ich das Thema schon anpacke, dann gleich richtig – also ein Mehr-Teiler. War so nicht geplant, aber die Fülle des Materials hat es hergegeben. Und wer weiß, ob nach mir noch jemand die Arbeit des Schreibens auf sich nimmt, um 90 Jahre (2036) bzw. 100 Jahre (2046) Carl Zeiss in Oberkochen entsprechend zu würdigen.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Fotografisch beginnen wir</span> </strong>– wie es sich für ein Entree gehört – mit dem alten Portierhaus. Die Verwandlungen des Portierhauses werden uns durch den ganzen Bericht begleiten.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32965" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32965" class="wp-image-32965 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-43-Portierhaus-in-den-50ern.jpg" alt width="1200" height="813"><p id="caption-attachment-32965" class="wp-caption-text">Feierabend — Das alte Portierhaus in den 50ern (Archiv Carl Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Nun sind 80 Jahre kein Zeitraum</strong>,</span> das ein besonders Jubiläum darstellt, aber ich bin der Meinung, dass wir uns in Oberkochen mal wieder daran erinnern sollten, wie aus einem globalen Krieg mit massiven Auswirkungen in vielen Ländern, in Oberkochen etwas entstand, dass die Gemeinde von Grund auf veränderte. Das Bauerndorf mit einer wichtigen örtlichen Industrie (Holzbearbeitungswerkzeuge und ‑maschinen) wurde durch die Ansiedlung von Carl Zeiss mächtig durcheinandergewirbelt. Die Bevölkerungszahl explodierte, die Zahl der Arbeitsplätze ebenso, Wohnungen wurden in einer Geschwindigkeit hochgezogen, die heute surreal erscheint und fast 100 kleiner und kleinster Bauernhöfe gaben nach und nach auf, Wohlstand zog im Dorf ein und der Blick auf die Welt wurde offener. 1968 wurde Oberkochen zur Stadt, ohne die üblichen Kriterien zu erfüllen – wir waren der am schnellsten expandierende Ort in Baden-Württemberg. Und was soll ich sagen? Diese Erfolgsgeschichte schreibt sich, mit einer Delle Ende der 80er und Anfang</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32966" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32966" class="wp-image-32966 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-13-Aalener-Strasse.jpg" alt width="650" height="721"><p id="caption-attachment-32966" class="wp-caption-text">Autos waren damals rar – Blick von der Heidenheimer in die Aalener Straße (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">Ein auszugsweiser und überarbeiteter Rückblick von Robert Wolf aus dem Jahr 1957, der die 70 Jahre zuvor betrachtete:</span> </strong><em>„Hingeschmiegt am oberen Lauf des Schwarzen Kochers und am Fuße des Rodsteins“ lag der Ort, in dem sich die Umwandlung einst in schwäbischer Bedächtigkeit vollzog. Zur Landwirtschaft, die aufgrund der Bodenverhältnisse, keine besonderen Erträge vorzuweisen hatte, gesellte sich das Töpfer und Hafnergewerbe, mit dem sich unter Mitarbeit aller Familienangehörigen durch Generationen hindurch der Lebensunterhalt verdienen ließ. Verkehrsmäßig waren wir einigermaßen gut angeschlossen. Da haben schon die alten Römer dafür gesorgt, die eine Verbindung zwischen ihren Kastellen in Aalen </em><em>(Ala II Flavia </em><em>milliaria</em><em>)</em><em> und Heidenheim (Aquileia) unterhielten. Auch die Postkutschen fuhren einst durch Oberkochen und ab 1864 hielten die Dampfrösser in Oberkochen. Im Jahr 1855 wurde die Basis der Industrialisierung, in diesem speziellen Fall für die Holzbearbeitungsmaschinen- und Werkzeugindustrie, durch Jakob Christoph Bäuerle gelegt. Im Ort wurden sie die „Bohrerspitzer“ genannt. Die besinnliche Ruhe des Dorfes wurde durch Dampfkraft, Wasserkraft und Maschinen aufgebrochen. 1933 brach die neue Zeit auch in Oberkochen ein. Die folgenden 12 Jahre brachten rund 1.300 Fremdarbeiter nach Oberkochen (wie Robert Wolf das nannte). Es waren Zwangsarbeiter! Zudem kamen noch rund 700 Heimatvertriebene (vermutlich viele aus Bielitz). Und dann kam das Kriegsende und Carl Zeiss suchte eine neue Heimat und fand sie am oberen Kocher.</em></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Oberkochen ohne Zeiss?</span> </strong><strong>„Das Dorf am Kocher“. „</strong><em>Es war einmal ein kleines Dorf, eingebettet zwischen sanften Hügeln und dichten Wäldern, wo der Kocher entspringt – Oberkochen. Die Menschen lebten ruhig und bescheiden. Einige lebten von dem, was Landwirtschaft und Wald hergaben. Andere gingen in den örtlichen Fabriken Bäuerle, Leitz, Wigo, Schmid und KWO ihrer Arbeit nach und wieder andere gingen als Pendler nach Aalen, Heidenheim, Stuttgart oder Ulm. Morgens roch es nach frischem Brot aus der Bäckerei in der Dorfmitte und abends traf man sich in den Gasthäusern „Grube“, „Ochsen“, „Pflug“, „Lamm“, „Krone“ und „dr Schell“.&nbsp; Dort wurden Geschichten von früher erzählt oder vom Wachstum in anderen Gemeinden und nicht wenige wanderten aus. Im Jahr 1945, nach dem großen Krieg, als Firmen neue Standorte suchten, zog ein Gerücht durchs Dorf: Ein Optikunternehmen namens ZEISS überlege, sich hier niederzulassen. Die Dorfbewohner diskutierten hitzig – manche sahen darin eine Chance, andere fürchteten um ihre Ruhe. Doch am Ende entschied sich ZEISS für einen anderen Ort. So blieb Oberkochen, wie es war. Beschaulich, ruhig, langweilig. Die Felder wurden weiter bestellt, die Kinder spielten am Kocher, und die größte Aufregung war das jährliche Kinderfest, bei dem die Blaskapelle aufspielte und die Feuerwehr das Bier zapfte – und Achtung: Es gab keine Thüringer Rostbratwürste! Es gab eine Volksschule und wer auf die Höhere Schule wollte, musste nach Heidenheim oder Aalen. Und so wurde Oberkochen nicht zur Stadt der „Linsen und Laser“, sondern zur Stadt der Geschichten – einer wie dieser hier.“</em></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32967" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32967" class="wp-image-32967 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-14-Ochsen.jpg" alt width="1200" height="746"><p id="caption-attachment-32967" class="wp-caption-text">Die Aalener Straße vor dem Gasthaus „Ochsen“ (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Oberkochen ohne Zeiss: Ein fiktives Stadtprofil</strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Ein Dorf mit Charme:</strong> Oberkochen wäre vermutlich ein Dorf geblieben, eingebettet in die Schwäbische Alb, mit Fokus auf Natur, Tradition und regionale Verbundenheit.</li>
<li><strong>Einwohnerzahl:</strong> Statt rund 8.000 Menschen wären es vielleicht nur 2.000 bis 3.000, mit langsamerem Wachstum und weniger Zuzug.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Landwirtschaft und Handwerk:</strong> Die lokale Wirtschaft hätte sich auf Forstwirtschaft, kleinere landwirtschaftliche Betriebe und traditionelle Handwerkskunst sowie eine Handvoll Industriebetriebe gestützt.</li>
<li><strong>Die Werkzeugindustrie für Holzbearbeitungswerkzeuge ‑und ‑maschinen</strong> wären sicher ihren erfolgreichen Weg weitergegangen und die „Platz-Hirsche“ am Ort geblieben.</li>
<li><strong>Pendlergemeinde:</strong> Viele Bewohner hätten in benachbarten Städten wie Aalen oder Heidenheim gearbeitet.</li>
<li><strong>Weniger Gewerbesteuer:</strong> Die Stadt hätte deutlich weniger finanzielle Mittel für Infrastrukturprojekte und Kulturförderung.</li>
<li><strong>Keine „Neue Mitte“:</strong> Ein modernes Stadtzentrum mit Aufenthaltsqualität wäre nie entstanden (an dem wird aber noch gearbeitet und da ist reichlich Luft nach oben). Stattdessen gäbe es einen kleinen Ortskern mit Bäckerei, Metzgerei und ein paar Gasthäuser und das vielleicht auch nicht mehr.</li>
<li><strong>Historische Winkel:</strong> Das Areal der Scheerer-Mühle wären nicht modernisiert worden.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Verkehr:</strong> Ohne den Pendlerstrom gäbe es womöglich keine Umgehungsstraße, aber auch weniger Verkehrsprobleme. Die Stadt wäre ruhiger (ohne Umgehung eher nicht. Stichwort Königsbronn), mit mehr Fußgängern und Radfahrern.</li>
<li><strong>Wohnraum:</strong> Keine Wohnraumnot – die Nachfrage wäre gering, die Bebauung traditionell und locker.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Kleinere Schulen:</strong> Es gäbe vielleicht eine Grundschule und eine kleine Gemeinschaftsschule, aber keine weiterführenden Bildungseinrichtungen.</li>
<li><strong>Kulturleben:</strong> Vereine wie Musikverein, Feuerwehr oder Sportverein wären zentrale soziale Treffpunkte. Internationale Kulturangebote wären nicht so zahlreich.</li>
<li><strong>Sport: </strong>Ein eigenes Hallenbad sowie eine Stadt- und Turnhalle sowie ein Fußball- und Leichtathletikstadion wäre finanziell wohl nicht möglich gewesen.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Keine internationale Bekanntheit:</strong> Oberkochen wäre kaum überregional bekannt – vielleicht als Wanderziel oder für seine Nähe zum Kocherursprung und zum Volkmarsberg.</li>
<li><strong>Tourismus statt Technologie:</strong> Die Stadt hätte sich eventuell als naturnahes Ausflugsziel positioniert, mit Fokus auf Wandern, Radfahren und regionale Küche.</li>
<li><strong>Eigenständigkeit:</strong> Oberkochen hätte wohl finanziellen Unterschlupf bei der Gemeindereform zusammen mit Unterkochen in Aalen gefunden.</li>
<li><strong>Einkaufen:</strong> Es gäbe wohl keinen Supermarkt, keine Bäckerei und auch keine Metzgerei mehr. Die meisten Einkäufe müssten auswärts getätigt werden.</li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32962" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32962" class="wp-image-32962 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-18-Heidenheimer-Strasse.jpg" alt width="950" height="664"><p id="caption-attachment-32962" class="wp-caption-text">Blick auf das Haus Herrgotts-Häfner und das alte Rathaus in der Heidenheimer Straße (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Fazit:</strong></span> Ohne Zeiss wäre Oberkochen wohl ein mehr oder weniger beschaulicher oder langweiliger Ort geblieben – ohne größeren wirtschaftlichen Aufschwung, ohne bedeutende städtische Infrastruktur und ohne internationale Bekanntheit. Die Entwicklung Oberkochens ist eng mit dem Unternehmen Carl Zeiss verbunden. Seit der Ansiedlung von Zeiss in den Jahren 1945/46 hat sich die Stadt von einem kleinen Dorf zu einem bedeutenden Hightech-Standort gewandelt.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32968" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32968" class="wp-image-32968 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-15-Holzbau-Brunnhuber.jpg" alt width="1200" height="608"><p id="caption-attachment-32968" class="wp-caption-text">Blick auf das Haus Holzbau-Brunnhuber – heute befindet sich dort der Kreisel (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Dank an folgende Männer in entscheidenden Phasen der Firmengeschichte</strong></p>
<ul>
<li>Unser Dank sollte daher den Männern der sog. <span style="color: #3366ff;"><strong>„ersten Stunde“</strong> </span>gelten: <em>„Den Amerikanern, unseren früheren Bürgermeistern Rudolf Eber und Gustav Bosch, den damaligen Zeiss-Chefs Küppenbender, Kühn und Bauersfeld sowie den 77 Zeissianern, die mit Hilfe der US-Army unter dem Projektnamen „We take the Brain“ </em>von Jena über Heidenheim nach Oberkochen kamen.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32969" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32969" class="wp-image-32969 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-16-Kueppenbender-Bauersfeld-und-Henrichs.jpg" alt width="950" height="1382"><p id="caption-attachment-32969" class="wp-caption-text">Die Herren Küppenbender, Bauersfeld und Henrichs am 1.5.1954 anlässlich des Besuchs von Bundespräsident Heuss (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li>Und den Männern der <span style="color: #3366ff;"><strong>„zweiten Stunde“</strong></span>, der Vereinigung von Zeiss Jena und Zeiss Oberkochen. Hier sind Dr. Horst Skoludek (Zusammenführung mit Jena) und Betriebsratsvorsitzender Edwin Michler (Vermittler zwischen Belegschaft und Führung) anzuführen. <strong>Skoludek:</strong> <em>Er war derjenige, der die strategische Lösung erkannte: Die jahrzehntelange Konkurrenz zwischen Oberkochen und Jena war nach der Wiedervereinigung nicht mehr tragfähig. Sein Handeln verhinderte, dass beide Standorte sich gegenseitig schwächten — ein Szenario, das in der globalen Optikindustrie existenzbedrohend gewesen wäre.</em> <strong>Michler:</strong> <em>Er sorgte dafür, dass die Belegschaft trotz Unsicherheit und drohender Einschnitte hinter dem Unternehmen stand. Ohne diese interne Stabilität wäre die Umsetzung der strategischen Maßnahmen kaum möglich gewesen.</em></li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32963" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32963" class="wp-image-32963 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-25-Edwin-Michler.jpg" alt width="650" height="955"><p id="caption-attachment-32963" class="wp-caption-text">Der Betriebsratsvorsitzende Edwin Michler – 1987 noch Kandidat (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>​Auch den Männern der <strong><span style="color: #3366ff;">„dritten Stunde“</span> </strong>– ab 1994 gebührt Respekt. Das war die Zeit von Peter Grassmann und der Landesregierung in Stuttgart. <strong>Grassmann:</strong> Er entschied sich gegen die Empfehlung einer Unternehmensberatung, den Standort Jena zu schließen, und hielt an beiden Standorten fest. Er gilt als derjenige, der Zeiss vor der Pleite der 1990er Jahre bewahrte. Seine Entscheidungen legten die Grundlage dafür, dass ASML (Zeiss‑Partner in der Lithografie) zu einem der wertvollsten europäischen Unternehmen wurde. Er galt als analytisch, unideologisch, und durchsetzungsstark – genau der Typ, den Zeiss damals wohl brauchte. Zeiss war zuvor technisch brillant, aber betriebswirtschaftlich schwerfällig. Er führte daher tiefgreifende Veränderungen durch:</p>
<ul>
<li>
<ul>
<li><em>Abbau von Doppelstrukturen zwischen Jena und Oberkochen</em></li>
<li><em>Straffung der Verwaltung</em></li>
<li><em>Schließung oder Verkauf von Randbereichen</em></li>
<li><em>Neuordnung der Geschäftsbereiche</em></li>
<li><em>Einführung moderner Controlling‑ und Planungsinstrumente</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong>Die Landesregierung</strong> unterstützte Zeiss durch:</p>
<ul>
<li><em>Technologieprogramme</em></li>
<li><em>Forschungsförderung</em></li>
<li><em>Unterstützung der Hochschulkooperationen (z. B. Uni Stuttgart, KIT)</em></li>
<li><em>Förderung der Optik‑ und Präzisionstechnik‑Cluster</em></li>
</ul>
<ul>
<li>Und nicht zuletzt den Männern der <strong><span style="color: #3366ff;">„vierten Stunde“</span>.</strong> Hier sorgten BM Peter Traub, MP Erwin Teufel, Bruno Balle, Georg Brunnhuber und die Entscheider bei ZEISS dafür, dass sich der Halbleiter-Höhenflug der <em>„SMT Semiconductor Manufacturing Technology“</em>, in Oberkochen, auf einem rasch erschlossenen Baugebiet, zwischen Oberkochen und Königsbronn, manifestieren konnte. <em>Dazu mehr im <span style="color: #3366ff;">Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-848-bruno-balle-in-memoriam-zum-90sten-geburtstag-ein-leben-fuer-seine-gemeinde/">848</a> über Bruno Balle</span>.</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Doch gehen wir zurück an den Anfang</strong>.</span> <em>„Aus, aus, das Spiel ist aus. Deutschland ist Weltmeister“.</em> So hieß es 1954. <em>„Aus, aus, der Krieg ist aus!“</em> So hieß es aber im Frühjahr 1945. Kurz vor Ende des Krieges erreichte die US-Armee Anfang April Thüringen. Bis Mitte April waren die wichtigsten Städte besetzt:</p>
<ul>
<li><em>Erfurt: 12. April 1945</em></li>
<li><em>Jena: 13. April 1945</em></li>
<li><em>Weimar: ebenfalls Mitte April</em></li>
</ul>
<p>Aber aufgrund der in Jalta<em>***</em> getroffenen Vereinbarungen, verließen sie Thüringen wieder Anfang Juli 1945. Der Abzug der US-Army wurde penibel dokumentiert. Vom 2.–3. Juli 1945: Abtransport der US‑Truppen durch 65 Züge mit 3.073 Waggons auf der Strecke Eisenach–Bebra.</p>
<p><em>***</em><em> In Jalta (4.–11. Februar 1945) vereinbarten die USA, Großbritannien und die Sowjetunion die Grundzüge der Nachkriegsordnung Europas, darunter die Aufteilung Deutschlands in Besatzungszonen, die Gründung der Vereinten Nationen, die Neuordnung Polens und die Reparationsregelungen.</em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Ablauf der Aktion „We take the brain – Carl Zeiss Jena“ </strong></span></p>
<ol>
<li><strong><u> April–Mai 1945: US‑Besetzung Jenas</u></strong></li>
</ol>
<ul>
<li><em>Die 3. US‑Armee besetzt Jena Mitte April 1945.</em></li>
<li><em>Die Amerikaner erkennen sofort die strategische Bedeutung von Carl Zeiss, Schott und der Optischen Werke.</em></li>
</ul>
<p><strong><u>Mai 1945: Beginn der Planungen</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Die Amerikaner wissen, dass Thüringen laut Jalta‑Abkommen an die Sowjetunion fallen wird.</em></li>
<li><em>Sie beginnen daher, Schlüsselpersonal und Know‑how zu sichern, bevor die Rote Armee eintrifft.</em></li>
</ul>
<p><strong><u>Ende Mai – Anfang Juni 1945: Auswahl der 77 Zeissianer</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Die US‑Militärregierung erstellt Listen mit:</em>
<ul>
<li><em>leitenden Optikern</em></li>
<li><em>Konstrukteuren</em></li>
<li><em>Wissenschaftlern</em></li>
<li><em>Spezialisten für Präzisionsfertigung</em></li>
</ul>
</li>
<li><em>Die Auswahl erfolgt unter Geheimhaltung, um sowjetische Einflussnahme zu verhindern.</em></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32970" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32970" class="wp-image-32970 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-17-Moebel-besorgen.jpg" alt width="1200" height="665"><p id="caption-attachment-32970" class="wp-caption-text">Auch Möbel mussten besorgt werden, eine Aufgabe für Dr. Calsow — 1946 (Foto: Archiv Zeiss Jena)</p></div><div id="attachment_32964" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32964" class="wp-image-32964 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-30-Dr.-Georg-Calsow.jpg" alt width="650" height="1108"><p id="caption-attachment-32964" class="wp-caption-text">Dr. Georg Calsow, Prokurist und Betriebsleiter, starb am 10.5.1967 (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><u>Juni 1945: Durchführung der Evakuierung</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Die 77 Zeiss‑Mitarbeiter werden kurzfristig informiert und müssen Jena innerhalb weniger Stunden verlassen.</em></li>
<li><em>Viele berichten später, dass sie keine Zeit hatten, sich zu verabschieden oder persönliche Dinge mitzunehmen.</em></li>
<li><em>Der Transport erfolgt über Eisenach – Bebra – Fulda – Ulm nach Heidenheim an der Brenz.</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Die vollständige Liste der 77 Zeissianer</strong><em> ***,</em></span> die im Juni 1945 von der US‑Armee aus Jena in den Westen gebracht wurden, existiert historisch, aber sie ist nicht an einer einzigen öffentlichen Stelle vollständig veröffentlicht. Diese Gruppe war der eigentliche Kern des Wiederaufbaus. Sie bestand aus:</p>
<ul>
<li><em>Optikrechnern (ca. 20)</em></li>
<li><em>Konstrukteuren (ca. 15)</em></li>
<li><em>Mikroskopie‑Spezialisten (ca. 10)</em></li>
<li><em>Feinmechanikern (ca. 15)</em></li>
<li><em>Werkleitern / Führungskräften (ca. 10)</em></li>
<li><em>Forschern / Physikern (ca. 7)</em></li>
</ul>
<p><em>***</em><em> In unterschiedlichen Quellen tauchen unterschiedliche Zahlen. Nach Rücksprache mit Dr. Wolfgang Wimmer vom Zeiss-Archiv in Jena sind es wohl 77 gewesen. Ich versuche weiterhin die 77 Namen zu ermitteln, aber Dr. Wimmer ist wohl bis August nicht erreichbar.</em></p>
<p><strong><span style="color: #3366ff;">Eine Aufgabenstellung an die KI führte zu folgenden Ergebnissen.</span> </strong>Die Ergebnisse basieren auf Unterlagen von Firmenchroniken (Zeiss Oberkochen, Opton), Dissertationen zur Zeiss‑Teilung, Zeitzeugeninterviews, US‑Militärberichten und Stasi‑Unterlagen (Gera). Eine zweite Recherche nach Wahrscheinlichkeiten ergab folgendes Ergebnis:<span style="color: #ff6600;"><strong> 1‑Sicher / 2‑hohe Wahrscheinlichkeit </strong></span></p>
<p><strong><u>Erste Liste (17 + 25)</u></strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Harting </em></strong><em>— Mikroskopie</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Kessler </em></strong><em>— Konstruktion</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Knußmann </em></strong><em>— Mikroskopie</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Karl Köhler — </em></strong><em>Optik (Köhler‑Beleuchtung)</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Martius </em></strong><em>— Mikroskopie</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Meister </em></strong><em>— Optikrechner</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Walter Nitschke </em></strong><em>— Optikrechner</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Ohlendorf </em></strong><em>— Mikroskopie</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Richter </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Reichenbach </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Schade </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Schindler </em></strong><em>— Konstruktion</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Siedentopf </em></strong><em>— Mikroskopie</em></li>
<li><em>1 </em><strong><em>Walter Seidel </em></strong><em>— Optikrechner (später Chefkonstrukteur in Oberkochen)</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Stöhr </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Vogel </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>1</em><strong><em> Hans Wetzlar </em></strong><em>— Optik</em></li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><em>2</em><strong><em> Heinrich Ahrens </em></strong><em>— Konstrukteur</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Hans Boegehold </em></strong><em>— Optikdesigner</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Ernst Brüche — </em></strong><em>Physiker, Elektronenoptik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Hans Buschbeck</em></strong><em> — Fertigungsleiter</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Walter Hempel </em></strong><em>— Feinmechanik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Heinrich Hentschel </em></strong><em>— Optikrechner</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Erich Hohmann </em></strong><em>— Werkleiter</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Heinrich Jena </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Hans Kühn </em></strong><em>— Mechanik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Walter Mahr </em></strong><em>— Optikfertigung</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Heinrich Möller </em></strong><em>— Konstruktion</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Ernst Möller </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Hans Mühlberg </em></strong><em>— Mechanik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Hans Neumann </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Karl Pape </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Ernst Reuter </em></strong><em>— Mechanik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Walter Rupprecht </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Heinrich Schmid </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Hans Schober </em></strong><em>— Mechanik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Hans Schubert </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Hans Seifert </em></strong><em>— Mechanik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Heinrich Sill </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Hans Stange </em></strong><em>— Optik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Walter Stenger </em></strong><em>— Mechanik</em></li>
<li><em>2</em><strong><em> Hans Ziegler </em></strong><em>— Mechanik</em></li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong><u>Zweite Liste von Wissenschaftlern und Führungskräften (4)</u></strong></span></p>
<ul>
<li><strong><em>Walther Bauersfeld </em></strong><em>– Chefkonstrukteur, später technischer Leiter in Oberkochen</em></li>
<li><strong><em>Paul Henrichs </em></strong><em>– Geschäftsleiter</em></li>
<li><strong><em>Georg Joos </em></strong><em>– Physiker, Leiter der<strong> Wissenschaftlerliste </strong></em></li>
<li><strong><em>Heinrich Küppenbender </em></strong><em>– Geschäftsleiter</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><u>Dritte Liste sog. „Liste Joos“ (13)</u></strong></span></p>
<ul>
<li><strong><em>Ernst Abbe jr. </em></strong><em>– Angehöriger der Stifterfamilie</em></li>
<li><strong><em>Friedrich Deckel </em></strong><em>– Präzisionsmechanik</em></li>
<li><strong><em>Hans Heelein </em></strong><em>– Optik</em></li>
<li><strong><em>Walter Hohmann </em></strong><em>– Optik/Feinmechanik </em></li>
<li><strong><em>Hans Kessler </em></strong><em>– Konstrukteur</em></li>
<li><strong><em>Helmut Naumann </em></strong><em>– Konstrukteur</em></li>
<li><strong><em>Hans Schindler </em></strong><em>– Optik</em></li>
<li><strong><em>Fritz Schomerus </em></strong><em>– Feinmechaniker</em></li>
<li><strong><em>Erich Schreiber </em></strong><em>– Optik‑Spezialist</em></li>
<li><strong><em>Karl-Heinz Schuster </em></strong><em>– Optikentwicklung</em></li>
<li><strong><em>Karl Staudt </em></strong><em>– Optiker</em></li>
<li><strong><em>Rudolf Straubel </em></strong><em>– Physiker</em></li>
<li><strong><em>Ernst Wandersleb </em></strong><em>– Konstruktion</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><u>Vierte Liste so. „Liste Bauersfeld“ (6)</u></strong></span></p>
<ul>
<li><strong><em>Hans Harting </em></strong><em>– Konstrukteur</em></li>
<li><strong><em>Hans Kessler </em></strong><em>– Konstrukteur</em></li>
<li><strong><em>Helmut Naumann </em></strong><em>– Konstrukteur</em></li>
<li><strong><em>Ernst Schomerus </em></strong><em>– Feinmechanik</em></li>
<li><strong><em>Erich Schreiber </em></strong><em>– Optik </em></li>
<li><strong><em>Karl Staudt </em></strong><em>– Optiker</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Was geschah zwischen Ankunft in Heidenheim (Juni 1945) und Bezug der Fritz‑Leitz‑Fabrikhallen (1. August 1946)?</strong></span></p>
<p><strong><u>Sommer 1945 – Frühjahr 1946: Provisorium in Heidenheim</u></strong></p>
<ul>
<li>Die 77 Zeissianer arbeiteten in Notwerkstätten in Heidenheim.</li>
<li>Sie wohnten in beschlagnahmten Wohnhäusern, Kasernen, Notunterkünften</li>
<li>Sie bauten erste Maschinen, rekonstruierten Zeichnungen und stellten Personal ein.</li>
<li>Da es in Heidenheim keine optische Industrie gab, mussten die Zeissianer praktisch bei Null anfangen. Sie richteten provisorische Werkstätten ein:
<ul>
<li><em>in Schulgebäuden</em></li>
<li><em>in leerstehenden Fabrikräumen</em></li>
<li><em>in Werkstätten der Stadt</em></li>
<li><em>in Kellern und Baracken</em></li>
</ul>
</li>
<li>Hier wurden ersten Zeichnungen rekonstruiert, Optikrechnungen neu erstellt, Maschinen aus Holz und Schrott improvisiert, Mitarbeiter angeworben (viele aus der Region)</li>
<li>Die Amerikaner lieferten zusätzlich:
<ul>
<li><em>Werkzeugmaschinen</em></li>
<li><em>Messgeräte</em></li>
<li><em>optische Rohlinge</em></li>
<li><em>Material aus US‑Beständen</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong><u>Frühjahr 1946: Entscheidung für Oberkochen</u></strong></p>
<p>Die US‑Militärregierung suchte einen dauerhaften Standort. Heidenheim war zu klein und zu eng. Die Amerikaner wollten einen abgelegenen, gut kontrollierbaren Ort, der</p>
<ul>
<li><em>Platz für Fabrikgebäude bot</em></li>
<li><em>nahe genug an Heidenheim lag</em></li>
<li><em>aber weit genug von der sowjetischen Zone entfernt war</em></li>
<li><em>Die Wahl fiel auf Oberkochen, damals ein kleines Dorf mit rund 2.000 Einwohnern.</em></li>
</ul>
<ol>
<li><strong><u> August 1946: Offizielle Gründung in Oberkochen</u></strong></li>
</ol>
<ul>
<li>Die Firma Opton Optische Werke Oberkochen GmbH (Vorläufer von Zeiss Oberkochen) wurde rechtlich in Oberkochen eingetragen.</li>
<li>Dieses Datum gilt als Gründungsdatum des Standorts Oberkochen.</li>
</ul>
<p><strong><u>Sommer/Herbst 1946 – Frühjahr 1947: Tatsächlicher Umzug</u></strong></p>
<ul>
<li>Maschinen, Werkstätten und Mitarbeiter wurden schrittweise nach Oberkochen verlegt.</li>
<li>Die Fritz‑Leitz‑Produktionshallen wurden zur ersten echten Produktionsstätte</li>
<li>Zwischen Sommer und Herbst 1946 begann der Umzug:
<ul>
<li><em>Maschinen wurden aus Heidenheim nach Oberkochen transportiert</em></li>
<li><em>neue Werkhallen wurden eingerichtet</em></li>
<li><em>die ersten Produktionslinien entstanden</em></li>
<li><em>Wohnraum für Mitarbeiter wurde gebaut oder beschlagnahmt</em></li>
<li><em>die Belegschaft wuchs schnell auf über 300 Personen</em></li>
<li><em>Ab Ende 1946 lief die Produktion in Oberkochen an</em>
<ul>
<li><em>Mikroskope</em></li>
<li><em>optische Messgeräte</em></li>
<li><em>Objektive</em></li>
<li><em>Präzisionsmechanik</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Die Produktion begann offiziell am 1. August 1946 mit rund 200 Mitarbeitern unter der Firmierung <em>„Opton Optische Werke Oberkochen GmbH“.</em> Ab März 1947 unter dem Namen <em>„Zeiß-Opton Optische Werke Oberkochen GmbH“. </em>Die Carl-Zeiss-Stiftung, die 95% des Gründungskapitals hielt, wurde 1948 Alleingesellschafterin des Unternehmens, das 1953 von Carl Zeiss übernommen wurde. 1949 wurde Heidenheim der Rechtssitz der Stiftung und 1951 auch von Carl Zeiss. Das zweite Unternehmen der Stiftung, das „Jenaer Glaswerk Schott &amp; Gen“ hat seinen Sitz seit 1952 in Mainz und firmiert seit 1981 als „Schott Glaswerke“.</p>
<p>Was war das Geheimnis dieses unglaublichen Neuanfangs? Eine hochmotivierte improvisationsbegabte Belegschaft mit hochqualifizierten Spitzenkräften zog mit Betriebsrat und Unternehmensleitung an einem Strang. Und: <em>„Es gab noch keinen Kuchen, der verteilt werden musste, der Kuchen musste erst gebacken werden.“</em></p>
<p><strong>Teil 2 der Zeiss-Story in Kürze</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Immer auf der Suche, auch nach Firmen-Geschichten – Billie vom Sonnenberg</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 868:  Vor 100 Jahren – der Oberkochener Förster Wilhelm Braun wurde von einem Wilderer ermordet</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-868-vor-100-jahren-der-oberkochener-foerster-wilhelm-braun-wurde-von-einem-wilderer-ermordet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 22:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen in Oberkochen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32724</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_4 beitrag-row">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #3366ff;">Intro.</span> &nbsp;</strong>Die folgende Geschichte ist nicht der Fantasie des Heimatromanciers Ludwig Ganghofer entsprungen, sondern die nackte, bittere Wahrheit eines schändlichen Mordes eines angesehenen Försters aus Oberkochen durch einen Wilderer aus Ochsenberg.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Anmerkung.</strong> </span>Der Bericht erscheint wegen eines größeren Carl-Zeiss-Berichtes eine Woche früher als ursprünglich geplant.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Quellen.</strong></span> Es wurden die Texte von Volkmar Schrenk, Diedrich Bantel, Joachim Ziller, Robert Wolf und die Fotos von Hubert Neuburger und aus dem Archiv Müller verwendet.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Offizielle Todesmitteilung.</strong></span><strong> <em>»</em></strong><em>Königsbronn, am 2. August 1926: Das Amtsgericht Heidenheim hat mitgeteilt, dass der verheiratete Förster Wilhelm Braun, 49 Jahre alt, wohnhaft in Oberkochen, im Waldteil Falchen, Markung Königsbronn, in der Zeit vom 31. Juli abends 7&nbsp;1/2 Uhr bis 1. August vormittags 11 1/2 Uhr verstorben&nbsp;ist.«</em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Meldung der Aalener »Kocher-Zeitung« am 2. August 1926</strong></span><strong><br></strong><em>»Oberkochen, 1. August (Des Försters Los) Heute Vormittag wurde Förster Wilhelm Braun im Waldteil Falchenhau beim Ochsenberger Feld von Beerensammlern erschossen aufgefunden. … Es wird ein Racheakt vermutet. Herr Braun war ein tüchtiger, pflichtbewusster Forstbeamter und hier allseitig beliebt. Er stand im 49. Lebensjahr und wurde vor 8&nbsp;Jahren von Fleinheim nach hier versetzt«.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32729" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32729" class="wp-image-32729 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-7-Foerster-Braun.jpg" alt width="450" height="631"><p id="caption-attachment-32729" class="wp-caption-text">Da fällt mir unversehens das Lied „Das alte Försterhaus“ ein: „Es liegt der Wald im letzten Abendschimmer / Der Nebel steigt herauf vom Wiesengrund /Der alte Förster sitzt in seinem Zimmer / Und streichelt traumverloren seinen Hund …..“ (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Und hier die ganze traurige Geschichte, die Oberkochen damals aufwühlte</strong></span><strong><br><span style="color: #3366ff;">Geschehnisse:</span> </strong>Förster Braun hatte sich am Samstag, 31. Juli, nachmittags um 17 Uhr von seiner Frau in seinem Haus im Jägergässle verabschiedet. In Begleitung seines Hundes, mit Drillings-Jagdgewehr und Terzerol (eine kleine&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vorderlader" target="_blank" rel="noopener">Vorderlader-Pistole</a>) versehen, ins Ochsenberger Revier gegangen, um auf einem Hochsitz auf einen Bock anzusitzen. Er hatte danach in einer Waldhütte übernachtet und wollte am nächsten Morgen bis 7&nbsp;Uhr wieder zu Hause sein, bei seiner Frau und den beiden Buben. Wohlgemut machte er sich am Sonntagmorgen kurz nach 5&nbsp;Uhr auf den Heimweg, als ihm plötzlich auf einem Pirschweg ein Mann entgegenkam, anscheinend unbewaffnet (sein Gewehr hatte er in seinen Kleidern verborgen). Aus einer Distanz von etwa 25 Schritt erkannte Braun den Ochsenberger Bauern X., Schwiegervater von Y., dem Pächter des angrenzenden Jagdreviers. Da der Förster ein sehr korrekter, auf Ordnung bedachter Mann war und schon lange den Verdacht hegte, beide würden die Grenzen der Reviere nicht respektieren und im Staatswald wildern, brachte er sein Gewehr in Anschlag und rief: »Halt oder ich schieße«. Der so Angerufene gab zunächst klein bei und meinte, so schnell schieße man doch nicht. Förster Braun antwortete: <em>»Sie haben ein Gewehr bei sich, links ist der Schaft, rechts der Lauf«</em>, und machte sich daran, den Verdächtigen abzutasten. Dabei sah dieser, dass Braun am linken Handgelenk (als Folge einer Kriegsverletzung) eine Metallschiene trug, also seinen Arm nicht voll gebrauchen konnte.</p>
<p>Als der Förster das Gewehr des Bauern ertastet hatte und ihn auffordern wollte, mit zum Rathaus zu kommen, nützte X. die Gunst des Augenblicks und entriss dem Forster den geladenen und gespannten Drilling. Braun wich daraufhin ein wenig zurück, zog sein Terzerol und wollte abdrücken. Dem kam aber sein Gegner zuvor. Der Gedanke <em>»Er oder Ich«</em> hatte ihn in Panik versetzt, deshalb riss er das Gewehr des Försters hoch, drückte ab und ein Schuss entlud sich. Dem Förster fiel der Hut vom Kopf, mit einem Aufschrei griff er nach seiner rechten Schulter.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Verfolgungsjagd</strong>:</span> X. war einen Augenblick wie gelähmt. Dies nutzte Förster Braun zur Flucht und gewann einen Vorsprung von etwa 25 Meter. Als Bauer X. sich der Situation bewusst wurde, überlegte er — so seine Aussage beim späteren Mordprozess vor dem Ellwanger Schwurgericht — wenn er den Förster entkommen lasse, würde er schwer bestraft werden, wenn aber Braun nicht mehr sprechen könne, würde nichts herauskommen. Im Bewusstsein einer solch fatalen Fehleinschätzung jagte er dem Förster zunächst einem Hafer-Acker entlang nach, dann verfolgte er ihn auf einem Feldweg, wobei er den rechten Hahn des Drillings erneut spannte und auf Kugel umschaltete. Als er dem durch den ersten Schuss Geschwächten auf etwa 10 Meter nahegekommen war, schien ihm die Position günstig zu sein: X. schoss Förster Braun hinterrücks nieder. In der Aufregung hatte er sogar beide noch geladenen Läufe abgedrückt, so dass Braun nicht nur von einer Kugel getroffen tot zu Boden sank, sondern auch von einer Ladung Schrot bei der späteren Obduktion zählte man 60 Schrotkörner, die den Förster getroffen hatten.</p>
<p><strong>Vortäuschung eines Unglücksfalls</strong>: Als der Bauer merkte, was er angerichtet hatte, rannte er den Weg zurück und traf seinen Schwiegersohn Y., der durch die beiden Schüsse alarmiert worden war. Dieser fragte ihn, ob er ein Wild geschossen habe. <em>»Ein Reh nicht, aber einen Förster, dort liegt er«,</em> war die Antwort des Schützen, der sich inzwischen auch schon einen Plan zur Vertuschung der Tat zurechtgelegt hatte: Es sollte ein Unfall gewesen sein.</p>
<p>X. wusste, dass der Förster in der Nähe einen Hochsitz hatte. Dorthin schleppten sie den Toten und legten ihn so ab, dass man meinen konnte, Förster Braun sei vom Hochsitz gefallen, wobei sein Gewehr losgegangen sei und er sich selbst erschossen habe. Hut, Feldstecher, Gewehr zerstreuten sie entsprechend, das Terzerol warfen sie in einen Wassertümpel, nur der Hund machte ihnen Schwierigkeiten. Er hatte zuvor schon laut jaulend das furchtbare Geschehen begleitet und war nun nicht mehr von der Stelle zu bewegen, seinen toten Herrn treulich bewachend.</p>
