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	<title>Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen | Heimatverein Oberkochen</title>
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	<title>Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen | Heimatverein Oberkochen</title>
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		<title>Bericht 851: Die Oberkochener „Hall of Names“ oder „Kaleidoskop wichtiger Namen, Begriffe, Sprüche und Ereignisse“. Teil 4</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„auf d Bank“ </strong></span><strong>– bei oas gat mr „auf d Bank“ ond et „zur Bank“</strong></p>
<p>Man sagte auch nicht auf welche Bank, denn das war ja klar auf welche Bank man ging – auf seine. Anfangs gab es die „Darlehensbank“ vom Gruppa-Heiner und die Wingert’sche KSK im „Kies“, die „Württ. Landessparkasse“ in der Heidenheimer Straße 9, die „Kreissparkasse“ in der Heidenheimer Straße 9 und 18 dann die „Oberkochener Bank“ in der Heidenheimer Straße 10 und 17, die „Aalener Volksbank“ im ehemaligen „Hirsch-Gebäude“ Aalener Straße 2 und 4, heute in der Heidenheimer Straße 10.&nbsp; Auch die „Dresdner Bank“ war bei uns in der Aalener Straße 23 zuhause. Dann wurde die heutige „Kreissparkasse“ gebaut und zeitweise hatten sie auch eine Niederlassung am Eugen-Bolz-Platz.</p>
<p>​</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32106" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32106" class="wp-image-32106 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/BIld-293-Neubau-Kreissparkasse.jpg" alt width="1200" height="871"><p id="caption-attachment-32106" class="wp-caption-text">Das „Alte“ muss weg für den Neubau der neuen Kreissparkasse Ecke Bahnhofstraße / Heidenheimer Straße (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„auf dr Gass‘“ </strong></span><strong>– das war einfach draußen</strong></p>
<p>Wir sind auf „d Gass‘“ zum Spielen, egal ob das eine Straße, der Gehweg oder eben doch eine Gasse war. Oder wir sind wie <strong>„<span style="color: #ff0000;">s Gerhätle“ </span></strong>aus em Kies oifach auf dr Gass romgstande ond hent <span style="color: #ff0000;">„<strong>Maulaffa feilghalta“</strong></span><strong>. </strong><em>(Heute weiß kaum noch jemand, was für ein Gegenstand der Maulaffe war. Es handelte sich um Kienspanhalter. Kienspäne dienten der Beleuchtung. Man fertigte einfache Töpfe aus Ton, in die man die Späne hineinsteckte. Da man das Ganze im niederdeutschen Bereich erfunden hat, nannte man sie “Mulape”; einfach übersetzt mit “Maul offen” oder “Maulaffen”. Das waren also die Maulaffen. Wenn jemand vor Erstaunen den Mund offenhielt, weil er so perplex war, stand er da wie ein Maulaffe – als würde er sich selbst feilbieten, zum Verkauf anbieten. Als eine Art von Kienspanhalter)</em>.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>&nbsp;</em><strong>„Jüngschte Aufsichtsrätin in Deutschland 1983“ </strong></span><strong>– Marianne Thomann aus dem Schubartweg 31</strong></p>
<p>Sie war von 2005 bis 2019 und kurzzeitig 2022 Regierungspräsidentin des Regierungsbezirkes Detmold. Nach der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volksschule" target="_blank" rel="noopener">Volksschule</a>&nbsp;legte Thomann-Stahl 1973 ihr&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Abitur" target="_blank" rel="noopener">Abitur</a>&nbsp;ab und studierte anschließend bis 1978 in&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freiburg_im_Breisgau" target="_blank" rel="noopener">Freiburg im Breisgau</a>&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Volkswirtschaftslehre" target="_blank" rel="noopener">Volkswirtschaftslehre</a>&nbsp;mit dem Abschluss als&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Diplom" target="_blank" rel="noopener">Diplom</a>-Volkswirtin. Von 1978 bis 1980 war sie&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsf%C3%BChrung_(Deutschland)" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsführerin</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vorsitzender" target="_blank" rel="noopener">Bundesvorsitzende</a>&nbsp;der internationalen Studentenorganisation&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/AIESEC" target="_blank" rel="noopener">AIESEC</a>. Ab 1980 arbeitete sie als Assistentin des Vorstands der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nixdorf_Computer" target="_blank" rel="noopener">Nixdorf Computer AG</a>&nbsp;und anschließend bis 1996 in leitenden Positionen in der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Industrie" target="_blank" rel="noopener">Industrie</a>. Sie wurde 1983 mit 47,5 % der Stimmen als Arbeitnehmervertreterin des DHV in den Aufsichtsrat der Nixdorf AG gewählt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong></span><strong><span style="color: #ff0000;">„Augusts Anna“</span> </strong><strong>– Anna Fischer aus der Katzenbachstraße</strong></p>
<p>Ehefrau von Paul Fischer. Früher sagte man: Sie war <em>„S Weib vom Paul“.</em> Weib – war ganz früher kein despektierliches Wort, sondern einfach nur althergebracht.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Ausding“ </strong></span><strong>– anderswo sagte man Altenteil dazu</strong></p>
<p>Wenn der Hof übergeben wurde, musste vom Sohn oder Tochtermann (Schwiegersohn) sichergestellt werden, dass die Alten ihr Auskommen, also ihr „Ausding“ hatten. Beispielsweise: Wohnung, Brennholz zum Heizen, Lebensmittel, Butter, Milch, tlw. einige Äcker. <strong><span style="color: #3366ff;">Ein konkretes Beispiel finden wir im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-636-dr-hentere-balle-oder-dr-hooolzsaeger/">636</a></span>.</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong><strong><span style="color: #ff0000;">„aus dr Bah“</span> </strong><strong>– wer kennt den winterlichen „Schlachtruf“ nicht,</strong></p>
<p>wenn es mit dem Schlitten vom Start beim Holza-Hans die Volkmarsbergstraße hinunterging. Immer schneller ging es bergab und kamen Fußgänger entgegen, schrien wir laut: <em>„Aus dr Bah“, </em>denn wir hatten das Recht des Schnelleren auf unserer Seite. Die ganz mutigen ketteten die Schlitten hintereinander und auf dem ersten Schlitten saß der mit den Schlittschuhen. War schon mitunter grenzwertig und auch die Streckenführung hatte es in sich – ging es doch in den Wintern, die noch Winter waren, bis hinunter zum „Irion“ (Volkmarsbergapotheke) in der Dreißentalstraße. Fahren in Kette mochte ich jetzt nicht so, denn den Letzten bissen auch hier die Hunde, sprich, in den ersten Kurven, kam schnell das Ende im Graben. Und dann trabte man wieder nach oben und fuhr die Strecke so 3–4‑mal und wenn’s dunkel wurde gingen wir nach Hause. Niemand machte sich Sorgen om d Buabe ond Mädla – die kamen schon nach Hause, wenn’s ihnen kalt war oder sie Hunger hatten. <span style="color: #3366ff;"><strong>Zum Thema Wintersport gibt es die Berichte <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-699-das-schnee-dorf-oberkochen-in-alter-zeit-teil-1/">699</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-710-das-schnee-dorf-oberkochen-in-alter-zeit-teil-2/">710</a>.</strong></span></p>
<p>​</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32103" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32103" class="wp-image-32103 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-189-Schlittenstrecke-Volkmarsbergstrasse.jpg" alt width="1200" height="712"><p id="caption-attachment-32103" class="wp-caption-text">Schlittenstrecke Volkmarsbergstraße — das waren noch Winter (Archiv Brandstetter)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„die am weitesten außenliegenden Häuser“</strong></span> <strong>– auf unserer Gemarkung. Dazu will ich diese Standorte aufführen:</strong></p>
<p><strong><u>Im Norden:</u></strong></p>
<p>Zum einen die Lebzelter’sche Kochertalwäscherei in der Kreuzmühle 16. Rudolf Lebzelter, der Großvater der letzten Besitzerin Margarete Arndt, erwarb das Unternehmen 1938, verlegte die Wäscherei 1940 von Aalen nach Oberkochen und kaufte das Gebäude nach dem II. Weltkrieg. Der Betrieb war im ganzen Altkreis Aalen ein Begriff. Er startete mit Industriewäsche und später kam die Gastronomie- und die Haushaltswäsche dazu. 1950 übernahmen Siegfried und Rosa Lebzelter die Firma. Deren Tochter Margarete machte mit 15 Jahren eine 3‑jährige Ausbildung in Stuttgart. Gut ausgebildet und mit reichlich Know-How versehen trat sie 1978 die Nachfolge in Oberkochen an. Margarete führte den Betrieb zusammen mit ihrem Mann Klaus-Dieter und ihrer Schwester Bärbel Elze 42 Jahre lang, bis sie ihn im Sommer 2020 schloss. <strong>Mehr dazu im Heft Nr. 3 „MeinOberkochen“.</strong></p>
<p>In der gleichen Gegend wohnte das Ehepaar Innocenco und Rachele Porsia, genauer in der Kreuzmühle 24. Er arbeitete im Bauhof der Stadt und bewohnte die dortige Wohnung. Dazu kommen noch die Aalener Straße 98 mit dem Bahnwärterhäusle und die 96, wo die Familie Petershans wohnte und ihre Spedition betrieb.</p>
<p><strong><u>Im Süden: </u></strong></p>
<p>Zum anderen, in Richtung Königsbronn, Anna und Franz Hut in der Heidenheimer Straße 150. Der dahinterliegende Seegartenhof gehört schon zu Königsbronn. Als junger Bub trug ich wöchentlich Zeitschriften aus und bekam vom Stuttgarter Verlag diese Adresse neu zugeschickt, mit dem Auftrag eine Fernsehzeitschrift wöchentlich zuzustellen. Krampfhaft suchte ich das Haus und konnte es nicht finden. 100 war die Villa Grupp und 140 der Aussiedlerhof. Als ich erfuhr, wo die 150 wirklich lag, habe ich entschieden, dass ich da um kein Geld der Welt jede Woche, bei Wind und Wetter hinausradle. So behielt ich die Zeitung für uns, kündigte sie nach einem Jahr und eine Beschwerde gab es Gottseidank nicht.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">„Auswanderer“</span> </strong><strong>– aus Oberkochen</strong></p>
<p>Ursprünglich für diesen Bericht geplant. Da sich aber die Recherche ganz prächtig entwickelte, wurde daraus eine <span style="color: #3366ff;"><strong>eigene Berichtreihe</strong></span>, die in Kürze, vermutlich am 15. Mai, starten wird.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Auto-Peter“ </strong></span><strong>– Paul Balle aus der Katzenbachstraße 6</strong></p>
<p>Dort befand sich die Tankstelle von Paul Balle, der im Volksmund in seiner Auto-Funktion eben <span style="color: #ff0000;"><strong>„Auto-Peter“</strong></span> und in seiner kirchlichen Funktion <strong>„Peter Paul“</strong> genannt wurde.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„AVON-Beraterin“ </strong></span><strong>– z.B. Hildegard Müller aus der Sonnenbergstraße 34</strong></p>
<p>Avon Beraterinnen gibt es in Deutschland seit 1959. Das Unternehmen expandierte in den 1950er Jahren nach Europa und gründete schließlich die deutsche Niederlassung. Avon wurde 1886 von David H. McConnell in New York als California Perfume Company gegründet. McConnell begann als Buchhändler und bot seinen Kunden kleine Parfumproben als Erfrischung an. Er erkannte schnell, dass die Kunden mehr an den Parfums als an den Büchern interessiert waren, und gründete daraufhin das Unternehmen. Im Jahr 1939 wurde die California Perfume Company in Avon Products Inc. umbenannt, inspiriert durch William Shakespeares Geburtsstadt Stratford-upon-Avon. Heute ist Avon eines der größten Kosmetikunternehmen der Welt und bietet Millionen von Beraterinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Unternehmen zu gründen und zu führen.</p>
<p>Auch meine Mutti machte sich Mitte / Ende der 60er Jahre mit ihrem AVON-Muster-Köfferchen auf, um am frühen Abend die weiblichen Oberkochener Kunden zu beglücken. Soweit ich mich erinnere, hat sie das aber nicht lange gemacht – vermutlich zu aufwendig damit „etwas rüberkam“.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Ba Ba Banküberfall“</strong> </span><strong>– auch das gab es im beschaulichen Oberkochen</strong></p>
<p>Der wurde am 4. Juli 1974 auf die heutige Kreissparkasse verübt. Die Bankräuber zwangen alle anwesenden Kunden, darunter auch den »Pflugwirt«, mit vorgehaltener Pistole, sich im Schalterraum der Bank mit dem Gesicht nach unten auf den Boden zu legen. Als die Räuber sich mit dem erbeuteten Geld dem Ausgang näherten, soll der »Pflugwirt« einen der beiden gefragt haben: <em>„Siea, Herr Bankraiber, därfe mir jetzt wiedr aufschtande?”</em> Hinterher bemerkte er: <em>„Moa, wenn der gwießt hätt, dass I zwoitausend Mark em Sack ghet hao!”</em>. <span style="color: #3366ff;"><strong>Weitere Details dazu im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-327-ueberfall-auf-die-kreissparkasse-am-4-juli-1975/">327</a>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Baachbeck“</strong></span> <strong>– Franz Xaver Schmied und Nachkommen</strong></p>
<p>Die Maria Anna Fritz brachte eine weitere Sippe Schmid nach Oberkochen. Sie konnte ihn, den Franz Xaver Schmid, nach der Eheschließung im Jahre 1841 bewegen, am oberen Kocher zu verbleiben. Franz Xaver ist 1814 in Donzdorf geboren als Sohn des dortigen Ochsenwirts Mathias Schmid. Über ihn gibt es eine besondere Geschichte: „Er war als Ortstagelöhner und Nachtwächter tätig und hielt sich an kalten Tagen oft in den Hafnerwerkstätten auf. Da er gerne Neuigkeiten in sich aufsog, erfand man wohl aus Spaß die eine oder andere wie z.B. diese: <em>„Schon gehört? Heute wird der Bergfelsen vom Volkmarsberg mit zehn Pferden vom Berg ins Tal gezogen, um im Hüttenwerk in Königsbronn geschottert zu werden. Und so stand er den ganzen Tag im Bereich Jägergässle und Hauptstraße und wartete auf den Felsen…..und wenn er nicht gestorben ist…..“</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bäbe“</strong> </span><strong>– Barbara „Babette“ Fischer geb. Brunnhuber aus dem Kies</strong></p>
<p>Frühere Ehefrau von Karl Fischer I und u.a. die Mutter vom <strong>„Seba“</strong> und somit die Oma von Rechtsanwalt Fischer ond von dem von dr Kirch, Monsignore Gym. Prof. Paul Fischer (<strong>„Gubi-Paul“</strong>).</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bäbeskarl“</strong> </span><strong>– Karl Fischer I und Karl Fischer II (Großvater von Karl „Charly“ Elmer)</strong></p>
<p>Der Name kommt von Barbara (schwäbisch Babette, Koseform <span style="color: #ff0000;"><strong>„Bäbe“</strong></span>), wie seine Mutter hieß. <span style="color: #ff0000;"><strong>„Tschaaahli“ </strong></span><strong>klärt auf: </strong></p>
<p><em>Mein Großvater (Karl Fischer II geb. 24.09.1999) ist als zweitältestes von insgesamt fünf Kindern der ältere Bruder von Sebastian <strong><span style="color: #ff0000;">„SeBa“</span> </strong>Fischer. Opa war mit Agnes, geb. Gold (zweitjüngste Tochter vom „Zieglers Franz“ und damit Enkelin vom <span style="color: #ff0000;"><strong>„Lettenbaron“</strong></span> Michael Gold) verheiratet. Dieser Ehe entstammen drei Töchter: Philomena (geb. 27.03.1926 — unverheiratet), Zita Barbara (geb. 28.10.1930 — verheiratet mit Emil Elmer — meine Mutter) und Lydia „Lydi“ (geb. 28.10.1936 — verheiratet mit Hans-Lothar Heckmann).</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Backakarl“ </strong></span><strong>– Karl Gold sen. aus der Heidenheimer Straße 38</strong></p>
<p>Seine Frau stammte aus dem Ries (Kerkingen) und daher nannte man ihn auch „dr Nochda“, was auf Rieser Dialekt wohl danach oder hinterher bedeutet.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Bagage“</strong> </span><strong>– Ein bekannter Freundeskreis mit großem handwerklichem Können und Mut zur Lücke</strong></p>
<p>Bruno Balle † 2023, Bruno Brandstetter, Albert Holz † 2021, Rudolf Hug † 2025, Max Trittler † 2018&nbsp;und Franz Weber. Zuerst stand sicher die Geselligkeit und Ausflüge im Vordergrund, später zusammen mit den „besseren“ Hälften. Seit dem Kindergarten kennen sich die sechs eingeschworenen Kolping-Brüder, die sich nie aus den Augen verloren haben. Seit 1966 treffen sie sich jährlich – ohne Unterbrechung mit einer Ausnahme: Im Corona-Jahr 2020. Im Jahr 1986, auf einem gemeinsamen Ausflug nach Beuron, kam spontan die Idee auf, „lass uns doch in Oberkochen eine neue Kapelle bauen“. Wir sind arbeitsfreudig, kameradschaftlich, fröhlich und trinkfest“, sagte einst Bruno Brandstetter und so nahmen die Dinge ihren Lauf. <span style="color: #3366ff;"><strong>Alles weitere lässt sich im</strong><strong> Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-742-dbagage-aus-oberkochen-wird-auch-schon-55/">742</a> nachlesen.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Bahwärtrheisle“</strong></span><strong> – Gibt‘s nemme: Nord und Süd</strong></p>
<p>Davon gab es zwei. Eines im Norden Richtung Aalen zu und eines im Süden (Bereich Birkach) in Richtung Königsbronn. Als es die Umgehungsstraße noch nicht gab (bis 1959) hatten wir dort beschrankte Bahnübergänge. <span style="color: #3366ff;"><strong>Siehe dazu die Berichte über die Brenztalbahn <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-806-die-brenztalbahn-wird-160-jahre-alt-teil-1/">806</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-808-die-brenztalbahn-wird-160-jahre-alt-teil-3/">808</a> und über die Bundesstraße 19 der Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-708-60-jahre-oberkochens-umgehungsstrasse/">708</a>. In der ARD-Mediathek und auf Youtube findet sich noch der Film „<a href="https://www.ardmediathek.de/video/eisenbahn-romantik/die-brenztalbahn/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE0ODM4NTI" target="_blank" rel="noopener">Die Brenztalbahn</a>“ aus der SWR-Reihe „Eisenbahnromantik“</strong></span></p>
<p>​</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32107" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32107" class="wp-image-32107 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-05-Bahnwaerterhaeusle-Nord-1.jpg" alt width="1200" height="719"><p id="caption-attachment-32107" class="wp-caption-text">Das Bahnwärterhäusle Nord (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32109" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32109" class="wp-image-32109 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-116-Bahnwaerterhaus-Seegartenhof.jpg" alt width="1200" height="819"><p id="caption-attachment-32109" class="wp-caption-text">Winter 1958 – Das alte Bahnwärterhaus im Gebiet Birkach vor dem Seegartenhof (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Bälde“</strong></span> <strong>– Willibald Grupp sen. aus der Kapellensteige 6</strong></p>
<p>Der Vater von Arthur und Willibald jun. sowie von Heidrun war u.a. ein erfolgreicher Skispringer. „Bälde“ ist die Abkürzung von Willibald. Geboren wurde er am 7. Juli 1915 in Oberkochen, als 14tes von 15 Kindern. 1935 machte er sein Abitur an der Oberrealschule in Aalen. Es folgte eine Lehre als Bankkaufmann. Es schloss sich der Arbeits- und Militärdienst (auch in Stalingrad) an. Nach dem Krieg ab 1945 bei der Kreissparkasse Aalen tätig. In Unterkochen war er bis zu seinem Ruhestand 1978 Zweigstellenleiter.</p>
<p>Die SchwäPo veröffentlichte anlässlich seines Todes im Jahr 2010 nachfolgende Zeilen: <em>„Willibald Grupp, ein Oberkochener Original und Zeitzeuge, ist im Alter von fast 96 Jahren gestorben. Grupp, der auch im Oberkochener Heimatbuch mit knitzen Beiträgen über Altvordere und Zeitzeugen der Oberkochener Heimatgeschichte vertreten ist, war ein Mann mit Idealen, die er im Geist und Sinn der Vollkommenheit zu vereinigen suchte. „Einer, der das gesellschaftliche Miteinander gesucht und geprägt hat”, meinte Bruno Balle, Geschäftsführer der Realgenossenschaft, bei der Aussegnung im städtischen Friedhof. Hineingeboren in eine bäuerliche Großfamilie mit vielen Geschwistern sei Willibald Grupp zu einem Urgestein Alt-Oberkochener Prägung und Herkunft geworden. Besonders sei der Verstorbene der Natur verbunden gewesen, erklärte Balle in seinem Nachruf. Hohe Verdienste habe sich „der Mann des Waldes” um die Realgenossenschaft Oberkochen erworben. 37 Jahre lang, bis ins Jahr 2000, habe er als Rechner die Finanzgeschäfte der Waldgenossenschaft in einer äußerst exakten und pflichtbewussten Weise ausgeführt.“</em></p>
<p>1955 startete er, bereits 40jährig, beim Skispringen in Unterkochen. Seiner Frau Rosa war das a bissle peinlich, als die Zuschauer während seiner Sprungansage raunten: <em>„Jetzt kommt dr Alt‘“.</em></p>
<p>​</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32108" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32108" class="wp-image-32108 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-06-Willibald-Grupp.jpg" alt width="1200" height="754"><p id="caption-attachment-32108" class="wp-caption-text">1955 – Unser nordisches Skisport-As: Willibald „Bälde“ Grupp — zusammen mit Elli Brachmann beim Langlauf in Königsbronn (überlassen von meinem Schulfreund Arthur Grupp)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Besonders beeindruckend ist sein Kriegstagebuch, das er während des II. Weltkrieges geführt hat und am 20. Juni 1945 mit nachfolgenden Worten endet:</p>
<p><em>„Pferde und Wagen abgeben, Gepäck fertigmachen! Den Glücklichen schlägt die Stunde. Ich schnappe auf, dass unser Entlassungsort Aalen sei!!! 17. Juni einsteigen in den Güterzug. St. Veit leb wohl! Zerbombtes Villach, Spittal, dann LKW-Fahrt bis Mallnitz. 1200 m hoch,11 km langer Tauerntunnel, herrliche Bergwelt, Salzburger Land, der Ami übernimmt uns, Rosenheim, München, total zerbombtes Ulm. Inmitten der zertrümmerten Altstadt ragt fast unversehrt das Münster in den Himmel; vom Bahnhof sieht man nicht einmal die Grundmauern mehr. Hier wird schwäbisch gesprochen! Über die Alb nach Geislingen, Göppingen; aussteigen. In Plochingen-Stuttgart hausen die Franzosen, kassieren alle Männer, hören wir, auch, wenn sie vom Ami entlassen worden seien. Sakra, Sakra! Noch irgendwie ausrücken? In einem Obstgarten wird übernachtet. Daneben grell erleuchtete streng bewachte Zelte, SS-Gefangene sind es. Gegen 10 Uhr auf Lastwagen klettern, 50 Mann pro Lkw. Ich sitze vorne links auf dem Kotflügel. Domdorf, Rechberg, Gmünd, Aalen, Ahoi! Wasseralfingen, Werksgelände von Alfing. In der Gießerei des Hüttenwerks wird ein letztes Mal übernachtet. 11 Uhr Marsch zur Aalener Remonte bei Bratofenhitze und sauschwerem Rucksack, 2 Stunden Entlassungsformalitäten.</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong><em>Frei! Entlassen!!</em></strong></p>
<p><em>Heim zur Braut, zur Mutter! Von guten Bekannten kann ich mir ein Leiterwägele leihen, werfe Rucksack darauf, ziehe den Uniformkittel aus, kremple die Hemdsärmel hoch und marschiere, was die Füße hergeben, hinauf ins Kochertal, heim!“</em></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32104" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32104" class="wp-image-32104 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-213-Willibald-Grupp.jpg" alt width="1200" height="1600"><p id="caption-attachment-32104" class="wp-caption-text">Dr „Bälde“ im hohen Alter (überlassen von meinem Schulfreund Arthur Grupp)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Balgadag“</strong></span> <strong>– Johannes Wingert aus der Heidenheimer Straße 54</strong></p>
<p>Die Erklärung von Paul Wingert höchstpersönlich: Sein Großvater habe seinerzeit im 19. Jahrhundert als Junge am Palmsonntag anstatt Palmentag (Balmadag) das Wort Balgadag verwendet, weil er mit Balmadag nichts anfangen konnte. Ihm ist dann dieser Name geblieben und somit auch der gesamten Wingert-Linie.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Balleholz“</strong></span> <strong>– Josef Holz aus der Aalener Straße 22</strong></p>
<p>Die Mutter war eine „Ballere, also eine Balle“. Er war Untergänger beim Geometer und Feldschütz und besaß eine Wagnerei. Er hat die Zeugensteine unter die Marksteine gelegt.</p>
<p>Als Marksteinzeuge (auch Grenzsteinzeuge oder Grenzzeuge wird ein Gegenstand bezeichnet, mit dem eine Abmarkung (<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=13765" target="_blank" rel="noopener">Grenzstein</a>) gesichert wird. Dazu wird während des Abmarkens unter den&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=13765" target="_blank" rel="noopener">Grenzstein</a>&nbsp;ein zusätzlicher Gegenstand vergraben, um bei Grenzstreitigkeiten oder bei Verlust des Steins dessen genaue Lage bezeugen zu können. Dieser&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=4693" target="_blank" rel="noopener">Brauch</a>&nbsp;ist vor allem in&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?ort_id=2143" target="_blank" rel="noopener">Württemberg</a>&nbsp;üblich. Früher wurden Ziegelbrocken oder Kohlestücke als Zeugen vergraben, seit dem 19. Jh. Tonplättchen in grauer oder roter&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=901" target="_blank" rel="noopener">Farbe</a>&nbsp;(teilweise glasiert). Es gibt aber auch Zeugen in&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=4322" target="_blank" rel="noopener">Form</a>&nbsp;eines Horns. Die Zeugensteine tragen entweder den Namen der&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=10054" target="_blank" rel="noopener">Gemeinde</a>&nbsp;oder deren Anfangsbuchstaben oder deren&nbsp;<a href="https://bawue.museum-digital.de/objects?tag_id=192" target="_blank" rel="noopener">Wappen</a>. Für das Verlegen der Zeugen unter die Grenzsteine waren die&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Feldgeschworene" target="_blank" rel="noopener">Feldgeschworenen</a>&nbsp;(lokal „<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Unterg%C3%A4nger" target="_blank" rel="noopener">Untergänger</a>“) zuständig. Damit stellten die Feldgeschworenen einen gewichtigen kommunale&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%A4ger_(%C3%B6ffentliches_Recht)" target="_blank" rel="noopener">Rechtsträger</a>&nbsp;dar. Sie entschieden bei Grenzstreitigkeiten mit Hilfe ihres „Zeugengeheimnisses“ über den Standort eines Steins.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Balloo“</strong></span> <strong>– Jörg Funke aus der Schillerstraße 31</strong></p>
<p>Ein guter Musiker aus dem Jahrgang 1952. Er war wohl aus unserer Klasse der erste, welcher der Rockmusik wegen nach Amerika flog. Früher spielte er in der Gruppe BLUES PILZ, die zum 10-jährigen Jubiläum 1978 im DISCO PUB aufspielten. Mitglieder der „Blues Pilz“ waren: <em>Jörg „Balloo” Funke (vocals, harpsichord, flute), Siegfried „Siggi” Schwarz (guitar), Peter „Pit” Zaepernick (bass), Dieter Funke (drums, percussion), Romi Schickle (keyboards) und </em><a href="https://rateyourmusic.com/artist/bluespilz" target="_blank" rel="noopener"><em>Harry Berger (alto saxophone)</em></a><em>.</em></p>
<p>Ob es sein Musikgeschäft „Musik Central“ in der&nbsp;Waldstetter Gasse 13&nbsp;in Schwäbisch Gmünd mit einer breiten Auswahl an Musikinstrumenten und Zubehör noch gibt?</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32105" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32105" class="wp-image-32105 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-228-Gruppe-Blues-Pilz.jpg" alt width="1200" height="806"><p id="caption-attachment-32105" class="wp-caption-text">Die Gruppe „Blues Pilz“ vlnr: Jörg „Balloo“ Funke, Siegfried „Siggi“ Schwarz, Peter „Pit“ Zaepernick und Dieter Funke (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">„Balu“</span> </strong><strong>– Ludwig Bahmann aus der Gartenstraße 21</strong></p>
<p>Das ist jetzt ganz einfach – <strong>Ba</strong>(hmann) <strong>Lu</strong>(dwig).</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Bald folgt Teil 5 – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 850 Ehrungen und Auszeichnungen</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-850-ehrungen-und-auszeichnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 23:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32003</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_1 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_1 beitrag-row">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child" id="inhaltsverzeichnis-spalte">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Vorab. 850 Berichte in der heimatkundlichen Reihe!</strong></span> Au scho wieder. Gerade erst habe ich doch den <strong>800sten</strong> Bericht mit einigen Grußworten geschrieben und schon sind wir bei Nummer <strong>850</strong>. Nächstes Ziel <strong>900</strong> – das ist zu schaffen, <strong>925</strong> –vielleicht grad no, <strong>950</strong> – da wird’s eng und dann??? <strong>1000</strong> kann ich mir derzeit einfach nicht vorstellen – wo soll der Stoff herkommen, wenn nicht von Euch – es wird also nicht nur von mir abhängen, sondern auch von Euch, der unterstützenden Leserschaft und vom Heimatverein:</p>
<ul>
<li><em>Dietrich „Didi“ Bantel –<span style="color: #ff0000;"><strong> 427 Berichte</strong></span></em></li>
<li><em>Wilfried „Billie Wichai“ Müller –<span style="color: #ff0000;"> <strong>219 Berichte</strong></span></em></li>
<li><em>Volkmar „Direx“ Schrenk –<span style="color: #ff0000;"><strong> 116 Berichte</strong></span></em></li>
<li><em>Riegel Horst –<span style="color: #ff0000;"><strong> 18 Berichte</strong></span></em></li>
<li><em>Kämmerer Jochen –<span style="color: #ff0000;"><strong> 9 Berichte</strong></span></em></li>
<li><em>Und weitere Berichte von vielen anderen, die sich getraut haben</em></li>
</ul>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Intro.</strong></span> Hin und wieder hatte ich einen Termin auf dem Rathaus und dann lief ich oft an der Galerie der Ehrenbürger vorbei. Als die verschiedenen Nachrufe zum Tode von Bruno Balle zu lesen waren, hatte ich die Idee, mich einmal mit allen Auszeichnungen zu beschäftigen, die es in Bund, Land und Gemeinde so gibt, wenn Mann und Frau sich so über die Maßen engagieren. „Dem Rathaus“, und hier ganz besonders namentlich Sarah Gunst, danke ich für die umfangreiche Unterstützung.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Zur Beachtung.</strong></span> Viele Stellen wurden befragt. Manche unterstützten die Recherche so gut sie konnten und manchmal lief auch gar nichts. Aber eines möchte ich vorwegschicken – eine Garantie, dass die Recherche alle Empfänger von Auszeichnungen berücksichtigen kann – die gibt es nicht. Manchmal konnten deshalb Namen nur beispielhaft aufgelistet werden.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Vorwort unseres Bürgermeisters Peter Traub. </strong></span>Der nachfolgende Bericht von Wilfried Müller macht auf eindrucksvolle Weise deutlich, wie viele Menschen sich auf verschiedene Weise in Oberkochen für unsere Stadt und die Gemeinschaft eingebracht haben. Sie haben das meist selbstlos und uneigennützig getan oder mit ihrer Arbeit einen Mehrwert für uns alle erbracht.</p>
<p>Menschen für ihr Engagement zu ehren, ist wichtig, weil es den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt, Freiwillige motiviert, wertschätzt, Anerkennung schenkt, neue Freiwillige anzieht und demokratische Strukturen fördert, indem es die aktive Teilhabe am Gemeinwohl belohnt, was für eine lebendige Gesellschaft unerlässlich ist. Es zeigt, dass ihre oft selbstlose Arbeit gesehen und geschätzt wird, was positive Anreize schafft und die Bedeutung ihrer Beiträge für die Gemeinschaft hervorhebt. Dieser Gedanke wird in Oberkochen in herausragender Weise gelebt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND</strong></span><strong><span style="color: #ff0000;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span>&nbsp; </strong></p>
<p><strong>Der&nbsp;Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland</strong> wurde 1951 von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet und wird in acht verschiedenen Stufen verliehen. Umgangssprachlich wird er meist&nbsp;Bundesverdienstkreuz&nbsp;genannt und ist die einzige allgemeine Verdienstauszeichnung der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland" target="_blank" rel="noopener">Bundesrepublik Deutschland</a> für in- und ausländische MitbürgerInnen. Er wird für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem, sozialem, karitativem oder ehrenamtlichem Gebiet verliehen. Der Verdienstorden kommt regulär in acht Stufen zur Verleihung, ferner gibt oder gab es das&nbsp;Großkreuz in besonderer Ausführung&nbsp;und das&nbsp;Verdienstkreuz am Bande für Arbeitsjubilare. Alle&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Land_(Deutschland)" target="_blank" rel="noopener">deutschen Länder</a>&nbsp;außer&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Hansestadt_Bremen" target="_blank" rel="noopener">Bremen</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg" target="_blank" rel="noopener">Hamburg</a>&nbsp;verleihen zudem eigene&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verdienstorden_der_L%C3%A4nder_der_Bundesrepublik_Deutschland" target="_blank" rel="noopener">Landesauszeichnungen</a>.</p>
<p>Jeder kann die Verleihung des Verdienstordens an einen anderen anregen und Vorschläge machen. Ordensanregung ist an die Staats- bzw. Senatskanzlei des Bundeslandes zu richten, in dem der oder die Auszuzeichnende wohnt (Staatsministerium Baden-Württemberg, Richard-Wagner-Str. 15, 70184 Stuttgart). Die Ordensanregungen werden von den Staats- und Senatskanzleien bzw. vom Auswärtigen Amt geprüft. Der Bundespräsident stützt seine Entscheidung grundsätzlich auf ihre Prüfungsergebnisse und Anträge. Zuständig für Oberkochen ist das Landratsamt Ostalbkreis, Kommunalaufsicht. Die Liste wurde Ende Juli 2023 vom Landratsamt angefordert.</p>
<ul>
<li><strong>Verdienstmedaille</strong>
<ul>
<li>Verdienstmedaille</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Verdienstkreuz</strong>
<ul>
<li>Verdienstkreuz am Bande</li>
<li>Verdienstkreuz am Bande für Arbeitsjubilare (gab es nur von 1952 bis 1966)</li>
<li>Verdienstkreuz 1. Klasse</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Großes Verdienstkreuz</strong>
<ul>
<li>Großes Verdienstkreuz</li>
<li>Großes Verdienstkreuz mit Stern</li>
<li>Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband</li>
</ul>
</li>
<li><strong>Großkreuz</strong>
<ul>
<li>Großkreuz <em>(z.B. US-General Lucius D. Clay 1965)</em></li>
<li>Großkreuz in besonderer Ausführung <em>(z.B. Adenauer 1954, Kohl 1998, Merkel 2023)</em></li>
<li>Sonderstufe des Großkreuzes <em>(z.B. Joe Biden 2024)</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31968" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31968" class="wp-image-31968 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-02-Bundesverdienstkreuz-Mannes.jpg" alt width="650" height="1008"><p id="caption-attachment-31968" class="wp-caption-text">Bundesverdienstkreuz Willibald Mannes jun. (überlassen von Bärbel und Monika Mannes)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31969" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31969" class="wp-image-31969 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-03-Verdienstkreuz-am-Bande-1978.jpg" alt width="1200" height="1597"><p id="caption-attachment-31969" class="wp-caption-text">Die dazugehörige Urkunde zum Verdienstkreuz Willibald Mannes jun. (überlassen von Bärbel und Monika Mannes)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Nachstehend nun die Damen und Herren unserer Gemeinde</strong>, die in den Genuss dieser Auszeichnung kamen. Einen Anspruch auf Vollständigkeit hat die Liste nicht, da möglicherweise nicht alle Auszeichnungen über das Landratsamt gelaufen sind. Die Liste ist tlw. lückenhaft, was einzelne Daten angeht:</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table style="width: 1128px; height: 1221px;" border="0" cellpadding="0 width=">
<tbody>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Name&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><b><u><span style="background-position: 0% 0%; background-color: white; background-repeat: repeat; background-attachment: scroll;"><span style="font-size: large;">Vornam</span></span></u></b><u><span style="background-color: #ffffff; background-position: 0% 0%;"><span style="font-size: large;"><b>e</b></span></span></u></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Art&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verleihung&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Überreichung</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Balle&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Anton&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">02.09.1958&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.01.1959</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Balle&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Bruno&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">05.05.1996&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">23.07.1996</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Balle&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Franz&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.06.1968</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Bantel&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dietrich</span></span><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">01.01.1994&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">24.02.1994</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 11px;">
<td style="width: 176.253px; height: 11px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Bauer&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 11px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Paul&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 11px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 11px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 11px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 11px;">
<td style="width: 176.253px; height: 11px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Börek&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 11px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Eugen</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 11px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 11px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 11px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 28px;">
<td style="width: 176.253px; height: 28px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Borst</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 28px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Ernestine</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 28px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 28px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.05.1975</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 28px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Bosch&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gustav&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK 1. Klasse</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 13px;">
<td style="width: 176.253px; height: 13px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Bosch&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 13px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gustav</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 13px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 13px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">24.10.1967&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 13px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">22.12.1967</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 176.253px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Böttger&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gerda</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.02.2016&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">14.04.2016</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 176.253px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Brachmann</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Elisabeth</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 10px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;19.09.1988</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 16px;">
<td style="width: 176.253px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Brucklacher</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dieter</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK 1. Klasse</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">16.11.2007</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">19.08.2008</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 12px;">
<td style="width: 176.253px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Brucklacher&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dieter</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">21.05.1999</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 12px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 176.253px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Brunnhuber&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Georg&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 10px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 10px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">29.04.2004</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 15px;">
<td style="width: 176.253px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Brunnhuber&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Georg</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstorden des Landes BW&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 15px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">08.05.2010</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 176.253px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Eber&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Rudolf</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 10px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.08.1978</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Fischer&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Johannes</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">07.09.1957</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 12px;">
<td style="width: 176.253px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Fischer&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Sebastian</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 12px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.06.1968</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gold&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Anton</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">07.09.1957</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 16px;">
<td style="width: 176.253px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gold</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">01.05.1953</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 16px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 14px;">
<td style="width: 176.253px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Griebisch&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Otto</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 14px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 14px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 14px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.08.1978</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 176.253px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Grupp</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Clemens</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 22px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 22px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td style="width: 176.253px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Grupp&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Heinrich</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 20px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 20px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">03.12.1971</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 20px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gutheiss&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Anton</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">02.12.1988</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 26px;">
<td style="width: 176.253px; height: 26px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hauber&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 26px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Anton</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 26px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 26px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">29.01.1971</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 26px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 14px;">
<td style="width: 176.253px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Heinrichs&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Paul</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 14px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK groß</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 14px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 14px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1995</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Hesse</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Joachim</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben<span style="color: red;"><b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</b></span></span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 21px;">
<td style="width: 176.253px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hofmann</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hans</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 21px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 21px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 176.253px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Joka &nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Günther</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 17px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 17px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">27.03.2004&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 17px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">30.07.2004</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 16px;">
<td style="width: 176.253px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Kolb &nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 16px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Konrad</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 16px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 16px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">01.05.1953</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 16px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 21px;">
<td style="width: 176.253px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Körbs</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hermann</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 21px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.11.1967</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">31.12.1967</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 12px;">
<td style="width: 176.253px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Küppenbender&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 12px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Heinz</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK groß mit Stern&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 12px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 12px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">16.05.1971</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 15px;">
<td style="width: 176.253px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Kurz </span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Josefine</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20.09.2010</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">21.12.2010</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 15px;">
<td style="width: 176.253px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Liebmann</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 15px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Reinhold</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 15px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">18.10.1971&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 15px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 176.253px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Littmann</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Tamara</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 17px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 17px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 17px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 176.253px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Littmann&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gert</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 22px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1998</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 21px;">
<td style="width: 176.253px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Mannes</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Willibald</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 21px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.08.1978</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Marschalek&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.06.1968</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 176.253px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Maurer (Walburga)&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 22px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Aspedia</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 22px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">08.02.1977</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 22px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 176.253px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Merz</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 10px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;Josef&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 10px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 10px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 10px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 176.253px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Metzger</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Julius</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.05.1975</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 18px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 176.253px; height: 30px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Müller&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 30px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Friedrich</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 30px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 30px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 30px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 176.253px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Müller&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 18px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">27.04.1954</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 18px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 14px;">
<td style="width: 176.253px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Neuhäuser&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 14px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hans&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 14px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 14px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">01.05.1959</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 14px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Raasch&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gustav</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 176.253px; height: 24px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Renner&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 24px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Karl&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 24px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 24px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">12.08.1958</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 24px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 176.253px; height: 24px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Richter&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 24px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Fritz</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 24px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 24px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 24px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">23.05.1981</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 21px;">
<td style="width: 176.253px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Röntsch&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 21px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Kurt</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK groß</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 21px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">12.02.1969</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 21px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 176.253px; height: 27px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schmid&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 27px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Jakob</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 27px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>Verdienstmedaille des Verdienstordens</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 27px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">17.07.1969&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 27px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.08.1969</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 176.253px; height: 30px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schmid&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 30px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 30px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 30px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.09.1953</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 30px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">10.12.1953</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td style="width: 176.253px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schmid&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Karl</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 20px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande Arbeitsjubilare</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 20px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25.04.1956</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 20px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schramm</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Emil</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 176.253px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schrenk&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Volkmar</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 18px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">12.01.1990</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 176.253px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Schurr&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 18px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Karl</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">BVK am Bande</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">30.12.1988</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 18px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20.12.1989</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 176.253px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Soutschek&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 17px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Herbert&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 17px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>keine weiteren Angaben<span style="color: red;"><b>&nbsp;&nbsp;</b></span></i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 17px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 17px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Oktober 2012</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td style="width: 176.253px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Spindler</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 20px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Walter&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 20px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande&nbsp;&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 20px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 20px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">06.05.1987</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Sporkert</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;Karl&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verdienstmedaille des Verdienstordens</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 176.253px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Stützel&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 25px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hedwig</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 25px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>BVK am Bande</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 25px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 25px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">09.04.1986</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 29px;">
<td style="width: 176.253px; height: 29px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Wesselmann&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 29px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Rudolf&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 29px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 29px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15.05.1975</span></span></i></td>
<td style="width: 208.536px; height: 29px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Westphal&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Edgar&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">keine weiteren Angaben</span></span></i></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 176.253px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Wingert</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 23px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;Paul&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 23px;" align="left"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>vermutlich: Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;&nbsp;&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 23px;" align="left">&nbsp;</td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 176.253px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Wolf&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 116.142px; height: 19px;" align="left"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Robert&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 486.932px; height: 19px;" align="left"><span style="font-size: large;"><span style="background: white;"><i>Verdienstmedaille des Verdienstordens&nbsp;&nbsp;</i></span></span></td>
<td style="width: 120.3px; height: 19px;" align="left">&nbsp;</td>
<td style="width: 208.536px; height: 19px;" align="left"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">23.08.1977</span></span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>&nbsp;</strong><span style="color: #ff0000;"><strong>BADEN-WÜRTTEMBERG</strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Arbeitsjubilare </strong>in der privaten Wirtschaft können für eine 40‑, 50- und 60jährige Arbeitszeit bei ein und demselben Arbeitgeber mit einer Ehrenurkunde geehrt werden.
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;">Als Beispiel Wilfried Müller</span></li>
<li><span style="color: #3366ff;">Und viele andere mehr</span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31967" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31967" class="wp-image-31967 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-01-Arbeitsjubilaeum-40-Jahre.jpg" alt width="1200" height="1625"><p id="caption-attachment-31967" class="wp-caption-text">Arbeitsjubiläum 40 Jahre: Nicht jeder hat eine Urkunde mit Schreibfehler (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><strong>Ehrentitel Professor oder Professorin. </strong>Bis zu 4 Mal pro Jahr kann der Ministerpräsident (MP) den Ehrentitel „Professor“ verleihen. Voraussetzungen sind herausragende Leistungen im Bereich der Wissenschaft, Kunst oder Forschung.</li>
<li><strong>Ehrennadel.</strong> Diese Auszeichnung können Personen bekommen, die mindestens 15 Jahre in ehrenamtlicher Tätigkeit in verantwortlicher Funktion in Vereinen und Organisationen mit kulturellen, sportlichen oder sozialen Zielen tätig waren.
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Bruno Balle</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Erich Hahn</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>&nbsp;</strong></span><strong>Staufermedaille. </strong>Sie ist eine besondere, persönliche Auszeichnung des MP für Verdienste um das Land BaWü und seiner Bevölkerung. Normal in Silber und in ganz seltenen Ausnahmen in Gold. Es werden Verdienst um das Gemeinwohl geehrt, die weit über die beruflichen Pflichten hinausgehen.</p>
<ul>
<li><strong>Rettungsmedaille. </strong>Für die Rettung eines Menschen kann das Land diese Medaille verleihen oder eine Anerkennung aussprechen.</li>
<li><strong>Wirtschaftsmedaille </strong>wird an Personen und Unternehmen verliehen, die sich in herausragender Art und Weise um die Wirtschaft in BaWü verdient gemacht haben.</li>
<li><strong>Staatsmedaille für Land- und Forstwirtschaft. </strong>Damit werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die ihr Unternehmen mindestens 5 Jahre geführt haben und sich darüber hinaus in der Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Verbraucherschutz und Ernährung um das Land BaWü verdient gemacht haben. Es gibt Ausführungen in Gold und Silber.
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>In Silber Bruno Balle</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Bevölkerungsschutz-Ehrenzeichen. </strong>Diese wird an Personen vergeben, die sich in besonderer Weise um den Bevölkerungsschutz verdient gemacht oder durch besonders mutiges und entschlossenes Verhalten im Einsatz gezeigt haben.</li>
<li><strong>Alters- und Ehejubiläen.</strong> Zu den landesspezifischen Ehrungen zählt in BaWü traditionelle auch diese Ehrung. Mit einer Glückwunschurkunde bzw. einem Glückwunschschreiben des Ministerpräsidenten Mit der Urkunde werden der 50., 60., 65., 70. und 75. Hochzeitstag sowie Altersjubilare mit 90 und 100 Jahren geehrt und mit einem Anschreiben werden Altersjubilare mit 105 und jedem weiteren Jahr geehrt.</li>
<li><strong>Arbeitsjubilare </strong>des öffentlichen Dienstes (Beamte und andere) erhalten eine Dankurkunde nach 25, 40 und 50 Jahren.
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Albert Bahmann</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Gustav Bosch </em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Peter Traub Bürgermeister zu Oberkochen (1994 bis 2026)</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><em>&nbsp;</em>Er ist studierter Rechts- und Verwaltungswissenschaftler mit Befähigung zum höheren Verwaltungsdienst und war seit 1994 Bürgermeister der Stadt Oberkochen. Seit 1995 ist er Mitglied des Kreistags und fungiert als Vorsitzender und Geschäftsführer der Fraktion Freie Wähler Ostalbkreis/Bürgerliste Schwäbisch Gmünd. Beim Gemeindetag sowie beim Deutschen Städte- und Gemeindebund ist er in Ausschüssen tätig. Außerdem Vorsitzender des Zweckverbands Musikschule Oberkochen-Königsbronn, Vorsitzender des <em>Aufsichtsrats der GEO Gesellschaft für Energieversorgung Ostalb, des Aufsichtsrats der</em> Stadtwerke Oberkochen sowie des Aufsichtsrats der Kreisbaugenossenschaft Aalen.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32027" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32027" class="wp-image-32027 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-16-40-jaehriges-Dienstjubilaeum.jpg" alt width="1200" height="1697"><p id="caption-attachment-32027" class="wp-caption-text">Arbeitsjubilare des öffentlichen Dienstes BM Peter Traub für 40 Jahre (überlassen von Peter Traub)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><strong>Ehrenfahne</strong> Der BaWü-Staatsminister und Min. für europäische Angelegenheiten überreichte im Jahr 2002 die Ehrenfahne zum 50jährigen Jubiläum unseres Bundeslandes – heute „The Länd“ genannt. „Die Zimmerfahne trägt das große Landeswappen mit Greif und Hirsch und ist in den Farben „Schwarz und Gelb“ des Landes Baden-Württemberg gehalten. Die Ehrengabe gilt als Auszeichnung für Kommunen und Einrichtungen, die sich um das Bundesland Baden-Württemberg, seine Tradition und Kultur verdient gemacht haben.
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Stadt Oberkochen</em></span></li>
</ul>
</li>
<li><strong><em>&nbsp;</em></strong><strong>Ehrenmedaille des Gemeindetags </strong>wird für herausragende Verdienste in der Kommunalpolitik verliehen. Sie wird an Bürgermeister, Gemeinderäte und andere kommunalpolitische tätige Personen vergeben. Für 20 Jahre in Silber und für 30 Jahre in Gold.</li>
<li>
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Willibald Mannes jun.</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em> Klaus Holtz</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Arthur Fischer (1984)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Gerhard Kenntner (1984)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Otto Griebisch (1985)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31970" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31970" class="wp-image-31970 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-04-Ehrenmedaille-Gemeindetag.jpg" alt width="650" height="662"><p id="caption-attachment-31970" class="wp-caption-text">Ehrenmedaille des Gemeindestags Willibald Mannes jun. (überlassen von Bärbel und Monika Mannes)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31971" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31971" class="wp-image-31971 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-05-Ehrenmedaille-Gemeindetag-BaWue-1980.jpg" alt width="1200" height="1695"><p id="caption-attachment-31971" class="wp-caption-text">Die dazugehörige Urkunde zur Ehrenmedaille Willibald Mannes jun. (überlassen von Bärbel und Monika Mannes)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><strong>Ehrennadel</strong>
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Bruno Balle in Silber (1995)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Doris Meisel in Silber (2000)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em> Hans Brennenstuhl in Silber (2000)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em> Eberhard Irion in Silber (2000)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Richard Burger (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em> Gert Littmann (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Dietmar Walter (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Bruno Balle In Gold (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Thomas Böttcher</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
</ul>
</li>
<li><strong>&nbsp;</strong><strong>Ehrenstehle</strong></li>
<li>
<ul>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Reinhold Vogel (2024)</em></span></li>
<li><span style="color: #3366ff;"><em>Uwe Marianek (2025)</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31972" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31972" class="wp-image-31972 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-06-Vogel-Stelen.jpg" alt width="1200" height="1600"><p id="caption-attachment-31972" class="wp-caption-text">Die Stelen vom Gemeindetag für Reinhold Vogel (überlassen von Reinhold Vogel</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><ul>
<li><strong>Zinnteller der Gemeinde</strong>
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Bruno Balle (2000)</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Hans Brennenstuhl (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Eberhard Irion (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Doris Meisel (2005)</em></span></li>
<li><span style="color: #0000ff;"><em>Möglicherweise auch andere</em></span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;">​</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31973" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31973" class="wp-image-31973 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-07-Balle-Teller.jpg" alt width="650" height="719"><p id="caption-attachment-31973" class="wp-caption-text">Der früher obligatorische Teller für Bruno Balle (überlassen von Martin Balle)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">&nbsp;
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>GEMEINDE OBERKOCHEN</strong></span></p>
<p><strong>Ehrenbürger </strong>ist üblicherweise die höchste von einer&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stadt" target="_blank" rel="noopener">Stadt</a>&nbsp;oder einer&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinde" target="_blank" rel="noopener">Gemeinde</a>&nbsp;vergebene Auszeichnung für eine Persönlichkeit, die sich in herausragender Weise um das Wohl der Bürger oder&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Prestige" target="_blank" rel="noopener">Ansehen</a>&nbsp;des Ortes verdient gemacht hat. Die Ernennung oder Aberkennung der Ehrenbürgerschaft in Deutschland ist üblicherweise in der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hauptsatzung" target="_blank" rel="noopener">Hauptsatzung</a>&nbsp;geregelt, meist ist eine&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zweidrittelmehrheit" target="_blank" rel="noopener">Zweidrittelmehrheit</a>&nbsp;des&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinderat_(Deutschland)" target="_blank" rel="noopener">Gemeinderats</a>&nbsp;erforderlich. Darüber hinaus verleihen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t" target="_blank" rel="noopener">Universitäten</a>&nbsp;eine Ehrenbürgerwürde. Das Ehrenbürgerrecht ist in § 22 GemO BW geregelt.</p>
<ul>
<li><em>Die Gemeinde kann Personen, die sich besonders verdient gemacht haben, das Ehrenbürgerrecht verleihen.</em></li>
<li><em>Das Ehrenbürgerrecht kann wegen unwürdigen Verhaltens entzogen werden.</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jede Gemeinde ist berechtigt, einer (lebenden) Person, die sich besonders verdient gemacht hat, das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. Die Verleihung bedeutet eine außergewöhnliche Auszeichnung, so dass von ihr sparsamer Gebrauch gemacht werden sollte, damit die Bedeutung dieser Ehrung nicht entwertet wird. Die besonderen Verdienste können in der außergewöhnlichen Förderung des wirtschaftlichen oder kulturellen Lebens der Gemeinde, aber auch in langjähriger verdienstvoller Mitarbeit in hervorragender Stellung in der Gemeindeverwaltung liegen. Es ist jedoch auch möglich, jemanden durch Verleihung des Ehrenbürgerrechts zu ehren, wenn er sich allgemein im Land oder Bund besonders verdient gemacht hat.</p>
<p>Das Ehrenbürgerrecht ist eine reine Ehrenbezeichnung und weder mit besonderen Rechten noch mit besonderen Pflichten verbunden. Die Rechte und Pflichten eines Bürgers, dem das Ehrenbürgerrecht verliehen wird, bleiben bei Fortdauer der Voraussetzungen für das Bürgerrecht bestehen. Die Verleihung des Ehrenbürgerrechts bleibt dem Gemeinderat vorbehalten und kann weder auf beschließende Ausschüsse noch auf den Bürgermeister übertragen werden. Eine qualifizierte Mehrheit ist im Gemeinderat nicht notwendig.</p>
<p>Vorschläge können die Fraktionen des Gemeinderats machen. Der Gemeinderat entscheidet mehrheitlich über die Verleihung der Ehrenbürgerwürde. Wir führen Akten über die Ehrenbürger, darin sind die Anträge zur Verleihung des Ehrenbürgerrechts aufgeführt.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table style="border-collapse: collapse; width: 70%;" border="0" width="70%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">Nr.&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">Name</span></span></u></b></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">Vorname&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">geb. / gest.&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">Beruf&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><br><span style="font-size: large;">Verleihung</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">1</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Fröhner&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Karl</span>&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1844 — 1898</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Oberförster&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">13.04.1893</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">2</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;<span style="color: #0070c0;">Breitenbach</span></span></span></i></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">&nbsp;Franz</span>&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1819 — 1900</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Pfarrer kath.&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20.08.1894</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">3</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bucher</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Emil</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1870 — 1949</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Pfarrer kath.</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">11.09.1909</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">4</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Weiger&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Carl</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1843 — 1911</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Oberförster</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">11.11.1909</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">5</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Schmid&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">&nbsp;Josef</span>&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1887 — 1960&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Fabrikant</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">06.11.1953</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">6</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Bäuerle&nbsp;</span></span></span></i></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Albert&nbsp;&nbsp;</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">190 1- 1979&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Fabrikant</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">27.08.1955</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">7</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Kühn</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gerhard</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1902 — 1990</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Mitglied Vorstand CZ</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.06.1968</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">8</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Küppenbender&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Heinz&nbsp;</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1901 — 1989</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Mitglied Vorstand CZ</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28.06.1968</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">9</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bosch&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gustav</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1914 — 1979</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bürgermeister&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">24.02.1978</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">10</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Littmann</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gert</span>&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1927 — 2023</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Mitglied Vorstand CZ&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20.10.2001</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">11</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Dr. Brucklacher</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Dieter<b>&nbsp;&nbsp;</b></span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1939 — 2016</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Unternehmer&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">01.12.2004</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">12</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Balle</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Bruno</span>&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1936 — 2023</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Kaufmann&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">05.05.2010</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="15"><span style="font-size: large;">13</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="15"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bantel&nbsp;&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="15"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Dietrich<b>&nbsp;</b></span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="15"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1935 — 2018</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="15"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Gymnasialprofessor&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="15"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.03.2011</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">14</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Böttger&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gerda</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1947 —&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Sekretärin&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1.04.2015</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">15</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Brunnhuber&nbsp;</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Georg&nbsp;</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1948 -</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">MdB a.D.&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">06.07.2017</span></span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 3%;" width="3%" height="19"><span style="font-size: large;">16</span></td>
<td style="width: 17%;" width="17%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Burger</span></span></i></span></td>
<td style="width: 14%;" width="14%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Richard&nbsp;&nbsp;</span></span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1955 —&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 21%;" width="21%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Studiendirektor&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 15%;" width="15%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26.02.2026</span></span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31974" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31974" class="wp-image-31974 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-08-Ehrenbuergerbrief-Bruno-Balle.jpg" alt width="1200" height="806"><p id="caption-attachment-31974" class="wp-caption-text">Der Ehrenbürgerbrief für Bruno Balle (überlassen von Martin Balle)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Bürgermedaille. </strong>Die Bürgermedaille wird an Bürger der Stadt oder an andere Personen verliehen, die sich in besonders hohem Maße um die Stadt Oberkochen verdient gemacht haben.
<p>Die Bürgermedaille wird in Gold verliehen. Sie enthält auf der Vorderseite in einem Lorbeerkranz das Wappen der Stadt Oberkochen, auf der Rückseite die Worte „Dank und Anerkennung“ (oder alternativ: „Dank und Anerkennung für besondere Verdienste“).</p>
<p>Die Bürgermedaille darf an nicht mehr als 10 lebende Personen verliehen werden. Antragsberechtigt ist der Gemeinderat. Der Beschluss muss mit Dreiviertel-Mehrheit erfolgen. Die Verleihung der Bürgermedaille kann durch den Gemeinderat wegen unwürdigen Verhaltens widerrufen werden. Es werden Akten über die Bürgermedaillenträger geführt, somit lässt sich auch im Nachhinein das ehrenamtliche Engagement und der Verleihungsgrund nachweisen</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table style="border-collapse: collapse; width: 77.222%; height: 325px;" border="0" width="65%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height: 50px;">
<td style="width: 4%; height: 31px;" width="4%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Nr.&nbsp;&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td style="width: 18%; height: 31px;" width="18%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Name,</span></span></u></b></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 31px;" width="17%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Vorname</span></span></u></b></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 31px;" width="37%"><strong><span style="font-size: large;">Beruf</span></strong></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 31px;" width="24%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verleihungsdatum</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 4%; height: 26px;" width="4%"><span style="font-size: large;">1</span></td>
<td style="width: 18%; height: 26px;" width="18%"><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><i><span style="font-size: large;">Mannes</span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 26px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Willibald jun</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 26px;" width="37%"><i><span style="font-size: large;">Stadtrat </span><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">(†)&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 26px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">16.12.1981</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 19px;">
<td style="width: 4%; height: 19px;" width="4%"><span style="font-size: large;">2</span></td>
<td style="width: 18%; height: 19px;" width="18%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Eber</span></span></i></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 19px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Rudolf</span></span><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 19px;" width="37%"><i><span style="font-size: large;">Stadtrat </span><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">(†)&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 19px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">09.11.1984</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 4%; height: 25px;" width="4%"><span style="font-size: large;">3</span></td>
<td style="width: 18%; height: 25px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Griebisch</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 25px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Otto</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 25px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Stadtrat (†)</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 25px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">22.07.1985</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 4%; height: 25px;" width="4%"><span style="font-size: large;">4</span></td>
<td style="width: 18%; height: 25px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Bantel</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 25px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Dietrich</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 25px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Stadtrat (†)&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 25px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">22.06.1993</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 29px;">
<td style="width: 4%; height: 29px;" width="4%"><span style="font-size: large;">5</span></td>
<td style="width: 18%; height: 29px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Rosenberger</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 29px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 29px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Geschäftsführer Röchling Kaltwalzwerk (†)</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 29px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">12.06.1997</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 31px;">
<td style="width: 4%; height: 31px;" width="4%"><span style="font-size: large;">6</span></td>
<td style="width: 18%; height: 31px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Merz</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 31px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span><span style="font-size: large;"><br></span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 31px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Feuerwehrkommandant (†)&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 31px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">24.04.1999</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 4%; height: 18px;" width="4%"><span style="font-size: large;">7</span></td>
<td style="width: 18%; height: 18px;" width="18%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Fuss</span></span></i></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 18px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Pierre</span></span><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 18px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Dives-sur-Mer (†)</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 18px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">20.07.2001</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 15px;">
<td style="width: 4%; height: 15px;" width="4%"><span style="font-size: large;">8</span></td>
<td style="width: 18%; height: 15px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Balle</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 15px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Bruno</span></span><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 15px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Stadtrat (†)</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 15px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">16.03.2006</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 21px;">
<td style="width: 4%; height: 21px;" width="4%"><span style="font-size: large;">9</span></td>
<td style="width: 18%; height: 21px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Böttger</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 21px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Gerda</span></span><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 21px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Sekretärin</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 21px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">12.07.2007</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 4%; height: 24px;" width="4%"><span style="font-size: large;">10</span></td>
<td style="width: 18%; height: 24px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Soutschek</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 24px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Herbert und Regina</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 24px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">die „Mühlen-Eltern“&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 24px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">12.04.2013</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 4%; height: 17px;" width="4%"><span style="font-size: large;">11</span></td>
<td style="width: 18%; height: 17px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Schell</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 17px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Lothar&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 17px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Lokalberichterstatter SchwäPo</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 17px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">28.07.2023</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 4%; height: 24px;" width="4%"><span style="font-size: large;">12</span></td>
<td style="width: 18%; height: 24px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Uhl</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 24px;" width="17%"><i><span style="color: #4472c4; letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Franz</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 24px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">ehem. Rektor der Tiersteinschule&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 24px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">22.10.2025</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 20px;">
<td style="width: 4%; height: 20px;" width="4%"><span style="font-size: large;">13</span></td>
<td style="width: 18%; height: 20px;" width="18%"><span style="color: #4472c4;"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Hopfensitz</span></span></i></span></td>
<td style="width: 18.0445%; height: 20px;" width="17%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="color: #4472c4;"><span style="font-size: large;">Götz</span></span><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 38.2138%; height: 20px;" width="37%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">Studiendirektor&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 39.5676%; height: 20px;" width="24%"><i><span style="letter-spacing: -.25pt;"><span style="font-size: large;">2026&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31978" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31978" class="wp-image-31978 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-12-Buergermedaille-Vorderseite.jpg" alt width="650" height="647"><p id="caption-attachment-31978" class="wp-caption-text">Die Bürgermedaille Vorderseite (überlassen von Franz Uhl)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31981" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31981" class="wp-image-31981 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-15-Buergermedaille-Rueckseite.jpg" alt width="650" height="658"><p id="caption-attachment-31981" class="wp-caption-text">Die Bürgermedaille Rückseite (überlassen von Franz Uhl)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31966" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31966" class="wp-image-31966 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-17-Buergermedailler-Franz-Uhl.jpg" alt width="1200" height="1600"><p id="caption-attachment-31966" class="wp-caption-text">Bürgermedaille — Auszeichnung für Franz Uhl im Jahr 2025 (überlassen von Franz Uhl)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Sport-Ehrenbrief.</strong> Regelungen finden sich in den Richtlinien zur Sportler-Ehrung der Stadt Oberkochen Grundsatz: Für besonders herausragende Verdienste auf dem Gebiet des Sports wird der Sport-Ehrenbrief verliehen. Dieser wird an Personen vergeben, die sich durch ihr langjähriges erfolgreiches Wirken für den Sport in ganz besonderem Maße verdient gemacht haben.
<ol>
<li><u>Sport-Ehrenbrief:</u> Dieser wird in Verbindung mit einem Geschenk vergeben und hat folgenden Wortlaut: <em>„Die Stadt Oberkochen verleiht Herrn/Frau/Fräulein N.N. für außergewöhnliche Verdienste auf dem Gebiet des Sports den Sport-Ehrenbrief.“</em> Die erste Vergabe fand 1980</li>
<li><u>Sachliche Voraussetzungen:</u> In jedem Kalenderjahr können zwei Personen mit dem Sport-Ehrenbrief ausgezeichnet Vorschläge können von Sportvereinen gemacht werden. Über die Ehrung entscheidet der Verwaltungsausschuss oder Gemeinderat mehrheitlich. Die zu ehrenden Personen müssen die zu würdigenden Leistungen für einen Oberkochener Verein erbracht haben. Verdienstvolles Wirken bei Sportverbänden kann berücksichtigt werden. Der Sport-Ehrenbrief wird an jede Person nur einmal verliehen.</li>
</ol>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table class=" aligncenter" style="border-collapse: collapse;" border="0" width="49%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td width="3%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Nr.&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td width="10%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Name</span></span></u></b></td>
<td width="17%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Vorname</span></span></u></b></td>
<td width="33%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verein&nbsp;</span></span></u></b></td>
<td width="22%"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><br>Ehrungsdatum</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">1</span></td>
<td width="10%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Grupp</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Clemens</span></span></i></td>
<td width="33%"><i><span style="font-size: large;">TV Oberkochen</span></i></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">05.07.1980</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">2</span></td>
<td width="10%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Richter</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Fritz</span></span></i></td>
<td width="33%"><i><span style="font-size: large;">FC Oberkochen</span></i></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">23.05.1981</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">3</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Düver</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Hans</span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>TV Oberkochen</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">20.06.2024</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">4</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Arndt</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Hans-Günther</span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>Schützengilde</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">20.06.2001</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">5</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Fuchs</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Hans-Jürgen</span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>TSV Oberkochen</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">22.06.2005</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">6</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Wanner</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Roland<b>&nbsp;</b></span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>Versehrtensportgruppe&nbsp;</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">22.06.2016</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">7</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Kühnert</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Wolfgang</span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>Miniaturgolfclub Oberkochen</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">07.11.2022</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">8</span></td>
<td width="10%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Kaiser</span></span></i></td>
<td width="17%"><i><span style="color: #0070c0;"><span style="font-size: large;">Wilhelm</span></span></i></td>
<td width="33%"><span style="font-size: large;"><i>SKO Sportkegelclub Oberkochen</i></span></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">Nov. 2024</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td width="3%"><span style="font-size: large;">9</span></td>
<td width="10%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Büttner</span></i></span></td>
<td width="17%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Harald&nbsp;</span></span></i></td>
<td width="33%"><i><span style="font-size: large;">SVO Schwimmverein Oberkochen&nbsp;</span></i></td>
<td width="22%"><i><span style="font-size: large;">Nov 2025</span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31975" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31975" class="wp-image-31975 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-09-BEhrenbrief-Harald-Buettner.jpg" alt width="1200" height="1220"><p id="caption-attachment-31975" class="wp-caption-text">Der Sport-Ehrenbrief für Harald Büttner (überlassen von Harald Büttner)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Ehrungsabend.</strong> Seit 1980 werden Sportlern, die sich im Laufe eines Jahres durch sportliche Leistungen besonders hervorgetan haben, eine Sportplakette, die in Gold, Silber und Bronze verliehen. Die Sportplakette wird an Sportler verliehen, die die zu ehrende Leistung für einen Oberkochener Verein erbracht haben. Die Verleihung erfolgt nur an Sportler, die einem Verein angehören, der Mitglied eines Fachverbandes im Deutschen Sportbund ist. Grundlage für die Leistungsbewertung sind die Prädikate der für die einschlägige Sportart maßgebenden Fachverbände. Sportvereine unterbreiten Vorschläge. Früher wurden die Sportler während der Kulturwoche (Stadtfestmittwoch) geehrt. Die Blutspender wurden meist erst in der zweiten Jahreshälfte geehrt, denn ab dann werden uns die Unterlagen vom DRK zugesandt. 2022 wurde die Sportler- und Blutspenderehrung erstmals gemeinsam in Form eines Ehrungsabends durchgeführt.
<p><strong>Sozial- und Kulturpreis. </strong>Dotiert mit 500 € wird er vom SPD-Ortsverein verliehen. Dazu der ehemalige SPD-Ortsvereinsvorsitzende Richard Burger: <em>„Es sind drei Kriterien, die Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement ausmachen:</em></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li><em>Engagement wird freiwillig und ohne unmittelbare Gegenleistung </em></li>
<li><em>Es dient der Verbesserung der Lebenssituation einzelner Personen oder der Gesellschaft </em></li>
<li><em>Es leistet einen Beitrag zur Förderung der Solidarität und des “</em></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Vorschläge können vom Vorstand des SPD-Ortsvereins kommen. Die Mitgliederversammlung entscheidet darüber.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong><u>Jahr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Preisträger und Beschreibung</u></strong>
<p><strong><em>1994</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Joka<strong>&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></em><em>è</em><em> für die </em><em>Gründung des Vereins „Schädel-Hirnpatienten in Not“</em></p>
<p><strong><em>1996</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Verein für Städtepartnerschaft &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>für die Verankerung des Europagedankens</em></p>
<p><strong><em>1998</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Holzmachergruppe des Schwäbischen Albvereins</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>für die Pflege von Volkmarsberg und Wacholderheide</em></p>
<p><strong><em>2000</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Ursula Vogel und Isolde Sauter &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>für die Gründung von „Frauen nach Krebs“</em></p>
<p><strong><em>2002</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Heimatverein</em><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>für die Aufarbeitung der Oberkochener Geschichte</em></p>
<p><strong><em>2004</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Naturfreunde &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>im Einsatz für Belange von Umweltschutz und Natur</em></p>
<p><strong><em>2006</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Ursula Stock &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em> <em>für die Hausaufgabenbetreuung an der Dreißentalschule</em></p>
<p><strong><em>2008</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>Freundeskreis der Sonnenbergschule Oberkochen</em></p>
<p><strong><em>2009</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mühlenverein &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für </em><em>hervorragende Arbeit zur Rettung des Areals Scheerermühle</em></p>
<p><strong><em>2011</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Frau Christel Kühnert und Herr Manfred Fischer &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für die jahrelange Pflege ihrer Ehepartner. Stellvertretend für alle, die in häuslicher Pflege unschätzbare Dienste an ihren Nächsten leisten.</em></p>
<p><strong><em>2013</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Narrenzunft Oberkochen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für ihr Engagement für Brauchtum, Jugendarbeit und den Einsatz für Menschen mit Handicap</em></p>
<p><strong><em>2015</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jugendfeuerwehr &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für ihre Arbeit, das Engagement und die oft lebensgefährliche Tätigkeit der Oberkochener Wehr</em></p>
<p><strong><em>2017</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Reinhold Hirth, ehemaliger Kulturmacher &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für seine hervorragende Arbeit als Leiter der Musikschule, Schaffung der Bürgerstiftung, Volkshochschule und Kreativwerkstatt</em></p>
<p><strong><em>2020</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bürgertreff Oberkochen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für das Einrichten eines Netzwerks für ältere, manchmal auch vereinsamte Menschen mit gemeinsamer Zuwendung, Austausch und Essen.</em></p>
<p><strong><em>2023</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Schwimmverein &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> &nbsp;für sein jahrzehntelanges, ehrenamtlichen Engagement im Rahmen der Schwimmkurse, durch die der Schwimmverein Oberkochen weit mehr als tausend Kindern die lebensrettende Fähigkeit des Schwimmens vermittelt hat</em></p>
<p><strong><em>2025&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em></strong><em>Spendenlädele &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </em><em>è</em><em> für 10 Jahre Sammeln und Bereitstellen von Dingen des täglichen Bedarfs (vom Besteck über Kleidung bis zum Bettzeug) an Bedürftige. Ganz im Sinne von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31976" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31976" class="wp-image-31976 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-10-Sozial-und-Kulturpreis-Dr.-Joka.jpg" alt width="1200" height="1600"><p id="caption-attachment-31976" class="wp-caption-text">Der Sozial- und Kulturpreis der örtlichen SPD für Dr. Joka im Jahr 1994 (überlassen von Richard Burger)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><strong>Ehrenpreis der CDU Oberkochen.</strong> Dotiert mit 500 € würdigt er ein ehrenamtliches und
<p>bürgerschaftliches Engagement.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><u>Jahr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Preisträger</u></strong></p>
<p><strong><em>2002 </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Bereitschaft des DRK</span></em></p>
<p><strong><em>2004 </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Feuerwehr</span></em></p>
<p><strong><em>2006 </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span style="color: #3366ff;"> Ökumenische Nachbarschaftshilfe</span></em></p>
<p><strong><em>2008</em></strong><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Förderverein Altenpflegeheim</span></em></p>
<p><strong><em>2010 </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span style="color: #3366ff;"> TSV Jugendarbeit</span></em></p>
<p><strong><em>2012</em></strong><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<span style="color: #3366ff;">&nbsp; MEF-Gruppe</span></em></p>
<p><strong><em>2014 </em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Sängerbund</span></em></p>
<p><strong><em>2016</em></strong><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">VdK Ortsverband Oberkochen</span></em></p>
<p><strong><em>2018</em></strong><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Freundeskreis Asyl Oberkochen</span></em></p>
<p><strong><em>2022</em></strong><em> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Stadtkapelle</span></em></p>
<p><strong><em>2024</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <span style="color: #3366ff;">Café Zuversicht</span></em></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31977" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31977" class="wp-image-31977 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-11-Ehrenpreis-Musikverein.jpg" alt width="1200" height="900"><p id="caption-attachment-31977" class="wp-caption-text">Der Ehrenpreis der örtlichen CDU für den Musikverein im Jahr 2022 (überlassen von Thomas Holdenried)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><span style="color: #ff0000;"><strong>Kirchliche Auszeichnungen katholisch</strong></span>
<p><em>Hier danke ich ausdrücklich Udo Baierl von der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der mit Infos dienen konnte, die beim örtlichen Pfarrhaus nicht so parat waren, sowie der Pfarramtssekretärin Carola Werner von St. Peter und Paul.</em></p>
<p><strong><em>&nbsp;</em></strong><strong>Die&nbsp;Martinus-Medaille und die Martinusnadel</strong>&nbsp;sind die Bezeichnungen von Auszeichnungen der&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6misch-katholische_Kirche_in_Deutschland" target="_blank" rel="noopener">Katholischen Kirche</a>, die von den&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum" target="_blank" rel="noopener">Bistümern</a>&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum_Mainz" target="_blank" rel="noopener">Mainz</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bistum_Rottenburg-Stuttgart" target="_blank" rel="noopener">Rottenburg-Stuttgart</a>&nbsp;unabhängig voneinander für herausragendes ehrenamtliches Engagement und gelebte Nächstenliebe im Sinn des&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzpatron" target="_blank" rel="noopener">Diözesanpatrons</a>&nbsp;beider Bistümer, des heiligen&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_von_Tours" target="_blank" rel="noopener">Martin von Tours</a>, an Einzelpersonen und Gruppen verliehen wird.</p>
<p><strong>Martinusmedaille. Wofür?</strong> Für herausragendes ehrenamtliches Engagement und gelebte Nächstenliebe im Sinne des heiligen Martin. Sie ist eine diözesanweite Auszeichnung. <strong>Wer verleiht sie?</strong> Der Bischof der Diözese Rottenburg‑Stuttgart. <strong>Wann bekommt man sie? </strong>Die Medaille wird einmal jährlich verliehen – rund um den 11. November (Martinstag).</p>