<p>Die so zu Mördern gewordenen bisher unbescholtenen Ochsenberger Bauern machten sich rasch auf den Heimweg mit dem gegenseitigen Versprechen, über das grausige Geschehen absolutes Stillschweigen zu bewahren und ganz einfach zur normalen Tagesordnung überzugehen. In der Eile beachteten sie aber dabei nicht einen Schäfer, der in der Nähe seine Schafe hütete und dabei auch zwei Schüsse in der Stille des Sonntagsmorgens gehört hatte. Dieser gab später den wichtigen Hinweis auf zwei Männer, die eilig aus dem Wald gekommen seien, die er aber wegen der großen Entfernung im fahlen Morgenlicht nicht habe erkennen können.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32728" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32728" class="wp-image-32728 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-6-Gedenkstein-im-Wald.jpg" alt width="950" height="632"><p id="caption-attachment-32728" class="wp-caption-text">Der erste Gedenkstein im Wald auf Ochsenberger Gebiet (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Vertuschung des Mordes</strong>:</span> Zu Hause angekommen sagten sie ihren Familien, sie wollten Beeren suchen gehen. Dabei dirigierten sie den 18jährigen Sohn und die 13jährige Tochter von Y. unauffällig in die Nähe des Hochstands, und sie fanden — verständlicherweise rein zufällig — den toten Förster, von seinem Hund Waldmann bewacht, unten an der zum Hochsitz führenden Leiter festgemacht. Das Mädchen kam zum Vater zurückgelaufen mit den Worten: <em>„Vater, dort drüben liegt ein Jäger“.</em> Der Vater antwortete scheinheilig: <em>„Hier ist ein Unglück geschehen, der Förster ist heruntergestürzt und hat sich dabei erschossen“.</em> Unverzüglich meldeten sie den grausigen Fund und sagten Förster Häberle, sein Kollege Braun von Oberkochen sei verunglückt, er liege tot unter seinem Hochsitz. Um die Einleitung von Untersuchungen hinauszuziehen, verzögerten sie das Aufsuchen der Fundstelle durch ein Mittagessen, das der Ochsenberger Förster abwarten musste. Schließlich begutachtete man gemeinsam die Fundstelle und der Beamte alarmierte Landjäger und Landeskriminalpolizei in Heidenheim.</p>
<p>Inzwischen hatte auch Frau Braun in Oberkochen ihren Mann vermisst und sich mit ihren beiden Söhnen auf die Suche gemacht. Dabei stießen sie auf einen Schäfer, der angab, den Förster nicht gesehen zu haben, aber dass seit 5 Uhr im Wald ein Hund fortgesetzt bellen würde. Auch habe er vorher 2 Schüsse fallen hören. Nahezu zeitgleich kamen die Försterfrau mit ihren Kindern sowie der Täter mit dem Förster Häberle an den Hochsitz.</p>
<p>Nachmittags wurde durch das Amtsgericht eine Tatbestandsaufnahme vorgenommen, bei welcher der „Zeuge“ X. immer wieder den Leichnam hochhob und fallenließ, um zu zeigen, dass der Förster wohl einschlief, vom Hochsitz fiel und sich selbst erschossen habe. Die Umstehenden erregten sich sehr über diese Art der Erklärung bis der Richter einschritt und dem Frevel ein Ende setzte. Als der Arzt diese Erklärung als nicht möglich abtat und durch Tötung durch fremde Hand ausging, versuchte der „Zeuge“ immer wieder den Arzt zu überzeugen, dass es so geschehen sein müsse, wie er gezeigt habe.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Beisetzung des Försters in Oberkochen</strong>:</span> Am 4. August 1926 bewegte sich ein Leichenzug durch Oberkochen, wie man ihn zuvor noch nie gesehen hatte. Die gesamte Einwohnerschaft nahm Anteil, Kollegen, Vereinskameraden (Braun war Ausschussmitglied im „Veteranen- und Militärverein“ gewesen), Forstdirektion, Holzhauer-Gesellschaften, Albverein hatten Abordnungen mit Fahnen und Kränzen entsandt. Am Kriegerdenkmal (Lindenbrunnen) sang der Männerchor einen Trauerchoral und der evangelische Friedhof konnte die Trauergemeinde gar nicht fassen. Selbst der zum Zeitpunkt der Beisetzung noch nicht gefasste Mörder hatte sich mit trauernder Miene am offenen Grab eingefunden.</p>
<p>Ortspfarrer Stöckle hielt die Traueransprache und fand ergreifende Worte für den Verstorbenen, aber auch tröstliche Gedanken für Frau Braun und die beiden noch minderjährigen Söhne. Wie die spätere Frau des jüngeren Sohnes, Frau Helma Braun, erzählte (Frau Braun war einst Leiterin der Ortsbücherei) begann für die Familie eine schwere Zeit. Für die beiden Buben, die gute Schüler am Aalener Gymnasium waren, zu Hause aber beim Futter holen, Hasen füttern, Holz machen, fleißig mithelfen mussten, war der Schulbesuch nicht mehr erschwingbar, denn damals musste noch Schulgeld bezahlt werden.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32731" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32731" class="wp-image-32731 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-5-Familie-Braun.jpg" alt width="1200" height="1827"><p id="caption-attachment-32731" class="wp-caption-text">Die Familie Braun mit ihren beiden Söhnen, damals 6 und 9 Jahre alt. Später in leitenden Positionen bei Fritz und Albert Leitz. Ihre Mutter war die Tochter eines Ziegeleibesitzers aus Mergelstetten (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Aufklärung des Falles:</strong></span> Bereits am 19. August 1926 konnte der Mord an Förster Braun als aufgeklärt gemeldet werden. Bei den alsbald aufgenommenen Ermittlungen der Mordkommission, die von Polizeihunden begleitet war, fiel die Theorie von einem Unfall rasch in sich zusammen und der Verdacht richtete sich gegen die »Beerensucher«, zumal bekannt geworden war, dass Förster Braun die beiden früher schon des Wilderns verdächtigt hatte, dies aber nie beweisen konnte. Zunächst wurde der jüngere Y. verhört und ihm bedeutet, man habe seine Fingerabdrücke an Kleidung und Ausrüstung des Försters gefunden. Mit kriminalistischem Scharfsinn wurde der Fundort nicht als Tatort erkannt, denn die tödliche Kugel hatte Förster Braun waagrecht durchbohrt, Schrotspuren waren — außer am Toten — in der Umgebung des Hochsitzes nicht festzustellen und schließlich konnte der Hund nicht schon auf dem Hochstand an den Förster gebunden worden sein.</p>
<p>So in die Zange genommen beteuerte Y. hartnäckig seine Unschuld am Tode Brauns, gab aber schließlich die Hilfe beim Transport der Leiche zu und bezichtigte zum Schluss seinen Schwiegervater X. des Mordes. Auch dieser leugnete längere Zeit mit Hinweisen auf seine Unbescholtenheit, denn er besaß in Ochsenberg ein schuldenfreies Anwesen von 19 Morgen und war nebenher noch Steinbrucharbeiter. Nachdem bei einer Hausdurchsuchung die Polizei im Heuschober noch zwei Gewehre und eine Menge Munition gefunden hatte und er sich immer wieder in Widersprüche verwickelte, legte er ein Geständnis ab und sagte: »Der liederliche Braun ist mir in den Weg gekommen, da habe ich nicht anders können, ich habe schießen müssen«. Diese Aussage führte dann ein Vierteljahr später zum Prozess vor dem Schwurgericht in Ellwangen. Der Täter, der 46-jährige Bauer X. und sein 24 Jahre alter Schwiegersohn Y. waren festgenommen worden und hatten die Tat gestanden. Beim Prozess in Ellwangen wurde zunächst der Tathergang wie zuvor schon beschrieben rekonstruiert. Hauptpunkt war die Frage, ob Mord vorliegt — wie der Staatsanwalt unterstellte — oder ob nach Meinung des Verteidigers nur auf Totschlag zu erkennen sei. Auch der Haupttäter selbst betonte immer wieder, er habe ohne Überlegung gehandelt und sei im täglichen Leben auch leicht erregbar und aufgeregt.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Prozess: </strong></span>Am 29. Oktober 1926 wurde im Schwurgerichtssaal in Ellwangen dieses dramatische Ereignis unter starker Anteilnahme der Bevölkerung verhandelt. Angeklagt wegen »Mordes und erschwerten Försterwiderstandes« war der 56 Jahre alte Landwirt X. aus Ochsenberg. Zu Grunde lag ein Tatbestand, der in der Gerichtsberichterstattung des <em>„Heidenheimer Tagblattes“</em> so geschildert&nbsp;wurde:</p>
<p><em>„Am Sonntag, dem 1. August 1926 wurde der 48 Jahre alte Förster Wilhelm Braun aus Oberkochen, verheiratet und Vater zweier Kinder unter seinem Hochsitz im Waldteil Falchen tot aufgefunden. Neben ihm lag sein abgeschossener Drilling. Braun hatte im Rücken einen Schrot- und einen Kugelschuss. Sehr bald erkannte die Staatsanwaltschaft, dass es sich nicht um einen Unglücksfall handelte, sondern dass der Forstbeamte aus etwa zehn Meter Entfernung rücklings erschossen worden war. Der Verdacht der Täterschaft lenkte sich zunächst nicht auf den Angeklagten E. Es gelang der Kriminalpolizei, den hartnäckig leugnenden Mitwisser G., derart in die Enge zu treiben, dass dieser schließlich zugab, dass sein Schwiegervater F. den Förster erschossen habe. Der daraufhin verhaftete Angeklagte versuchte auch jetzt noch stundenlang zu leugnen und gestand erst, als ihm jede Einzelheit seines Verbrechens vorgehalten wurde. In der Gerichtsverhandlung gab der Angeklagte zu, schon mehrmals Rehböcke erlegt, ohne einen Zusammenstoß mit einem Forstbeamten, insbesondere mit dem ihm seit langem bekannten Förster Braun, gehabt zu&nbsp;haben.“</em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Über seine Beweggründe gab F. in der Gerichtsverhandlung an</strong>,</span> wie die Zeitung zitiert: »… dass er seit seiner Rückkehr aus dem Felde aufgeregt gewesen sei. Den ersten Schuss habe er abgegeben, um von dem Förster nicht mit dem Terzerol erschossen zu werden. Durch den Rückstoß des ersten Schusses sei er erschrocken und in der Verwirrung habe er die Verfolgung des Försters aufgenommen und diesen erschossen.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Die Witwe des Försters Braun schilderte in ergreifender Weise, </strong></span>wie sie sich am Sonntagmorgen in der Unruhe über das Ausbleiben ihres Mannes mit ihren Kindern auf die Suche nach dem Vermissten begeben habe und schließlich vor der Leiche ihres Mannes gestanden&nbsp;habe.«</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Wichtig war auch die Aussage des Försters Häberle, über die das Tagblatt schrieb:</strong></span></p>
<p><em>»Der Sachverständige Förster Häberle brachte im Zusammenwirken mit dem während der Verhandlung weiter zugezogenen Sachverständigen Polizeihauptmann Knöringer und Stadtförster Wolf ein neues überraschendes Moment vor. Die Sachverständigen wiesen nämlich übereinstimmend nach, dass der Angeklagte bei der Verfolgung nicht nur den abgeschossenen Hahnen neu gespannt haben musste, sondern auch noch die Umstellung des Schlagbolzens auf den Kugellauf vorgenommen haben musste und entweder den Kugelabzugsbügel gestochen oder beide Hahnen gleichzeitig abgedrückt haben musste. Damit war erwiesen, dass der Angeklagte, um sicher zu gehen, sich bei der Verfolgung entschlossen habe, einen Kugel- und Schrotschuss gleichzeitig auf den Förster abzugeben.«</em></p>
<p><em>Oberamtsarzt Dr. Walz führte in seiner Vernehmung aus, dass der Kugelschuss unbedingt tödlich gewesen sei. Zu bewerten hatte man, ob es um Mord oder Totschlag ging, d.h. ob der Angeklagte mit oder ohne Überlegung handelte. Oberstaatsanwalt Bockel begründete die Mordanklage damit, dass das Verhalten des Angeklagten nach der Tat mit Sicherheit seine Erregung nicht in dem Maße überschritten hätte, die jeden Mensch ergreife, der einen anderen töten wolle. »Eine etwa vorhandene Erregung müsse bei dem beschwerlichen Lauf über 150 Meter verebbt sein«. </em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Rechtsanwalt Christlieb bezeichnete den Angeklagten </strong></span>als einen verschlossenen, stillen und naiven Hinterwäldler, dem die Fähigkeit, Reue zu zeigen, fehle. Er beantragte Totschlag unter Zubilligung milderer Umstände.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Die Anklage dagegen hielt wohlüberlegtes Handeln für gegeben.</strong></span> Dafür spreche die kurze Zeit des Einhaltens nach dem ersten Schuss, die zielsichere Abgabe des Todesschusses (wobei der gleichzeitige Schrotschuss als technisches Versehen dargelegt wurde), auch das Verhalten nachher sei nur berechnend gewesen, vom Versuch, einen Unfall vorzutäuschen, bis zur Teilnahme an der Beerdigung, damit ja kein Verdacht auf ihn&nbsp;falle.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Dementsprechend fiel das Urteil aus: </strong></span>Nach zweistündiger Beratung verkündete das Gericht abends gegen 8&nbsp;Uhr folgendes Urteil:<em> »<span style="color: #ff0000;">Der Angeklagte wird wegen eines Verbrechens des erschwerten Widerstandes gegen einen Forstbeamten in Tateinheit mit versuchtem Totschlag zu der Zuchthausstrafe von 3&nbsp;Jahren und wegen Mordes zur Todesstrafe und zu dauernder Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt. Der Angeklagte hat auch die Kosten des Verfahrens zu tragen.«</span></em></p>
<p>Das Todesurteil wurde später in eine lebenslängliche Zuchthausstrafe umgewandelt. Der Mörder aber richtete sich selbst durch Erhängen 3 Jahre später am 29. September 1929 in seiner Gefängniszelle auf dem Hohenasperg. So wurde durch Lust am Jagen und unbeherrschtes Handeln eines Augenblicks Glück und Wohlergehen der Oberkochener Förstersfamilie, aber auch die Zukunft der beiden Ochsenberger Bauernfamilien zerstört.</p>
<p><strong><span style="color: #3366ff;">Über die Urteilsverkündung schreibt das Heidenheimer Tagblatt:</span> „</strong><em>Die Begründung ging im Wesentlichen dahin, dass das Gericht dem Angeklagten glaubte, dass er den ersten Schuss ohne Überlegung, um sich der Festnahme zu entziehen, nicht aber aus Furcht vor dem fingerlangen Terzerol abgegeben habe. Den zweiten Schuss habe er aber dann mit Überlegung abgeben. Das ergebe sich nicht zuletzt daraus, dass er zielbewusst alle schwierigen Handgriffe an dem Drilling vornahm und, als er den Förster erreicht hatte, ruhig stehen blieb und kaltblütig einen gutgezielten Schuss abgab. Auch das Verhalten nach der Tat zeige deutlich, dass keine starke Gemütserregung vorgelegen&nbsp;habe.“</em></p>
<p><strong>Das Urteil wurde später im Buch von Dr. Wilfried Ott</strong> <em>» Ich bin ein freier Wildbretschütz — Geschichte und Geschichten um die Wilderei «</em> ausführlich beschrieben. Dr. Wilfried Ott leitete bis Februar 1997 als Landesforstpräsident die Landesforstverwaltung im Baden-Württemberg im Ministerium Ländlicher Reim in Stuttgart. In dem im DRW-Verlag erschienenen Buch untersuchte er ausführlich die Geschichte.</p>
<p><strong>Das war die Geschichte vom Oberkochener Förster und seinem Ochsenberger Mörder. Da könnte dr Huga-Paule doch eine Moritat schreiben und zur Aufführung bringen.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>&nbsp;</strong><strong>Wilfried „Billie Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg</strong></p></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 867: Unsere Auswanderer und Expats – weltlich und geistlich Teil 10</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-867-unsere-auswanderer-und-expats-weltlich-und-geistlich-teil-10/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2026 22:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen in Oberkochen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32684</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>AUSWANDERUNG NACH DER PENSIONIERUNG</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Beispiel Dr. Sigurd Enders (1926 / 2013).</strong></span> Den Text schickte mir sein Sohn Ulrich: <em>„Meine Eltern, Sigurd und Dora, haben Oberkochen nach der Pensionierung meines Vaters verlassen – das wird so im Jahre 1991 oder 1992 gewesen sein. Ich war da bereits in Tübingen berufstätig und verheiratet. In Haag / Oberösterreich war ich nur noch zu Besuch. Das Haus in Oberösterreich hat er bereits in den späten Siebzigern gebaut und dort jeden Urlaub verbracht. In Oberösterreich hatte er nach dem Krieg seine Eltern gefunden. Er selbst war kurzzeitig in engl. Kriegsgefangenschaft bei Berlin gewesen und dann von dort nach Oberösterreich gegangen. Studiert hat er danach in Graz. In Haag hat er sich immer wohl gefühlt. Es gab immer was zu tun, in und ums Haus. Auch in der Marktgemeinde war er gut integriert. Er durfte da einen zufriedenen Ruhestand mit meiner Mutter verbringen und ist dort dann auch 87jährig verstorben – am 2. Okt. 2013.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32675" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32675" class="wp-image-32675 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-26-Sigurd-Enders.jpg" alt width="950" height="2081"><p id="caption-attachment-32675" class="wp-caption-text">Mein früherer Klassenlehrer in der Klasse 3 von 1965 bis 1966 Dr. Sigurd Enders (überlassen von Uli Enders)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Interessante Links zum Thema</strong>
<p><a href="https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Von-Hamburg-nach-Amerika-Als-Millionen-Menschen-auswanderten,auswanderunghamburg101.html" target="_blank" rel="noopener">Von Hamburg nach Amerika: Als Millionen Menschen auswanderten | NDR.de — Geschichte — Chronologie</a><br>
<a href="https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2011/03/Massenauswanderung/seite-2" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Massenmigration: Die Überfahrt war oft lebensgefährlich | ZEIT ONLINE</a><br>
<a href="https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Als-die-ersten-Dampfschiffe-der-Hapag-nach-New-York-fuhren,dampfschiffe102.html" target="_blank" rel="noopener">Als die ersten Dampfschiffe der Hapag nach New York fuhren | NDR.de — Geschichte — Chronologie</a><br>
<a href="https://www.ballinstadt.de/" target="_blank" rel="noopener">Home — Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg</a></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Amerikas deutsche Wurzeln (Quelle: Deutschland.de Klaus Lüber).</span> </strong>Die Deutschen sind die größte Einwanderergruppe in den USA. Kaum eine Bevölkerungsgruppe hat die USA in der Vergangenheit so stark geprägt wie deutsche Auswanderer. Knapp sieben Millionen finden über vier Jahrhunderte hinweg ihren Weg in die Neue Welt. Aktuell geben 40 bis 60 Millionen US-Amerikaner „German“ als ihre Hauptherkunft an und stellen die größte Einwanderergruppe – noch vor den Iren und weit vor den Italienern. Die deutsche Emigration in die USA beginnt Ende des 17. Jahrhunderts. Deutschland leidet an den Nachwirkungen der blutigen Religionskonflikte des Dreißigjährigen Kriegs, christliche Minderheiten werden verfolgt. Viele Bauern leben in Armut, Missernten und Landmangel bedrohen sie existenziell. Und so brechen die Menschen auf in ein Land, das beides zu bieten scheint: Freiheit und Wohlstand. Nach Amerika. Die Situation in Deutschland verschärft sich, als die Bevölkerung mit der beginnenden Industrialisierung dramatisch zunimmt. Rund drei Viertel der Bauern besitzen Mitte des 19. Jahrhunderts nicht ausreichend Land, um davon leben zu können. Sie wandern ab 1816 in großer Zahl aus – der Beginn der offiziellen deutschen Massenemigration in die USA. Die Möglichkeiten muten paradiesisch an. Ein Kleinbauer, der in Deutschland mit einem halben Hektar Land auskommen muss, kann sich in Amerika nach nur zehn Jahren 64 Hektar erarbeiten. Auch politische Perspektivlosigkeit spielt als Auswanderungsmotiv eine Rolle. Das Scheitern der&nbsp;<a href="https://www.deutschland.de/de/topic/politik/vormaerz-und-paulskirchenbewegung" target="_blank" rel="noopener">Revolution 1848</a>&nbsp;&nbsp;ist für viele Menschen der Beweis, dass mit mehr Freiheitsrechten in Deutschland in naher Zukunft nicht zu rechnen ist. Viele Anhänger des linksliberalen Bürgertums wandern in die demokratischen USA aus: die sogenannten Achtundvierziger. In den USA etablieren sich die Deutschen zunächst als angesehene Einwanderergruppe und klassische „Bindestrich-Amerikaner“ mit einer Doppelidentität. Es entstehen zahlreiche Gemeinden mit Schulen, Kirchen und Vereinen, in denen die deutsche Sprache und Kultur gepflegt wird. Mit Einsetzen der Hochindustrialisierung in den USA zählen die Deutsch-Amerikaner sowohl unter den Farmern als auch in den neuen Arbeiterberufen zu den etabliertesten Bevölkerungsgruppen. Die frühe Präsenz in den neuen Industrien führt auch dazu, dass Deutsche so mobil sind wie kaum eine andere Gruppe. Sie konzentrieren sich weniger stark in einzelnen Regionen als andere Einwanderer. Als Vorarbeiter in Jobs wie dem Eisenbahnbau ziehen sie durch das ganze Land. Das Image der Deutschstämmigen ändert sich abrupt mit dem Einsetzen des&nbsp;<a href="https://www.deutschland.de/de/usa/weltkrieg/die-weltkriege-des-20-jahrhunderts-die-rolle-der-usa" target="_blank" rel="noopener">I. Weltkrieges</a>. Plötzlich geraten sie unter Druck, ihre ethnische Identität abzulegen. Die deutsche Sprache und Kultur werden im Zuge einer regelrechten antideutschen Hysterie geächtet. Es setzt etwas ein, was die deutschen Zuwanderer ebenfalls einzigartig macht unter allen großen Einwanderergruppen und durch den&nbsp;<a href="https://www.deutschland.de/de/usa/weltkrieg/die-weltkriege-des-20-jahrhunderts-die-rolle-der-usa" target="_blank" rel="noopener">II. Weltkrieg</a>&nbsp;noch verstärkt wird: die fast vollkommene Erosion der Herkunftsidentität. Keine Gruppe büßt im Laufe des 20. Jahrhunderts in vergleichbarem Maße an öffentlicher Sichtbarkeit ein wie die Deutsch-Amerikaner. Nach dem Zweiten Weltkrieg bleiben die USA ein wichtiges Zielland für neue Gruppen deutscher Auswanderer. Dazu gehören die Verlobten und Ehefrauen der in Deutschland stationierten US-Soldaten wie seit 1950 zunehmend Wissenschaftler und gut ausgebildete Fachkräfte. Sie bilden bis heute die wichtigste Gruppe deutscher Immigranten in den USA.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Die Deutschen und New York. </strong></span>Zwischen 1820 und 1860 wandern Millionen&nbsp;Deutsche&nbsp;und Iren über Ellis Island nach Amerika ein. Gebildete Akademiker kommen nach der Revolution von 1848 als politische Flüchtlinge. Die&nbsp;deutschen&nbsp;Immigranten ziehen vornehmlich ins “Little Germany”, das heutige East Village. <em>Was haben Brooklyn Bridge, Bloomingdale’s und das Nobelhotel Waldorf-Astoria gemeinsam? Es sind nur drei von vielen Bauwerken und Orten, mit denen sich deutsche Einwanderer im Stadtbild von New York verewigt haben. </em>“Little Germany” hieß Ende des 19. Jahrhunderts ein Viertel von Manhattan, in dem sich vorwiegend Einwanderer aus Deutschland niedergelassen hatten. Allein in den 1850er Jahren waren 800.000 Deutsche angekommen, nur in Berlin und Wien lebten zu dieser Zeit mehr Deutsche als in New York.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Die nachstehenden Links empfehle ich dringlich, wer sich für das Thema interessiert</strong>.</span> Ich selbst war 1976 mit „meinem“ Schiff, dem Zerstörer MÖLDERS, zur FRITZ-STEUBEN-PARADE in New York. Es wurde das 200jährige Jubiläum der USA gefeiert. Der heiße Tipp lautete: <em>„Gehe in Marine-Uniform in den Bereich der 86th Street, oute dich als German und du brauchst kein Geld.“ </em>So war es dann auch. Wir wurden zum Essen, Trinken und Übernachten eingeladen – ein großartiges Wochenende, auch wenn mir die Stadt selbst nicht gefallen hat. Mitte bis Ende der 70er war New York nahezu bankrott und an vielen Stellen – auch am Broadway – mehr als verwahrlost.</p>
<p><a href="https://newyorkaktuell.nyc/germantown-die-geschichte-des-deutschen-einwandererviertels-in-manhattan/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Germantown — Die Geschichte des deutschen Einwandererviertels in Manhattan — New York Aktuell</strong></a><br>
<a href="https://newyorkaktuell.nyc/deutsche-einwanderung-new-york/#:~:text=Zwischen%201820%20und%201870%20kamen%20rund%20siebeneinhalb%20Millionen,%C3%BCber%20100.000%20Immigranten%20aus%20Deutschland%20in%20der%20Stadt." target="_blank" rel="noopener"><strong>Kurze Geschichte der deutschen Einwanderung nach New York — New York Aktuell</strong></a><br>
<a href="https://www.welt.de/geschichte/article250351118/New-York-Als-die-Lower-East-Side-noch-Kleindeutschland-hiess.html" target="_blank" rel="noopener"><strong>New York: Als die Lower East Side noch „Kleindeutschland“ hieß — WELT</strong></a><br>
<a href="https://www.sueddeutsche.de/reise/zeitreise-in-die-vergangenheit-so-deutsch-ist-new-york-1.1347219" target="_blank" rel="noopener"><strong>Zeitreise in die Vergangenheit — So deutsch ist New York — Reise — SZ.de</strong></a><br>
<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bekannter_deutscher_USA-Emigranten" target="_blank" rel="noopener"><strong>Liste bekannter deutscher USA-Emigranten – Wikipedia</strong></a></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Anmerkung. </strong></span>Während meines letzten Hamburg-Aufenthaltes im Juli 2025 war ich im <strong>Museum Ballinstadt</strong> im Stadtteil „Veddel“ und habe dort auch zu diesem Thema recherchiert. Das Museum ist beeindruckend und empfehlenswert. Nachdem ich im Rahmen einer persönlichen Gen-Recherche bei ANCESTRY gelandet bin, konnte ich auch dort in umfangreichen Auswanderungs-Unterlagen stöbern.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32677" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32677" class="wp-image-32677 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-35-Billie-an-Albert-Ballins-Schreibtischi.jpg" alt width="1200" height="504"><p id="caption-attachment-32677" class="wp-caption-text">Billie Müller an Albert Ballins Schreibtisch (Archiv Müller)</p></div><div id="attachment_32678" style="width: 2570px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32678" class="wp-image-32678 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-54-Albert-Ballin-scaled.jpeg" alt width="2560" height="1263"><p id="caption-attachment-32678" class="wp-caption-text">Das unglaubliche Leben des Albert Ballin (Museum Ballinstadt Hamburg-Veddel)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">Kontakt in die Heimat.</span> </strong>Beliebt war viele Jahre lang die jährliche Sonderbeilage der SchwäPo, die eine Plattform für all die Ausgewanderten war. Eines Tages wurde das Projekt eingestampft und das Thema war für die SchwäPo erledigt. Die Betroffenen fanden das schade und auch deren Anrufe bei der SchwäPo führten zu keinem Sinneswandel (so berichtete mir Heidi Pröhl) – es war wohl aus SchwäPo-Sicht schlicht weg obsolet geworden. Auch über das Amtsblatt BuG wurden in den 50ern und 60ern jährlich Postkarten und Grüße unserer Auswanderer veröffentlicht. Sehr häufig fand ich da Post von den Kolbs aus Australien.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Auswanderung heute.</strong></span> Die Gründe sind heutzutage andere als früher. Die nachstehende Listung stammt vom „Institut der deutschen Wirtschaft“:</p>
<ul>
<li><em>als Rentner</em></li>
<li><em>aus politischen Gründen</em></li>
<li><em>für ein besseres Klima und wegen des Klimawandels</em></li>
<li><em>für eine bessere Arbeits- und Einkommenssituation</em></li>
<li><em>um Steuern zu sparen</em></li>
<li><em>zwecks geringerer Lebenshaltungskosten</em></li>
<li><em>für die berufliche Entwicklung</em></li>
<li><em>wegen besserer Bildungschancen</em></li>
<li><em>für ein besseres Allgemeinbefinden</em></li>
<li><em>um toleranter zu werden</em></li>
<li><em>für einen Neuanfang</em></li>
</ul>
<p>Rentner mit kleinerer Rente versuchen ihr Glück in Thailand und Mallorca, aber die dortigen Lebenshaltungskosten haben sich teils dramatisch verändert oder es gibt inzwischen Besteuerungen, abgesehen von Problemen bei der medizinischen Versorgung. Das Privatfernsehen hat zu diesem Thema Sendeformate entwickelt. Beliebte Auswanderungsländer sind <a href="https://www.perspektiveausland.com/im-fokus/herzlich-willkommen-in-diesen-laendern-sind-deutsche-auswanderer-beliebt" target="_blank" rel="noopener">Schweiz</a>, Österreich, Frankreich und <a href="https://www.perspektiveausland.com/aktuelles/in-diese-us-metropolen-zieht-es-deutsche-auswanderer" target="_blank" rel="noopener">USA</a>. Die Schweiz lockt mit hohen Gehältern und einer hohen Lebensqualität. Österreich bietet eine ähnliche Kultur und Sprache. Die USA faszinieren viele mit ihren beruflichen Möglichkeiten. Spanien und Australien sind ebenfalls attraktiv. Spanien punktet mit seinem Klima und der Lebensart. Australien zieht mit seiner Natur und dem entspannten Lebensstil an. Canada gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Das Land bietet gute Arbeitsbedingungen und eine hohe Lebensqualität. Auch Skandinavien ist in den letzten Jahren für manche attraktiv geworden.</p>
<ul>
<li><strong><em>Australien:</em></strong><em> Entspannte Lebensart am anderen Ende der Welt</em></li>
<li><strong><em>Dänemark:</em></strong><em> Hygge und Hightech</em></li>
<li><strong><em>Italien:</em></strong><em> La Dolce Vita mit Geschichte</em></li>
<li><strong><em>Kanada:</em></strong><em> Das Einwandererland schlechthin</em></li>
<li><strong><em>Mexiko:</em></strong><em> Kultureller Reichtum zu unschlagbaren Preisen</em></li>
<li><strong><em>Niederlande:</em></strong><em> Pragmatismus und Weltoffenheit</em></li>
<li><strong><em>Norwegen:</em></strong><em> Sozialer Wohlfahrtsstaat mit Naturspektakel</em></li>
<li><strong><em>Portugal:</em></strong><em> Europas Geheimtipp für Sonnenanbeter</em></li>
<li><strong><em>Schweden:</em></strong><em> Wohlfahrtsstaat mit Stil</em></li>
<li><strong><em>Schweiz:</em></strong><em> Das Nonplusultra für Qualitätsbewusste</em></li>
<li><strong><em>Singapur:</em></strong><em> Asiens Business-Hub</em></li>
<li><strong><em>Spanien: </em></strong><em>Sonne, Siesta und Lebensfreude</em></li>
<li><strong><em>Thailand:</em></strong><em> Exotischer Lebensstil mit deutlich steigenden Lebenshaltungskosten</em></li>
<li><strong><em>USA:</em></strong><em> Der ultimative Schmelztiegel</em></li>
<li><strong><em>Vereinigte Arabische Emirate:</em></strong><em> Steueroase mit Karrierechancen</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Kontakt zu den Ausgewanderten.</strong></span> Der Bürgermeister schreibt jedes Jahr zu Weihnachten einen Brief. Wenn ich mir die Liste so anschaue, ist da nur ein Bruchteil aufgeführt. Daher empfehle ich, sich am Rathaus zu melden, wenn man als bisheriger Auswanderer noch keine Post erhalten hat und zukünftig gerne eine hätte. <strong>E‑Mail-Anschrift: <span data-original-string="FmD/yj2wrSODELaNbs9M/g==1c850tKCMeZVV40yRWpDB5fyE8kCHyRvBk8F+AoMZnBD+Q=" class="apbct-email-encoder" title="Dieser Kontakt wurde von Anti-Spam by CleanTalk verschlüsselt. Klicken Sie hier, um ihn zu entschlüsseln. Um die Entschlüsselung abzuschließen, stellen Sie sicher, dass JavaScript in Ihrem Browser aktiviert ist.">bu<span class="apbct-blur">************</span>@<span class="apbct-blur">********</span>en.de</span></strong></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Auffällig.</strong> </span>Bei der Serie „Autoren aus Oberkochen“ konnten wir schon über die Oberkochener staunen, die Bücher schreiben bzw. geschrieben haben. Und unter den Auswanderern finden wir Menschen, die ihr Potential möglicherweise in Oberkochen nicht hätten entfalten können</p>
<ul>
<li><em>Im 19ten und Anfang des 20ten Jahrhunderts sind die Mutigsten aufgebrochen</em></li>
<li><em>Nach dem II. Weltkrieg, diejenigen, die raus wollten; solche die sich in den USA oder in Australien größere Chancen erhofften</em></li>
<li><em>In den 1950er Jahren ging es überwiegend nach USA oder Australien</em></li>
<li><em>In den 60er Jahren war die Schweiz hoch im Kurs</em></li>
<li><em>Ab den 70er Jahren flaute das Interesse nach Auswanderung deutlich ab. Hier habe ich überwiegend Menschen gefunden, die zurück in ihre Heimat gezogen sind (Türkei, Jugoslawien, Italien)</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Persönliche Anmerkung.</strong> </span>Als ich jung war, habe ich auch mit dem Gedanken gespielt, mit Beginn der Rente nach Thailand auszuwandern. Es kam anders, aber ein Grenzgänger bleibe ich mein Leben lang. <strong>Für Bruno Brandstetter hingegen gilt:</strong> <em>Eine Auswanderung nach Aalen mag für einen Oberkochener ein gewaltiger Schritt gewesen sein, in diesem Bericht kann das aber leider keine Berücksichtigung finden.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Nachtrag.</em></strong> </span><em>Ich habe inzwischen einen „Auswanderer Wahl-o-mat“ gefunden und den Test gemacht. <strong>Hier ist mein Ergebnis: „</strong>39% — Sie gehören am ehesten zur Gruppe der entspannten Ruheständler! Mildes Klima, gute medizinische Versorgung und hohe Lebensqualität sind Ihnen besonders wichtig. Dazu passen: Spanien (Mallorca), Portugal (Algarve), Thailand und Uruguay. Warum? Mallorca und die Algarve bieten Ihnen Sonne, Meer und europäische Sicherheit. In Thailand gibt es ein spezielles Rentner-Visum, mit dem Sie ab einem gewissen Alter und finanzieller Sicherheit einwandern können. Uruguay gilt in der Region als besonders sicher und bietet einen entspannten, europäischen Lebensstil in Südamerika.“</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Nur so ein Gedanke:</strong> </span>Wenn die Zeiten wieder so würden, aus unterschiedlichsten Gründen (nehmen wir mal das Klima), dass nur eine Auswanderung in ferne Länder in Frage käme – wären wir überhaupt in der Lage, solche Reisen und Herausforderungen, wie am Anfang beschrieben, zu bestehen? Da habe ich ernsthafte Zweifel. Das waren andere Menschen als wir. Denen wurde mehr zugemutet, als wir heute imstande wären zu ertragen und vermutlich waren sie auch deutlich mutiger etwas zu riskieren.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Abschluss.</strong> </span>Nicht in jeder Gemeinde ist es üblich, dass der Bürgermeister Kontakt zu den Ausgewanderten ehemaligen Mitbürgern Kontakt hält, so wie das die ehemaligen Bürgermeister, von Bosch bis Traub, in unserer Gemeinde pflegten. Bei der Recherche habe ich eine nette Geschichte dazu gefunden und es stellt sich die Frage, wo diese Flagge geblieben ist:</p>
<p><em>„1976, im Rahmen der 200-Jahr-Feier, hat BM Gustav Bosch wohl einen Brief an alle USA-Ausgewanderten geschrieben und Ihnen gratuliert hat. Das führte dazu, dass der Sohn unserer ehemaligen Nachbarn Sigmar Süß (Sonnenbergstr. 32), der 1956 mit seiner Frau Martha nach USA ausgewanderte, im Jahr 1976 der Stadt ein Geschenk machte. Er schickte eine US-Flagge an den Bürgermeister, dazu ein Zertifikat und ein Schreiben des Barry M. Goldwater jun. (Mitglied des Repräsentantenhauses *&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/2._Januar" target="_blank" rel="noopener"><em>2. Januar</em></a><em>&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1909" target="_blank" rel="noopener"><em>1909</em></a><em> †&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/29._Mai" target="_blank" rel="noopener"><em>29. Mai</em></a><em>&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1998" target="_blank" rel="noopener"><em>1998</em></a><em>).“</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32676" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32676" class="wp-image-32676 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-27-US-Flag.jpg" alt width="1200" height="1334"><p id="caption-attachment-32676" class="wp-caption-text">„The Flag of America“ für Oberkochen – von Barry M. Goldwater (Amtsblatt 1976)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32674" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32674" class="wp-image-32674 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-55-Haburg-American-Line.jpg" alt width="1200" height="1800"><p id="caption-attachment-32674" class="wp-caption-text">Solche Schiffe brachten die Auswanderer ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Museum Ballinstadt Hamburg-Veddel)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong><u>AUSWANDERUNGSLISTEN</u></strong></span></p>
<p><strong><u>&nbsp;</u></strong><strong><u>Im Jahr 1970</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Abraham, Wilhelm Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wacholdersteige 22</em></li>
<li><em>Albrecht, Helga (Mutter) </em><em>(zurück 1976)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Venezuela&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 16</em></li>
<li><em>Albrecht, Karin (Tochter)</em><em> (zurück 1976) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Venezuela&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 16</em></li>
<li><em>Albrecht, Peter (Vater) </em><em>(zurück 1976) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Venezuela&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 16</em></li>
<li><em>Albrecht, Stephanie (Tochter) </em><em>(zurück 1976) </em><em>Venezuela&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 16</em></li>
<li><em>Bähr, Tonia Niederlande&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 19</em></li>
<li><em>Bergmann, Rita &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 53</em></li>
<li><em>Clement, Peter &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gerhard-Hauptm.-Weg 93</em></li>
<li><em>Dybeck, Gerhard (Vater) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 17&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Dybeck, Hilde (Mutter) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 17</em></li>
<li><em>Dybeck, Martin (Sohn) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 17</em></li>
<li><em>Friedrich, Margaritta Niederlande&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 15</em></li>
<li><em>Fritz, Anna Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 18</em></li>
<li><em>Hamm, Claus Portugal&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hölderlinweg 14</em></li>
<li><em>Riege, Joachim &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 7</em></li>
<li><em>Simaikis, Adriane (Tochter) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hölderlinweg 9 </em></li>
<li><em>Simaikis, Brigitte (Mutter) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hölderlinweg 9 </em></li>
<li><em>Simaikis, Dorit (Tochter) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hölderlinweg 9 </em></li>
<li><em>Simaikis, Kerstin (Tochter) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hölderlinweg 9 </em></li>
<li><em>Simaikis, Wolfgang (Vater) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hölderlinweg 9 </em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1971</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Bartholomes, Alf Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mozartweg 4</em></li>