<p><strong>Martinus‑Ehrennadel.</strong> <strong>Wofür?</strong> Für ehrenamtliches Engagement auf örtlicher Ebene (z. B. in der Kirchengemeinde, im Verein, in der KAB, im Dekanat). <strong>Wer verleiht sie?</strong> Die örtliche Ebene – also Kirchengemeinden, Verbände oder Dekanate. <strong>Wann bekommt man sie? </strong>Es gibt keinen festen Termin. Die Ehrennadel wird situationsbezogen verliehen, z. B. bei: Verabschiedungen, Jubiläen, besonderen Verdiensten, langjährigem Engagement.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31984" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31984" class="wp-image-31984 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-13-Martinusnadel.jpg" alt width="650" height="714"><p id="caption-attachment-31984" class="wp-caption-text">Martinusnadel (überlassen von Josef Distl)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Martinus‑Ehrennadel</strong></p>
<table style="border-collapse: collapse; width: 54%;" border="0" width="54%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><u><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><br><span style="font-size: large;">Nr.</span></span></u></b></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><b><u><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><br><span style="font-size: large;">Vorname</span></span></u></b></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><b><u><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><br><span style="font-size: large;">Name</span></span></u></b></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><b><u><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><br><span style="font-size: large;">Datum</span></span></u></b></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><b><u><span style="font-family: Calibri,sans-serif;"><br><span style="font-size: large;">Beschreibung</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">1</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Paul&nbsp;</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Trittler</span></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">18.04.2010</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">45 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">2</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Agatha &nbsp;</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Stig</span></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">18.04.2010</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">15 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">3</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Michael<br></span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Müller</span>&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">18.04.2010&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">15 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">4</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Thomas</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Haas&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">18.04.2010</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">5</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Dr. Josef &nbsp;</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Distl</span>&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">21.06.2016</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">25 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">6</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Konrad </span><br></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Werner&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">21.06.2016</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">7</span></i></b><i><span style="font-size: large;">&nbsp;&nbsp;</span></i></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Hilde&nbsp;</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Weber&nbsp;&nbsp;</span></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">21.06.2016</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">15 Jahre KGR</span></i></td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 6%;" width="6%"><b><i><span style="font-size: large;">8</span></i></b></td>
<td style="width: 26%;" width="26%"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="font-size: large;">Bruno</span></i></span></td>
<td style="width: 28%;" width="28%"><i><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Balle</span><b>&nbsp;</b></span></i></td>
<td style="width: 16.9172%;" width="11%"><i><span style="font-size: large;">11.09.2019</span></i></td>
<td style="width: 23.0828%;" width="29%"><i><span style="font-size: large;">52 Jahre KPV</span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><em>KGR = Kirchengemeinderat</em><br><em>PPV = Krankenpflegeverein</em></p>
<p><strong>Dazu kommt noch die Verdienstmedaille der Kirchengemeinde St. Peter und Paul</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table style="border-collapse: collapse; width: 83.6473%; height: 1188px;" border="0" width="89%" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr style="height: 37px;">
<td style="width: 7%; height: 37px;" width="7%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Nr.&nbsp; </span></span></u></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 37px;" width="20%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Vorname</span></span></u></b></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 37px;" width="18%" height="26"><u><span style="background-color: #ffffff; background-position: 0% 0%;"><span style="font-size: large;"><b>N</b></span></span></u><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">ame</span></span></u></b></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 37px;" width="4%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Jahr</span></span></u></b></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 37px;" width="51%" height="26"><b><u><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Beschreibung</span></span></u></b></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Adolf&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Oed</span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1983</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15 Jahre Mesner</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 7%; height: 25px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2&nbsp; </span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 25px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Julia </span><br></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 25px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Götz</span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 25px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1984&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 25px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">10 Jahre Pfarramtssekretärin</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">3 </span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Rudolf </span></span><br></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Eber </span></span><br></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1984</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">70. Geburtstag (2. Vors. KGR)</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">4 </span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Adolf</span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Hausmann</span></span><span style="font-size: large;"><span style="background: white;">&nbsp;&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1987 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">22 Jahre KGR</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 7%; height: 10px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">5 </span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 10px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Rudolf&nbsp;&nbsp; </span><br></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 10px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Heller</span><br></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 10px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1987&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 10px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">40 Jahre Organist (seit 1953 in OKO)</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">6 </span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Jan </span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Snoeren</span></span> </i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1988</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">11 Jahre Pfarrer in Oberkochen</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">7</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Aton</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Schaupp</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1990 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Pfarrer im Ruhestand 80. Geburtstag</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">8</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Franz</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Brunnhuber</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1991</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 7%; height: 25px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">9</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 25px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Wolfgang&nbsp;&nbsp; </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 25px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Wagner</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 25px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1991</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 25px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 7%; height: 23px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">10</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 23px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Franz </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 23px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Hausmann</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 23px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1993 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 23px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">18 Jahre Vors. Kolpingfamilie</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 7%; height: 23px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">11</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 23px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Helene </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 23px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Bosch<b> </b></span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 23px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1993</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 23px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15 Jahre Vors. Kath. Frauengemeinschaft</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 7%; height: 25px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">12</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 25px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Ermengildo&nbsp; </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 25px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Tessari&nbsp;&nbsp; </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 25px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1994&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 25px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Abschied Dirigent Domchor Montebelluna</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 31px;">
<td style="width: 7%; height: 31px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">13</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 31px;" width="20%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Pater Josef&nbsp; </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 31px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gerner </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 31px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1994</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 31px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Partnergemeinde Kariobangi</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 7%; height: 30px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">14</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 30px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Sr. M </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 30px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Leonharda</span>&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 30px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1994 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 30px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Zum Abschied nach 14 Jahren Oberkochen</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 30px;">
<td style="width: 7%; height: 30px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 30px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Else&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 30px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Fischer</span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 30px;" width="4%" height="28"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>1994 </i></span></span></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 30px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">17 Jahre Mesnerdienst Maria-Schutz-Kapelle</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">16</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Fritz&nbsp; </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Hägele </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">1997</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">14jährige Tätigkeit als Dirigent Kirchenchor</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 7%; height: 33px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">17</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 33px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Richard&nbsp; </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 33px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Stumpf </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 33px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2000</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 33px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">über 25 Jahre Eucharistiehelfer</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 7%; height: 33px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">18</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 33px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Viktor </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 33px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Stopar </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 33px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2000 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 33px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">über 20 Jahre Eucharistiehelfer</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 7%; height: 33px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">19</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 33px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Anton&nbsp; </span></span></i><br></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 33px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Balle<b> </b><br></span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 33px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2006</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 33px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">38 Jahre KGR-Mitglied</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bruno&nbsp;&nbsp; </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Balle</span>&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2006 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">40 Jahre Geschäftsführer Krankenpflegeverein</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 31px;">
<td style="width: 7%; height: 31px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">21</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 31px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Alfons&nbsp; </span></span></i><br></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 31px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Högler<b>&nbsp; </b><br></span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 31px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2006</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 31px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">über 20 Jahre KGR – zum Abschied</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 7%; height: 23px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">22</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 23px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Hugo </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 23px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Scheuermann</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 23px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2007</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 23px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Pfarrer zum Abschied</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 31px;">
<td style="width: 7%; height: 31px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">23</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 31px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Irma </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 31px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Zimmermann</span>&nbsp;&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 31px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2007</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 31px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">17 Jahre Pfarramtssekretärin – Zum Abschied</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">24</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Hans </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Br. Eigner</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2008&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25 Jahre Partnerschaft mit Kariobangi</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 28px;">
<td style="width: 7%; height: 28px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 28px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Albert</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 28px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Seckler</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 28px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2008 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 28px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25 Jahre Partnerschaft mit Kariobangi</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 36px;">
<td style="width: 7%; height: 36px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">26</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 36px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Paul</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 36px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Prof. Fischer</span>&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 36px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2010&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 36px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Tatkräftige Unterstützung seit Pensionierung</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 16px;">
<td style="width: 7%; height: 16px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">27</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 16px;" width="20%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Gabriele</span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 16px;" width="18%" height="28"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Trittler</span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 16px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2010</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 16px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">15 Jahre Leiterin Pastoral Caritaskonferenz</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 32px;">
<td style="width: 7%; height: 32px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">28</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 32px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Paul </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 32px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Trittler</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 32px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2010 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 32px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">45 Amtsjahre KGR, 29 Jahre als 2. Vors</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 23px;">
<td style="width: 7%; height: 23px;" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">29</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 23px;" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Thomas </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 23px;" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Haas </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 23px;" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2010</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 23px;" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 39px;">
<td style="width: 7%; height: 39px;" valign="top" width="7%" height="54"><b><i><span style="font-size: large;"><span style="background: white url('\\'\\'');">30</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 39px;" valign="top" width="20%" height="54"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Barbara<br></span></span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 39px;" valign="top" width="18%" height="54"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Adolf</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 39px;" valign="top" width="4%" height="54"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2011 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 39px;" valign="top" width="51%" height="54"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">10 Jahre KGR / 20 Jahre MEF / Gründungsmitglied Frauengemeinschaft /<br>19 Jahre Mitglied Caritaskonferenz / Seit 2004 Leiterin Tanzkreis</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 10px;">
<td style="width: 7%; height: 10px;" valign="top" width="7%" height="30"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">31</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 10px;" valign="top" width="20%" height="30"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Martha</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 10px;" valign="top" width="18%" height="30"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Nagel</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 10px;" valign="top" width="4%" height="30"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2012 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 10px;" valign="top" width="51%" height="30"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Stille Dienste (32 Jahre Reinigungskraft Pfarrbüro und 65 Jahre Kirchenchor</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 49px;">
<td style="width: 7%; height: 49px;" valign="top" width="7%" height="54"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">32</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 49px;" valign="top" width="20%" height="54"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Albert </span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 49px;" valign="top" width="18%" height="54"><i><span style="color: #0070c0; background: white;"><span style="font-size: large;">Brenner<b> </b></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 49px;" valign="top" width="4%" height="54"><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><i>2012 </i></span></span></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 49px;" valign="top" width="51%" height="54"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Engagement in der Kirchengemeinde / Seit 10 Jahren Gestaltung des<br>Körnerteppichs Erntedank</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 7%; height: 17px;" valign="top" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">33</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 17px;" valign="top" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Edeltraut </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 17px;" valign="top" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Kieninger</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 17px;" valign="top" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2014 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 17px;" valign="top" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25jähriges Dienstjubiläum</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" valign="top" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">34</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" valign="top" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Josef</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" valign="top" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Dr. Diestl</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" valign="top" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2016</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" valign="top" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">25 Jahre KGR</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 7%; height: 22px;" valign="top" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">35</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 22px;" valign="top" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Konrad </span></span></i><br></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 22px;" valign="top" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Werner</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 22px;" valign="top" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2016&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 22px;" valign="top" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">20 Jahre KGR 2. Vors.</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" valign="top" width="7%" height="27"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">36</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" valign="top" width="20%" height="27"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Annemarie </span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" valign="top" width="18%" height="27"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Balle</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" valign="top" width="4%" height="27"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2016 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" valign="top" width="51%" height="27"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">40 Jahre Vors. Kath. Frauengemeinschaft und Gründungsmitglied</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 22px;">
<td style="width: 7%; height: 22px;" valign="top" width="7%" height="28"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">37</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 22px;" valign="top" width="20%" height="28"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Werner</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 22px;" valign="top" width="18%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Zimmermann</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 22px;" valign="top" width="4%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2018 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 22px;" valign="top" width="51%" height="28"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">17 Jahre Betreuung der Homepage</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 7%; height: 24px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">38</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 24px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Gerhard</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 24px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Ganter </span><br></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 24px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2018</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 24px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">36 Jahre Mesnerdienst</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 28px;">
<td style="width: 7%; height: 28px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">39</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 28px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Bruno</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 28px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Kieninger</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 28px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2018&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 28px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">14 Jahre Mesnerdienst </span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 27px;">
<td style="width: 7%; height: 27px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">40</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 27px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Hilde</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 27px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Weber</span> </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 27px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2022</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 27px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verabschiedung – Leitung Caritaskonferenz</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 18px;">
<td style="width: 7%; height: 18px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">41</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 18px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Irma</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 18px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Zimmermann</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 18px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2022</span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 18px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Verabschiedung – Leitung Caritaskonferenz</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 25px;">
<td style="width: 7%; height: 25px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">42</span></span></i></b></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 25px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Viktor&nbsp;&nbsp; </span></span></i> </span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 25px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Stopar</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 25px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2022 </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 25px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Mesner, Kommunionshelfer</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 17px;">
<td style="width: 7%; height: 17px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">43</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 17px;" valign="top" width="20%" height="19"><span style="color: #0070c0;"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Franz-Peter</span></span></i></span></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 17px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Hueber</span></span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 17px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2023&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 17px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">KGR, Lektor, Organisator Krippengruppe</span></span></i></td>
</tr>
<tr style="height: 33px;">
<td style="width: 7%; height: 33px;" valign="top" width="7%" height="19"><b><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">44</span></span></i></b><i> </i></td>
<td style="width: 13.2998%; height: 33px;" valign="top" width="20%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">&nbsp;<span style="color: #0070c0;">Josef&nbsp;&nbsp; </span></span></span></i></td>
<td style="width: 12.3049%; height: 33px;" valign="top" width="18%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;"><span style="color: #0070c0;">Gutknecht</span>&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 5.84255%; height: 33px;" valign="top" width="4%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">2023&nbsp; </span></span></i></td>
<td style="width: 55.9074%; height: 33px;" valign="top" width="51%" height="19"><i><span style="background: white;"><span style="font-size: large;">Lektor, Kommunionhelfer</span></span></i></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_31985" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-31985" class="wp-image-31985 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-14-Verdienstmedaille.jpg" alt width="650" height="644"><p id="caption-attachment-31985" class="wp-caption-text">Verdienstmedaille der katholischen Kirchengemeinde (überlassen von Josef Distl)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Kirchliche Auszeichnungen evangelisch</strong></span></p>
<p>Hier ist eine Liste einiger möglicher Auszeichnungen und Ehrungen in der Evangelischen Kirche:</p>
<ol>
<li><strong>Silberne und Goldene Ehrennadel</strong>: Verliehen von verschiedenen Landeskirchen für langjähriges ehrenamtliches Engagement.</li>
<li><strong>Luther-Medaille</strong>: Eine Ehrung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) für besondere Verdienste um die Reformation und das evangelische Erbe.</li>
<li><strong>Verdienstkreuz der Evangelischen Kirche</strong>: Verliehen für herausragende Verdienste im kirchlichen und sozialen Bereich.</li>
</ol>
<p><em>Leider war es nicht möglich, von der örtlichen Kirchengemeinde, dem Landesarchiv sowie der Landeskirche, irgendetwas Detailliertes bezüglich Oberkochen dazu zu erfahren. </em></p>
<p style="text-align: right;"><strong>Wilfried „Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg</strong></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 849: Die Oberkochener „Hall of Names“ oder „Kaleidoskop wichtiger Namen, Begriffe, Sprüche und Ereignisse“. Teil 3</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-849-die-oberkochener-hall-of-names-oder-kaleidoskop-wichtiger-namen-begriffe-sprueche-und-ereignisse-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 23:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=32158</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_2 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_2 beitrag-row">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child" id="inhaltsverzeichnis-spalte">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Amadeus“ </strong></span><strong>– Georg Stark aus dem Hainbuchenweg 12/1</strong><br>Oberkochen hat das Glück, dass gleich zwei bekannte Zauberer unter uns wohnen. Den anderen findet ihr unter „Z“ wie<span style="color: #ff0000;"> <strong>Zabuki.</strong></span><br>„Aus der SchwäPo aus dem Jahr 2021 nach einem Auftritt in der Versöhnungskirche Oberkochen<em>:&nbsp;“Er versteht einfach sein Handwerk”, meint ein Besucher nach dem ersten Zauberblock von Amadeus. Illusionen mit Seil und Spielkarten präsentiert er mit Leichtigkeit, seine Kommentare sitzen und die Zuschauer sind verblüfft. Keiner kommt ihm auf die Schliche, auch nicht bei der Metamorphose mit Seilen. „Zauberei hat auch mit Fingerfertigkeit zu tun”, sagt Amadeus und bindet das Publikum ins Geschehen. Ein Volltreffer ist die Nummer mit den Geldscheinen, die sich im wahrsten Sinne zauberhaft vermehren.“</em><br>Georg Stark, Jahrgang 1939 und gebürtig aus Königsbrunn bei Augsburg. Nach einer Lehre als Elektromechaniker und einem Studium der Elektrotechnik landete er 1963 bei Zeiss in der Entwicklung. Das Interesse und die Liebe zur Zauberei hat seinen Ursprung bei einem Besuch einer VHS-Veranstaltung, der erste Versuche zur Folge hatte. Aber das reale Leben mit Beruf, Hochzeit, Hausbau und Kind hatte erst mal Vorrang. Im zarten Alter von 40, Schwaben werden da ja auch erst gescheit, legte er mit der Zauberei so richtig los. Ein wichtiger Auftritt war eine Silvester-Performance auf der Kapfenburg, bei der er als Zauberer bei einer Feier eines Arbeitskollegen auftrat. Es folgten Jahrzehnte, an denen er in der gesamten Region auftrat und das bis heute tut – oft bei Wohltätigkeitsveranstaltungen. Zudem hat er auch ein Kinderprogramm in Petto. Beispielhaft seien erwähnt:</p>
<ul>
<li><em>In der „Arche“ in Dischingen</em></li>
<li><em>Bei Seniorennachmittagen</em></li>
<li><em>Im Bürgerspital Aalen</em></li>
<li><em>Bei 100jährigen Fest der Carl Zeiss Stiftung</em></li>
<li><em>Bei Benefizveranstaltungen</em></li>
<li><em>Bei Sommerfesten der Firmen Geiger und Kummich</em></li>
<li><em>Besonders liebte er die Auftritte im „Tiefen Stollen“ in Wasseralfingen</em></li>
<li><em>Beim 50jährigen Jubiläum der SFZ Druck und Medien</em></li>
<li><em>Und bei vielen weiteren Gelegenheiten</em></li>
</ul>
<p><em>&nbsp;</em><br><em>Ob Tücher, Seile, Kartentricks oder Messer unter Papiertüten oder gar eine Guillotine für die Hände; Geldscheine, die sich vermehren oder gar verbrannt werden; Krawatten, die zerschnitten werden und danach wieder wie neu aussehen. Alles findet in der Zauberei Verwendung. Und wenn der Entwicklergeist sich frei entfalten kann, gibt’s dann auch mal einen Roboter und eine Verschwindemaschine, welche die Zuschauer oft verblüfften.</em><br><em>&nbsp;</em><br><em>Natürlich ist er Mitglied im „Magischen Zirkel“ Link:</em><br><a href="https://www.mzvd.de/verein/ueber-uns" target="_blank" rel="noopener"><em>Über uns ° MZvD, Magischer Zirkel von Deutschland</em><em>. </em></a><br><em>Die Ortsgruppe Aalen-Heidenheim trifft sich alle 4 Wochen im „Grauleshof“ in Aalen. In einem Zeitungsbericht aus dem Jahr 2011 wird u.a. über Nachwuchssorgen berichtet. S isch halt überall das Gleiche: Was nicht „Schnell Schnell mit viel Geld“ geht, hat es inzwischen schwer bei uns. Kunscht isch halt au a Gschäft und bekanntlich kommt es von Schaffen und Können – und das braucht Zeit. Auch die Ehrlich-Brothers sind nicht vom Himmel gefallen.</em><br><em>&nbsp;</em><strong><em>Georg Stark erklärte mir während unseres netten Gesprächs noch die Unterschiede in der Zauberei:</em></strong></p>
<ul>
<li><strong><em>Micromagie</em></strong><em> bezeichnet Zauberkunststücke, die in unmittelbarer Nähe zum Publikum ausgeführt werden – meist am Tisch oder im kleinen Kreis, ohne große Bühne oder technische Hilfsmittel</em></li>
<li><strong><em>Künstlerische Illusionsmagie.</em></strong> <em>Diese Form dient der Unterhaltung und basiert auf natürlichen Mitteln, wie sie etwa Zauberer oder Illusionisten verwenden. Sie erzeugt visuelle oder mentale Täuschungen.</em></li>
<li><strong><em>Manipulationsmagie</em></strong><em> ist eine Form der Magie, die darauf abzielt, das Verhalten, Denken oder die Emotionen anderer gezielt zu beeinflussen – oft subtil und ohne dass die Betroffenen es bemerken</em></li>
<li><strong><em>Manipulationsmagie</em></strong><em> ist eine Form der Magie, die darauf abzielt, das Verhalten, Denken oder die Emotionen anderer gezielt zu beeinflussen – oft subtil und ohne dass die Betroffenen es bemerken</em></li>
<li><strong><em>Stand-up-Magie</em></strong> <em>ist eine Form der Zauberkunst, die zwischen <strong>Close-up-Magie</strong> (Tischzauberei) und <strong>Bühnenmagie</strong> angesiedelt ist. Sie wird typischerweise vor einem mittelgroßen Publikum aufgeführt – etwa bei Firmenfeiern, Hochzeiten oder in kleinen Theatern – und kombiniert <strong>visuelle Effekte</strong>, <strong>Interaktion</strong> und <strong>Comedy</strong></em></li>
</ul>
<p><strong><em>&nbsp;</em></strong><strong><em>….. und abschließend gab es natürlich noch einen Karten-Zaubertrick, damit ich auf dem Heimweg etwas zum Nachdenken hatte. Oberkochen kann sich glücklich schätzen, dass gleich 2 Zauberkünstler bei uns beheimatet sind.</em></strong>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32136" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32136" class="wp-image-32136 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-283-Zauberer-Amadeus.jpg" alt width="1200" height="1896"><p id="caption-attachment-32136" class="wp-caption-text">Unser Zauberer Amadeus (Überlassen von Georg Stark)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„d Amerikanerin“</strong></span> <strong>– Kreszentia Gold aus der Aalener Straße 32</strong><br>Im Jahr 1962 war sie die älteste Einwohnerin und verstarb am 14. Februar mit fast 95 Jahren. Ohne Zweifel eine besondere Frau. Schauen wir kurz auf ihr Leben: <em>„Geboren am 9. Mai 1867 als 4tes Kind des Michael Gold (Holzwart) und seiner Frau Kreszentia geb. Weber. Mit 19 Jahren, also 1886, wanderte sie nach New York aus. Während des I. Weltkriegs kam sie zurück. Kurze Zeit später ging sie wieder in die USA, um 1933 endgültig zurückzukehren. Sie gehörte zu den Menschen, die durch zwei Geldentwertungen ihr Vermögen verlor, aber nicht ihre Frohnatur.“</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Dr Amneschtieschligger“</strong></span><br><span style="color: #3366ff;"><strong>Die Geschichte findet man im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-740-dr-schneider-done-dr-julius-dr-josef-und-dr-marxa-michl-vrzehlt-vom-murxle-helmut-gold/">740</a>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„S Amtsblatt“ </strong></span><strong>– nicht nur für amtliche Bekanntmachungen</strong><br>Nachdem Bürgermeister Gustav Bosch entschieden hatte, dass die Zeit des Ausschellens durch den Amtsbüttel vorbei ist, wurde das Amtsblatt „Bürger und Gemeinde“ im Jahr 1953 ins Leben gerufen. Im Volk auch unter den Begriffen (die Bürgermeister Peter Traub nicht so mag) „Käsblätte“, „Bürger und Bauer“ oder oifach „s Blättle“ geläufig. Von Anfang an legte Gustav Bosch aber großen Wert darauf, dass auch heimatkundliche Themen über Alt-Oberkochen im „Blättle“ ihren Platz hatten. &nbsp;Die Autoren aus der Zeit vor Gründung des Heimatvereins hießen:</p>
<ul>
<li><em>Bürgermeister Gustav Bosch</em></li>
<li><em>Konrektor Gottlob Braun</em></li>
<li><em>Oberlehrer Karl Friedrich Fischer</em></li>
<li><em>Oberlehrer Alfons Mager</em></li>
<li><em>Oberlehrer Ignaz Umbrecht</em></li>
<li><em>Pfarrer Josef Trittler</em></li>
<li><em>Steuerinspektor Franz Balle</em></li>
</ul>
<p>Dazu griff er einige Male selbst zur Feder oder animierte andere dazu. Auch die Nachfolger im Amt förderten diese Art von Berichten bis heute, was wir auch vom neuen Bürgermeister erwarten. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich unser Amtsblatt (was die Inhalte angeht) bis heute, im Vergleich zu anderen im Ostalbkreis, doch deutlich abhebt. Die coolste Anzeige, die ich im „Blättle“ gefunden habe, stammt aus dem Jahr 1977.</p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32142" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32142" class="wp-image-32142 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-227-Anzeige-des-Jahres-1977.jpg" alt width="1200" height="319"><p id="caption-attachment-32142" class="wp-caption-text">Die Anzeige des Jahres aus dem Jahr 1977 im Amtsblatt (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„dr Amtsbüttl“</strong></span> <strong>– Gibt‘s au nemme: Der personifizierte Vorgänger des Amtsblattes</strong><br>Ursprünglich war der <strong>Büttel</strong>&nbsp;<em>(mhd. bütelaere, bütel, bodel, Pedel; ahd. Butil)</em> ein Bote und eine<br>gerichtliche Hilfsperson, die von der Vorladung zum Gericht über Festnahme und Beschlagnahmung bis hin zum Vollzug von Leib- und Lebensstrafen die unterschiedlichsten Aufgaben erledigten. Büttel waren ursprünglich durch doppeltes „<a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Wergeld" target="_blank" rel="noopener">Wergeld</a>“&nbsp;(Schadensersatz statt Blutrache) geschützte und zumindest bei größeren Gerichten geachtete Männer, denen mancherorts für Bagatellvergehen eigene Gerichtsgewalt übertragen wurde. Erst später, als ihre Befugnisse im Stadtrecht auf niedrige Hilfsdienste eingeschränkt wurden, sanken sie im Ansehen ab und wurden häufig den „<a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Unehrliche_Leute" target="_blank" rel="noopener">unehrlichen“ Leuten</a>&nbsp;<em>(wie z.B. </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Henker" target="_blank" rel="noopener"><em>Henker</em></a><em>, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Totengr%C3%A4ber" target="_blank" rel="noopener"><em>Totengräber</em></a><em>, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Abdecker" target="_blank" rel="noopener"><em>Abdecker</em></a><em>, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Z%C3%B6llner" target="_blank" rel="noopener"><em>Zöllner</em></a><em>, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/T%C3%BCrmer" target="_blank" rel="noopener"><em>Türmer</em></a><em>, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Nachtw%C3%A4chter" target="_blank" rel="noopener"><em>Nachtwächter</em></a><em>,&nbsp; Holz- und Feldhüter, Marktschreier, Gaukler, </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Spielleute" target="_blank" rel="noopener"><em>Spielleute</em></a><em>, Bettler und </em><a href="https://www.mittelalter-lexikon.de/wiki/Prostituierte" target="_blank" rel="noopener"><em>Prostituierte</em></a><em>)</em>&nbsp;zugerechnet.<br>Im 19. Jahrhundert war der Amtsbüttel oft für die lokale Polizei und Gerichtsbarkeit zuständig und hatte Aufgaben wie die Überwachung der öffentlichen Ordnung, die Verhaftung von Straftätern und die Durchführung von Gerichtsbeschlüssen. Mit der Zeit wurden diese Aufgaben zunehmend von professionellen Polizeikräften und anderen staatlichen Behörden übernommen.<br>Im 20. Jahrhundert wurde die Rolle des Amtsbüttels weitgehend abgeschafft oder in andere Beamtenpositionen integriert. Die Aufgaben, die einst dem Amtsbüttel zugeordnet waren, wurden von modernen Polizei- und Verwaltungsbehörden übernommen.<br>Unsere Alten in Oberkochen erinnern sich vielleicht noch an Stephan Seibold, den letzten Amtsboten in blauer Uniform, der bis Anfang der 1950er Jahre die Ortsnachrichten „ausschellte.” Wo ist die Uniform geblieben? Sie gehört doch ins Heimatmuseum! Ausgestattet mit blauer Uniform und Schelle hatte er viele Jahre die Bürger über das Allerneueste und Wichtigste informiert. Nicht jeder hatte aber die Möglichkeit, sich auf diese Weise Informationen zu beschaffen. Die Werktätigen vor allem waren ausgeschlossen, weil sie ja keine Gelegenheit hatten, sich tagsüber in der Ortsmitte zu versammeln. Wie können die Bürger besser und seriös informiert werden? Wie kann man sie in kommunalpolitische Entscheidungsprozesse einbinden? Mit diesen Fragen befasste sich anfangs der 1950er Jahre der Gemeinderat. Ergebnis war, dass am 6. März 1953 die erste Ausgabe des Amtsblatts “Bürger und Gemeinde” erschien. In seinem Geleitwort zur ersten Ausgabe schrieb Alt-Bürgermeister Gustav Bosch<em>: „Die hergebrachten Formen des Ausschellens und des Anschlags am Rathaus befriedigen nicht mehr. Nur was man Schwarz auf Weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen.” </em><br><strong>&nbsp;</strong><strong>Die Liste der Amtsbüttel ist nicht vollständig:</strong></p>