<li><em>Bartholomes, Martina Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mozartweg 4</em></li>
<li><em>Löffler, Manfred Spanien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Str. 57</em></li>
<li><em>Pantke, Herbert USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 33</em></li>
<li><em>Reber, Bernd England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 37</em></li>
<li><em>Reber, Felicitas &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 37</em></li>
<li><em>Schöll, Dieter (Vater) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 30</em></li>
<li><em>Schöll, Gisela (Mutter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 30</em></li>
<li><em>Schöll, Jens (Sohn) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 30</em></li>
<li><em>Schöll, Ulf (Sohn) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 30</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1972</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Hirsch, Georg Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lenzhalde 2</em></li>
<li><em>Hoffert, Anette (Tochter) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 30</em></li>
<li><em>Hoffert, Dr. Klaus (Vater) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 30</em></li>
<li><em>Hoffert, Renate (Mutter) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 30</em></li>
<li><em>Hoffert, Ursula (Tochter) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 30</em></li>
<li><em>Pösselt, Siegfried Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 25</em></li>
<li><em>Rech, Alexander (Sohn) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 6</em></li>
<li><em>Rech, Babette (Mutter) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 6</em></li>
<li><em>Rech, Hans (Vater) Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 6</em></li>
<li><em>Rech, Patrick (Sohn) Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 6</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1973</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Asker, Christine geb. Marschalek (Mutter) Türkei&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nelkenweg 16</em></li>
<li><em>Asker, Gazi (Vater) Türkei&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nelkenweg 16</em></li>
<li><em>Asker, Hasan (Sohn) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Türkei&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nelkenweg 16</em></li>
<li><em>Geisthövel, Margarete (Mutter) Brasilien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 28</em></li>
<li><em>Geisthövel, Nicolaus (Sohn) Brasilien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 28</em></li>
<li><em>Geisthövel, Sabine (Tochter) Brasilien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 28</em></li>
<li><em>Geitshövel, Susanna (Tochter) Brasilien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 28</em></li>
<li><em>Gerlach, Richard </em><em>(1973 von USA und wieder zurück)</em><em> USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 5</em></li>
<li><em>Hillje, Gerd-Jürgen (Vater) </em><em>(wieder nach Italien)</em><em> Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sperberstraße 6</em></li>
<li><em>Hillje, Jens (Sohn) </em><em>(wieder nach Italien)</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sperberstraße 6</em></li>
<li><em>Hillje, Ute (Mutter) </em><em>(wieder nach Italien)</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sperberstraße 6&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Konradi, Manfred Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Katzenbachstraße 25</em></li>
<li><em>Preußler, Dieter (Vater)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 39</em></li>
<li><em>Preußler, Heike (Tochter) Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 39</em></li>
<li><em>Preußler, Olga (Mutter) Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 39</em></li>
<li><em>Rochlitz, Gerhard Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Primelweg 1</em></li>
<li><em>Voltig, Andreas (Schüler) Griechenland&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Str. 88</em></li>
<li><em>Zimmermann, Bruno (Vater) </em><em>(vorher schon Brasilien) </em><em>Brasilien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 28</em></li>
<li><em>Zimmermann, Carla (Tochter) </em><em>(vorher schon Brasilien) </em><em>Brasilien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 28&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Zimmermann, Frida (Mutter) </em><em>(vorher schon Brasilien) </em><em>Brasilien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 28</em></li>
<li><em>Zimmermann, Marcus (Sohn) </em><em>(vorher schon Brasilien) </em><em>Brasilien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 28</em></li>
</ul>
<p><strong><u>&nbsp;</u></strong><strong><u>Im Jahr 1974</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Angstenberger, Elisabeth USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Finkenweg 6</em>
<ul>
<li><em>War 1974 ein paar Monate wieder angemeldet</em></li>
</ul>
</li>
<li><em>Nestler, Ingrid Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 17</em></li>
<li><em>Thalmann, Bruno </em><em>(1973 aus Nigeria zurück)</em><em> Mexiko&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Primelweg 1</em></li>
<li><em>Wilmarth, Cendy (Tochter) </em><em>(1975 + 1979 zurück)</em><em> USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bahnhofstraße 1</em></li>
<li><em>Wilmarth, Ingrid (Mutter) </em><em>(1975 + 1979 zurück)</em><em> USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bahnhofstraße 1</em></li>
<li><em>Woetzel, Wilhelm USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20</em>
<ul>
<li><em>War ein paar Monate in Oberkochen angemeldet und vorher schon in den USA, nach meiner Kenntnis Verwandtschaft unserer Mieter Hermann und Irmgard Schimmel, weil er ein paar Mal in meinem Jugendzimmer übernachtete</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong><u>&nbsp;</u></strong><strong><u>Im Jahr 1975</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Fischer, Dieter (Sohn) Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 13</em></li>
<li><em>Fischer, Heinz (Vater) Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 13</em></li>
<li><em>Fischer, Magdalena (Mutter) Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 13</em></li>
<li><em>Freiherr von Ledebur, Anna Maria Brasilien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Am Ahornrain 9</em></li>
<li><em>Freiherr von Ledebur, Ingo Brasilien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Am Ahornrain 9</em></li>
<li><em>Karcher, Bernd Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 25</em></li>
<li><em>Müller, Walter Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 10</em></li>
<li><em>Porzig, Wolfgang Japan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lenzhalde 28</em></li>
<li><em>Stöffler, Peter </em><em>(ratzfatz zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Str. 2</em></li>
<li><em>Von Schulz, Hans Udo USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Frühlingstr. 2</em></li>
<li><em>Von Schulz, Sophie &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Frühlingstr. 2</em></li>
<li><em>Witek, Franz Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 71</em></li>
<li><em>Witek, Karl Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 71</em></li>
</ul>
<p><strong><u>&nbsp;</u></strong><strong><u>Im Jahr 1976</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Bäuerle, Dagmar (Tochter) Marokko&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 42</em></li>
<li><em>Bäuerle, Holger (Sohn) Marokko&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 42</em></li>
<li><em>Bäuerle, Jürgen (Vater)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Marokko&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 42</em></li>
<li><em>Bäurle, Dorothea (Mutter) Marokko&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 42</em></li>
<li><em>Dobbs, Petra (geb. Reimann) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 12</em></li>
<li><em>Karcher, Martha Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 25</em></li>
<li><em>Lauer, Monika USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 48</em></li>
<li><em>Murray, Corinne (Tochter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Murray, Gudrun (Mutter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Murray, Kim (Tochter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 23&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Murray, Wolfgang (Vater) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 23</em></li>
<li><em>Rau, Dagmar USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Zielenski, Dorsey USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eugen-Bolz-Platz 2</em></li>
</ul>
<p><strong><u>&nbsp;</u></strong><strong><u>Im Jahr 1977</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Blackman, Sonja (geb. Stiebritz) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 49</em></li>
<li><em>Brokopp, Lutz </em><em>(kam 1976 aus Canada zurück)</em><em> Nigeria&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Str. 8</em></li>
<li><em>Harris, Hedwig geb. Rapp (Mutter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 33</em></li>
<li><em>Harris, Lina (Tochter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 33</em></li>
<li><em>Hutter, Emil Tschechien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Holunderweg 14</em></li>
<li><em>Lauer, Monika USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 48</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1978</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Gumpoldsberger, Johann (Vater) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Str. 88</em></li>
<li><em>Gumpoldsberger, Monika (Mutter) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Str. 88</em></li>
<li><em>Gumpoldsberger, Andreas (Sohn)</em></li>
<li><em>Hertlein, Hans-Jürgen Mexiko&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Am Ahornrain 10</em></li>
<li><em>Schlimper, Heike Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener Str. 45</em></li>
<li><em>Würfel, Camilla USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1979</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Bauer, Stefan Arthur Japan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Friedhofweg 11</em></li>
<li><em>Esser, Ernst (Vater) Algerien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</em></li>
<li><em>Esser, Ilse (Mutter) Algerien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</em></li>
<li><em>Esser, Nicola (Tochter) Algerien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</em></li>
<li><em>Jones, Christine USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Schlimper, Elfriede Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener Str. 45</em></li>
<li><em>Schmidt, Sigrid USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schillerstraße 18</em></li>
<li><em>Tauschitz, Gerd Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 8</em></li>
<li><em>Willim, Gertrud Polen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener Str. 41</em></li>
<li><em>Wilmarth, Cendy (Tochter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 33</em></li>
<li><em>Wilmarth, David (Sohn) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 33</em></li>
<li><em>WIlmarth, Ingrid geb. Rapp </em><em>(wieder nach USA)</em><em> USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 33</em></li>
<li><em>Wilmarth, Richard (Sohn) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 33</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>So, das wars zum Thema „Auswanderer und Expats“. Es war aufwendig, langwierig und anstrengend. Hat aber viel Spaß gemacht und brachte viel Licht ins Dunkel der Auswanderungszeit. Und wenn darüber viel „gschwätzt worra isch“, dann hat sich das alles gelohnt.</strong></span></p>
<p style="text-align: right;"><strong>&nbsp;</strong><strong>Wilfried „Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg – Der Nicht-Ausgewanderte</strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 866: Unsere Auswanderer und Expats — weltlich und geistlich Teil 9</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-866-unsere-auswanderer-und-expats-weltlich-und-geistlich-teil-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2026 22:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen in Oberkochen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32656</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_6 beitrag-row">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong><u>GEISTLICHE</u></strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Geistliche Oberkochener, die im Ausland tätig waren.</span>&nbsp; </strong>Auch einige Geistliche wirkten im Ausland und hinterließen in den jeweiligen Ländern nachhaltige Spuren. Sie verließen ihren Heimatort schon als junge Buben – nicht selten aus eigenem Antrieb.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32647" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32647" class="wp-image-32647 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-34-Stadtbibliothek-Erinnerungstafel.jpg" alt width="1200" height="694"><p id="caption-attachment-32647" class="wp-caption-text">Stadtbibliothek Erinnerungstafel an Christian Hornberger (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong><a style="color: #ff0000;" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Hornberger" target="_blank" rel="noopener">Christian Hornberger</a>&nbsp;(1831–1881), </strong></span>evangelischer Missionar. Christian Friedrich Wilhelm Hornberger&nbsp;(*&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/27._Oktober" target="_blank" rel="noopener">27. Oktober</a>&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1831" target="_blank" rel="noopener">1831</a>&nbsp;in&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkochen" target="_blank" rel="noopener">Oberkochen</a>; †&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/31._Mai" target="_blank" rel="noopener">31. Mai</a>&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1881" target="_blank" rel="noopener">1881</a>&nbsp;in&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Keta" target="_blank" rel="noopener">Keta</a>&nbsp;im heutigen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ghana" target="_blank" rel="noopener">Ghana</a>) war ein evangelischer&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Missionar" target="_blank" rel="noopener">Missionar</a>. Er wurde am 27. Oktober 1831 als Sohn des Pfarrers Johann Christian Hornberger in Oberkochen geboren und starb am 31. Mai 1881 in Keta im heutigen Ghana. Er wuchs in Oberkochen, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ostelsheim" target="_blank" rel="noopener">Ostelsheim</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Korntal-M%C3%BCnchingen" target="_blank" rel="noopener">Korntal</a>&nbsp;auf. Nach einer Schreinerlehre in&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6blingen" target="_blank" rel="noopener">Böblingen</a>&nbsp;trat er 1854 eine Ausbildung am Seminar der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Basler_Mission" target="_blank" rel="noopener">Basler Mission</a>&nbsp;an. 1858 trat er in den Dienst der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Norddeutsche_Mission" target="_blank" rel="noopener">Norddeutschen Mission Bremen</a>&nbsp;und war für diese – unterbrochen nur von drei Heimaturlauben – als Missionar unter den&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ewe_(Ethnie)" target="_blank" rel="noopener">Ewe</a>&nbsp;in Westafrika tätig. Stationen waren Anyako (1858–59 und 1872–74), Waya (1859–60),&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ho_(Ghana)" target="_blank" rel="noopener">Ho</a>&nbsp;(1860–1869) und schließlich ab 1872 bis zu seinem Tod Keta. 1866 heiratete er Wilhelmine Luise Friederike Roth, die schon 1870 starb. Seine zweite Frau, Rosa Frey heiratete er 1872. Neben seiner Tätigkeit als Missionar unternahm Hornberger, insbesondere in den ersten Jahren seines Afrikaaufenthaltes, mehrere Erkundungsreisen, die er geographisch (u.&nbsp;a. erstellte er 1864 die erste Landkarte des Ewe Gebietes), ethnographisch und linguistisch in mehreren wissenschaftlichen Artikeln auswertete. Schon ab 1863 fertigte Hornberger auch zahlreiche Fotografien von seinem Missionsland und den dort lebenden Menschen an.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32643" style="width: 2570px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32643" class="wp-image-32643 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-09-Pfarrer-Josef-Trittler-IMG_2067-scaled.jpg" alt width="2560" height="1920"><p id="caption-attachment-32643" class="wp-caption-text">Pfarrer Josef Trittler – einer der vielen Pfarrer, die Oberkochen hervorbrachte (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Pfarrer Josef Trittler.</strong> </span>Hier fand ich bei einer Recherche im Rathaus folgenden Text: <em>„Er verstarb am 6. Mai 1970, kurz vor Vollendung des 70sten Lebensjahres in einem Krankenhaus in Köln. Pfarrer Trittler ist im Jahre 1925 in Temesvar (Rumänien) zum Priester geweiht worden. Er hatte das Banat (Stichwort: Banater Schwaben. Das Banat liegt im Dreiländereck Rumänien, Ungarn, Serbien, zwischen Donau, Theiß, Marosch und den Ausläufern der Südkarpaten. Es umfasst ca. 28.526 km². Nach dem Vertrag von Trianon, 4. Juni 1920 wurde dieses geschlossene deutsche Siedlungsgebiet dreigeteilt. Der größere östliche Teil mit Temeswar und dem Arader Komitat (66,5% = 18966km²) kam zu Rumänien, der südliche Teil (32,5% = 9276 km²) zum Königreich Serbien (das 1929 in Königreich Jugoslawien umbenannt wurde) und der südliche Marosch — Theiswinkel (1% = 284 km²) zu Ungarn) als Student bei der Betreuung von Ferienkindern kennengelernt und war dann auf Bitten des Bischofs dortgeblieben. Nach kurzer Lehrtätigkeit am Priesterseminar wurde er Pfarrer in Steierdorf (heute Anina) bis zu seiner Deportation im Jahre 1944 nach Stalino (heute Donezk in der Ukraine). Nach harter Zwangsarbeit im Bergwerk kam er 1946 krank zurück, zunächst nach Oberkochen. Nach seiner Genesung war er vom 1949 bis 1961 Pfarrer in Oberkessach (Hohenlohe), sodann Diözesanarchivar bis zu seiner Zurruhesetzung. Der Verstorbene hat zahlreiche Archive geordnet, so das der Götzenburg in Jagsthausen und das Woellwarthsche Archiv in Essingen. Auch im Archiv unserer Stadt und der katholischen Pfarrgemeinde (das inzwischen leider nach Rottenburg verlagert wurde) hat er gearbeitet. Wir sind ihm besonders dankbar für eine erste wissenschaftliche Grundlegung unserer Ortsgeschichte.“</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32645" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32645" class="wp-image-32645 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-25-Johannes-Wingert.jpg" alt width="1200" height="887"><p id="caption-attachment-32645" class="wp-caption-text">Pfarrer Johannes Wingert, der heute im Nachbarort Dietikon begraben ist (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Aus einem Schweizer Kirchenblatt: <em>„Zum Andenken an Hochwürden Herrn Johann Wingert, Spiritual im Josefsheim St. Theresia, Dietikon Schweiz“.</em> </strong></span><strong>„</strong><em>Unter großer Beteiligung von Klerus und Volk wurde am Freitag, dem 9. März 1945, auf dem Priesterfriedhof von Dietikon der Hochw. Herr Johann Wingert, Spiritual im St. Josefsheim beigesetzt. Es geziemt sich, dass auch im Kirchenblatt seiner dankbar gedacht wird. Johann Wingert wurde geboren am 12. Januar 1886 in Oberkochen, Deutschland, und erreicht somit ein Alter von 59 Jahren. Sein Vater war der Töpfermeister Johann Wingert und seine Mutter hieß Maria geb. Schübel. Die Primarschule besuchte Johann Wingert in Oberkochen und kam nach Entlassung aus derselben an das Gymnasium nach Ellwangen und kurze Zeit nachher an das Gymnasium Maria Hilf im Ort Schwyz in der Schweiz. Dort absolvierte er im Jahre 1907 die eidgenössische Maturität (=Abitur) und begab sich alsdann an das Priesterseminar St. Luzi nach Chur. Im Jahr 1910, am 19. Juli, empfing Johann Wingert die hl. Priesterweihe und primizierte am darauffolgenden 31. Juli in seiner Heimatgemeinde Oberkochen. Als junger Priester verließ dann Wingert im Jahr 1911 das Priesterseminar und der Bischof schickte ihn nach kurzer Seelsorge in Arosa in die Großstadtseelsorge nach Zürich als Vikar an die Liebfrauenkirche. Dort wirkte Wingert vom Jahre 1911 bis 1916, wobei er am 1. Oktober 1914 auch die Leitung des Jugendheimes Maximilianeum übernahm. Im Jahr 1916 berief ihn das Vertrauen des Bischofs als Professor an das Kollegium in Schwyz, wo er während vollen 17 Jahren eine sehr segensvolle Wirksamkeit entfaltete. Er zeigte sich dabei nicht nur als ausgezeichneter Schulmann, sondern erwies sich auch als guter Prediger und Vortragsredner. Leider hat seine umfassende Tätigkeit in Schwyz schließlich seine Gesundheit angegriffen und er sah sich aus gesundheitlichen Gründen gezwungen seine Professur aufzugeben und den leichteren Posten eines Spirituals im St. Josefsheim in Dietikon zu übernehmen. Jahrelang war er leidend an seiner Zuckerkrankheit. Seit Anfang des Jahres aber trat der Altersbrand ein, was schließlich seine Auflösung (=Tod) am 7. März herbeiführte.“ </em><span style="color: #3366ff;"><strong>Mehr dazu im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-729-hochwuerden-johannes-wingert-aus-oberkochen-in-der-schweiz/">729</a>.</strong></span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32642" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32642" class="wp-image-32642 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-08-Maristenbrueder-Hug.jpg" alt width="950" height="651"><p id="caption-attachment-32642" class="wp-caption-text">Die Maristenbrüder Willibald und Rochus Hug (Archiv Heimatverein Bantel)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">Die Maristenbrüder Willibald und Rochus Hug aus Oberkochen in Brasilien.</span> </strong>Die Großeltern von Herrn Theodor Gold, Anton und Magdalena Hug, (der sogenannte »untere Hug«, der in der Aalener Straße eine Häfnerei betrieb), waren die Eltern der Geschwister Willibald (im Foto links) und Rochus Hug (im Foto rechts). Das Foto wurde anlässlich eines Heimatbesuchs der Maristenbrüder in Oberkochen im Jahre 1953 von Rudolf Kristen aufgenommen und in einem Bericht der Aalener Volkszeitung vom 10.1.1953 veröffentlicht. Damals hatte ein großes Familientreffen der acht Geschwister Hug, darunter zwei Ordensschwestern aus Reutte, stattgefunden. Aus den Berichten von Herrn Theodor Gold und dem Zeitungsbericht ergeben sich folgende Lebensbilder der beiden Oberkochener Maristenbrüder: Nach dem Besuch der Volksschule in Oberkochen und der Lateinschule in Aalen, noch vor der Jahrhundertwende, traten die beiden Brüder im Abstand von 2 Jahren in die Maristenschule in Grugliasco bei Turin in Italien ein. Von dort gelangten sie, wie der »Ziegenpater«, in die große Ordens-Klosterschule nach Arlon an der belgisch-luxemburger Grenze gelegen. Vor ihrer Ausreise nach Brasilien hielten sie sich noch in Dijon im französischen Burgund auf, um Sprachen zu studieren, vor allem Portugiesisch, die Landessprache in Brasilien, aber auch Französisch. Als erster ging Willibald Hug im Jahre 1904 nach Brasilien, bald gefolgt von seinem Bruder Rochus. Gleich dem »Ziegenpater« befand sich ihr Wirkungsbereich im Staat Rio Grande do Sul, einem im südlichen Brasilien gelegenen Staat, in dem die Maristen zahlreiche anspruchsvolle Schulen unterhielten. Unter anderem unterrichteten die Brüder Hug in Porto-Alegre, Santa Cruz, Sao Paulo, Lageado, Estrela, Santa Livaramento an der uruguayanischen Grenze im höheren Schuldienst. Der Zeitungsbericht fügt noch weitere Namen hinzu: Gymnasien und Handelsschulen in der sogenannten »Deutschen Kolonie«, wo bis zum Ausbruch des 2. Weltkriegs die deutsche Sprache uneingeschränkt gelehrt werden konnte, und in Pelotas und Hamburgo Nuovo. Ihre Tätigkeitsbereiche waren örtlich zuweilen bis zu 200 km voneinander getrennt. Bruder Willibald Hug wurde u.a. damit beauftragt, die Pläne und die architektonischen Ausführungsgrundlagen für die neu zu errichtende katholische Universität in Sao Paulo (heute 15 Millionen Einwohner) zu entwerfen. Dafür wurde er vom brasilianischen Staatspräsidenten mit dem grünen brasilianischen Verdienstorden ausgezeichnet. Eine Straße, die Willibald-Emilio-Conrad-Straße in Sao Paulo, ist zu seinen Ehren nach ihm benannt. Rochus Hug war ebenfalls in vielen brasilianischen Städten als Schuldirektor tätig und hat sich durch seine große Beliebtheit viele Verdienste erworben. 1971 erhielt Herr Theodor Gold vom Direktor des Gymnasiums »Christo Rei« in Estrela ein Schreiben, wonach Rochus Hug lebensbedrohlich erkrankt sei. Er starb kurze Zeit später.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32644" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32644" class="wp-image-32644 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-12-Ziegenpater-K-J-Gold.jpg" alt width="650" height="471"><p id="caption-attachment-32644" class="wp-caption-text">Der andere Maristenbruder Joseph Karl Gold – auch als Ziegenpater bekannt (Archiv Heimatverein Bantel)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_65 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">Der Maristenbruder Joseph Karl Gold – auch als Ziegenpater bekannt (Sohn des Michael „Ziegler“ Gold).</span> </strong>Bruder Stanislau Gold wurde 1886 in Oberkochen geboren. Seine Ordensgemeinschaft „Maristenschulbrüder“ bestand durchweg aus Lehrern, die in allen Schularten bis zur Universität tätig sind. Zuerst hatte er eine Professur für romanische Sprachen. Im Bundesstaat Rio Grande do Sul, insbesondere in Santa Maria, wurde er für seine sozialen Arbeiten mit Eisenbahnern bekannt, wobei er besonderen Wert auf die Bildung und die Ernährung der Familien legte. Während er in Passagier- und Güterzügen oder einem für ihn gebauten Trolley reiste, gründete er entlang der Gleise 95 rund 70 sogenannte Turmeiraschulen, die jährlich im Durchschnitt 4.000 Schüler einschrieben, allesamt Kinder von Eisenbahnern. Entlang der Eisenbahngleise entwickelte er die Organisation von Familientälern und die Zucht von Geflügel, Schweinen und Ziegen, letztere nannte er “die Kühe der Armen”. Dies brachte ihm den Spitznamen “Pfarrer der Ziegen” ein. In der Stadt Santa Maria (über 60 Tsd. Einwohner) erhielt er auch die Ehrenbürgerschaft verliehen. Josef Gold besuchte seine Heimat insgesamt 5 Mal. Das erste Mal nach 21 Jahren Abwesenheit im Jahre 1927, dann 1933, 1945, 1961 und zuletzt 1970 im Alter von 84 Jahren. Die Verwandten holten ihn damals in Ulm auf dem Bahnhof ab, und als der Pater aus dem Zug ausstieg riefen sie: <em>„S’ Josefle kommt“.</em> Ein beeindruckender Mann, der im Laufe seines Lebens neben Deutsch noch Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Englisch erlernte. <span style="color: #3366ff;"><strong>Mehr dazu in den Berichten <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-179-karl-joseph-gold-1886-1974-teil-1/">179</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-180-karl-joseph-gold-1886-1974-teil-2/">180.</a></strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Pfarrer Anton Hug berichtete 1956 aus New York. </strong></span>Er wurde Anfang des Jahrs 1956 vom Generalsekretariat des St. Raphael-Vereins eingeladen einen Auswanderer-Transport als Seelsorger nach Kanada zu begleiten. Seine Reise begann am 29. Februar 1956 in Bremen mit rund 800 Auswanderern auf der „Arosa-Star“. Täglich wurden auf dem Schiff Gottesdienste abgehalten: Um 7:30 katholisch und um 09:30 Uhr evangelisch sowie im Monat Mai eine tägliche Maienandacht. Planung ist das eine, das andere nennen wir Leben. Das tägliche Umstellen der Uhr um eine Stunde brachte viel Durcheinander und Neptun schickte einen 10tägigen Orkan. Da war nicht viel mit Gottesdienst – eher mit Beten. Die meisten Passagiere waren seekrank. Die Geistlichen beider Konfessionen wankten wie Betrunkene durch die Gänge, um ihre Schäfchen aufzusuchen – und Neptun forderte auch von ihnen Tribut. Nach 12 Tagen war die Plage vorüber. Sie fuhren den St. Lorenzstrom hinauf. Eine letzte Messe, ein gemeinsames Abschiedsessen, Lotse und Regierungskommission kamen an Bord. Dann erreichten sie Quebec und alle verließen das Schiff voller Zuversicht. Kanada ist eines der freundlichsten Länder der Welt, nur wo soll Pfarrer Hug unterkommen? Im Pfarrhaus lebte er zusammen mit 6 anderen Priestern und war für 7.000 Seelen verantwortlich. Ihn beeindruckte, dass Staat und Kirche strikter getrennt sind als bei uns und erwähnte, dass die Kirchengemeinde alles selbst stemmen muss: Lebensunterhalt für die Seelsorger, Bau und Unterhalt für Schulen und Kindergärten und die Besoldung der Lehrkräfte.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32648" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32648" class="wp-image-32648 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-03-Anton-Hug-zu-Besuch-in-N-Y.jpg" alt width="1200" height="564"><p id="caption-attachment-32648" class="wp-caption-text">Pfarrer Anton Hug zu Besuch in New York bei den Familien Hauber, Angstenberger, Remde, Kunert und Helmle (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dann wurde es ihm ermöglicht, seine ausgewanderten Oberkochener Landsleute in New York zu besuchen. Er rief die Familie Angstenberger an und die sagte ihm: „Komm nur, wir werden dich schon irgendwie irgendwo unterbringen“. Am nächsten Tag gab es ein frohes Wiedersehen. Er fühlte sich daheim, Oberkochen mitten in der Weltstadt New York. Es sprach sich schnell herum, dass Besuch aus der Heimat da war. Einen Tag später feierten wir im Heim der Familie Remde zusammen mit den Familien Hauber, Kunert, Erz und Helmle einen unvergesslichen Heimatabend. Die Wälder und Berge die Wiesen und Felder stiegen vor ihren Augen auf und sie sangen voll Inbrunst und feuchten Augen „Im schönsten Wiesengrunde“. Es folgten noch viele schöne Abende und ein besonderes Erlebnis und als Highlight durfte er den jungen Robert Hauber auf die Erstkommunion vorbereiten. Gerne hätte er alle Oberkochner New Yorker besucht – und ganz besonders seinen Kriegskameraden Paul Balle – aber die Gemeinde in Quebec verlangte eben auch nach ihm. Sein abschließendes Fazit lautete: <em>„Die Oberkochener im Ausland machen ihrer Heimatgemeinde alle Ehre. Sie arbeiten fleißig und zielbewusst und es bleibt ihnen gewiss nichts erspart. Aber sie alle haben eine gute Existenz gegründet.“</em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong><u>AUSWANDERERLISTEN</u></strong></span></p>
<p><strong><u>&nbsp;</u></strong><strong><u>Im Jahr 1960</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Banin, Inna Jugoslawien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Feigengasse 9</em></li>
<li><em>Berger, Jörg Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Berger, Ursula USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Finkenweg 6</em></li>
<li><em>Bullinger, Annemarie Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nelkenweg 5</em></li>
<li><em>Ebert, Aloisius Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener Str. 60</em></li>
<li><em>Grupp, Anneliese</em><em> (1961 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Belgien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dreißentalstr. 39</em></li>
<li><em>Helias, Helga </em><em>(1961 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 47</em></li>
<li><em>Janssen, Ralf </em><em>(1961 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 49</em></li>
<li><em>Kieninger, Bruno Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Finkenweg 10</em></li>
<li><em>King, David </em><em>(1960 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Krahmer, Hildegard </em><em>(1969 zurück) </em><em> Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nelkenweg 4</em></li>
<li><em>Krant, Hans Georg</em><em> (1960 zurück)</em><em> Mexiko&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Labbert, Franz-Heinrich (Vater) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 31</em></li>
<li><em>Labbert, Jürgen (Sohn) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 31</em></li>
<li><em>Labbert, Monika (Tochter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 31</em></li>
<li><em>Labbert, Regina (Mutter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 31</em></li>
<li><em>Last, Erich </em><em>(1961 aus Indien zurück!) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Indonesien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Lechpramer, Franjo </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Jugoslawien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Turmweg 7</em></li>
<li><em>Mai, Renate </em><em>(1961 zurück und dann wieder weg)</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wiesenweg 12</em></li>
<li><em>Meister, Hans Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Neuendorf, Irene (Tochter) Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 22</em></li>
<li><em>Neuendorf, Marie-Luise (Mutter) Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 22</em></li>
<li><em>Neuendorf, Werner (Vater) Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 22</em></li>
<li><em>Pathe, Oskar Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 5</em></li>
<li><em>Rampf, Hannelore </em><em>(1961 zurück)</em><em> Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 9</em></li>
<li><em>Sänger, Walter USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 22</em></li>
<li><em>Satchell, John </em><em>(1959 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Schäfer, Werner Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 25</em></li>
<li><em>Schimalla, Ingrid USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Starenweg 1</em></li>
<li><em>Smith, Declan Irland&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 31</em></li>
<li><em>Strehle, Klaus </em><em>(1962 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 49</em></li>
<li><em>Voigt, Dieter Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 14</em></li>
<li><em>Weschke, Bernhard (Vater) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 17</em></li>
<li><em>Weschke, Bernhard (Sohn) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 17</em></li>
<li><em>Weschke, Charlotte (Mutter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 17</em></li>
<li><em>Weschke, Rainer (Sohn) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 17</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1961</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Blume, Jörg USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nelkenweg 14</em></li>
<li><em>Breitung, Günther </em><em>(1964 zurück)</em><em> England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gerhard-Hauptm.-Weg 7</em></li>
<li><em>Breitung, Karola Sigrid </em><em>(1964 zurück)</em><em> England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gerhard-Hauptm.-Weg 79</em></li>
<li><em>Chrzonowski, Elfriede (Mutter) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Griechenland&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 43</em></li>
<li><em>Chrzonowski, Heinz (Vater) Griechenland&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 43</em></li>
<li><em>Chrzonowski, Sigrid (Tochter) Griechenland&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 43</em></li>
<li><em>Elstner, Burkhard Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Str. 75</em></li>
<li><em>Faber, Roland Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Carl-Zeiss-Str. 22 </em><em>(Baracken)</em></li>
<li><em>Galster, Ingrid &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gerhard-Hauptm.-Weg 55</em></li>
<li><em>Händel, Jutta Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 45</em></li>
<li><em>Hermann, Gerlinde USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gerhard-Hauptm.-Weg 41</em></li>
<li><em>Kielmann, Christa </em><em>(war schnell wieder zurück)</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 54</em></li>
<li><em>Kindermann, Christa </em><em>(1963 zurück)</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 11</em></li>
<li><em>Kuhr, Helga England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 20</em></li>
<li><em>M’Queen, Donald England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 4</em></li>
<li><em>Mai, Renate Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wiesenweg 12</em></li>
<li><em>Rüdiger, Siegfried Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ölweiher 24</em></li>
<li><em>Sandmann, Charlotte Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 12</em></li>
<li><em>Sandmann, Kurt Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 12</em></li>
<li><em>Schreiner, Christa Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 21</em></li>
<li><em>Sieber Erich Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ölweiher 1</em></li>
<li><em>Wegner, Dieter &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 10</em></li>
</ul>
<p><em>&nbsp;</em><strong><u>Im Jahr 1962</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Baumgarten, Helga </em><em>(1963 zurück)</em><em> Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 66</em></li>
<li><em>Fritz, Josef </em><em>(1964 zurück)</em><em> Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 22</em></li>
<li><em>Göring, Dieter Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 13</em></li>
<li><em>Grupp, Luitgard </em><em>(1963 zurück, wohl nur befristet)</em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dreißentalstraße 21</em></li>
<li><em>Hallies, Anneliese England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dreißentalstraße 77</em></li>
<li><em>Hochhäuser, Bodo Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Hollmann, Joachim USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 8</em></li>
<li><em>Hollmann, Sigrid USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 8</em></li>
<li><em>Kielmann, Christina </em><em>(war schnell wieder weg)</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 54</em></li>
<li><em>Kilg, Otto Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Katzenbachstraße 7</em></li>
<li><em>Kugele, Antonie </em><em>(1963 zurück)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weingartenstraße 75</em></li>
<li><em>Lippmann, Volkmar Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Mauersberger, Udo Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 21</em></li>
<li><em>Maurer, Hartmut Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 52</em></li>
<li><em>Nowacki, Peter </em><em>(war schnell wieder zurück)</em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schillerstraße 23</em></li>
<li><em>Ortler, Barbara &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 26</em></li>
<li><em>Ortler, Ursula &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 26</em></li>
<li><em>Rampf, Peter Japan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 9</em></li>
<li><em>Salzer, Ernst Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 49</em></li>
<li><em>Schiele, Burkhard Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Am Ölweiher 1</em></li>
<li><em>Schoch, Elisabeth </em><em>(1964 nochmals)</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kronengässle 6</em></li>
<li><em>Stein, Dieter </em><em>(1963 zurück)</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener Straße 5</em></li>
<li><em>Suffert, Hans-Erhard Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 49</em></li>
<li><em>Tänzer, Lothar Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Frühlingstraße 13</em></li>
<li><em>Tröger, Renate </em><em>(1963 zurück)</em><em> England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 22</em></li>
<li><em>Uitz, Helga Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Straße 18</em></li>
<li><em>Wötzel, Elke (Tochter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 15</em></li>
<li><em>Wötzel, Irene (Mutter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 15</em></li>
<li><em>Wötzel, Siegfried (Sohn) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 15</em></li>
<li><em>Wötzel, Wilhelm (Vater) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 15</em></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_68 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32646" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32646" class="wp-image-32646 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-28-Elke-Woetzel-mit-Billie-und-Boxer.jpg" alt width="1200" height="1091"><p id="caption-attachment-32646" class="wp-caption-text">Elke Wötzel mit Billie und Boxer in „unserem Pool“ in der Sonnenbergstraße 34 (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><u>Im Jahr 1963</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Bezler, Anton Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Frühlingstraße 21</em></li>
<li><em>Bieberle, Edith USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 13</em></li>
<li><em>Blume, Rolf Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 39</em></li>
<li><em>Clemen, Hubert &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 21</em></li>
<li><em>Dinkelacker, Jörg </em><em>(1967 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jägergässle 20</em></li>
<li><em>Fröhlich, Carmen Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lerchenstraße 2</em></li>
<li><em>Grupp, Olga Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dreißentalstr. 41</em></li>
<li><em>Hug, Heidrun </em><em>(1964 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Primelweg 5</em></li>
<li><em>Juchem, Gisela &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 67</em></li>
<li><em>Kaiser, Gerhard &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 19</em></li>
<li><em>Kanhold, Peter Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bahnhofstraße 19</em></li>
<li><em>Kindermann, Dieter </em><em>(1968 aus Afrika zurück )</em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Norwegen&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 11</em>
<ul>
<li><em>Herr Kindermann scheint überall gewesen zu sein. Auf der Liste des Bürgermeisters wird er in den USA gelistet!</em></li>
</ul>
</li>
<li><em>Klee, Hansjörg Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 35</em></li>
<li><em>Langner, Brigitte Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 32</em></li>
<li><em>Meinhardt, Heinz Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Meister, Jürgen </em><em>(1966 zurück)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 45</em></li>
<li><em>Piesch, Hanne Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 36</em></li>
<li><em>Reber, Willi Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Finkenweg 9</em></li>
<li><em>Riede, Renate </em><em>(1964 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tiersteinweg 14</em></li>
<li><em>Riege, Joachim &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 7</em></li>
<li><em>Rische, Emma (Mutter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 40</em></li>
<li><em>Rische, Heinz (Vater) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 40</em></li>
<li><em>Rische, Ulrich (Sohn) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 40</em></li>
<li><em>Sauter, Karin Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 41</em></li>
<li><em>Schoch, Elisabeth </em><em>(1964 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kronengässle 6</em></li>
<li><em>Speth, Albert Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener Str. 45</em></li>
<li><em>Trentsch, Barbara Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 17</em></li>
<li><em>Weber, Peter Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 45</em></li>
<li><em>Wesselmann, Rolf USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 7</em></li>
<li><em>Zscheile, Hildegard Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 21</em></li>
<li><em>Zscheile, Karl Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 21</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1964</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Brodeßer, Gerd &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Turmweg 12</em></li>
<li><em>Diller, Walter Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Turmweg 20</em></li>
<li><em>Doppelbauer, Jürgen </em><em>(1966 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gerhard-Hauptm.-Weg 43</em></li>
<li><em>Fischer, Eberhard Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 39</em></li>
<li><em>Friebe, Gerhard (Schüler) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Katzenbachstraße 9</em></li>
<li><em>Frisch, Charlotte England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 15</em></li>
<li><em>Glaeske, Jürgen Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 11</em></li>
<li><em>Hommel, Ursula England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 4</em></li>
<li><em>Hüttig. Günther &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 57</em></li>
<li><em>Köninger, Andrea (Mutter) Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 35</em></li>
<li><em>Köninger, Jaqueline (Tochter) Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 35</em></li>
<li><em>Köninger, Klaus (Vater)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 35</em></li>
<li><em>Mankel, Siegfried </em><em>(1969 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 57</em></li>
<li><em>Ness, Gottlieb </em><em>(ruckzuck zurück)</em><em> Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dreißentalstr. 49</em></li>
<li><em>Richtsteig, Gerd Schweden&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Riedel, Renate </em><em>(1965 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tiersteinweg 14&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Roßberg, Andreas Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 25</em></li>
<li><em>Schrötter, Ulrich </em><em>(1965 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweden&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 7</em></li>
<li><em>Schürmeyer, Fritz Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 50</em></li>
<li><em>Schwarz, Wolfgang &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ost-Afrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Steckel, Oskar Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 55</em></li>
<li><em>Stiller, Claudia Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 37</em></li>
<li><em>Strehle, Gerda (Mutter) Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 69</em></li>
<li><em>Strehle, Klaus (Vater) Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 69&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Strehle, Uwe (Sohn) Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 69</em></li>
<li><em>Strese, Waldemar USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 15</em></li>
<li><em>Viererbe, Helge (Sohn) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 27</em></li>
<li><em>Viererbe, Ingeburg (Mutter) Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 27</em></li>
<li><em>Viererbe, Siegfried (Vater) Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 27</em></li>
<li><em>Viezzer, Qunito (Vater)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 27</em></li>
<li><em>Viezzer, Rudolfo (Sohn) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 27</em></li>
<li><em>Viezzer, Sieglinde (Mutter) Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 27</em></li>
<li><em>Walter, Eberhard Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 12</em></li>
<li><em>Wannenwetsch, Ulrich </em><em>(1974 aus Aalen zurück) </em><em>Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener Straße 44</em></li>
<li><em>Wunderle, Elfriede USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Str. 71</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1965</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Bauer, Anneliese USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jägergässle 24</em></li>
<li><em>Bertram, Horst USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lenzhalde 35</em></li>
<li><em>Bräuning, Herbert </em><em>(1968 zurück)</em><em> USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mühlstraße 16</em></li>
<li><em>Gerbe, Eberhard (Sohn) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 53</em></li>
<li><em>Gerbe, Hannelore (Mutter) Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 53</em></li>
<li><em>Gerbe, Siegfried (Vater) Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 53</em></li>
<li><em>Heissig, Rosa Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20</em></li>
<li><em>Kellner, Helmut &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Klessen, Rainer &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lenzhalde 32</em></li>
<li><em>Kochel, Cynthia &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 32</em></li>
<li><em>Kochel, Joachim England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 32</em></li>
<li><em>Marcolini, Daniela (Tochter) Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 7</em></li>
<li><em>Marcolini, Ingeborg (Mutter) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 7</em></li>
<li><em>Metz, Hermann </em><em>(1969 zurück)</em><em> Tunesien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dreißentalstr. 64</em></li>
<li><em>Nikelski, Linda Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15/1</em></li>
<li><em>Pointner, Heinz &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 36</em></li>
<li><em>Schneegluth, Hermann &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Spanien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Schörlitz, Gerhard Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heideweg 10</em></li>
<li><em>Schürer, Rudolf &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Wingert, Peter (</em><em>1966 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jägergässle 1</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1966</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Fritz, Anna Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 18</em></li>
<li><em>Greb, Gisela Japan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mühlstr. 1</em></li>
<li><em>Holz, Hans Martin (Vater) Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 32</em></li>
<li><em>Holz, Imme (Mutter) Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 32</em></li>
<li><em>Holz, Kornelius „Corni“ (Sohn) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 32</em>
<ul>
<li><em>war ein Schulfreund von mir, später Lehrer in Australien und viel zu früh verstorben</em></li>
</ul>
</li>
<li><em>Holz, Petra (Tochter) </em><em>lebt heute in Australien</em><em> Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 32</em></li>
<li><em>Krahmer, Hildegard </em><em>(ruckzuck zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 24</em></li>
<li><em>Löb, Wolfgang Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Rademacher, Ingeborg &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 14</em></li>
<li><em>Seidler, Christa (Mutter) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 27</em></li>
<li><em>Seidler, Harald (Sohn) Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 27</em></li>
<li><em>Sorg, Heidi Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 49</em></li>
<li><em>Wulff, Gerhard Guatemala&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20</em></li>
</ul>
<p><em>&nbsp;</em><strong><u>Im Jahr 1967</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Antes, Volker</em><em> (1973 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 2</em></li>
<li><em>Buerger, Erich USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 25</em></li>
<li><em>Göhring, Karin USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zeppelinweg 15</em></li>
<li><em>Handke, Gert-Jochen Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 14</em></li>
<li><em>Hanf, Manfred Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Walter-Bauersfeld-Str. 33</em></li>
<li><em>Kochendorfer, Hans Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3</em></li>
<li><em>Kochendorfer, Heidrun &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 3</em></li>
<li><em>Koczinski, Gisela USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 26</em></li>
<li><em>Koczisnki, Hans &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 26</em></li>
<li><em>Kunze Dr., Oskar Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 30</em></li>
<li><em>Kunze, Hannelore Südafrika&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 30</em></li>
<li><em>Meister, Brigitte England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 45</em></li>
<li><em>Meister, Jürgen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 45</em></li>
<li><em>Müller, Bettina (Tochter) Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lenzhalde 60&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Müller, Heinz (Vater) Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lenzhalde 60&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Müller, Marlene (Mutter) Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lenzhalde 60&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></li>
<li><em>Müller, Thilo (Sohn) Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lenzhalde 60</em></li>
<li><em>Sauer, Marion </em><em>(1967 und 1970 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 8</em></li>
<li><em>Schaupp, Hubert Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Str. 46</em></li>
<li><em>Simaitis, Wolfgang (Vater) Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hölderlinweg 9</em></li>
<li><em>Simatis, Brigitte (Mutter) und Kinder Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hölderlinweg 9</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1968</u></strong></p>
<ul>
<li><strong>&nbsp;</strong><em>Albrecht, Peter &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 16</em></li>
<li><em>Bleibler, Erich Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heidenheimer Str. 86</em></li>
<li><em>Drury, Manuela &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 23</em></li>
<li><em>Hammer, Brigitte Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener-Str. 25</em></li>
<li><em>Heine, Hans-Henning Türkei&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Johann-Seb.-Bach-Weg 11</em></li>
<li><em>Hillje, Gerd-Jürgen (Vater) </em><em>(Dauer unklar)</em><em> Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ahornrain 10</em></li>
<li><em>Hillje, Jens (Sohn) </em><em>(Dauer unklar)</em><em> Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ahornrain 10</em></li>
<li><em>Hillje, Ute (Mutter) </em><em>(Dauer unklar)</em><em> Italien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ahornrain 10</em></li>
<li><em>Janssen, Rosemarie (Mutter)</em><em> (1971 zurück) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 43</em></li>
<li><em>Janssen, Ralf (Vater) </em><em>(1971 zurück)</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 43</em></li>
<li><em>Janssen, Ulrike (Tochter) </em><em>(1971 zurück)</em><em> Australien&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 43</em></li>
<li><em>Käfer, Rudolf Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nelkenweg 2</em></li>
<li><em>Mensink, Hella &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Niederlande&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; ???</em></li>
<li><em>Piesch, Hildegard USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brunnenhalde 36</em></li>
<li><em>Proschek, Heinz &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gerhard-Hauptm.-Weg 95</em></li>
<li><em>Rampf, Christine </em><em>(1968 zurück, war aber kurz)</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Japan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 4</em></li>
<li><em>Rampf, Kinami (Mutter) </em><em>(1968 zurück, war aber kurz)</em><em> Japan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 4</em></li>
<li><em>Rampf, Peter (Vater) </em><em>(1968 zurück, war aber kurz)</em><em> Japan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 4</em></li>
<li><em>Reschke, Waltraud Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 7</em></li>
<li><em>Sachse, Günther Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 23</em></li>
<li><em>Sonnen, Ellen Ruth Frankreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 1</em></li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><u>Im Jahr 1969</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Bols, Anneliese &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hafnerweg 4</em></li>
<li><em>Bols, Ernst USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hafnerweg 4</em></li>
<li><em>Brosda, Bärbel </em><em>(1969 zurück, war kurz) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eugen-Bolz-Platz 1</em></li>
<li><em>Gaertner, Peter </em><em>(1974 zurück) </em><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Japan&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 26</em></li>
<li><em>Hirner, Paul Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 32</em></li>
<li><em>Hitschfel, Gabriele USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 20</em></li>
<li><em>Hitschfel, Günter USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 20</em></li>
<li><em>Hübner, Falko (Sohn) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener Str. 23</em></li>
<li><em>Hübner, Michael (Vater) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener Str. 23</em></li>
<li><em>Hübner, Ute (Mutter) Österreich&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aalener Str. 23</em></li>
<li><em>Krieg, Anneliese (Mutter) &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 28</em></li>
<li><em>Krieg, Olaf (Vater) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 26</em></li>
<li><em>Krieg, Ralf (Sohn) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Silcherweg 28</em></li>
<li><em>Müller, Willi Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 15</em></li>
<li><em>Neumann, Helga Canada&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 30</em></li>
<li><em>Radler, Matthias USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Scharmann, Karin</em><em> (1969 zurück, sehr kurz)</em><em> Schweiz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Adalbert-Stifter-Weg 11</em></li>
<li><em>Schellens, Astrid (Tochter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 6</em></li>
<li><em>Schellens, Dagmar (Tochter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 6</em></li>
<li><em>Schellens, Dieter (Vater) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 6</em></li>
<li><em>Schellens, Renate (Mutter) USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 6</em></li>
<li><em>Staadecker, Antony England&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jenaer Str. 2</em></li>
<li><em>Torres, Ursula USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schubartweg 17</em></li>
<li><em>Weschke, Bernhard USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20</em></li>
<li><em>Weschke, Charlotte USA&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 20</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Wilfried „Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg – Der Nicht-Ausgewanderte</strong></p></div>
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			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Bericht 865: Unsere Auswanderer und Expats — weltlich und geistlich Teil 8</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-865-unsere-auswanderer-und-expats-weltlich-und-geistlich-teil-8/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2026 22:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen in Oberkochen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32616</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Werner Hilgart an der Deutschen Schule Alamogordo (DAS), New Mexico 2003–2005.</strong></span> „Hätten Sie denn Lust, weiter für uns zu arbeiten?“ fragte mich mein Schulrat am Telefon kurz vor der Schließung in Fontainebleau. „Es gäbe eine Stelle in El Paso, Texas und eine in Alamogordo, New Mexico zu besetzen.“ Eine „richtige“ Schule als Schulleiter zu führen wäre neu für mich. Ob ich das schaffen würde? Natürlich hatte ich Lust und wir besprachen das Angebot mit unserem Jüngsten, der mitkommen würde und in der Familie. Immerhin würden mehr als 8000 Kilometer zwischen uns und dem Rest der Familie liegen. Die Entscheidung fiel aber recht schnell: „Wir gehen nach Amerika“. Fast wäre aber nichts daraus geworden, denn mein Oberschulamt Tübingen teilte mir auf meine Anfrage mit, dass meine „Beurlaubung mit Bezügen“ nur noch für zwei Jahre erweitert werden könne. <em>„7 Jahre Leiter der Sprachenabteilung der Volkshochschule Bodenseekreis, 3 Jahre Fontainebleau, da blieben nur noch 2 Jahre, bis die erlaubten 12 Jahre voll seien. Das würde sich nicht lohnen“.</em> Manchmal hilft Vitamin B, denn es hat doch geklappt, denn mein Bonner Chef hatte mit dem Verantwortlichen im Oberschulamt zusammen studiert.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32605" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32605" class="wp-image-32605 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-48-Deutsche-Schule-Alamogordo.jpg" alt width="950" height="494"><p id="caption-attachment-32605" class="wp-caption-text">Deutsche Schule in Alamogordo mit drei Schulbussen und Lehrerparkplatz. Das Gebäude mit dem blauen Dach ist die Turnhalle (überlassen von Werner Hilgart)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In Alamogordo hatte es Probleme mit dem Schulleiter gegeben und dahin hätte man mich gerne geschickt. Also Alamogordo, New Mexico „<em>Land of Enchantment“</em> wie es die Einwohner nennen und die Verzauberung begann im Moment unserer Ankunft dort und das hatte auch mit Karl May zu tun. Als Jugendlicher hatte ich die Karl May Bücher verschlungen. Winnetou, der Häuptling der Mescalero Apachen war mein Held. In Alamogordo lebte ich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Reservation der <em>„Mescalero Apache Nation“</em>, die Llano Estacado war fast greifbar nah und an der Universität von Alamogordo konnte man Sprachkurse für Apache belegen. Wir haben die Reservation einige Male besucht und waren auch anlässlich einer Initiationsfeier junger Mädchen dort. Bis zum Einbruch der Dunkelheit war man Gast und wurde in die aus jungen Bäumen errichteten Hütten zum Essen und Mitfeiern eingeladen. Mit Einbruch der Dunkelheit kamen die jungen Mädchen aus ihren Schwitzhütten, in denen sie den Tag verbracht hatten. Dieser Teil der Feier mit Tänzen der Mädchen und verschiedenen Ritualen war nur für Stammesangehörige und man wurde gebeten, die Reservation zu verlassen. Natürlich wussten die Natives nicht wer Karl May war und auch die Namen Winnetou oder Old Shatterhand und ihre Bekanntheit in Deutschland riefen nur Verwunderung hervor. Es gab eine Einführung für alle neuen Schulleiter in Bonn. Dort lernte ich auch Michael kennen, der Schulleiter der Deutschen Schule El Paso (In El Paso befand sich das <em>„Taktische Ausbildungszentrum für Raketenabwehr“</em>) werden sollte und wir freundeten uns schnell an. Wir arbeiteten in den USA oft zusammen und da er vorher schon Konrektor einer größeren Schule gewesen war, lernte ich viel von ihm. Diese Freundschaft hält bis heute an.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32604" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32604" class="wp-image-32604 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bikd-15-Fasching.jpg" alt width="450" height="604"><p id="caption-attachment-32604" class="wp-caption-text">Fasching bot die Gelegenheit sich mal anders darzustellen (überlassen von Werner Hilgart)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Flug zur Wohnungssuche fing schon mit einer Panne an. Der Anschluss von Atlanta nach El Paso klappte nicht und ich musste im Hotel übernachten. In Alamogordo gab ich Bescheid, dass ich erst einen Tag später ankommen würde. Dann klappte alles, ich kam in El Paso an, fuhr mit dem Mietwagen 140 km nach Alamogordo und wartete am vereinbarten Treffpunkt, einem verlassenen Supermarkt am Rande der Stadt. Spooky! In der Aufregung hatte ich auch total vergessen, Renée, von der Verspätung zu verständigen und sie hatte sich natürlich Sorgen gemacht, da sie nichts von mir gehört hatte. Sie hatte dann den Konrektor angerufen, der sie beruhigen konnte. Ab da funktionierte alles prima. Ich lernte die neue Schule, die Kollegen /Kolleginnen kennen und die Verwaltung der Luftwaffe auf der Airbase. Mein Konrektor stand mir hilfreich zur Seite und die Menschen in der deutschen Verwaltung waren ausgesprochen freundlich und zuvorkommend. Das blieb auch so während unseres ganzen Aufenthaltes. In Alamogordo fand damals die gesamte Ausbildung der Phantom- und Tornado-Piloten der Luftwaffe statt. Die deutsche Luftwaffe hatte sich in der Holloman Airforce Base eingemietet, einer Luftwaffenbasis, die wie eine kleine Stadt mit fast 10.000 Menschen in der Wüste war. Ideale Flugbedingungen bei über 300 Sonnentagen im Jahr, geringer Luftfeuchtigkeit und einer Höhe von 1320 m. 2019 zog sich die Luftwaffe zurück. Die deutsche Gemeinde umfasste fast 3000 Menschen und war die größte in den USA. Wir wohnten nicht im „deutschen Viertel“, sondern zogen ganz bewusst in eine amerikanische Nachbarschaft. Die Schule hatte rund 200 Schüler/innen und rund ein Dutzend Lehrer/innen. Unterricht ab der ersten Klasse bis zur 10. Klasse mit drei Niveauprüfungen HS, RS und Gym. Einige Kinder gingen danach noch ein Jahr auf die Alamogordo High School um dort den Abschluss (Graduation) der amerikanischen High School zu machen. Natürlich hatten wir auch die bekannten gelben Busse, die morgens alle Schüler/innen abholten und auch wieder bis fast vor die Haustüre brachte. Ich fuhr am Anfang einmal mit und war bestürzt, als die Kinder einfach aus dem Bus sprangen, ohne den Verkehr zu beachten! Ich wollte schon etwas sagen, da bemerkte ich, dass der Verkehr komplett stillstand. Ein Schulbus hat an beiden Seiten ein rotes Stoppschild. Wenn das ausgeklappt ist, hält man besser an. Das kann sonst sehr, sehr teuer werden. Der Bus fährt auch erst los, wenn alle einen Sitzplatz haben. Nie würde ein Kind im Schulbus stehen, es wird dann eben auf den nächsten gewartet. Dieses System der ausschließlich für den Schülertransport benutzten Busse, dass es auch in Frankreich gab, hätte ich auch gerne bei meinen Kindern in Deutschland gesehen. Nur wer für die Luftwaffe oder unsere Schule arbeitete, erhielt ein Arbeitsvisum. Ehepartner und Familienmitglieder bekamen ein normales Visum für diese Zeit. Die Ehepartner/innen meiner Kollegen/Kolleginnen durften also nicht arbeiten in den USA und mussten ihren Job für die 3–5 Jahre des Auslandseinsatzes in Deutschland aufgeben. Da nur Ehepartnerinnen ein Visum für diese lange Zeitdauer bekamen, heirateten die oft sehr jungen Pilotenanwärter kurz vorher. Das ging dann in den USA nicht immer gut, wie sich öfters herausstellte. Im August 2003 war es dann soweit. Der Umzug nach den USA. Alles war vorher schon in Containern verpackt worden und befand sich auf dem Seeweg. Wir flogen von München über Atlanta nach El Paso und von dort mit dem Mietwagen nach Alamogordo in unsere neue Wohnung, <em>„251, Eagle Loop“.</em> Bis die Container ankamen, wohnten wir auf der Base in einem kleinen Häuschen. In den USA haben die größeren Militärbasen alle <em>„Lodging facilities“,</em> entweder kleine Hotels oder Apartments. Das war später bei Reisen ganz praktisch, da wir mit unseren amerikanischen Militärausweisen immer auf einer Base sehr kostengünstig wohnen konnten. Überhaupt konnte man mit einem Militärausweis fast in jedem Hotel einen <em>„military discount“</em> bekommen. Auf der Base gibt es Läden, Restaurants, Sportanlagen, Kindergärten und Schulen wie in einer Stadt und amerikanische Militärangehörige verlassen ihre Base selten oder nie. Das Militär ist in den USA, anders als bei uns, sehr angesehen und Militärangehörige erhalten einige Vorteile. Wir haben auf der Base in El Paso die umgespritzten Fahrzeuge für den zweiten Irakkrieg gesehen aber auch die immer größere werdende Wand mit den vielen Fotos der getöteten Soldaten. Als George W. Bush anlässlich eines Besuchs eine Rede in Alamogordo hielt, zogen wir es vor, eine Schüleraufführung der amerikanischen Schulkinder im Theater zu besuchen. Die Banner, die am Eingang einiger Städte hingen „<em>We are proud of our soldiers“,</em> die vielen <em>„Stars and Stripes-Flaggen“ i</em>n den Vorgärten, das morgendliche Gelöbnis an die Flagge im Kindergarten <em>„We pledge allegiance to the flag“</em> sind für Deutsche doch sehr ungewohnt. Wenn man länger im Land lebt, beginnt man diesen Patriotismus, der von klein auf gelebt wird, zu verstehen. Man muss ihn nicht deshalb nicht akzeptieren, aber man sollte sich immer vor Augen führen, dass man nur Gast in einem fremden Land ist. Man sollte zuhören lernen und ein Gespräch nur dann beginnen, wenn man davon ausgeht, dass unser Gegenüber Recht haben könnte. Erst wenn man seine Stromrechnung, seine Miete und seine Wasserrechnung zahlen musste, war der Aufenthalt in einem fremden Land kein Urlaub mehr. Dass ich diese Rechnungen per Scheck einmal im Monat mit dem Auto im jeweiligen Büro oder Amt begleichen musste, war allerdings sehr ungewohnt! Überhaupt ging man nirgendwohin zu Fuß.</p>
<p>Die ersten Wochen auf Base fingen schon gut an. Wir mussten den Militärausweis für meine Frau und unseren Sohn abholen, ohne den man die Base nicht betreten konnte und den man ständig bei sich tragen musste. Als wir aus dem Büro kamen, stand da ein Militär-Cop mit verspiegelter Sonnenbrille. <em>„How are you doing today?“</em> begrüßte er uns freundlich. Dabei hielt er einen Notizblock in der Hand und während er mir mitteilte, gegen welche Regeln ich verstoßen hätte, riss er drei Zettel ab und gab sie mir, immer noch äußerst freundlich, als ob er sich mit mir über das Wetter unterhalten würde.</p>
<p>Ich hatte die Einfahrt zum Büro verpasst und war umgekehrt, hatte dabei zum einen Doppelstreifen überfahren, zum anderen dabei in eine falsche Spur eingebogen und hatte zu dem das Zeichen eines Officers übersehen. Für das dritte Vergehen hätte ich mich in der nächsten Woche wegen einer Anzeige vor Gericht zu melden. Die beiden anderen waren Geldstrafen. Glücklicherweise wohnte im Apartment neben uns ein deutscher Offizier, der kurz vor seiner Heimreise war. Er kannte den Chief der Militärpolizei ganz gut und ersparte mir den Gerichtstermin. Um die 80 $ Strafe kann ich aber nicht herum. Diese Episode wurde dann später vom Leiter der Luftwaffe bei meiner offiziellen Vorstellung während einer Graduierungsfeier, die für die jungen Piloten nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung stattfand, als lustige Einlage verwendet!</p>
<p>Nachdem die Container angekommen waren, zogen wir in unser neues Haus um. Beantragung einer <em>„landline“</em> für das Telefon. Ortsgespräche waren zwar umsonst, aber um Gespräche mit außerhalb zu führen brauchte man die. Anmeldung für Wasser, Strom und Gas, Eröffnung eines Bankkontos, wobei die übliche Überprüfung der <em>„credit history“</em> bei den uns entfiel, da sich die Bundeswehr darum kümmerte, wie sie uns bei allem super unterstützte, ob Flugbuchungen, Zulassungen für Autos, notwendige Papiere etc., Elektrogeräte mit 110 Volt kaufen, Möbel ergänzen usw. Mit unseren Nachbarn kamen wir bald ins Gespräch. Vergil und Betty waren aus Montana hergezogen, wo sie eine Farm und ein Restaurant hatten, in der sogar John Wayne zu Gast gewesen war. New Mexico ist aufgrund seiner klimatischen Verhältnisse eine beliebte Gegend für amerikanische Rentner und in unserem Viertel gab es etliche davon.</p>
<p>Bei meiner offiziellen Amtseinführung war auch der <em>„Principal“</em> der Alamogordo Highschool dabei. In den nächsten zwei Jahren sollte aus diesem Besuch eine rege Zusammenarbeit werden. Schüler/innen beider Schulen besuchten sich gegenseitig im Unterricht, wir tauschten Lehrmaterial aus und wurden zu Football- und Basketballspielen eingeladen. Überhaupt ist der Sport nicht mit unserem Schulsport vergleichbar. Er nimmt im Leben der Schule eine entscheidende Rolle ein. Zum einen spielte sich das Sozialleben meist in der Ganztages-Schule ab und Sportvereine sind Schulsportvereine. Zum anderen zeigte sich dabei ein ausgeprägtes „Wir-Gefühl“, das schon früh zu einem Patriotismus für das eigene Land beiträgt. Bei den Spielen sind die Stadien oder Hallen voll von Mitschüler/innen aber auch mit Eltern. Wer einmal eine<em> „Pep Rally“</em> am Tag vor einem Spiel miterlebt hat (eine Anfeuerung für die Spieler/innen) kann das emotional verstehen. Bei uns wäre das eher schwer vorstellbar.</p>
<p>Unser Sohn hatte inzwischen seine <em>„drivers license“</em> gemacht. Eine kurze Zulassungsprüfung bestand aus 18 Fragen, von denen 15 richtig beantwortet werden mussten, danach erhielten wir eine Liste zum Nachweis für 50 Stunden begleitetes Fahren. Eine schriftliche Prüfung bereitete er mit einem Handbuch selbst vor und ein Lehrer oder Pfarrer musste dann die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfung bestätigen. Das erledigte einer meiner Kollegen. Eine kurze Fahrt im Hof des <em>„Sheriffs Office“</em> und das wars. Das Ganze hat nicht einmal 100 $ gekostet. An der Highschool konnte man übrigens einen Kurs zum Erwerb des Führerscheins belegen und erhielt dafür einen halben Punkt, der für das <em>„High School Certificate“</em> angerechnet wurde Der Führerschein wurde nach unserer Rückkehr im Landratsamt Bodenseekreis zu seinem 18. Geburtstag umgeschrieben und bis dahin hatte sein amerikanischer Führerschein Gültigkeit.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32606" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32606" class="wp-image-32606 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-49-Einmarsch.jpg" alt width="950" height="713"><p id="caption-attachment-32606" class="wp-caption-text">Einmarsch aller Schüler/innen mit der Marching Band, die „Pomp and Circumstances“ spielte (überlassen von Werner Hilgart)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Er besuchte ein Jahr die High School und machte dort seinen Abschluss. Einmarsch aller Schüler/innen mit der Marching Band, die <em>„Pomp and Circumstances“</em> spielte. Mit einer feierlichen Zeremonie und <em>„Cape and Gown“</em> wie wir dies vorher nur aus US-Fernsehserien kannten. Neu war für uns, dass drei Jets bei der Übergabe über das Stadion donnerten wie beim Superbowl. Alamogordo war halt eine große Airbase und da wären wir wieder bei Stolz und Patriotismus. Als geladene Gäste durften meine Frau und ich auf der Tribüne der Ehrengäste Platz nehmen und waren so direkt am Geschehen.</p>
<p>Auch der <em>„Mayor“</em> (Bürgermeister) von Alamogordo war mit seiner Frau bei der Feier. Rosmarie hieß sie und hatte einen unverkennbar bayrischen Akzent. Ihr Vater war im Zuge der Geheimaktion <em>„Paperclip“</em> nach Alamo gekommen und arbeitete mit anderen Wissenschaftlern wie Wernher von Braun am US-Raumfahrtprogramm.</p>
<p>Aber schon vorher waren deutsche Wissenschaftler/innen unter der Leitung von J. Robert Oppenheimer in Los Alamos, nicht weit von Alamogordo, am <em>„Manhattan Project“</em> beteiligt. Am 16. Juli 1945 um 5:29:45 wurde der erste Atombombentest in der „White Sands“ Wüste durchgeführt. Unsere Busfahrerin erzählte von ihrer Mutter, die, wie viele Einwohner, den 12 km hohen Pilz direkt gesehen haben. Der Zusammenhang mit dem Anstieg der Krebserkrankungen in Alamogordo und Umgebung wurde lange Zeit verschwiegen. Farmer berichteten über Ernteausfälle und der Sand wurde durch die Hitze zu grünlichem Trinitrit verschmolzen. Die Entfernung zu Alamogordo beträgt nur etwa 120 km. Das Gebiet liegt auf Militärgelände, aber zweimal im Jahr, am ersten Samstag im April und im Oktober, darf man es besichtigen. Unser Physiklehrer hat bei einem Besuch verbotenerweise einen Geigerzähler mitgenommen. Das Gerät zeigte eine klare Strahlung an.</p>