<ul>
<li><em>Melchior Wellhügel (1830)</em></li>
<li><em>Stephan Seibold (1944 bis 1957)</em></li>
<li><em>Josef Wingert (1957 bis 1975)</em></li>
<li><em>Horst Schiewe (1975 bis 1985)</em></li>
<li><em>Wolfgang Hinnen (1985 bis 2014)</em></li>
<li><em>Dieter Schneider (2014 bis 2021)</em></li>
<li><em>Jürgen Brachhold (2021 bis 2024)</em></li>
<li><em>George Beri (ab 2025)</em></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32139" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32139" class="wp-image-32139 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-55-ISchell-vom-Buettel.jpg" alt width="650" height="928"><p id="caption-attachment-32139" class="wp-caption-text">Mit dr Schell machte sich der Büttel bemerkbar, wenn er etwas auszurufen hatte (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Andi“</strong></span> <strong>– Andreas Holdenried aus der Weingartenstraße 58</strong><br>Banker, Musiker, Sammler, frankophiler Oldtimerfreak. Seit frühester Jugend wurde er von den großen Saxophonisten der 50er und 60er-Jahre beeinflusst, wie auch vom Soul- und Fusionsstil der 80er. Und so pendelt er seit über 30 Jahren als Grenzgänger zwischen Jazz und Pop. Der lyrische und beseelte Ton seines Saxofones ist das Markenzeichen des Musikers, der stilistisch sowohl traditionell als auch modern zu performen weiß. Als gefragter Sidemann in vielen Bands und Projekten gab und gibt er vielbeachtet seine musikalische Visitenkarte ab. Gefühlsbetont und mit viel Verve ist die musikalische Art der Kommunikation des Instrumentalisten, der stets mit seinem Saxofon förmlich verschmilzt (siehe Website der „Swing Affairs“). Gerne lege ich ab und zu seine CD auf und höre ihm zu.<br>Auch als Sammler frankophiler Autos und Wohnwagen hat er sich einen Namen gemacht und wenn ein altes französisches Auto durch Oberkochen fährt – da sitzt wahrscheinlich der Andi drin.<br>In den Sommerferien liebte er es früher als Straßenmusiker nach Paris zu gehen und die künstlerische Atmosphäre einzuatmen und seine beseelte Musik auszuatmen. Auch sein „Vintage 55“ ist etwas Besonderes. <span style="color: #3366ff;"><strong>Im Januar 2024 erschien ein wunderbarer Artikel über ihn in der SchwäPo.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Andonia“ </strong></span><strong>– Antonia Minder aus der Heidenheimer Straße 37</strong><br>Bekannt als Zeitungsausträgerin mit dem berühmten Spruch <em>„Wam’r no koa“.</em> Sie war eine Tochter von Hans Minder und ging in Pantoffeln durch den Ort und zog ihr Loiterwägele voller Zeitungen hinter sich her. Aber sie stellte die Zeitungen auch über „oigene“ Boten zu (wie z.B. über Schüler an die Lehrer). Zu ihrem 65sten Geburtstag dankte ihr „das Rathaus“ für ihre Dienste als Austrägerin des Amtsblattes mit dem Hinweis: <em>„Ihre von kräftigem Humor gewürzten Vorhaltungen am Freitagvormittag, wenn das Bürgerblättle – wie leider meistens – recht spät aus der Druckerei kommt, möchten wir nicht missen.“ </em>Und wünschte ihr noch viele Jahre auf munteren Füßen und weiterhin einen urwüchsigen Mutterwitz.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32148" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32148" class="wp-image-32148 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-74-Antonia.jpg?ver=1770051202" alt width="450" height="624"><p id="caption-attachment-32148" class="wp-caption-text">d‘ Antonia, wie wir sie noch alle in Erinnerung haben (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„Andy“</strong></span> <strong>– Andreas Neuhauser aus der Dreißentalstraße 48</strong><br>Andreas Neuhäuser hat 25 Jahre lang als Anwendungsprogrammierer bei Carl Zeiss gearbeitet. Bis zu dem Tag, als es einfach nicht mehr ging, als die Behinderung es nicht mehr möglich machte. Ein Computer-Freak ist er geblieben. Als Webmaster war er geschätzt bei zahlreichen Vereinen. Die Homepages des Albvereins, der Schlaggawäscher, des Heimatvereins und des Sängerbunds hat er entwickelt und er sorgte für deren Pflege.<br>Aus der SchwäPo ein paar Dinge über ihn:<strong> „</strong><em>Andy Neuhäuser ist trotz seiner schweren Körperbehinderung eine Frohnatur. „Ich will unter die Leute, das Leben leben und mein Freund Michael (</em>Michael Amerein verstarb im Jahr 2024) <em>ist mir eine große Stütze, wir ergänzen uns, das ist praktische Inklusion”, sagt Neuhäuser“. Wo die Blasmusik blies, waren die beiden dabei.</em><br>Der Zeitung sagte er: <em>„Es wird mittelfristig schwierig sein, weiter zu Hause zu wohnen. Meine Mutter kommt an ihre Grenzen”, sagt Andy und er setzt ganz realistisch hinzu: „Ich bin im Kopf noch gut drauf und will auf keinen Fall ins Pflegeheim.” </em>Das ist ihm erspart geblieben – gestorben ist er trotzdem zu früh.<br><strong>Im Februar 2008 veröffentlichte die SchwäPo folgenden Artikel über ihn:</strong><br><em>„Sauerstoffmangel bei der Geburt führte zur Behinderung. Die Körperbehinderung hat sich beim heute 44-jährigen mit den Jahren ausgewachsen, die Motorik verschlechtert. Trotzdem sagt Andy selbstbewusst im Gespräch mit dieser Zeitung: “Ich habe es allen gezeigt.” Heute ist Neuhäuser eine gefragte Adresse in punkto “Homepage”. Für den Albverein, den Sängerbund, für die Schlaggawäscher, den Heimatverein und für die Skischule hat er eine Internetseite erstellt. “Damals war alles noch viel besser mit der Motorik”, erinnert sich Andy Neuhäuser an die Zeit im Carl-Zeiss-Kindergarten und an die Grundschulzeit im Dreißental. Er wird nachdenklich. “Nach der Grundschulzeit wollte mich keiner”, meint er. Er wollte aufs Gymnasium oder an die Realschule, aber wegen seinem geringeren Arbeitstempo infolge der Körperbehinderung wurde die Aufnahme versagt. Aber für Andy Neuhäuser galt damals dasselbe wie heute, da bald wieder eine schwierige Hüftgelenkoperation ansteht: “Blick nach vorn, die Hoffnung stirbt zuletzt.” Andy machte seinen Realschulabschluss am Reha-Zentrum in Neckargemünd bei Heidelberg und wurde dort zum EDV-Kaufmann ausgebildet. Danach schien wieder ein Genickschlag zu drohen. “Gut 100 Bewerbungen habe ich geschrieben, keiner wollte mich”, schaut er zurück. Durch persönliche Fürsprache wurde er dann 1985 mit einer halben Planstelle als Programmierer bei der Firma Carl Zeiss übernommen. “Die Herren haben mich unterschätzt, ich habe mich in der Folgezeit ständig emporgearbeitet”, betont Neuhäuser. Seit drei Jahren arbeitet er jetzt bei der Firma Hewlett-Packard im Zeiss-Areal in Oberkochen. “In der Firma sitze ich acht Stunden am Computer, zu Hause kommen sieben Stunden hinzu”, verweist Andy auf seine ehrenamtliche Tätigkeit als “Homepage-Maker.” Diese “Karriere” begann zu der Zeit, als sich Neuhäuser von einer großen Lendenwirbel-Operation erholte. So ganz im Stillen, knieend, weil er ein halbes Jahr nicht sitzen durfte, machte er sich dran, für die Älbler eine Homepage zu entwerfen. “Die Kenntnisse zum Programmieren habe ich mir selbst aus diversen Computer-Magazinen angeeignet”, betont er. Immer mehr Vereine kamen auf ihn zu. Alles sind voll des Lobes: “Der Andy wird´s schon richten” ………. Mein Leben ist nicht leicht, aber dank meiner noch rüstigen Eltern und guter Freunde mache ich das Beste draus.” Und er setzt hinzu: “Mein Leben ist der Computer, da finde ich Erfüllung.” Eine zweite Leidenschaft sind Reisen, zusammen mit anderen behinderten Menschen. “Ich war schon auf jedem Kontinent”, meint Andy nicht ohne Stolz. Brasilien und die USA hätten ihm besonders gefallen. Beeindruckt hat ihn in den USA die behindertengerechte Infrastruktur in allen Bereichen. In China sei das sehr schwierig gewesen. Dann wird Andy ein wenig nachdenklich: “In vier Wochen werde ich an der Hüfte operiert, da habe ich richtig Angst.” Lachend fügt er aber gleich bei: “Den Laptop nehme ich ins Krankenhaus ganz bestimmt mit.“</em><br>Ich habe lange mit ihm auf der Website des Heimatvereins zusammengearbeitet, aber ab Oktober 2022 ging das nicht mehr. Und als er im Jahr 2023 starb, starb auch die Website des Heimatvereins. Vor allem die Auswärtigen vermissten die Website, denn das digitale Amtsblatt ist dafür kein Ersatz. Nach über 1000 Tagen leidvollen Website-Entzugs ist die neue Website des Heimatvereins seit Juli 2025 online. Link: <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/">Heimatverein Oberkochen e.V.</a></p>
<p>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_60 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32134" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32134" class="wp-image-32134 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-231-Andreas-Neuhaeuser-Michael-Amerein.jpg" alt width="1200" height="675"><p id="caption-attachment-32134" class="wp-caption-text">Andreas „Andy“ Neuhäuser und Michael Amerein – beide inzwischen verstorben (mit Genehmigung der SchwäPo Regionale Nachrichten aus der Region Aalen — Schwäbische Post)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_61 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;">​<strong>„Anklopfen“</strong></span> <strong>– Brauchtum zur Weihnachtszeit</strong><br>Die Klopftage waren zunächst die drei dem Weihnachtsfest vorausgehende Donnerstage, später nur der Donnerstag vor Weihnachten. Ursprung des Brauchs war wohl der heidnische Gedanke, durch an die Fenster geworfene Erbsen ungebetene Geister zu vertreiben. Als Dank für diesen Dienst erbaten sich die Anklopfer kleine Gaben (Apfel, Nüsse und dgl.). Der Brauch geriet aber im Lauf der Jahre etwas in Verruf, da er mehr oder weniger in Bettelei ausartete. <span style="color: #3366ff;"><strong>Weitere „Sitten und Bräuche“ ab Seite 447 im ersten Heimatbuch „Geschichte Landschaft Alltag“.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>„d Anna“</strong></span> oder <span style="color: #ff0000;"><strong>„Ochsawirde“</strong> </span><strong>– Anna Edinger geb. Kirchdörfer aus der Aalener Straße 2</strong></p>
<p>Die Tochter Jakob Kirchdörfers, Anna Edinger (1919–1993), führte den „Ochsen“ vom 1.12.1955 bis 21. Juni 1972 weiter. Danach übernahm Karl Jakob „Köbele“ Edinger (1945–2012). <span style="color: #3366ff;"><strong>Alles weitere zum „Ochsen“ findet sich im</strong><strong> Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-796-wirtschaften-in-oberkochen-teil-2/">796</a>.</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>&nbsp;</strong><strong>„Anna! S Gedicht!“</strong></span><strong> – Schwoabaland vom Auguscht Lämmle</strong><br>So hieß es oft auf Familienfeiern und wenn die Anna, des Engelberts Grupps (<strong>„Goldabauer“</strong>), Schwester, Lust hatte, legte sie los:<br><em>Steig nauf da Berg,</em><br><em>guck naus ens Land </em><br><em>Was mier für a scheana Hoimat hent </em><br><em>Doa leit für sich a kloina Welt</em><br><em>&nbsp;Drom rom send Berg ond Hüg’l g’stellt </em><br><em>Ond drüber ischt d’r Hemmel deckt</em><br><em>&nbsp;Ond drunt’r ischt dui Welt versteckt</em><br><em>&nbsp;Ond Wiesa hoats ond Wälder </em><br><em>Ond was für scheana Feld’r </em><br><em>Ond Bächla au mit Brugga </em><br><em>Ma ka’s schiehr net vergugga </em><br><em>Ond mitta en d’r Herrlichkeit </em><br><em>Als hättat Kend’r Bloama g’streit </em><br><em>Leit doa a Dörfle, dort a Haus</em><br><em>&nbsp;Ond drieb’r guckt a Kirchtum raus</em><br><em>&nbsp;A stiller Friede isch drom her</em><br><em>&nbsp;Wia wenns doa äw‘ll Sonndig wär </em><br><em>So liab ischt älles ond vertraut</em><br><em>&nbsp;Als hätts d’r Herrgott zemmabaut </em><br><em>Joa, oans’r Schwoabaldn ischt wägg’r </em><br><em>Wo’s oanpackscht, auf der Alb, am Neck’r </em><br><em>Em Gäu, em Schwarzwald ond dem Ries,</em><br><em>&nbsp;a Ländle grad wias Paradies.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_62 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32135" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32135" class="wp-image-32135 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-239-Goldabauers-Anna.jpg" alt width="650" height="963"><p id="caption-attachment-32135" class="wp-caption-text">Goldabauer’s Anna (Überlassen von Rita Grupp)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_63 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„d Aposchtl- ond Himmelsträger“</strong></span><strong> – äbbes Kirchlichs</strong><br>Das war und ist noch immer ein ganz wichtiger Bestandteil der Fronleichnams-Prozession. Im <span style="color: #3366ff;"><strong>Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-640-fronleichnam-ein-altes-grosses-oberkochener-fest/">640</a></strong></span> lesen wir dazu von Petrus Canisius Uhl:<br><strong><em>„</em></strong><em>Die „Himmels- und Apostelträger“ waren i.d.R. honorige katholische Bürger, die dieses Amt ausführen durften. Das Amt wurde nicht „gekauft oder erspendet“ sondern verliehen bzw. ererbt. In den Familien wurde dieses Ehrenamt sehr hochgehalten, auch wenn es tlw. mit Kosten verbunden war.</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Himmelsträger 1</em></strong><em>&nbsp;&nbsp; Eugen Weber (Nachfahre des Kohlseffs)</em><br><strong><em>Himmelsträger 2</em></strong><em>&nbsp;&nbsp; Bernhard Brunnhuber (Holzbau)</em><br><strong><em>Himmelsträger 3</em></strong><em>&nbsp;&nbsp; Michael Kistner</em><br><strong><em>Himmelsträger 4</em></strong><em>&nbsp;&nbsp; Franz Balle jun. (Bruder von Gerhard Balle)</em></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><em>Apostelträger 1</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gold (Edwin (Skigold) jetzt Sohn Heinz),</em><br><strong><em>Apostelträger 2</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stefan Bauer (Nachfahre von Hassingers im Jägergässle, kommt übrigens jedes Jahr extra von Überlingen angefahren),</em><br><strong><em>Apostelträger 3</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Berthold Hug, Sohn von Willibald Hug in der Aalener Straße,</em><br><strong><em>Apostelträger 4</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sohn von Otto Schaupp,&nbsp;wohnhaft Im Mahd,</em><br><strong><em>Apostelträger 5</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sohn von Josef Brandstetter (König) im Katzenbach</em><br><strong><em>Apostelträger 6</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Paul Fischer (Woidle), er erhielt seinen Apostel von Bernhard Hirner, der leider vor einigen Jahren verstarb</em><br><strong><em>Apostelträger 7</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Maler Hausmann, sein Apostel wurde bisher von seinem Sohn Edgar getragen, im letzten Jahr hat sein Bruder Walter sich für Ihn eingereiht</em><br><strong><em>Apostelträger 8</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Petrus Uhl in der Nachfolge seines Bruders Franz</em><br><strong><em>Apostelträger 9</em></strong><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anton Balle vom Vater übernommen (vorderer Balle in der Katzenbachstraße)</em><br><strong><em>Apostelträger 10</em></strong><em>&nbsp; Herbert Betzler (Elektro-Betzler)</em><br><strong><em>Apostelträger 11&nbsp; </em></strong><em>Adolf Wunderle</em><br><strong><em>Apostelträger 12</em></strong><em>&nbsp; Stefan Balle vom Vater übernommen (Sohn vom hentera Balle Feigengasse)“</em><br>​</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_64 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32138" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32138" class="wp-image-32138 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-35-Aposteltraeger-2013.jpg" alt width="1200" height="943"><p id="caption-attachment-32138" class="wp-caption-text">Die Apostelträger im Jahr 2013 während des Fronleichnamsumzuges in der Katzenbachstraße (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_65 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„s Armehaus“</strong></span><strong> – Gibt‘s nemme: Gebäude im Kapellenweg 8</strong><br>Das Armenhaus, früher auch Hirtenhaus genannt, wurde im Oktober 1956 abgebrochen. Es unterstand beiden örtlichen Kirchengemeinden. Die ersten Hinweise auf eine gemeinsame Armenkasse gehen auf das Jahr 1650 zurück, als Folge des 30jährigen Krieges, der auch für Oberkochen verheerend war. Aus dem Jahr 1923 gibt es ein Gemälde von Sophie Mehl, das im ersten Heimatbuch auf Seite 75 abgebildet ist. Dazu schrieb Christhard Schrenk einen Bericht über die örtliche Armenfürsorge auf den Seiten 74ff. <strong><span style="color: #3366ff;">Siehe auch Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-607-es-war-einmal-ein-schwaebischer-katalane-namens-jose-sogas/">507</a></span>. </strong>Heute wohnt auf diesem Grundstück Hubert Glaser.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_66 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32137" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32137" class="wp-image-32137 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-08-Armenhaus-1956.jpg" alt width="1200" height="897"><p id="caption-attachment-32137" class="wp-caption-text">Das Armenhaus im Brunkel, kurz vor dem Abriss 1956 (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_67 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>„dr erschte Arzt“</strong></span> auch <span style="color: #ff0000;"><strong>„Pfannadoktor“</strong></span> <strong>– Dr. Eberhard „Ebbe“ Sussmann aus der Bahnhofstraße 15</strong><br>Er war der erste niedergelassene Arzt, der nach dem II. Weltkrieg zu uns nach Oberkochen kam.<br>Ab 1945/1946 erster und einziger Arzt in Oberkochen, Bahnhofstraße 5 in der Bäuerle Villa, später im Haus Nr. 15. Die Praxis schloss 1984. Er wurde fast 93 Jahre alt und starb im Jahr 2008. Die Tochter berichtete: <em>„Vater ist am 6.6.1916 in Magdeburg geboren. Einzelkind, Vater im Krieg gefallen. Mutter hat ihn zielstrebig und streng erzogen. Er war ein strebsamer guter Schüler und studierte Medizin in Marburg. Kaum hatte er das Examen musste er als Stabsarzt in den Krieg, Haupteinsatz in Südfrankreich auf einem Fliegerhorst bei Sête. Rückkehr 1944 gerade rechtzeitig zur Geburt seines ersten Kindes Jürgen Ende Juli. Er war dann Assistenzarzt bei Dr. Walz, schwerpunktmäßig wohl auch Gynäkologie.“</em> Die US-Militärbehörde ordnete im April 1945 an, dass er die ärztliche Versorgung der rund 1.000 Fremdarbeiter in den hiesigen Betrieben zu übernehmen habe. Daraus ergab sich im Juni 1945 die Arbeit als erster niedergelassener Arzt in Oberkochen mit heute kaum mehr vorstellbaren Rahmenbedingungen: Keine Instrumente, keine Medikamente, bescheidenen Praxisräume und kein Fahrzeug. Auf einem geliehenen Motorrad fuhr er die Patienten zum Röntgen nach Aalen oder Heidenheim. Honorare gab es anfangs so gut wie keines – mal einen Schnaps oder a paar Pfanna.<br><span style="color: #3366ff;"><strong>Mehr dazu im Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-576-dr-eberhard-sussmann-erster-niedergelassener-arzt-in-oberkochen-1916-2008/">576</a>.</strong></span><br>Vor seinem Start in Oberkochen, lag die ärztliche Betreuung bei Dr. Sinz und Dr. Dischler, der seine Patienten mit dem Pferd aufsuchte sowie bei Dr. Schmitt — sie kamen alle aus Unterkochen. Dr. Liesching und Dr. Lubenau aus Königsbronn, der als erster mit dem Auto in Oberkochen anreiste.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_68 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_32141" style="width: 660px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-32141" class="wp-image-32141 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-176-Dr.-Sussmann.jpg" alt width="650" height="939"><p id="caption-attachment-32141" class="wp-caption-text">der frühere erste niedergelassene Arzt Dr. Eberhard Sussmann – gegenüber dem katholischen Friedhof (Archiv HVO)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_69 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><u>Ärzte in Oberkochen bis heute (hoffentlich habe ich keinen vergessen)</u></strong></p>
<ul>
<li><em>Albert Möhle</em></li>
<li><em>Albert Schwarz</em><span style="color: #3366ff;"><em> <strong>(siehe auch Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-749-das-dreissental-eine-autarke-welt-ein-dorf-im-dorf-teil-4/">749</a>)</strong></em></span></li>
<li><em>Anette Köhler</em></li>
<li><em>Carmen Wörz (hat die Praxis von Peter Gangl übernommen)</em></li>
<li><em>Diane Hägele</em></li>
<li><em>Eberhard Sussmann (der erste niedergelassene Arzt in Oberkochen </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>siehe auch Bericht <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-576-dr-eberhard-sussmann-erster-niedergelassener-arzt-in-oberkochen-1916-2008/">576</a></em></strong></span><em>)</em></li>
<li><em>Franklin Rosenberg (Gynäkologe)</em></li>
<li><em>Friedrich Busch (Internist)</em></li>
<li><em>Günther Osang</em></li>
<li><em>Gottfried Glatting (hat später eine Praxis in Stans am Vierwaldstätter See übernommen)</em></li>
<li><em>Günther Joka (Internist, engagierte sich stark für Schädel-Hirn-Patienten)</em></li>
<li><em>Hans Brennenstuhl (auch im Gemeinderat tätig)</em></li>
<li><em>Josef Jordan (aus dem Sudetenland)</em></li>
<li><em>Karl Elmer (auch Vorsitzender des HVO und des DRK)</em></li>
<li><em>Klaus Holtz (auch im Gemeinderat tätig)</em></li>
<li><em>Ludwig Borst (kam als zweiter Arzt 1946 aus dem Sudetenland und war anfangs auch mein Hausarzt)</em></li>
<li><em>Marianne Schwarz </em><span style="color: #3366ff;"><strong><em>(siehe auch Bericht 749)</em></strong></span></li>
<li><em>Matthias Möhrle (hat die Praxis von Vater Albert übernommen)</em></li>
<li><em>Matthias Wingert (baut aktuell eine eigene Praxis auf)</em></li>
<li><em>Michael Gall</em></li>
<li><em>Miriam Deininger</em></li>
<li><em>Nadja Wagner</em></li>
<li><em>Peter Gangl (auch im Gemeinderat tätig)</em></li>
<li><em>Peter Schäfer</em></li>
<li><em>Roland Borst (musste seinen Beruf aufgrund eines Unfalls bei einem Patientenbesuch aufgeben)</em></li>
<li><em>Rolf Aßmuss</em></li>
</ul>
<p style="text-align: right;"><strong>Weiter geht’s in Bälde u.a. mit dem <span style="color: #ff0000;">„Bälde“</span> – „Billie vom Sonnenberg“</strong></p>
<p>​</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Heide wurde 50 Jahre (1974 bis 2024)</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/die-heide-wurde-50-jahre-1974-bis-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Preuß]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2024 23:00:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=29602</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_3 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_3 beitrag-row">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child" id="inhaltsverzeichnis-spalte">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_70 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Intro</strong></span><br>Ich hatte das Jahr schreibtechnisch schon gehakt, alles war geschrieben und an das Rathaus bzw. an das Medienhaus Ellwangen übergeben und ich wollte mich „anfersich“ mit den Berichten für 2025 beschäftigen, da erreichte mich eine Mail vom Bürgermeister nach dem Motto „Dätsch mr et….“. Und weil ich einer bin, der einer Bitte zum Schreiben schwer widerstehen kann, hatte ich mir mit der Zusage Zusatzarbeit eingehandelt, um den Bericht dieses Jahr noch unterzubringen: Überlegen, Material sammeln, in alten Amtsblättern recherchieren, strukturieren, Fotos suchen, Menschen kontaktieren und das Ganze über zwei Länder hinweg in Form bringen – „han‘s grad no noabroacht“, damit es am 27. Dezember erscheinen konnte.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Vorgeschichte</strong></span><br>Die „Heide“, also „d Hoid“, war bis ins Jahr 1900 eine gemeindeeigene Schafweide, bevor sie zu einem Fichtenwald aufgeforstet wurde</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_71 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_29588" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29588" class="wp-image-29588 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-01-Oberkochen-frueher.jpg" alt width="1200" height="766"><p id="caption-attachment-29588" class="wp-caption-text">1949 Die kommende BoomTown (noch ein Dorf) nimmt Fahrt auf (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_72 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #3366ff;">Situation nach dem Krieg</span></strong><br>Oberkochen erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg einen Wirtschaftsboom wie er sogar in Baden-Württemberg einzigartig war. Durch die örtlichen bedeutenden Maschinen- und Werkzeughersteller wie Bäuerle, Gold, KWO, Leitz, Oppold, Schmid und Wigo sowie durch die Ansiedlung von Carl Zeiss im Jahr 1946 hatte der Ort eine geballte Wirtschaftskraft, die im Laufe der Jahrzehnte auch dafür sorgte, dass die Stadt oft, aber nicht immer, eine guten, sehr guten oder gar einen außergewöhnlichen Haushalt für die Umsetzung von Planungswünschen zur Verfügung hatte.</p>
<p>Es herrschte teilweise Wohnungsnot, und noch bis 1960 gab es die sogenannte „Wohnraum-bewirtschaftung“, also die staatliche Zwangsverwaltung von privatem Wohnraum. Es war also sehr schwierig, eine Wohnung zu finden. In der Regel war dies nur verheirateten Paaren vergönnt.</p>
<p>Die Wohnsituation wurde zwar deutlich verbessert, als das Gebiet Brunnenhalde, Gutenbach / Bühl und die Bereiche Jenaer Straße und Schubartweg bautechnisch umgesetzt waren, aber es musste mehr getan werden.</p>
<p>Zählte Oberkochen kurz vor dem Krieg noch ca. 2.000 Einwohner, so waren es 1951 mehr als doppelt, 1955 mehr als dreimal und 1961 mehr als viermal so viele.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Bautätigkeiten zwischen 1948 und 1964</strong></span><br><strong>Bis 1963:</strong> 1.763 Wohnungen davon 345 frei finanziert und 1.418 Sozialwohnungen<br><strong>1964: </strong>59 Wohnungen davon 26 frei finanzierte und 19 Sozialwohnungen<br><strong>1964 Planung: 83</strong> Wohnungen geplant und 64 Wohnungen vorbereitet sowie 31 geplante Wohnungen im Gebiet Tierstein-Ost und 292 im Wolfertstal</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_73 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_29589" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29589" class="wp-image-29589 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-02-Zeiss-Siedlung.jpg" alt width="1200" height="843"><p id="caption-attachment-29589" class="wp-caption-text">1958 Die neue Zeiss-Siedlung. Ende der 50er Jahre wurde gebaut, was das Zeug hielt. Heute nicht mehr vorstellbar (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_74 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Überlegungen, Entscheidungen und Planungen</strong></span><br>Bereits Ende der 1950er Jahre wurde deutlich, dass die Ausdehnungsmöglichkeiten im Tal nur marginal möglich sind (wie heute auch) ” BM Gustav Bosch verkaufte dem Gemeinderat die einzige Lösung „Ortserweiterung“:</p>
<p>Die Alternativen lauteten <strong>„Rodstein oder Heide“</strong> als natürliche Plateaus am Albtrauf. Grundlage dieser Überlegungen bildete eine städtebauliche „Zukunftsvision“ aus dem Jahr 1962 des bekannten Städteplaners und Architekten Prof. Ludwig Schweizer, der später auch planerisch für den Neubau des Rathauses verantwortlich zeichnete. Durch die Nähe zum Hauptort erhielt die „Heide“ den Zuschlag, weil es auch von Vorteil war, dass sich die Flächen im Eigentum der Stadt befanden. Auch wurden geringere Kosten beim Straßenbau veranschlagt.<strong> Offizieller Startschuss für die Erschließung des Wohngebiets Heide war am 11. Dezember 1964</strong> durch den Beschluss des Gemeinderats, nach einer 90-minütigen Rede des Bürgermeisters, „die im Eigentum der Gemeinde stehende Fläche mit der Gewandbezeichnung »Heide« für den Wohnungsbau zu erschließen.“ Am Ende der Rede zählte er 4 Vorteile auf</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>• Gelände ist Eigentum der Gemeinde</em><br><em>• Erschließung billiger als der Rodstein</em><br><em>• Heide liegt niedriger 675 Meter als der Rodstein 710 Meter</em><br><em>• Heide hat die engere Anbindung an die Stadt</em></p>
<p><em>Hinweise an eine Anbindung des Härtsfeldes bei der Rodsteinlösung wurden abgetan. In Aussicht gestellt wurde ein Kombi-Turm (Wasser- und Aussichtsturm mit integrierter Sternwarte).</em></p>
<p>Diesen Beschluss fasste der humanistische Feingeist Bürgermeister Gustav Bosch in ebenso hehre wie pathetische Worte (wie es seine Art war): <em>„In dem künftigen Ortsteil »Heide» sollen freie Menschen und Bürger, frei von der Angst vor der Wohnungskündigung, leben, sollen sich die Familien entfalten können zur Freude ihrer Mitbürger, zur größeren Ehre des Schöpfers und der Gemeinde Oberkochen.“</em></p>
<p>Es wurde noch angemerkt, dass die tägliche körperliche Auseinandersetzung mit einer Bewältigung eines Höhenunterschiedes vom 200 Metern aus medizinischer Sicht sehr dienlich sei.</p>
<p>Die ursprünglichen Pläne sahen vor, auf circa 42 Hektar einen Siedlungskörper in verdichteter Bauweise für 5.500 Einwohner zu schaffen. Im Jahr 1983, so die Schätzungen der damaligen Verwaltung, würde Oberkochen zwischen 12.000 und 13.000 Einwohner haben.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Und jetzt eine Headline aus dem Jahr 1964,</strong></span><br>die mich bei der Recherche mehr als belustigt hat:<br><strong><em>„Auf der Heide werden über 5.000 Menschen wohnen und 1986 rechnete man mit 15.000 Einwohnern in der Gemeinde“.</em></strong> Da waren wohl sehr optimistische nahezu euphorisch gestimmte Rechner ohne Drei-Satz-Kenntnisse und ohne Geografischen Überblick sowie ohne Kenntnisse der Besitzverhältnisse der benötigten Grundstücke am Werk. Vielleicht wurde ja auch eine Art moderne Käfighaltung (eher nicht) geplant oder 10 bis 20 Hochhäuser (vermutlich so). 2020 wohnten auf der Heide gerade mal 1.570 Menschen und die gesamte Stadt hatte im Jahr 2023 gerade mal 8.080 Einwohner.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Gustav Bosch und sein Projekt</strong></span><br>Das brachte ihn an seine Grenzen, vermutlich auch gesundheitlich, denn der Druck wurde zunehmend größer, weil die allgemeine Wirtschaftslage nicht zur Umsetzung dieses Projektes passte.<br>Das Projekt „Heide“ war für ihn ein gewaltiger Kraftakt, und seine Frau, Helene Bosch, sagte viele Jahre später einmal: <strong><em>„Die »Heide« hat meinen Mann schier umgebracht.“</em></strong> Tatsächlich ist Vieles, das nach außen hin einfach erscheint, zeit‑, nerven- und kräfteraubende Arbeit, die an die Substanz – auch eines gestandenen Bürgermeisters – gehen kann.<br>Die Pläne für ein sogenanntes <em>„Demonstrationsvorhaben”</em> und der Förderung mit öffentlichen Mitteln scheiterten am Bundesministerium. Hintergrund war die nahende Wirtschaftskrise und der damit verbundene Druck auf den öffentlichen Haushalt. 1968 mutierte die Wirtschaftskrise zur Rezession. Das Innenministerium in Stuttgart stellte fest: <strong><em>“Solche Schlafstätten werden nicht gefördert.”</em> </strong>Wegen der „Satellitenlage” und der ungünstigen Verkehrsanbindung wurde sogar in Stuttgart von einer „Fehlplanung” gesprochen. Und als dann noch ein paar Fastnachtler die Heide durch die Bütt zogen, bestellte Gustav Bosch dieselben aufs Rathaus und stellte sie saumäßig in den Senkel – die Zeiten und das Thema waren halt dünnhäutig. Bosch ließ nicht locker, ein städtebaulicher Ideenwettbewerb sollte die Realisierung auf kleinem Niveau bringen. 1970 beschloss der Gemeinderat, den Wohnungsbaukonzern <em>„Neue Heimat”</em> mit der inneren Erschließung zu beauftragen. Im selben Jahr wurde die Zufahrtsstraße zur Heide mit einer Länge von rund drei Kilometer fertiggestellt. Danach errichteten die ersten Bauherren ihre Heime. Aber vieles von dem, was ursprünglich angedacht war, konnte nicht verwirklicht werden.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_75 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_29590" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29590" class="wp-image-29590 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-03-Strasse-am-Heidekopf.jpg" alt width="1200" height="562"><p id="caption-attachment-29590" class="wp-caption-text">1972 Die neue Straße am Heidekopf (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_76 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Die Straße der 1.000 Wohnungen kostete einst über 2,5 Millionen DM</strong></span><br>Mit dem Bau der Straße wurde Mitte Juni 1969 begonnen. Dazu BM Gustav Bosch Originalton: Der Beschuss wurde zu Pfingsten im Geiste eine alten Pfingstgebets <em>„Den Anfang segne, der Fortschritt begleite das Gelingen vollende“.</em><br>Im Oktober 1970 konnte die Verbindungsstraße vom Tal hoch zur Heide erstmals befahren werden. I gleichen Jahr konnte es ich der Bürgermeister nicht verkneifen folgenden Text zu veröffentlichen:<br><em>„…manchmal hört man erstaunlicherweise von fast abschätzigen Bemerkungen über die zahlreich geplanten Sozialwohnungen…aber bitte, keine Sorgen! Die angestrebten Wohnungen können nicht vornehm genug sein für die benachbarten Eigenheimer.“</em><br>Ende Juli 1971 wurde der Bebauungsplan für den ersten Bauabschnitt auf der Heide genehmigt. Die ersten Bewohner zogen am 14. Februar 1974 (Gebhart Ehinger) ein. 1985 lebten bereits 1.000 Menschen im Wohngebiet „Heide“.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Und wenn wir 1975 ins Adressbuch schauen,</strong></span><br>stellten wir fest, dass inzwischen rund 45 Familien dort wohnten:<br><strong>Damals noch unbewohnt:</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">• Eulerstraße<br>• Galileistraße<br>• Gaußweg<br>• Jupiterweg<br>• Merkurweg<br>• Neptunweg<br>• Saturnweg</p>
<p><strong>Bereits bewohnt:</strong><br>Fraunhoferstraße (7): <em>Gold Bernhard und Brunhilde / Annemarie, Georg und Ralf Strehle / Gudrun und Manfred Fischer / Michele und Ursula Smerill / Heinrich und Ursula Solterer / Gert-Holger und Melanie Fiedler / Günther und Pauline Franzke</em></p>
<p>Keplerstraße (7): <em>Karl-Dieter und Ingeborg Pechtl / Gudrun und Paul Hug / Karlheinz und Marianne Vogel, Christa und Christian Meyer, Manfred und Ursula Pilz, Hedwig und Hubert Starz (siehe Foto), Renate und Siegfried Wegiel</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_77 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_29591" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29591" class="wp-image-29591 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-04-Reihenhaus-Keplerstrasse.jpg" alt width="1200" height="812"><p id="caption-attachment-29591" class="wp-caption-text">1975 Das Reihenhaus Keplerstraße (überlassen von Werner Starz)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_78 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Kopernikusstrasse (21): <em>Gebhard Ehinger und Brunhilde Schmidt, Elfriede, Heinz und Klaus Rehe, Dorothee und Johann Czivisz, Harro Weiß, Birgit und Harald Hof, Alfred und Martha Ciavarella, Elke und Harald Neuer, Anna und Josef Asen sowie Elisabeth und Franz Tinschert, Erinka, Otto und Ralph Kulak, Gisela und Klaus Herzog, Elisabeth und Harro Weiss, Dagmar und Werner Kosischa, Sieglinde Brielmaier und Sieglinde Russ, Arthur und Soleigh Klimm, Gernot und Ilse Stillenburg, Erich und Hildegard Rothenburger, Anneliese und Rolf Wesselmann, Günther und Margarethe Bauer, Gerhard und Ingeborg Karl, Marianne und Otto Knödler, Gerda, Helmut und Siegfried Zehender</em></p>
<p>Hochhaus (9):<em> Ingrid und Otto Gaarz, Christa und Hans Geis, Frieda und Helmut Höllein, Leonard Stefanski, Brunhilde und Wilfried Sternberg, Ruth Streu, Henryk und Margot Szymanski, Berta und Manfred Winkler</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_79 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_29592" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29592" class="wp-image-29592 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-05-Musterwohnung.jpg" alt width="1200" height="1902"><p id="caption-attachment-29592" class="wp-caption-text">1975 Musterwohnung im Hochhaus (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_80 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Am Samstag, 29. November 1969</strong></span> wurde ein städtebaulicher Wettbewerb „Heide“ ausgeschrieben. Preise:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><em>• 1. Preis: 18.000 DM Architektengruppe aus Stuttgart</em><br><em>• 2. Preis: 14.000 DM Architekten aus Fellbach und Sindelfingen</em><br><em>• 3. Preis: 8.000 DM Architekten aus Esslingen</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_81 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_29584" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29584" class="wp-image-29584 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-06-Planung-Heide.jpg" alt width="1200" height="703"><p id="caption-attachment-29584" class="wp-caption-text">1970 So hätte die Heide auch aussehen können. 2ter Preisträger der Ausschreibung (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_82 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Die ersten Bewohner auf der Heide</strong></span><br><strong>Am 1.7.1974</strong> zogen folgende Familien in der Kopernikusstraße ein:<em> Alfred und Martha Ciavarella als Dritte in der Nummer 19, Anna und Josef Asen zusammen mit Franz Tinschert im Haus 32 sowie Elke und Dr. Harald Neuer in der 21. Der erste „Heidianer“, auch „Bürgermeister von der Heide“ genannt, war Gebhart Ehinger aus dem Haus mit der Nummer 7.</em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Erinnerungen von Martha Ciavarella aus der Kopernikusstrasse 19</strong></span><br><em>Mein Besuch bei ihr war ein wunderbarer Nachmittag. Solche Erzählerinnen wünsche ich mir mehr für meine Arbeit – einfach herzfrischend, freundlich, offenherzig und oifach nett! Sie erzählte mir von den schweren Zeiten, als einer der ersten „Ureinwohner“ von der Heide.</em><br><em> „Man wohnte wohl in der ersten Zeit wie in „Wacken“ – d.h. ohne Gummistiefel ging gar nichts. Die Außenanlagen waren nicht fertig und noch keine Gehplatten verlegt – Martha wäre anfangs am liebsten wieder gegangen. Heute will sie von ihrer „Heide“ nicht mehr weg – es sei einfach schön, ruhig, naturnah und ihre täglichen Runden kann sie da oben super bewältigen.</em></p>
<p><em>Es wurde eingezogen und die Haustechnik funktionierte noch nicht richtig. Die Heizung lief nicht wie gewünscht, das warme Wasser kam kalt im Wohnbereich an – kurz gesagt – einfach toll. Die Handwerker gaben sich die Klinke in die Hand, bis alles lief. Dann mussten sie auch noch mit Neugierigen aus der Unter-Stadt oder sonst woher zurechtkommen. Die ungebetenen Besucher liefen bis in den Garten hinein und drückten ihre Gesichter an den Scheiben platt, um die Innenräume zu besichtigen – Man kam sich vor wie in einem Musterhaus, das zur Besichtigung freigegeben war. Später rückte einmal Bürgermeister Bosch mit dem kompletten Gemeinderat an, weil vor dem Wohnzimmerausblick noch ein Haus hineingestellt werden sollte – die Baugrube war schon ausgehoben – das konnte und durfte doch nicht sein. Es wurde eine Lösung gefunden. Das Baugrundstück wurde dreigeteilt: Oi Stickle für die Ciavarellas, ois für Neuers und s dritte für Findelklees – jetzt passte das.</em><br><em> In diesem Haus war ihr Mann Alfred in seinem Element, er konnte alles, traute sich ebenso viel zu und was er noch nicht konnte, lernte er – wirklich ein Tausendsassa und das alles nebenher, denn schaffen musste er beim Bosch in Giengen ja auch noch. Einen „Schlag“ im Wald kaufen und Holzmachen, das war was für ihn. Mit 80 Jahren hat er das noch mit Unterstützung gemacht. Alfred, ein „Schaffer vor dem Herrn“, da konnten sogar die Schwaben noch was lernen ????. Alfred verstarb völlig unerwartet während einer Reise in Italien im Jahr 2014 im Alter von 83 Jahren.“</em></p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Kinder auf der „Heide“</strong></span><br>Es war eine ideale Gegend für Kinder, um naturnah aufzuwachsen. Von Frühling bis Herbst ging es hinaus, um „Lager“ im Wald zu bauen und kreativ draußen zu spielen. Die Eltern mussten sich keine Sorgen machen und abends kamen sie wieder heim (ähnlich wie das bei uns in den 50ern war). Im Winter wurde geschlittelt: Auf der Heide-Straße oder gar auf dem abschüssigen Fußweg – das Rathaus musste jährlich im Amtsblatt darauf hinweisen, dass dieses winterliche Vergnügen nicht erlaubt war!</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Besonderheiten auf der Heide</strong></span></p>
<p><strong>Himbeer-Wunderland.</strong> So könnte man das Gebiet nennen, in dem einst Himbeeren im Überfluss wuchsen – jeder pflückte, sammelte und trug sie nachhause, um die Köstlichkeit zu genießen.</p>
<p><strong>Tennisplatz.</strong> Dr. Frank Gebert, früherer Zahnarzt mit Praxis in der Frühlingstraße, wollte einen privaten Tennisplatz bauen lassen – aber keine Chance auf Realisierung. So ebbes gatt oifach et!</p>
<p><strong>Das Hochhaus – 12 Geschosse, 48 Wohneinheiten, normale Eigentumswohnungen, Mietkaufeigentumswohnungen und 14 Mietwohnungen.</strong> 1974 wurde am ersten Wohnhochhaus unserer Stadt Richtfest gefeiert. Bauherr war das Siedlungswerk der Diözese Rottenburg. Der Richtschmaus fand im „Pflug“ statt. Direktor Dempf führte aus, dass Oberkochen eine der wichtigsten Wohnungsstandorte der Diözese sei, habe man doch inzwischen 330 Wohnungen bereitgestellt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_83 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_29585" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29585" class="wp-image-29585 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-07-Richtfest-am-Hochhaus.jpg" alt width="1200" height="1899"><p id="caption-attachment-29585" class="wp-caption-text">1974 Richtfest am Hochhaus – es blieb dann doch bei einem (Archiv Rathaus)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_84 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Die ersten Baulichen Vorschriften.</strong> Sind aus heutiger Sicht schwer nachzuvollziehen: <strong>Flachdach und Stromheizungen.</strong><br>Natürlich machte man sich auch Gedanken darüber, wie denn der spätere „Siedlungskörper“ auf der „Heide“ aussehen und wie er versorgt werden sollte. So entschied man sich zum Beispiel schon relativ früh dafür, die „Heide“ nicht über Triumphstadt an die Gasversorgung der Stadt Aalen anzuschließen, sondern ausschließlich an das Stromnetz der damaligen Überlandwerke Jagst AG – UJAG. Auch die Beheizung der Gebäude sollte mit Strom erfolgen, weil erwartet wurde, dass die Stromkosten in absehbarer Zeit deutlich sinken würden. Zudem war man der Ansicht, dass wärmedämmende Maßnahmen an Gebäuden die Baukosten nur unnötig verteuern würden. Energiekosten spielten also kaum eine Rolle, und vom energieeffizienten Bauen war man noch Welten entfernt. Energie war damals billig (4 Pf. Für 1 KW Nachtstrom), und Energiekosten spielten beim Bau von Gebäuden kaum eine Rolle. Man sah das als zukunftsweisend an – wer das heute noch hat, kann es womöglich gar nicht mehr bezahlen.</p>
<p>Die ersten „Pioniere“ errichteten ihre Eigenheime mit Flachdach, weil Satteldächer als nicht mehr zeitgemäß galten und einer verdichteten Bauweise entgegenstanden. Aus dem städtebaulichen Ideenwettbewerb ging als erster Preis der Bebauungsentwurf der Architektengruppe Friedrich-Otto Blumers, Karl-Hans Keinath und Lambert Scherer aus Stuttgart hervor. Er verkörperte zugleich die Vorstellungen des Preisgerichts:<em> „Eine Stadt aus Beton und Stein, mitten im Grünen; großzügige öffentliche Flächen; fließender Übergang von Straßenraum und Erholungsfläche; verdichtete intime Wohnbereiche; moderne Bauformen … keine Stadt in der Stadt, sondern Unterstadt und Oberstadt = Oberkochen.“</em></p>
<p><strong>1975 Änderung des Bebauungsplanes.</strong> Entlang der Galileistraße wurde die Planung mehrerer 4- bis 5‑geschossige Bauten gestrichen und stattdessen Einfamilienhäuser geplant. Auch das obligatorische Flachdach war nun kein Dogma mehr.</p>
<p><strong>Den Kindergarten</strong> gibt es seit 1987. Wenn man bedenkt, dass von 1974 bis 1986 auch schon die 3–6jährigen mit dem Bus ins Tal mussten, um einen „Kindi“ besuchen zu dürfen, kann man das gar nicht hoch genug einschätzen. Überhaupt ist die Kinderbetreuung in Oberkochen sicher etwas, um das uns vielen Gemeinden beneiden. Wie hieß es beim 30jährigen Jubiläum:<em> „Der Kindergarten Heide war und ist für viele junge Familien eine unverzichtbare Einrichtung, er ist Mittelpunkt des Wohngebiets und ein Ort der Begegnung, vor allem für zugezogene Familien bietet die Einrichtung beste Gelegenheit für erste Kontakte zu anderen Familien“.</em></p>
<p><strong>Der Minigolfplatz</strong><br>Am 11. Juli 1987 wurde der neue Minigolfplatz auf der Heide mit einem Jedermann-Turnier eingeweiht. Im Juni 1987 begann der 2. Bauabschnitt des neuen Minigolfplatzes auf der Heide. Zu den neu verlegten Minigolfbahnen baute der harte Kern der 70 Mitglieder des Golfclubs eine Golfhütte bzw. Vereinsheim, die sich heute noch sehen lassen kann. Am 14. Mai 1988 wurde die Minigolfanlage mit seiner Vereinsgaststätte offiziell eingeweiht.</p>
<p><strong>Arboretum</strong><br>Unter der Ägide des früheren Bürgermeisters Harald Gentsch wurde auf der Heide ein Arboretum gepflanzt und der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Der Gemeinderat beschloss im Jahr 1979, nördlich der Galileistraße auf einem Geländegrundstück von ca. 6.000—10.000 Quadratmetern eine parkartige Bepflanzung mit seltenen Baumarten vorzunehmen. <span style="color: #3366ff;"><strong>Mehr Details dazu im kommenden Bericht 817 (Januar 2025).</strong></span></p>
<p><strong>Der erste Bäcker</strong><br>auf der „Heide“ war Adolf Dickenherr, der 1967 in der Blumenstraße eröffnet hatte und im Jahr 1987 eine Filiale in der Oberstadt eröffnete.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_85 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_29586" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29586" class="wp-image-29586 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-08-Baeckerei-Dickenherr.jpg" alt width="1200" height="886"><p id="caption-attachment-29586" class="wp-caption-text">1987 Filiale der Bäckerei Dickenherr hat eröffnet vlnr.: Frau Bihr, Frau Vollmer, Herr Dickenherr, BM Gentsch und der Filialbetreuer SPAR</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_86 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Der Heideladen</strong><br><strong>2015.</strong> Es war der dritte Anlauf für eine Lebensmittel-Nahversorgung im Wohngebiet Heide. Die Eheleute Angelika und Siegmund Methner wollten den Heide-Laden reaktivieren und dort ein Ladengeschäft zur Nahversorgung mit Lebensmitteln einrichten. Geplant war die Einrichtung eines sogenannten „Eckpunktes”. Vielfach wurde in den letzten Jahren bei den „Heidianern“ der Wunsch nach einem Nahversorger mit Back- und Frischwaren artikuliert. Der Gemeinderat lehnte aus finanziellen Gründen ab.<br><strong>2016.</strong> Der Heideladen wurde als genossenschaftliches Projekt von 248 GenossenInnen neu eröffnet.<br>Bis heute kämpft das Projekt allerdings ums Überleben. Wenn er einen Zulauf hätte wie zu Corona-Zeiten, bräuchte man sich keine Sorgen zu machen.</p>