<p>Der Militärische Geistliche schenkte mir ein Liederbuch und sprach ein Gebet. Nach der Feier meinte der <em>„Principal“</em> der Highschool, dass so etwas an einer amerikanischen Schule aufgrund der Trennung von Kirche und Staat nicht möglich wäre. Er hätte so eine Feier auch gerne gehabt. In Alamogordo gab es fast 20 verschiedene Kirchengemeinden, deren Namen ich mir nicht gemerkt habe. Irgendwie, dachte ich, kann hier <em>„jeder nach seiner Façon selig werden“</em>. Als mir erzählt wurde, dass auf dem Hof einer der reicheren Gemeinden, ganz in der Nähe der Deutschen Schule, Harry Potter-Bücher verbrannt worden waren, weil sie Hexerei enthielten, hatte ich dann doch Zweifel. Manche Klerikalen sind extrem, haben aber leider großen Einfluss auf die Politik. Schon in der Einführung in Bonn hatte man uns nicht umsonst gewarnt und darauf hingewiesen, bei Gesprächen religiöse und politische Themen eher zu vermeiden. Dabei kam man schnell in ein Gespräch: Wenn man jemanden auch nur kurz anschaute, kam sicher ein „<em>How are you doing today“</em> oder <em>„Where are you guys from?“</em> In Deutschland würde man eher wegschauen. Sozialer Kontakt lässt sich leicht herstellen. Es muss nicht immer gleich eine tiefe Freundschaft daraus werden und für manche mag das oberflächlich erscheinen, aber uns kam das erst einmal entgegen. Wir haben uns immer gerne mit Menschen unterhalten und einige sind auch Freunde geworden! Mit dem Wirt von meinem Stammcafé <em>„Moby’s“</em> und seiner Familie habe ich heute noch Kontakt.</p>
<p>Auch die Kundenfreundlichkeit im Supermarkt, Restaurants und Läden gefiel uns. Meine Frau belegte einen Sprachkurs bei Walmart, der außer am 25. Dezember rund um die Uhr immer offen hatte. Es gab etliche Mitarbeiter/innen die gern halfen und die Abwechslung genossen, jemandem ausführlich und geduldig Dinge zu erklären und ihr den Weg zum gesuchten Produkt zu zeigen. Das Englisch meiner Frau verbesserte sich mit jedem Besuch bei Walmart. Niemand musste an der Kasse einpacken, das taten die <em>„Bag-packers“.</em> Natürlich wussten wir, dass der Verdienst dieser Menschen oft nicht zum Leben reichte und viele mehrere Jobs hatten, selbst Lehrer. Doch als wir in Deutschland zurück waren, warteten wir anfangs oft an der Kasse, dass jemand unsere Einkäufe einpacken würde.</p>
<p>Was passiert bei uns, wenn es aus dem Lautsprecher tönt „<em>Wir öffnen Kasse 2“?</em> Auf der Base gab es einen großen Supermarkt. Vor den 8 Kassen gab es eine einzige Schlange und sobald eine Kasse frei wurde, wurde man vom Personal freundlich genau dorthin verwiesen. Kein Gedränge, kein Wettrennen.</p>
<p>Die Flaggen der USA und Deutschlands wehten vor der Deutschen Schule. Überhaupt gab es im Stadtbild unzählige Flaggen. Auch vor der <em>„Alamogordo High School“,</em> wo sie morgens von Schülern in Uniform aufgezogen wurde. <em>„AFJROTC“ („Air Force Junior Reserve Officer Training Corps“)</em> hieß eine Spezialklasse, in welcher der Nachwuchs für die Airforce speziellen Zusatzunterricht erhielt. Uniform und Ausrüstung, einschließlich einem nicht schussfähigen Gewehr. Man stelle sich das an unserem alten Oberkochener Gymnasium vor! An der „DSA” lief der Unterricht nach dem Lehrplan von NRW, der keinen Dienst an der Waffe vorsah.</p>
<p>Die Aufgaben eines Schulleiters waren neu für mich. Die Verantwortung gegenüber meinen Kolleginnen/Kollegen, den Schüler/innen und deren Eltern, die Planungen für das Schuljahr einschließlich der Stoffverteilungspläne, die regelmäßigen Gespräche mit dem leitenden Offizier auf Base, aber auch mit den lokalen Behörden. Es klappte doch ganz gut nach dem Motto <em>„Geht nicht gibt’s nicht“.</em> Der Englisch-Unterricht mit Schüler/innen, die in einem englischsprachigen Umfeld lebten, machte viel Spaß.</p>
<p>Am Ende des Schuljahres stand „meine“ erste Abschlussprüfung bevor. Ich war genauso nervös wie unsere Schüler/innen. Aus Deutschland kam ein Schulrat, der uns die schriftlichen Prüfungsaufgaben für die verschiedenen Niveaus übergab und später einen Teil der mündlichen Prüfungen beaufsichtigte. Dieser Kontrolle sind alle Schulen im Ausland unterworfen. Alles ging gut und nachdem alle Zeugnisse unterschrieben und gestempelt waren, ging ich alleine durch die leeren Flure. Geschafft!</p>
<p>Der Schulleiter der Realschule Tettnang mit dem ich studiert hatte und der in Puebla/Mexico an der Deutschen Schule im Auslandsschuldienst gewesen war, hatte für Schüler/innen die Möglichkeit geschaffen, ihr Praktikum zur Berufsorientierung (BORS) für 2–3 Wochen auch im Ausland zu absolvieren. Schon in Fontainebleau hatten wir zusammengearbeitet und Schüler/innen in Praktika vermittelt. Der Kommandant der <em>„Holloman Airbase“</em> gab sein Okay, der deutsche Kommandant ebenfalls, wir suchten Familien, bei denen die Jugendlichen wohnen konnten und holten am Flughafen von El Paso unsere ersten Praktikanten ab, die auf der Base in der Verwaltung und im technischen Bereich arbeiten würden. Dieses Internationale „Bors“ haben wir nach meiner Rückkehr an die Realschule Tettnang mit Chile, Puebla (VW-Werk) Mexico, Alamogordo (Deutsche Luftwaffe), Türkei, Polen, Frankreich weitergeführt. Wir beide dachten einfach international und das hatte sicher mit unseren Erfahrungen zu tun. Die Eltern der Kinder, die diese Praktika machen konnten, waren nach deren Rückkehr immer erstaunt über das gewonnene Selbstvertrauen ihrer Kinder. Aber das ist eine andere Geschichte. Zurück zu Alamogordo.</p>
<p>Die mexikanische Hausmannskost lernte ich durch das Reinigungspersonal kennen und lieben. Nach Unterrichtsende begannen die Frauen ihre Arbeit und ich hatte oft noch im Büro zu tun. In ihrer Pause packten sie das mitgebrachte Essen im Lehrerzimmer aus. Da meine Tür immer offen war, boten sie mir irgendwann an, sich zu ihnen zu setzen. Die „Tamales“ waren zum Dahinschmelzen! <em>„Enchilladas, Quesadillas, Burritos…“</em> was für kulinarische Leckerbissen. Die Frauen arbeiteten übrigens gerne in der „DSA“, da sie Verträge mit dem deutschen Militär hatten und überdurchschnittlich verdienten. Es war immer picobello sauber. Als wir nach zwei Jahren unser Haus übergaben, bat ich eine der Frauen, die komplette Endreinigung zu erledigten und zahlte ihr 100 $, obwohl sie kein Geld wollte. Der Makler meinte, er hätte noch nie ein so sauber übergebenes Haus gesehen.</p>
<p>El Paso Texas mit seinem Flughafen war die nächste größere Stadt. Überquerte man die <em>„Bridge of the Americas“</em> über den Rio Grande befand man sich in Juarez Mexico. Wir waren öfters in El Paso, wenn wir Freunde und Familie, die uns besuchen kamen, am Flughafen abholten oder ihnen diese pittoreske Stadt mit ihrem starken mexikanischen Einschlag zeigten. Es gab ein bemerkenswertes Museum von Frieda Kahlo. Einen Bäcker, der deutsches Brot und Brezeln backte und einen der größten Harley Davidson-Laden gab es auch. Als der damalige Verteidigungsminister Struck, der ein begeisterter Motorradfahrer war, die Deutsche Schule in El Paso besuchte, hielt ihm das Protokoll einen halben Tag frei, weil er diesen Laden besuchen wollte.</p>
<p>Über die Brücke ging es direkt nach Mexiko. Allerdings empfahl es sich, nicht von der „Touristenmeile“ abzuweichen, da Juarez ein Drogenumschlagplatz war und die Stadt eine extrem hohe Mordrate aufwies. Wo sich die Touristen bewegten, war es ungefährlich. Es war leicht nach Mexiko zu kommen, aber schwierig ohne Papiere wieder zurückzudürfen. Wir haben das selbst erfahren, als französische Freunde, die uns besuchten, ihre Papiere in Alamogordo vergessen hatten. Fast hätten sie die Wartezeit bis zur Beschaffung ihrer Papiere in der Zelle der <em>„Border Control“</em> verbringen müssen. Es dauerte mehrere Stunden und bedurfte der Hilfe unserer Militärausweise und ein paar Telefonaten das Problem zu lösen.</p>
<p>In den großen Ferien unseres zweiten Jahres unternahmen wir eine größere Reise in das Land der Natives, nach Arizona, Colorado und New Mexico: <em>„Acoma People, Navajo, Zuni, Hopi, Jicarillo Apache und People of Taos“</em>. Wir besuchten das<em> „Gallup Inter-Tribal Ceremonial“,</em> das alljährlich im August stattfindet, den <em>„Canyon de Chelly“,</em> das „<em>Monument Valley“</em> und den <em>„Grand Canyon“.</em> Unsere Erinnerungen sind heute noch sehr lebendig und präzise. Für meine Schüler/innen in Tettnang hatte ich eine Präsentation erstellt, die für sie manche Vertretungsstunde zum Erlebnis werden ließ. Über all diese Orte wurden viele Bücher geschrieben, aber man muss sie selbst erlebt haben. Das Wort „unbeschreiblich“ gilt hier in seiner eigentlichen Bedeutung. Aber ich will versuchen, zumindest meine stärksten Eindrücke zu beschreiben.</p>
<p><strong>Acoma Sky City:</strong> Auf einem Felsenplateau fast unzugänglich und deswegen lange Zeit nicht besiegt. Neben dem Einfluss christlicher Religion auch indianische Tradition. Beim Reinigen der Kirche, lässt man zum Beispiel immer einen Rest der zusammengekehrten Erde, der als Teil der Ahnen angesehen wird, in einer Ecke liegen. Bevor man selbst trinkt, werden einige Handvoll Wasser der Erde gespritzt. Der Friedhof, den wir nicht besuchen durften, hatte, wegen des Platzmangels, mehrere Schichten von Gräbern.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32607" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32607" class="wp-image-32607 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-50-Canyon-de-Chelly-Cliff-Dwellings.jpg" alt width="1200" height="900"><p id="caption-attachment-32607" class="wp-caption-text">Canyon de Chelly, Cliff Dwellings: Im Reservat der Navajos gelegen (überlassen von Werner Hilgart)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_78 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Canyon de Chelly, Cliff Dwellings</strong>: Im Reservat der Navajos gelegen. Ein Ort, der mystisch auf uns wirkte, wie aus der Zeit genommen. Nur in Begleitung eines Native Guide durfte man den Canyon betreten, denn dort wohnen noch Navajo Familien und der Grund ist ihnen heilig. Die Behausungen der „<em>Anazasi“</em> sind in Nischen oder Höhlen der Fels gebaut und weder von unten noch von oben direkt zugänglich. Man weiß bis heute nicht sicher, warum diese über tausend Jahre alten Siedlungen aufgegeben wurden. <em>„Mesa Verde“</em> im südwestlichen Colorado ist die wohl bekannteste. Hier lebten ab dem 11. Jhd. Zwischen 1000 und 1500 Menschen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32608" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32608" class="wp-image-32608 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-51-Taos.jpg" alt width="950" height="624"><p id="caption-attachment-32608" class="wp-caption-text">Anfang des 20. Jahrhunderts kam eine Welle US-amerikanischer Künstler von der Ostküste nach Taos (überlassen von Werner Hilgart)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Taos, ein Energiezentrum der Erde:</strong> Das Pueblo wurde an einem für das Pueblo Volk heiligen Ort erstellt. Für die Natives fließt heiliges Wasser von einem heiligen Berg, das nie versiegt. Der Ort galt als für sie eines der Energiezentren der Erde. Taos war ein Treffpunkt während der Hippie Zeit und heute haben sich einige bekannte Filmstars dorthin zurückgezogen. Die Gestelle, die man rechts sieht, dienten zum Trockner der Jagdbeute. Die Wohnungen waren ursprünglich nur über Leitern erreichbar. Petroglyphen zeugen von der archaischen Besiedlung und sind in ganz New Mexiko anzutreffen. Kurz nach unserer Rückkehr entdeckten Archäologen in White Sands Fußspuren und Knochenreste einer ganzen Familie, die wohl die ältesten Zeugnisse von Menschen in Amerika sein könnten und die Theorie von der Besiedlung über die Beringstraße in Frage stellen würde.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32603" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32603" class="wp-image-32603 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-53-Grand-Canyon.jpg" alt width="1200" height="900"><p id="caption-attachment-32603" class="wp-caption-text">Für jeden, der schon einmal dort war, ein besonderes Erlebnis (überlassen von Werner Hilgart)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Grand Canyon:</strong> Den muss man selbst erlebt haben. Schwer zu beschreiben. Einfach schauen und staunen. Wir hatten Glück mit dem Wetter, am nächsten Tag lag Schnee und man konnte den Wanderweg nicht benutzen. Im Antelope Canyon ergibt sich ein besonderer Effekt, wenn die Sonne senkrecht über der höhlenartigen Formation steht. Man wird zum Lichtwesen! Unbedingt besuchen, wenn man in der Gegend reist.</p>
<p>Bei all den großartigen Begegnungen und Erlebnissen in den Reservaten haben wir auch die Armut gesehen. Die <em>„Native Americans“</em> die Einzigen, die sich eigentlich „Amerikaner“ nennen dürfen, leben in Gebieten, die durch fremde Ausbeutung von Rohstoffen ständig verkleinert wurden. Ihrer Ressourcen beraubt, bleibt ihnen heute kaum eine Möglichkeit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Aber wir haben stolze, traditionsbewusste Menschen kennengelernt. Wer weiter interessiert ist und mehr wissen will, gibt einfach die Begriffe in seinen Rechner ein. Zu New Mexiko selbst gibt es auf Facebook eine Gruppe <em>„Pictures of New Mexico“</em> mit über 100.000 Mitgliedern.</p>
<p>An einem Dezembermorgen war unsere Veranda mit Schnee bedeckt. Mittags war es dann schon wieder warm. Schnee gab es nur dieses eine Mal und nur kurz. Im Winter konnte man allerdings, direkt aus dem Pool kommend, seine Skiklamotten einpacken und war nach einer relativ kurzen Fahrt mitten im besten Pulverschneegebiet in <em>„Ruidoso“</em> oder <em>„Cloudcroft“.</em> Die Höhenlage von Alamogordo machte das möglich. Zwischen den Ausläufern der Rocky Mountains in einer hohen, wüstenartigen Talebene. Bei einer Luftfeuchtigkeit von ungefähr 20% war auch die Hitze von über 35 Grad eher erträglich. Der Sternenhimmel war wegen der geringen Lichtverschmutzung und den seltenen Wolken einfach gigantisch.</p>
<p>Nach zwei erfüllten Jahren fuhren wir quer durch die USA nach New York, verkauften dort unser Auto und flogen zurück nach Deutschland. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p><strong>Was ist das Fazit unseres Auslandaufenthaltes?</strong> Der Horizont wird weiter, nicht nur geographisch. Nicht meinen, man müsse das Rad neu erfinden, wenn andere schon gute Lösungen gefunden haben. Zuhören und lernen, sich auf den jeweils anderen einlassen. Immer mit dem Gedanken, dass keine Kultur besser oder schlechter ist, nur anders, ohne deswegen alles akzeptieren zu müssen, aber nie so tun, als wisse man alles besser. Wir haben so viele verschiedene Menschen und andere Kulturen kennenlernen dürfen und dafür sind wir dankbar.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32602" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32602" class="wp-image-32602 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-52-Die-Tarahumara.jpg" alt width="1200" height="900"><p id="caption-attachment-32602" class="wp-caption-text">Die Tarahumara in Nordmexiko, heute im Würgegriff der Drogenkartelle (überlassen von Werner Hilgart)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zum Schluss ein Bild aus Juarez, Mexico. Unsere Schule hat an einem Hilfsprojekt „Helping Hands“ für die „<em>Tarahumara“</em> teilgenommen. Die <em>„Tarahumara“</em> (auch „<em>Rarámuri“</em> genannt) sind ein indigenes Volk aus dem Norden Mexikos, berühmt für ihre außergewöhnliche Ausdauer und ihre Fähigkeiten als Langstreckenläufer, oft über Hunderte von Kilometern in den Bergen und Schluchten der Sierra Madre. Jetzt verarmt in Juarez. Ein festes Schulgebäude wurde gebaut, ein Arzt schaut nach ihnen, achtet auf Hygiene und Gesundheit und wir sind mit Schüler/innen vor Weihnachten mit Geschenken zu ihnen gefahren. Nachdem die Deutschen aus Alamogordo fort sind, weiß ich nicht, wie es dort weitergegangen ist.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Wilfried „Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg – Der Nicht-Ausgewanderte</strong></p></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 864: Zum 50sten Todestag von Eckard Norkus am 27. Juni (1919 bis 1976)</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-864-zum-50sten-todestag-von-eckard-norkus-am-27-juni-1919-bis-1976/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 22:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32593</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child" id="inhaltsverzeichnis-spalte">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_85 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Intro.</strong></span> Jahrzehnte lang war der 17. Juni unser Nationalfeiertag in der BRD, an dem wir im Westen an den Volksaufstand in der DDR im Jahr 1953 gedachten. Nachdem wir inzwischen den 3. Oktober als neuen Nationalfeiertag haben (zum Gedenken an den Mauerfall), verschwindet das Wissen um den 17. Juni immer mehr. Daher sehe ich es als notwendig an, diese Zeit nochmals zu beleuchten.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Was nicht möglich war.</strong> </span>Bilder vom Volksaufstand 1953 aus Jena kann ich leider nicht integrieren, wegen einer unsicheren Urheberrechtslage. Von der Ostthüringer Zeitung, der Funke-Medien-Gruppe und vom Stadtarchiv Jena kam leider keinerlei Unterstützung, geschweige denn eine Antwort.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Dank.</strong> </span>Besonders danke ich Uwe Norkus für die Unterstützung und die Bereitstellung von Bildern und Dokumenten. Da schicke ich doch gleich noch eine lustige Episode voraus. Seine Mutter Ruth war lange Jahre eine feste Größe im Hausfrauenbund. Meine frühere Frau, La-ied, eine Thailänderin, kam eines Tages nach Hause und berichtete, dass sie eine Frau kennengelernt habe, die Madame „Nogood“ heißt. Erst habe ich gestutzt, aber mit dem Wissen, dass eine Thai kein ordentliches „R“ und auch kein „S“ am Schluss sprechen kann, war mit klar, dass „Nogood“ einfach „Norkus“ heißen musste. Ich selbst kenne Uwe noch aus der Schulzeit. Als seine Klasse nach Aalen wechselte, um dort das Abitur zu machen, übergab er mir den „Brabandt-Lesezirkel“ zum Austragen. Wer den noch kennt (lag u.a. in vielen Arztpraxen aus) kann sich vorstellen, was das für mich mit dem Fahrrad für ein Aufwand war. Für die schulischen Leistungen war das sicher abträglich, aber für den Geldbeutel einträglich.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32583" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32583" class="wp-image-32583 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-01-Eckhard-Norkus-1963.jpg" alt width="650" height="931"><p id="caption-attachment-32583" class="wp-caption-text">1963: Eckhard Norkus, wie wir ihn in Erinnerung haben (Archiv Norkus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_87 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Eckard Norkus </strong></span><strong>beendete seinen Bericht aus dem Jahr 1957</strong>, die sehr persönliche Erlebnisse zum 17. Juni 1953 beinhalten, mit folgenden Worten: <span style="color: #ff0000;"><strong><em>„Ist das alles vergessen? Wissen die freien Menschen des Westens noch, was Freiheit ist? Wir haben sie nötig, wie der freie Vogel die Luft! Nur, wenn die Freiheit bedroht ist, muss man um sie kämpfen. Wir wollen keine Sklaven sein!“</em></strong></span></p>
<p>Dieser Schlusssatz könnte nicht aktueller sein, daher stelle ich ihn an den Anfang dieses Berichtes. Es ist schade, dass er den Mauerfall nicht mehr erlebt hat und was er heute zur politischen Entwicklung in der BRD und besonders in seinem Heimatland Thüringen sagen würde, können wir leicht erahnen.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>&nbsp;</strong></span><strong><span style="color: #3366ff;">Persönliches zum 17. Juni 1953 – aufgeschrieben von Eckard Norkus.</span> </strong><em>Heute, vier Jahre nach dem Volksaufstand, habe ich wohl genügend Abstand von jenen dramatischen Ereignissen gewonnen, um leidenschaftslos zu urteilen. Von der Presse der sowjetisch besetzten Zone Deutschlands als Faschist, Provokateur und Verbrecher abgestempelt, so stehe ich heute in der Bundesrepublik als Arbeiter und frage mich, ob unser Kampf am 17. Juni 1953 Berechtigung und Sinn gehabt habe. Ich bin auch gefragt worden, ob ich mir über die Folgen meines Tuns klar geworden sei, und diese Frage spricht wohl den Kern dessen an, worum es geht. Als junger Mensch war auch ich mit all den Idealen unserer (verführten und missbrauchten) Generation zur Wehrmacht gegangen, hatte den großen Krieg mitgemacht und in dieser Zeit die Enttäuschung erlebt und das bröckelnde und dann tosende Brechen einer Fassade, die vor uns aufgerichtet worden war. Und dann standen wir fassungslos vor dem Ende, und es begann die Umkehrung aller Begriffe, was uns wie Hexenspuk schien. Es blieb uns überlassen, einen neuen Standort zu gewinnen, vor allem in der Zeit der Nürnberger Prozesse, in der auch unser Tun als Verbrechen gebrandmarkt wurde. Manch einem, so auch mir, blieb die Frage: „Warum hast Du damals geschwiegen?“ Oft habe ich nachgedacht, was eine Diktatur wohl zusammenhalte. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es neben der rohen Gewalt der Machthaber das fehlende Verantwortungsbewusstsein der Menschen sei, die tatenlos einer solchen Entwicklung zusehen oder sie gar aus Bequemlichkeit noch begrüßen.</em></p>
<p><em>So stand ich eines Tages wieder in Jena – unser Werk war „volkseigen“ geworden! Zunächst an der Drehbank, dann am Werktisch. Trotz mancher Abkapselung und meiner Resignation, wollte in mir der Vorwurf nicht stumm werden: „Ist das deine ganze Konsequenz? Warum schweigst auch du? Bist auch du feige? Willst du wieder mitschuldig werden?“ </em></p>
<p><em>Es wurde der erste „Betriebskollektiv-Vertrag ***“ der Belegschaft vorgelegt: Es war ein Eingriff in unsere Rechte als Zeissianer. Als ich als Delegierter unserer Abteilung diesen Vertrag bejahen sollte, als „Aufklärer“ uns mit Druck und Drohungen zwingen wollten, diesen Vertrag anzunehmen, da fand sich ein Kreis von aufrechten Menschen, die – gestützt auf die Stimmen ihrer Betriebskameraden – den Mut und die Verantwortung aufbrachten, diese Vergewaltigung abzulehnen. </em></p>
<p><em>*** Der&nbsp;<strong>Betriebskollektiv-Vertrag</strong>&nbsp;(BKV) wurde in der&nbsp;<strong>DDR</strong>&nbsp;seit 1951 jährlich auf der Grundlage des Betriebsplans zwischen dem Betriebsleiter und der Betriebsgewerkschaftsleitung (BGL) in allen Betrieben, in denen eigene Betriebsgewerkschaftsorganisationen bestanden, abgeschlossen. Er sollte dazu beitragen, die Planaufgaben zu erfüllen und gezielt zu überbieten sowie die&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arbeits-_und_Lebensbedingungen&amp;action=edit&amp;redlink=1" target="_blank" rel="noopener"><em>Arbeits- und Lebensbedingungen</em></a><em>&nbsp;der Beschäftigten zu verbessern.&nbsp;</em></p>
<p><em>Wenig später wurde ich als „Gewerkschaftsgruppenorganisator“ der Abteilung „Ophtalmo“ von meinen Arbeitskameraden gewählt. Damit begann der Kleinkrieg um vernünftige Normen, Ferienplätze, Zuteilung von Schuhen und Arbeitsanzügen; es begannen die Auseinandersetzungen mit ABL und BGL*** </em><em>(***Abteilungsgewerkschaftsleitung in Großbetrieben Betriebsgewerkschaftsleitung).</em><em> Immer größer wurde die Kluft zwischen den Wortender Machthaber und den harten Realitäten im Land der 17 Millionen Deutschen, die keine Deutschen mehr sein sollten. Walter Ulbricht verkündete den Weg zum „Sozialismus“ *** </em><em>(*** ist eine politische Weltanschauung, die darauf abzielt, eine solidarische&nbsp;</em><a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/17556/gesellschaft/" target="_blank" rel="noopener"><em>Gesellschaft</em></a><em>&nbsp;zu schaffen, in der die Grundwerte&nbsp;Freiheit und Gleichheit verwirklicht werden.) </em><em>Ein Schritt nach dem anderen machte das Leben qualvoller, ließ uns immer mehr unsere Rechtlosigkeit in einem sowjetischen Satellitenstaat erkennen. Und der Bogen, allzu straff gespannt, zerbrach:</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Am 11. Juni 1953 wurde der neue Kurs verkündet.</em></strong> </span><em>Eine Fülle von Vergehen wurde zugegeben und auf untere Organe die Verantwortung dafür abgewälzt; unter dem Eindruck des geschlossenen Widerstandes der Arbeitnehmerschaft wurden Versprechungen gemacht, die allen Hohn sprechen, was wir erlebt hatten.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Am 16. Juni 1953 abends</em></strong> </span><em>hörte ich von dem Protestmarsch der Arbeiter in der Stalinallee. Mit Normenforderungen fing es an. Aber der jahrelange angestaute Druck ließ die Menschen, nachdem sie einmal aus ihrer Resignation herausgerissen waren, offen auf den Straßen Berlins demonstrieren. <strong>Die Normenforderungen, die der Ausgangspunkt der Demonstrationen waren, schlugen in politische Forderungen um:</strong></em></p>
<ul>
<li><em>Gesamtdeutsche Wahlen</em></li>
<li><em>Wiedervereinigung in einem Deutschland des Rechtes und des sozialen Ausgleichs</em></li>
<li><em>Neuwahl der Regierung</em></li>
<li><em>Herabsetzung der HO-Preise </em><em>***&nbsp;das staatliche Einzelhandelsunternehmen Handels-Organisation kurz HO genannt</em></li>
<li><em>Hebung des Lebensstandards</em></li>
<li><em>und dann der Schrei nach Freilassung der zu Tausenden hinter grauen Mauern eingekerkerten politischen Gefangenen</em></li>
</ul>
<p><em>An diesem Tag saßen wir bis in die tiefe Nacht am Radio, bangend, hoffend. All das beschäftigte uns am anderen Morgen beim Gang zur Arbeit. Wenige Minuten nach dem Klingelzeichen trafen sich die Gewerkschaftsgruppenorganisatoren der MBL (Metallarbeiter-Betriebsleiter) ***. Als wir bei unserem ABL-Vorsitzenden waren, um Klarheit über die Normenfrage zu erhalten – es war für den VEB (Volkseigener Betrieb)*** eine 10%ige Normenerhöhung angesetzt worden – kam der Betriebsleiter dazu: „Meine Herren, in der gesamten Montage wird gestreikt. Gehen Sie in Ihre Abteilungen und sorgen Sie dafür, dass die Arbeit wieder aufgenommen wird!“ Es wurde uns versprochen, die anstehenden Fragen in einer Werkleiterbesprechung zu klären, weshalb wird dann in unsere Abteilungen gingen. Aber es kam nur zu einer Berichterstattung über die Besprechung. Als ein Betriebsleiter in der Nachbarabteilung überraschen auftauchte, da strömte alles dorthin. Zwischen den Werkbänken stehend und auf ihnen sitzend hörten wir die Aufforderung „Ruhe zu bewahren“ und die Arbeit wieder aufzunehmen. Aber das dumpfe Schweigen schlug plötzlich in zornige Erregung um, als der Sekretär der Betriebsparteiorganisation sprach und dabei die sogenannte DDR als „Arbeiter- und Bauernstaat“ bezeichnete. Dieses Wort, diese dreifache Lüge riss alle meine inneren Schranken nieder. Ich jagte ihn von seinem Platz und forderte meine Arbeitskollegen auf, sich anzuschließen an die Front der Arbeiter in der Stalinallee, sich solidarisch zu erklären mit ihren Forderungen auf Freiheit und mit uns um 10 Uhr auf dem Marktplatz zu demonstrieren, dass sie nicht allein seien, die die Freiheit verlangten, sondern dass alle Arbeiter in der sowjetischen Besatzungszone geschlossen hinter diesen Forderungen stünden. Um 9:30 Uhr waren wir dann auf dem Fabrikhof. Aber es hatte keiner den Mut, diese Masse in Bewegung zu setzen. So kletterte ich auf eine Baubude, die in der Mitte stand, und rief von dort nochmals zur Demonstration für freie Wahlen auf, zu einer Demonstration gegen all die Dinge, die es zu beseitigen galt. Am Schluss meiner Rede fiel mein Blick auf die Fenster, hinter denen ich mit meinem Freund oft genug über Probleme der Zeit diskutiert hatte und dann rief ich plötzlich: <span style="color: #ff0000;"><strong>„Denkt an die politischen Gefangenen!“</strong></span></em></p>
<p><strong><em>Was dann geschah, kann nur der verstehen, der es miterlebt hat:</em></strong><span style="color: #ff0000;"><em> Jena gehörte uns, kein Volkspolizist, keine Partei, nichts stellte sich uns in den Weg, als wir durch die Stadt zogen. Weg war der Spuk der vergangenen acht Jahre. Arbeiter und Angestellte in blauen Kitteln oder weißen Mänteln verließen die ehemaligen Zeiss-Werke. Uns schlossen sich an die Bauarbeiter, die vielen Menschen, die an diesem Tage, getrieben von einer inneren Unruhe, auf den Straßen waren, der halbnackte Kohlentrimmer mit seiner Schaufel wie der Geschäftsmann, der sich noch vor der Enteignung hatte retten können. Alle, alle waren wir einig, diesem, auf Befehl Moskaus begonnenen Weg ein Ende zu bereiten.</em></span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><em>Doch nun geschah etwas Unvorhergesehenes. Das Feuer der Begeisterung schlug nach der jahrelangen Unterdrückung über: </em></strong></p>
<ul>
<li><em>Es flogen die Transparente mit den Bildern der sowjetischen Machthaber </em></li>
<li><em>und die Bilder ihrer deutschen Handlanger in den Staub, </em></li>
<li><em>die Untersuchungshaftanstalt wurde aufgebrochen, </em></li>
<li><em>die Glocken der Stadtkirche läuteten und riefen. </em></li>
<li><em>Studenten verließen die Hörsäle und stießen zu uns</em></li>
<li><em>Die Geschäftsstellen der Parteien</em></li>
<li><em>Und des FDGB wurden gestürmt</em></li>
<li><em>Und auf den Straßen türmten sich fußhoch die Broschüren, die plötzlich keine Parolen, nur noch Makulatur waren</em></li>
<li><em>In dem Gebäude des Staatssicherheitsdienstes wurden Akten gefunden. Wenige Augenblicke später waren sie in einem Auto verladen und wurden weggefahren</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Da geschah es.</em></strong></span> <em>Um 13 Uhr rückten die ersten sowjetischen Panzer in die Stadt. Verhaftungen, Schüsse, Schreie und am nächsten Morgen Anschläge überall. Faschisten und Verbrecher seien wir gewesen. Alfred Diener *** war von einem sowjetischen Standgericht zum Tode verurteilt worden. Aus ihren Löchern, in die sie sich voll Todesangst wie Ratten verkrochen hatten, kamen die Bonzen unter dem Schutz der sowjetischen Panzer wieder und führten das aus, was Moskau befahl. </em></p>
<p><em>*** </em><strong><em>Alfred Diener</em></strong><em>&nbsp;(*&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1._Februar" target="_blank" rel="noopener"><em>1. Februar</em></a><em>&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1927" target="_blank" rel="noopener"><em>1927</em></a><em>&nbsp;in&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jena" target="_blank" rel="noopener"><em>Jena</em></a><em>; †&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/18._Juni" target="_blank" rel="noopener"><em>18. Juni</em></a><em>&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/1953" target="_blank" rel="noopener"><em>1953</em></a><em>&nbsp;in&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weimar" target="_blank" rel="noopener"><em>Weimar</em></a><em>) war ein&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland" target="_blank" rel="noopener"><em>deutscher</em></a><em>&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schlosserei" target="_blank" rel="noopener"><em>Schlosser</em></a><em>, der am&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_des_17._Juni" target="_blank" rel="noopener"><em>Aufstand des 17. Juni 1953</em></a><em>&nbsp;in der&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik" target="_blank" rel="noopener"><em>Deutschen Demokratischen Republik</em></a><em>&nbsp;(DDR) teilnahm, durch&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sowjetunion" target="_blank" rel="noopener"><em>sowjetische</em></a><em>&nbsp;Besatzungstruppen verhaftet und einen Tag später in Weimar&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe" target="_blank" rel="noopener"><em>zum Tode</em></a><em>&nbsp;verurteilt und&nbsp;</em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hinrichtung" target="_blank" rel="noopener"><em>hingerichtet</em></a><em>&nbsp;wurde.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_89 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32586" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32586" class="wp-image-32586 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-04-Gedenken-an-Alfred-Diener.jpg" alt width="950" height="642"><p id="caption-attachment-32586" class="wp-caption-text">Zum Gedenken an Alfred Diener am Holzmarkt in Jena (Archiv Müller)</p></div><div id="attachment_32581" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32581" class="wp-image-32581 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-05-Entlassung-durch-Fa.-Carl-Zeiss.jpg" alt width="950" height="1414"><p id="caption-attachment-32581" class="wp-caption-text">Als Konsequenz – Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei Carl Zeiss Jena (Archiv Norkus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Am 21. Juni 1953 wurde ich verhaftet, von Vernehmung zu Vernehmung verschleppt, aber niemals konnte ich etwas anderes sagen als: <strong>„Ich habe es von mir aus getan, niemand gab mir den Befehl; nur mein eigenes Gewissen hatte mich aufgerufen, gegen eine Diktatur Sturm zu laufen, die alles, was wir im nationalistischen Deutschland erlebt hatten, in den Schatten stellte.“</strong> Ich wurde wegen Rädelsführerschaft beim Landfriedensbruch nach § 125 I und II des Strafgesetzbuches zu 3 Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach 2 ¾ Jahren der grauen Eintönigkeit wurde ich entlassen. Ich floh in die Bundesrepublik Deutschland.<span style="color: #ff0000;"> <strong>Ist das alles vergessen? Wissen die freien Menschen des Westens noch, was Freiheit ist? Wir haben sie nötig, wie der freie Vogel die Luft! Nur, wenn die Freiheit bedroht ist, muss man um sie kämpfen. Wir wollen keine Sklaven sein!</strong></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_91 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32584" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32584" class="wp-image-32584 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-02-Familie-Norkus-1953.jpg" alt width="950" height="754"><p id="caption-attachment-32584" class="wp-caption-text">1953: Familie Norkus vlnr.: NN, Mama Ruth, Uwe und Papa Eckhard (Archiv Norkus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">Haftkosten – für diese musste der Häftling aufkommen.</span> </strong>Es wurden ihm nach der Haft in der Anstalt Gräfentonna am 29. Februar 1956 folgende Kosten in Rechnung gestellt: <em>„Haftkosten für 397 Tage à 1,50 DM, an denen keine Arbeit geleistet wurde, Summe 595,50 DM, zuzgl. Porto für Kostenrechnung 0,20 DM ergibt eine Gesamtsumme 595,70 DM“</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_93 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32582" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32582" class="wp-image-32582 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-06-Kostenrechnung-fuer-Zuchthaus.jpg" alt width="1200" height="835"><p id="caption-attachment-32582" class="wp-caption-text">Haftkostenabrechnung für Eckhard Norkus nach verbüßter Haft (Archiv Norkus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_94 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Historisches zum 17. Juni 1953. </strong><strong>(Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung) </strong></span></p>
<p><strong>Wie kam es zum Aufstand? </strong>Die DDR kämpfte seit ihrer Gründung mit innenpolitischen Problemen. Die hohen Reparationszahlungen an die Sowjetunion belasteten ihre wirtschaftliche Entwicklung. Um dem entgegenzuwirken, beschloss die SED auf ihrer zweiten Parteikonferenz im Juli 1952 den Aufbau des Sozialismus nach sowjetischem Vorbild: Betriebe wurden&nbsp;<a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/18415/verstaatlichung/" target="_blank" rel="noopener">verstaatlicht</a>, die Landwirtschaft zu Kollektiven zusammengeschlossen. Parallel wurde die Abschottung der DDR vom Westen Deutschlands vorangetrieben. Die Bevölkerung litt im Vergleich zur Bundesrepublik unter Versorgungsengpässen und Lebensmittelrationierungen, da die Regierung den Wiederaufbau des Militärs und der Schwerindustrie der Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie vorzog. Allein im Jahr 1952&nbsp;<a href="https://redaktion.bpb.de/system/files/dokument_pdf/17_juni_fluchtbewegung.pdf" target="_blank" rel="noopener">verließen 182.000 Ostdeutsche die DDR</a>, 1953 waren es bis Ende Mai knapp 186.000. Der DDR-Wirtschaft mangelte es an Arbeitskräften. Die SED-Führung reagierte auf diese ökonomische Krise am 28. Mai 1953 mit einem Beschluss zur Erhöhung der Arbeitsnormen um 10 Prozent. Mehr Arbeit für einen gleichbleibenden Lohn – das rief Unmut bei Arbeiterinnen und Arbeitern hervor, der auch nicht durch die Rücknahme der Normerhöhung am 16. Juni 1953 besänftigt wurde.</p>
<p><strong>Wo gingen die Menschen auf die Straße und wie viele waren es? </strong>Der Aufstand fand sowohl in den größeren Städten wie Ost-Berlin oder Leipzig, als auch auf dem Land statt. Bereits ab dem 12. Juni 1953 zeigten Teile der Landbevölkerung öffentlich Unmut über die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG). Am 15. und 16. Juni streikten Arbeiterinnen und Arbeiter auf Großbaustellen in Ost-Berlin. Für den darauffolgenden Tag riefen sie zum Generalstreik auf. Immer mehr Menschen schlossen sich an, um ihre Unzufriedenheit über die herrschenden Zustände zu äußern. Insgesamt beteiligten sich rund eine Millionen Menschen in über 700 Städten und Gemeinden der DDR an den Demonstrationen und Streiks. Die stärksten Streikbewegungen konzentrierten sich auf die Industriezentren Halle, Merseburg und Magdeburg sowie auf den Industriebezirk Leipzig und Ost-Berliner Betriebe. Mobilisiert durch die Geschehnisse am 17. Juni 1953 in den Städten kam es bis zum 21. Juni 1953 zu Arbeitsniederlegungen und Austritten aus den LPG in mindestens 302 Dörfern.</p>
<p><strong>Wie wurde der Aufstand beendet? </strong>Die sowjetische Besatzungsmacht verhängte am Nachmittag des 17. Juni über 167 der 217 Land- und Stadtkreise den Ausnahmezustand. Damit herrschte Kriegsrecht und die Sowjetunion übernahm die oberste Befehlsgewalt. Demonstrationen und Versammlungen wurden verboten. Mit Hilfe der Volkspolizei schlug das sowjetische Militär die Erhebung gewaltsam nieder. Zwischen 21 und 5 Uhr herrschte landesweit Ausgangssperre. Die Westmächte griffen nicht ein.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Für die Toten des Volksaufstands vom 17. Juni 1953</strong></span> In Jena gibt es zwei Gedenkorte. Zum einen eine Skulptur in der Rathauspassage und zum anderen eine Tafel am Gebäude der Sparkasse am Holzmarkt.</p>
<p><strong>Link: </strong><a href="https://www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/der-aufstand-des-17-juni-1953/152604/die-toten-des-volksaufstandes-vom-17-juni-1953/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Die Toten des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 | Der Aufstand des 17. Juni 1953 | bpb.de</strong></a></p>
<ul>
<li><strong><em>34</em></strong><em> Demonstranten, Passanten und Zuschauer wurden am 17. Juni und den Tagen danach (bis zum 23. Juni) von Volkspolizisten und sowjetischen Soldaten erschossen bzw. starben an den Folgen der ihnen zugefügten Schussverletzungen</em></li>
<li><strong><em>fünf </em></strong><em>Männer wurden von Instanzen der sowjetischen Besatzungstruppen in Deutschland zum Tode verurteilt und hingerichtet</em></li>
<li><strong><em>zwei</em></strong><em> Todesurteile wurden von DDR-Gerichten verhängt und vollstreckt</em></li>
<li><strong><em>vier</em></strong><em> Personen starben in Folge menschenunwürdiger Haftbedingungen</em></li>
<li><strong><em>vier</em></strong><em> in Zusammenhang mit dem Juni-Aufstand Festgenommene begingen in der (Untersuchungs-)Haft Selbstmord, wobei zumindest in zwei Fällen Fremdeinwirkung nicht auszuschließen ist</em></li>
<li><strong><em>ein</em></strong><em> Demonstrant verstarb beim Sturm auf ein Volkspolizei-Revier an Herzversagen</em></li>
<li><strong><em>fünf </em></strong><em>Angehörige der DDR-Sicherheitsorgane wurden getötet: zwei Volkspolizisten und ein MfS-Mitarbeiter bei der Verteidigung eines Gefängnisses von Unbekannten erschossen, ein Mitarbeiter des Betriebsschutzes von einer wütenden Menge erschlagen und ein weiterer Volkspolizist versehentlich von sowjetischen Soldaten erschossen</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><em>&nbsp;</em><strong>Fluchtbewegungen aus der DDR von 1953 bis 1961</strong> (Jahreszahl / Anzahl der Geflüchteten / %Satz für unter 25jährige)</span></p>
<table style="width: 258px;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 80.8906px;"><em>1953</em></td>
<td style="width: 96.5469px;"><em>331 390</em></td>
<td style="width: 58.5625px;"><em>48,7</em></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 80.8906px;"><em>1954</em></td>
<td style="width: 96.5469px;"><em>184 198</em></td>
<td style="width: 58.5625px;"><em>49,1</em></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 80.8906px;"><em>1955</em></td>
<td style="width: 96.5469px;"><em>252 870</em></td>
<td style="width: 58.5625px;"><em>49,1</em></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 80.8906px;"><em>1956</em></td>
<td style="width: 96.5469px;"><em>279 189</em></td>
<td style="width: 58.5625px;"><em>49,0</em></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 80.8906px;"><em>1957</em></td>
<td style="width: 96.5469px;"><em>261 622</em></td>
<td style="width: 58.5625px;"><em>52,2</em></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 80.8906px;"><em>1958</em></td>
<td style="width: 96.5469px;"><em>204 092</em></td>
<td style="width: 58.5625px;"><em>48,2</em></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 80.8906px;"><em>1959</em></td>
<td style="width: 96.5469px;"><em>143 917</em></td>
<td style="width: 58.5625px;"><em>48,3</em></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 80.8906px;"><em>1960</em></td>
<td style="width: 96.5469px;"><em>199 188</em></td>
<td style="width: 58.5625px;"><em>48,8</em></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 80.8906px;"><em>1961</em></td>
<td style="width: 96.5469px;"><em>207 026</em></td>
<td style="width: 58.5625px;"><em>49,2</em></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>&nbsp;</em><strong>Aus dem Amtsblatt Bürger und Gemeinde Oberkochen 1953 bis 1961 aus der Rubrik „Willkommen in unserer Gemeinde“</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #3366ff;">Zur Erinnerung an alle Mitbürger,</span> </strong>die zwischen dem 1953 und 1961 nach Oberkochen kamen, liste ich aus Respekt vor dieser schweren Entscheidung ihre Namen auf. Ich habe mich aber entschlossen, nur die aus Jena aufzulisten, sonst würde es den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Intern habe ich aber alle erfasst – von A wie Apolda bis Z wie Zeist. <strong>Hinweis:</strong> Es konnten nur jene berücksichtigt werden, die sich direkt umgemeldet haben. Personen, die vorher woanders im Westen gemeldet waren, wie z.B. in Bad Antogast oder ähnlichen Orten bzw. in anderen Gemeinden, konnten leider nicht recherchiert werden.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>&nbsp;</strong><strong>1953 aus Jena 18 + 17 aus anderen Orten (z.B. Ingrid Wöhner aus Rathenow):</strong></span></p>
<ul>
<li><em>Biel, Gerhard und Anna-Luise</em></li>
<li><em>Dobberstein, Renate</em></li>
<li><em>Eichler, Helmut</em></li>
<li><em>Heckl, Hans</em></li>
<li><em>Kindermann, Walter</em></li>
<li><em>Kratz, Hans</em></li>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-692-neue-heimat-oberkochen/?preview=true"><em>Lindner, Hans</em></a></li>
<li><em>Merkl, Annemarie</em></li>
<li><em>Merkl, Dorid</em></li>
<li><em>Merkl, Walter</em></li>
<li><em>Merkle,</em><em> Gudrun (Kind ?)</em></li>
<li><em>Müller, Edeltraut</em></li>
<li><em>Müller, Ingeborg</em></li>
<li><em>Pleß, Horst</em></li>
<li><em>Tryller, Rotraud</em></li>
<li><em>Wagner, Rolf</em></li>
<li><em>Walter, Gudrun</em></li>
<li><em>Weschke, Bernhard</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>&nbsp;</strong><strong>1954 aus Jena 13 + 16 aus anderen Orten (z.B. Josef, Ernestine und Heidrun Flügel aus Magdeburg):</strong></span></p>
<ul>
<li><em>Enders, Brigitte</em></li>
<li><em>Graiche, Heinz</em></li>
<li><em>Hädrich, Walter</em></li>
<li><em>Händel, Charlotte</em></li>
<li><em>Händel, Gisela (Kind ?)</em></li>
<li><em>Händel, Jutta (Kind ?)</em></li>
<li><em>Händel, Karl-Heinz</em></li>
<li><em>Helas, Wilhelm</em></li>
<li><em>Junghans, Gerda</em></li>
<li><em>Junghans, Otto</em></li>
<li><em>Noack, Erna</em></li>
<li><em>Sammler, Harald</em></li>
<li><em>Schmidt, Anneliese</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>&nbsp;</strong><strong>1955 aus Jena 64 + 32 aus anderen Orten (Elisabeth, Christoph und Stefan Stumpf aus Heiligenstadt; Richard war schon da):</strong></span></p>
<ul>
<li><em>Arpert, Roland</em></li>
<li><em>Bauer, Michael</em></li>
<li><em>Bischoff, Max</em></li>
<li><em>Boldnan, Siegfried</em></li>
<li><em>Bufleb, Gerhard</em></li>
<li><em>Buksch, Lothar</em></li>
<li><em>Carl, Dora</em></li>
<li><em>Carl, Kurt</em></li>
<li><em>Carl, Peter (Kind)</em></li>
<li><em>Carl, Wolfgang (Kind)</em></li>
<li><em>Eckartsberg, Bodo (Kind)</em></li>
<li><em>Eckartsberg, Martha</em></li>
<li><em>Faenger, Wolfgang</em></li>
<li><em>Fischer, Willy</em></li>
<li><em>Freundel, Günter</em></li>
<li><em>Fromholz, Erich</em></li>
<li><em>Gerber, Siegfried</em></li>
<li><em>Giesert, Hildegard</em></li>
<li><em>Giesert, Petra</em></li>
<li><em>Giesert, Ute</em></li>
<li><em>Göhring, Dieter</em></li>
<li><em>Haas, Walter</em></li>
<li><em>Haase, Günther</em></li>
<li><em>Hamburg, Hans</em></li>
<li><em>Hamburg, Katharina</em></li>
<li><em>Herbert, Michael</em></li>
<li><em>Höller, Willy</em></li>
<li><em>John, Gerhard</em></li>
<li><em>Katsch, Werner</em></li>
<li><em>Klein, Jürgen</em></li>
<li><em>Köhler, Heinz-Erhard</em></li>
<li><em>Köhler, Kurt</em></li>
<li><em>Kühner, Albin</em></li>
<li><em>Kütschan, Rainer</em></li>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-692-neue-heimat-oberkochen/?preview=true">Lindner, Margarete</a></li>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-692-neue-heimat-oberkochen/?preview=true"><em>Lindner, Ellen</em></a></li>
<li><em>Meichsner, Gerhard</em></li>
<li><em>Meisel, Doris</em></li>
<li><em>Müller, Klaus</em></li>
<li><em>Müller, Kurt</em></li>
<li><em>Palme, Gerda</em></li>
<li><em>Puchta, Gerhard</em></li>
<li><em>Rüthowitz, Max</em></li>
<li><em>Sachse, Dieter</em></li>
<li><em>Sammler, Isolde</em></li>
<li><em>Schiller, Alfred</em></li>
<li><em>Schmittinger, Bernhard</em></li>
<li><em>Schrumpf, Borchert (Kind)</em></li>
<li><em>Schrumpf, Günther (Kind)</em></li>
<li><em>Schrumpf, Kurt</em></li>
<li><em>Schrumpf, Lotte</em></li>
<li><em>Seyffarth, Brigitta (Kind)</em></li>
<li><em>Seyffarth, Elsa</em></li>
<li><em>Susaneck, Heinz</em></li>
<li><em>Thierig, Arno</em></li>
<li><em>Tröber, Armin</em></li>
<li><em>Tyrolf, Walter</em></li>
<li><em>Uschner, Erich</em></li>
<li><em>Vogt, Dieter</em></li>
<li><em>Vogt, Konrad</em></li>
<li><em>Wagenknecht, Ernst</em></li>
<li><em>Weber, Fritz</em></li>
<li><em>Weber, Klaus (Kind)</em></li>
<li><em>Welsch, Ludwig</em></li>
<li><em>Wetzig, Margarete</em></li>
<li><em>Wetzig, Rita (Kind)</em></li>
<li><em>Wötzel, Günther</em></li>
<li><em>Würfel, Walter</em></li>
<li><em>Zöllner, Jörg-Peter</em></li>
<li><em>Zothe, Gertrud</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>1956 aus Jena 110 + 50 aus anderen Orten (z.B. Ursula und Sabine Meinert aus Rudolstadt; Hermann war schon da und Uwe kam später)</strong></span></p>
<ul>
<li><em>Abel, Heinrich</em></li>
<li><em>Abel, Jürgen (Kind)</em></li>
<li><em>Abel, Margot</em></li>
<li><em>Abel, Ritha (Kind)</em></li>
<li><em>Barthel, Frieda</em></li>
<li><em>Baumgarten, Helga (Kind)</em></li>
<li><em>Baumgarten, Liesbeth</em></li>
<li><em>Bischof, Dora</em></li>
<li><em>Blässig, Thea</em></li>
<li><em>Blobel, Heinrich</em></li>
<li><em>Borrmann, Dieter</em></li>
<li><em>Brand, Gisela</em></li>
<li><em>Ditschler, Fritz</em></li>
<li><em>Dömel, Friedrich</em></li>
<li><em>Dorfmüller, Werner</em></li>
<li><em>Eberth, Dieter</em></li>
<li><em>Eilenberger, Alma</em></li>
<li><em>Fechner, Brigitte</em></li>
<li><em>Fechner, Dieter</em></li>
<li><em>Fechner, Reinhold</em></li>
<li><em>Fischer, Renate</em></li>
<li><em>Fischer, Wolfgang Klaus</em></li>
<li><em>Franke, Margit</em></li>
<li><em>Fromholz, Helmut (Kind)</em></li>
<li><em>Fromholz, Johanna</em></li>
<li><em>Glatte, Frieda</em></li>
<li><em>Göring, Ewald</em></li>
<li><em>Göttermann, Christiane (Kind)</em></li>
<li><em>Göttermann, Heidrun</em></li>
<li><em>Göttermann, Lena</em></li>
<li><em>Göttermann, Wieland (Kind)</em></li>
<li><em>Grohmann, Rudolf</em></li>
<li><em>Gumpert, Margarete</em></li>
<li><em>Henne, Erika</em></li>
<li><em>Hesse, Gudrun</em></li>
<li><em>Hofmann, Else</em></li>
<li><em>Hofmann, Georg</em></li>
<li><em>Hofmann, Rüdiger (Kind)</em></li>
<li><em>Hurrle, Dietmar (Kind)</em></li>
<li><em>Hurrle, Gertrud</em></li>
<li><em>Hurrle, Joseph</em></li>
<li><em>Jungk, Gabriele</em></li>
<li><em>Jungk, Gabriele (Kind)</em></li>
<li><em>Jungk, Horst (Kind)</em></li>
<li><em>Jungk, Otto</em></li>
<li><em>Kahaun, Irmgard</em></li>
<li><em>Keiner, Klara</em></li>
<li><em>Keiner, Max</em></li>
<li><em>Kienle, Elsa</em></li>
<li><em>Kirstein, Hans</em></li>
<li><em>Kirstein, Helga (Kind)</em></li>
<li><em>Kirstein, Hildegard</em></li>
<li><em>Klee, Hans</em></li>
<li><em>Krause, Lothar</em></li>
<li><em>Krauß, Alfred</em></li>
<li><em>Krumbein, Gabriele (Kind)</em></li>
<li><em>Krumbein, Karl</em></li>
<li><em>Krumbein, Ruth</em></li>
<li><em>Kurth, Günther</em></li>
<li><em>Larras, Willy</em></li>
<li><em>Läser, Hans</em></li>
<li><em>Lehmann, Irene (Kind)</em></li>
<li><em>Lehmann, Katharina</em></li>
<li><em>Lehmann, Wilfried</em></li>
<li><em>Meder, Rosel</em></li>
<li><em>Meichsner, Helga</em></li>
<li><em>Meißner, Gudrun</em></li>
<li><em>Michaelis, Ursula</em></li>
<li><em>Mildner, Alois</em></li>
<li><em>Mittelstädt, Charlotte</em></li>
<li><em>Mittelstädt, Gertrud</em></li>
<li><em>Mondon, Herbert</em></li>
<li><em>Müller, Magdalena</em></li>
<li><em>Müller, Rudolf</em></li>
<li><em>Neuendorf, Edith</em></li>
<li><em>Petzold, Fritz</em></li>
<li><em>Pfanstiel, Hildegard</em></li>
<li><em>Pfanstiel, Werner</em></li>
<li><em>Pröschild, Günther</em></li>
<li><em>Röder, Bernd (Kind)</em></li>
<li><em>Sailer, Peter</em></li>
<li><em>Scheiding, Karl</em></li>
<li><em>Schorcht, Walter</em></li>
<li><em>Schröder, Alfred</em></li>
<li><em>Schulze, Martin</em></li>
<li><em>Schwimmer, Werner</em></li>
<li><em>Siegmund, Dieter</em></li>
<li><em>Stamm, Else</em></li>
<li><em>Stiebritz, Hans</em></li>
<li><em>Thierig, Dora</em></li>
<li><em>Truckenbrodt, Claus</em></li>
<li><em>Vierling, Christa</em></li>
<li><em>Waldmann, Heinz</em></li>
<li><em>Weigl, Rosemarie</em></li>
<li><em>Weingärtner, Vinzenz</em></li>
<li><em>Werner, Wolfgang</em></li>
<li><em>Wientzek, Georg</em></li>
<li><em>Wientzek, Irmgard</em></li>
<li><em>Winkler, Gertrud</em></li>
<li><em>Wosch, Harald (Kind)</em></li>
<li><em>Wosch, Helga</em></li>
<li><em>Wosch, Rolf</em></li>
<li><em>Zothe, Marie</em></li>
<li><em>Zothe, Walter (Kind)</em></li>
<li><em>Zuppa, Helena</em></li>
<li><em>Zuppa, Karin (Kind)</em></li>
<li><em>Zuppa, Oskar</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>1957 aus Jena 106 + 32 aus anderen Orten (z.B. Eberhard Mehlhorn aus Saalfeld):</strong></span></p>
<ul>
<li><em>Baumgarten, Brigitte</em></li>
<li><em>Bell, Doris</em></li>
<li><em>Bolze, Lothar</em></li>
<li><em>Brake, Ute</em></li>
<li><em>Clemen, Gerda</em></li>
<li><em>Clemen, Herbert</em></li>
<li><em>Clemen, Hubert (Kind)</em></li>
<li><em>Decker, Brigitte</em></li>
<li><em>Decker, Wolfram (Kind)</em></li>
<li><em>Dömel, Helga</em></li>
<li><em>Dömel, Karin (Kind)</em></li>
<li><em>Dömel, Siegfried (Kind)</em></li>
<li><em>Eigenbrandt, Urda</em></li>
<li><em>Elfner, Hans</em></li>
<li><em>Erdmann, Nathanael</em></li>
<li><em>Fiedler, Luzie</em></li>
<li><em>Fischer, Hildegard</em></li>
<li><em>Freitag, Bernhard (Kind)</em></li>
<li><em>Freitag, Gerda</em></li>
<li><em>Gabriel, Hans-Peter</em></li>
<li><em>Geiling, Heinz</em></li>
<li><em>Geißler, Helga</em></li>
<li><em>Geißler, Thomas (Kind)</em></li>
<li><em>Görbing, Erich</em></li>
<li><em>Görbing, Ruth</em></li>
<li><em>Göring, Helga (Kind)</em></li>
<li><em>Göring, Hildegard</em></li>
<li><em>Göring, Karin (Kind)</em></li>
<li><em>Gottwaldt, Dieter</em></li>
<li><em>Gottwaldt, Günther</em></li>
<li><em>Gretzki, Heinz</em></li>
<li><em>Grohmann, Hans</em></li>
<li><em>Grunert, Christa (Kind)</em></li>
<li><em>Grunert, Elisabeth</em></li>
<li><em>Grünert, Heinz</em></li>
<li><em>Helmich, Günther</em></li>
<li><em>Hendel, Johanna</em></li>
<li><em>Heselich, Bernd (Kind)</em></li>
<li><em>Heselich, Ilse</em></li>
<li><em>Heyduk, Gisela</em></li>
<li><em>Hollmann, Anna</em></li>
<li><em>Hollmann, Siegfried</em></li>
<li><em>Hommel, Gertrud</em></li>
<li><em>Hommel, Jörg (Kind)</em></li>
<li><em>Hommel, Ursula (Kind)</em></li>
<li><em>Kämmerzell, Fritz</em></li>
<li><em>Köhler, Wilfried</em></li>
<li><em>König, Anneliese</em></li>
<li><em>König, Heidemarie (Kind)</em></li>
<li><em>König, Peter (Kind)</em></li>
<li><em>Koppe, Ruth</em></li>
<li><em>Kuczera, Evelyne</em></li>
<li><em>Kuczera, Lydia</em></li>
<li><em>Kuczera, Ursula</em></li>
<li><em>Kurtz, Rosemarie</em></li>
<li><em>Landgraf, Christa</em></li>
<li><em>Lärz, Annie</em></li>
<li><em>Lärz, Uwe (Kind)</em></li>
<li><em>Lärz, Werner</em></li>
<li><em>Läser, Bodo (Kind)</em></li>
<li><em>Läser, Helga</em></li>
<li><em>Läser, Hildegard</em></li>
<li><em>Limbecher, Heinz (Kind)</em></li>
<li><em>Limbecher, Margarete</em></li>
<li><em>Majanek, Barbara (Kind)</em></li>
<li><em>Majonek, Inge</em></li>
<li><em>Maul, Margit</em></li>
<li><em>Müller, Erich</em></li>
<li><em>Oeser, Renate</em></li>
<li><em>Pfanstiel, Christine</em></li>
<li><em>Pröschild, Alfred</em></li>
<li><em>Rehe, Elfriede</em></li>
<li><em>Rehe, Klaus (Kind)</em></li>
<li><em>Rehe, Monika (Kind)</em></li>
<li><em>Reinhardt, Lisa</em></li>
<li><em>Rote, Gerda</em></li>
<li><em>Rüdiger, Siegfried</em></li>
<li><em>Schmidt, Dieter</em></li>
<li><em>Schreiber, Otto</em></li>
<li><em>Schulze, Ruth</em></li>
<li><em>Schulze, Werner (Kind)</em></li>
<li><em>Schulze, Wolfgang (Kind)</em></li>
<li><em>Schürer, Helga</em></li>
<li><em>Siegmund, Bernd (Kind)</em></li>
<li><em>Siegmund, Hilde</em></li>
<li><em>Sippach, Marga</em></li>
<li><em>Sippach, Otto</em></li>
<li><em>Sippach, Wolfgang (Kind)</em></li>
<li><em>Straube, Christa (Kind)</em></li>
<li><em>Straube, Marga</em></li>
<li><em>Straube, Max</em></li>
<li><em>Straube, Regina (Kind)</em></li>
<li><em>Straube, Stephan (Kind)</em></li>
<li><em>Trentzsch, Barbara (Kind)</em></li>
<li><em>Trentzsch, Christine (Kind)</em></li>
<li><em>Trentzsch, Heinz</em></li>
<li><em>Trentzsch, NN</em></li>
<li><em>Trentzsch, Ursula</em></li>
<li><em>Weber, Alma</em></li>
<li><em>Weber, Marta</em></li>
<li><em>Weber, Wolfgang</em></li>
<li><em>Werner, Harald</em></li>
<li><em>Werner, Jürgen</em></li>
<li><em>Woitalla, Anneliese</em></li>
<li><em>Woitalla, Regina (Kind)</em></li>
<li><em>Woitalla, Volker (Kind)</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>1958 aus Jena 21 + 11 aus anderen Orten (z.B. Heinz, Hertha und Carmen Gäbler aus Dresden)</strong></span></p>
<ul>
<li><em>Baumann, Wilhelm</em></li>
<li><em>Buschak, NN</em></li>
<li><em>Geschke, Fritz</em></li>
<li><em>Gottwaldt, Lisbeth</em></li>
<li><em>Heselich, Barbara (Kind)</em></li>
<li><em>Hofmann, Doris</em></li>
<li><em>Kämmerzahl Roswitha (Kind)</em></li>
<li><em>Kämmerzahl, Frieda</em></li>
<li><em>Kirchner, Günther</em></li>
<li><em>Kötschau, Peter</em></li>
<li><em>Kurtz, Brigitte</em></li>
<li><em>Nolau, Dieter</em></li>
<li><em>Nolau, Theda</em></li>
<li><em>Scheiding, Elfriede</em></li>
<li><em>Scheiding, Hannelore (Kind)</em></li>
<li><em>Schlönvoigt, Doris</em></li>
<li><em>Schulz, Anna Maria</em></li>
<li><em>Schulz, Elfriede</em></li>
<li><em>Szymanczak, Therese</em></li>
<li><em>Vogt, Gisela</em></li>
<li><em>Vogt, Rudolf</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>1959 aus Jena 20 + 17 aus anderen Orten (z.B. Hermann Lissner aus Maua)</strong></span></p>
<ul>
<li><em>Berger, Jörg</em></li>
<li><em>Burghardt, Lothar</em></li>
<li><em>Gräbner, Horst</em></li>
<li><em>Gräbner, Ines</em></li>
<li><em>Gräbner, Michele (Kind)</em></li>
<li><em>Greifzu, Volker</em></li>
<li><em>Haag, Gertrud</em></li>
<li><em>Hartung, Peter</em></li>
<li><em>Langguth, Anna</em></li>
<li><em>Rosenfeld, Anny</em></li>
<li><em>Rosenfeld, Wolfgang (Kind)</em></li>
<li><em>Roß, Christa</em></li>
<li><em>Ruprecht, Ulrich</em></li>
<li><em>Seedorf, Walter</em></li>
<li><em>Spengler, Hans</em></li>
<li><em>Strauch (Jürgen)</em></li>
<li><em>Strauch, Charlotte</em></li>
<li><em>Weber, Günter</em></li>
<li><em>Ziesche, Helmut (Kind)</em></li>
<li><em>Ziesche, Johanna</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>1960 aus Jena 13 + 30 aus anderen Orten (z.B. Alfred und Gertrud Zimmermann aus Pößneck)</strong></span></p>
<ul>
<li><em>Dresselt, Horst</em></li>
<li><em>Fechner, Bernd</em></li>
<li><em>Fechner, Regina</em></li>
<li><em>Grün, Elsa</em></li>
<li><em>Hendrich, Ralf-Lothar</em></li>
<li><em>Krüger, Frieda</em></li>
<li><em>Lange, Lisbeth</em></li>
<li><em>Reichelt, Helmut</em></li>
<li><em>Sange, Charlotte</em></li>
<li><em>Szymanczak, Hedwig</em></li>
<li><em>Szymanczak, Roman,</em></li>
<li><em>Triemer, Fritz</em></li>
<li><em>Triemer, Marie</em></li>
<li><em>Vogt, Reiner</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>1961 aus Jena 35 + 23 aus anderen Orten (z.B. Hans-Jürgen Kresse aus Halle)</strong></span></p>
<ul>
<li><em>Ahl, Karl</em></li>
<li><em>Arendt, Hannelore (Kind)</em></li>
<li><em>Arendt, Margot</em></li>
<li><em>Eilenberger, Rolf</em></li>
<li><em>Eilenberger, Waltraud</em></li>
<li><em>Elze, Bernd Rainer</em></li>
<li><em>Elze, Dietmar</em></li>
<li><em>Elze, Erika</em></li>
<li><em>Elze, Thomas (Kind)</em></li>
<li><em>Hirtz, Lisbeth</em></li>
<li><em>Kisser, Erika</em></li>
<li><em>Kriese, Hans</em></li>
<li><em>Lanke, Siegfried</em></li>
<li><em>Letsch, Heinz</em></li>
<li><em>Liersch, August</em></li>
<li><em>Liersch, Marie</em></li>
<li><em>Luschnig, Oskar</em></li>
<li><em>Maier, Erna</em></li>
<li><em>Mauersberger, Gisela</em></li>
<li><em>Mauersberger, Rainer</em></li>
<li><em>Mauersberger, Rita (Kind)</em></li>
<li><em>Mauersberger, Thomas (Kind)</em></li>
<li><em>Mauersberger, Udo</em></li>
<li><em>Meier, Karl</em></li>
<li><em>Merker, Rolf</em></li>
<li><em>Pitzel, Paul</em></li>
<li><em>Popp, Siegmund</em></li>
<li><em>Rabis, Max</em></li>
<li><em>Richsteig, Gerd Robert</em></li>
<li><em>Rub, Lothar</em></li>
<li><em>Schönfeld, Rainer</em></li>
<li><em>Schreiber, Bernd</em></li>
<li><em>Steinhauer, Udo</em></li>
<li><em>Tänzer, Lothar</em></li>
<li><em>Vogt, Jutta</em></li>
<li><em>Wagner, Helga</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Rund 4,5 Millionen Menschen flüchteten seit der Gründung der DDR im Jahr 1949 bis zu ihrem Ende 1990 in die Bundesrepublik. Bereits nach dem Mauerfall konnte ein weiterer enormer Wechsel von Ost- nach Westdeutschland verzeichnet werden. Innerhalb von 25 Jahren nach der Wende sind rund 1,8 Millionen Menschen von Ostdeutschland in den Westen gezogen.</strong></span></p>
<p><strong>Heute kommen die Menschen aus völlig anderen Kulturkreisen und wir müssen wieder lernen miteinander auszukommen, auch wenn es mitunter schmerzhaft ist – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>20 Jahre Billies heimatkundliche Berichte</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/20-jahre-billies-heimatkundliche-berichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2026 22:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunales Geschehen, Lokalzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Schriften]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32925</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_95 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Vor 20 Jahren habe ich den ersten Bericht mit der <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-500-1950-das-erste-fertighaus-in-oberkochen-und-seine-geschichte/"><strong>Nr. 500</strong></a> geschrieben <em>„Das erste Fertighaus in Oberkochen“.</em> Bis dato sind es inzwischen 238 Berichte geworden. Anfangs waren es noch nicht so viele, denn bis Mai 2016 arbeitete ich bei Leitz und Dietrich „Didi“ Bantel war auch noch aktiv. Nachdem „Didi“ im Jahr 2018 starb, habe ich dann richtig Gas gegeben. Schau mr mal, wie lange mich Kreativität, Material und Unterstützer tragen — momentan sieht es aus, dass es bis 2028 / 2029 möglich sein wird interessante Berichte zu schreiben. Von 2006 bis 2016 habe ich 38 Berichte geschrieben und von 2017 bis heute 200. Daraus lässt sich schon erkennen, womit ich meine Zeit als fleißiger Rentner verbringe. Und da das Feedback in der Regel gut ist, mache ich das wirklich mit Herzblut. Was waren denn die Highlights? Nachstehend eine subjektive Auswahl:</p>
<p><strong><u>Ein buntes Kaleidoskop</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Das Eiscafé „Italia“ (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-525-eiszeit-die-eismacher-aus-dem-tal-der-gelatieri-folge-1/">525</a><span style="color: #3366ff;"> und </span><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-526-eiszeit-die-eismacher-aus-dem-tal-der-gelatieri-folge-2/">526</a>)</em></li>
<li><em>Das Schleicher’sche Kino (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-538-es-war-einmal-oberkochen-hatte-ein-kino/">538</a><span style="color: #3366ff;"> und </span><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-539-es-war-einmal-oberkochen-hatte-ein-kino/">539</a>)</em></li>
<li><em>Kegelclub Sonnenberg (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-548-es-war-einmal-die-kegelgemeinschaft-sonnenberg/">548</a>)</em></li>
<li><em>Unsere Wirtshäuser und Vereinsheime (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-562-es-war-einmal-gasthaus-und-metzgerei-zur-sonne/">562</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-795-wirtschaften-in-oberkochen-teil-1/">795</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-796-wirtschaften-in-oberkochen-teil-2/">796</a> sowie <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-801-wirtschaften-in-oberkochen-teil-3/">801</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-803-wirtschaften-in-oberkochen-teil-5/">803</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-810-wirtschaften-in-oberkochen-teil-6/">810</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-812-wirtschaften-in-oberkochen-teil-8/">812</a> und anschließend <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-814-wirtshaus-intermezzo-mit-bruno/">814</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-826-unsere-wirtshaeuser-in-oberkochen-teil-9/">826</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-828-unsere-gaststaetten-kneipen-cafes-und-pizzerien-in-oberkochen-teil-11/">828</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-833-unsere-wirtshaeuser-in-oberkochen-teil-12-vereinsheime/">833</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-836-unsere-wirtshaeuser-in-oberkochen-teil-15/">836</a></span>)</em></li>
<li><em>Ein schwäbischer Katalane – José Sogas (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-607-es-war-einmal-ein-schwaebischer-katalane-namens-jose-sogas/">607</a>)</em></li>
<li><em>Erich und Helmut Hahn (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-614-helmut-und-erich-hahn-virtousen-mit-schere-und-kamm/">614</a>)</em></li>
<li><em>Beat- und Jugendclub (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-622-1-es-war-einmal-ein-beat-club-und-ein-jugendclub/">622–1</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-622-2-es-war-einmal-ein-beat-club-und-ein-jugendclub/">622–2</a></span>)</em></li>
<li><em>Das Spielwarengeschäft Unfried (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-634-es-war-einmal-dr-unfried-en-dr-friara-langgass/">634</a>)</em></li>
<li><em>Der Kindergarten im Wiesenweg (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-635-es-war-einmal-der-kindergarten-im-wiesenweg/">635</a>)</em></li>
<li><em>D’r hentere Balle (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-636-dr-hentere-balle-oder-dr-hooolzsaeger/">636</a>)</em></li>
<li><em>Das Fest der Feste „Fronleichnam“ (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-640-fronleichnam-ein-altes-grosses-oberkochener-fest/">640</a>)</em></li>
<li><em>Wohnen nach dem Krieg – Ein Dorf platzt aus seinen Nähten (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-662-nach-dem-krieg-ein-dorf-platzt-aus-allen-naehten/">662</a>)</em></li>
<li><em>Unser Kinderfest am Volkmarsberg (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-675-1927-bis-2017-unser-kinderfest-wird-90/">675</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-676-675-1-1927-bis-2017-unser-kinderfest-wird-90-nachlese/">676</a></span>)</em></li>
<li><em>Oberkochen und sein „Kies“ – des isch gwieß (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-694-oberkochen-pur-em-kies-ischs-gwiess-teil-1/">694</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-696-oberkochen-pur-em-kies-ischs-gwiess-teil-3/">696</a></span>)</em></li>
<li><em>Schneedorf Oberkochen (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-699-das-schnee-dorf-oberkochen-in-alter-zeit-teil-1/">699</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-710-das-schnee-dorf-oberkochen-in-alter-zeit-teil-2/">710</a></span>)</em></li>
<li><em>Unsere Feuerwehren (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-705-unsere-feuerwehren-teil-1-die-werkfeuerwehr-carl-zeiss/">705</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-707-unsere-feuerwehren-teil-2-die-freiwillige-feuerwehr/">707</a></span>)</em></li>
<li><em>Besondere Tage im Jahreskreislauf (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-713-besondere-tage-im-jahreskreislauf-teil-1/">713</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-716-besondere-tage-im-alten-jahreskreislauf-teil-4/">716</a></span>)</em></li>
<li><em>Meilensteine der 40er, 50er, 60er und 70er Jahre (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-719-meilensteine-teil-1a-die-end40er-und-50er-jahre/">719</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-721-meilensteine-teil-1c-die-end40er-und-50er-jahre/">721</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-733-meilensteine-teil-2a-die-60er-jahre/">733</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-735-meilensteine-teil-2c-die-60er-jahre/">735</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-839-meilensteine-der-70er-jahre-teil-1/">839</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-841-meilensteine-der-70er-jahre-teil-3/">841</a></span>)</em></li>
<li><em>Unsere Schulen und Lehrer (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-722-unsere-schulen-und-lehrerinnen-teil-1/">722</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-726-unsere-schulen-und-lehrerinnen-teil-5/">726</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-757-unsere-schulen-und-lehrerinnen-teil-6-nachsitzen/">757</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-760-ein-paar-details-zu-besonderen-lehrern-teil-9-und-ende/">760</a></span>)</em></li>
<li><em>Leben im Dreißental (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-746-das-dreissental-eine-autarke-welt-ein-dorf-im-dorf-teil-1/">746</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-753-das-dreissental-eine-autarke-welt-ein-dorf-im-dorf-teil-8/">753</a></span>)</em></li>
<li><em>Die Straßen von Oberkochen (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-763-die-strassen-von-oberkochen-teil-1/">763</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-771-nachtraege-zu-den-strassen-von-oberkochen/">771</a></span>)</em></li>
<li><em>Autoren aus Oberkochen (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-774-autoren-und-autorinnen-aus-und-in-oberkochen-teil-1/">774</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-778-autoren-und-autorinnen-aus-und-in-oberkochen-teil-1/">778</a></span>)</em></li>
<li><em>Das „Goldene Buch der Stadt“ und seine Einträge (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-788-das-goldene-buch-der-stadt-teil-1/">788</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-792-das-goldene-buch-der-stadt-teil-5-und-schluss/">792</a></span>)</em></li>
<li><em>Die Bäume von Oberkochen (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/beitrag-804-baeume-der-besonderen-art-auf-unserer-gemarkung-teil-1/">804</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-805-baeume-der-besonderen-art-auf-unserer-gemarkung-teil-2/">805</a> sowie <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-809-baeume-der-besonderen-art-auf-unserer-gemarkung-teil-3/">809</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-816-baeume-der-besonderen-art-auf-unserer-gemarkung-teil-4/">816</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-818-baeume-der-besonderen-art-auf-unserer-gemarkung-teil-6/">818</a></span>)</em></li>
<li><em>160 Jahre Brenzbahn (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-806-die-brenztalbahn-wird-160-jahre-alt-teil-1/">806</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-808-die-brenztalbahn-wird-160-jahre-alt-teil-3/">808</a></span>)</em></li>
<li><em>Alle unsere Lebensmittelgeschäfte (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-819-einkaufen-in-oberkochen-rund-um-die-lebensmittel-teil-1/">819</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-823-teil-5-lebensmittel-einkaufen-in-oberkochen/">823</a></span>)</em></li>
<li><em>80 Jahre Kriegsende in Oberkochen (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-824-80-jahre-ende-des-ii-weltkrieges-01-09-1939-bis-08-05-1945-bzw-02-09-1945-teil-1/">824</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-825-80-jahre-ende-des-ii-weltkrieges-01-09-1939-bis-08-05-1945-bzw-02-09-1945-teil-2/">825</a></span>)</em></li>
<li><em>Die Urkarte von Oberkochen (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-831-1830-die-ur-karte-von-oberkochen/">831</a>)</em></li>
<li><em>Hall of Names (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-846-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-1/">846</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-847-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-2/">847</a> sowie <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-851-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-4/">851</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-855-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-8/">855</a> und vermutlich bis 2028!</span>)</em></li>
<li><em>Unsere Auswanderer (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-857-unsere-auswanderer-und-expats-weltlich-und-geistlich-teil-1/">857</a> bis </span><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-863-unsere-auswanderer-und-expats-weltlich-und-geistlich-teil-7/">863 </a><span style="color: #3366ff;">und </span><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-865-unsere-auswanderer-und-expats-weltlich-und-geistlich-teil-8/">865 </a><span style="color: #3366ff;">bis </span><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-867-unsere-auswanderer-und-expats-weltlich-und-geistlich-teil-10/">867</a>)</em></li>
</ul>
<p><strong><u>Aus dem Rathaus</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Die Bürgermeister von Oberkochen (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-685-die-buergermeister-von-oberkochen/">685</a>)</em></li>
<li><em>Richard Frank – ehemaliger Bürgermeister (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-727-richard-frank-der-letzte-auf-lebenszeit-gewaehlte-buergermeister/">727</a>)</em></li>
<li><em>Oberkochen und seine Schwimmbäder (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-784-oberkochen-und-seine-baeder/">784</a>)</em></li>
<li><em>Gemeinderatswahlen (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-797-gemeinderatswahlen-von-1945-bis-2019-teil-1/">797</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-798-gemeinderatswahlen-von-1945-bis-2019-teil-2/">798</a></span>)</em></li>
<li><em>Ein unvergessener Bürgermeister Gustav Bosch (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-813-alt-buergermeister-gustav-bosch-zum-110ten-geburtstag/">813</a>)</em></li>
<li><em>Schnipsel aus dem Rathaus (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-837-unsere-wirtshaeuser-in-oberkochen-nachschlag-teil-16/">837</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-838-unsere-wirtshaeuser-in-oberkochen-nachschlag-teil-17/">838</a></span>)</em></li>
<li><em>Eine kleine Gemeinde aus dem Jahr 1890/91 (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-843-gemeinderatsprotokolle-teil-1-das-jahr-1890/">843</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-844-gemeinderatsprotokolle-teil-2-das-jahr-1891/">844</a></span>)</em></li>
<li><em>Alle unsere Bürgermeister (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-845-1803-bis-2025-oasere-birgrmoischtr-ein-ueberblick-ueber-222-jahre/">845</a>)</em></li>
</ul>
<p><strong><u>Über Personen</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Wolfgang Porzig (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-762-wolfgang-porzig-wp-ein-mann-der-tat-mit-vielen-facetten/">762</a>)</em></li>
<li><em>Thomas Vilgis (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-782-eine-oberkochener-jugend-eine-emotionale-retrospektive-1/">782</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-783-eine-oberkochener-jugend-eine-emotionale-retrospektive-2/">783</a></span>)</em></li>
<li><em>Christhard Schrenk (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-785-prof-dr-christhard-schrenk-zum-65ten-geburtstag/">785</a>)</em></li>
<li><em>Willibald Mannes (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-829-zur-erinnerung-an-willibald-mannes-zum-100sten-geburtstag/">829</a>)</em></li>
<li><em>Dietrich Bantel (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-832-er-waere-90-geworden-dietrich-didi-bantel-als-lehrer-fuer-den-ort-da-sein-das-war-seine-devise/">832</a>)</em></li>
<li><em>Bruno Balle (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-848-bruno-balle-in-memoriam-zum-90sten-geburtstag-ein-leben-fuer-seine-gemeinde/">848</a>)</em></li>
<li><em>Albert Holz (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-856-albert-holz-in-memorium-zum-90sten-geburtstag/">856</a>)</em></li>
<li><em>Eckard Norkus (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-864-zum-50sten-todestag-von-eckard-norkus-am-27-juni-1919-bis-1976/">864</a>)</em></li>
</ul>
<p><strong><u>Und über 2 Firmen, die dieses Jahr ein Jubiläum haben</u></strong></p>
<ul>
<li><em>150 Jahre Leitz in Oberkochen (<span style="color: #3366ff;">Mehrteiler ab 16. Oktober zu lesen</span>)</em></li>
<li><em>80 Jahre Carl Zeiss in Oberkochen (<span style="color: #3366ff;">Mehrteiler ab 31. Juli zu lesen</span>)</em></li>
</ul>
<p><strong><u>Über mein Leben und das meiner Eltern</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Kindheit am Sonnenberg (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-595-60-jahre-sonnenberg-teil-1/">595</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-597-60-jahre-sonnenberg-teil-3/">597</a></span>)</em></li>
<li><em>Die Geschichte meiner Mutti und meines Vatis (<span style="color: #3366ff;"><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-642-ein-fluechtlingsmaedel-aus-dem-sudetenland/">642</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-644-der-hebammen-schorsch-und-die-schneiderin-hildegard/">644</a></span>)</em></li>