<p><strong>Das Feuerwehrfest – beliebt bei „Alt und Jung“</strong><br><strong>Bei Alt</strong> – weil es Thüringer, Roschtbrätle und Bier gibt<br><strong>Bei Jung</strong> – weil man oft mit dem Feuerwehrauto fahren darf<br>Der Anfang dieses jährlichen Festes geht auf das Jahr 1971 zurück. Bürgermeister Gustav Bosch hatte den damaligen Kommandanten Peter Englert gebeten, ein Gartenfest zu veranstalten, um der Bevölkerung zu zeigen, wie schön es doch auf der Heide ist. Und weil die Oberkochener Florians-Jünger 1972 den Kreisfeuerwehrtag ausrichten durften, war der Weg frei fürs erste Waldfest, aus dem ein beliebter Dauerbrenner geworden ist.</p>
<p><strong>Die Kolpingshütte</strong><br>Am 17. Mai 1981 wurde die Kolpinghütte dann eingeweiht. Viele fleißige Hände waren auch für die Erweiterung der Kolpinghütte nötig. Heute ist die schmucke Hütte das Herzstück des Vereinslebens und zudem auch ein nicht mehr wegzudenkender Bestandteil der katholischen Kirchengemeinde Sankt Peter und Paul. Bereits 1978 hatte eine außerordentliche Mitgliederversammlung den Beschluss zum Bau einer Hütte gefasst. 92 Prozent der Anwesenden hatten sich nach lebhafter Diskussion für den Bau entschieden. Und wie es bei Kolping an der Tagesordnung ist, packten viele an, um den Traum vom eigenen Domizil zu verwirklichen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_87 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_29587" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-29587" class="wp-image-29587 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bild-09-Heide-ausgebaut.jpg" alt width="1200" height="780"><p id="caption-attachment-29587" class="wp-caption-text">Die „Heide“ von oben im ausgebauten Zustand (Leihgabe Zinnbauer)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_88 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #3366ff;"><strong>Probleme auf der Heide</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;">• Eines davon wird vermutlich immer der Öffentliche Nahverkehr sein. Es ist zwar in letzter Zeit durch ein Projekt des Landkreises deutlich besser geworden, besonders montags bis freitags gibt es einen 30-Minuten-Zyklus, aber das Wochenende bleibt es weiterhin problematisch. Und wie lange der Landkreis die Finanzierung leisten mag, ist auch noch eine Frage. Inzwischen gibt es einen Rufbus, der die Lage auch verbessert hat. Einst habe ich auf dem „Mitfahrerbänkle“ einen Selbstversuch unternommen. Wenn ich nicht nach einer Stunde abgebrochen hätte, würde ich heute noch dort sitzen, wohl als „eine Art Ötzi“.<br>• Die Lebensmittelversorgung ist zwar ein engagiertes Projekt, aber doch ein Sorgenkind. Der Heideladen, ein genossenschaftliches Projekt, mal läuft er besser und mal schlechter. So ein Projekt kann nur bestehen, wenn die Bewohner es auch unterstützen. Denn auch hier gilt die alte Weisheit: Was weg ist, kommt nicht wieder. Und was nicht ordentlich unterstützt wird, das verkümmert – das weiß jeder, der sich mit dem Gärtnern beschäftigt. Von nix kommt halt bekanntlich auch nix.<br>• Mobilfunkabdeckung. Wie einem SchwäPo-Bericht aus dem Jahr 2023 zu entnehmen ist, ist die Lage auf der Heide nicht akzeptabel und wird der heutigen Zeit und ihren digitalen Anforderungen nicht gerecht.<br>• Räumliche Erweiterung: Das Thema kocht immer mal wieder hoch und eine Lösung ist nur schwer vorstellbar. Die „Freien Bürger“ waren es, die in den letzten Jahren immer mal wieder dieses Thema auf den Tisch gebracht haben. Wenn man die Heidestraße hochfährt, beginnt das Gebiet just gegenüber dem Hochhaus beim Grüncontainer. Das Gelände, rund 20 Ha groß, ist ziemlich flach und wäre prädestiniert fürs Bauen. Aber es ist eben Gemarkung Aalen und im Besitz der Realgenossenschaft Unterkochen und damit ist die Sache wohl perdu – außer neue handelnde Personen finden in der fernen und näheren Zukunft einen Konsens.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Unrealistische Möglichkeiten oder vergebene strategische Chancen</strong></span><br>Es gab früher ein paar Möglichkeiten, die dazu geführt hätten, dass Oberkochen ganz anders aussähe als wir es heute kennen. Beide waren rückwärts betrachtet allerdings kaum vorstellbar, denn da hätten zu viele Entscheider über unzumutbare Stöckchen springen müssen oder Visionen haben müssen, und Menschen mit Visionen sollen ja laut dem verstorbenen Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt einen Arzt aufsuchen. Die Gedankenspielerei ist trotzdem spannend:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong>1. Variante:</strong> Oberkochen und Unterkochen wären zusammengegangen<br><strong>2. Variante:</strong> Statt der „Heide“ wäre das Gebiet „Hinter dem Rodstein“ bebaut worden. Dann wären wohl Oberkochen und Ebnat, möglicherweise noch andere Orte des Härtsfeldes mit Oberkochen zusammengegangen und wir hätten eine völlig andere verkehrstechnische Art bekommen, ums aufs Härtsfeld zu gelangen.</p>
<p><span style="color: #3366ff;"><strong>Fazit</strong></span><br>S isch wie’s isch – „D‘ Hoid“ gehört zu Oberkochen, auch wenn sich die Menschen aus dem Tal dort nicht ohne Grund aufhalten. Dazu ist es schlichtweg zu weit weg und zum Spazierengehen gehen wir Bewohner aus dem Tal ins Wolfertstal, ins Tiefental, zum Kocherursprung oder auf den Volksmarsberg. Die Menschen, die dort wohnen genießen ihren naturnahen Stadtteil.</p>
<p>Für mich, der ich kein Freund des Flächenverbrauches für den Bau von weiteren Einfamilienhäusern bin, ist die „Heide“ ein Sinnbild des damaligen Zeitgeistes bei der Wohnungsplanung. Froh bin ich allerdings auch, dass es nicht mehr Hochhäuser geworden sind. Oberkochen ist räumlich begrenzt und braucht in der Zukunft neue kreative Ideen des Wohnungsbaus oder man hält am schwäbischen Häusle fest und opfert die letzten Refugien für den schwäbischen Traum. Aus meiner Sicht muss heute mindestens 3‑stöckig gebaut werden. Ein Traum ist aus meiner Sicht allerdings ausgeträumt – Oberkochen wird keine 10.000 und schon gar keine 15.000 Einwohner erreichen – und das ist dann auch gut so.</p>
<p>Abschließend bleibt noch zu klären, ob es sich bei den Bewohnern um „<em>Heiden, Heidianer oder gar om Hoidner“ </em>handelt? ????</p>
<p><strong>Ein großes Dankeschön für die Mitarbeit zu Text und Bild sowie für die netten Gespräche an Martha Ciaveralla, Werner Starz und Tanja Zinnbauer.</strong></p>
<p><strong>Es grüßt von drunten im Tal nauf auf d Hoid</strong></p>
<p style="text-align: right;"><strong>„Billie vom Sonnenberg“ – also von der Unterstadt in die Oberstadt</strong></p></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 825 80 Jahre – Ende des II. Weltkrieges (01.09.1939 bis 08.05.1945 bzw. 02.09.1945) Teil 2</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-825-80-jahre-ende-des-ii-weltkrieges-01-09-1939-bis-08-05-1945-bzw-02-09-1945-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[S.Mueller.HVO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 22:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=25905</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Die letzten Kriegstage in Oberkochen</h2>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Für die Ortschronik aufgezeichnet von Oberlehrer Ignaz Umbrecht, † 29. März 1956</span></strong></p>
<p>Als man auch in Oberkochen Ende März und Anfang April 1945 fühlte, dass das schnelle Kriegsende und damit die Niederlage unseres Vaterlandes erbarmungslos herannahte, und als die<span style="color: #0000ff;"><strong> Schlacht um Crailsheim (5. bis 31. April 1945)</strong></span> das siegreiche Vordringen des mächtigen Gegners bis in unsere Nähe eindeutig zeigte, veränderte sich auch das Bild unserer Ortschaft von Tag zu Tag mehr. War schon der immer stärker anwachsende Flüchtlingsstrom der von Norden kommenden Zivilbevölkerung ein erschreckendes Anzeichen, dass die Truppen der angreifenden Amerikaner unaufhaltsam nach Süden vorrückten, so kamen bald darauf schnell zurückgehende deutsche Wehrmachtsteile aller Waffengattungen, zuerst einzeln, dann in Gruppen auf der Landstraße und in den Waldungen, die in Richtung Heidenheim — Ulm Oberschwaben zuströmten. Schon die letzten Märztage ließen erkennen, dass der Gegner im oberen Kochertal Widerstand erwartete. Fliegerangriffe mit Bordwaffen häuften sich besonders auf fahrende Züge — darunter auch ein deutscher Sanitätszug und auf Autolastzüge, so bei den Bahnwärterposten „Bayer nördlich“ und „Haßler südlich“ der Ortschaft. Die Lokomotive eines fahrenden Güterzuges wurde dabei ganz demoliert.</p>
<p>Der erste ernstliche Luftangriff erfolgte am <span style="color: #0000ff;"><strong>Ostersonntag, dem 1. April 1945</strong></span>, auf einen soeben eingefahrenen, 60 Waggon zählenden, Personenzug am hiesigen Bahnhof. Es war ein überfüllter Transportzug, der Insassen aus dem KZ-Lager Neckerelz bei Mosbach nach Ulm befördern musste. Um elf Uhr vormittags knatterten die schweren Maschinengewehre einer Anzahl Flugzeuge in den Zug. Der Angriff erforderte acht Tote, darunter ein begleitender Wachmann, und eine Anzahl Verletzte. Die Toten wurden anschließend auf dem hiesigen evangelischen Friedhof beigesetzt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_90 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ernst für unseren Ort wurde es aber zehn Tage später, nachdem inzwischen fast ständig über uns Fliegeralarm gelegen war. Unvergesslich wird den damaligen katholischen Erstkommunikanten der <span style="color: #0000ff;"><strong>8. April, der Weiße Sonntag,</strong> </span>bleiben, wo sie, unter schwerster Luftgefahr flüchtend, der Kirche zueilen mussten, in der dann so auch die ganze feierliche Handlung unter größter Aufregung vor sich ging.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Der 11. April — ein Mittwoch —</strong></span> brachte Oberkochen den eigentlichen schweren Luftangriff nachmittags 16.45 Uhr. Die Straßen waren damals voll von deutscher militärischer Nachhut, SS-Männern und Zivilpassanten aller Art. Vor dem Gasthaus und Metzgerei »Zum Lamm« standen annähernd hundert Frauen an, um Fleisch und Wurst einzukaufen. Da erschienen bei hellem Sonnenschein wieder die fünf französischen Flugzeuge, »Rotschwänze«***, wie sie der Volksmund getauft hatte und kreisten über dem Dorfe. Es waren dieselben, die schon am Ostersonntag den Gefangenenzug auf dem Bahnhof beschossen hatten. Sie pendelten in rasender Fahrt hin und her und verbreiteten mit einsetzendem, starkem Bordwaffenfeuer Furcht und Schrecken. Und schon fielen auch 25 kg schwere Bomben, zwei davon in die Dorfmitte. Ein Volltreffer zerstörte die drei engzusammengebauten Wohnhäuser der Familien Eugen Winter-Fischer, Josef Brunnhuber und Paul Betzler. Die zu Hause weilenden Familienangehörigen und einige zugeeilte Straßenpassanten — 14 an der Zahl — eilten in den frisch hergerichteten Keller des Landwirts Winter. Kaum in diesem recht angelangt, krachte schon der Volltreffer, der die drei Häuser zum Einsturz brachte.</p>
<p>***Die französischen Flugzeuge, die im Zweiten Weltkrieg als “Rotschwänze” bezeichnet wurden, waren die Dewoitine D.520. Diese Bezeichnung rührt von den markanten roten Leitwerken dieser Jagdflugzeuge her.</p>
<p>Acht Personen kamen durch die <span style="color: #0000ff;"><strong>erste Bombe</strong></span> ums Leben: Die 37jährige Hausfrau, deren betagte Mutter, drei Kinder der Schwestern der Hausfrau, das Dienstmädchen und zwei Mädchen des Hauses Brunnhuber. Mit mehr oder minder schweren Verletzungen konnten sich die übrigen sechs Personen in größter Todesnot aus den sie fast erdrückenden Trümmern des niedergestürzten Hauses retten.</p>
<p>Eine <span style="color: #0000ff;"><strong>zweite Bombe</strong></span> fiel durch das Dach des Viehstalles von Landwirt Karl Gold (Schmidjörgle), zum guten Glück, ohne zu zünden. Zwei Kühe wurden schwer getroffen.</p>
<p>Die <strong><span style="color: #0000ff;">dritte Bombe</span></strong> platzte auf der Ortsstraße am Südende beim Hause Gemeindepfleger Ebert und richtete beiderseits der Straße Materialschaden an. Die vierte hatte den Fabrikanlagen der Firmen Leitz gegolten. Sie zerstörte einen Bau der Firma Fritz Leitz inmitten der Werke.</p>
<p>Die <span style="color: #0000ff;"><strong>letzte Bombe</strong></span> hatte sich in den Waldteil »Tierstein« verirrt, ohne größeren Schaden zu machen.</p>
<p>Die Tage zwischen dem 11. und 23. April vergingen unter ständiger Luftgefahr in großer Aufregung. In Aalen wurden die Magazine und das Proviantamt der deutschen Wehrmacht geräumt. Eine Anzahl Bauernfuhrwerke holten vom 19. bis 21. April nachts große Fuhren Lebensmittelvorräte ab. Diese wurden dann in der Fabrik Bäuerle am 21. und 22. April zur großen Freude der hiesigen Einwohnerschaft verteilt. Sonntag nachts, um 1 Uhr, den 22. auf 23. April, begann plötzlich ein emsiges, immer mehr anwachsendes Treiben, Rennen und Fahren mit Handwagen und sogar Fuhrwerken. Der große Kaffeevorrat der Wehrmacht, der im Saale der »Restauration zum Bahnhof« gelagert hatte, war zum Abtransport auf dem Bahnhof bereitgestellt. Es kam nicht mehr dazu und die Bahnverwaltung gab den riesigen Vorrat für die Bevölkerung frei. In Eile ging es zur nächtlichen Stunde darauf los. Ein Lichtblick für alle Kaffeetrinker! In manches Haus kamen viele Zentner und der gute Kaffee ging lange nicht mehr aus, zur Freude seiner Liebhaber!</p>
<p>Die Amerikaner hatten die Absicht der deutschen militärischen Leitung, das obere Kochertal zu verteidigen, erkannt. Schon im Oktober 1944 war der hiesige Volkssturm in Stärke von über 400 Mann aufgerufen worden. Er trat im Januar 1945 in Tätigkeit mit Instruktionen und Geländeübungen am Sonntag, dann noch Übernahme des Geländeschutzes und der Wache bei Nacht. Im April musste der »Volkssturm« mit Hilfe von Kriegsgefangenen im Waldgelände gegen Aalen Panzersperren anlegen, so im Tiefental, Hagental, vor Tauchenweiler, im Langen und anderen Plätzen. Erbitterung und Widerspruch über dieses nutzlose Beginnen aber löste es aus, als auch eine Panzersperre am Ortseingang strengstens befohlen wurde. Die Ortsbewohner sahen nur Schlimmes über solch nutzlosen Widerstand voraus, der vom SS-Kommando rücksichtslos befohlen worden war. Am Abend des 23. April mussten deshalb Volkssturmmänner diese Barrikade aus etwa 20 bereitgelegten Baumstämmen errichten unter Empörung aller vernünftig Denkender der Ortschaft. Aber nachts um zwei Uhr griffen beherzte junge Männer zur Selbsthilfe und entfernten die Panzersperre zur großen Beruhigung der Einwohnerschaft. Am gleichen Tag, dem 23. April, war hier ein Sprengkommando angekommen, um die beiden Brücken bei Elser-Kreuzmühle und am südlichen Ortsausgang bei Fabrik Oppold zu sprengen. Bald sah der leitende Pionieroffizier die Nutzlosigkeit ein, die erstere zu zerstören, da diese mit Leichtigkeit links talaufwärts umgangen werden konnte. Die Pioniere befestigten daher am Abend nur an der zweiten Brücke bei Oppold eine große Sprengladung unter den steinernen Pfeilern. Nachdem um zwei Uhr nachts zwei hiesige Bauerngespanne, welche verwundete und fußkranke Soldaten bis Itzelberg befördert hatten, auf der Heimkehr die Brücke passiert hatten, wurde diese gesprengt. Die ganze in den Luftschutzkellern weilende Bevölkerung fuhr erschreckt aus dem Halbschlaf auf bei diesen donnernden Signalen bevorstehenden Schreckens.</p>
<p>Die SS, die in der Fabrik Leitz Quartier genommen hatte, und auch das Sprengkommando, zogen, nachdem sie die Straße nach Königsbronn vermint hatten, in südlicher Richtung ab. Auch die auf der »Kuhsteige« und im »Ried« von deutschen Kanonieren in Stellung gebrachten Geschütze wurden schleunigst abtransportiert. Vor der Ortschaft waren im »Bühl« und beim nördlichen Bahnübergang Bayer Geschütze aufgestellt worden, um den anrückenden Gegner zu beschießen und aufzuhalten. Aber das deutsche Feuer war nur noch schwach und ohne Wirkung.</p>
<p>Die amerikanische Artillerie hatte schon vor dem 23. April auf dem »Essinger Feld« Stellung bezogen zur Beschießung Oberkochens. Am 23. April schoss sie sich auf die deutschen Geschütze ein. Ein Treffer fuhr in den Keller des Bahnwarthauses Bayer und tötete einen deutschen Soldaten; ein zweiter deutscher Soldat fiel außerhalb des Hauses; die Kameraden begruben beide an einem nahen Hügel. Später wurden sie auf Befehl der amerikanischen Militärregierung von SA-Männern auf dem katholischen Friedhof beigesetzt.</p>
<p>Sämtliche deutschen Geschütze wurden in der Nacht des 23. April in Richtung Heidenheim abbefördert.</p>
<p>Am Morgen des für Oberkochen schwersten Kriegstages, dem <span style="color: #0000ff;"><strong>24. April 1945</strong></span>, Schlag halb neun Uhr, setzte der erste amerikanische Feuerüberfall ein. Nach etwa zehn Minuten folgte eine Pause und aufklärende Flieger kreisten über uns. Dann folgte die länger andauernde, heftige Beschießung. Während dieser wurden vier Gebäude ganz zerstört:</p>
<ul>
<li><span style="color: #0000ff;">Das Wohnhaus des Anton Gold beim Schulhause an der Dreißentalstraße</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">des Jakob Jooss in der Feigengasse</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">des Julius Lindner im Katzenbach und</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">der Materialschuppen der Firma Günther &amp; Schramm am Bahnhof</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">Etwa zehn Gebäude wurden sehr stark und</span></li>
<li><span style="color: #0000ff;">weitere 20 weniger schwer beschädigt</span></li>
</ul>
<p>Feuer zurückverlegt hätte. Ein erfahrener Artillerist zählte zwischen Ortschaft und Siedlung allein 56 Granateinschläge auf das freie Feld. Um elf Uhr ließ die Beschießung nach, da erkannt worden war, dass keine Verteidigung einsetze. Schon streiften die ersten gegnerischen Vorposten heran und zwischen zwölf und 13 Uhr rückte das Gros der Amerikaner in die Ortschaft ein.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Der erste Befehl lautete: Jedes Haus zeigt unverzüglich die weiße Flagge!</strong></span> Die Hauptmacht zog mit Panzern und Geschützen auf der Landstraße und im Wiesental weiter Richtung Königsbronn — Heidenheim.</p>
<p>In den letzten Tagen war das Rathaus führerlos und verwaist worden, da der Bürgermeister, dem vorher ergangenen Befehle der Kreisleitung folgend, mit dem zweiten Gemeinderat und Bürgermeisterstellvertreter die Ortschaft am 22. April morgens im Auto verlassen hatte in Richtung nach Süden. Nach dem Einzug der Amerikaner übernahmen einige Männer von Oberkochen, die der NSDAP nicht angehört hatten, die Amtsgewalt auf dem Rathaus. Bald aber nach der Bildung der amerikanischen Militärregierung im Kreis, wurde der frühere Ortsvorsteher, Altbürgermeister Richard Frank, als Bürgermeister wieder eingesetzt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Viktor Turad schrieb vor einigen Jahren einen Artikel auf Basis der Erzählungen von Trudl Fischer (Tochter von „P.X.“ J.P. Fischer):</strong></span></p>
<blockquote>
<p>„Der April 1945 wurde für Oberkochen zum schlimmsten Monat des Krieges“.</p>
</blockquote>
<p>Der April vor 75 Jahren ist für Oberkochen der schlimmste Monat des ganzen Krieges gewesen. Am 24. April mit dem Einmarsch der Amerikaner ist er für sie zu Ende gegangen. Aber bevor es soweit war, kam es knüppeldick für die Einwohner, berichtete später Trudl Fischer, deren Vater „P.X.“ J. P. Fischer von den siegreichen Amerikanern an jenem Apriltag zum provisorischen Bürgermeister ernannt worden war.</p>
<p>Oberkochen war damals noch eine Gemeinde mit rund 2.000 Einwohnern. Durch Evakuierungen aus den größeren Städten Württembergs und aus Westdeutschland sowie durch die ersten Flüchtlinge aus dem Osten war sie zu Beginn des Jahres 1945 mit mehr als 2.500 Menschen überbelegt. Aber erst ab dem Frühjahr gerieten die Menschen wegen der häufigen Tieffliegerangriffe in akute Gefahr.</p>
<p>So traf am Ostersonntag, 1. April, die erste große Jagdbomberattacke auf den Bahnhof in Oberkochen, 2.000 Häftlinge, die vom Konzentrationslager Neckarelz im Odenwald über Ulm ins KZ Dachau gebracht werden sollten, was aber die Piloten nach Zeitzeugenberichten nicht wissen konnten. Elf Häftlinge und ein Wachmann kamen ums Leben, es gab viele Verletzte. Weil Häftlinge aus den Viehwaggons ins Freie fliehen konnten, bemerkten die Piloten ihren Irrtum und brachen die Attacke ab.</p>
<p>Am folgenden Sonntag wurde in der katholischen Kirche Sankt Peter und Paul zwar ungestört Erstkommunion gefeiert – aber die Angst vor weiteren Luftangriffen lag über dem Fest. Denn Flugzeuge kreisten während des Gottesdienstes in der Luft. Die Attacke folgte drei Tage später, am 11. April. Um durchziehende deutsche Truppen anzugreifen, nahmen am Nachmittag alliierte Jagdbomber den Ort mit Maschinenkanonen und Bomben unter Beschuss.</p>
<p>Die fremden Truppen rückten immer näher und man konnte schon von weither das Grollen der Geschütze hören, berichtet Trudl Fischer über die folgenden Wochen. „Unaufhörlich donnerten amerikanische und englische Bomber über uns und in der Nacht sah man über den Bergen den Feuerschein der zertrümmerten Städte. Die Menschen brachten ihren letzten Hausrat in die Keller und sicherten diese mit Streben gegen Einsturzgefahr ab.“</p>
<p>Am 23. April hätten die letzten deutschen Soldaten das Dorf auf Drängen der Oberkochener Bevölkerung verlassen. Verteidigung wäre Fischer zufolge sinnlos gewesen, und hätte nur noch unnötige Todesopfer gefordert. Auch die Sprengung der Kocherbrücke habe dank des Einsatzes ihres Vaters verhindert werden können. Die Panzersperre bei Wannenwetsch hätten bei Nacht einige Männer wieder abgebaut, trotz der Drohung, dass sie das den Kopf kosten würde. Trudl Fischer: „Dann kam die Nacht, in der alles den Atem anhielt. ‘Was wird der nächste Tag uns wohl bringen?’ war die bange Frage. Es kam erst mal knüppeldick. Am Dienstag, 24. April 1945, morgens gegen 8 Uhr, hörten wir erst ein Flugzeug ununterbrochen über dem Ort kreisen. Dann setzte schlagartig heftiges Granatfeuer ein.</p>
<p>Rings um uns (Haus hinter Gärtnerei Mahler) gab’s Treffer. Ein Volltreffer zerstörte zuallererst völlig das Haus Gold zwischen „Gubi“ und „Café Muh“. Ein Zweiter riss an der hinteren Ecke der „Gärtnerei Mahler“ die Veranda herunter. Der Hund war unten noch angebunden und gebärdete sich wie rasend, bis er sich losreißen konnte. Mein Vater war noch unterwegs, und als er während einer Feuerpause daheim eintraf, rannten Nachbar Beißwengers um die Ecke und schrien „unser Haus brennt, unser Haus brennt“. Dach und Dachstuhl waren zwar stark beschädigt, aber Gott sei Dank hatten sie im ersten Schrecken nur den heruntergefallenen Sand und Staub für Feuer und Rauch gehalten.“ Trudl Fischer berichtet weiter: „Kurz nach 12 Uhr war dann plötzlich Totenstille. Darauf folgten die Geräusche von fahrenden Panzern. Aus dem Keller kommend war unser erstes, nach den Nachbarn zu sehen, ob auch nichts passiert sei. Glücklicherweise hatten Mahlers den Luftschutzstollen nicht benutzt, den sie kurz zuvor noch gegraben hatten, sondern waren in den Luftschutzkeller der Dreißentalschule gegangen. Dort hatten auch die anderen Zuflucht gesucht und man war froh, dass sich alle heil wiedersahen.“</p>
<p>Auf dem Rathaus wurde Trudl Fischers Vater, so berichtet sie selbst, von einem jüdischen Verbindungsoffizier der Amerikaner, der ausgezeichnet Deutsch gesprochen habe, ziemlich kühl und herablassend empfangen und nach einem langen und ausführlichen Gespräch zum provisorischen Bürgermeister ernannt. „Wir haben dann auch in unserer Wohnung das erste Glas Wein mit den Amerikanern getrunken. Ja, und dann gab’s viel zu tun, um all die Anweisungen und Verordnungen der neuen Herren durchzuführen. Die Sperrstunde wurde eingeführt. Von 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgens durfte sich niemand auf der Straße blicken lassen.“ Sie fährt fort: „Die vielen Evakuierten wollten heim, andere hatten in Aalen oder Heidenheim zu tun, und jeder, der aus dem Dorf raus wollte, brauchte einen Erlaubnisschein in Deutsch und Englisch. Ich hatte alle Hände voll zu tun, um diese auszufüllen. Alle Waffen mussten abgeliefert werden. Durchziehende vereinzelte deutsche Soldaten brauchten Rat und Hilfe und oft ein Stück Brot mit auf den Weg. Die ersten Flüchtlinge trafen ein und mussten versorgt werden. Alle Kriegsgefangenen und Deportierten wurden auf dem schnellsten Weg in die Heimat verschickt, wobei manche Leute in Oberkochen, die sich aus guten Gründen hätten verstecken müssen, sehr aufatmeten. Die amerikanischen Truppen durften damals noch keine Kontakte zur Bevölkerung aufnehmen, aus Angst, sie würden in Hinterhalte gelockt. Zu Ausschreitungen kam es in Oberkochen nicht.“</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Viktor Turad schrieb vor 10 Jahren auch folgenden Bericht mit der Headline</strong></span></p>
<blockquote>
<p>„Heute vor 70 Jahren haben amerikanische Truppen die Kreisstadt besetzt“</p>
</blockquote>
<p>Auf den Tag heute vor 70 Jahren ist in Aalen der Zweite Weltkrieg zu Ende gegangen. Am 23. April 1945 besetzten US-Truppen die Stadt, eine Woche nach dem schwersten Luftangriff, den sie erlebt hatte. Nun konnten die Aalener sehen, welchem übermächtigen Gegner sie nach dem Willen der NS-Machthaber hätten Widerstand leisten sollen, hat Hugo Theurer 1951 notiert: „Massenhaft fluteten die amerikanischen Formationen durch die Stadt in der Richtung nach Heidenheim, alle gut bewaffnet, gekleidet und genährt.“</p>
<p>Wie Theurer weiter berichtet, hatte sich da bei der Bevölkerung schon längst die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Krieg Wahnsinn ist und das deutsche Volk in den Abgrund führt. Als in den letzten Kriegstagen der Plan aufgetaucht sei, Aalen zu verteidigen, habe sich diese Stimmung Bahn gebrochen. Theurer berichtet: „Bürgermeister Dr. Schübel war entschieden gegen die Verteidigung und hatte damit die Mehrzahl der Bürger auf seiner Seite. Leider besaß er nicht die Mittel, den Gang der Ereignisse zu ändern.“ Er und Landrat Engel wurden vielmehr am 19. April 1945 von der SS abgesetzt, weil beide als unsichere Kantonisten galten. Die Folge sei gewesen, dass sich die Ordnung habe zu lockern begonnen, die Unsicherheit habe zugenommen.</p>
<p>Den lokalen NS-Größen blieb dies nicht verborgen. Sie drohten daher jedem mit Erhängen und Erschießen, der Panzersperren beseitigte. Ebenso bestraft werden sollte auch jeder, der sich nicht zum Volkssturm stellte oder von dort desertierte. Trocken kommentiert Theurer: „Der letzteren waren es allerdings so viele, dass ihr Aufhängen doch einige Mühe verursacht hätte.“ Dr. Hans Biedert berichtet, dass sich alle Volkssturmeinheiten im Aalener Vorgelände selbst beurlaubt hätten. Die meisten seien nach Hause gegangen, etliche seien in Gefangenschaft abgeführt worden.</p>
<p>Nachdem sich die deutsche Artillerie nach Oberkochen zurückgezogen habe, sei das ganze Verteidigungskonzept für die „Festung Aalen“ eingestürzt. Zuvor hatte der NS-Kreisleiter noch verkündet, die Amerikaner würden gar nicht nach Aalen kommen, weil sie bei Crailsheim zurückgeschlagen und in Richtung Nürnberg abziehen würden. Und der NS-Stadtkommandant tönte laut Theurer: „Die Amerikaner beißen auf Granit, wenn sie Aalen angreifen!“</p>
<p>Deren Hauptkolonne rückte aus Richtung Crailsheim an und rollte links und rechts an Ellwangen vorbei. Am Sonntag, 22. April, nahm sie Lippach unter Feuer, als die Mehrzahl der Einwohner gerade beim Mittagessen saß. An diesem Nachmittag wurden die Stellungen oberhalb von Himmlingen geräumt. Der NS-Kreisleiter suchte sein Heil in der Flucht, wurde von den Alliierten allerdings bei Biberach geschnappt. Auch der NS-Stadtkommandant suchte das Weite. Theurer: „Seine letzte Heldentat war die Sprengung der Eisenbahnbrücke am Katzengumpen, in Anbetracht des total zerstörten Bahnhofes in Aalen eine völlig sinnlose Maßnahme, die an Wahnsinn grenzte. Nicht anders muss man auch die Sprengung der Eisenbahnbrücke in Wasseralfingen bewerten.“ Am Abend rollten die amerikanischen Panzer von Wasseralfingen kommend bis zur Aalener Stadtgrenze und schossen einige Häuser in Brand. Zur Mittagszeit am darauffolgenden Montag, 23. April, war Aalen, ebenso wie übrigens Westhausen, ganz in ihrer Hand. Bopfingen und die Bahnlinie bis nach Röttingen war bereits seit Samstag besetzt.</p>
<p>Damit strömten, wie Theurer weiter berichtet, auch gefangene und verschleppte Russen, Polen und Franzosen nach Aalen. Es kam zu Raub und Plünderungen, so dass der Ortskommandant ein nächtliches Ausgehverbot erließ. Er ordnete weiter an, dass bis Dienstag, 24. April, 16 Uhr die Panzersperren beseitigt sein müssten und Hieb‑, Schuss- und Stichwaffen abzugeben seien.</p>
<p>Allmählich begann sich danach das Leben zu normalisieren. Ende Juni fuhr die Eisenbahn wieder. Doch das neue Zeitalter brachte auch neue Ungewissheit: Bald setzte eine riesige Welle von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen ein, die ein neues Dach über dem Kopf brauchten und Stadt und Kreis vor neue Herausforderungen stellten</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_91 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Erinnerungen an den Bombenangriff im April 1945 auf Aalen</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">Wie eine Aalenerin und ihre Kinder im Weinkeller des „Olga“ überlebten.</span></strong></p>
<blockquote>
<p>„Diesen Angriff verbrachten wir mit den Kindern im Weinkeller vom Hotel Olga (Anm.: heute Commerzbank in der Bahnhofstraße), den wir in den vergangenen 14 Tagen sechs- bis achtmal, aus dem Parterrefenster unseres nebenstehenden Hauses springend, aufsuchen mussten. Alles rückte bei den Bombeneinschlägen in die entfernteste Ecke und die Kinder schrien. Es kam ein starker Windstoß (von der Explosion der Bomben), der das Fenster aufriss und die Scheiben zertrümmerte. Dann hörte man ein Krachen und Zischen – man atmete nur noch Staub. Danach kamen die ev. Gemeinde-schwestern und Frau Schwenk vom Gemeindehaus (Anm. heute VR-Bank), zitternd und vollständig erschöpft. Auf unsere Frage, wie es droben aussieht, konnten sie uns gar nicht antworten. Bei ihnen hatte es das halbe Haus (den Gemeindesaal) weggerissen, während sie sich im angrenzenden Keller befanden.</p>
<p>Nun gingen einige Ausländer (Zwangsarbeiter) nach oben, kamen aber schnell zurück und sagten nur: alles kaputt.</p>
<p>Um 20 Uhr gingen wir dann auf die Straße und standen verstört umher und betrachteten das Geschehene. Wie durch ein Wunder stand unser Haus (Foto Baur) noch, während ringsum alles zerstört war. Wir hatten allerdings auch keine Fenster und Türen mehr im Haus. Das Dach war abgedeckt und innen große Schäden. Aus dem Bombentrichter vor unserm Haus waren Erdklumpen und Steine durch die Fenster und Decken und Wände geflogen. Die Garage war durch Erd- und Steinbrocken total zerschlagen. Unser Garten glich einem Gebirge. Das nächste Haus (Anm. Gärtner Schwarz) war total verschwunden. Die Bewohner alle tot. Der Bombentrichter vor diesem Haus war der größte unter den sieben in der näheren Umgebung. Ich blieb an diesem Abend bei Böhringers (Anm.: Besitzer des Olga) im Keller und auch an den folgenden Tagen. Wir sollten danach auf Anordnung der Stadtverwaltung während der Verteidigung Aalens die Stadt verlassen. Am Freitag früh um 7 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Waldhausen. Und wurden von Jagdfliegern verfolgt … Am Sonntag, 22. April, machten wir uns bei Schneegestöber wieder auf den Heimweg. Es bot sich uns ein lähmender Anblick. Ausländer (Zwangsarbeiter) waren ins Haus eingebrochen und hatten schrecklich darin geplündert. Wir haben bei der Oma im Keller geschlafen …“Erwin Hafner</p>
</blockquote>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Bomben auf das Aalener Bahnhofsgelände</strong></span></p>
<p><strong>Als die Menschen in der Stadt am 17. April 1945 auf einen ruhigen Dienstagabend hoffen, kommt es knüppeldick: In zwei Wellen greifen Mittelstreckenbomber der US-Luftstreitkräfte das Heereszeugamt und die Anlagen des Bahnhofs an.</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_92 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Genau 75 Jahre sind an diesem 17. April 2020 vergangen, seit zweimotorige US-Kampfbomber gegen Ende des Zweiten Weltkrieges Aalen bombardierten. Zwei Angriffe flogen die “Marauder”-Mittelstreckenbomber. Der erste galt dem damaligen Heereszeugamt (heute: Firma Mapal), der zweite dem Bahnhofsareal. Die Absicht dahinter: Den Bahnknotenpunkt Aalen auszuschalten, um Transporte von Soldaten und Kriegsausrüstung zu verhindern.</p>
<p>Es ist nicht der erste Fliegerangriff, den Aalen im Frühjahr 1945 erlebt. Doch der erste Luftangriff am 20. Februar kann eigentlich nur als ein Geplänkel angesehen werden. Erst von Ostern an (Anfang April) werden die Angriffe ernsthaft und verursachen größere Sachschäden. 14 Tage nach dem Osterfest wollen die alliierten Luftstreitkräfte das Heereszeugamt und den Eisenbahnknotenpunkt Aalen zerschlagen: Am 17. April 1945, einem Dienstagmorgen, greifen Jagdbomber das Bahnbetriebswerk an, zerstören den Lokschuppen und sechs Lokomotiven.</p>
<p>Um 18.30 Uhr, als die Menschen schon auf einen ruhigen Abend hoffen, heult erneut Fliegeralarm auf. Diesmal rasen nicht die Jagdbomber über die Stadt, sondern aus Richtung Essingen brummen 32 Marauder-Bomber heran: zweimotorige Flieger, von denen jeder eine überschwere Bombe trägt.</p>
<p>Ihr erstes Ziel: das Heereszeugamt in der Oberen Bahnstraße. Mitsamt seiner Umgebung sinkt es in Schutt und Asche. Die Aalener, die noch oder schon wieder in der Stadt sind, flüchten in Keller und die Luftschutzstollen.</p>
<p>Einer davon liegt unmittelbar östlich des Bahnhofs beim Gaswerk. Dort gehört der spätere Kreisarchivar Bernhard Hildebrand zu denen, die die Erschütterungen spüren, davon am stärksten die Bombeneinschläge, die den Bahnübergang bei der “Neuen Welt” umpflügen.</p>
<p>Was Hildebrand und die Menschen in seiner Umgebung nicht ahnen: Es kommt noch schlimmer, ein zweiter Bombenangriff folgt unmittelbar. Er hat den Bahnhof zum Ziel. “Plötzlich beginnt der Stollen unter ganz nahen Bombeneinschlägen zu schwanken”, berichtet Hildebrand in seinem später in Auszügen veröffentlichten Tagebuch. “Harte Schläge treffen die Deckung, durch den Eingang dringt das Krachen einer schweren Detonation, zugleich Staub und Gas. Hüte werden von den Köpfen gerissen, Steine in den Stollen geschleudert. Eine Panik bricht aus. Alles drängt zum Ausgang in der Hirschbachstraße, da man den Eingang hinter dem Gaswerk für verschüttet hält. Meine Nachbarin hat sich an mich geklammert und bittet mich, sie doch nicht zu verlassen.”</p>
<p>Bernhard Hildebrand und etliche weitere Männer packen Schaufeln und Hauen. Es gelingt ihnen, den Eingang beim Gaswerk freizulegen. Sie klettern ins Freie und stehen vor einem respektablen Bombentrichter.</p>
<blockquote>
<p>“Der Bahnkörper war von einer ganzen Anzahl von Sprengtrichtern aufgewühlt. 22 Stück wurden gezählt, einige hatten einen Durchmesser bis 27 Meter”, berichtet Hugo Theurer in seinem Buch “Aalen im 2. Weltkrieg” von den Schäden des 17. April: “Die teilweise primitiven Keller waren kein Schutz gegen Fliegerangriffe und wurden eingedrückt.”</p>
</blockquote>
<p>33 Menschen kommen ums Leben. Fünf Soldaten suchen Schutz in der Hirschbachunterführung, die das Bahngelände unterquert. Keiner von ihnen sieht das Tageslicht wieder. Besonders schwer trifft es das Bahnhofsgebäude. Das Kino, die Buchhandlung Henne und das Hotel “Kronprinzen” werden völlig zerstört. Die Metzgerei Meidert an der Ecke zur Olgastraße bleibt zur Hälfte stehen. Die Olgastraße selbst ist ein Trümmerfeld. Zwei Häuser liegen in Schutt und Asche, davor ist die Straße verschwunden und drei Bombentrichter öffnen sich zu einem beeindruckenden Krater. In ihm bildet sich schnell ein kleiner See, weil eine der Bomben die Wasser-Hauptleitung zerrissen hat. Aus der Kocherstraße hört man die Hilferufe von Verschütteten. Über allem liegt eine Staub- und Dunstwolke, die die Sicht in die Ferne trübt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Zu den Vorkommnissen in dieser Zeit gibt es einige Berichte, die hoffentlich bald wieder auf der Website des Heimatvereins aufgerufen werden können:</strong></span></p>
<ul>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-177-fuenf-unbekannte-opfer-1-april-1945-teil-1/">177</a>, <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-178-fuenf-unbekannte-opfer-1-april-1945-teil-2/">178</a> und <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-181-fuenf-unbekannte-opfer-1-april-1945-teil-3/">181</a> 5 Unbekannte Opfer 1. April 1945 Teil 1 bis 3</li>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-240-vor-50-jahren-das-kriegsende-in-oberkochen/">240</a> Das Kriegsende in Oberkochen vor 50 Jahren</li>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-286-neues-zum-luftangriff-auf-den-kz-haeftlingstransport-beim-bahnhof-oberkochen-am-1-april-1945/">286</a> Neues zum Luftangriff beim Bahnhof Oberkochen am 1. April 1945</li>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-313-gefangenen-und-zwangsarbeiterlager-wk-ii-in-oberkochen-teil-1/">313</a> bis <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-317-gefangenen-und-zwangsarbeiterlager-wk-ii-in-oberkochen-teil-5/">317</a> Gefangenen-/Zwangsarbeiterlager WKII in Oberkochen Teil 1 bis 5</li>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-322-ueberfall-auf-den-theussenberg-am-11-juni-1945/">322</a> Überfall auf den Teussenberg am 11. Juni 1945</li>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-478-vor-60-jahren-kriegsende-fuer-oberkochen-am-24-april-1945/">478</a> Das Kriegsende in Oberkochen vor 60 Jahren</li>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-571-1-april-1945-jabo-ueberfall-auf-haeftlingstransport-beim-oberkochener-bahnhof/">571</a> 1. April 1945 — Jabo Überfall auf Häftlingstransport beim Bahnhof</li>
<li><a href="https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-712-eine-kindheit-im-dreissental-waehrend-der-kriegsjahre/">712</a> Eine Kindheit im Dreißental während der Kriegszeit</li>
<li>SchwäPo 1988 <a href="https://oberkochen-heimatverein.de/das-schlimmste-war-als-die-flieger-zurueckkamen/">Das Schlimmste war, als die Flugzeuge zurückkamen</a></li>
</ul>
<p>Wie leben wieder in unruhigen Zeiten und es ist sicher nicht gut, wenn sich unter den politisch Verantwortlichen keine Menschen mehr befinden, die wissen was Krieg physisch und psychisch bedeutet. Und so leben wir unser tägliches Leben weiter, in der Hoffnung, in 10 Jahren wieder daran erinnern zu können – wer immer das dann als Nachfolger von Dietrich Bantel und mir machen wird.</p>
<p style="text-align: right;"><em><strong>Wilfried „Billie Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg</strong></em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 824: 80 Jahre – Ende des II. Weltkrieges (01.09.1939 bis 08.05.1945 bzw. 02.09.1945) Teil 1</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-824-80-jahre-ende-des-ii-weltkrieges-01-09-1939-bis-08-05-1945-bzw-02-09-1945-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[S.Mueller.HVO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2025 22:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 800-899]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=25946</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;">Intro.</span> Der Krieg begann nicht als Weltkrieg. Das wurde er erst nach und nach, spätestens als die Vereinigten Staaten, bedingt durch den Angriff auf Pearl Harbour am 7.12.1941 und mit der Kriegserklärung durch Deutschland und Italien am 11.12.1941, in den Krieg eintraten.</p>
<p>Jetzt, 80 Jahre nach der Deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945, ist es ein guter Zeitpunkt, um noch einmal nach Baden-Württemberg, Aalen und Oberkochen zu schauen, um zu erinnern, was damals geschah.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Landeszentrale für politische Bildung:</span> In den sechs Jahren des Krieges waren mehr als 225.000 Wehrmachtsangehörige aus dem Südwesten und annähernd 40.000 Zivilpersonen umgekommen.</strong>&nbsp;Neunzig Prozent der getöteten Zivilpersonen — deutlich mehr als die Hälfte waren Frauen – und mehr als die Hälfte der gefallenen Soldaten waren seit Januar 1944 vom Nazi-Regime regelrecht geopfert worden. Noch in den letzten Kriegstagen war es zu sinnlosen Verteidigungs-gefechten und zu völlig unnötigen Todesurteilen gegen Deserteure und einzelne Mutige gekommen, die versucht hatten, dem grausamen Treiben durch Zusammenarbeit mit den alliierten Truppen ein Ende zu setzten.</p>
<p>Einzelne Städte wie&nbsp;<strong>Freudenstadt, Waldenburg im Hohenlohischen, Neuenburg und Breisach am Rhein waren noch in den letzten Kriegstagen dem Erdboden gleichgemacht worden.&nbsp;</strong>Insgesamt fielen die Zerstörungen im Südwesten recht unterschiedlich aus: Generell waren die industriellen Zentren und die Städte stärker betroffen als die ländlichen Gebiete, generell auch hatte es die Mitte und den Westen des heutigen Landes Baden-Württemberg stärker getroffen als den Süden und den Osten.</p>
<p>Zu der schrecklichen Bilanz des Krieges zählen auch die&nbsp;m<strong>ehr als 10.000 deportierten deutschen Juden aus Baden, Württemberg und Hohenzollern,</strong> die dem Rassenwahn des NS-Regimes zum Opfer gefallen waren. Von den annähernd 150 jüdischen Kultusgemeinden, die vor dem „Dritten Reich“ im Südwesten existiert hatten, gab es nach dem Krieg gerade noch sieben.</p>
<p>Der NS-Rassenwahn hatte in nur wenigen Jahren vernichtet, was über Jahrhunderte gewachsen war: eine lebendige und vielfältige jüdische Kultur als wichtiger Bestandteil der südwestdeutschen Gesellschaft. Zu den Opfern zählten auch über 10.000 Menschen, die in<a href="https://www.gedenkstaetten-bw.de/geschichte_grafeneck.html" target="_blank" rel="noopener">&nbsp;Grafeneck&nbsp;</a>im Zuge des NS-“Euthanasie“- Kranken- und Behindertenmordes getötet worden waren. Zu erinnern ist auch an tausende von Menschen aus den vom NS-Regime besetzten europäischen Ländern, die im weit verzweigten Außenlagersystem des NS-Terrors ihr Leben lassen mussten.</p>
<p>Eine fast unvorstellbare Zahl von&nbsp;<strong>rund einer halben Million Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern</strong>&nbsp;kommt hinzu, die in den Südwesten Deutschlands verschleppt worden war. Die Zivilpersonen, die sich als Zwangsarbeiter, Zwangsverschleppte und überlebende KZ-Häftlinge außerhalb ihres Heimatstaates befanden und die von den Alliierten nun als&nbsp;<strong>„Displaced Persons“&nbsp;</strong>bezeichnet wurden, irrten in den zerstörten Städten oder in den ländlichen Gegenden umher. Für viele von ihnen war ihre Leidenszeit mit der Befreiung durch die alliierten Truppen keineswegs beendet. Sie waren ausgehungert, erschöpft und teilweise auch aggressiv – es kam zu Plünderungen, Vergewaltigungen und Morden. Ursprünglich sollten die „DPs“ bis zur Rückkehr in ihre Heimat in „Sammelstellen“ betreut werden, aus denen aber rasch „Lager“ mit Bewachung und Stacheldraht wurden. Im heutigen Baden-Württemberg waren es rund 180.000 Menschen, darunter etwa 70.000 sogenannte „Ostarbeiter“, die „repatriiert“ werden sollten. Viele kehrten zwar wieder in ihre Heimat zurück, andere aber blieben in Deutschland und lehnten die Rückkehr in den stalinistischen Osten ab, wo sie als „NS-Kollaborateure“ erneute Verfolgung, „Sibirien“ oder gar den Tod zu befürchten hatten.</p>
<p>Die einheimische Bevölkerung erlebte das Kriegsende mit der Auflösung der staatlichen und militärischen Ordnung in ganz unterschiedlicher Art und Weise. In nur etwas mehr als einem Monat hatten Amerikaner und Franzosen Baden, Württemberg und Hohenzollern erobert. Die Erfahrung des Kriegsendes unterschied sich recht deutlich, je nachdem, ob es in den jeweiligen Orten noch zu Kampfhandlungen und gleichzeitigen Bombenangriffen gekommen oder ob die Übergabe kampflos vonstatten gegangen war. Dort, wo noch bis in die letzten Stunden gekämpft wurde, war es ein Unterschied, ob die deutschen Truppen aus Wehrmachtseinheiten bestanden oder ob es sich um SS-Männer handelte, die in aller Regel fanatischer agierten. Letztlich war es auch ein bedeutender Unterschied, welche der beiden Besatzungsmächte einmarschierte. Vor allem in den Gebieten Badens und Württembergs, die von französischen Truppen besetzt wurden, kam es zu massenweisen Vergewaltigungen und Plünderungen.</p>
<p>Unmittelbar am Ende des Krieges lebten rund eine Million Menschen auf dem Gebiet des heutigen Baden-Württemberg, die sich nicht an ihrem eigentlichen Wohnort aufhalten konnten – Ausgebombte sowie Evakuierte aus anderen Reichs- und Landesteilen. Sie alle versuchten, auf irgendeine Weise ihre Heimat zu erreichen und stellten die Verantwortlichen angesichts eines völlig daniederliegenden Verkehrssystems vor riesige Herausforderungen.</p>
<p>Zehntausende von deutschen Soldaten, die in Kriegsgefangenschaft geraten waren, sollten erst sehr viel später heimkehren können.&nbsp;<strong>Noch 1947/48 waren deutlich über 100.000 Männer aus dem Südwesten von den alliierten Siegermächten in Kriegsgefangenenlagern inhaftiert.</strong> Ein Großteil davon konnte 1949 heimkehren, die Letzten unter ihnen kamen erst im Januar 1956 aus der Sowjetunion zurück.</p>
<p><span style="color: #0000ff;">Vorgeschichte.</span> Am 6. Februar dieses Jahres erhielt ich in meinem Schweizer Domizil eine überraschende Mail von Lutz Hurler, dem Geschäftsführer der Firma Jelonnek Transformatoren und Wickelgut GmbH in der Röchlingstraße 7 mit der Frage, ob ich mit den Kriegsaufzeichnungen von seiner Oma Lotte Jelonnek geb. Kopp (*10.12.1925 †. 19.10.2004) etwas anfangen könne. Schnell realisierte ich, dass das super zum 80jährigen Ende des II. Weltkrieges passen würde und machte mich an die Arbeit. Die Notizen allein sind für eine Veröffentlichung zu dürftig, deshalb habe ich sie mit anderen Texten ergänzt. Im Grunde hat Lotte täglich nur ein paar Worte oder Sätze notiert, die für Außenstehende tlw. nicht aussagekräftig sind. Die Notizen zeigen aber deutlich wie der Feind nicht nur physisch, sondern auch im Kopf immer näherkam und es auch für Oberkochen immer bedrohlicher wurde. Trotzdem ging das alltägliche Leben immer weiter und wurde nach dem Einmarsch der Amerikaner doch ein anderes. In dieser Zeit lernte sie auch ihren „Zukünftigen“ Gunther Jelonnek kennen. Also schauen wir uns an, was sie damals so bewegt hat und was ihr so wichtig erschien, es festzuhalten und was darüber hinaus vor sich ging:</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Notizen von Lotte Jelonnek, damals 19 bzw. 20 Jahre jung.</strong></span> Ergänzungen in Klammern (…) und Kursivschrift von mir.</p>
<p><strong>25. September 1944:</strong> (Hitler ordnete die Aufstellung des paramilitärischen „Volkssturms“ aus Älteren, Jugendlichen und uk-Gestellten von 16 bis 60 Jahren an. Ob sie begonnen hat zu schreiben, weil ihr klar wurde, dass die letzten Monate des Krieges angebrochen waren? Wir wissen es nicht. Ihr erster Eintrag lautet):</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mo 9. Okt 1944:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Morgens um 7:30 Uhr – Pappa vom Westwall zurück</strong></span> (was machte er dort als Oberkochener? Hatte es damit zu tun, dass Hitler am 24. August 1944 einen Führererlass zum erneuten Ausbau des Westwalls erlassen hat? 20.000 Zwangsarbeiter und Mitglieder des Reichsarbeitsdienstes (kurz RAD) versuchten mit improvisierten Mitteln die Verteidigungsbereitschaft wiederherzustellen, was aber wegen der alliierten Luftüberlegenheit nicht gelang. Im Oktober begannen dort dann umfangreiche Kämpfe)</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>So 15. Okt 1944:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;">S<strong>paziergang zum Kreuz auf dem Rodstein und zum Märzenbuckel</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Fr 20. Okt 1944:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Stuttgart wurde angegriffen</strong></span> (am 19.10. Angriff von 583 Flugzeugen von 20:25 Uhr bis 21:10 Uhr 338 Tote, 872 Verwundete, 38 Vermisste in Bad Cannstadt und Gaisburg)</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>So 24. Dez 1944:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>1 Jahr, dass Paula und Karl sich kennen; Weihnachten bei Sauerbrey: 2 Bücher, 20 RM, 1 Perlkragen als Geschenk bekommen; von Martha 1 Paar Strümpfe sowie 1 Blumenvase und von Paula 1 Paar Strümpfe.</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;">(Paula heirate später Karl Luyten aus Belgien)</p>
<p style="padding-left: 40px;">(Als Herr Wilhelm Sauerbrey (Leitg. des Kaltwalzwerkes gemeinsam mit Herrn Heinz Noll 1933 bis 1948 bzw. 1950) im Jahr 1933 das erste Mal nach Oberkochen kam, hielt er seinen Eindruck wie folgt fest:</p>
<p style="padding-left: 40px;">»Unter dem Rodstein lag das weißgetünchte Werk mit dem einzigen Kamin von Oberkochen, aus dem dicke Rauchwolken quollen. Im geöffneten Fabriktor stand ein mit 2 Kühen bespanntes Wägelchen des alten Bauern Arnold, der manchmal Mist auf seine Felder brachte und manchmal Stückgut vom Kaltwalzwerk zum Bahnhof fuhr. Die eine Kuh hob langsam und bedächtig ihren Schwanz und ein Bächlein plätscherte in die Werkshalle.«</p>
<p style="padding-left: 40px;">Die Familie Sauerbrey wohnte seinerzeit in der Villa, in der heute sich heute „Physio Böttcher“ befindet.)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_94 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_25938" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25938" class="wp-image-25938 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bericht-824-Bild-01-Weihnachten-Familie-Sauerbrey.jpg" alt width="1200" height="815"><p id="caption-attachment-25938" class="wp-caption-text">Weihnachten bei Familie Sauerbrey (von Krista Hurler Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_95 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mo 25. Dez 1944:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>1 x Voralarm, 1 x Fliegeralarm, mittags Schlittenfahren</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Do 4. Jan 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>3 x Fliegeralarm, mit Skiern bei Pappa im Wasserhaus gewesen</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Sa 13. Jan 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Fahrt nach Nördlingen – nette Zugbegleitung</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;">(Es sind einige Fahrten nach Nördlingen verzeichnet. War wohl eine gute Adresse zum „Hamstern“ – Viele Menschen fuhren mit der Eisenbahn in ländliche Gebiete und versuchten, bei den Bauern Sachwerte gegen Kartoffeln, Eier, Speck oder andere Agrarprodukte zu tauschen – In diesem Fall waren die Tauschmittel „Tierfelle“, die ihr der Vater mitgab, um sie im Bayrischen einzutauschen.)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Mo 5. Feb 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Wasserwellen bei Friseur Wanner legen lassen</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Sa 10. Feb 1945:</span> </strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">Mein 20ter Geburtstag, Geschenke von Mama 20 RM, von Martha 1 Bild, von Paula 10 RM</span></strong><br>(Martha und Paula waren ihre Schwestern. Dann hatte sie noch drei Brüder mit Namen Emil, Otto und Willy.)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_96 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_25939" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25939" class="wp-image-25939 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bericht-824-Bild-02-Koppamaedla.jpg" alt width="1200" height="761"><p id="caption-attachment-25939" class="wp-caption-text">Die drei Schwestern odr au d Koppamädla vlnr: Martha, Paula und Lotte (von Krista Hurler Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_97 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>So 11. Feb 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">War im Kino „Warum lügst du, Elisabeth?“ Film war nicht schön!</span></strong> (Verwechslungskomödie (D ’44). Junge Erbin (Carola Höhn) eines Guts gibt sich als Praktikantin aus… Brave Burleske aus finsterer Zeit.)</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mi 14. Feb 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">1 Voralarm, 1 x Fliegeralarm, Tiefflieger haben in Königsbronn einen Zug beschossen, es gab 15 Tote, danach kreisten 15 Flugzeuge zwischen Oberkochen und Königsbronn</span> </strong>(es wird langsam Ernst für unsere Gegend)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Di 20. Feb 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong> <span style="color: #0000ff;">2 x Fliegeralarm, sehr gefährlich durch Tiefflieger, in Königsbronn wurde ein Zug beschossen, 1 Toter, Unterkochener Bahnhof beschossen sowie Züge in Aalen und Essingen</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Sa 24. Feb 1945:</span> </strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">Kino „Die letzte Runde“ – war schön</span></strong> (Ein&nbsp;Drama&nbsp;aus dem Jahr 1940 von&nbsp;Werner Klingler&nbsp;mit&nbsp;Attila Hörbiger&nbsp;und&nbsp;Camilla Horn; in New York hat der Boxer Eddie Steele eine steile Karriere vor sich. Doch das macht ihn leichtsinnig, und er ist mehr in Nachtlokalen als beim Training. Sein anspruchsvoller Lebenswandel wird ihm schließlich zum Verhängnis…)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">So 25. Feb 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong> <span style="color: #0000ff;">4 x Voralarm, Paula und ich waren auf dem Volkmarsberg, unsere Hütte war aufgebrochen</span></strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_98 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_25940" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25940" class="wp-image-25940 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bericht-824-Bild-03-Kopp-Kiosk-Volkmarsberg.jpg" alt width="1200" height="730"><p id="caption-attachment-25940" class="wp-caption-text">Emil Kopp’s Kiosk auf dem Volkmarsberg neben dem Turm (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_99 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">Do 01. Mrz 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">1 Schaf und 1 Schwein geschlachtet, 2 x Fliegeralarm und 1 x Voralarm, morgens in Aalen Fleisch geholt und nochmals mehrfach Fliegeralarm und Voralarm</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Sa 03. Mrz 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;"> Im Kino gewesen „Seine beste Rolle“ – war schön</span> </strong>(der berühmte Kammersänger verliebt sich in eine Telefonistin vom Fernsprechauftragdienst. Weil er um seiner selbst willen geliebt werden will, gibt er sich als sein Kammerdiener aus. Ausgeleierte Verwechslungsscherze in einer schwach inszenierten Komödie, die Vladimir Slavinsky im besetzten ablieferte. Der Bariton Hans Hotter bringt außer seiner Stimme wenig ein. Mit Paul Dahlke und Camilla Horn).</p>
<p style="padding-left: 40px;">Sie war gerne und oft im Kino. Dazu musste man entweder ins Martha-Leitz-Haus – auf dem heutigen Gelände der Fa. Carl Zeiss – oder nach Unterkochen. Das Gebäude in Unterkochen in der Nähe des Bahnhofes steht heute noch und ist unschwer als ehemaliges Kino zu erkennen.)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_100 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_25941" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25941" class="wp-image-25941 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bericht-824-Bild-4-Martha-Leitz-Haus.jpg" alt width="1200" height="778"><p id="caption-attachment-25941" class="wp-caption-text">Das Martha-Leitz-Haus – einst Oberkochens erster „Bürgersaal“ für Kultur und andere Anlässe (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_101 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">Mo 05. Mrz 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">4 x Fliegeralarm in der Nacht (Tiefflieger), Pappa war dienstlich in Stuttgart</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">So 01. Apr 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong> Ostersonntag, 5 x Voralarm, Tiefflieger haben am Bahnhof einen Zug mit Sträflingen angegriffen, 8 Tote und 1 Wachmann. Mittags wurde der Bahnhof Aalen mit MG beschossen</strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">(Jetzt wurde es Ernst für Oberkochen. Am Ostersonntag, dem 1. April 1945, gegen elf Uhr, war auf dem Bahnhof ein 60 Wagen zählender Zug mit KZ-Häftlingen eingefahren, als auch schon die Tiefflieger angriffen. Acht Tote mussten nach diesem Angriff auf dem evangelischen Friedhof beerdigt werden. Die Zahl der Verletzten ist nicht bekannt geworden; Zivilpersonen wurden vom Bahnhofsgelände abgehalten. Die Grabstätte trug einige Jahre die Inschrift: »Acht unbekannte Tote«. Die Beschießung dieses Zuges hatte schon einigen Schrecken in die Bevölkerung gebracht –<strong> Martha Gold</strong>)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Do 05. Apr 1945:</span> </strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">Akute Gefahr, Fliegeralarm, Luftgefahr, Bomben und Angriff mit Bordwaffen auf Zug beim Bahnwarterhäusle Bayer; Ziege Liesel hat 3 Junge gehabt; Karl Gold wurde beerdigt,</span></strong> (der durch einen Tieffliegerangriff am Ostermontag 2.4. in Niederstotzingen getötet wurde)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Sa 07. Apr 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">Ausverkauf im Laden wegen Feindesgefahr, Soldaten einquartiert</span></strong> (liest sich heute befremdlich: Schnell alles verkaufen, bevor es der Ami kauft)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">So 08. Apr 1945:</span> </strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">Voralarm, Akute und Fliegeralarm. 3 x einen Güterzug beschossen auf Hohe Hassler. Wir haben im Wald (Rodhalde) Deckung nehmen müssen, da der Angriff auf den Zug sehr gefährlich war. Mit Frau Jordan und Martha einen Spaziergang von morgens 8 bis abends 8 gemacht.</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">(Es war „Weißer Sonntag“ und die Glocken läuteten zur Kirche, und die Sirenen heulten fast zur gleichen Zeit. Kurz danach waren die Tiefflieger schon über dem Ort. Unter Beschuss war wieder die Bahnlinie. Die Erstkommunikanten dieses Jahres werden ihren Weg zur Kirche und von der Kirche und das beklemmende Gefühl der kreisenden Flugzeuge während des Gottesdienstes wahrscheinlich nie vergessen. An diesem Sonntag machten Einheiten der Waffen-SS hier Rast. Vor den meisten Häusern an der Hauptstraße hatten sie sich niedergelassen – <strong>Martha Gold</strong>)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Mi 11. Apr 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Andauernder Voralarm und Angriff auf den Ort. Ziege durch Schuss verletzt worden. 2 Soldaten waren bei uns in der Wohnung. Gebildete Menschen.</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;">(Die Dorfstraße war an diesem Mittag sehr belebt. Vor der Metzgerei „Zum Lamm“ standen etwa 100 Menschen um Fleisch- und Wurstwaren an. Fünf Bomben wurden insgesamt gezählt. Den schwersten Schaden richtete die beim Rathaus in die Gebäude Heidenheimer Straße 12 und 14 einschlagende Bombe an.“ Acht der 15 Menschen, die in einem Keller Zuflucht gesucht hatten, wurden tot aus den Trümmern geborgen, darunter fünf Kinder. Die anderen Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Insgesamt sind während des Krieges rund 160 Frauen und Männer aus Oberkochen ums Leben gekommen, 54 werden vermisst – <strong>Albert Seckler Heimatbuch 1986</strong>)</p>
<p style="padding-left: 40px;">(Gegen 16.45 Uhr tauchten an diesem 11. April, einem Mittwoch, bei strahlendem Sonnenschein fünf französische Flugzeuge über dem Dorf auf, kreisten über den belebten Straßen, feuerten mit ihren Bordwaffen auf Passanten und warfen ihre 25-Kilo-Bomben ab. Das Haus von Landwirt Eugen Winter in der Heidenheimer Straße, das sogenannte »Herrgottshäfner-Haus«, erhielt einen Volltreffer, die Decke des Gewölbekellers stürzte ein. 14 Menschen, Familienmitglieder und Passanten, hatten im vermeintlich sicheren Unterschlupf Schutz gesucht (gestorben sind Marie Winter (37), Theresia Fischer (64), Josef Brunnhuber (4), Paul Brunnhuber (2), Bruno Winter (3), Maria Frey (15)***, Maria Brunnhuber (20), Mathilde Brunnhuber (11). Schwer verletzt wurde Aloisia Winter – <strong>Hubert Winter</strong> ***stammt nicht aus Oberkochen, daher liegt kein Bild vor)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_102 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_25942" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25942" class="wp-image-25942 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bericht-824-Bild-05-Tote-Bombenangriff-1945.jpg" alt width="1200" height="408"><p id="caption-attachment-25942" class="wp-caption-text">Die Toten des Bombenangriffs vom 11. April 1945 (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_103 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_25943" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25943" class="wp-image-25943 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bericht-824-Bild-06-Tote-Bombenangriff-1945.jpg" alt width="1200" height="998"><p id="caption-attachment-25943" class="wp-caption-text">Die Toten des Bombenangriffs vom 11. April 1945 (Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_104 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #ff0000;">Fr 13.–So 22. Apr 1945</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;">(Nur noch Einträge wie „Tiefflieger“, Alarm“ und „Angriff“). Man spürt, beim Anschauen der Seite, dass die Dinge anders geworden sind.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_105 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_25944" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25944" class="wp-image-25944 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bericht-824-Bild-07-Notizheft-ueber-Krieg-in-Oberkochen.jpg" alt width="1200" height="1044"><p id="caption-attachment-25944" class="wp-caption-text">Die Seite im Notizenheft als der Krieg in Oberkochen ankam (von Krista Hurler Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_106 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>Fr 20. Apr 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong> (Frau Trudl Fischer berichtete:</strong> Ein Mann kam zu meinem Vater und bestürmte ihn, doch einen auf dem Bahnhof stehenden Waggon öffnen zu lassen, damit man evtl. noch lebensnotwendige Güter verteilen könne, ehe die amerikanischen Truppen sie beschlagnahmten. Trotz schwerwiegender Bedenken — darauf stand immerhin die Todesstrafe — nahm es mein Vater auf seine Kappe und ließ den Waggon öffnen. Der Inhalt waren viele Pakete Rollenkaffee halb Bohnen — halb Malzkaffee mit Traubenzucker. Ich verständigte dann die Leute, dass sie am Bahnhof etwas abholen könnten, und die frohe Kunde verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Und es dauerte nicht lange, bis sie ankamen mit Leiterwägele und Schiebkarren, ja sogar mit dem Fuhrwerk, und aufluden, was das Zeug hielt, was mein Vater und der andere Mann aus dem Waggon warfen. Zum Schluss war’s dann so, dass mein Vater im Eifer des Gefechts vergessen hatte, auch an uns zu denken. Und wenn Nachbarn uns nicht noch ein Paket abgegeben hätten, wären wir leer ausgegangen. Man konnte diesen Rollenkaffee unter anderem auch zum Kuchenbacken verwenden, und später war er auf dem Härtsfeld ein wunderbares Tauschobjekt gegen Butter, Milch und Eier)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Mo 23. Apr 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">Kein Strom. Deutsche haben vom Sportplatz mit Granaten geschossen. Militär hat Eier im Stall gestohlen.</span> </strong>(Sie meint vermutlich das Gebiet des nördlichen Bahnwärterhäusles Bayer oder das Gebiet „Bühl“)</p>
<p style="padding-left: 40px;">(Kurz vor dem Einmarsch wurde von den letzten Uneinsichtigen der SS noch die Kocherbrücke beim Bahnübergang Beier (am heutigen Kreisel gegenüber vom ehemaligen Oppold bzw. LMT) gesprengt. Auch in der Dreißentalstraße beim Wingert „Stöpsel“ (heute Haus Nr. 70) wurde noch eine gewaltige Panzersperre errichtet: Drei große Tannenbaumstämme und darunter zwei Tellerminen – wie einfallsreich – wurden quer über die Straße gelegt. Der Feind konnte ja über den Volkmarsberg kommen und da sollte er schon noch im Dreißental gestoppt werden können. Da hatten die Dreißentalbewohner aber genug mit Partei, Bürgermeister und Funktionären. Die Sperre wurde von ihnen geräumt, die Minen entsorgt und die Baumstämme als Heizmaterial untereinander verteilt. <strong>Bruno Brandstetter</strong>)</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Di 24. Apr 1945:</strong> </span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Morgens von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr Artilleriebeschuss, mittags um 13:30 Uhr sind die amerikanischen Truppen einmarschiert, Eier im Stall gestohlen</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;">(Was tatsächlich passiert war, sollten wir bald zu sehen bekommen. Langsam gingen wir den Weg zurück, den wir am Morgen so rasch gekommen waren. Das Haus vor dem unseren hatte keine Vorderwand mehr! Von der Straße aus konnte man im Oberstock Tisch und Stühle stehen sehen. Das war doch das Zimmer, wo meine Freundin Gertrud ihr Bett hatte! Bei unserem Haus waren die Fensterscheiben kaputt, was aber nicht so schlimm war. In weiser Voraussicht hatte man die Doppelscheiben herausgenommen und brauchte die nur aus dem Keller zu holen und einzusetzen. Ein Splitter hatte die Tür von der Küche zum Stüble durchschlagen und war am Büffet abgeprallt. Fräulein Emma, unser Logierfräulein, aus Schlesien geflüchtet und seit einiger Zeit im Haus, empfing uns bleich und zitternd. Sie hatte den Vormittag allein im Luftschutzkeller zugebracht und war jetzt froh, dass sie und wir heil davongekommen waren. Das Loch in der Tür — für uns Kinder ein tolles Guckloch — erinnerte noch lange an diesen letzten Tag des Krieges. Laut dem Heimatbuch »Oberkochen« war es am 24. April 1945. Erstaunlich ist, dass ich mich an das völlig zerstörte Haus gleich hinter dem Schulhaus nicht erinnere (Haus Anton Gold): Das zerstörte Haus Jakob Jooß in der Feigengasse haben wir uns jedoch einige Tage danach angesehen <strong>Luitgard Hügle</strong>)</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mi 25. Apr 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Unendlicher amerikanischer Nachschub. 3 Truthennen, 7 Hasen und 4 Hühner von Russen und Franzosen gestohlen</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;">(Vor unserem Haus war ein Garten, dann kam die damals noch ungeteerte Dreißentalstraße und dann kam der Goldenbauer-Acker. Daneben, dem Dorf zu, war das Bäuerle-Haus (Fam. Günther und seit neuestem Hausmann). Auf unserer Seite gab es auch nach oben ein paar Häuser: Hausmann und nach dem Transformatorenhäuschen die zwei hintereinanderstehenden Wingert-Häuser, die dann bereits in den 50iger-Jahren den Fabrikneubauten der Firma Zeiss gewichen sind. Auf der anderen Seite der Straße waren nur Wiesen und Äcker. Eines Morgens, wohl schon am zweiten Tag nach Kriegsende, füllte sich der Goldenbauer-Acker mit Fahrzeugen. Schräg durch den Vorhang beobachteten wir, was da alles vorfuhr: Jeeps und Laster, Motorräder und Motorräder mit Seitenwagen. Grün und grünblau waren alle Fahrzeuge ebenso wie die vielen Soldaten, die ihnen entstiegen. Es war noch sehr früh am Morgen und frisch, alles dampfte und glänzte im Tau bei den ersten Sonnenstrahlen. Gegen 9 Uhr wird es gewesen sein als zwei Soldaten auf unser Haus zu und dann in die Küche hereinkamen. Der eine las etwas vor und bedeutete dann meiner Mutter, dass wir das Haus zu verlassen hätten. Auf der Küchenuhr zeigte er ihr, dass wir um 11 Uhr weg sein müssen <strong>Luitgard Hügle</strong>)</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Do 26. Apr 1945: </strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Amerikaner und Russen haben 2 x Sekt geholt</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Fr 27. Apr 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> 5 amerikanische Soldaten haben wieder nach Wein gesucht, Polizei hat geholfen, etwas zu spät gekommen, nette Menschen</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Di 08. Mai 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Bürgermeister Heidenreich und Spiegler wiedergekommen (an diesem Tag war der Krieg in Deutschland offiziell zu Ende)</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Di 15. Mai 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Karl ist mit dem Transport heimgekommen (welcher Karl? Entweder Karl Luyten (Freund von Paula) oder Karl Paff (Mann von Martha)</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Di 22. Mai 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> 2 Schweine bei Maier in Unterkochen gekauft</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mi 23. Mai 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Schweine und 6 Hühner von Russen gestohlen</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mi 13. Jun 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Russen sind alle weggekommen, große Freude</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Sa 16. Jun 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Marga Wunderle durch Autounfall ums Leben gekommen</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mo 2. Jul 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Beim Friseur in Aalen gewesen</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Do 19. Jul 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Pappa ist von 2 Amerikanern im Auto abgeholt worden</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Sa 21. Jul 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Hausdurchsuchung nach Waffen, sehr anständig</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Di 24.–Sa 28. Jul 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Pappa im Lager in Heidenheim besucht</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Do 9. Aug 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">Tanzstunde</span></strong> (das war der erste Tanzstundentermin, dem noch einige folgten. Das ging bis 19. Oktober. Sie fand das beginnend mit „ganz nett“ über „nicht besonders schön“ und „schöner Abend“ bis „sehr schön“. Am 23.8. hat sie Foxtrott gelernt. Am 23.9. Tanzkränzchen mit Josef Müller. Am 30.9. Tanzkränzchen mit Hermann Schimmel*** und einen Ehrentanz „Tango“ getanzt. *** Er zog später als Mieter in mein Elternhaus Sonnenbergstraße 34)</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mi 15. Aug 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Mittags um 2 Uhr ins Unterland gefahren und Obst geholt, nachts auf der Bank in der Polizeiwache geschlafen</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Fr 17.8.–Do 1. Nov 45:</span> </strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Verschiedene Auswärtstermine wegen Pappa in Ulm, in Herbrechtingen (ein Herr Bauer) und Heidenheim (Rechtsanwalt)</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Fr 24. Aug 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Paula und ich sind mit dem Fahrrad in Nördlingen gewesen und</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Sa 25. Aug 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> nachmittags um 14 Uhr zurückgekommen</strong></span></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mi 19. Sep 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Paula und ich waren in Zöschingen bei einer Astrologin</strong> </span>(sie hatte auch etwas für das Kartenlegen übrig. Ob ihr da schon der Gunther „angekündigt“ wurde?)</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Mo 24. Sep 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Großvater Gieseler ist gestorben</strong></span> (Beerdigung am 27.9.)</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Sa 20. Okt 1945:</strong></span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong> Mittags um 12 Uhr auf ein Auto gewartet. Um 13:30 Uhr Gunter kennengelernt.</strong></span> (Gunther Jelonnek, sie hat sich in ihn verliebt und ihn später am 22. Mai 1948 in Oberkochen evangelisch geheiratet)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_107 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_25945" style="width: 1210px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-25945" class="wp-image-25945 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/Bericht-824-Bild-08-Hochzeit-Gunther-und-Lotte.jpg" alt width="1200" height="758"><p id="caption-attachment-25945" class="wp-caption-text">Ev. Hochzeit von Gunther und Lotte am 22. Mai 1948 mit Pfarrer Fiedler (von Krista Hurler Archiv Müller)</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_108 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #ff0000;"><strong>So 21. Okt 1945:</strong> </span></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Mit Gunther einen Spaziergang auf den Volkmarsberg gemacht, sehr nett gewesen, gute Unterhaltung</strong> </span>(da können wir doch schon einiges zwischen den Zeilen lesen)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Sa 27. Okt 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Von Gunther einen Brief bekommen und einen Abendspaziergang gemacht, sehr nett.</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">So 28. Okt 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;"> Mit IHM auf der Heide spazieren gewesen, sehr schön</span></strong> (also besser als sehr nett). <span style="color: #0000ff;"><strong>Abends mit IHM und meinen beiden Schwestern und Noack ins Kino nach Unterkochen gegangen</strong> </span>(Auffällig: Ab sofort wird sie nicht mehr den Filmtitel aufschreiben und auch nicht bewerten. Vielleicht hat sie auch gar nicht mehr mitbekommen, wie die Filme hießen. Man war ja verliebt. Weitere Spaziergänge und Briefe wechselten sich ab.)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Fr 2. Nov 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Wieder nach Nördlingen gefahren und dort übernachtet</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Sa 3. Nov 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Wollte mittags von Nördlingen zurück, um 12 Uhr noch Gunther getroffen. Pech gehabt – bis abends um 17:30 Uhr auf ein Auto gewartet, endlich kam eines und wir konnten bis Aalen mitfahren, von dort aus fuhren wir mit dem Fahrrad zu zweit nach Hause und waren gegen 20:30 Uhr daheim.</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Di 6. Nov 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong> <span style="color: #0000ff;">Mama hat etwas gemerkt</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Mi 7. Nov 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Hab es Mama gestanden mit Gunther</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Do 8. Nov 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Mit Gunther im Wirtshaus „Hirsch“ gewesen, da das Wetter sehr schlecht war</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Sa 10. Nov 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Truthenne von Sauerbrey geholt, draußen fällt der erste Schnee</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">So 11. Nov 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Draußen Sauwetter, daher blieb man den ganzen Tag zu Hause und spielte Halma usw.</strong> </span>(Gunther kam nun nahezu täglich ins Haus und ins Kino nach Unterkochen ging es auch wieder. Im Martha-Leitz-Haus ging das wohl zu der Zeit nicht und in Oberkochen gab es das Schleicher’sche Kino erst in den 50ern)</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Fr 16. Nov 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong> <span style="color: #0000ff;">Zahltag: 11 RM, war beim Pfarrer gewesen wegen Pappa. Gunther möchte bei der Militärregierung wegen Pappa fragen.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Fr 23. Nov 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Bin nach Nördlingen gefahren. Gunther hat mich in Aalen überrascht und ist mitgefahren, es war sehr schön, ohne ihn wäre es mir zu langweilig gewesen</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Sa 24. Nov 1945:</span> </strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><strong><span style="color: #0000ff;">Pappa Geburtstag, war nicht zuhause, auch bekommen wir keine Nachricht von ihm. Von Nördlingen aus sind wir mit dem Güterzug bis Wasseralfingen und waren so schon frühzeitig daheim.</span></strong></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">So 25. Nov 1945:</span></strong></p>
<p style="padding-left: 40px;"><span style="color: #0000ff;"><strong>Einen kleinen Spaziergang an der Rodhalde entlang gemacht. Etwas Streit mit Gunther bekommen. Ich war schuld daran. Er schrieb mir einen Brief und somit war alles wieder gut.</strong></span></p>
<p>Hier enden die Aufzeichnungen. Der Krieg war zu Ende, das Leben bot wieder Perspektiven, es ging voran (wie man damals sagte) und der Mann fürs Leben war auch gefunden – also kein Grund mehr das Notizheft weiterzuführen.</p>
<p><strong>Die Firma Jelonnek</strong></p>
<p>Am 1. April 1966 gründeten Gunter und Lotte Jelonnek die Firma mit anfänglich vier Mitarbeiterinnen. Die Firma etablierte sich schnell am Markt und bald schon wurden größere Produktionsräume bezogen. 1976 verunglückte Firmengründer Gunter Jelonnek tödlich und seine Frau Lotte übernahm die Leitung der Firma. 1978 trat der Schwiegersohn Rudolf Hurler (Handelsfachwirt) in die Firma ein.</p>
<p>1985 wurde aufgrund der guten Geschäftsentwicklung ein Fabrikgebäude mit 800 m² Nutzfläche erstellt. 20 Mitarbeiterinnen fanden hier neue, moderne Produktionsräume vor.</p>
<p>Seit 1985 firmiert Jelonnek als GmbH mit Rudolf Hurler als Geschäftsführer. Seine Frau Krista (Industriekauffrau) und ihre Mutter (Firmengründerin) Lotte Jelonnek übernahmen die kaufmännische Leitung der Firma. Im Jahr 2001 trat mit Anja Art (geborene Hurler), der Tochter von Krista und Rudolf Hurler, die nächste Generation in die Firma ein und übernahm die Leitung des Vertriebs. 2009 stieg der Sohn, Lutz Hurler in das Familienunternehmen ein. Seit 2010 leitet er als Geschäftsführer, zusammen mit Vater Rudolf Hurler, die Firma. Die Produktpalette umfasst seit Gründung der GmbH Transformatoren und sonstige Wickelgüter im Standardbereich. Kerngeschäft wurde aber schnell die individuelle Fertigung der gesamten Produktpalette nach Kundenvorgaben. Heute hat sich die Firma darauf spezialisiert Sonderanfertigungen nach Maß anzubieten.</p>
<p><strong>An dieser Stelle danke ich Krista, Rudolf und Lutz Hurler sowie Anja Art recht herzlich für das umfangreiche Gespräch und all die Unterlagen, die ich bekommen habe.</strong></p>
<p><strong>In Kürze folgt Teil 2, der das tatsächliche Geschehen in Oberkochen und Aalen ausführlich beschreibt.</strong></p>
<p style="text-align: right;"><em><strong>Wilfried „Billie Wichai“ Müller – Billie vom Sonnenberg</strong></em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bericht 711: Oberkochen – Beschreibung des Oberamts Aalen 1854</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/bericht-711-oberkochen-beschreibung-des-oberamts-aalen-1854/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[smarterPresence]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2020 23:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berichte & Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Berichte 700-799]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heimatverein-oberkochen.com/?p=17507</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Intro.</strong></p>
<p>Unser verstorbener Didi Bantel hatte zu diesem Thema bereits einen ersten Bericht mit Nummer 541 geschrieben. Darin hat er abschließend angekündigt, diese Beschreibung später liefern zu wollen. Entweder hat er es vergessen oder oifach nemma g’schafft. Das Buch, auf das sich der Bericht 541 und dieser bezieht, heißt „Beschreibung des Oberamts Aalen“, wurde vom königlichen statistisch-topografischen Bureau herausgegeben und von der Druckerei und dem Verlag Horst Bissinger KG in Magstadt bei Stuttgart im Jahre 1854 verlegt. Die mir vorliegende Ausgabe ist eine Neuausgabe von 1962 und es macht Spaß darin zu blättern und zu lesen. Voraussetzung dazu sind allerdings Kenntnisse der sog. Frakturschrift, in der Bücher zur damaligen Zeit gedruckt wurden. Zudem gilt natürlich die Rechtschreibung von damals.</p>
<p><strong>Danke.</strong> Für den Hinweis zu diesem Buch und anderen Unterstützungen danke ich Ottmar Bihlmaier.</p>
<p><strong>Inhalt des Buches von 1854.</strong></p>
<p>Im <strong>Teil A</strong> finden wir eine „Beschreibung des Oberamts im Allgemeinen“ mit den Themenbereichen: <strong>I.</strong> Lage und Umfang,<strong> II.</strong> Natürliche Beschaffenheit, <strong>III.</strong> Einwohner<strong> IV.</strong> Wohnorte <strong>V.</strong> Vermögen<strong> VI.</strong> Gesellschaftlicher Zustand <strong>VII.</strong> geschichtlicher Ueberblick.</p>
<p>Im <strong>Teil B</strong> die ganzen „Ortsbeschreibungen“: Von Aalen, Abtsgmünd, Adelmannsfelden, Dewangen, Essingen, Fachsenfeld, Heuchlingen, Hofen, Hohenstadt, Hüttlingen, Laubach, Lauterburg, Neubronn, Ober=Kochen, Pommertsweiler, Schechingen, Unter=Kochen, Unter=Rombach und Wasseralfingen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="820" height="518" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-01.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13031"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_110 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Blick über den Ölweiher und Leitz auf den Ort (Archiv Müller)</p>
<p><strong>Ortsname.</strong></p>
<p>Der Ort wurde offiziell wie folgt geschrieben: „Ober=Kochen“ und die Nachbargemeinde natürlich „Unter=Kochen“. Wenn es bei der letzten Gemeindereform nach den Visionen des Unterkochner Stuckateurmeisters Köder (dem verstorbenen Schwiegervater meines Freundes Horst Knaus) gegangen wäre, hätten wir heute vielleicht eine vereinte Gemeinde mit Namen „Kochen“. Wer weiß das schon. Ich finde es jedenfalls spannend hin und wieder darüber nachzudenken, wie sich beide Gemeinden auf diese Weise entwickelt hätten…..</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="816" height="612" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-02.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13032"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_111 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Katasterauszug Oberkochen aus dem Jahr 1838 (Archiv Holz)</p>
<p><strong>Wie sah der Ort damals statistisch aus?</strong></p>
<p>Der Ort bestand aus einem katholischen und evangelischen Pfarrbereich mit 1.180 männlichen und weiblichen EW, davon 705 Katholische sowie der Kreuzmühle, der Öl- und Schleifmühle, der Schlackenwäsche und der Ziegelhütte mit insgesamt 21 Katholischen sowie 475 Evangelischen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="900" height="364" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-03.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13033"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="771" height="483" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-04.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13034"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_112 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Blick auf den Ort über die Bahnlinie nach 1864 (Archiv Müller)</p>
<p>Die Flächen auf Ober=Kochner Grund sahen wie folgt aus. Daraus könnten wir für die Freunde der einfachen Bruchrechnung eine Prüfungs-Aufgabe ableiten:<strong> „Bilden Sie die Summe aus den angegebenen Werten.“</strong> Um einer Beschwerde, wegen zu hoher Komplexität, beim Kultusministerium zu entgehen, sind die Brüche bereits zu einem gemeinsamen Nenner vereinheitlicht (☺ Spaß muss ein).</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="496" height="801" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-05.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13035"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_113 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Herzlichen Glückwunsch. <strong>Wer jetzt zu dem Ergebnis 7.478 Morgen kommt, hat die Prüfung bestanden.</strong> Wer sich ein * verdienen möchte, muss noch die Umrechnung in QM vornehmen. Der Klassenbeste muss jetzt natürlich folgende Frage stellen: „Welcher Morgen? Es gab damals so viele verschiedene.“ Richtig! Setzen! Streber!</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_5 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="742" height="530" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-06.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13036"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_114 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Pflug-Gespann mit eingeschirrtem Rindvieh an der Kapelle im Weingarten (Archiv Schlipf)</p>
<p>„Ein Morgen ist das Maß, welches durch die Fläche bestimmt wird, die mit einem einscharigen Pferde- und oder Ochsenpflug an einem Vormittag pflügbar ist.“ Wenn es unterschiedliche Maße für den Morgen gab, lag das womöglich am Pferd, am Ochsen, am Bauern, am Boden oder an der Länge des Vormittags ☺ – wir wissen es nicht. Was wir wissen, sind die QM-Zahlen der unterschiedlichen Morgen (Man schaue sich dabei die Preußen an – bis auf die 2te Nachkommastelle – typisch):</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_6 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="413" height="293" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-07.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13037"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_115 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="f16">Wenn der Prüfling somit bei Zugrundelegung eines sog „Schwäbischen Morgens“ mit 3.152 qm auf eine Summe von 23.570.656 qm kommt, hat er sich die „1 mit Sternchen“ verdient.</p>
<p class="f16">Weitere Erkenntnisse. Auf 1 Menschen kamen 6,2 Morgen (nur Pommertsweiler mit 7,6 und Essingen mit 7,0 hatten einen höheren Wert; Aalen hatte 1,7 und Fachsenfeld gar nur 1,1 zu bieten); auf 1 Wohngebäude kamen 7,5 Menschen; auf 100 Menschen kamen 7,3 Pferde und 47,6 Rindviecher; auf 100 Morgen Fläche kamen demnach 1,1 Pferde, 7,6 Rindviecher und 16,13 Menschen.</p>
<p class="f16"><b>Bilder zum Bericht.</b></p>
<p class="f16">Aus der damaligen Zeit gibt es keine Bilder und so nehme ich einfach spätere, um den Text etwas aufzulockern, aber trotzdem dazu (irgendwie) passen(d gemacht werden).</p>
<p class="f16"><b>Besondere Begriffe</b>&nbsp;müssen im Vorfeld bezüglich ihrer Bedeutung erklärt werden.</p>
<ul>
<li><b>Condominium</b> » gemeinschaftlich ausgeübte Herrschaft über ein Gebiet</li>
<li><b>Ein- oder zweimädig</b> » einmaliger oder zweimaliger Schnitt</li>
<li><b>Etter</b> » Umfriedung eines Dorfes</li>
<li><b>Exercititium</b> » (in diesem Fall) geistige mentale Übung</li>
<li><b>Gebührschaft</b> » nichts zu finden und in Google sollte man das besser nicht eingeben</li>
<li><b>Malefiz</b> » schlechte Tat</li>
<li><b>Malter</b> » Volumenmaß für Getreide – entspricht 1 Kubikmeter</li>
<li><b>Parochi</b> » Amtsbezirk eines Pfarrers</li>
<li><b>Pfründe</b> » mit Einkünften verbundenes Kirchenamt</li>
<li><b>Simri</b> » Hohlmaß für Getreide – entspricht 44,3 Liter</li>
<li><b>Stolgebühren</b> » Pfarrgebühren für Taufe, Trauung, Beerdigung u.ä.m.</li>
<li><b>Untergänger</b> » Grenzsteinsetzer</li>
<li><b>Zehnten</b> » groß und klein, Flachs‑, und Hanf‑, am Blut- und Heuzehnten.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_7 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="736" height="569" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-08.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13038"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_116 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Ein Bick von der Kirchgasse hinab Richtung Ortsmitte (Archiv Müller)</p>
<p class="f16"><b>Originaltext Beschreibung von 1854.</b></p>
<p class="f16"><i>Dieser Bezirk, ganz der Alp und dem Gebiete des weißen Jura zugehörig, ist interessant durch die auf der südlichen Grenze stattfindende Gebirgseinsenkung, welche das Kocher- mit dem Brenzthale fast eben verbindet. Rechts und links von dem Thale steigt die Markung noch auf die Höhe des Albuches und – in geringerer Ausdehnung – des Hertsfeldes, wo aber – schon des Wassermangels wegen, keine menschlichen Ansiedlungen sind; denn nur das Thal ist hinreichend mit Quellen versehen.</i></p>
<p class="f16"><i>Im Westen gränzt der Bezirk von Essingen, im Norden an Unter=Kochen und auf kürzere Strecken an Aalen und Unter=Rombach. Oestlich und südlich bildet er die Gränze des Oberamts, dort auf eine kurze Strecke gegen Ebnat im O.A.(Oberamt) Neresheim, sonst gegen Königsbronn im O.A. Heidenheim.</i></p>
<p class="f16"><i>Durch das Kocherthal zieht sich die Poststraße zwischen Aalen und Heidenheim=Ulm, an welcher auch Ober=Kochen selbst liegt. In welchem Orte sich nahezu die ganze Bevölkerung concentriert, da nur ein paar ganz unbedeutende Parzellen außerhalb Etters liegen.</i></p>
<p class="f16"><i>Der Kocher ist auf beiden Ufern zunächst von Wiesen umgeben, an welche sich das Ackerfeld anschließt, welches ungefähr bis zur mittleren Höhe der Bergwände aufsteigt, von wo an herrliche Wälder die Höhen bedecken, nur zuweilen von Haiden unterbrochen z.B. auf dem hohen Volkmarsberg mit seinen Felsen und trefflicher Aussicht.</i></p>
<p class="f16"><i>Das Ackerfeld ist im Allgemeinen schwer und steinig, jedoch ziemlich fruchtbar: natürlich herrscht Kalkboden durchaus vor: einige Lehmablagerungen werden von dem Ziegler und den Häfnern benützt.</i></p>
<p class="f16"><i>Die Luft ist ziemlich rein, aber etwas rauh. Von der Brenz herüber wälzen sich nicht selten dicke Nebel durch das Thal, in welchem überhaupt das Klima etwas feucht ist. Die Morgen sind auch im Sommer in der Regel kühl und die Ernte beginnt immer etwas später als in Aalen. Landbau und Viehzucht bilden auch hier die Hauptbeschäftigung der Einwohner. Es wird die gewöhnliche Dreifelderwirtschaft darauf betrieben mit starkem Einbau der Brache, mit Hanf und Flachs, Klee und Kartoffeln, Rüben, Erbsen, Wicken u.a. Etwas Kraut wird gebaut, neuerzeit auch Raps. Roggen, Dinkel, Gerste und Hafer werden nebst etwas Waizen im ordentlichen Felde gebaut, mit einem Ertrage von circa 60–70 Simri Dinkel, 30–40 Simri Gerste, 40–50 Simri Haber – vom Morgen. Der Pflug muß mit 3 Pferden oder 6 Ochsen bespannt werden. Der Werth der Aecker ist sehr verschieden. Während der mittlere Preis ca. 300 fl. beträgt, der höchste etwas 600 fl., so gibt es Lagen wo man um 10 fl. und 15. fl, ja noch billiger den Morgen erwerben kann. Die Wiesen sind größtentheils zweimädig; ihr Preis steigt von 200–600-700 fl. Ihr Ertrag von circa 40–50 Ctr. per Morgen wird im Orte selbst verfüttert – ja er genügt dem Bedürfnisse nicht; in Feld und Wald wird vom April bis Oktober geweidet. Die Bienenzucht ist ganz unbedeutend. (fl = die alte Bezeichnung für Gulden, ursprünglich Florentiner)</i></p>
<p class="f16"><i>Die Rindviehrace ist eine gemischte; die Pferdezucht ist unbedeutend; die Schafwaiden sind verpachtet und werden mit fremden Schafen beschlagen, gewöhnlich 800–900 Stück, spanischer Race.</i></p>
<p class="f16"><i>Den Zehnten, groß und klein, hatte in der Hauptsache Ellwangen, jetzt der Staat; nur von einigen Grundstücken bezog sehr wenig großen und etwas kleinen Zehnten die katholische Pfarrei, welche nebst einigen Privaten auch Theil hat am Flachs‑, und Hanf‑, am Blut- und Heuzehnten.</i></p>
<p class="f16"><i>Grundherrliche Gefälle haben außer dem Kameralamt die katholische Pfarreien Unter= und Ober=Kochen zu beziehen, die jedoch sämmtlich abgelöst werden.</i></p>
<p class="f16"><i>Ober=Kochen ist der einzige paritätische Pfarrort im Bezirk. Der glaubwürdigen Sage nach ursprünglich ein Filial von Unter=kochen (das hören die „Bärenfanger“ sicher gerne ☺), soll auf Fürbitte des Abts von Königsbronn die Aufstellung eines eigenen Pfarrers von dem Abte zu Ellwangen gestattet worden seyn, welcher 1343 um 72 Pfund, jährliche 12 Malter Getreide vom Zehnten ab die Gebührschaft und Pfarrei zu Ober=Kochen verkaufte zu einer Pfründe für den Pfarrer, damit er den Gottesdienst besser vollbringen möge. Nachdem Württemberg den Königsbronner Theil des Dorfes an sich gezogen und die Reformation eingeführt hatte, wurden die württ. Unterthanen nach Königsbronn gewiesen, 1582–83 aber eine evang. Kirche erbaut, wobei der Geistliche anfänglich auch die Schule zu versehen hatte. Vergeblich klagte Ellwangen gegen diese Neuerung beim Reichskammergericht.</i></p>
<p class="f16"><i>Zur evang. Gemeinde gehört etwa 1/3, zur kath. 2/3 des Dorfes. Der kath. Parochie sind neuerdings die Katholiken im angrenzenden Theile des O.A. Heidenheim (bis Mergelstetten) als Filialisten zugewiesen. Der Kirchhof, früher für beide Konfessionen gemeinschaftlich, ist seit 1850 gesondert, und zwar liegt der kath. Gottesacker noch immer an der Kirche im Dorf, der evang. Nordwestlich vom Dorfe.</i></p>
<p class="f16"><i>Die bürgerliche Gemeinde ist durch den Besitz von 4.390 Morgen Waldung scheinbar sehr vermöglich, doch haben nur die 93 Gemeinderechtsbesitzer Antheil an dem bedeutenden jährlichen Ertrag, wovon die Betreffenden einen lebhaften Holzhandel treiben. Die politische Gemeinde hat weder Kapitalien noch Schulden.</i></p>
<p class="f16"><i>Obgleich also die meisten Bauernhöfe zerstückelt und der reichen Leute wenig sind, so erfreuen sich die meisten doch eines mittleren Wohlstandes.</i></p>
<ol type="a">
<li><i>O b e r = K o c h e n, ein Marktflecken, 2 Stunden von Aalen, am linken Ufer des schwarzen Kochers, längs der Chaussee ziemlich ausgedehnt gelegen, ist freundlich und in der Hauptsache solid gebaut, meist massiv, freilich so, daß viele Häuser nur ein Stockwerk haben. Strohdächer sind nur 2–3 noch übrig. Die Brunnen, seit 1838 zu laufenden eingerichtet, geben ein sehr gutes Wasser. Der Kocher treibt im Dorfe selbst eine untere und eine obere Mahlmühle. Zu den 2 Kirchen kommen 2 Pfarr- und 2 Schulhäuser, auch die Wohnung eines Königlichen Revierförsters, ehemals das württembergische Zollhaus.</i></li>
</ol></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_8 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="718" height="541" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-09.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13039"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_117 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der alte Ortskern (Archiv Müller)</p>
<p><em>Die kath. Pfarrkirche zu St. Peter und Paul ist ein ziemlich altes Gemäuer, dessen Chor 1663 neu aufgebaut wurde. Die Baulast liegt zunächst, obwohl bestritten, der Stiftungspflege ob, welche 50 Morgen Wald und 5.430 fl. Kapital besitzt.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_9 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="764" height="429" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-10.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13040"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_118 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die evangelische Kirche 1857 (Archiv Müller)</p>
<ol type="a">
<li><i>Die enge und niedere evangel. Pfarrkirche, auf deren Dach ein hölzernes Glockenthürmchen steht, wurde 1582–83 erbaut und die Wohnung des Pfarrers ist mit derselben unter einem Dache. Den kirchlichen Bedarf deckt die Stiftungspflege mit 1.825 fl. Kapitalvermögen.