<li><em>Das Härtsfeld (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-669-das-haertsfeld-viel-steine-gabs-und-wenig-brot/">669</a>)</em></li>
<li><em>When I’m 64 oder ein Arbeitsleben geht zu Ende (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-680-when-im-64-oder-ein-arbeitsleben-ging-zu-ende/">680</a>)</em></li>
<li><em>Ich das Haus Sonnenberg 34 (<a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-756-ich-das-haus-sonnenberg-34/">756</a>)</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Ein paar Anmerkungen dazu von einigen „Ausgewanderten, </strong></span>die gerne meine Berichte unterstützen, lesen und wertschätzen.</p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32869" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32869" class="wp-image-32869 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-02-Beherrscht-er-es-oder-tut-er-nur-so.jpg?ver=1782032104" alt width="580" height="837"><p id="caption-attachment-32869" class="wp-caption-text">Beherrscht er es oder tut er nur so? – (überlassen von Bruno Brandstetter)</p></div></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32870" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32870" class="wp-image-32870 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-03-Weibliche-Schoenheit-und-italienisches-Design.jpg" alt width="580" height="837"><p id="caption-attachment-32870" class="wp-caption-text">Weibliche Schönheit und italienisches Design – die perfekte Kombination (überlassen von Bruno Brandstetter)</p></div></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_98 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;">​<strong>Zwoi Dreißadaler, Bruno und Maria Brandstetter, Aalen:</strong> </span><em>„Lieber „Billie vom Sonnenberg“. Auch wenn wir vor 60 Jahren von Oberkochen in das 10 KM entfernte Aalen ausgewandert sind, haben wir immer großes Interesse an der geschichtlichen Entwicklung unseres Heimatortes vom Bauerndorf Oberkochen zur Stadt, zum Stadtdorf oder zur Dorfstadt. Dank deiner Berichte werden wir immer wieder überrascht, was der „Billie” wieder neues Altes über die Heimatgeschichte in alten Archiven oder sonst wo entdeckt hat. Jetzt kannst du 20 Jahre Heimatberichte, die im Amtsblatt „Bürger und Gemeinde“ und auf der Website des Heimatvereins veröffentlicht werden, mit 238 Berichten feiern — eine große Leistung. Die ausgewanderten Oberkochener werden durch die wirklich tolle Website im Internet informiert. Da haben die Macher Müller – Müller – Preuß einen Internet-Auftritt erster Klasse hingelegt und deine Heimatberichte können somit auf der ganzen Welt gelesen werden. So können die Auswanderer, die ja tatsachlich auf verschiedenen Erdteilen zu Hause sind (wie deine mehrteilige Reihe über die Auswanderer deutlich zeigt) viel neues Altes über die Heimat und andere Auswanderer erfahren. So sind wir alle froh und dankbar, dass du Heimatforschung betreibst und deine Berichte akribisch recherchierst und in einem gut lesbaren Stil schreibst und das jetzt schon 20 Jahre lang. Schreiben ist die eine Sache und die passenden Ideen dazu finden die andere. Wir gratulieren herzlich.“</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_99 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32871" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32871" class="wp-image-32871 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-04-An-Luthers-Schreibtisch.jpg" alt width="650" height="434"><p id="caption-attachment-32871" class="wp-caption-text">Wer kann schon behaupten jemals an diesem weltberühmten Tisch gesessen zu haben (überlassen von Meroths)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_100 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #3366ff;">Peter Meroth, geborener Dreißentaler und Journalist, Berlin:</span> „</strong><em>Wie soll man das nennen, was der Mann da seit 20 Jahren treibt? Er ist Wiederholungstäter. 238 Mal hat er bereits zugeschlagen. Er ist triebgesteuert, kann einfach nicht die Finger davon lassen, Anschlag für Anschlag seine raffinierten Traktate in die Welt zu setzen. Gräbt längst vergangene Geschichten aus, reißt manchmal auch Wunden auf, nimmt die Gegenwart aufs Korn und wer weiß, was er in Zukunft noch alles ausheckt.</em></p>
<p><em>Sein bürgerlicher Name, Wilfried Müller, klingt nicht unbedingt gefährlich. Aber seine Herkunft – aus dem berüchtigten oberen Dreißental, verharmlosend oft auch „Sonnenberg“ genannt – gibt zu denken. Und sein Kampfname „Billie“ spricht Bände. Erinnert an die Jazzlegende Billie Holiday und ihre abenteuerliche Karriere zwischen Babyknast und Weltruhm, oder an Billy the Kid, den kaltblütigen Revolverhelden. Nicht von ungefähr trägt der Oberkochener Billie quasi als Markenzeichen gern einen blutroten Stetson.</em></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_101 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32868" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32868" class="wp-image-32868 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-01-Der-Mann-mit-dem-roten-Hut.jpg" alt width="1200" height="1600"><p id="caption-attachment-32868" class="wp-caption-text">Der Mann mit dem roten Hut – immer auf der Suche nach alten Geschichten (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_102 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Fragt man ChatGPT was von diesem Wilfried „Billie“ Müller zu halten sei, dann weiß auch das KI-Sprachmodell, dass der Gesuchte an seinem Heimatort „in den vergangenen zwanzig Jahren eine unverwechselbare Spur hinterlassen“ hat. Angeblich soll er hier ein „altes Backsteinhaus in der Kaiserstraße“ besucht haben (offenbar ein geheimes Schlupfloch). Und in einem „Gründerzeitviertel“ habe er Pläne von archäologischen Grabungen studiert (vermutlich, weil dort die Beute von Postkutschen-Überfällen versteckt war).</em></p>
<p><em>Bisher war Billies Tarnung als redlicher Chronist des Oberkochener Lebens perfekt. „Was seine Berichte besonders macht“, schreibt Chat GPT, „ist die Nähe zum Ort und zu den Menschen. Billie hört aufmerksam zu, fragt beharrlich nach und lässt Stimmen zu Wort kommen, die sonst im Hintergrund bleiben. Seine Interviews sind kein Ablesen, sondern Gespräche, die Vertrauen schaffen und Perspektiven öffnen. So entsteht eine Chronik, die mehr ist als eine Ansammlung von Fakten: Eine lebendige Erinnerungskiste, in der Geschichte greifbar wird und der Alltag seinen respektvollen Platz findet.“ </em></p>
<p><em>Betrachtet man seine Vorgehensweise aber mit den kriminalistisch geschulten Augen eines Hercule Poirot oder einer Miss Marple, ergibt sich ein anderes Bild.</em></p>
<p><em>Wilfried Müllers großartige Idee, Oberkochener Auswanderergeschichten zurück bis ins 18. Jahrhundert zu erzählen, ist vordergründig eine spannende Variante zum Thema Migration, die mal nicht von zugezogenen Fremden handelt, sondern von unseren Nachbarn und Landsleuten, die ihr Glück in der Fremde suchen. Aber dahinter könnten sich auch Fluchtpläne seines alten Egos verstecken. Schon jetzt pendelt Billie regelmäßig in die Schweiz. Recherchiert er nun nach Steueroasen oder ‑Paradiesen in Übersee?</em></p>
<p><em>Ein Anruf beim BKA (Billie Kritikaster Amt) schafft Klarheit. Ich bin erleichtert. Billie bleibt uns erhalten. Und auch die städtischen Instanzen vom Kümmerer bis zum Kämmerer geben Entwarnung. Der Bürger Müller, W., hat sich unschätzbare Verdienste erworben, von Verdienst oder Schätzen könne nicht die Rede sein. Seine Arbeit war ehrenamtlich. </em></p>
<p><em>Der Lohn ist unsere Anerkennung. Zum Beispiel dafür, dass er unlösbar scheinende Rätsel der Geschichte entschlüsselt hat. Wie Alexander der Große (vermutlich im November 333 vor Christus) sein Schwert zückte, um den gordischen Knoten zu durchschlagen, spitzte er die Feder, um (Achtung: historische Parallele) im November 2014 den Balle-Knoten aufzudröseln. Nachzulesen im </em><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-636-dr-hentere-balle-oder-dr-hooolzsaeger/"><strong><em>Bericht 636</em></strong></a><em> vom „Tankstellen-Balle“, dem „CDU-Balle“ und vor allem dem „hentere Balle“.</em></p>
<p><em>Oder dafür, dass er in der Chronik der Oberkochener Schulen auch in die schleimige Ursuppe der Frauendiskriminierung eintauchte. Aus dem Jahr 1896 förderte er den Hinweis zutage „dass der männliche Lehrer geeigneter für die Erziehung von Mädchen ist (weil)…nur der Mann das Weib erziehen kann. Er weiß es besser als sie selbst, welche Eigenschaften ihm an ihr am besten gefallen, am wünschenswertesten sind, welche die notwendigen Ergänzungen seiner eigenen Natur bilden.“ Und noch im Jahr 1916 hieß es „Nur dem Manne gebührt eine Stellung in der Öffentlichkeit… der Mann ist der Erhalter und Fortsetzer der Kultur. Alle Gebiete des öffentlichen Lebens, die dem Kulturfortschritte dienen, sind sein Tätigkeitsbereich: mithin gehört ihm auch die Schule.“ Wie unsere Lehrer einst sagten: Auch Einbildung ist eine Bildung. Nachzulesen im </em><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-723-unsere-schulen-und-lehrerinnen-teil-2/"><strong><em>Bericht 723</em></strong></a></p>
<p><em>Umso mehr staunt der geneigte Leser, dass es Dr. Marianne Schwarz war, die nach dem Zweiten Weltkrieg als erste Ärztin Deutschlands eine Kassenzulassung bekam und erst in der Aalener Straße praktizierte, im alten katholischen Schwesternhaus, später in der Frühlingstraße </em><strong><em><span style="color: #3366ff;">(</span><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-749-das-dreissental-eine-autarke-welt-ein-dorf-im-dorf-teil-4/">Bericht 749</a><span style="color: #3366ff;">)</span>.</em></strong><em> Frauenemanzipation made in Oberkochen. </em></p>
<p><em>Wilfried Müller hat geforscht, gesammelt, nachgefragt, selbst aufgeschrieben, was war, und hat und oft auch andere dazu ermuntert.</em></p>
<p><em>Nachzulesen in seinen eigenen Worten, bei seinem Dank an Co-AutorInnen und InformantInnnen für das Dreißental-Projekt: „Ohne Euch, wäre dieser Bericht so nicht möglich gewesen. Es genügt nicht, etwas zu wissen, es ist viel wichtiger dieses Wissen zu teilen, besser noch schriftlich mitzuteilen und dann kann ich es der Öffentlichkeit als unser gemeinsames Wissen anbieten. Dafür ein herzliches Vergeltsgott“. </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>(</em></strong></span><strong><em><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-746-das-dreissental-eine-autarke-welt-ein-dorf-im-dorf-teil-1/">Bericht 746</a></em></strong><span style="color: #3366ff;"><strong><em>)</em></strong></span></p>
<p><em>Und nun, nach 20 Jahren und 238 Berichten ist auch er dran bei der märchenhaft glitzernden Ausschüttung von Frau Holle. Er, der Chronist, der Stadtschreiber oder, ganz einfach „Billie der Große“.</em></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_103 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32867" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32867" class="wp-image-32867 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-05-Thomas-Vilgis.jpg" alt width="650" height="1221"><p id="caption-attachment-32867" class="wp-caption-text">Da konnte man schon sehen, dass aus diesem Jungen mal „äbbes gscheits werden wird“ (überlassen von Thomas Vilgis)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_104 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Prof. Dr. Thomas Vilgis aus em Huga-Clan, Mainz. </strong><em>Seit meiner Kindheit bin ich Leser des Amtsblattes „Bürger &amp; Gemeinde“ – und damit stets bestens informiert über das pulsierende Leben meiner alten, so beeindruckend florierenden Heimat. Doch neben all diesen wirtschaftlichen Glanzlichtern gibt es noch etwas, das mein Herz ganz besonders höherschlagen lässt: Die Berichte des Heimatvereins. Wilfried „Billie Wichai“ Müller setzt hier Maßstäbe. Als würdiger Nachfolger des legendären Dietrich „Didi“ Bantel gelingt es ihm mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit, wahre Schätze der Vergangenheit ans Licht zu holen. Jeder einzelne Beitrag ist eine wahre Zeitreise.</em></p>
<p><em>Seine Texte sind für mich weit mehr als bloße „Heimatberichte“ – sie sind Zeitmaschinen. Mit jeder Zeile werde ich auf eine Reise in längst vergangene Tage mitgenommen. Vergessen geglaubte Erinnerungen erwachen zu neuem Leben: der unverwechselbare Duft aus Mutters Küche, das ganz eigene Aroma des Fuchsbaus, der Dreißentalschule, ja selbst Zigarettenqualm und Bierdunst aus dem „Café Muh“ scheinen plötzlich wieder greifbar nah, fast meint man, gleich würde aus der Küche hinter dem Tresen eine Portion frisch gegrillter Ražnjići serviert werden. Oder wenn ein paar Meter weiter, vor dem Lindenbrunnen, bei der Halben „Fürstenberg” aus dem Glaskrug ***, Ochsen-Annas raue Stimme hinterm Tresen ertönt. *** Bei mir steht noch die (fast) komplette Bierglas-Sammlung des „Gasthof Ochsen“ in der Vitrine im Wohnzimmer auf einem Ehrenplatz. Noi – et gschtola!</em></p>
<p><em>Wer Billies Heimatberichte aufmerksam liest, hat trotz Detailgenauigkeit nicht das Gefühl, eine Chronik in Händen zu halten. Es ist vielmehr, als würden sich die Texte selbst erzählen, sich räuspern und beginnen zu erzählen. Leise, geduldig, mit einem Blick für das, was andere längst übersehen haben. Häuser, die verschwunden sind. Wege, die heute anders verlaufen. Menschen, deren Namen kaum noch jemand kennt – und die doch, in seinen Texten, wieder eine Stimme bekommen.</em></p>
<p><em>Wilfried schreibt nicht mit der kühlen Distanz des Historikers. Er gibt Lesern das Gefühl, er gehört dazu, und lädt alle ein, mit ihm auf die Reise zu gehen. Wie einer, der weiß, dass Geschichte nicht nur in großen Ereignissen steckt, sondern im Alltäglichen: im alten Kino, den alten Gasthäusern, Wirtschaften und Beizen, in vergessenen Straßenzügen. Immer, begleitet mit kleinen Anekdoten, die sich wie feine Risse durch die Gegenwart ziehen und plötzlich den Blick freigeben auf das, was einmal war.</em></p>
<p><em>Seine Sorgfalt ist bewundernswert. Hinter jeder Zeile spürt man die Geduld, das Suchen, die tiefe Recherche und das Zusammenfügen von Spuren. Es ist, als würde er die Vergangenheit nicht einfach beschreiben, sondern sie behutsam freilegen – Schicht für Schicht, bis darunter etwas sichtbar wird, das man beinahe verloren glaubte. In verschiedenen Archiven gräbt er aus, setzt zusammen, siehe nur diese unglaubliche, gerade begonnene Serie über „Auswanderer“. Hand aufs Herz, wer hätte heute noch davon gewusst? Und vielleicht liegt genau darin die stille Größe seiner Arbeit: Er bewahrt nicht nur Fakten. Er bewahrt Erinnerung.</em></p>
<p><em>Und nicht zuletzt: Seine Berichte inspirieren. Sie haben mich schon oft zu gedanklichen Spaziergängen durch Oberkochen verleitet – manchmal digital per Street View, manchmal einfach beim Zurücklehnen in Gedanken, mit verschlossenen Augen. Auch wenn sich nicht jeder Winkel virtuell erkunden lässt, entsteht doch ein wunderbares Bild: ein Ort, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart in bemerkenswerter Gelassenheit begegnen.</em></p>
<p><em>In den Texten von Billie Müller atmet das einstige Dorf und heutige Stadt Oberkochen über Generationen. Dafür gebührt Wilfried „Billie Wichai“ Müller Ehre und Anerkennung. Mögen die Stadtoberen und Honoratioren ihm dafür einen dicken Orden schmieden.</em></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Ob ich die 1.000 noch schaffe? – Billie vom Sonnenberg</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 863: Unsere Auswanderer und Expats — weltlich und geistlich Teil 7</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-863-unsere-auswanderer-und-expats-weltlich-und-geistlich-teil-7/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2026 22:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen in Oberkochen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32567</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_12 beitrag-row">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child" id="inhaltsverzeichnis-spalte">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_105 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #3366ff;">​EXPATS</span></strong><br><span style="color: #ff0000;"><strong>Expatriate</strong></span> (von lateinisch ex „aus“, „heraus“ und patria „Vaterland“), kurz Expat, ist eine Person, die ohne Einbürgerung in einem ihr fremden Land oder einer ihr fremden Kultur lebt. Das Wort bezeichnet häufig konkreter eine Fach- oder Führungskraft, die von einer international tätigen Organisation (z. B. von einem Wirtschaftsunternehmen), bei der sie beschäftigt ist, im Rahmen einer Auslandsentsendung vorübergehend an eine ausländische Zweigstelle entsandt wird. Auch solche Personen habe ich aufgeführt, soweit ich Kenntnis davon hatte. Um in dem Bericht aufgeführt zu werden, war aber schon ein mehrjähriger Aufenthalt notwendig.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_106 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32558" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32558" class="wp-image-32558 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-33-Theater_Metz-Merz.jpg" alt width="1200" height="876"><p id="caption-attachment-32558" class="wp-caption-text">Die Laien-Schauspieler Georg Hausmann, Josef Merz und Hermann Metz auf Kolpings Bühne (überlassen von Hermann Metz)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_107 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Und wie könnte es anders sein – der „Metza-Hermann vom Dreißadaal“ hat auch zu diesem Thema wesentliches beizutragen: </strong></span><strong>Abschied aus Oberkochen in drei Schritten. Ich wähle das Jahr 1957:</strong> Ich bin 19 Jahre alt und habe immer in Oberkochen, im hinteren Dreißental, gelebt und die Volksschule besucht. Für mich fand sie die ganzen acht Jahre lang im roten Ziegelbau an der Dreißentalstraße statt. Danach lernte ich bei der Firma Wilhelm Grupp (WIGO) Mechaniker und Technischer Zeichner. Ich wurde gemustert und mir drohte der Wehrdienst. Weil ich der Meinung war, meine Familie habe mit dem Kriegstod meines Vaters Paul Metz genug Opfer für das Vaterland gebracht, musste ich nicht auch noch Soldat werden. 1958 begann ich ein Maschinenbau-Studium in Augsburg, das als Zurückstellungsgrund galt. Damit war ich zunächst vier Jahre lang von Oberkochen »weg«. So ein Studium dauerte normalerweise drei Jahre, aber weil ich ein Mensch ohne Abitur war, musste ich zwei sogenannte Vorsemester vorschalten. Erst danach hielt man mich des eigentlichen Ingenieurs-Studiums für würdig. Nach seinem Ende 1962 nahm ich eine Arbeitsstelle im WIGO-Konstruktionsbüro an. Dieses Studium war ein wahrer »Schlauch« für mich gewesen. Deshalb leistete ich mir vor dem Eintritt ins neue Berufsleben eine Entspannungsphase: Mit einem Studienkollegen brach ich zu einer mehrwöchigen Fahrradfahrt — mit einem Rad ohne Gangschaltung — nach Südfrankreich auf. Sie war für uns beide ein einschneidendes Erlebnis, nur ärgerte es mich jeden Tag, dass ich die französische Sprache nicht verstand, nicht im schweizerischen Rhonetal und nicht dort unten am Mittelmeer. Das wollte ich schnellstens ändern. Zurück in Oberkochen begann ich bei der Volkshochschule einen Französischkurs. Aber in Oberkochen neben dem Schaffen her Französisch lernen, war eine fast nicht zu bewältigende Herausforderung. Ein anderer Teilnehmer war Rolf Günther, der weiter unten im Dreißental zuhause war. Wir beschlossen: Um unser Projekt auf ordentliche Beine zu stellen, sollten wir dahin gehen, wo die Menschen Französisch sprachen. Ihn verschlug es nach Paris, mich nach Brüssel. <strong>Das war mein zweiter Oberkochen-Abschied.</strong> In Brüssel verdiente ich in einem Maschinenbaubetrieb meinen Lebensunterhalt und studierte in Abendkursen einer renommierten Sprachenschule Französisch. Was daraus werden sollte, wusste ich noch nicht. Da passte mir ein Bericht ins Konzept, den ich 1965 in Brüssel in der STUTTGARTER ZEITUNG las. Das Land Baden-Württemberg, stand da, sei dabei, in Tunesien — einst französische Kolonie — eine „Ècole professionnelle“ für Metallberufe einzurichten. Etwa zehn Lehrer waren eingestellt, aber einer für die Ausbildung Technischer Zeichner, der idealerweise die französische Sprache beherrschen sollte, fehlte ihnen noch. Hermann, sagte ich mir: Die Stelle haben sie extra für dich ausgedacht. Ich setzte mich mit dem Kultusministerium in Verbindung, wurde angenommen und flog noch 1965 nach Tunis <strong>(via Brüssel der dritte Oberkochen Abschied</strong>). Kurz danach trafen dort zwei deutsche Krankenschwestern ein, eine davon kam aus Südbaden. Ihre Arbeitsstelle war ein von den Franzosen im Kolonialstil gebautes Krankenhaus, nicht weit weg von unserer Schule. Wir heirateten 1966. Unsere Hochzeitsurkunde ist auf arabisch abgefasst und in ihr liest man schwarz auf weiß, wir hätten im Jahr 1386 in Tunis geheiratet. Demnach wäre unser Ehebund bald 640 Jahre alt. Reschbegd! (Meine persönliche Berechnung lässt darauf schließen, dass ich im Rechnen kein Held war. Dabei hatten sie uns auf der Ingenieursschule mit höherer Mathematik drangsaliert, mit Differential- und Integralrechnung – der Billie weiß dazu folgendes: „<em>Das deutsche Jahr 1966 entspricht in Tunesien im arabisch‑islamischen (hijrischen) Kalender hauptsächlich den Jahren 1385 AH und 1386 AH“).</em> 1969 kehrten wir zurück, aber nicht auf die Schwäbische Alb, sondern nach Südbaden. Zusammengefasst: Aus Oberkochen verschwinde ich, 26 Jahre alt, endgültig 1964 und komme nur noch zu Besuchen dorthin. Bis heute stecken mir meine Kindheit und Jugend in dem Dorf tief in der Seele, die Berge, die Wälder, an Felsen gräbseln, in den Bächen und im Kocher herumwaten ond Grubbaseggl fanga.</p>
<p>Wer mir seit einigen Jahren sehr dabei hilft, die heimatlichen Erinnerungen aufrecht zu er halten, ist Luitgard Hügle, geborene Grupp, die mit ihrem Mann Fritz in der Toskana lebende ehemalige Dreißentälerin. Sie ist den Lesern von BÜRGER UND GEMEINDE gut bekannt, denn sie hob für den Heimatverein Oberkochen immer wieder alte, fast verlorengegangene Oberkochen-Geschichten ans Licht. Ich möchte an dieser Stelle eine Beobachtung anfügen, die mit Luitgard zu tun hat und die ich bis in meine Jugendzeit hinein nicht richtig begriff. Obwohl wir beide etwa zur selben Zeit in der Dreißentalstraße aufwuchsen, nahmen wir das Oberkochener Leben auf zweierlei Weise wahr. Luitgard hatte starke, im Dorf verwurzelte Verbindungen, denn ihre Vorfahren waren seit jeher Oberkochener. Sie hatten die Dorfgeschichte mitgeprägt und sprachen den alten Dialekt. (Zu Luitgards Vorfahren gehörte sogar, wenn auch über verschlungene Verwandtschaftswege, der legendäre Bilzhannes). Dagegen waren die meisten der hinteren Dreißentäler Reigschmeggde, die Oberkochen erst erkunden mussten. Unsere Elterngeneration bezog von etwa 1935 an ihre Wohnungen im hinteren Dreißental und in den umliegenden kleineren Straßen. Sie kam aus der näheren und weiteren Umgebung, von Ondrkocha ond von Fachsafeld, vom Härtsfeld, aus dem Remstal, aus dem schwäbischen Oberland, aus der Heidelberger Gegend, aus Bayern. Einige wenige waren Oberkochener. Dabei machte es uns der Kern der Einheimischen nicht immer leicht, denn sie mussten umgekehrt lernen, wer diese Neuen waren. Man betrachtete sie kritisch und hielt am besten erst einmal Abstand. Mich, einen Halbwilden mit Sommersprossen und ungekämmten Haaren, fragten sie manchmal: <em>»Weam g´härschn du iibrhaopt?«</em> Was hatte unsere Eltern ausgerechnet nach Oberkochen getrieben, in dieses Dorf unter dem Rodstein mit seinen knapp 2.000 Einwohnern? Eine aufstrebende Industrie, und man sagte es nicht so gerne: eine wohlüberlegte Politik. Hitler hatte seine Kriegsabsichten längst im Hinterkopf und trieb schon früh Rüstungspläne voran. In diese wurde die gut ausgestattete Oberkochener Holzbearbeitungsmaschinen-Industrie einbezogen. Man brauchte nur noch genügend fleißige Arbeiter dafür. Sie kamen und erhielten eine Extra-Belohnung: <em>„ihre kloene Arbeitrheisla“.</em> Etwa 7.000 Reichsmark sollen sie dafür hingelegt haben. Wir, die inzwischen nicht mehr ganz Fremden, standen zehn, fünfzehn Jahre später, nach dem verlorenen Krieg, vor demselben, unerwarteten Problem, nämlich dem Zuzug von »Flüchtlingen«, wie man sie im Dorf nannte. Im Amtsdeutsch waren sie Vertriebene, Zuwanderer oder Neubürger. Sie mussten mit einem ganz anderen Integrationsproblem fertig werden als unsere Eltern damals, hatte man sie doch aus einer weit entfernten Welt gnadenlos vertrieben, aus Ostpreußen und Schlesien, aus dem Sudetenland, aus Ungarn und Rumänien. In der Sperberstraße lebte ein richtiger Exote, ein Grieche. Sie alle brauchten eine Weile, bis sie allein mit dem damals noch ausgeprägten schwäbischen Dialekt zurechtkamen. Die nächste Welle ließ nicht lange auf sich warten, als die Thüringer aus der DDR flüchteten. Sie wählten Oberkochen wegen der inzwischen hier angesiedelten und ihnen vertrauten Firma Carl Zeiss aus Jena. Hinter vorgehaltener Hand zögerte man nicht, sie etwas abschätzig als »von driibn« Gekommene zu kennzeichnen, von drüben, von Thüringen. Ihnen gefiel nicht alles, was sie in dem Bauerndorf antrafen. Aber von der Natur waren sie hellauf begeistert. Sie kamen sich vor, als seien sie von Jena nach Jena geflohen. Spätestens nachdem ich die zwanzigste oder dreißigste ihrer so wunderbar schmeckenden Thüringer Rostbratwürste genossen hatte, nahm ich Abschied von meinem Heimatdorf.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_108 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32556" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32556" class="wp-image-32556 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-31-Hermann-Metz-und-Frau-Erika.jpg" alt width="450" height="530"><p id="caption-attachment-32556" class="wp-caption-text">Hermann Metz und seine Frau Erika (überlassen von Hermann Metz)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_109 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Wolfgang Porzig aus der Lenzhalde 28 war jahrelang für Zeiss in Tokyo / Japan. </strong></span>Abschied von Oberkochen. Die lokalen Zeitungen ließen das nicht unerwähnt. Bürgermeister, lokale VIPs und die Presse sangen Loblieder auf ihn und wiesen darauf hin, dass man sein Wirken als selbstverständlich sah, aber man seine wirkliche Bedeutung erst begreifen werde, wenn er nicht mehr da sein wird. Es gab eine Verabschiedung im Rupert-Mayer-Haus, bei der die Herren Bosch, Eber und Dörrich auf sein Wirken eingingen und seinen Weggang bedauerten. Zur Verabschiedung von „WP“ zog der Chor nochmals alle Register bei einem tollen Konzert im Bürgersaal und der Gospodin-Messe (in russischer Sprache) in der kath. Kirche. Nachfolger wurde der damals 18jährige Wolfgang Gentner.<br>Der große Schritt nach Asien führte ihn 1975 nach Tokyo mit der Wohnadresse „Minami Senzoku“. In der dortigen ökumenischen Kantorei Tokyo-Yokohama war er auch Chorleiter von 1976 bis 1981. Er schrieb aus Tokyo folgenden Text an BM Gustav Bosch:<br><em>„…auch wenn hier der Typ des Massenmenschen in dieser unheimlichen Masse Menschen gezüchtet wird – wir werden uns bemühen Individualisten zu bleiben.“ Und der Bürgermeister Bosch schrieb zu seinem Abschied: „Wir rufen ihm nach, wenn er in den nächsten Tagen auf den Flügeln der Morgenröte entschwebt – Auf Wiedersehen.“</em> Es wird 1981 werden, bis er zurückkehren wird. Die Familie folgte ihm im Sommer 1975. Michaela und Ursula gingen in Tokyo bis zum Abitur in die deutsche Schule. Ursula studierte ab 1976&nbsp;in Deutschland. Christine studierte 1975 noch in Freiburg und besuchte ihre Familie in Tokyo ein Jahr später nach ihrem Examen. Er blieb in dieser rastlosen Stadt bis 1981, wechselte im Alter von 59 Jahren in die Rente (wie man so sagte) und kehrte nach Oberkochen in die Lenzhalde zurück.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_110 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32555" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32555" class="wp-image-32555 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-29-Wolfgang-Porzig-Dorothea-Spring.jpg" alt width="1200" height="1716"><p id="caption-attachment-32555" class="wp-caption-text">Wolfgang Porzig mit Dorothea Spring geb. Werner – auch eine frühere Sonnenberglerin (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_111 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mein Schulfreund Werner Bernlöhr war als Expatriate beruflich in Brasilien (1991 – 1994). </strong></span>Vom Standort Oberbruch/Heinsberg wurde ich von meinem Arbeitgeber Akzo Nobel Faser AG nach Brasilien entsendet. Der Umzug erfolgte mit Familie und Teilen des Hausrats. Im dortigen Tochterunternehmen Polyenka s.a. in Americana / Sao Paulo war ich zunächst Qualitätsmanager, dann Technischer Direktor. (Die Produktionskette: Polykondensation, Spinnerei, Verstreckung, Texturierung, Färberei von Polyamid und Polyester). Die beruflichen Highlights waren Einführung von ISO 9001 (noch vor Mutterfirma) und die Modernisierung der Fabrik.</p>
<p><u>Die Herausforderungen vor Ort waren:</u></p>
<ul>
<li>Die Inflation (zeitweise &gt; 2.000% per anno)</li>
<li>4 Währungen in 4 Jahren!</li>
</ul>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong>Persönliches Fazit. </strong>Es war eine spannende, manchmal auch aufregende Zeit. Dreimal wurde mein Auto aufgebrochen, um das Autoradio zu stehlen. Der Sachschaden war jeweils beträchtlich. Auf dem Schwarzmarkt von Sao Paulo gab es dann die gestohlenen Radios für wenige Dollars (Cruzeiros) zu kaufen. An der Copacabana in Rio wurden wir überfallen, als wir leichtsinnigerweise einen Abendspaziergang am Strand unternahmen. Ich hatte zum Glück nur eine billige Armbanduhr und ca. 50 Dollar dabei.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_112 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32557" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32557" class="wp-image-32557 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-32-Werner-Bernloehr.jpg" alt width="950" height="1723"><p id="caption-attachment-32557" class="wp-caption-text">Mein Schulfreund Werner Bernlöhr – einst wohnhaft in der Panoramastraße (Archiv Müller)</p></div><div id="attachment_32560" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32560" class="wp-image-32560 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/BIld-20-Werner-Hilgart-Abschlussfeier.jpg" alt width="1200" height="898"><p id="caption-attachment-32560" class="wp-caption-text">Werner Hilgart bei einer Abschlussfeier in Tettnang (überlassen von Werner Hilgart)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_113 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Mein Schulfreund Werner Hilgart aus Tettnang erzählt von seinem Leben in Frankreich und in den USA: Meine Jahre im Auslandsschuldienst in Frankreich und den USA</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Werner Hilgart auf dem Collège Internationale Fontainebleau 2000–2003. </strong></span>Fontainebleau? Fontainebleau! Hatte sich da nicht Napoléon von seinen Soldaten verabschiedet, bevor er ins Exil ging? Dort sollte ich also für die nächsten Jahre Leiter der Deutschen Abteilung des Collège Internationale werden. Frankreich, das war schon immer der Traum gewesen. Mit einer gebürtigen Französin verheiratet, francophil seit meinen ersten Aufenthalten im schweizerischen Lausanne mit 16, da erschien das nur logisch. Aber von Anfang an. Die Bewerbung für den Auslandsschuldienst hatte ich fast schon vergessen, als ein Schreiben vom Ministerium für Verteidigung mit einem Angebot der Deutschen Abteilung in Fontainebleau kam. Die Abteilung war ein Überbleibsel aus der Zeit, in der Fontainebleau Hauptquartiert der NATO gewesen war. Übrig geblieben war eine „section anglophone“, als eine Privatschule und eben eine „section germanophone“, in der Kinder der wenigen deutschen Militärangehörigen von der Grundschule bis zum „brevet des collèges“ nach 9 Jahren unterrichtet wurden, aber auch Kinder von Familien, die im Speckgürtel von Paris arbeiteten. In der Grundschule von einer Lehrerin komplett nach deutschem Grundschullehrplan und im „Collège“ in Deutsch und Geschichte/Gemeinschaftskunde von einer weiteren Kollegin und mir immer nach dem Unterricht im französischen „Collège“, das alle besuchten. Das Bewerbungsgespräch auf der Hardthöhe lief gut. Der für das Schulwesen der Bundeswehr zuständige „Schulrat“. der von nun an mein Vorgesetzter war, erklärte mir die Modalitäten für den Umzug und das weitere Vorgehen. Wir gaben unsere Wohnung in Meckenbeuren auf, feierten ein Abschiedsfest. Unser ältester Sohn Damien war mitten in der Lehre und entschied sich dafür, hier zu bleiben. Wir fanden eine kleine Wohnung für ihn und die Eltern seines besten Freundes Andreas „adoptierten“ ihn. Unser Bäcker meinte: „Wenn der Bua Hunger hat, kann er morgens am Fenster der Backstube klopfen“ (Danke, Seppi). Sein jüngerer Bruder Julien war 13 Jahre alt und ging mit uns. Sylvia, unsere Älteste, war 20 Jahre alt und stellte uns vor der Abreise ihren neuen Freund vor. Heute sind die beiden seit 14 Jahren glücklich verheiratet. Fontainebleau war ja nicht aus der Welt! In Frankreich gehen alle Kinder ausnahmslos bis zum „brevet“ ins Collège. Nur die letzten drei Jahre „Lycée“ sind fakultativ und nur über besondere Leistungen zugänglich.</p>
<table style="height: 294px;">
<tbody>
<tr style="height: 10px;">
<td style="height: 10px; width: 291px;"><strong>Grundschule</strong>:</td>
<td style="height: 10px; width: 150px;"><strong>Collège</strong></td>
<td style="height: 10px; width: 174px;"><strong>Lycée</strong></td>
</tr>
<tr style="height: 29px;">
<td style="height: 29px; width: 291px;">&nbsp;</td>
<td style="height: 29px; width: 150px;"><strong>Sek 1</strong></td>
<td style="height: 29px; width: 174px;"><strong>Sek 2</strong></td>
</tr>
<tr style="height: 51px;">
<td style="height: 51px; width: 291px;">CP&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; cours préparatoire</td>
<td style="height: 51px; width: 150px;">6<sup>e</sup></td>
<td style="height: 51px; width: 174px;">2e</td>
</tr>
<tr style="height: 51px;">
<td style="height: 51px; width: 291px;">CE1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; cours élémentaire 1</td>
<td style="height: 51px; width: 150px;">5<sup>e</sup></td>
<td style="height: 51px; width: 174px;">1er</td>
</tr>
<tr style="height: 51px;">
<td style="height: 51px; width: 291px;">CE2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; cours élémentaire 2</td>
<td style="height: 51px; width: 150px;">4<sup>e</sup></td>
<td style="height: 51px; width: 174px;">Terminale (baccalauréat/Abitur)</td>
</tr>
<tr style="height: 51px;">
<td style="height: 51px; width: 291px;">CM1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; cours moyen 1</td>
<td style="height: 51px; width: 150px;">3<sup>e</sup></td>
<td style="height: 51px; width: 174px;">brevet</td>
</tr>
<tr style="height: 51px;">
<td style="height: 51px; width: 291px;">CM2&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; cours moyen 2</td>
<td style="height: 51px; width: 150px;">&nbsp;</td>