<p>Am Ende des Dorfes steht eine alte Kapelle zur heil. Ottilie, mit Votivtafeln usw.</p>
<p>Im Wiesenthale, 10 Minuten vom Dorfe abwärts, stand einst unter einer Mauerwölbung ein Bild des mit Ketten belasteten, gegeißelten Christus, welches durch eine Müllerin, die sich für besessen hielt, in der Ruf der Wunderthätigkeit kam und bald das Ziel vieler Wallfahrten wurde. Von den Opfergaben wurde 1755, obgleich der Bischof die Einwilligung versagte und die benachbarten Parochi protestirten, eine eigene Kapelle „zum gekreuzigten Heiland“ erbaut, im Volksmunde „der Wiesenherrgott“.</p>
<p>Als im Oktober 1790 Nachts das thönerne Bild zertrümmert wurde, traf der Verdacht die Protestanten des Orts und es entstanden so viele Verfolgungen, besonders gegen den evangel. Pfarrer. Daß endlich die beiderseitigen Herrschaften einschreiten mußten. Zuletzt entdeckte man den Thäter in einem Katholiken aus der Nachbarschaft. Das verstümmelte Bild selbst wurde in Ettal mit Schnitzwerk ergänzt und 1819 ließ en vermögender Bauer eine geräumige Kapelle darüber bauen. Doch haben die Wallfahrten dahin sehr abgenommen. Die Kapellenpflege ist seit 1803 mit der Stiftungspflege verbunden.</p>
<p>Die ursprünglichen Besitzer des Ortes waren die Grafen vo. Dillingen, welche die Hälfte 1240 dem Kloster Ellwangen schenkten; die andere Hälfte kam durch Willebirg v. Dillingen an ihren Gemahl Ulrich v. Helfenstein; die Helfensteinischen Besitzungen befanden sich jedoch als Lehen in den Händen verschiedener ritterlicher Familien, deren eine im Orte selbst ihren Stammsitz hatte. Zuerst 1331 fanden wir einen Johann, 1351 einen Ulrich v. Kochen, Hans v. Kochen 1382–96, Georg v. Kochen 1404 und 1407 Jörg mit seinem Bruder Beringer v. Kochen. Burkhard v. Kochen verkaufte sein Fischwasser unterhalb Ober=Kochen 1421 an Ellwangen. 1475 verkauften Werner v. Kochen und Stefan sein Sohn an Dietmar v. Roden Wiesen zu Stefansweiler um 110 Pf. Damit verschwindet dieses Geschlecht, welches drei aufgestellte Räder im Wappen führte. Bereits aber haben wir gehört, daß auch die Herren von (Hohen) Roden in Ober=Kochen begütert gewesen sind, von welchen Ulrich v. Roden schon 1341 zwei Güter an das Kloster Königsbronn verkaufte und Hans v. Roden 1402 von Ellwangen mit Gütern in Ober=Kochen belehnt wurde. Alle Güter sammt Mühle und Fischwasser verkaufte 1492 die Witwe Dietmar’s v. Roden um 650 fl. an Ellwangen.</p>
<p>Ein drittes in Ober=Kochen begütertes Geschlecht sind die Herren v. Scharenstetten, in Schnaitheim gesessen. Schon 1363 hat Fritz v. Scharenstetten auch Güter in Ober=Kochen an das Kloster verkauft. Ein Ulrich v. Scharenstetten zu Ober=Kochen gesessen 1427, hatte dieses Besitzthum durch seine Gemahlin Agathe v. Kochen erheirathet, beide verkauften es aber 1436 an Ellwangen. Doch soll des Scharenstetter’s Sohn sein Lebtag bleiben dürfen in dem Hause, darin er sitzt und Ulrich v. Scharenstetten heißt 1457 wieder „zu Oberkochen gesessen“.</p>
<p>Melchior v. Horxheim hat 1501 ein Gut und 1519 Lienhard v. Emershofen ein Haus zu Oberkochen verkauft, das an Ellwangen kam.</p>
<p>Einiges findet sich im Besitz von Aalener Bürgern, gleichfalls verkauft an Ellwangen. Später noch waren zwei von der Kaplanei Ober=Alfingen erworbene Güter der Reichsstadt Aalen leibfällig und dienstbar. Ellwangen hat allmählig, wie es von Alters her Lehen und Patronat besaß, auch die Grundherrlichkeit über volle 2/3 vn Ober=Kochen erworben; 1/3 dagegen war an das Kloster Königsbronn gekommen, durch Kauf z.B. 1341, 1361. Besonders haben Otto v. Kaltenburg (bei Lonthal) c. ux. Adelheid alle ihre Güter zu Ober=Kochen um 1.400 Pfd. Heller an Königsbronn verkauft 1358 mit Hellensteinischer Zustimmung. Einige Güter schenkte Urich Bezer 1356. Die Grafen v. Hellenstein verkauften die Hälfte am Zoll und Geleit an die Stadt Ulm; dieselbe gelangte mit Heidenheim an Württemberg.</p>
<p>Das Königsbronner Drittel theilte natürlich alle Schicksale dieses Klosters. Als schutzbefohlen zur Herrschaft Heidenheim kam es 1448 an Württemberg, 1450 n Baiern, durch Herzog Ulrich wieder an Württemberg. Herzog Christof führte seit 1553 die Reformation und eine neue Verwaltung ein. In Ober=Kochen kam’s aber zwischen den beiden Herrschaften verschiedener Konfession zu beständigen Reibungen in kirchlichen und bürgerlichen Dingen, weßwegen Ellwangen versuchte, eine Austauschung des ellwang. Theils gegen die württemb. Besitzungen in Jagsthausen u.a.m. zu Stande zu bringen; doch umsonst. Bach vielen Verhandlungen kam endlich 1749 zu Aalen ein Vertrag zu Stande mit folgenden Hauptbestimmungen:</p>
<p></p></i>
<ol>
<li>In Ansehung der Religion herrscht gegenseitige Duldung, doch wenn auf dem Hause einer Herrschaft ein andersgläubiger sitzt, so ist ihm da bloß stilles exercititium seiner Religion gestattet und er hat die Stolgebühren an den Pfarrer seiner Herrschaft zu bezahlen.</li>
<li>Die weltliche hohe und niedere Obrigkeit und Gerichtsbarkeit hat jede Herrschaft auf dem Grund und Boden ihrer Unterthanen.</li>
<li>Auf den Gemeindeplätzen steht die hohe Obrigkeit und Malefiz ausschließlich dem ellwang. Amte Kochenburg zu, welches auch die Gemeinderechnung stellt.</li>
<li>In allen übrigen Gemeindesachen herrscht condominium und Schultheißen, Bürgermeister und Untergänger werden von den beiden Herrschaften in gleicher Zahl eingesetzt.</li>
<li>Die Gemeindeversammlung kann unter der Linde, nach altem Herkommen, oder in einem beliebigen Hause gehalten werden.</li>
<li>Ueber die Gemeinderechte, deren keins aus dem Dorfe hinaus verkauf werden darf, werden nähere Bestimmungen gegeben.</li>
<li>Dem württemb. Zoll sind die Einwohner frei bei Allem, was sie zum Hausbrauche einführen; sie haben ihn aber zu entrichten von Allem, was sie hinausverkaufen.</li>
<li>Weitere Bestimmungen betreffen Einzelheiten: Wald- und Waidsachen, Zehnten und Hirtenstab, die Mühlen usw, den von Ellwangen geübten Kirchenschutz u.a.m. Diese Uebereinkunft blieb forthin die Grundlage der Ober=Kocher Verhältnisse; wiederkehrende Zwistigkeiten wurden gewöhnlich in Güte geschlichtet. Zuletzt brachte die Sekularisation Ellwangens das ganze Dorf unter württemb. Hoheit, doch wurde erst 1807 die Klosterverwaltung Königsbronn aufgehoben.&nbsp;</li>
</ol>
</li>
<li><u><b>D i e K r e u z m ü h l e</b></u>, am Kocher, ¼ Stunde unterhalb des Dorfes, 1845 erst auf dem „Kreuzwasen“ erbaut, mit Oel- und Gypswerk.&nbsp;</li>
<li><b><u>D i e O e l- u n d S c h l e i f m ü h l e</u></b>&nbsp;liegt ¼ Stunde oberhalb des Dorfes am Abflusse des sogen. Oelweihers, eines kleinen Bassins, das etliche Quellen speisen. Als Oelmühle wurde dieses Werk 1725 errichtet, wozu später eine Gypsmühle kam. Eine Schleifmühle wird schon 1498 genannt.</li>
</ol></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="830" height="544" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/ber711-11.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-13041"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_119 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Eine der ältesten Aufnahmen des Ortes mit Blick über den Ölweiher auf den Ort (Archiv Müller)</p>
<ol type="a">
<li><b><u>D i e S c h l a c k e n w ä s c h e</u></b>, ein Haus beim Ursprunge des Kochers, wo auch ein sogenannter Schlackenweg und eine Schmidtenhalde sich finden. Hier stand längere Zeit ein Hochofen und 1745 wurde eine Schlackenwäsche hieher gebaut, von welcher der Name kommt.&nbsp;</li>
<li><u><b>D i e Z i e g e l h ü t t e</b></u>, zunächst am Dorfe, ist in neuerer Zeit erst gegründet worden.&nbsp;</li>
<li>Im Tiefenthal stand bis vor nicht langen Jahren das bewohnte&nbsp;<b>T i e f e n t h a l h ä u s c h e n</b></li>
</ol>
<p class="f16">So, das war es zum Thema „Oberkochen Mitte des 19. Jahrhunderts“. Didi’s Versprechen wurde somit eingelöst und ich denke, dass das Ganze doch ziemlich interessant ist.</p>
<p class="f16">Noch eine kleine Buchempfehlung, weil mich das doch sehr interessiert, berührt und überrascht hat, dass die berühmte schwäbische „Kerner-Familie“ bis zu dieser Zeit auch in unsere Gegend hinein gewirkt und Spuren hinterlassen hat (Stichwort: Schnaitberg bei Essingen). Es handelt sich um „Die Kerners – eine Familiengeschichte“ von Felix Huby.</p>
<p class="f16">In diesem Sinne, nehmt/nehmen Sie im neuen Jahr mal wieder ein schönes gebundenes Buch aus Papier in die Hand.</p>
<p class="f16" style="text-align: right;"><b>Wilfried „Billie Wichai“ Müller vom Sonnenberg</b></p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vor 100 Jahren: Beginn des Ersten Weltkriegs &#038; Vom Erbfeind zum Freund</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/vor-100-jahren-beginn-des-ersten-weltkriegs-vom-erbfeind-zum-freund/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[S.Mueller.HVO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2014 22:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://oberkochen-heimatverein.de/?p=23881</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 beitrag-inner-container et_section_regular">
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_120 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p style="text-align: center;"><strong>Osterbuchstollen und Caudemuche</strong><br><strong>Sonderausstellung zum Bau der Wasserversorgung von</strong><br><strong>Oberkochen und Dives-sur-Mer durch deutsche und französische Kriegsgefangene</strong></p>
<p>Fast nirgendwo in der Region Ostwürttemberg ist die Sinnlosigkeit des Krieges besser dokumentierbar als ausgerechnet in Oberkochen: 100 Jahre ist es her, dass deutsche Kriegsgefangene während des Ersten Weltkriegs die Quellfassung für die Wasserversorgung Oberkochens französischer Partnerstadt Dives-sur-Mer in der Normandie bauen mussten, während gleichzeitig u.a. französische Kriegsgefangene den Osterbuchstollen der LW Landeswasserversorgung und damit auch die Wasserversorgung des damaligen Dorfs Oberkochen bauten.</p>
<p>Entdeckt und historisch aufgearbeitet sowie dokumentiert wurde dies von Dietrich Bantel, Oberkochener Ehrenbürger und Ehrenvorsitzender des Heimatvereins, anlässlich eines Besuchs in Dives-sur-Mer.</p>
<p>Die kleine Sonderausstellung des Heimatvereins und der Stadt Oberkochen belegt anhand weniger Exponate, einigen 100 Jahre alten und wenigen aktuellen Fotos sowie Texten, wie aus den uralten Feinden Freunde geworden sind.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_121 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_11072" style="width: 782px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11072" class="wp-image-11072 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/weltkriege01.jpg" alt width="772" height="545"><p id="caption-attachment-11072" class="wp-caption-text">Familie Betzler</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_122 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Auf diesem Foto ist die Familie Betzler (Wirt zum „Grünen Baum“) abgebildet. Das am Tisch sitzende alte Ehepaar sind die Großeltern des HVO-Mäzens Hans Betzler, der die Hans-Betzler-Stiftung ins Leben gerufen hat. Auf diesem Foto ist die Familie Betzler (Wirt zum „Grünen Baum“) abgebildet. Das am Tisch sitzende alte Ehepaar sind die Großeltern des HVO-Mäzens Hans Betzler, der die Hans-Betzler-Stiftung ins Leben gerufen hat.</p>
<p>Um die Großeltern herum sind 1916 anlässlich eines Heimatbesuches von Sohn <strong>Paul Betzler</strong> (links außen mit Pickelhaube) alle 8 Kinder der Familie versammelt. Ganz rechts im Bild: <strong>Johann Paulo</strong>, genannt <strong>Hans</strong>. Nach ihm ist die Stiftung benannt. Beide Soldaten haben den Ersten Weltkrieg überlebt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_123 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_11134" style="width: 676px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11134" class="wp-image-11134 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/weltkriege02.jpg" alt width="666" height="524"><p id="caption-attachment-11134" class="wp-caption-text">Franz Weber mit Schwestern Ida Elmer und Marie Götz sowie den Eltern Franz und Katharina Weber</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_124 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>„Grubwirt“ <strong>Franz Weber</strong> (1890 – 1959) mit Schwestern Ida Elmer und Maria Götz sowie den Eltern Franz und Katharina Weber geb. Hug.</p>
<p>Franz Weber war ein leidenschaftlicher Bauer, der mit zäher, schwäbischer Hartnäckigkeit an der Scholle, an der Landwirtschaft und insbesondere an seinen Pferden hing. 1922 übernahm er Hof und Wirtschaft von seinen Eltern.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_125 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_11073" style="width: 781px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11073" class="wp-image-11073 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/weltkriege03.jpg" alt width="771" height="538"><p id="caption-attachment-11073" class="wp-caption-text">Joseph Paul Fischer PX mit Frau Adelheid</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_126 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>J. P. Fischer (1891 — 1975), den man in Oberkochen den „Kriminaler“, vor allem aber den „PX“ nannte, war das älteste von 17 Kindern der Oberkochener Familie Johannes Fischer.</p>
<p>Mit Kriegsausbruch 1914 wurde er einberufen und kam im Winter 1916/17 zum Gebirgsjägerbataillon. Bei einem Absturz in den Alpen zog er sich lebensgefährliche Kopfverletzungen sowie Arm- und Beinbrüche zu.</p>
<p>Nach langem Lazarettaufenthalt trat er in Ravensburg seinen Dienst bei der Kriminalpolizei an. Nur sechs Jahre nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung zum Kriminal-Oberkommissar konnte er den Dienst wegen seiner Kopfverletzung nicht mehr ausüben und kehrte nach Eintritt in den Vorruhestand mit seiner Familie im Jahr 1927 wieder in seine Heimat Oberkochen zurück.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_127 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_11070" style="width: 788px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11070" class="wp-image-11070 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/weltkriege04.jpg" alt width="778" height="483"><p id="caption-attachment-11070" class="wp-caption-text">König Wilhelm II mit JP Fischer</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_128 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">König Wilhelm II. von Württemberg (1848 – 1918) überreicht Joseph Paul Fischer die Goldene Verdienstmedaille.<br>
Das Foto entstand 1916 auf dem Schlossplatz in Stuttgart.</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_129 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_11057" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11057" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/weltkriege05.jpg" width="800" height="522" alt class="wp-image-11057 size-full"><p id="caption-attachment-11057" class="wp-caption-text">Frankreich 1914<br>
Anton Wunderle, Julius Schaupp, Paul Fischer, Josef Weber, Karl Fischer, Hans Holz, Hans Gutknecht</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_130 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_11294" style="width: 472px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11294" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/weltkriege06.jpg" width="462" height="686" alt class="wp-image-11294 size-full"><p id="caption-attachment-11294" class="wp-caption-text">Josef und August Betzler</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_131 artikel-content top-push  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Kriegstagebuch, 1914</h2>
<p>Von Zweibrücken abgefahren.<br>Am 20. August 1914 abends nach Hornbach, die Nacht durchgefahren.<br>Am 22. durch Rohrbach, wo Hunderte von toten Deutschen und Franzosen lagen.</p>
<p>In Rohrbach sieht‘s bös aus. Hier hat der Gräuel des Krieges gehaust. Arme Bewohner! Hier hatten die Franzosen gute Stellung. Das Bayerische Heer hat aber gesäubert, hat aber auch viel Blut gekostet. Zwei Bürgermeister wurden erschossen. Sie haben den Franzosen unsere Stellung verraten. Hier ist alles ausgeplündert von den Franzosen.</p>
<p>Wir, das Landwehrregiment, haben auch 3 harte Tage hinter uns. Wir haben kein Brot, kein Bier, keinen Wein, keine Zigarren. Nachts hartes Lager. Morgens und abends etwas Kaffeebrühe, Obst, Pflaumen, gelbe Rüben, Wasser – das ist gut. Kartoffeln werden ungeschält gegessen.</p>
<p>Sonntag, den 23. August<br>Den ganzen Tag Schlachtfeld abgelaufen, Tode begraben und Uniformstücke zusammengetragen bei Hitze, Durst und Hunger.</p>
<p>Den 25. August morgens los von Monkurt (Moncourt), nüchtern, ganz taub, morgens 8 Uhr über die Grenze, den ganzen Tag marschiert bis zur Todesermattung. Haufenweise sind sie an der Straße gelegen. Dieser Tag lässt sich nicht beschreiben. Einen Acker Bodenrüben hat das Bataillon gegessen.</p>
<p>Gestern Nachmittag, den 27. August, bin ich durch Gottes Gnade und Barmherzigkeit vom sicheren Tod verschont geblieben. 6 m von mir weg hat eine feindliche Kanone eingeschlagen, ohne recht zu platzen. Dutzendweise flogen die Geschosse über unseren Köpfen, als wir im Schützengraben lagen. Gott sei Lob und Preis in alle Ewigkeit.</p>
<p>Wie durch Gottes Wunder bin ich auch heute am 28. August von Granaten und Schrapnells verschont geblieben, obwohl Dutzende von Kanonen links und rechts von uns einschlugen. Gepriesen sei Gott der Vater und der Sohn samt dem heil. Geist in alle Ewigkeit.</p>
<p>Der 29. August war ein herrlicher Tag, Arbeit keine, Essen und Trinken im Überfluss, morgens Kaffee, Wein, Weißbrot, ein Pfund Fleisch, Bier genug und guter, herrlicher Wein.</p>
<p>Am 10. Sept. rückten wir ins Schloss Sankt Nikolaus Lunewille (Luneville), großartiger Bau. Vom 10. auf den 11. Sept. im Schloss Nikolaus, auch mal wieder gut geschlafen.</p>
<p>Vom 12. auf 13. September Sonntag bei Röschekurt (Rechicourt), das war die scheußlichste Nacht, die ich bis jetzt erlebt habe. Im Schützengraben, bei strömendem Regen mit eisigem Sturmwind, Stiefel voll mit Wasser, schier erfroren.</p>
<p>Sonntagmorgen 4 Uhr mit Kochgeschirr den Schützengraben ausgeschöpft. Unbeschreiblicher Sonntagmorgen.</p>
<p>Am 4. Okt. Sonntag vorm. im Schützengraben bei Wick (Vic). Nachm. war Sonntagsruhe. Wir tranken Wein und Bier in Wick (Vic), waren heiter und fröhlich bei Gesang wie in der Garnison.</p>
<p>Den 5. Okt. morgens 5 Uhr von Wick (Vic) abmarschiert auf Vorposten bei Becasch (Bezange) an der Grenze in Frankreich.</p>
<p>Den 5., 6., 7. Okt. auf Vorposten. Den 6. nachm. haben die Kanonen scharf daneben gepfiffen.</p>
<p>Am 18. Oktober, Kirchweihsonntag, morgens, wieder nach Wick (Vic) ins Quartier gekommen. Eine Nacht im Bett geschlafen. Am Kirchweihsonntagnachmittag Bier und Wein getrunken, Leberwurst und Ochsenmaulsalat gevespert.</p>
<p>Am 25. morgens 4 Uhr bei Regen auf Vorposten, Höhe 300 bei Becasch (Bezange). Abends zurück, Artilleriefeuer auf Weinberghöhe bei Wick. Sehr schlechte Nacht, auf nasser Erde gefroren.</p>
<p>Am 1. Nov. nach Wick (Vic) gekommen ins Quartier, nachmittags hat unser König uns besucht, uns begrüßt auf Paradeplatz in Wick (Vic).</p>
<p>Am 6. Dez. war herrlicher Sonntag in Wick (Vic), morgens in der Spitalkapelle kommuniziert, 9 Uhr Predigt, Hauptgottesdienst, abends Rosenkranz.</p>
<p><strong>Anmerkung zum Kriegstagebuch des Herrn Karl Fischer</strong><br><strong>5. Kompanie Landwehrregiment 2.122</strong></p>
<p>Die Tagebucheintragungen veranschaulichen in eindringlicher Weise die, aus heutiger Sicht, Sinnlosigkeit des Stellungskriegs im Ersten Weltkrieg.</p>
<p>Die 5. Kompanie Landwehrregiment 2.122, Erste Bayrische Landwehr Division, der Karl Fischer angehörte, bewegte sich 14 Monate lang einmal ein wenig vor, einmal ein wenig hinter deren Kampflinie.</p>
<p>Im Grunde genommen hat sich in der ganzen Zeit nichts verändert, außer, dass auf beiden Seiten zigtausende Menschen umgekommen sind, zerstörte Dörfer, verwüstete Landschaft, Leid, Tränen…</p>
<p>Der Erste Weltkrieg kostete 56 Oberkochenern das Leben. Ihnen zum Gedenken wurde 1922 der Lindenbrunnen errichtet.</p>
<p>Von Frau Anna Posmik erhielten wir freundlicherweise die Zustimmung zur Ausstellung des Kriegstagebuchs ihres Vaters, Herrn Karl Fischer „Napoleon“ (23.2.1880 — 14.4.1968) aus dem Ersten Weltkrieg.</p>
<p>Es beginnt am 20.8.1914 mit der Abfahrt in Zweibrücken und endet am 8. Oktober 1915 in Avricourt/Leintrey, wo Karl Fischer schwer verwundet, und von wo aus er 5 Tage später mit dem Lazarettzug nach Pforzheim transportiert wurde.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_132 bild-untertitel  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div id="attachment_11265" style="width: 502px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11265" class="wp-image-11265 size-full" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/weltkriege07.jpg" alt width="492" height="616"><p id="caption-attachment-11265" class="wp-caption-text">Hafner Karl Fischer Ende der 1950er Jahre in seiner Werkstatt in der heutigen Heidenheimer Str. 28</p></div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_133 artikel-content top-push  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Ansichtskarten-Album vom 1. Weltkrieg</h2>
<p>Dieses Album erhielt Frau <strong>Helene Bosch</strong>, geb. Kunkel (1921 – 2011), die Gattin von <strong>Gustav Bosch</strong> (1914 – 1979), Bürgermeister von Oberkochen (von 1948 – 1977) im Alter von 7 Jahren von Ihrem Onkel Willi Kunkel im Jahre 1928 geschenkt.</p>
<p>Maria Böhner übereignete dieses Album nach dem Tod von Frau Bosch dem Heimatverein, zusammen mit weiteren Erinnerungsstücken.</p>
<p>Wir zeigen hier die interessantesten der vielen Ansichten, die vor ca. 100 Jahren von Kriegsberichterstattern gezeichnet, gemalt und fotografiert wurden. Sie stammen fast ausschließlich aus der Feder von <strong>Rudolf Kunkel</strong>, dem Vater von Helene Bosch und sind an dessen Gattin, <strong>Sofie Kunkel</strong>, Rechberghausen, Helene Boschs Mutter gerichtet.</p>
<p>Stellvertretend für alle sich fast wörtlich gleichenden Postkarten-Texte:</p>
<blockquote>
<p><em>Meine liebe Sofie!</em><br><em>Sende Dir die herzlichsten Grüße.</em><br><em>Dein Rudolf</em><br><em>Befinde mich wohl.</em><br><em>Küsse ans Rudele (den Sohn). Brief folgt.</em></p>
</blockquote>
<p>Aus den über 100 Ansichten haben wir einige zu absolut typischen Themenbereichen ausgewählt, die vom Kaiser bis hinab zum einzelnen gekennzeichneten Individuum „Soldat“ reichen.</p>
<p><strong>Das auf der 1. Seite aufgeschlagene Album mit Widmung</strong></p>
<ol>
<li>Der Deutsche Kaiser und seine Heerführer, Der Kaiser und sein Generalstab</li>
<li>Besuch des Kronprinzen bei den Württembergern</li>
<li>Schlachten, Ruinen, Feuer, (1) – Der Kaiser in Verdun – die Karten von Verdun sind 1917 abgestempelt</li>
<li>Schlachten, Ruinen, Feuer, (2) – (die drei Karten im Januar, Februar, und März 1915 in Schirmeck abgestempelt)</li>
<li>dt./franz Grenze, franz. Infanterie, Mannschaftsblockhütte</li>
<li>irgendwo unterwegs, Feldpost 286, 1916–1917, Gruppenfoto. Bei dem nachträglich mit einem Kreuz gekennzeichneten Soldaten handelt es sich um Rudolf Kunkel, den Vater von Helene Bosch</li>
<li>Drei Karten aus einer großen Serie mit Gebeten Verwundeter. „Vater ich rufe Dich“.<br>(in der Mitte: „Führ mich zum Siege, führ mich zum Tode…“ – (Genau dieselben Karten gab es auf französischer Seite…)</li>
<li>Neujahrskarten – Frieden auf Erden im Neuen Jahr – Gott schütze Euch im Neuen Jahr (Beide Karten sind am 26.12.1914 in Schirmeck abgestempelt)</li>
</ol></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_134 artikel-content top-push  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Glockenabnahme 1917</h2>
<p><strong>Die Glocken beider Kirchen werden für Rüstungszwecke konfisziert.</strong></p>
<p>Das 4‑Glockengeläut der Pfarrkirche St. Peter und Paul hing nicht einmal 2 Jahrzehnte in Frieden. Es wurde zusammen mit weiteren Glocken der kath. Kirchengemeinde sowie Glocken der ev. Kirchengemeinde im Jahre 1917 abgehängt und eingeschmolzen.</p>
<p><em>Auszug aus einem Kirchenbucheintrag von Pfarrer Ludwig Heilig, datiert vom 27. Juli 1917:</em></p>
<blockquote>
<p>„Nach telefonischer Anweisung des Kriegsministeriums muss jetzt leider die Abnahme der Glocken erfolgen. Es kommen heut Morgen vier Pioniere des Pionierbataillons 13 von Ulm, welche im vereinen mit Maurermeister Trittler den Abbau besorgen. Heute werden die drei neuen Glocken am Turm der Pfarrkirche abgenommen: die Glocken gis, dis, cis. Dieselben wurden in der Güntherschen Fabrik gewogen.“</p>
</blockquote>
<p>Tags darauf erlitten die alte Mauser-Glocke und das Glöcklein in der Wiesenkapelle das gleiche Schicksal:</p>
<blockquote>
<p>„Am 31. Juli wurden die 5 Glocken mit den 2 Glocken der evangelischen Kirche, mit Blumen und Kränzen geschmückt, auf Wagen nach Aalen geführt, um als Helden in den Tod zu gehen“.</p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_11 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="777" height="546" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/weltkriege08.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11071"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="745" height="539" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/weltkriege09.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11090"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_135 artikel-content top-push  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Caudemuche – Der Quellstollen bei Dives sur Mer</h2>
<p><strong>Ein unscheinbarer Keilstein beinhaltet eine unvergessliche Symbolik, die ihresgleichen sucht….</strong></p>
<p>Mit dem Keilstein, in dem etwas schwer erkennbar oben „Dives“ und unten „1915“ eingraviert ist, hat es folgende Bewandtnis: Im Jahr 1915, also genau zu der Zeit, da in Oberkochen französische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs am Osterbuchstollen arbeiteten, bauten deutsche Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs den Quellfassungsstollen der Caudemuche – Quelle bei Dives-sur-Mer.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_13 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/caudemuche1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11045"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_136 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Quelle mit dem normannischen Ursprungsnamen Caudemuche liegt 15 km südöstlich von Dives-sur-Mer nahe Cresseveuille bei Dozulé, dem nächstgelegenen größeren Ort. Sie ist die Hauptquelle des dortigen Quellgebiets, speist den Fluss „Rivière L’ancre“ und liefert das Wasser für Oberkochens französischer Partnerstadt Dives-sur-Mer.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_14 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="883" height="558" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/caudemuche2.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11008"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_137 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Eine weitere interessante Parallele bilden die sich „partnerschaftlich“ ähnelnden Landschaften des Oberkochener Wolfertstals mit dem Osterbuchstollen und des Quelltals um Cresseveuille mit der Caudemuche-Quelle.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_15 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="445" height="600" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/caudemuche3.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11330"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_138 artikel-content top-push  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>COMENIUS-Projekt „Panta Rhei“ – Alles fließt (Heraklit)<br>initiiert von den Gymnasien<br>Collège Paul-Éluard, Dives-sur-Mer und Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen</h2>
<p><strong>… 28. — 31. März 2011: Viertes Treffen in Oberkochen</strong></p>
<p>Am Donnerstagvormittag besichtigen die Delegationen den <strong>Osterbuchstollen</strong>, eine 1,8 Km lange Galerie, die als Trinkwasserreservoir für den Osten Württembergs bis nach Stuttgart diente und der von 1912 bis 1917, ab 1915 von französischen Kriegsgefangenen, gebaut wurde, während deutsche Gefangene den Stollen (als Quelleinfassung) der Caudemuche-Quelle in Dives-sur-Mer bauten, eine bewegende und symbolische Begebenheit, die ein grelles Licht auf die Geschichte der deutsch-französischen und der internationalen Beziehungen des letzten Jahrhunderts wirft…</p>
<p><strong>…16. — 19. Mai 2011: Fünftes Treffen in Dives-sur- Mer</strong></p>
<p>Dienstag, 17. Mai: Ausflug zu der <strong>Caudemuche-Quelle</strong>, einer sogenannten «hochgelegenen» Quelle in der Höhe des Aquifers, deren Stollen bzw. Einfassung 1915 von deutschen Kriegsgefangenen ausgegraben wurde. Damit wird die Verbindung zur gleichzeitigen Ausgrabung des Osterbuchstollens in Oberkochen durch französische Kriegsgefangene hergestellt und die Entwicklung der deutsch-französischen und der internationalen Beziehungen in Europa im Laufe des letzten Jahrhunderts aufgezeigt. Beziehungen, die seit dem deutsch-französischen Freundschaftsvertrag von 1963 friedlich und sehr rege geworden sind und von denen die Schüler aus Dives und Oberkochen profitieren…</p>
<p><em>Auszug aus einem Abschlussbericht des Ernst-Abbe-Gymnasiums Oberkochen über ein sog. multilaterales Comenius-Projekt, das in den Jahren 2010 / 2011 stattgefunden hat. Ziel des Projekts war die Sensibilisierung der europäischen Jugendlichen für die Bedeutung und die Rolle des Wassers im Leben eines Jeden.</em></p>
<p><em>Teilnehmer dabei waren Schüler/innen und Lehrer/innen des Collège Paul-Éluard in Dives-sur-Mer, des Ernst-Abbe Gymnasiums Oberkochen, des Esze Tamás Gymnasiums in Mateszalka, des Tallinna Gustav Adolfi Gümnaasium in Tallinn und des Bundesgymnasiums und Bundesrealgymnasiums Pestalozzi in Graz.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_139 artikel-content top-push  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Zwischen 1913 und 1917</h2>
<p><strong>Beim Bau des Osterbuchstollens der Württembergischen Landeswasserversorgung (LW)</strong></p>
<p>Die Gesteinsmassen, die beim Bau des Scheitelstollenbehälters (Osterbuchstollen) anfielen, wurden mittels Loren, die von einer Klein-Lokomotive gezogen wurden (stehend rechts im Führerhaus Herr Deinhard) aus dem Berg transportiert und mitten in der Talaue des sich dort teilenden Tals (Wolfertstal / Gunderstal) aufgehäuft, wo sie bis heute liegen. Der Aushubberg heißt seit dieser Zeit „der Stollen“.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_16 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="532" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/lok1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11055"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_140 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Oberkochener waren sowohl am Bau des Stollens als auch an der Verlegung der Rohrleitungen beteiligt. Auf einem der Bilder ist der Landwirt Josef Grupp („Gruppa-Bauer“) zu erkennen, der in der damaligen Kirchgasse 92 (heutige Aalener Str. 9) gewohnt hat.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_17 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="540" height="800" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/lok2.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11242"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_141 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Arbeiten am Osterbuchstollen begannen am 1. August 1913. Bei einem Vortrieb von 5 Metern täglich war geplant, die Arbeiten am 1. April 1915 abzuschließen. Beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges war der Stollenbehälter lediglich zu zwei Dritteln seiner Länge ausgebrochen. Da viele Arbeiter der Baufirmen zum Kriegsdienst eingezogen wurden, wurden in der Folgezeit auch Zwangsarbeiter eingesetzt.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Rohrtransport</strong></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_18 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="789" height="504" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/rohrtransport1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11062"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_19 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="511" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/rohrtransport2.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11058"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_20 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="760" height="552" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/rohrtransport3.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11081"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_142 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p style="text-align: left;"><em>„Ein doppeltes Kreuz im Winterwind, —</em><br><em>die Quellen ruhen im Schnee.</em><br><em>Ein zweifaches Kreuz?</em><br><em>Du frägst: was soll die Idee?</em><br><em>Dann schläfst Du weiter und stellst Dich blind.“</em></p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_21 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="540" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/doppelkreuz.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11047"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_143 artikel-content top-push  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Doppelkreuz</h2>
<p>Bis heute ungelöst ist die Frage nach dem Wetterkreuz, einem sog. Lothringischen Kreuz (Doppelkreuz) im Wolfertstal.</p>
<p>In den Unterlagen zur Abrechnung über den Bau der ersten Hauptleitung am Osterbuchstollen existiert in den Archiven des Zweckverband LW Stuttgart eine Niederschrift, die den Einsatz französischer Kriegsgefangener beim Bau des Osterbuchstollens dokumentiert. Vermutlich war im Wolfertstal auch das Gefangenenlager untergebracht, weil dort eine Quelle zur Verfügung stand.</p>
<p>Die Errichtung des Lothringischen Kreuzes könnte auf einen, durch die Unterlagen jedoch nicht nachweisbaren Todesfall, zurückzuführen sein. Angeblich soll ein Gefangener von einem Aufseher erschlagen worden sein. Die Oberkochener Version dieses bis heute nicht verbürgten Geschehens läuft jedoch nicht auf Todschlag, sondern auf einen Unfall hinaus.</p>
<p>Jedoch existieren in den Sterberegistern der Standesämter in Oberkochen, Essingen sowie Aalen keinerlei Einträge, die auf ein entsprechendes Ereignis hinweisen. Das heißt, dass für die mündlich überlieferte Geschichte kein Beweis angetreten werden kann, weder für Unfall noch für Todschlag.</p>
<p>Das Doppelkreuz, im Volksmund Wetterkreuz genannt, wird somit auch weiterhin geheimnisumwittert sein.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_144 artikel-content top-push  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Bau der Landeswasserversorgung</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_22 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="573" height="755" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/urkunde-lwv.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11222"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_145 artikel-content  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Durch ein Gesetz vom 8.7.1912 waren die Mittel für den Bau der LW bereitgestellt worden. Das Landeswasser sollte aus seiner Fassung in der Donauniederung (Langenau) von Niederstotzingen aus auf einen auf der Schwäbischen Alb hochgelegenen Behälterstollen gepumpt werden, von wo aus es in „Eigenleistung“ mittels des natürlichen Gefälles die Landeshauptstadt und alle dazwischen gelegenen Orte erreichen konnte.</p>
<p>Der Bau war für die Jahre 1912 — 1915 vorgesehen, was sich durch Umplanungen und Kriegseinflüsse bis 1917 hinauszog. Dieser höchste Ort (540 m über NN) lag und liegt zu einem Teil auf Oberkochener Gemarkung. Es handelt sich bei dem geplanten Stollenwerk um den <strong>Osterbuchstollen.</strong></p>
<p>Dieser sogenannte Scheitelbehälterstollen hat das sehr beachtliche Fassungsvermögen von 12.000 cbm Wasser. Man muss sich den 1875 m langen Stollen tunnelförmig gewölbt vorstellen, ca. 3 Meter breit und ca. 2,50 Meter hoch. In der Mitte ist er durch eine senkrechte Wand in zwei unabhängig voreinander funktionierende Teilbehälter (Kammern) abgeteilt, die vollständig ausbetoniert und mit einem Glattstrich versehen sind.</p>
<p>Vor dem Stolleneingang befindet sich ein sogenanntes Kupplungswerk, in welches das aus 3 Leitungen ankommende Wasser auf die beiden Kammern verteilt wird. Jede dieser Kammern allein ist in der Lage, die notwendige Gesamtwassermenge aufzunehmen. Dadurch kann wechselweise jeweils eine der beiden Kammern gereinigt werden.</p>
<p>Vom sogenannten „Wasserhäusle“ im Gunderstal (rechte Abzweigung vom Wolfertstal beim Wetterkreuz) kann man den begehbaren Stollen besichtigen.</p>
<p>Die Landeswasserleitung wurde 1918 in Betrieb genommen. Damit war auch Oberkochen an die Landeswasserversorgung angeschlossen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_146 artikel-content top-push  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2 style="text-align: center;">Der Osterbuchstollen</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_23 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/stollen.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11048"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_24 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="548" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/stollen1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11046"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_25 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/stollen2.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11054"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_26 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/stollen3.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-11049"></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_147 artikel-content top-push  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Quellenangaben</h2>
<p><strong>Bau der Landeswasserversorgung</strong></p>
<ul>
<li>Heimatverein Oberkochen<br>Serie „Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag“ | Bericht 9* + 566*</li>
<li>Jubiläumsband „100 Trinkwasser für Baden-Württemberg 1912 – 2012“<br>Landeswasserversorgung Stuttgart, Stuttgart (2012)</li>
</ul>
<p><strong>Zwischen 1913 und 1917</strong></p>
<ul>
<li>Heimatverein Oberkochen<br>Serie „Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag“ | Bericht 565*</li>
<li>Frau Josefine Kempf, Oberkochen</li>
<li>Jubiläumsband „100 Trinkwasser für Baden-Württemberg 1912 – 2012“<br>Landeswasserversorgung Stuttgart, Stuttgart (2012)</li>
</ul>
<p><strong>Caudemuche, der Quell-Stollen bei Dives-sur-Mer</strong></p>
<ul>
<li>Heimatverein Oberkochen<br>Serie „Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag“ | Bericht 566*</li>
<li>Herr Dietrich Bantel, Oberkochen</li>
<li>Mme Ghislaine Hanse, Dives-sur-Mer</li>