<td style="height: 51px; width: 174px;">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Unterricht ist normalerweise von 8 Uhr 30 bis 16 Uhr im „Collège“, mit einem freien Nachmittag danach Unterricht in Deutsch und Geschichte/Gemeinschaftskunde in der deutschen Abteilung! In der Grundschule Unterricht von 8 Uhr 30 bis 16 Uhr, mittwochs frei. Es sollten drei wunderschöne, wenn auch anstrengende Jahre werden. Als Direktor der Deutschen Abteilung musste ich an jeder Konferenz des „Collège“ teilnehmen. Davon gibt es eine ganze Menge. Pro Trimester zwei Notenkonferenzen und zusätzliche organisatorische Konferenzen im „Collège“. Übrigens sind bei jeder Notenkonferenz die Klassensprecher/innen dabei! In der Grundschule ebenfalls mehrere Konferenzen. Mit der Direktorin der anglophonen Abteilung erreichten wir aber, dass unsere Schüler/innen vorgezogen wurden und wir dann gehen konnten. Gladys Kennedy, so hieß sie, war mir am Anfang eine große Hilfe und wir entwickelten eine herzliche Freundschaft. Streiken war ein Problem. Da in Frankreich Lehrer/innen sich einfach morgens für einen Streik abmelden konnten (der Tag wurde ihnen dann vom Gehalt abgezogen) und wir nicht streiken durften und die englischen Lehrer/innen an der Privatabteilung auch nicht, konnte es sich ergeben, dass unsere Schüler/innen für eine oder zwei Stunden, oder den ganzen Vormittag auf dem Schulhof verbrachten, unser Unterricht begann ja offiziell erst nach 16 Uhr. Wir fanden dafür aber oft unkonventionelle Lösungen. Zogen den Unterricht vor, oder „streikten“ solidarisch mit. Französische Schulkinder dürfen in der Regel von Schulbeginn bis zum Schulende das abgeschlossene Schulgelände nicht verlassen. Es gibt ein Tor mit Pförtnerhaus, und nur mit einer Erlaubnis kann man das Gelände verlassen, zum Beispiel wenn man nicht in der Schulkantine isst. Wir Lehrer haben meistens auch in der Schulkantine gegessen. Das Essen war ganz in Ordnung. Zum Einstand luden wir unsere Nachbarn in dem kleinen Ort Thoméry, in dem wir ein Haus gemietet hatten, direkt am Rand des Waldes von Fontainebleau, zum „apéritif“ ein, teils mündlich, teils schriftlich. Die Einladung war auf 18 Uhr und als um viertel vor 7 immer noch niemand da war, machten wir uns schon Sorgen. Wollte man uns ignorieren? Nein, es war der französische Zeitbegriff, der eben nicht unserem Verständnis von Pünktlichkeit entspricht. Der Abend wurde dann aber nett, fast alle kamen und die letzten gingen kurz vor Mitternacht. Die nette Nachbarschaft blieb über die 3 Jahre erhalten und auch später haben wir uns einige Male in Thoméry getroffen. Die Arbeit als Lehrer an der Schule war nicht zu stressig, nie mehr als ein halbes Dutzend in einer Klasse. Die Zusammenarbeit mit dem Collège und den dortigen Lehrern war super. Etwas komplizierter gestaltete sich das administrative Leben. Das musste ich erfahren, als wir für unsere Schüler/innen die Möglichkeit schaffen wollten, das „Abi-Bac“ ablegen zu können, das in Deutschland wie in Frankreich anerkannt wird. Meine Vorgängerin hatte schon einige Vorarbeit geleistet und darauf wollte ich aufbauen – Fehlanzeige! Ich musste die ganze administrative Hierarchie von unten bis oben durchlaufen. Vergisst man eine Ebene, dann stockt der Prozess und man wird ignoriert. Wir haben es aber dann doch geschafft. Fontainebleau ist eine wunderschöne Stadt und sein Schloss eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Über den „Forêt de Fontainebleau“ mit seinen Wanderstrecken, seinen verwunschenen Orten und Felsen und Ortschaften wie Barbizon, die berühmte Künstler angezogen haben, müsste man ein Buch schreiben. „Der Krieg der Knöpfe“ wurde hier gedreht, aber auch für viele andere Filme war er Kulisse. Zum 40-jährigen Jubiläum des Elysée-Vertrags wurden meine Schüler/innen der Abschlussklasse sowie meine Frau und ich in den Senat eingeladen. Von der Tribüne aus konnten wir hochrangigen Politiker/innen beider Länder bei den Reden zuhören. Außerdem bekamen wir eine exklusive Führung durch das Palais du Luxembourg. Das „Oberhaus“ der französischen Legislative ist sonst für Besucher nicht zugänglich. Das Palais ist wie ein kleiner autarker Ort mit eigenem Postamt, einem Restaurant, prunkvollen Sälen. Wir waren sehr beeindruckt. Zu den Feierlichkeiten gehörte auch ein Empfang beim deutschen Botschafter in seiner Residenz im Hôtel Beauharnais im eleganten 7. Arrondissement. Schon die Anfahrt war ein Erlebnis, da die Polizei einfach die Straßen sperrte, damit wir parken konnten. Dabei fiel unser himmelblauer Twingo natürlich auf! Der Empfang begann wie ein Hollywoodfilm. Ein Majordomus klopfte mit seinem Stab auf den Boden, um jeden Gast anzukündigen: „Madame et Monsieur Hilgart, directeur de la section germanophone du Collège Internationale de Fontainebleau.“ Danach Händeschütteln mit dem Gastgeber und seiner Frau. Das erlebt man wahrscheinlich nur einmal im Leben. Reicht aber auch! Zum Essen ging es in den Park, wo ein gewisser Johann Lafer uns in den aufgebauten, weißen Zelten seine Kreationen servierte. Voilà. Frankreichs Märkte sind legendär und die Markttage (dienstags, freitags und sonntags) von Fontainebleau bildeten da keine Ausnahme. Ein Teil des Marktes war überdacht und neben Käse, Fleisch, Obst Gemüse und Fisch gab es auch Kleidung, Schuhe und Gegenstände des täglichen Gebrauchs. Einige Händler erzählten mir, dass sie gar keinen Laden hätten, sondern nur auf den Märkten verkaufen würden. Die Qualität ist gut und wir haben uns auch einige Male Kleidung auf dem Markt gekauft. Ein Marktbesuch bleibt mir besonders in Erinnerung. Ein Freund aus Ravensburg, der im Waldhorn bei einem Sternekoch in die Lehre gegangen war und dessen Vater einen Delikatessengroßhandel führte, den er inzwischen übernommen hat, lief mit uns über den Markt. Dabei schaute er ungläubig auf die Auslagen der Käse-Wurst-Fisch und Fleischhändler. So eine Qualität hätte er noch nie gesehen und jetzt verstand er auch, warum der Markt von Fontainebleau Menschen aus der weiteren Umgebung anzog. Allein in der Rue des Sablons gab es drei Affinerien für Käse! Oh, wie wir Frankreich liebten! Eine Etappe der Tour des France ging damals durch Fontainebleau. Die Fahrer sind in einem Augenblick an uns vorbei, aber das Drumherum dieses kurzen Augenblicks kann man sich in Deutschland kaum vorstellen. Volksfeststimmung, ausgelassene Menschen: eben Tour de France! Poulidor war als Gast auf dem Podium des Moderators und Renée holte sich ein Autogramm. „Poupou“ war in den 60er und 70er der Lieblingsfahrer meiner Schwiegermutter gewesen. Er war der „ewige Zweite“ und hatte sich so in die Herzen vieler Franzosen und auch in das meiner Schwiegermutter gefahren. Ob sich Fontainebleau an uns erinnert? Vielleicht schon, denn zum einen haben wir ein großes Wandgemälde im Foyer des Collège gemalt:</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_114 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32559" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32559" class="wp-image-32559 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-02-Lac-de-Constance.jpg" alt width="1200" height="385"><p id="caption-attachment-32559" class="wp-caption-text">Ein Wandbild in Werner französischer Schule des Bodensees, der franz. „Lac de Constance“ heißt (überlassen von Werner Hilgart)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_115 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Fontainebleau ist die Partnerstadt von Konstanz. Und zum anderen haben wir den Sankt-Martins- Umzug in Fontainebleau eingeführt. Zuerst noch auf dem Gelände der deutschen Kaserne, nur mit den deutschen Kindern, später aber auch mit anderen Schülern/innen der Grundschule. Nach meinem Weggang gab es sogar Sankt-Martins-Umzüge durch die Stadt, wie mir erzählt wurde. Alles begann damit, dass Lisa und Gaby, meine Kolleginnen mit den deutschen Kindern einen Laternenumzug zu Sankt Martin veranstalten wollten. Dabei kam mir Idee, das dafür benötigte Bastelmaterial aus Deutschland für alle Kinder der Leonarda-da-Vinci Grundschule, also auch die französischen und englischsprachigen, zu besorgen. Überhaupt waren die beiden Schulen, aufgrund ihrer Internationalität sehr offen. Viele Kinder hatten Elternteile aus verschiedenen Nationen, sprachen mehrere Sprachen oder hatten aus beruflichen Gründen der Eltern schon in mehreren Ländern gelebt. Es herrschte bei uns ein großes Klima der Toleranz und des gegenseitigen Respekts sowie der Offenheit für Fremdes. Die Kinder lebten in einem „bain linguistique“ und auf dem Schulhof konnte man Kinder beim gemeinsamen Spielen in drei Sprachen reden hören. Sie wechselten dabei die Sprachen auch ohne Problem. Alle Kinder bastelten mit Begeisterung ihre Laternen, das französische Militär „lieh“ uns einen Offizier der Reiterei, die in Fontainebleau stationiert war. Der Reiter teilte den Mantel des armen Bettlers mit einem echten Schwert und die Kinder und Eltern beschlossen den Abend bei einem großen Lagerfeuer mit „Weckmännern“, die ein französischer Bäcker für uns gebacken hatte. Sankt Martin war immerhin römischer Soldat, später der Bischof von Tour! Das und die Legende von den schnatternden Enten erzählten wir den Kindern natürlich. Aus diesem Projekt heraus entstanden dann auch vermehrt Kooperationen aller drei Abteilungen wie zum Beispiel eine Fahrt mit den Abschlussklassen zum „Mémorial de la Paix“ in Caen oder ein Besuch der mittelalterlichen Baustelle in Guédelon mit den Grundschulklassen. Da wir wussten, dass Die Bundeswehr aufgrund zu geringer Schülerzahlen die Deutsche Abteilung über kurz oder lang schließen wollte, begleitete ich die Eltern bei dem Prozess der Gründung einer Privatschule. Wir besuchten mehrere Privatschulen im Pariser Raum, aber auch Deutsche Privatschulen in anderen Ländern auf ihrer Internetseite. Am Ende hat auch das geklappt und die Bundeswehr übergab die Abteilung mitsamt dem Inventar an den Elternverein. Dann kam die emotionale Verabschiedung von meinen Kolleginnen und Kollegen, vom Collège, von der anglophonen Abteilung und von der Grundschule, von meinen Schüler/innen. Es war eine wundervolle Zeit gewesen. Aber es ging nicht wie bei Napoéon ins Exil – sondern in die USA, genauer gesagt nach Alamogordo, New Mexico. Aber das ist eine andere Geschichte.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Wilfried „Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg – Der Nicht-Ausgewanderte</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 862: Unsere Auswanderer und Expats — weltlich und geistlich Teil 6</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-862-unsere-auswanderer-und-expats-weltlich-und-geistlich-teil-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 22:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen in Oberkochen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32536</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">​Meine liebe Schulfreundin Christiane „Chris“ Gaertner-Lemoine (früher Silcherweg 26) hat mir ebenfalls einen sehr persönlichen Bericht aus Paris geschrieben:</span></strong> Lieber Billie, wir sagen « ExPat » in Frankreich und benennen damit Aus- oder Einsiedler aus oder in außereuropäische(n) Länder(n), die meist zeitlich befristet ins Ausland gehen. Häufig handelt es sich um Versetzungen, die vom Arbeitgeber organisiert werden. Zu meiner Geschichte oder so vieler Expats in meiner Jugend: Die Schwedenhäuser im Silcherweg wurden ca. 1960 von Zeiss gebaut. Dort wurden verschiedentlich ExPats untergebracht. Als meine Eltern das eine der beiden «Endhäuser» kauften, wohnten in den 3 mittleren Häusern weiterhin solche Expats. Zuerst hatten wir spanische Nachbarn, mit denen sich meine Eltern sofort angefreundet hatten. Ich erinnere mich wage an einen für damalige Zeiten exotischen Abend mit Pedro und seiner Familie…Danach kam eine amerikanische Familie aus New Jersey mit 2 Mädchen ungefähr in unserem Alter, Jim, Chris, Karen und Nancy. Von denen lernten wir, dass man sich unter der Woche zur Arbeit «fein» anzieht und zum Wochenende die coole Masche wählt. Für mich war das der erste Ansporn, Englisch zu sprechen. Meine Mutter mochte sie besonders gern. Sie hat auch diese Familie später in New Jersey besucht. Danach kamen Kanadier. Das war, glaube ich, schon nach der Scheidung meiner Eltern. Auch mit denen hatte meine Mutter lange Kontakt. Wenig später zog die Familie Holz in das vorletzte Haus (Silcherweg 32) Sicher erinnerst Du Dich an Cornie (Cornelius), vielleicht auch an Petra. Ich glaube, sie kamen damals aus Kenia, Petra und Cornie waren schon 2‑sprachig, und ich habe mich schnell mit Petra angefreundet. Sie sind später nach Canada weitergezogen. Heute lebt Petra verheiratet in Australien, Toowoomba (Queensland) und heißt Lehmann. Lange Zeit kam Petra einmal im Jahr nach Deutschland, um ihre Mutter in Göttingen zu besuchen. Dies ist nun auch vorbei, und es ist gut möglich, dass sie nicht mehr kommt. (Anmerkung: nach dem Auszug der Familie Holz ist die Familie Grünler in dieses Haus eingezogen, aus München kommend. (Inlands-ExPats).</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32527" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32527" class="wp-image-32527 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-44-Chris.jpg" alt width="650" height="749"><p id="caption-attachment-32527" class="wp-caption-text">1991: Chris, wie ich sie noch in Erinnerung habe (überlassen von Christiane Gaertner-Lemoine)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Nun zu mir oder worum geht es eigentlich? Ich bin in einer vom Krieg und der Nachkriegszeit «zerfledderten» Familie aufgewachsen. Mein Vater war Oberschlesier, seine überlebenden Schwestern und ein Bruder haben sich in Bremerhaven, Essen und in Halle niedergelassen. Die Eltern meiner Mutter waren geschieden (die Berliner Oma 2 Mal verheiratet und geschieden!!), Oma und ein Halbbruder blieben in Berlin, ein Bruder meiner Mutter ging nach Stadt Allendorf, der andere blieb in Ostberlin, aus Überzeugung. Der Opa, auch wiederverheiratet, lebte in Magdeburg mit 2 weiteren Halbschwestern. Mitte der 50iger Jahre hat mein Vater, der Augenoptiker war, den Job bei Zeiss Opton angetreten und wir sind nach Oberkochen gezogen, weit von Berlin und auch noch weiter vom Rest der Familie.</p>
<p>Folglich Umgewöhnung, alles neu, alles anders. Ganz logisch also, dass ich das Reisen fast mit in die Wiege bekommen habe. Mindestens einmal im Jahr fuhren wir nach Berlin, anfänglich zu Weihnachten und zu Ostern, mit der Isetta in 2 Tagen mit Übernachtung Ab ‘59/60 Sommerferien an der Ostsee, Scharbeutz, 1966 Dänemark und ab 1967 Spanien. Meine Berliner Oma düste auch laufend irgendwo herum. Als Hebamme hatte sie schon seit kurz vor dem Krieg ein Auto, einen Dixie, später einen DKW und dann einen ganz modernen Renault Dauphine. In den 50er und 60er Jahren machte sie Urlaub am Gardasee, wir habe sie auch am Titisee getroffen und in Tirol. Später reiste sie nach Bulgarien, wo sie ihren DDR-Sohn treffen konnte. Immer auf Achse. Im Herbst 1968 wurden meine Eltern geschieden, mein Vater zog nach Aalen und überließ meiner Mutter und mir das Haus im Silcherweg.1969 wurde mein Vater nach Tokyo versetzt. Vorausgesehen waren 3 Jahre, es wurden 4 ½. Das war schon großes Kino. Japan war zu der Zeit noch nicht das Land aller Träume und kein Mensch hatte je Sushi oder Sashimi gegessen. Für meinen Vater war das beruflich gesehen der große Sprung nach oben, aber auch finanziell. In dem Gehalt wurde die neue Situation auch insofern berücksichtigt, als man davon ausging, dass ein Occidentale (Europäer, Amerikaner) nicht nach japanischem Standard leben könnte. Alle irgendwie «westernstyle» Lebensmittel kosteten horrendes Geld und einen westlichen Lebensstil führen, musste bezahlt werden. Die Freizeitkontakte waren vor allem andere «Expats», Amerikaner, Europäer etc., die man in den verschiedenen Clubs Bars oder Restaurant der großen Hotelketten traf (Nikko, Hilton…).</p>
<p>Wahre japanische Freunde waren eher eine Ausnahme. Aber mein Vater, der dem Anschein nach eher streng und Respekt erregend auftrat, hat es durch seine Einfühlsamkeit und Feinfühligkeit geschafft, die Zuneigung der Japaner zu gewinnen. Das hat ihm auch zu dicken Verträgen verholfen. Er hatte schnell festgestellt, dass man nicht mit der Tür ins Haus fallen darf, wenn man Geschäft mit Japanern machen wollte. Zuerst wird Tee getrunken, man unterhält sich über die Familie, Gott und die Welt, dann geht’s evtl. in die Sauna. Eines Tages in Sapporo sagte mein Vater, dass er etwas später einen Rückflug gebucht hatte. Kein Problem, wurde umgebucht, Abendessen war schon geplant, Übernachtung organisiert, und erst am nächsten Morgen wurde Business diskutiert. Obwohl die Verständigung vor allem auf Englisch stattfand, hat er doch ein paar Brocken Japanisch gelernt. Sieglinde, seine zweite Frau lernte auch Japanisch und Ikebana. Beide haben nur positive Erfahrungen gemacht und schöne Erinnerungen behalten.</p>
<p>Warum erzähle ich das alles, wo Du doch auf mehr über «Auswanderung» wissen möchtest? Diese Geschichten aus der Kindheit und Jugend sind für mich grundlegend für meine eigene Geschichte. Die Entscheidung, nach Paris zu ziehen, war für mich nicht schwieriger, als wenn ich zurück nach Berlin gezogen wäre oder sonst wohin, weit weg von der Alb (es wäre fast Athen geworden…). Viel wichtiger in dieser Geschichte war die Trennung von meinem langjährigen Lebenspartner und der Anfang einer neuen Bindung. Ich habe mir absolut keine Gedanken gemacht über eventuelle existentielle Schwierigkeiten oder über das für und wider Deutschland oder Frankreich. Der Anfang war ein einfacher Umzug in ein europäisches Nachbarland, das ich nach vielen Reisen schon etwas kannte.</p>
<p>Über 48 Jahre später aber blicke ich mit gewissem Stolz auf all die Hürden zurück, die ich genommen habe. Heute betrachte ich diese Umsiedelung als Neuanfang in vieler Hinsicht. Wenn man sich voll integrieren will, muss man zuallererst die Spreche gut lernen. Das ist das A und O. Ohne Sprache keine Kultur (Theater, Kino etc.) und vor allem keine Anerkennung. Das war meine erste und bedeutende Hürde. Meine Sprachbegabung hat mir geholfen, diese Hürde in 2 bis 3 Monaten zu nehmen. Ich gebe aber auch zu, dass das mein Ding ist. Ich liebe es, mich verständigen zu können und liebe Sprachen aller Art, weil Sprachen der Grundstein zur Kontaktaufnahme mit anderen ist.</p>
<p>Ins europäische Ausland gehen? Einfach mal so!!! Eben doch nicht, jedenfalls nicht ganz so einfach im Jahr 1977. Erster Kontakt beim französischen Konsulat in Stuttgart&nbsp;: «Wo arbeiten Sie? Haben Sie ein Stellenangebot?&nbsp;» …. Öhhh, nee, das will ich vor Ort finden….Ich habe die detaillierte Liste meiner Umzugsgüter vorgelegt (alle Schallplatten, Bücher etc. gezählt), er hat sie gestempelt und mir den Umzug erlaubt. (An der Grenze hat das kein Schwein interessiert). Später habe ich in Paris den Antrag auf Aufenthaltserlaubnis gestellt. Ein umfangreiches Kapitel, das auch in ein extra Spezial- Kapitel «Europa» gehört! Auch 2 Jahre später die Einführung meines Autos, sowie die ersten Passerneuerungen am Konsulat. Damals wie heute ein Europa der europäischen Bürger und ein politisches Europa.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32525" style="width: 960px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32525" class="wp-image-32525 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-42-Chris-mit-Thomas.jpg" alt width="950" height="1069"><p id="caption-attachment-32525" class="wp-caption-text">1987: Chris mit Sohn Thomas auf der champs elysées (überlassen von Christiane Gaertner-Lemoine)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die ersten Wochen in Paris waren hart. Ich hatte mein Studentenleben zurückgelassen, wo ich es gewohnt war, zu diskutieren und als «Chris» in meinem Freundeskreis persönlich anerkannt zu sein. Nun war ich bombardiert durch Radio, Fernsehen und Diskussionen auf Französisch, und war nur «die Freundin von….». Die schwierigste Phase war die, in der ich anfing gut zu verstehen, aber noch nicht am Gespräch teilnehmen konnte. Anfang Oktober 1977 habe ich meinen ersten Job bei Berlitz angetreten. Berlitz war ein idealer Eintritt ins Berufsleben für mich. In der Berlitzschule lehrte man ausschließlich seine Muttersprache. So waren meine Kollegen natürlich Deutsche und Österreicher, und viele Engländer, Amerikaner, Australier, Spanier, Brasilianer, Italiener, Japaner, etc. Es ähnelte ein wenig einem Campus. So war es ganz natürlich, dass meine ersten Freunde in Paris Briten waren. Wir waren uns in gewisser Weise ähnlich, da wir die gleichen Integrationsprobleme hatten. Vor allem aber litten wir am gleichen Mangel in Paris&nbsp;: Keine Kneipen!! Massenweise Cafés, Bistros oder Nachtbars, aber die Kneipe, in der man auf ein Glas Freunde, Bekannte oder Unbekannte trifft, kannte man in Paris damals nicht. Auch ist im Pariser Sozialleben kein Platz für Spontanität. Man ruft sich an, lädt sich gegenseitig zum Essen ein oder geht gemeinsam ins Theater oder Kino. (Erst 5 Jahre später, im Vorort von Paris haben wir ein reicheres Sozialleben gefunden. Paris ist einfach eine funkelnde Fassade mit reichlichem Kulturangebot). Nach und nach lernte ich alles neu: Wo und wie bekommt man welche Papiere, welche Rechte und Verbote gelten für europäische Ausländer, aber auch die kulturellen Referenzen. ALLES ist neu. Keiner kennt deine Kinderlieder, deine Lieblingsgerichte, deine Kinderbücher, deine dummen Sprüche oder Sprichwörter, sogar Hits und Filme und all die Gewohnheiten, die so alltäglich und normal waren. Alles, was man in der Schule gelernt hat, kommt nun in eine Schublade und man muss sich mit all dem, was in meinem Fall die Franzosen gelernt haben, auseinandersetzen und es nach und nach «inkorpurieren». Alle Referenzen müssen neu erlernt werden und plötzlich wird klar, wie wenig Kulturgut über die Grenzen kommt: Literarische Bestseller, Filme, Humor&nbsp;!!! Niemand kennt Loriot in Frankreich, aber kennt man Coluche in Deutschland? Ich beschreibe hier in keiner Weise was gut ist oder schlecht, besser oder schlechter, das sind nur Beobachtungen und Tatsachen. In den ersten Jahren ohne Internet, Low-Cost-Flügen und mit teuren Telefongebühren, habe ich mich sehr von Deutschland entfernt, bin aber immer Deutsche geblieben. Kann man seine Herkunft, seine Erziehung, seine Kultur verleugnen? Ich nicht. Als ich 1980 geheiratet habe, hätte ich automatisch die französische Staatsbürgerschaft annehmen können, hätte aber dafür die deutsche ablegen müssen. (Diese Regelung hat sich inzwischen geändert) Das stand für mich außer Frage. Mit dem Tod meiner Mutter habe ich wieder viel Deutsches gelernt. Wo bekommt man welche Papiere, was musss man tun, wenn…. etc. Völliges Neuland nach 45 Jahren Abwesenheit! Das ist immer noch aktuell. Durch eine unerwartete Erbschaftsangelegenheit habe ich erfahren, dass es in Deutschland einen Erbschein gibt, welche Funktion dieser hat und wie er funktioniert. Gottseidank hilft mir ein netter Notarangestellter im Ruhestand, der meine Mutter überhaupt ausfindig gemacht hat. Am Anfang habe ich immer nur Bahnhof verstanden…. Es geht in dieser Angelegenheit nicht um großes Geld, nur um Grundbuchbereinigung. Da ich aber solche Angelegenheiten sehr ernst nehme und ich einfach verstehen muss, was ich tue, beansprucht diese Geschichte viel Zeit und beschäftigt mich ausgiebig. Damit komme ich zu einem Fazit,&nbsp;was die Angelegenheit «Auswanderer» betrifft: Egal wie man es angeht oder wie es einem vorgeschlagen wird, «auswandern» oder jegliche wesentliche örtliche Veränderung bedarf Flexibilität, Offenheit, Neugier (viel Neugier), Anpassungsfähigkeit und guten Willen. Ich habe gelernt, «Wasser in meinen Wein» zu tun. «Mettre de l’eau dans son vin» was so viel bedeutet wie einen Kompromiss eingehen, seine Forderungen oder Erwartungen zu reduzieren. Ich sehe mein Herkunftsland und meine Kultur weniger kritisch und wäge mehr das Für und Wider sowohl kulturell als auch sozial oder politisch. Ich halte es für ein Privileg, im Leben nie auszulernen. Die alten Griechen sagten «panta rhei», alles fließt, alles ändert sich. Aber auch wo komme ich her und wo gehöre ich hin? Eindeutig Europa, dann Deutschland mit unterschiedlichen Einflüssen mehrerer Wurzeln, all das gut gemischt mit französischer Erfahrung in 48 Jahren. A suivre…..</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32526" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32526" class="wp-image-32526 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-43-Chris-mit-Ehemann.jpg" alt width="1200" height="954"><p id="caption-attachment-32526" class="wp-caption-text">1997: Chris mit Ehemann (überlassen von Christiane Gaertner-Lemoine)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Günther Lübeck aus Boise in Idaho schrieb den folgenden Bericht</strong></span>: Ich wuchs wohlbehütet im Zeppelinweg 45 auf. Meine Eltern Margarete und Siegfried Lübeck hatten alle Hände voll zu tun uns Kinder im Griff zu haben. Im Zeppelinweg galt die Regel, dass alle, die gerade da waren, dazu gezählt haben. Da wurde keiner ausgegrenzt. Von 1970 bis 1979 habe ich meine Schulzeit in der Dreissentalschule verbracht, die eigentlich rasend schnell vorbeiging. Halt! Nicht ganz, denn die ersten 2 Jahre waren wir wegen Platzmangel in die Sonnenbergschule ausgegliedert worden. Nun war die Schule für mich nicht wie für andere Schüler einfach nur eine Schule – es war die Schule, an der meine Großeltern als Hausmeister fungierten. Deshalb konnte ich auch nach dem Unterricht Zeit mit meinen Geschwistern, Cousins und Cousinen in der Schule verbringen. Nach Beendigung der Volksschule habe ich eine Lehre als Feinmechaniker bei Carl Zeiss absolviert und bin heute noch für die Firma unterwegs.<br>Von Oberkochen aus hatte ich dann die Möglichkeit die Welt zu bereisen, was ich immer sehr spannend fand. In der ersten Etappe verließ ich Oberkochen, um im Werk Göttingen zu arbeiten. Mit dem Fall der Mauer wurde die Arbeit rasch von Göttingen in das Werk nach Jena verlegt. Dennoch bin ich oft in Oberkochen zu Besuch gewesen und habe mich immer wieder gefreut, in der Heimat vorbeizuschauen. Von Jena aus bin ich dann zunehmend mehr und mehr auf Reisen gewesen, die sich dann auch mal in längeren Auslandsaufenthalten niedergeschlagen hat. Glasgow, Nimwegen, Newcastle und Singapur waren meine damaligen Stationen. Auf einer meiner beruflichen Reisen bin ich dann nach Boise in Idaho gekommen. Oft habe ich gesagt, dass ich nie nach USA ziehen möchte und doch hat es mich mit meiner Frau dorthin verschlagen. Es gab das berufliche Angebot in Boise als „Service Engineer“ zu arbeiten und so wurden die USA unsere neue Heimat. Einmal dort gewesen wussten wir das es unser Platz werden kann. Ich denke es ist nicht nur die Natur, sondern auch die Freundlichkeit der Leute die uns hier begeistert. Den Vorteil, dass ich nun meistens „Local“ arbeite und nur bedingte Reisetätigkeiten habe, hat mein Leben doch sehr zum Vorteil verändert.<br>Natürlich hat es erstmal eine Weile gedauert, hier Wurzeln zu schlagen. Nach dem Anfangsstress wegen Papieren und Formularen, haben wir dann versucht, unser Leben zu gestalten. Irgendwann habe ich dann bemerkt, dass wir doch schon mehr wie die Amis leben. Probleme? Ja, gab es hier und da. Eines der lustigsten war, als wir ein Nummernschild mit den Buchstaben „SCHWOB“ besorgen wollten. Diese Beschriftung wurde mehrmals abgelehnt. Dennoch haben wir (in diesem Fall meine Frau) es dann doch geschafft. Und noch heute haben wir unser Nummernschild und werden es auch behalten.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32520" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32520" class="wp-image-32520 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-45-Guenther-Luebeck.jpg" alt width="650" height="483"><p id="caption-attachment-32520" class="wp-caption-text">Günther Lübeck mit seiner außergewöhnlichen Autonummer (Archiv HVO Dietrich Bantel)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Was sind so die 5 hauptsächlichen Unterschiede „D zu USA“? Immer wieder fallen uns hie und da die Unterschiede zu unserem früheren Leben in Deutschland auf. Wir kochen viel, da ein Leben ohne Spätzle und Maultaschen eigentlich nicht schön sein kann. Loriot würde dazu sagen: „Ein Leben ohne Spätzle ist möglich, aber sinnlos.“ Meine Frau ist zwar norddeutscher Herkunft, hat aber die Vorzüge der Schwäbischen Küche schätzen gelernt. Reisen mit dem Auto ist auch so eine Sache. Zwar haben wir in Idaho eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 Meilen/Stunde, fahren aber fast so schnell wie in Deutschland. Die längeren Strecken machen es dann aus. Auffallend ist, dass stundenlanges Fahren deutlich entspannter ist. Es wird auch mehr an den Wochenenden unternommen, da zusammenhängender Urlaub, wie in „D“ üblich fast nicht gemacht wird, außer wir sind auf Heimaturlaub.<br>Wir leben jetzt seit 20 Jahren in Idaho. Ich versuche schon hier und da zu erfahren, was in Oberkochen so los ist, allerdings kann halt das Amtsblatt „Bürger und Gemeinde“ nur bedingt wiedergeben, was in Oberkochen passiert. Bin aber jetzt in einem Verteiler des „Billie vom Sonnenberg“ gelandet, der seit 2019 wöchentlich Infos aus Oberkochen bundes- und weltweit verschickt.<br>Da wir allein in Boise leben, gibt es hie und da ein Telefongespräch in die alte Heimat. Auch der eine oder andere Austausch mit Kollegen, die aus der Firma anreisen, ist immer ein willkommener Austausch. Erst neulich hatte ich Kollegen aus Oberkochen bei uns in Boise zu Besuch und bei solchen Gelegenheiten zeige ich unseren Besuchern gerne die Umgebung.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32521" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32521" class="wp-image-32521 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-46-Guenthers-Lieblingsort.jpg" alt width="1200" height="674"><p id="caption-attachment-32521" class="wp-caption-text">Günther an seinem Lieblingsort – der Natur (überlassen von Günther Lübeck)</p></div><div id="attachment_32522" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32522" class="wp-image-32522 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-47-Guenther-liebt-die-Natur.jpg" alt width="1200" height="900"><p id="caption-attachment-32522" class="wp-caption-text">Günther liebt und genießt gerne die Natur – das merkt man (überlassen von Günther Lübeck)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Während meiner Auslandsaufenthalte habe ich schnell gelernt, dass man nie vergleichen soll, wo es besser ist und wo nicht. Der Punkt ist einfach, dass es anders ist. Die Natur in Idaho hat es uns schon angetan. Im Norden ist die Vegetation ähnlich wie in Oberkochen. Um aber einen Leberkäse zu bekommen kann ich nicht einfach mal schnell um die Ecke – da muss ich schon 7 Stunden fahren, um bei einem sehr guten Metzger deutsche Schmankerln wie Landjäger, Leberkäs, Leberwurst und Weißwürste einzukaufen.<br>Wenn wir dann mal in Oberkochen zu Besuch sind, ist das immer so eine Sache. Erstmal freue ich mich wieder da zu sein, wo ich mich immer noch ein bisschen auskenne, und besonders, noch erkannt werde. Freunde zu treffen und sich zu unterhalten, was denn so alles los ist. Dank der heutigen Möglichkeiten bin ich schon im Groben (Danke für das Amtsblatt online) informiert. Und durch die Facebook Seiten der Oberkochener Gruppen (Danke an die Admins) sind auch Bilder dabei, die ich hier in den USA immer freudig zeige.<br>HEIMAT, was für ein Begriff. Für mich ist Heimat nicht „wo” ich bin, nicht „was” ich bin. sondern „wer” ich bin. Meiner Meinung nach ist jeder Mensch ein Teil seiner Umgebung, die ihn geprägt hat. Und in diesem Sinne bin ich froh und stolz aus Oberkochen zu stammen. Also kurz gesagt, egal wo mein Zuhause ist, Oberkochen ist immer in mir und bleibt auch da.<br>Eine kleine Episode. Vor einigen Jahren haben unsere Freunde aus den USA, uns bei einem Besuch in die alte Heimat Oberkochen begleitet. Heute noch, nach vielen Jahren, erzählen sie immer noch gerne von ihrem Aufenthalt in Oberkochen. Eine Geschichte ist für sie aber bis heute besonders gewesen: <em>„Wir hatten ein paar Drinks bestellt. In den USA wird normal das Glas komplett voll mit Eiswürfeln gefüllt. In Deutschland ist es üblich den Drink zuzubereiten und am Ende drei Eiswürfel dazuzugeben. Mein Freund hat mich gefragt, ob ich nicht mehr Eiswürfel haben möchte und ob ich nicht fragen wolle. Ich habe ihm gesagt, dass das schon gut so sei, aber ich für ihn habe ich dann doch nachgefragt. Die Antwort des Wirtes: „Warum mehr Eis? Ich habe dir doch extra die großen gegeben (Tja, im Schwoabland wird scho no gschpart – au mit Eis).</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Von Patrick Ditz aus Atlanta stammt eine recht frische Auswanderungsgeschichte.</strong></span><br>Meine Eltern sind Siegfried und Gerlinde Ditz aus der Weingartenstraße 19. Zuerst ein bisschen etwas über meine Schul- und Ausbildungszeit</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>• Dreissentalschule</em><br><em>• Georg-Elser-Schule Königsbronn</em><br><em>• Technische Schule Aalen (Ausbildung zum Fachinformatiker)</em><br><em>• Theodor-Heuss-Gymnasium Aalen (Abitur)</em><br><em>• Universität Stuttgart (Bachelor of Science, Wirtschaftsinformatik)</em><br><em>• 2000–2003 Berufsausbildung zum Fachinformatiker bei der TSI GmbH in Aalen</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32523" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32523" class="wp-image-32523 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-39-Patrick-Ditz-Frau-Tochter-und-Hund.jpg" alt width="1200" height="1800"><p id="caption-attachment-32523" class="wp-caption-text">Patrick mit Frau, Tochter und Hund (überlassen von Patrick Ditz)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Der Grund für die Auswanderung nach USA? </strong></span>Der Hauptgrund für meine Auswanderung war eine Kombination aus beruflichen Chancen und meiner schon lange bestehenden Faszination für das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“. Bereits während meines Studiums absolvierte ich 2008 ein sechsmonatiges Praktikum bei der „Grenzebach Gruppe“ in der Nähe von Atlanta. In dieser Zeit konnte ich das Land kennenlernen und knüpfte Freundschaften, die bis heute bestehen. Nach meinem Studium erhielt ich ein Jobangebot bei der „Libelle AG“ mit der Möglichkeit, in die US-Niederlassung nach Atlanta zu wechseln. Dadurch bekam ich mein Arbeitsvisum und zog 2011 mit zwei Koffern in die USA. Später eröffnete mir die Green Card weitere berufliche Möglichkeiten. Nach mehreren Jahren mit „Deloitte und Accenture“, arbeite ich jetzt bei „World Wide Technology“ *** als Senior Manager und leite die „Cyber Security Praxis“.</p>
<p>*** Als Technologen und Innovatoren ermöglicht uns unsere Expertise in KI, Cybersicherheit, digitaler Transformation, Cloud- und Rechenzentrumsinfrastruktur, Netzwerken, Datenanalyse, Automatisierung und mehr, bahnbrechende Lösungen zu liefern, die Unternehmen neu definieren, Branchen revolutionieren, Gemeinschaften transformieren und die Erwartungen übertreffen. Wir stellen uns nicht nur eine bessere Zukunft vor – wir schaffen sie. Unser Advanced Technology Center (ATC) befähigt Organisationen, Ideen zu testen, Strategien zu validieren und Innovationen mit Zuversicht zu beschleunigen. Mit Sitz in St. Louis beschäftigen wir mehr als 14.000 Mitarbeiter und betreiben fast 5 Millionen Quadratfuß Lager‑, Vertriebs- und Integrationsfläche in mehr als 20 Standorten weltweit. Unser unerschütterliches Engagement für unsere Mitarbeiter, unsere Kunden, unsere Partner, unsere Kultur und unsere Grundwerte leitet weiterhin alles, was wir tun.<br>Atlanta ist für mich ein idealer Wohnort, weil sich dort berufliche Chancen und Lebensqualität gut verbinden lassen. Die Stadt ist wirtschaftlich sehr stark und bietet viele Karrieremöglichkeiten, insbesondere im internationalen Umfeld, und daher ein „Melting Pot“ für viele Europäer. Man kann sich also hier als „Ausländer“ ganz wohl fühlen. Durch meine Tätigkeit als IT-Consultant bin ich regelmäßig auf Achse, und habe dadurch so ziemlich alle Flecken der USA bereist. Klar gibt es auch schönere Orte, aber ich habe mich dort immer sehr wohl gefühlt. Mit dem verkehrsreichsten Flughafen der Welt, gibt es auch mehrere tägliche Direktflüge nach Deutschland, was Besuche bei Familie und Freunden erleichtert.</p>
<p>Viele deutsche Firmen, wie z.B. Porsche, Mercedes, oder Lufthansa haben in Atlanta Ihren US-Hauptsitz, und mit ca. 17.000 deutschen Expats hat Atlanta viel zu bieten, was deutsche Kultur angeht. Außerdem gibt es in Atlanta eine große deutsche Community mit vielen deutschen Firmen und kulturellen Angeboten, wie z.B. die German American Chamber of Commerce (GACC), die German American Culture Foundation (GACF), das Goethe Institut, sowie drei komplett deutschsprachige Schulen. Nicht zu vergessen, auch einen deutschen Biergarten, Bäckerei, Metzgerei, und sogar auch Lidl und Aldi. Dadurch fällt es leichter, sich als Deutscher einzuleben und gleichzeitig den Kontakt zur Heimat zu behalten</p>
<p>Im Allgemeinen kann ich mich sehr gut mit dem Lebensstiel der Amerikaner identifizieren. Es ist alles etwas lockerer hier, die Menschen sind freundlich (man spricht oft von der <em>„Southern Hospitality“</em>), und man hat generell viele Freiheiten, die man in Deutschland so nicht hat.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Was waren die Anfangsschwierigkeiten? </strong></span>Wie bei jeder Auswanderung war der Anfang eine Herausforderung. Viele Dinge, die in Deutschland selbstverständlich waren, muss man als Auswanderer wieder erneut lernen. Angefangen beim Bankkonto eröffnen, wie es bei der Führerscheinstelle abläuft, wie man ein Haus kauft, usw. Wie schon erwähnt, gibt es glücklicherweise eine große „German Community“, und jeder ist bereit zu helfen. Dadurch konnte ich mich schnell einleben und die anfänglichen Schwierigkeiten gut meistern. Nach 15 Jahren, muss man natürlich auch eingestehen, dass nicht immer alles Gold ist was glänzt, und es gibt definitiv Dinge, die man nur schwer akzeptieren kann und einfach so hinnehmen muss, aber ich denke das ist überall so.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Was sind so die hauptsächlichen Unterschiede Deutschland zu USA? </strong><strong>Zentrale Klimaanlagen</strong>:</span> Da muss ich ehrlich zugeben, dass ich mittlerweile sehr verwöhnt bin, was die Besuche in Deutschland im Sommer unangenehm machen kann. <strong>Spritpreise</strong>: Der Liter Benzin kostet umgerechnet ca. 0,80 €, was für mich als Autonarr natürlich wie im Paradies ist. <strong>Drive through</strong>: Von Banken bis zum Kaffee, die Amerikaner sind sehr bequem und es hat fast alles einen „Drive through“, sodass man bequem vom Auto aus alles erledigen kann.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Persönliches.</strong><strong> Familie</strong>:</span> Ich bin nun schon seit über 15 Jahren in den USA. Meine Frau heißt Leigh Ann und wir haben zwei Kinder (Nora, 7 Jahre, und Bruno, 5 Monate). <strong>German Background:</strong> Meine Frau und die Kinder lieben deutsches, oder besser gesagt, schwäbisches Essen, und die Koffer sind nach einem Besuch in Deutschland immer vollgepackt mit Maultaschen. Alles andere kann man mittlerweile auch vor Ort kaufen, egal ob Schnitzel, Weißwurst, oder Leberkäse.<strong> Staatsangehörigkeit:</strong> Meine Kinder haben die doppelte Staatsbürgerschaft und wachsen zweisprachig auf. Meine Tochter geht samstags zusätzlich zur „<em>German School of Atlanta</em>“ und ich habe sie seit 2021.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32524" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32524" class="wp-image-32524 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-40-Patrick-Ditz-mit-KIndern.jpg" alt width="1200" height="1419"><p id="caption-attachment-32524" class="wp-caption-text">40 Patrick mit KIndern (überlassen von Patrick Ditz)</p></div></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Heimat und Kontakt zu ihr:</strong> </span>Laut Definition ist Heimat „ein Begriff der ein starkes Gefühl der Zugehörigkeit, Geborgenheit und Vertrautheit beschreibt, oft verbunden mit dem Ort der Kindheit oder Herkunft“. Meine Heimat ist definitiv Oberkochen, und wird es auch immer bleiben, aber mein Lebensmittelpunkt ist mittlerweile die USA. Ich komme ca. 2–3‑mal im Jahr nach Deutschland und meine Familie aus Deutschland kommt auch öfter auf Besuch in die USA, daher sieht man sich dann doch relativ häufig.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>&nbsp;</strong><strong>Wilfried „Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg – Der Nicht-Ausgewanderte</strong></p>
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