</ul>
<p><strong>Doppelkreuz</strong></p>
<ul>
<li>Heimatverein Oberkochen<br>Serie „Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag“ | Bericht 9*</li>
<li>Zweckverband Landeswasserversorgung Stuttgart</li>
</ul>
<p><strong>COMENIUS-Projekt „Panta Rhei“</strong></p>
<ul>
<li>Ernst-Abbe-Gymnasium Oberkochen<br>COMENIUS- Schulpartnerschaften | Abschlussbericht</li>
</ul>
<p><strong>Kriegsteilnehmer | Menschen der Zeitgeschichte</strong></p>
<ul>
<li>Frau Ida Brandstetter, Oberkochen</li>
<li>Herr Hans Betzler jun., Balingen</li>
<li>Herr Dietrich Bantel, Oberkochen</li>
<li>Heimatverein Oberkochen<br>Serie „Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag“ | Bericht 253*</li>
</ul>
<p><strong>Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Herrn Karl Fischer</strong><br><strong>5. Kompanie Landwehrregiment 2.122</strong></p>
<ul>
<li>Frau Anna Posmik, Oberkochen</li>
<li>Heimatverein Oberkochen<br>Serie „Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag“ | Bericht 27–29</li>
</ul>
<p><strong>Glockenabnahme 1917</strong></p>
<ul>
<li>Heimatverein Oberkochen<br>Serie „Oberkochen – Geschichte, Landschaft, Alltag“ | Bericht 6*</li>
<li>Kirchenbucheintrag St. Peter und Paul vom 27.07.1917</li>
</ul>
<p><strong>Ansichtskarten-Album vom 1. Weltkrieg</strong></p>
<ul>
<li>Frau Maria Böhner, Aalen</li>
<li>Herr Dietrich Bantel, Oberkochen</li>
</ul>
<p><strong>Gedenktafel zu Ehren gefallener Soldaten</strong></p>
<ul>
<li>Evangelische Kirchengemeinde Oberkochen</li>
<li>Heimatverein Oberkochen | Heimatmuseum</li>
</ul>
<p><strong>Bild 7: Gedächtnisurkunde zu Ehren von Friedrich Schäufele</strong></p>
<ul>
<li>Leihgabe von Frau Susanne Zweig, Oberkochen</li>
</ul>
<p><strong>Bild 8: „Kriegschronik 1914 – 1918</strong><br><strong>Zum steten Gedenken für alle Zeiten“</strong></p>
<ul>
<li>Herr Dieter Gold, Oberkochen</li>
</ul>
<p><strong>Bild 9: „Erinnerung an die schwere Zeit“</strong></p>
<ul>
<li>Heimatverein Oberkochen | Heimatmuseum</li>
<li>Historische Urkunde von Adolf Eisele, Ulm</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ober- und Unterkochen im Wandel der Geschichte: Teil III</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/ober-und-unterkochen-im-wandel-der-geschichte-teil-iii/</link>
		
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		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 02:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>Das Zeitalter der Industrialisierung</h2>
<h3>Eisenerzbergbau und Industrialisierung</h3>
<p>Die Entwicklung Unter- und Oberkochens muss im Zusammenhang mit der Industrialisierung in Brenz- und Kochertal gesehen werden. Es gilt als sicher, dass schon während der Keltenzeit in den Tälern des oberen Kochers und der Brenz nach sog. Bohnerz gegraben wurde (1). Schon in der Römerzeit sollen in unserer Gegend Gruben vorhanden gewesen sein, wo quasi unter Tage nach Eisenerz geschürft wurde.</p>
<p>Größere Eisenerzvorkommen wurden vor Ort in kleinen, aus Lehm und Stein gebauten Schmelzöfen, die mit einer Kuppel überdeckt waren, verhüttet. Das beweisen u.a. Schlackenreste, die auf dem Theussenberg, bei Tauchenweiler, aber auch in Oberkochen in der Nähe des Kocherursprungs gefunden wurden.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Im Jahr 1365 wurden die Grafen von Helfenstein, also die früheren Herren von Kochen, von Kaiser Karl IV mit allen Eisenwerken belehnt, d.h. sie durften innerhalb ihrer Herrschaft nach Eisenerz graben und es verhütten. Ein Jahr später wurde dieses Lehen zugunsten des Klosters Königsbronn eingeschränkt. In der Folgezeit entstanden mehrere Eisenwerke an der Brenz, in Ober- und Unterkochen sowie um Aalen und in Abtsgmünd.</p>
<p>Die Eisenwerke Königsbronn bezogen ihr Erz aus der Aalener Gegend, vor allem aber Bohnerz aus dem Feuersteinlehm des Härtsfelds. Bis 1890 wurden in den Bohnerzgruben bei Nattheim jährlich rund 100.000 Zentner (2000 t) Erz geschürft (2).</p>
<p>1536 erhielten zwei Ulmer Bürger, Georg Besserer und Hans Walter Ehinger vom Fürstpropst zu Ellwangen die Erlaubnis, im Amt Kochenburg bei Unterkochen am Bohlrain hinter der Erlau nach Erz zu graben. 1557 verkauften sie sämtliche Eisenwerke, u.a. auch die Werke in Ober- und Unterkochen, an eine Gesellschaft, der auch Herzog Christoph von Württemberg als Mitgesellschafter angehörte. Die Erben der übrigen Gesellschafter verkauften ihre Erbpachtgerechtigkeit 1598 an Herzog Friedrich I. von Württemberg.</p>
<p>Am Weißen Kocher war im 16. Jh. ein größeres Eisenhammerwerk entstanden. 1551 erhielt ein gewisser Peter Vetzer von der Fürstpropstei Ellwangen die Erlaubnis, am Ursprung des Weißen Kochers neben einem Schmelzofen eine Hütte und ein Läuterfeuer herzustellen.</p>
<p>Da die Eisenwerke an Kocher und Brenz auf verschiedenen Herrschaftsgebieten lagen, gab es beim Transport des Eisenerzes und des verhütteten Eisens zahlreiche Zollprobleme. Aus diesem Grund veräußerte Herzog Friedrich I. die Eisenwerke von Ober- und Unterkochen im Jahr 1614 an die Fürstpropstei Ellwangen, die den Bergbau nun intensivierte.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="578" height="530" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/vomdorfzurstadt12-1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-14036"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>1618 begann der Dreißigjährige Krieg. 1634, nach der Nördlinger Schlacht, wurde der Oberkochener Hochofen wegen der vielen Plünderungen und der Zerstörungen stillgelegt. Demgegenüber wurde 1645 in Unterkochen wieder ein neuer Schmelzofen gebaut, der allerdings 1668 nach Wasseralfingen verlegt wurde. Dort hat man die Schmelzöfen und Hüttenwerke konzentriert, nachdem dort die ergiebigsten Stuferzflöze lagen und der Transport des Erzes über weite Strecken nicht lohnte.</p>
<p>In der Nachfolge entstanden in Unterkochen mehrere Walz‑, Schneide- und Hammerwerke, die jedoch im Laufe der Zeit entweder geschlossen oder nach Wasseralfingen verlagert wurden. Noch heute gibt es aber eine Vielzahl Metall bearbeitender und verarbeitender Betriebe zwischen Brenz und Kocher, die letztendlich den Grundstock für die wachsende Industrialisierung an Kocher und Brenz, also auch in Unter- und Oberkochen, bildeten (3).</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Die industrielle Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert</h3>
<p>Während in Oberkochen die Metallbe- und ‑verarbeitung auch in den folgenden Jahrhunderten eine große Rolle spielte, wurde sie in Unterkochen durch die weit bedeutendere Papierindustrie abgelöst. Bereits 1613 gründete der damalige Fürstpropst Johann Christoph I. von Westerstetten eine Papiermühle am Weißen Kocher. Obwohl sie während des Dreißigjährigen Krieges mehrmals geplündert wurde, blieb sie bestehen und überdauerte die Kriegszeiten.</p>
<p>Nach der Säkularisation ging der gesamte Besitz der Fürstpropstei Ellwangen an den Herzog und späteren König von Württemberg. Später erhielten mehrere Unternehmer das Recht, die Papiermühle zu betreiben und dort Papier herzustellen. Später entstand daraus die Papierfabrik Unterkochen, die heute unter dem Namen Munksjö Paper GmbH firmiert.</p>
<p>Eine im Jahr 1878 gebaute Papier- und Zellstofffabrik, die an der Stelle der früheren Firma Gebr. Wöhr errichtet wurde, musste aus abwassertechnischen Gründen 1902 ihren Betrieb in Unterkochen wieder einstellen.</p>
<p>1872 erwirbt der Kaufmann Adolf Palm, 26 Jahre jung, in Neukochen eine Fabrik mit Wasserkraft. Das Werk zur Herstellung landwirtschaftlicher Eisenprodukte wird auf die Produktion von Papier aus Sekundärfasern (Altpapier und Ersatzstoffe) umgerüstet. Die Geschäftsidee des erfolgreichen Recyclings wird konsequent weiterentwickelt. Die Fa. Palm wird im Laufe der Jahrzehnte immer weiter ausgebaut und gehört heute zu den führenden Herstellern von Zeitungsdruck- und Wellpappenrohpapieren.</p>
<p>Unterkochen erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg einen wirtschaftlichen Aufschwung. Neben den traditionellen Unternehmen siedelten sich weitere Firmen, wie z.B. die Firma Textilveredelung Lindenfarb, an. Neben Wasseralfingen und Oberkochen gehörte Unterkochen zu den wirtschaftsstärksten Gemeinden im damaligen Kreis Aalen. Anfang der 1970er Jahre setzte das Land Baden-Württemberg eine umfangreiche Kommunalreform samt Gebietsreform durch, in dessen Zuge Unterkochen nach einem Bürgerentscheid zur Stadt Aalen eingemeindet wurde. Heute ist Unterkochen ein Teilort von Aalen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3> Oberkochen — ein Zentrum der Werkzeug herstellenden und der Photonikindustrie</h3>
<p>In Oberkochen verlief die Entwicklung der vergangenen zwei Jahrhunderte anders. Hier entstanden aus zunächst handwerklichen Bohrermacherbetrieben moderne Werkzeugindustriebetriebe (4).</p>
<p>Christoph Jakob Bäuerle gründete 1860 eine eigene Werkstatt und bezeichnete sich fortan als »Bohrerfabrikant«. Anfang des 20. Jahrhunderts begannen seine Nachfahren mit der Produktion von Maschinenwerkzeugen für die Holzbearbeitung. 1929 kam die Präzisionszieherei von Gottlieb Günther dazu, und 1934 wurde eine eigene Gießerei errichtet. 1955 zählte die Fa. Bäuerle zu den Marktführern bei Holzbearbeitungsmaschinen in Deutschland und beschäftigte rund 1000 Mitarbeiter. 1974 musste das Unternehmen seine Produktion in Oberkochen infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten aufgeben.</p>
<p>1845 zog der Schwertschleifer Franz Friedrich Leitz von Esslingen am Neckar nach Oberkochen und ließ sich dort am sog. Ölweiher nieder, wo er eine Schleiferei betrieb. Sein Sohn, Albert Leitz, der bei Jakob Christoph Bäuerle gelernt hatte, gründete 1876 eine Bohrermacherwerkstatt. Auch er begann frühzeitig mit der Herstellung von Maschinenbohrern. Um die Jahrhundertwende beschäftigte das Unternehmen bereits 20 Mitarbeiter.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="568" height="448" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/vomdorfzurstadt13-1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-14037"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>1912 legte Albert Leitz das Unternehmen in die Hände seiner beiden Söhne, Albert jun. und Fritz I.eitz. Der dritte Sohn, Emil Leitz, gründete 1921 die Vertriebsfirma Emil Leitz. Das Unternehmen Gebrüder Leitz entwickelte sich zu einem namhaften Werkzeugunternehmen und machte Oberkochen nach dem 1. Weltkrieg neben Schmalkalden und Remscheid zu einem Zentrum der Werkzeug herstellenden Industrie für die Holzbearbeitung.</p>
<p>1938 schied Fritz Leitz aus dem gemeinsamen Unternehmen aus und gründete ein eigenes Unternehmen, die Firma »Fritz Leitz Maschinen- und Apparatebau«. In diesem Unternehmen wurden bis Kriegsende Flugzeugteile hergestellt und ca. 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Nach dem Krieg wurde das Unternehmen eingestellt und die leeren Hallen 1946 an Mitarbeiter des Unternehmens Carl Zeiss aus Jena vermietet.</p>
<p>Das Werkzeugunternehmen Gebrüder Leitz erlebte nach dem Zweiten Weltkrieg einen enormen Aufschwung. Im Laufe der Zeit wurden weitere Produktionsstätten und Vertriebsgesellschaften zunächst im europäischen, dann im weltweiten Ausland gegründet. Hinzu kamen Firmenkäufe, um den Betrieb zu diversifizieren. 2008 gehörten die Unternehmen der Leitz-Gruppe zu den Marktführern bei Maschinenwerkzeugen für die Holz‑, Kunststoff- und Metallbearbeitung und beschäftigten weltweit ca. 7000 Mitarbeiter. Im Jahr 2009 wurden die Unternehmen der Leitz-Gruppe im Zuge einer Realteilung zwischen den beiden Hauptgesellschaftern und Familienstämmen Leitz und Bengel aufgeteilt.</p>
<p>Ein weiteres traditionsreiches Werkzeugunternehmen ist die Fa. Jakob Schmid. Jakob Schmid übernahm die Werkstatt von Jakob Bäuerle in der Katzenbachstraße und gründete 1882 eine eigene Bohrermacherwerkstatt. Im Laufe der Jahrzehnte wurde die Produktion industrialisiert, und das Unternehmen überdauerte Weltwirtschaftskrise und zwei Weltkriege erfolgreich. 1928 wurde eine neue Fabrik in der Dreißentalstraße errichtet, und 1973 folgte ein Zweigbetrieb in Elchingen bei Neresheim. In Oberkochen und Elchingen sind heute über 200 Mitarbeiter mit der Herstellung hochwertiger Werkzeuge für die Holz- und Kunststoffbearbeitung beschäftigt.</p>
<p>Die Firma Wilhelm Grupp Oberkochen (WIGO) wurde 1890 von Wilhelm Grupp gegründet. Auch er fertigte zunächst sog. Handbohrer, stellte aber später die Produktion ebenfalls auf Maschinenwerkzeuge um. 1937 beschäftigte das Unternehmen bereits 120 Mitarbeiter, 1957 schon 720. In diesem Jahr ist die Fa. WIGO größter Hersteller von Werkzeugen und Spezialmaschinen. Wie die Fa. Bäuerle musste auch die Fa. WIGO infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten 1984 die Produktion einstellen.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="458" height="698" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/vomdorfzurstadt14-1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-14038"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der fünfte im Bunde der Männer, die die Industrialisierung Oberkochens einleiteten, war August Oppold. Auch er erlernte bei Jakob Christoph Bäuerle das Bohrermacherhandwerk und gründete 1896 seine erste Werkstatt für Handbohrer. 1912 stellte die Fa. Oppold ebenfalls auf Maschinenwerkzeuge um. 1934 wurden 30 Mitarbeiter beschäftigt. 1939 übernahm Ludwin Oppold den elterlichen Betrieb und spezialisierte ihn auf rückschlagarme Sicherheitsfräswerkzeuge. Leider überstand auch dieses Unternehmen den harten Wettbewerb durch ausländische Unternehmen und den Strukturwandel in der Werkzeugindustrie nicht und konnte nicht mehr als Familienbetrieb weitergeführt werden. Das Nachfolgeunternehmen, die Fa. Oppold Systems GmbH beschäftigt aber noch immer rund 30 Mitarbeiter in Oberkochen.</p>
<p>Anfang des 20. Jahrhunderts folgten weitere bedeutende Unternehmensgründungen in Oberkochen, so z.B. der Fa. Karl Wannenwetsch Oberkochen — KWO GmbH — ebenfalls ein Werkzeugunternehmen. Die Firma wurde vor rund 20 Jahren vom Wettbewerber, der Fa. Leitz, übernommen und wird mittlerweile am Standort in Neresheim fortgeführt.</p>
<p>1952 folgte die Werkzeugfirma Karl Gold, die ebenfalls Maschinenwerkzeuge für die Holzbearbeitung herstellt. 1978 wurde eine moderne Fertigungsstätte in Oberkochen errichtet, in der aktuell rund 40 Mitarbeiter beschäftigt sind.</p>
<p>1906 gründete Karl Walter aus Aalen ein Kaltwalzwerk in der Schwörz in Oberkochen.</p>
<p>Aufgrund der Turbulenzen während der Weltwirtschaftskrise veräußerte er den Betrieb 1928 an die in Völklingen ansässigen Röchlingschen Eisen- und Stahlwerke. Das Kaltwalzwerk in Oberkochen ist das einzige seiner Art in Süddeutschland. Seit wenigen Jahren gehört es zur Unternehmensgruppe C.D. Wälzholz in Hagen (Nordrhein Westfalen) und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter am Standort in Oberkochen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Das Unternehmen Carl Zeiss</h3>
<p>Große Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Oberkochens nach dem Zweiten Weltkrieg hatte das Unternehmen Carl Zeiss. Beim Potsdamer Abkommen hatten sich die Alliierten auf die Einrichtung sog. Besatzungszonen geeinigt. U.a. sollte Thüringen an die sowjetische Besatzungszone gehen, war aber von amerikanischen Verbänden besetzt. Vor ihrem Abzug erließen sie im Juni 1945 einen Befehl, wonach die Geschäftsleitung und 82 hochrangige Wissenschaftler des Unternehmens Carl Zeiss in Jena die Stadt zu verlassen hatten. Von Jena aus wurden sie per Militärtransport in die amerikanische Besatzungszone, zunächst nach Heidenheim, gebracht. Auch 41 Führungskräfte des zur Carl Zeiss-Stiftung gehörenden Unternehmens Schott Glaswerke in Jena erhielten diesen Befehl.</p>
<p>Die Amerikaner transportierten aber nicht nur »the brain«, wie sie die Wissenschaftler nannten, in den Westen, sondern auch rund 360.000 Zeichnungen und Pläne, die Frucht jahrzehntelanger wissenschaftlicher Arbeit. Zeichnungen und Pläne tauchten übrigens niemals wieder auf; sie wurden in die USA gebracht, wo sich ihre Spur verliert (5).</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="573" height="492" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/vomdorfzurstadt15-1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-14039"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Wissenschaftler, die nunmehr in Heidenheim angelangt waren, versuchten, das Werk fortzuführen. Zu diesem Zweck mieteten sie die nach dem Krieg leer stehenden Räume des ehemaligen kriegswichtigen Betriebs Fritz Leitz. Ohne Maschinen und Werkzeuge, nur mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung ausgestattet, gründeten die Mitarbeiter des ehemaligen Unternehmens Carl Zeiss am 04. Oktober 1946 die Fa. Opton Optische Werke GmbH in Oberkochen. Übrigens wurde das Glaswerk Schott in Mainz erst 1952 wieder in Betrieb genommen. 1954 wurde die Carl Zeiss-Stiftung wieder errichtet, die noch heute ihren Sitz in Heidenheim hat und bis zur Ausgründung des Unternehmens Carl Zeiss in eine Aktiengesellschaft im Jahr 2004 Unternehmensträgerstiftung war (6).</p>
<p>Das Unternehmen Carl Zeiss hat in den vergangenen Jahrzehnten Höhen und Tiefen erlebt. Die erste große Krise war die sog. Kamerakrise Anfang der 1970er Jahre. Damals versuchte das Unternehmen, alle namhaften Kamerahersteller aufzukaufen oder auf andere Weise zu übernehmen. Hierfür mussten riesige Investitionen gestemmt werden. Kurze Zeit später drängten japanische Hersteller mit ihren Produkten auf den Weltmarkt, so dass sich die Kameraherstellung in Deutschland und Europa nicht mehr lohnte. Das Unternehmen Carl Zeiss erlitt damals immense Verluste.</p>
<p>Anfang/Mitte der 1990er Jahre geriet das Unternehmen erneut in eine existenzielle Krise. Diese war u.a. nach der deutschen Wiedervereinigung durch die Übernahme des ehemaligen DDR-Pendants, des VEB Carl Zeiss Jena, entstanden. Zwar gewährte die für die Abwicklung der ehemaligen DDR-Betriebe zuständige Treuhand des Bundes hohe Zuschüsse, dennoch entstanden nach der Übernahme des VEB Carl Zeiss Jena riesige Verluste, die Carl Zeiss zu tragen hatte. Diese Krise führte 1994 beinahe zur Schließung des Unternehmens, was aber u.a. dank des Stiftungsverbunds mit den Schott Glaswerken verhindert werden konnte.</p>
<p>Durch den Aufbau neuer Geschäftsfelder, u.a. in der Halbleitertechnologie, erholte sich das Unternehmen Carl Zeiss rasch. 2001 wurde der ehemalige Geschäftsbereich »Halbleitertechnik« als eigenständiges Tochterunternehmen der heutigen Carl Zeiss SMT GmbH ausgegliedert. Gleichzeitig wurde in Oberkochen mit dem Bau des weltweit modernsten Werks für Lithografiesysteme zur Mikrochipproduktion begonnen, das im Oktober 2004 eingeweiht wurde. Mittlerweile werden dort rund 1500 Mitarbeiter beschäftigt.</p>
<p>Im Jahr 2011 wurde mit der Erweiterung der Carl Zeiss SMT GmbH und dem Bau eines neuen Werks für Medizintechnik im interkommunalen Gewerbegebiet Oberkochen-Königsbronn begonnen. 2012 soll ein Logistikzentrum am Standort Oberkochen folgen.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="584" height="596" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/vomdorfzurstadt16-1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-14040"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Carl Zeiss-Stiftung als Unternehmensträgerstiftung wurde 2004 insoweit verändert, als sie nicht mehr unmittelbarer Unternehmensträger ist, sondern nur noch eine Funktion als sog. Holding hat. Die ehemaligen Stiftungsunternehmen Carl Zeiss und Schott Glaswerke wurden ausgegliedert und als Aktiengesellschaften weitergeführt.</p>
<p>Heute beschäftigt die Carl Zeiss-Gruppe weltweit rund 24.000 Mitarbeiter, davon allein in Oberkochen rund 5000. Der Konzernumsatz betrug im Jahr 2011 rund 4,23 Mrd. Euro. Die Carl Zeiss-Gruppe gehört zu den weltweit führenden Unternehmen auf den Gebieten der Optik und Optoelektronik. Zugleich ist sie einer der größten Arbeitgeber in der Region Ostwürttemberg.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Schlussbetrachtung</h3>
<p>Der kleine Ort Oberkochen wurde schon in der Vergangenheit von der europäischen Geschichte und dem »Hauch« großer geschichtlicher Ereignisse berührt. Die Entwicklung Oberkochens hing stets mit den bedeutenden politischen, gesellschaftlichen oder religiösen Veränderungen in der Welt zusammen. Seien es die Besiedelung in der Bronzezeit, die unmittelbaren Folgen der Reformation oder des Dreißigjährigen Kriegs, die Anfänge der Eisenerzgewinnung und ‑verhüttung, der frühe Beginn der Industrialisierung in Europa u.v.a.m.. Das gilt heute noch immer, denn aufgrund seiner besonderen Wirtschafts- und Unternehmensstruktur hängen die Entwicklung und letztendlich auch die Existenz Oberkochens unmittelbar von den Ereignissen in der Welt ab. So sind politische Ereignisse in der arabischen Welt genauso spürbar wie die wirtschaftliche Entwicklung in den USA, China oder sonst wo auf unserem Globus.</p>
<p>Die Geschichte Ober- und Unterkochens zeigt auch, dass das heutige Gepräge im Grunde über viele Jahrhunderte entstanden ist und noch heute auf die frühen Ursprünge der Eisenerzgewinnung und Metallbearbeitung zurückgeht. Nichts bleibt aber wie es ist, und so sehen Gemeinderat und Bürgermeister es als eine ihrer vordringlichsten Aufgaben an, den ständigen und immer schneller werdenden Wandel konstruktiv zu begleiten und die Strukturen, die nicht nur die wirtschaftliche, sondern auch die gesellschaftliche Grundlage bilden, zu festigen und zu erweitern.</p>
<p>Oberkochen ist heute mit rund 7900 Einwohnern zwar eine kleine Stadt, aber ein großer und wichtiger Wirtschaftsstandort in der Region Ostwürttemberg, der durchaus nationale und internationale Bedeutung hat. Die Stadt erlebte in den vergangenen 20 Jahren, wie seine Unternehmen, Höhen und Tiefen. Beide — Unternehmen und Stadt — haben sich jedoch positiv entwickelt und sind aus den vergangenen Krisen gestärkt hervorgegangen.</p>
<p>Heute zählt Oberkochen auch zu den steuerstärksten Städten in der Region Ostwürttemberg mit einer attraktiven Infrastruktur, vor allem bei Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, die als beispielhaft für das gesamte Land Baden-Württemberg gelten. Wollen wir hoffen und alles dafür tun, dass dieser erfolgreiche Weg fortgesetzt werden kann.</p>
<ol>
<li>Georg Stubenvoll: »Der Eisenerzbergbau« in: »Albuch — Härtsfeld — Ries«, Schwäbischer Albverein e.V. (Hrsg.), Stuttgart 1979, 2. Aufl. 1988, S. 42</li>
<li>Georg Stubenvoll: »Der Eisenerzbergbau« in: »Albuch — Härtsfeld — Ries«, Schwäbischer Albverein e.V. (Hrsg.), Stuttgart 1979, 2. Aufl. 1988, S. 42</li>
<li>Hans Meinzinger: »Handwerk und Industrie« » in: »Unterkochen«, Kulturgemeinde Unterkochen (Hrsg.), Stuttgart — Aalen 1989, S. 227 ff.</li>
<li>Siehe hierzu ausführlich: Marika Kämmerer und Dr. Joachim Kämmerer: »Vom Dorf zur Industriegemeinde« in: »Oberkochen — Geschichte, Landschaft, Alltag«, Oberkochen 1986, S. 129 ff.</li>
<li>Zur Nachkriegsgeschichte der Fa. Carl Zeiss siehe: Armin Hermann: Nur der Name war geblieben. Die abenteuerliche Geschichte der Firma Carl Zeiss, Stuttgart, 1989</li>
<li>Armin Hermann: Und trotzdem Brüder. Die deutsch-deutsche Geschichte der Firma Carl Zeiss. München, 2002</li>
</ol></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ober- und Unterkochen im Wandel der Geschichte: Teil II</title>
		<link>https://oberkochen-heimatverein.de/ober-und-unterkochen-im-wandel-der-geschichte-teil-ii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[smarterPresence]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 01:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schriften]]></category>
		<category><![CDATA[Fakten, Ereignisse, Weltkriege, Ortsbeschreibungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://heimatverein-oberkochen.com/?p=9497</guid>

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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Die Kocherburg und die Herren von Kochen</h3>
<p>Erste Hinweise auf die Ritter von Kochen gibt es im bereits im frühen 12. Jahrhundert (3). In der Schmähschrift (4) eines unbekannten Mönchs des Ellwanger Klosters ist 1136 die Rede von einem Rapoto von Kochen. 1147 treten die Brüder Rudolf und Rodeger von Kochen urkundlich hervor. Die Kocherburg geht auf die Grafen von Dillingen zurück, die im 12. Jahrhundert umfangreiche Besitzungen auf dem Härtsfeld hatten. Nach ihrem Aussterben 1258 beanspruchten die Grafen Oettingen weite Teile des Territoriums. Zudem betrauten sie mit der Verwaltung der Kocherburg die Herren von Ahelfingen, die somit Lehensleute der Grafen von Oettingen waren. 1317 vertauschte Konrad Konrad I. von Ahelfingen Burg und Dorf Unterkochen an die Abtei Ellwangen. Die Kocherburg wurde damit Sitz des Amtmanns bzw. des jeweiligen fürstpröpstlichen Vogts, der den Bezirk »Kocherburg« des Klosterterritoriums verwaltete, bis es 1802 im Zuge der Säkularisierung (5) an Württemberg fiel.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="455" height="770" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/vomdorfzurstadt6-1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-14030"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Fulrad gehörte dem fränkischen Hochadel an und wurde später Abt des bedeutenden Klosters St. Denys. Auf seine Initiative wurden u.a. die Klöster in Esslingen und Schwäbisch Gmünd gegründet. Seinen großen Eigenbesitz in Schwaben, im Elsaß, aber auch in Rom vermachte er später testamentarisch dem Kloster St. Denys in Paris.</p>
<p>Gemeinhin wird aber davon ausgegangen, dass der Ort »Cochon« um 1136 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Die Bezeichnung »Cochon« bezieht sich hierbei auf den Hauptort, das heutige Unterkochen. Also müsste Unterkochen im Jahr 2011 sein 875-jähriges Bestehen feiern.</p>
<p>Oberkochen selbst tritt als eigenständiger Ort erst später in Erscheinung. Prof. Dr. Christhard Schrenk wies im Jahr 1985 anhand einer von ihm aufgefundenen Urkunde aus einem Lagerbuch (Güter- und Abgabenverzeichnis) des Klosters und späteren Fürstpropstei Elbwangen die erste urkundliche Erwähnung Oberkochens im Jahr 1337 nach (1). Dies galt bis vor kurzem als die früheste urkundliche Erwähnung des Ortes Oberkochen.</p>
<p>Der mittlerweile verstorbene Ellwanger Historiker Hubert Häfele fand jedoch bei seinen Nachforschungen im fürstpröpstlichen Archiv weitere Urkunden, die sich u.a. auf einen Verkauf mehrerer Wälder und landwirtschaftlicher Grundstücke im heutigen Gewann Zwerenberg beziehen. In einer dieser Urkunden aus dem Jahr 1335, also zwei Jahre früher als bisher angenommen, wird der Ort »Oberkochen« bereits dezidiert erwähnt, so dass die Heimatgeschichtsforschung etwas umgeschrieben werden muss und die Stadt Oberkochen nun bereits im Jahr 2010 ihr 675-jähriges Bestehen feiern konnte (2).</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="580" height="446" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/vomdorfzurstadt7-1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-14029"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Die Kocherburg und die Herren von Kochen</h3>
<p>Erste Hinweise auf die Ritter von Kochen gibt es im bereits im frühen 12. Jahrhundert (3). In der Schmähschrift (4) eines unbekannten Mönchs des Ellwanger Klosters ist 1136 die Rede von einem Rapoto von Kochen. 1147 treten die Brüder Rudolf und Rodeger von Kochen urkundlich hervor. Die Kocherburg geht auf die Grafen von Dillingen zurück, die im 12. Jahrhundert umfangreiche Besitzungen auf dem Härtsfeld hatten. Nach ihrem Aussterben 1258 beanspruchten die Grafen Oettingen weite Teile des Territoriums. Zudem betrauten sie mit der Verwaltung der Kocherburg die Herren von Ahelfingen, die somit Lehensleute der Grafen von Oettingen waren. 1317 vertauschte Konrad Konrad I. von Ahelfingen Burg und Dorf Unterkochen an die Abtei Ellwangen. Die Kocherburg wurde damit Sitz des Amtmanns bzw. des jeweiligen fürstpröpstlichen Vogts, der den Bezirk »Kocherburg« des Klosterterritoriums verwaltete, bis es 1802 im Zuge der Säkularisierung (5) an Württemberg fiel.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="568" height="492" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/vomdorfzurstadt8-1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-14028"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Ritter von Kochen selbst sind mit dem Ausklang der Naturalwirtschaft und der Einführung der Geldwirtschaft allmählich verarmt. Sie sind schließlich in die umliegenden Städte gezogen und »verbürgen«. Konrad von Kochen war 1430 Bürger in Aalen, Michel, sein Sohn und Erbe, war Bürger zu Gmünd (6).</p>
<p>Die Kocherburg selbst wurde im 30-jährigen Krieg, wenige Jahre nach ihrer Erneuerung im Jahr 1645, von schwedischen Truppen zerstört und geschleift.</p>
<p>Die Kocherburg und die Herren von Kochen hatten nicht nur für Unterkochen, sondern auch für Oberkochen eine große Bedeutung. Hierzu muss man die weitere Geschichte der Kocherburg und ihrer Herren betrachten.</p>
<p>1240 vermachte der Grundherr von Kochen, Graf Hartmann von Dillingen, zu seinem Seelenheil einen Teil Kochens dem Benediktinerkloster Ellwangen. Seine Schwester Willibirg jedoch brachte 1258 den ihr nachgelassenen Teil Kochens durch Heirat Ulrichs von Helfenstein in die Familie der Helfensteiner der Blaubeurer Linie ein.</p>
<p>1303 gab es einen merkwürdigen Ringtausch: Ulrich von Helfenstein verkaufte sein Gut Herwartstein (Königsbronn), und damit einen Teil Kochens, an König Albrecht I., dem Sohn Rudolfs von Habsburg. Dieser wiederum überließ den Besitz — ebenfalls des Seelenheils wegen — dem Kloster Salem mit der Auflage, zu »Springen« (Königsbronn) ein Zisterzienserkloster zu gründen und auszustatten. Der nicht ellwangische Teil Kochens wurde diesem Kloster bis 1358 einverleibt (7).</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Die Teilung Kochens und Oberkochens</h3>
<p>Damit war — und das ist wesentlich — nicht nur die Teilung Kochens, sondern insbesondere die Teilung Oberkochens vollzogen, das in den darauf folgenden Jahrhunderten zwei Herrschaften unterstellt war und ihre Schicksale wie die eigenen teilte. 1448 kommt die Helfensteinische Herrschaft Heidenheim samt dem Kloster Königsbronn zu Württemberg und 1450 zu Bayern. Im Jahr 1504 kaufte es dann Herzog Ulrich von Württemberg — dieses Mal endgültig — wieder zurück. Damit gehörte seinerzeit ein Drittel von Oberkochen zum Kloster Königsbronn und damit zum Haus Württemberg, während rund zwei Drittel zum Kloster Ellwangen gehörten.</p>
<p>Doch nicht nur der königsbronn-württembergische Teil Oberkochens erlebte damals eine bewegte Geschichte, sondern auch der ellwangische Teil. Im Gefüge des Klosters gab es deutliche Risse: Abt und Konvent spalteten sich auf, und schließlich verkam das Kloster Ellwangen zur »Versorgungsanstalt« für nachgeborene Mitglieder der adeligen Familien in der Umgebung (8).</p>
<p>Die Pest in den Jahren 1438 und 1439 sowie die Brandkatastrophe von 1443, bei der das Kloster Ellwangen mit Ausnahme der Klosterkirche bis auf die Grundmauern niederbrannte, taten ein Übriges.</p>
<p>Nachdem alle Reformversuche gescheitert waren, wandelte der Kardinalbischof von Augsburg das Kloster 1460 in ein weltliches Chorherrenstift unter der Leitung eines Fürstpropstes um.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Die Reformation</h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_36 bild-container">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="582" height="546" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/vomdorfzurstadt9-1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-14027"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mit seinen 95 Thesen, die Martin Luther am 31. Oktober 1517 an der Schlosskirche zu Wittenberg anschlug, läutete er ein Schisma, also die Spaltung der Kirche, im damaligen deutschen Reich und darüber hinaus ein.</p>
<p>Während Luther ein theologisches Problem lösen wollte, nutzten viele Reichsfürsten die Reformation, um einige ihrer politischen Probleme mit Kaiser und Papst zu lösen. Sie fanden mit Hilfe der Reformation eine theologische Begründung, um ihre Abgabenlast gegenüber dem Papst reduzieren zu können. Deshalb konvertierten einige deutsche Landesfürsten zum Protestantismus, u.a. auch in Württemberg.</p>
<p>In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts kam es zu verschiedenen Kriegen zwischen Katholiken und Protestanten innerhalb des Reiches, die als Schmalkaldische Kriege bezeichnet werden. Im Zuge dieser Kriege wurde übrigens auch das Kloster Königsbronn durch die Truppen des Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach, Albrecht Alcibiades, 1552 niedergebrannt und dem Erdboden gleichgemacht.</p>
<p>Im damaligen Deutschen Reich wurden diese Kriege 1555 mit dem Augsburger Religionsfrieden beendet. Dabei lief es auf die Lösung »cuius regio, eins religio« hinaus, was soviel bedeutet wie »wessen Land, dessen Glaube«. Das heißt, der jeweilige Fürst bzw. in den Reichsstädten der Magistrat bestimmte die Konfession des Landes und seiner Bürger.</p>
<p>Das Kloster Königsbronn wurde 1553 von Herzog Ulrich von Württemberg aufgehoben und von den katholischen Mönchen verlassen. 1559 wurde eine evangelische Klosterschule eingerichtet, die aber nur bis 1595 Bestand hatte. Durch das Restitutionsedikt von 1629 sollte Königsbronn wieder katholisch werden, was aber auf den Widerstand der Bevölkerung stieß. Nach dem Dreißigjährigen Krieg 1648 wurde Königsbronn endgültig württembergisch und evangelisch, es war jedoch von 1648 bis 1806 Sitz eines evangelischen Abts.</p>
<p>Die Teilung Kochens, insbesondere von Oberkochen, nach der Reformation war nun vollständig. Ein Teil Oberkochens unterstand der Herrschaft des Klosters Königsbronn und damit Württembergs, ein anderer Teil gehörte zum Machtbereich der Fürstpropstei Ellwangen. Nicht genug folgte der politischen Trennung auch eine konfessionelle, d.h. es gab einen katholischen und einen evangelischen Teil Oberkochens, und beide Teile waren durch eine Grenze, den Zollbach, einem Teil des heutigen Katzenbachs, voneinander getrennt.</p>
<p>Erwähnt sei an dieser Stelle, dass bereits im Jahr 1583 eine evangelische Kirche in Oberkochen gebaut wurde, und die evangelische Kirchengemeinde somit im Jahr 2008 ihr 425-jähriges Jubiläum feierte (9).</p>
<p>Die Trennung war vollkommen, als Anfang des 17. Jh. eine württembergische Zollstation mitten in Oberkochen errichtet wurde. Die katholischen, also nicht württembergischen Oberkochener, konnten zwar ihren Eigenbedarf zollfrei einführen, alle Ausfuhren waren aber zollpflichtig (10). Bemerkenswert ist auch, dass es vom 18. Jh. bis zur Säkularisierung 1803 stets zwei Schultheißen in Oberkochen gab, nämlich einen katholischen und einen evangelischen (11).</p>
<p>Die Reformation und die darauf folgende Teilung Oberkochens in einen katholischen und einen evangelischen Ortsteil hinterließ offenbar auch Spuren im zwischenmenschlichen Bereich.<br>
Diese müssen so gravierend gewesen sein, dass bereits 1562 eine erste gemeinsame Dorfordnung erlassen wurde, der wenige Jahre später 1578 eine zweite folgte (12).</p>
<p>Doch offenbar blieb die erhoffte Wirkung dieser strengen Dorfordnungen aus, denn immer wieder gab es Streitigkeiten im Zusammenleben evangelischer und katholischer Oberkochener. Nach vielen Verhandlungen zwischen der Fürstpropstei Ellwangen und dem Haus Württemberg kam 1749 ein Vertrag zustande, der als Aalener Protokoll in die Orts- und Landesgeschichte eingegangen ist (13/14).</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="456" height="736" src="https://oberkochen-heimatverein.de/wp-content/uploads/vomdorfzurstadt10-1.jpg" alt="Oberkochen" class="wp-image-14031"></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Trennung dauerte bis 1803. Das Herzogtum Württemberg wurde von napoleonischen Truppen erobert. Nach dem sog. Reichsdeputationshauptschluss wurden die kirchlichen Herrschaftsgebiete aufgelöst und in Württemberg größtenteils dem Landesfürsten, dem Herzog von Württemberg, der 1806 zum König erhoben wurde, zugeschlagen. In diesem Zuge wurde auch die Fürstpropstei Ellwangen aufgelöst und die Herrschaft der Fürstpröpste beendet.</p>
<p>Damit wurde auch die Trennung Oberkochens in einen katholischen und in einen evangelischen Teil aufgehoben. Trotzdem gab es auch später immer wieder »Reibungen« zwischen den Bürgern beider Konfessionen (15).</p>
<ol>
<li>Prof. Dr. Christhard Schrenk: »Geschichte im Überblick« in: »Oberkochen — Geschichte, Landschaft, Alltag«, Oberkochen 1986, S. 10 ff.</li>
<li>Dietrich Bantel: »Oberkochen ist 2 Jahre älter«, Bericht Nr. 540 des Heimatvereins Oberkochen in: Amtsblatt »Bürger und Gemeinde« der Stadt Oberkochen, Nr. 45, 2008, S. 869 f.</li>
<li>Hugo Theurer: »Geschichte von Dorf und Burg« in: »Unterkochen«, Kulturgemeinde Unterkochen (Hrsg.), Stuttgart — Aalen 1989, 5. 90</li>
<li>In der Schmähschrift geht es um die ungerechtfertigte Herausgabe mehrerer Lehen durch Abt Helmerich von Ellwangen.</li>
<li>Reichsdeputationshauptschluss unter Napoleon Bonaparte</li>
<li>Hugo Theurer: »Geschichte von Dorf und Burg« in: »Unterkochen«, Kulturgemeinde Unterkochen (Hrsg.), Stuttgart — Aalen 1989, S. 91</li>
<li>Siehe hierzu Rudolf Heitele: »Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Oberkochen« in: »Oberkochen — Geschichte, Landschaft, Alltag«, Oberkochen 1986, S. 40 ff.</li>
<li>Rudolf Heitele: »Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Oberkochen« in: »Oberkochen — Geschichte, Landschaft, Alltag«, Oberkochen 1986, 5. 44</li>
<li>Christhard Schrenk: »400 Jahre Evangelische Kirchengemeinde in Oberkochen«, Aalen 1983, S. 7 ff.</li>
<li>Rudolf Heitele: »Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Oberkochen« in: »Oberkochen — Geschichte, Landschaft, Alltag«, Oberkochen 1986, S. 48</li>
<li>Königlich Statistisch-topografisches Bureau (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Aalen, Stuttgart, Neuausgabe 1962, S. 296</li>
<li>Eine Beschreibung der Verkündung findet sich in: Rudolf Heitele: »Geschichte der katholischen Pfarrgemeinde St. Peter und Paul in Oberkochen« in: »Oberkochen — Geschichte, Landschaft, Alltag«, Oberkochen 1986, S. 47</li>
<li>Ein Auszug der wichtigsten Bestimmungen des Aalener Protokolls von 1749 findet sich in: Königlich Statistisch-topografisches Bureau (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Aalen, Stuttgart, Neuausgabe 1962, S. 296 f.</li>
<li>Siehe hierzu insbesondere Volkmar Schrenk: »250 Jahre Aalener Protokoll«, Berichte Nm. 359 bis 364 des Heimatvereins Oberkochen in: Amtsblatt »Bürger und Gemeinde« der Stadt Oberkochen 2000, Nr. 3, S. 43, Nr. 4, 5. 69, Nr. 5, S. 88, Nr. 6, S. 113, Nr. 7, S. 132, Nr. 8, S. 155</li>
<li>Es wird überliefert, dass katholische und evangelische Bürger sich bis in die Neuzeit des 20. Jh. gegenseitig provoziert haben, indem die Katholiken am Karfreitag, dem höchsten evangelischen Feiertag, ihre Häuser frisch gekalkt haben, und die Evangelischen an Fronleichnam, einem hohen katholischen Feiertag, Wäsche gewaschen und vor dem Haus aufgehängt haben.</li>
</ol></div>
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